Autor:
Gottfried Keller
Verlag:
Hamburger Lesehefte Verlag
Jahr:
k.A.
Seitenzahl:
48
ISBN:
9783872910028
Medium:
Taschenbuch
Sprache:
Deutsch
Zustandsbeschreibung
Das Buch war eine Schullektüre. Auf dem inneren Umschlag sind mit Tinte Name und Klasse des Vorbesitzers eingetragen. Auf S. 3 wurden sieben Zeilen mit Bleistift unterstrichen und wieder ausradiert. Auf S. 13 und 14 wurden 18 Zeilen mit roter Tinte angekreuzt.
Auf S. 25 wurden fünf Zeilen mit Bleistift unterstrichen.
Der Einband ist ganz leicht verknickt, Ecken und Kanten angestoßen, der hintere Einband ist ein wenig verschmutzt - sieht aus wie eine leichte Bleistiftmarkierung.
Auf S. 25 wurden fünf Zeilen mit Bleistift unterstrichen.
Der Einband ist ganz leicht verknickt, Ecken und Kanten angestoßen, der hintere Einband ist ein wenig verschmutzt - sieht aus wie eine leichte Bleistiftmarkierung.
Beschreibung
3:1- Angebot!!
Gottfried Kellers Novelle "Kleider machen Leute" aus der zweiten Hälfte des 19.Jahrhundert spiegelt trotz seiner wohl nicht mehr so aktuellen Handlung das Klischeedenken der heutigen Zeit wider. Es ist eine literarische Schilderung eines Hochstablers, der ständig zwischem seinem Sein und dem schönen Hochstablersein schwankt. Dies wird gerade mit einem Schuß von Kellers Ironie zu einer Novelle, die dann am Ende noch von Dramaturgie und romantischen Elementen vollendet wird. Wenzel Strapinski, ein armes Schneiderlein, wandert fort um Arbeit zu finden. Unterwegs wird er von einem reichen Fuhrmann ins nächste Dorf mitgenommen. Als er dort aus dem Fuhrwerk aussteigt wird er von der "naiven" Dorfbevölkerung als Graf angesehen. Diese Verwechslung läßt ihn mehr und mehr in die "High-Society" des Dorfes aufsteigen.Doch dies geht nicht lange gut. Der Landgraf will, daß seine Tochter Wenzel Strapinski heiratet. Doch das hat Melchior Böhni, ein Verwalter des Landgrafs, schon lange vor und wird so zu Strapinskis schärfstem Konkurrenten, der ständig den Schwindel durchschaut hat und darin die Möglichkeit sieht, seinen Gegner auszuschalten. Der Schwindel fällt in einem spannenden Schluß auf, in dem Keller bewußt bestimmte Personengruppen mit Ironie stereotypisiert. Ein lesenswertes Buch, das das Denken der einfachen Dorfbevölkerung zeigt und zugleich ein Stück Komödie ist.
Gottfried Kellers Novelle "Kleider machen Leute" aus der zweiten Hälfte des 19.Jahrhundert spiegelt trotz seiner wohl nicht mehr so aktuellen Handlung das Klischeedenken der heutigen Zeit wider. Es ist eine literarische Schilderung eines Hochstablers, der ständig zwischem seinem Sein und dem schönen Hochstablersein schwankt. Dies wird gerade mit einem Schuß von Kellers Ironie zu einer Novelle, die dann am Ende noch von Dramaturgie und romantischen Elementen vollendet wird. Wenzel Strapinski, ein armes Schneiderlein, wandert fort um Arbeit zu finden. Unterwegs wird er von einem reichen Fuhrmann ins nächste Dorf mitgenommen. Als er dort aus dem Fuhrwerk aussteigt wird er von der "naiven" Dorfbevölkerung als Graf angesehen. Diese Verwechslung läßt ihn mehr und mehr in die "High-Society" des Dorfes aufsteigen.Doch dies geht nicht lange gut. Der Landgraf will, daß seine Tochter Wenzel Strapinski heiratet. Doch das hat Melchior Böhni, ein Verwalter des Landgrafs, schon lange vor und wird so zu Strapinskis schärfstem Konkurrenten, der ständig den Schwindel durchschaut hat und darin die Möglichkeit sieht, seinen Gegner auszuschalten. Der Schwindel fällt in einem spannenden Schluß auf, in dem Keller bewußt bestimmte Personengruppen mit Ironie stereotypisiert. Ein lesenswertes Buch, das das Denken der einfachen Dorfbevölkerung zeigt und zugleich ein Stück Komödie ist.
Schlagworte
Sunflowerpower, Klassiker







