Autor:
Edwin Klein
Verlag:
SWB Verlag
Jahr:
2010
Seitenzahl:
358
ISBN:
9783938719282
Medium:
Taschenbuch
Sprache:
Deutsch
Zustandsbeschreibung
Leseknicke im Rücken, dadurch etwas rund, Ecken angestoßen und Cover mit kleinen Knicken, innen gut. Habe es selbst gebraucht gekauft, Vorbesitzer hat es als -sehr gut- beschrieben (Übertrieben), ich würde sagen insgesamt durchaus noch ordentlich.
Beschreibung
Pfarrer Thomas Simmerling erhält eine neue Aufgabe. Er soll, da Petrus und Paulus die Stadtpatronen von Trier sind, im Auftrag des Trierer Bischofs Adrian Verhoeven in Rom die Originale der Paulusbriefe nach neuen Aspekten durcharbeiten. In Rom hilft Thomas Pater Bonifaz. Ein Sonderling, der neben ungeahntem Wissen immer wieder zusammenhanglose Gebetsfragmente und Lobpreisungen von sich gibt.
Auf die Paulus-Briefe angesprochen, murmelt er ständig Paulus-Papiere vor sich hin. Allerdings kann Bonifaz jede seiner Fragen beantworten und ihn sogar mit den kostbaren Originaldokumenten versorgen. Thomas erhält ein vollkommen neues Bild von Paulus. Aber er fragt sich, ob dieses Bild von seinem Trierer Bischof erwünscht ist.
Thomas wird Zeuge, wie Bonifaz scheinbar durch einen Unfall stirbt. Der Pater hat ihm einen Brief hinterlassen, in dem er Thomas bittet, zu seiner Schwester zu fahren und nach den Paulus-Papieren zu fragen.
Für viele Jahre, so die Schwester, sei ihr Bruder im Vatikan verantwortlich gewesen für die Unterbringung der Kirchenfürsten und Gäste. Thomas erkennt, dass Bonifaz alles gesammelt hat, was seine Gäste, Kardinale und Bischöfe, an verräterischen Dingen vergessen oder liegen gelassen haben. Die schriftlichen Anfertigungen Bonifaz' zeigen, wann und wo und unter welchen Umständen die Requisiten von wem stammen. Mit ihrer Hilfe hat Bonifaz, wie Thomas herausfindet, über Jahrzehnte Verfehlungen unter anderem auch gegen die Zölibatsverpflichtung nachzuweisen versucht. Allen Spuren von unehelichen Kindern ist Bonifaz nachgegangen.
So sehr Thomas, von seiner neuen Aufgabe zugleich abgestoßen und besessen, sich in der Folgezeit bemüht, Verbindungen zwischen den Kindern und ihren geistlichen Vätern herzustellen, er hat vorerst keinen Erfolg. Erst der Kontakt zu einem Ordensbruder von Bonifaz während eines weiteren Aufenthaltes in Rom hilft ihm, Hintergründe aufzudecken.
Auf die Paulus-Briefe angesprochen, murmelt er ständig Paulus-Papiere vor sich hin. Allerdings kann Bonifaz jede seiner Fragen beantworten und ihn sogar mit den kostbaren Originaldokumenten versorgen. Thomas erhält ein vollkommen neues Bild von Paulus. Aber er fragt sich, ob dieses Bild von seinem Trierer Bischof erwünscht ist.
Thomas wird Zeuge, wie Bonifaz scheinbar durch einen Unfall stirbt. Der Pater hat ihm einen Brief hinterlassen, in dem er Thomas bittet, zu seiner Schwester zu fahren und nach den Paulus-Papieren zu fragen.
Für viele Jahre, so die Schwester, sei ihr Bruder im Vatikan verantwortlich gewesen für die Unterbringung der Kirchenfürsten und Gäste. Thomas erkennt, dass Bonifaz alles gesammelt hat, was seine Gäste, Kardinale und Bischöfe, an verräterischen Dingen vergessen oder liegen gelassen haben. Die schriftlichen Anfertigungen Bonifaz' zeigen, wann und wo und unter welchen Umständen die Requisiten von wem stammen. Mit ihrer Hilfe hat Bonifaz, wie Thomas herausfindet, über Jahrzehnte Verfehlungen unter anderem auch gegen die Zölibatsverpflichtung nachzuweisen versucht. Allen Spuren von unehelichen Kindern ist Bonifaz nachgegangen.
So sehr Thomas, von seiner neuen Aufgabe zugleich abgestoßen und besessen, sich in der Folgezeit bemüht, Verbindungen zwischen den Kindern und ihren geistlichen Vätern herzustellen, er hat vorerst keinen Erfolg. Erst der Kontakt zu einem Ordensbruder von Bonifaz während eines weiteren Aufenthaltes in Rom hilft ihm, Hintergründe aufzudecken.
Schlagworte
k.A.







