Autor:
Hanno Kühnert
Verlag:
Schweizer Verlagshaus, Zürich
Jahr:
1991
Seitenzahl:
341
ISBN:
9783726366261
Medium:
Hardcover
Sprache:
Deutsch
Zustandsbeschreibung
Das Buch ist leicht schief gelesen,Seiten leicht nachgedunkelt,aber nicht vergilbt,leicht angeschmutzt von der Druckerschwärze,Kanten am Buch leicht,am Schutzumschlag etwas stärker abgestossen.Es stammt aus einem Katzen- und Balkonraucherhaushalt
Beschreibung
Wer hilft den Toten auf ihren gefahrvollen Wegen durch die Welt der Lebenden?
Das "Handbuch für Verstorbene" erlaubt ihnen - und vielleicht dereinst auch Ihnen -,sich in der Geisterexistenz erträglich einzurichten.
Heinrich Eder macht nach seinem Herztod eine seltsame Entdeckung:
Verhältnismäßig leicht löst er sich aus seinem Körper,klettert aus dem Sarg,friert im offenen Leichenhemd,begreift,daß er sich nach Kleidng umsehen muss,und findet in den unteren Räumen des Krankenhauses einen Mitverstorbenen.Gemeinsam versuchen sie,ihre neue Lage zu bewältigen:
Sie haben zwar alle Erfahrungen und Fähigkeiten behalten,sind aber weniger stark als im Leben,schimmern durchscheinend;sie können sich problemlos unterhalten,werden aber von den Lebenden nicht gesehen und gehört.Sie haben Hunger,Durst und sie frieren.Auf dem Weg in die Stadt sieht Heinrich Eder seine eigene Todesanzeige im Zeitungsaushang und ärgert sich sehr.Irgend jemand - wahrscheinlich seine geschiedene Frau - ignorierte seine testamentarischen Verfügungen! Schrieb all die albernen Formulierungen in die Anzeige,die er im Leben so bekämpft hatte! Ließ ihn begraben,wo er doch verbrannt werden wollte! Er kehrt zu seiner Freundin Elsa zurück und läutet an der Wohnungstür.Sie öffnet,sieht niemanden,ist erstaunt.Heinrich huscht an ihr vorbei und ist erstmal in Sicherheit.Nachts wird er unter ihrem Bett schlafen,um von der Lebenden nicht erdrückt zu werden,denn Heinrich ist leicht,ganz leicht.
So beginnen die Abenteuer Heinrich Eders mit den Toten und den Lebenden.Und während seines Geisterlebens sucht Heinrich eine Anleitung über die sehr einsame Geisterexistenz. Doch er findet nur eine unvollkommene und schiefe Darstellung eines Kölner Schriftstellers.So beschließt er,sich an ein "Handbuch für Versorbene" zu machen,um die umherirrenden Mitverstorbenen über ihre merkwürdige neue Existenz aufzuklären.Seine Gedanken und Erkenntnisse hat ein kurioser Schriftsteller nun endlich auf der Schreibmaschine niedergeschrieben und dem Verlag zugesandt,der sich spontan und begeistert entschlossen hat,diesem Handbuch seine angemessene Verbreitung zu sichern...
Das "Handbuch für Verstorbene" erlaubt ihnen - und vielleicht dereinst auch Ihnen -,sich in der Geisterexistenz erträglich einzurichten.
Heinrich Eder macht nach seinem Herztod eine seltsame Entdeckung:
Verhältnismäßig leicht löst er sich aus seinem Körper,klettert aus dem Sarg,friert im offenen Leichenhemd,begreift,daß er sich nach Kleidng umsehen muss,und findet in den unteren Räumen des Krankenhauses einen Mitverstorbenen.Gemeinsam versuchen sie,ihre neue Lage zu bewältigen:
Sie haben zwar alle Erfahrungen und Fähigkeiten behalten,sind aber weniger stark als im Leben,schimmern durchscheinend;sie können sich problemlos unterhalten,werden aber von den Lebenden nicht gesehen und gehört.Sie haben Hunger,Durst und sie frieren.Auf dem Weg in die Stadt sieht Heinrich Eder seine eigene Todesanzeige im Zeitungsaushang und ärgert sich sehr.Irgend jemand - wahrscheinlich seine geschiedene Frau - ignorierte seine testamentarischen Verfügungen! Schrieb all die albernen Formulierungen in die Anzeige,die er im Leben so bekämpft hatte! Ließ ihn begraben,wo er doch verbrannt werden wollte! Er kehrt zu seiner Freundin Elsa zurück und läutet an der Wohnungstür.Sie öffnet,sieht niemanden,ist erstaunt.Heinrich huscht an ihr vorbei und ist erstmal in Sicherheit.Nachts wird er unter ihrem Bett schlafen,um von der Lebenden nicht erdrückt zu werden,denn Heinrich ist leicht,ganz leicht.
So beginnen die Abenteuer Heinrich Eders mit den Toten und den Lebenden.Und während seines Geisterlebens sucht Heinrich eine Anleitung über die sehr einsame Geisterexistenz. Doch er findet nur eine unvollkommene und schiefe Darstellung eines Kölner Schriftstellers.So beschließt er,sich an ein "Handbuch für Versorbene" zu machen,um die umherirrenden Mitverstorbenen über ihre merkwürdige neue Existenz aufzuklären.Seine Gedanken und Erkenntnisse hat ein kurioser Schriftsteller nun endlich auf der Schreibmaschine niedergeschrieben und dem Verlag zugesandt,der sich spontan und begeistert entschlossen hat,diesem Handbuch seine angemessene Verbreitung zu sichern...
Schlagworte
Handbuch,Verstorbene,Humor,Satire
Kategorie







