Autor:
Friedrich Glauser
Verlag:
Arche
Jahr:
1987
Seitenzahl:
240
ISBN:
9783716020258
Medium:
Taschenbuch
Sprache:
Deutsch
Zustandsbeschreibung
man sieht dem buch seine 23 jahrean. seiten leicht vergilbt, einige macken an cover und buchschnitt. buchrücken leicht schief gelesen.
2:1
...bedeuted, sie können sich für 1 ticket ein 2tes 2:1 buch aus meinem bücherregal aussuchen, nachricht, welches, genügt. beide bücher gehen dann zusammen auf die reise.
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...bedeuted, sie können sich für 1 ticket ein 2tes 2:1 buch aus meinem bücherregal aussuchen, nachricht, welches, genügt. beide bücher gehen dann zusammen auf die reise.
Beschreibung
2:1
Dieses buch ist eines aus der Liste der besten 1000 Bücher (Buch der 1000 Bücher), ein klassiker der kriminalliteratur.
Friedrich Glauser führt seinen Wachtmeister Jakob Studer in seinem dritten Fall in eine psychiatrische Anstalt. Wie schon in den beiden vorangegangenen Romanen (Wachtmeister Studer, 1936; Die Fieberkurve, 1937) ist die Sprache mit Schweizer Dialekt durchsetzt.
Inhalt: Wachtmeister Studer wird von Dr. Ernst Laduner in eine Irrenanstalt gerufen. Der Direktor ist verschwunden und wird wenig später tot aufgefunden. War es Mord oder ein Unfall? Gleichzeitig ist einer der Insassen, Pierre Pieterlen, der sein neugeborenes Kind ermordete und später in der Haft verrückt wurde, offenbar ausgebrochen. Studer gerät in eine verwirrende Welt von Schein und Sein; jedes Indiz, jede Beobachtung kann je nach Interessenlage vielfältig interpretiert werden. Schuld hat am Ende nicht nur der Täter auf sich geladen.
Glauser nutzt das ihm so vertraute Milieu der psychiatrischen Anstalt zu Fallstudien, zu einer detaillierten Darstellung der Situation der Patienten, aber auch der Pfleger und der behandelnden Ärzte. Sein Dr. Laduner ist experimentierfreudig in seinen Behandlungsmethoden, nimmt dafür aber den Tod seiner Patienten in Kauf. Besonders die Figur des Pflegers Gilgen gibt Anlass zu einer bedrückenden Schilderung ärmlicher sozialer Verhältnisse. Auch die Frage nach der grundsätzlichen Definition des Verrücktseins kommt zur Sprache, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der politischen Entwicklung im Nachbarland Deutschland.
Die Kriminalromane um den Wachtmeister Studer fanden nach ihrem Erscheinen in der Schweiz ein breites Echo; der erste Band wurde 1939, Matto regiert 1946 von Leopold Lindtberg verfilmt. Danach gerieten die Bücher weitgehend in Vergessenheit und wurden erst um 1980 neu entdeckt. Heute gilt Glauser als Begründer des deutschsprachigen literarischen Kriminalromans. Seit 1987 wird alljährlich der Glauser als Krimipreis verliehen und 1995 wurde in München eine Friedrich-Glauser-Gesellschaft gegründet.2:1
Dieses buch ist eines aus der Liste der besten 1000 Bücher (Buch der 1000 Bücher), ein klassiker der kriminalliteratur.
Friedrich Glauser führt seinen Wachtmeister Jakob Studer in seinem dritten Fall in eine psychiatrische Anstalt. Wie schon in den beiden vorangegangenen Romanen (Wachtmeister Studer, 1936; Die Fieberkurve, 1937) ist die Sprache mit Schweizer Dialekt durchsetzt.
Inhalt: Wachtmeister Studer wird von Dr. Ernst Laduner in eine Irrenanstalt gerufen. Der Direktor ist verschwunden und wird wenig später tot aufgefunden. War es Mord oder ein Unfall? Gleichzeitig ist einer der Insassen, Pierre Pieterlen, der sein neugeborenes Kind ermordete und später in der Haft verrückt wurde, offenbar ausgebrochen. Studer gerät in eine verwirrende Welt von Schein und Sein; jedes Indiz, jede Beobachtung kann je nach Interessenlage vielfältig interpretiert werden. Schuld hat am Ende nicht nur der Täter auf sich geladen.
Glauser nutzt das ihm so vertraute Milieu der psychiatrischen Anstalt zu Fallstudien, zu einer detaillierten Darstellung der Situation der Patienten, aber auch der Pfleger und der behandelnden Ärzte. Sein Dr. Laduner ist experimentierfreudig in seinen Behandlungsmethoden, nimmt dafür aber den Tod seiner Patienten in Kauf. Besonders die Figur des Pflegers Gilgen gibt Anlass zu einer bedrückenden Schilderung ärmlicher sozialer Verhältnisse. Auch die Frage nach der grundsätzlichen Definition des Verrücktseins kommt zur Sprache, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der politischen Entwicklung im Nachbarland Deutschland.
Die Kriminalromane um den Wachtmeister Studer fanden nach ihrem Erscheinen in der Schweiz ein breites Echo; der erste Band wurde 1939, Matto regiert 1946 von Leopold Lindtberg verfilmt. Danach gerieten die Bücher weitgehend in Vergessenheit und wurden erst um 1980 neu entdeckt. Heute gilt Glauser als Begründer des deutschsprachigen literarischen Kriminalromans. Seit 1987 wird alljährlich der Glauser als Krimipreis verliehen und 1995 wurde in München eine Friedrich-Glauser-Gesellschaft gegründet.2:1
Schlagworte
Krimi







