Public Health-Psychologie: Individuum und Bevölkerung zwischen Verhältnissen und Verhalten
Autor:
Thomas von Lengerke (Hrsg. )
Verlag:
Juventa
Jahr:
2007
Seitenzahl:
260
ISBN:
9783779915690
Medium:
Softcover
Sprache:
Deutsch
Zustandsbeschreibung
neu, ungelesen, hinten an der oberen Ecke minimal bestoßen
Beschreibung
Public Health als Theorie und Praxis der Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung ist von der Psychologie bislang vernachlässigt worden. Im Hinblick auf unseren Umgang mit den großen aktuellen gesundheitlichen Herausforderungen ist der bisherige klassische Fokus der Gesundheits- und Medizinischen Psychologie auf verhaltensbezogene Interventionen, die am Individuum ansetzen, nciht hinreichend und wird dies in Zukunft noch weniger sein. Die Psychologie hat - wenn sie sich transdisziplinär vernetzt - theoretisch, empirisch und praktisch Entscheidendes zur Bevölkerungsgesundheit beizutragen.
Public Health Psychologie erweitert psychologisches Wissen über unser Erleben und Verhalten um bevölkerungsbezogene udn verhältnisinterventive Perspektiven. Dabei ist eine Kernthese, dass die begrifflichen Verknüpfungen, ja zuweilen Gleicsetzungen von Bevölkerungsperspektive udn Verhältnisintervention einersiets sowie individuumsperspektive udn Verhaltensintervention andererseits nicht zielführend sind. Im Gegenteil: auch Bevölkerungen verhalten sich und Individuen haben ihre individuellen Lebens- und Arbeitsverhältnisse.
Vor diesem hintergrund entwickelt dieser Band Konzepte und Ansätze zu drängenden Fragen der Verhaltens- udn Sozialepidemiologie, von Kontextfaktoren wie Arbeit(-slosigkeit), Kultur und Migration, des Empowerments und einer Sozialpsychologie sozialer und politischer Partizipation und Prozesse. Er bietet damit erstmals einen deutschsprachigen Überblick zu Ansatz und Perspektiven der Public Health Psychologie und wendet sich an Studierende, Forschende und Praktiker gleichermaßen.
Public Health Psychologie erweitert psychologisches Wissen über unser Erleben und Verhalten um bevölkerungsbezogene udn verhältnisinterventive Perspektiven. Dabei ist eine Kernthese, dass die begrifflichen Verknüpfungen, ja zuweilen Gleicsetzungen von Bevölkerungsperspektive udn Verhältnisintervention einersiets sowie individuumsperspektive udn Verhaltensintervention andererseits nicht zielführend sind. Im Gegenteil: auch Bevölkerungen verhalten sich und Individuen haben ihre individuellen Lebens- und Arbeitsverhältnisse.
Vor diesem hintergrund entwickelt dieser Band Konzepte und Ansätze zu drängenden Fragen der Verhaltens- udn Sozialepidemiologie, von Kontextfaktoren wie Arbeit(-slosigkeit), Kultur und Migration, des Empowerments und einer Sozialpsychologie sozialer und politischer Partizipation und Prozesse. Er bietet damit erstmals einen deutschsprachigen Überblick zu Ansatz und Perspektiven der Public Health Psychologie und wendet sich an Studierende, Forschende und Praktiker gleichermaßen.
Schlagworte
k.A.
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