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Firmin ein Rattenleben
Beitrag
erstellt am
(1 Beiträge)
Äußerlich bin ich von dem Buch begeistert. Der Einband, der aussieht, als hätte das Buch schon Risse und Abnutzungserscheinungen und auch der Rough Cut, den ich sonst meistens unpassend finde, gefällt mir sehr gut. Die Ratte auf dem Cover ist auch gut getroffen, genau so kann man sich Firmin vorstellen, so ist er auch im Buch beschrieben.
Firmin als Hauptfigur eines Romans gefällt mir sehr gut, ich finde ihn interessant, da er teilweise eindeutig als Ratte, andererseits dann doch sehr vermenschlicht auftritt. Sehr oft musste ich schmunzeln, oder auch laut lachen. Andererseits gibt es auch Szenen, in denen man Firmin bedauert, da er trotz seiner Belesenheit die Menschen nicht versteht und vieles falsch deutet.
Die Sprache und Erzählweise finde ich auch sehr gelungen. Es ist sehr passend für das Buch, dass Sam Savage seine kleine Ratte selbst erzählen lässt und den Leser auch manchmal persönlich anspricht. Firmins Andeutungen auf zukünftige Ereignisse bauen Spannung auf und wecken Interesse beim Leser. Das Buch lässt sich flüssig lesen, ist aber trotzdem sprachlich anspruchsvoll, schon alleine wegen den Zitaten und Andeutungen aus Klassikern der Weltliteratur.
Nachdem mir die Leseprobe noch sehr gut gefallen hat, wurde mir die Handlung schnell langweilig. Leider passiert viel zu wenig, Firmin beschreibt ein halbes Buch lang nur den Buchladen, in dem er lebt. Auch die "überraschenden" Wendungen waren wenig überraschend, sondern eher vorhersehbar. Das Ende war dann auch enttäuschend nichtssagend. Das letzte Kapitel hätte man gut und gerne weglassen können.
Die Idee des Romans und die äußere Aufmachung so wie die Sprache haben mir also durchaus gut gefallen und man hätte meiner Meinung nach viel mehr daraus machen können. Leider war die Handlung dann etwas flach und hat mich enttäuscht.
Firmin als Hauptfigur eines Romans gefällt mir sehr gut, ich finde ihn interessant, da er teilweise eindeutig als Ratte, andererseits dann doch sehr vermenschlicht auftritt. Sehr oft musste ich schmunzeln, oder auch laut lachen. Andererseits gibt es auch Szenen, in denen man Firmin bedauert, da er trotz seiner Belesenheit die Menschen nicht versteht und vieles falsch deutet.
Die Sprache und Erzählweise finde ich auch sehr gelungen. Es ist sehr passend für das Buch, dass Sam Savage seine kleine Ratte selbst erzählen lässt und den Leser auch manchmal persönlich anspricht. Firmins Andeutungen auf zukünftige Ereignisse bauen Spannung auf und wecken Interesse beim Leser. Das Buch lässt sich flüssig lesen, ist aber trotzdem sprachlich anspruchsvoll, schon alleine wegen den Zitaten und Andeutungen aus Klassikern der Weltliteratur.
Nachdem mir die Leseprobe noch sehr gut gefallen hat, wurde mir die Handlung schnell langweilig. Leider passiert viel zu wenig, Firmin beschreibt ein halbes Buch lang nur den Buchladen, in dem er lebt. Auch die "überraschenden" Wendungen waren wenig überraschend, sondern eher vorhersehbar. Das Ende war dann auch enttäuschend nichtssagend. Das letzte Kapitel hätte man gut und gerne weglassen können.
Die Idee des Romans und die äußere Aufmachung so wie die Sprache haben mir also durchaus gut gefallen und man hätte meiner Meinung nach viel mehr daraus machen können. Leider war die Handlung dann etwas flach und hat mich enttäuscht.
03.08.2008 23:12:55
(2603 Beiträge)
könnte ich noch mehr infos zu vorablesen.de bekommen? ist das ein club? wann muss ich wieviele rezensionen veröffentlichen? muss ich nur veröffentlichen wenn ich auch ein exemplar bekomme oder grundsätzlich jeden monat mindestens eine rezension? entstehen mir irgendwelche kosten?
04.08.2008 09:31:31
(4329 Beiträge)
@Grandville: Kosten hast du keine. Du kannst zum jeweils aktuellen Buch einen Leseeindruck erstellen, wenn du zu den 100 glücklichen gehörst, die ein Leseexemplar bekommen, kannst du eine Rezension drüber erstellen.
Ich hatte bei Firmin auch die Ehre:
Nach der Leseprobe dachte ich immer noch mehr an ein Kinderbuch, jetzt nach dem Lesen kann ich sagen, dass es das definitiv nicht ist. Die Sprache ist wirklich wunderschön, z.B. wird der für Firmin unterschiedliche Geschmack der Bücher mt dem unterschiedlichen Duft von Kaffee verglichen.
Zum Inhalt wurde ja schon viel gesagt, das will ich nicht auch noch breit treten. Der Gedanke einer Ratte, die sich in die Menschen verliebt und selber -fast- ein Mensch wird ist neu. Man sollte keinen haarsträubenden Abenteuer erwarten, Firmin lebt wie vermutlich ein jeder von uns sein Leben einfach so dahin mit kleinen Höhen und Tiefen. Bis zum bitteren Ende.
An der Aufmachung stört mich der Rough Cut, den ich bisher nur von englischsprachigen Büchern kenne. Aber vermutlich soll das Inhalt passen... wie von Ratten angefressen.
Mein Fazit: Man kann das Buch einmal lesen, ein Muss ist es aber nicht.
Ich hatte bei Firmin auch die Ehre:
Nach der Leseprobe dachte ich immer noch mehr an ein Kinderbuch, jetzt nach dem Lesen kann ich sagen, dass es das definitiv nicht ist. Die Sprache ist wirklich wunderschön, z.B. wird der für Firmin unterschiedliche Geschmack der Bücher mt dem unterschiedlichen Duft von Kaffee verglichen.
Zum Inhalt wurde ja schon viel gesagt, das will ich nicht auch noch breit treten. Der Gedanke einer Ratte, die sich in die Menschen verliebt und selber -fast- ein Mensch wird ist neu. Man sollte keinen haarsträubenden Abenteuer erwarten, Firmin lebt wie vermutlich ein jeder von uns sein Leben einfach so dahin mit kleinen Höhen und Tiefen. Bis zum bitteren Ende.
An der Aufmachung stört mich der Rough Cut, den ich bisher nur von englischsprachigen Büchern kenne. Aber vermutlich soll das Inhalt passen... wie von Ratten angefressen.
Mein Fazit: Man kann das Buch einmal lesen, ein Muss ist es aber nicht.
05.08.2008 09:40:44
(1 Beiträge)
Firmin ein Rattenleben, Sam SavageMochte ich bisher keine Ratten?
Das hat sich geändert, seit ich FIRMIN kenne! Ein Außenseiter unter seinesgleichen - eine literarische Ratte - ein Buch für alle, die Bücher lieben!
Wenn man im Keller einer Buchhandlung als 13. in einem Wurf geboren wird, die Geschwister alle stärker, schneller und mutiger sind und die Mama eine Alkoholikerin ist - dann hat man es nicht leicht! Wenn das Nest aus Papierfetzen besteht und dann die Bücher auch irgendwann zur Nahrung werden, dann möchte man schon mal gerne im nächsten Leben ein Mensch sein und das ist Firmins größter Wunsch!
Dieses Buch fesselt, wenn man als Leser soviel Fantasie hat, sich in Firmins Leben hinein zu versetzen.
Er bemerkt, dass er lesen kann, er hängt sich an den Chef der Buchhandlung, von dem er aber bitter enttäuscht wird, er liest die Klassiker rauf und runter und sucht den passenden ersten Satz für sein eigenes Buch! Er findet dann endlich einen Menschen, der sich um ihn kümmert und das Leben könnte so schön sein, wenn das Leben auf der Straße nicht so gefährlich wäre, wenn sein geliebtes Viertel nicht abgerissen und wenn sein Mensch nicht plötzlich sterben würde. Dieses Buch ist grandios geschrieben; wenn Firmin der Poet über das Leben philosophiert, geht mir das Herz auf!
Hat wirklich viel Spaß gemacht. Und das Cover ist wunderschön gestaltet und der Blattschnitt ist wunderbar passend zum Buch
Das hat sich geändert, seit ich FIRMIN kenne! Ein Außenseiter unter seinesgleichen - eine literarische Ratte - ein Buch für alle, die Bücher lieben!
Wenn man im Keller einer Buchhandlung als 13. in einem Wurf geboren wird, die Geschwister alle stärker, schneller und mutiger sind und die Mama eine Alkoholikerin ist - dann hat man es nicht leicht! Wenn das Nest aus Papierfetzen besteht und dann die Bücher auch irgendwann zur Nahrung werden, dann möchte man schon mal gerne im nächsten Leben ein Mensch sein und das ist Firmins größter Wunsch!
Dieses Buch fesselt, wenn man als Leser soviel Fantasie hat, sich in Firmins Leben hinein zu versetzen.
Er bemerkt, dass er lesen kann, er hängt sich an den Chef der Buchhandlung, von dem er aber bitter enttäuscht wird, er liest die Klassiker rauf und runter und sucht den passenden ersten Satz für sein eigenes Buch! Er findet dann endlich einen Menschen, der sich um ihn kümmert und das Leben könnte so schön sein, wenn das Leben auf der Straße nicht so gefährlich wäre, wenn sein geliebtes Viertel nicht abgerissen und wenn sein Mensch nicht plötzlich sterben würde. Dieses Buch ist grandios geschrieben; wenn Firmin der Poet über das Leben philosophiert, geht mir das Herz auf!
Hat wirklich viel Spaß gemacht. Und das Cover ist wunderschön gestaltet und der Blattschnitt ist wunderbar passend zum Buch
06.08.2008 09:08:10
(614 Beiträge)
Dann poste ich auch mal eine Rezi dazu:
Mal etwas vorweg: Der Titel eine englischen Ausgabe passt perfekt auf das Buch, hier wird alles bereits in einem Satz erwähnt: 'Firmin: A Tale of Exile, Unrequited Love, and the Redemptive Power of Literature'.
Zuerst möchte ich etwas zur Aufmachung des Buches sagen: Wenn ich das Buch in die Hand nehme, sticht mir gleich Firmin in die Augen, der, bei seiner Lieblingsbeschäftigung dem Lesen, so dargestellt ist, wie er sich auch selbst beschreibt. Mit seinem dünnen Körper, der viel zu schwach für den einer Ratte ist und seinem zu großen Kopf. Der Titel 'Firmin Ein Rattenleben' spiegelt den Inhalt des Buches wider. Der Einband an sich, wie auch der Rough Cout vermitteln den Eindruck, dass das Buch angefressen wurde. Was natürlich auch wieder zum Inhalt passt. Die Menschen, die für die Gestaltung zuständig waren, haben sich Gedanken gemacht, die wirklich hervorragend passen. Als nettes Extra befindet sich noch ein Lesebändchen im Buch.
Zum Inhalt möchte ich an dieser nicht mehr viel sagen, da bereits schon so viel erwähnt wurde.
Nun zu meiner Meinung über 'Firmin Ein Rattenleben': Die ersten drei Kapitel haben mir gut gefallen, vor allem als Einleitung waren sie sehr passend. Man wird schön langsam an die Geschichte herangeführt. Die Zitate aus anderen Büchern haben mir hier sehr gut gefallen. Auch eine bestimmte Stelle, wo Firmin die Leute beim Einkaufen im Buchladen beobachtet und ihr Verhalten beschreibt hat mit sehr fasziniert. Ich muss zugeben, dass ich mir dort ein wenig selbst wiedergefunden habe. Normalerweise lese ich eigentlich keine Bücher, in denen Tiere die Hauptrolle spielen, aber ich hatte anfangs keine Probleme mich in "Firmin" hineinzuversetzen, d. h. mir macht die Tatsache, dass das Buch aus Sicht einer Ratte geschrieben ist, nichts aus, ganz im Gegenteil, das verleiht dem Buch eine besondere Note. Irgendwie fühle ich mich da an meine Kindheit und an meine ersten Lesestunden erinnert, wo es noch öfters vorkam, dass Tiere die Hauptrolle spielten.
Die Geschichte an sich finde ich auch flüssig zu lesen und bis jetzt ist sie auch noch nicht langweilig, für mich jedenfalls.
Mit dem Schreibstil komme ich auch gut zu Recht, wobei das Englische Original schon interessant wäre, vor allem bei vier Übersetzern. Die nächsten Kapitel, d. h. Kapitel vier bis sechs haben mir eher weniger gefallen, hier passiert nicht viel und man erfährt auch nicht wirklich Neues. Meiner Meinung nach findet keine richtige Handlung statt. Kapitel sieben bis zehn haben mich irgendwie traurig gemacht, vor allem die Sache mit dem Rattengift, als Firmin denkt, es wäre ein Geschenk von Norman als Beweis seiner Freundschaft Auch die verzweifelte Kontaktaufnahme zu den Menschen, wie er versucht die Zeichensprache zu lernen, hat mich berührt. Dieser Abschnitt hat mir wieder besser gefallen, den konnte man wieder leicht lesen, weil doch etwas Handlung darin vorkam.
Den Schluss habe ich dann als etwas verwirrend angesehen und musste die Passage nochmals lesen.
Fazit: "Firmin" ist ein nettes Buch für Zwischendurch, das, wenn man es zulässt, durchaus zum Nachdenken anregen kann. Ich vergebe 6,5 Punkte von 10 möglichen Punkten.
Mal etwas vorweg: Der Titel eine englischen Ausgabe passt perfekt auf das Buch, hier wird alles bereits in einem Satz erwähnt: 'Firmin: A Tale of Exile, Unrequited Love, and the Redemptive Power of Literature'.
Zuerst möchte ich etwas zur Aufmachung des Buches sagen: Wenn ich das Buch in die Hand nehme, sticht mir gleich Firmin in die Augen, der, bei seiner Lieblingsbeschäftigung dem Lesen, so dargestellt ist, wie er sich auch selbst beschreibt. Mit seinem dünnen Körper, der viel zu schwach für den einer Ratte ist und seinem zu großen Kopf. Der Titel 'Firmin Ein Rattenleben' spiegelt den Inhalt des Buches wider. Der Einband an sich, wie auch der Rough Cout vermitteln den Eindruck, dass das Buch angefressen wurde. Was natürlich auch wieder zum Inhalt passt. Die Menschen, die für die Gestaltung zuständig waren, haben sich Gedanken gemacht, die wirklich hervorragend passen. Als nettes Extra befindet sich noch ein Lesebändchen im Buch.
Zum Inhalt möchte ich an dieser nicht mehr viel sagen, da bereits schon so viel erwähnt wurde.
Nun zu meiner Meinung über 'Firmin Ein Rattenleben': Die ersten drei Kapitel haben mir gut gefallen, vor allem als Einleitung waren sie sehr passend. Man wird schön langsam an die Geschichte herangeführt. Die Zitate aus anderen Büchern haben mir hier sehr gut gefallen. Auch eine bestimmte Stelle, wo Firmin die Leute beim Einkaufen im Buchladen beobachtet und ihr Verhalten beschreibt hat mit sehr fasziniert. Ich muss zugeben, dass ich mir dort ein wenig selbst wiedergefunden habe. Normalerweise lese ich eigentlich keine Bücher, in denen Tiere die Hauptrolle spielen, aber ich hatte anfangs keine Probleme mich in "Firmin" hineinzuversetzen, d. h. mir macht die Tatsache, dass das Buch aus Sicht einer Ratte geschrieben ist, nichts aus, ganz im Gegenteil, das verleiht dem Buch eine besondere Note. Irgendwie fühle ich mich da an meine Kindheit und an meine ersten Lesestunden erinnert, wo es noch öfters vorkam, dass Tiere die Hauptrolle spielten.
Die Geschichte an sich finde ich auch flüssig zu lesen und bis jetzt ist sie auch noch nicht langweilig, für mich jedenfalls.
Mit dem Schreibstil komme ich auch gut zu Recht, wobei das Englische Original schon interessant wäre, vor allem bei vier Übersetzern. Die nächsten Kapitel, d. h. Kapitel vier bis sechs haben mir eher weniger gefallen, hier passiert nicht viel und man erfährt auch nicht wirklich Neues. Meiner Meinung nach findet keine richtige Handlung statt. Kapitel sieben bis zehn haben mich irgendwie traurig gemacht, vor allem die Sache mit dem Rattengift, als Firmin denkt, es wäre ein Geschenk von Norman als Beweis seiner Freundschaft Auch die verzweifelte Kontaktaufnahme zu den Menschen, wie er versucht die Zeichensprache zu lernen, hat mich berührt. Dieser Abschnitt hat mir wieder besser gefallen, den konnte man wieder leicht lesen, weil doch etwas Handlung darin vorkam.
Den Schluss habe ich dann als etwas verwirrend angesehen und musste die Passage nochmals lesen.
Fazit: "Firmin" ist ein nettes Buch für Zwischendurch, das, wenn man es zulässt, durchaus zum Nachdenken anregen kann. Ich vergebe 6,5 Punkte von 10 möglichen Punkten.
06.08.2008 20:56:09
(564 Beiträge)
Da ich Bücher mit tierischen Protagonisten normalerweise nicht mag, bin ich schon mit gemischten Gefühlen an die Leseprobe gegangen und nach Lektüre des gesamten Buches hat sich mein Eindruck leider bestätigt:
Ist das Buch anfangs noch interessant geschrieben und macht neugierig auf den Verlauf der Geschichte, plätschert es so nach und nach ohne Spannung oder nennenswerten Ereignissen vor sich hin und verbreitet Langeweile pur. Streckenweise musste ich mich zwingen weiterzulesen und hätte ich nicht eine Rezi zu diesem Buch schreiben müssen, hätte ich es wahrscheinlich auch weggelegt.
Zu häufig schweift der Autor in meinen Augen zu uninteressanten Details ab, manchmal hatte ich das Gefühl, er müsse sein philosophisches Wissen noch irgendwo unterbringen.
Außerdem war mir Firmin zu menschlich dargestellt. Fand ich z.B. die anfängliche Beschreibung von Firmins Trieb und dem Drang seine eigenen Schwester zu bespringen gelungen dargestellt, gefielt mir Idee, dass er ein Pornokino besucht um sich Frauen anzusehen überhaupt nicht.
Die Idee, Zitate und Anspielungen aus anderen Büchern unterzubringen finde ich normalerweise gut, aber es gibt andere Bücher in denen das wesentlich gelungener gemacht wurde.
DIe Aufmachung des Buches hat mir gut gefallen, das Cover ist schön gestaltet und an den Rough Cut kann man sich auch gewöhnen.
Insgesamt hat mich das Buch enttäuscht, es war schlechter als ich anfangs erwartet hatte.
Ist das Buch anfangs noch interessant geschrieben und macht neugierig auf den Verlauf der Geschichte, plätschert es so nach und nach ohne Spannung oder nennenswerten Ereignissen vor sich hin und verbreitet Langeweile pur. Streckenweise musste ich mich zwingen weiterzulesen und hätte ich nicht eine Rezi zu diesem Buch schreiben müssen, hätte ich es wahrscheinlich auch weggelegt.
Zu häufig schweift der Autor in meinen Augen zu uninteressanten Details ab, manchmal hatte ich das Gefühl, er müsse sein philosophisches Wissen noch irgendwo unterbringen.
Außerdem war mir Firmin zu menschlich dargestellt. Fand ich z.B. die anfängliche Beschreibung von Firmins Trieb und dem Drang seine eigenen Schwester zu bespringen gelungen dargestellt, gefielt mir Idee, dass er ein Pornokino besucht um sich Frauen anzusehen überhaupt nicht.
Die Idee, Zitate und Anspielungen aus anderen Büchern unterzubringen finde ich normalerweise gut, aber es gibt andere Bücher in denen das wesentlich gelungener gemacht wurde.
DIe Aufmachung des Buches hat mir gut gefallen, das Cover ist schön gestaltet und an den Rough Cut kann man sich auch gewöhnen.
Insgesamt hat mich das Buch enttäuscht, es war schlechter als ich anfangs erwartet hatte.
07.08.2008 19:55:34
(4302 Beiträge)
Nachdem ich auch Gelegenheit hatte, ein Vorabexemplar zu lesen, habe ich nun das dringende Bedürfnis, nach den teilweise doch wenig enthusiastischen Rezensionen, ein (sehr) gutes Wort für "Firmin" einzulegen:
Es stimmt: Das Buch ist definitiv nicht spannend und es ist definitiv kein Kinder-/Jugendbuch - aber für mich hebt es sich äußerst wohltuend aus dem Einheitsbrei vieler Neuerscheinungen ab - nicht unbedingt durch Unmengen an "Handlung" - aber die Liebe zu "Literatur" ist ständig präsent. Sprachlich ist es ganz wundervoll und ein unglaubliches Spektrum an Emotionen wird wachgerufen - immer glaubhaft, vom trockensten Humor bis zur tiefsten Trauer. Ich fand es wirklich schön und es tut mir fast leid, dass ich es schon zum Weitertauschen jemandem versprochen habe.
Es stimmt: Das Buch ist definitiv nicht spannend und es ist definitiv kein Kinder-/Jugendbuch - aber für mich hebt es sich äußerst wohltuend aus dem Einheitsbrei vieler Neuerscheinungen ab - nicht unbedingt durch Unmengen an "Handlung" - aber die Liebe zu "Literatur" ist ständig präsent. Sprachlich ist es ganz wundervoll und ein unglaubliches Spektrum an Emotionen wird wachgerufen - immer glaubhaft, vom trockensten Humor bis zur tiefsten Trauer. Ich fand es wirklich schön und es tut mir fast leid, dass ich es schon zum Weitertauschen jemandem versprochen habe.
09.08.2008 15:18:18
(119325 Beiträge)
Das Buch hat bei mir obwohl ich es nicht so gut fand einen bleibenden Eindruck hinterlassen, ich beschäftige mich in Gedanken immer noch mit der kleinen Ratte, darum werde ich das Buch wahrscheinlich auch behalten. ;O)
11.08.2008 13:08:40
(2603 Beiträge)
habe das Buch jetzt zumindest in den händen. dieser rough cut ist ja mal doof. sieht zwar nett aus, aber ist auch irgendwie unhandlich beim umblättern. neee, gefällt mir so irgendwie nicht.
11.08.2008 17:11:30
(2281 Beiträge)
Leseratten unter sich
Diesen Betreff kann ich auch in der Rezension nur wiederholen. Ich finde die Idee, eine kleine Ratte in einem Bücherladen aufwachsen zu lassen witzig, denn diese kleine Ratte wird ja durch "fressen von Bücherseiten" um den Hunger zu stillen, immer Literaturbegeisterter.
Auch die Bindung vom Verlag, diese Buch am Schnitt aussehen zu lassen, als wäre es angeknabbert findet meinen Beifall. (Hab mich übrigens sehr über das Buch gefreut, liebe Ullsteinverlag, ich habe noch nie ein Buch gewonnen und fand es Klasse das Firmin den Weg zu mir gefunden hat. Danke!).
Firmin ist ein Ausenseiter und wie so viele Aussenseiter hat er eine Begabung die er zu nutzen weiß. Ich mag eigentlich keine Bücher die in Ich-Form geschrieben sind, aber Firmin "hört" man gerne zu. Ich konnte auch über die witzigen Namen seiner Geschwister lachen, das muß einem erst mal einfallen.Das Buch ist leider nur sehr dünn, die paar Seiten hat ein VIELLESER in 2 Stunden geschafft, wenn nicht noch früher, aber das ist auch mein einziger Kritikpunkt.
Diesen Betreff kann ich auch in der Rezension nur wiederholen. Ich finde die Idee, eine kleine Ratte in einem Bücherladen aufwachsen zu lassen witzig, denn diese kleine Ratte wird ja durch "fressen von Bücherseiten" um den Hunger zu stillen, immer Literaturbegeisterter.
Auch die Bindung vom Verlag, diese Buch am Schnitt aussehen zu lassen, als wäre es angeknabbert findet meinen Beifall. (Hab mich übrigens sehr über das Buch gefreut, liebe Ullsteinverlag, ich habe noch nie ein Buch gewonnen und fand es Klasse das Firmin den Weg zu mir gefunden hat. Danke!).
Firmin ist ein Ausenseiter und wie so viele Aussenseiter hat er eine Begabung die er zu nutzen weiß. Ich mag eigentlich keine Bücher die in Ich-Form geschrieben sind, aber Firmin "hört" man gerne zu. Ich konnte auch über die witzigen Namen seiner Geschwister lachen, das muß einem erst mal einfallen.Das Buch ist leider nur sehr dünn, die paar Seiten hat ein VIELLESER in 2 Stunden geschafft, wenn nicht noch früher, aber das ist auch mein einziger Kritikpunkt.
14.08.2008 20:44:09
(261 Beiträge)
da geb ich dann meinen senf auch gleich ab ;) ich fand das buch übrigens großartig :)
Firmin, als 13. seiner Art geboren, musste schon früh ums Überleben kämpfen, denn die süße Milch der Mutter ist für ihn als Schwächling nur in seltenen Fällen zu haben. Aus Not isst er das Nest unter sich auf, das Bücherfetzen besteht. Vielleicht ist das auch der Grund weshalbt Firmin so anders ist als der Rest seiner Familie. Frimin kann lesen und das eröffnet ihm den Zugang zu einer völlig fremden Welt - Welt der Menschen.
1. Je mehr er über sie liest, desto näher will er ihnen sein. Seine Begierde gehört den Menschenfrauen, seine erste große Liebe und gleichzeitig die größte Enttäuschung - ebenfalls ein Mensch. Doch auch einen Freund findet er unter ihnen, oder hält dieser ihn nur für ein lustiges Haustier?!
Und am Ende bleiben immer dieselben Fragen: Wurde ich jemals geliebt? Wurde ich jemals ernst genommen? Und was verdammt nochmal war der Sinn dieses kurzen Lebens?
Firmin ist eine Ratte oder doch ein Mensch? Diese Entscheidung sollte dem Leser überlassen werden. Feststeht: Firmins Dasein schockiert und ermuntert zugleich. Sein Leben bewegt und erinnert an die Kürze und Sinn des eigenen Daseins.
Lesern rate ich die erste Seite, also den Spruch von Tschuang Tse nach der Lektüre noch einmal durchzulesen...es macht schon einiges verständlicher !
Das Buch beginnt sehr schön und ist sprachlich ein Genuss, leider lässt dieser Genuss von Kapitel zu Kapitel nach. Ab dem elften wird es so simpel, dass ich nicht mehr glauben kann, dass es sich noch um dasselbe Buch handelt, bis ich auf die mehreren Übersetzer aufmerksam werde. Klar könnte es natürlich auch sein, dass Sam Savage seinen Stil mitten im Buch ändert, doch ich vermute es liegt eher an der Übersetzung. Wie kann man denn ein Buch in 4 Teile trennen und von verschiedenen Menschen übersetzen lassen, die alle keine Ahnung vom Zusammenhang haben? Vor allem hat jeder seinen eigenen Stil, seine Art die sich auch bei einer Übersetzung nicht hinter dem Original verstecken lässt. Und das spürt man besonders arg gegen Ende der Lektüre. Meiner Meinung nach ist es ein Verbrechen an der wunderschönen Geschichte die dahinter steht!
Alles in allem bin ich sehr zufrieden. Das Buch hat mich wirklich berührt und ich würde es jedem weiterempfehlen der ein wenig an philosophischem Gedankengut interessiert ist. Ich selber werde noch die englische Version lesen um den wahren Schreibstil kennenzulernen.
Als ich das Buch in der Hand hielt war ich absolut begeistert. Zuerst einmal von der wunderschönen Ratte und dem fleckigen Schutzumschlag. Doch auch das was sich darunter verbirgt, sieht sehr ansprechend aus. Die Seiten sind sehr dick und in "Rough Cut" gestaltet, was das Buch noch gebrauchter erscheinen lässt. Die Seiten sind natürlich, beige und ermüden nicht die Augen wie manch weiße auf Hochglanz polierte Romane.
Firmin, als 13. seiner Art geboren, musste schon früh ums Überleben kämpfen, denn die süße Milch der Mutter ist für ihn als Schwächling nur in seltenen Fällen zu haben. Aus Not isst er das Nest unter sich auf, das Bücherfetzen besteht. Vielleicht ist das auch der Grund weshalbt Firmin so anders ist als der Rest seiner Familie. Frimin kann lesen und das eröffnet ihm den Zugang zu einer völlig fremden Welt - Welt der Menschen.
1. Je mehr er über sie liest, desto näher will er ihnen sein. Seine Begierde gehört den Menschenfrauen, seine erste große Liebe und gleichzeitig die größte Enttäuschung - ebenfalls ein Mensch. Doch auch einen Freund findet er unter ihnen, oder hält dieser ihn nur für ein lustiges Haustier?!
Und am Ende bleiben immer dieselben Fragen: Wurde ich jemals geliebt? Wurde ich jemals ernst genommen? Und was verdammt nochmal war der Sinn dieses kurzen Lebens?
Firmin ist eine Ratte oder doch ein Mensch? Diese Entscheidung sollte dem Leser überlassen werden. Feststeht: Firmins Dasein schockiert und ermuntert zugleich. Sein Leben bewegt und erinnert an die Kürze und Sinn des eigenen Daseins.
Lesern rate ich die erste Seite, also den Spruch von Tschuang Tse nach der Lektüre noch einmal durchzulesen...es macht schon einiges verständlicher !
Das Buch beginnt sehr schön und ist sprachlich ein Genuss, leider lässt dieser Genuss von Kapitel zu Kapitel nach. Ab dem elften wird es so simpel, dass ich nicht mehr glauben kann, dass es sich noch um dasselbe Buch handelt, bis ich auf die mehreren Übersetzer aufmerksam werde. Klar könnte es natürlich auch sein, dass Sam Savage seinen Stil mitten im Buch ändert, doch ich vermute es liegt eher an der Übersetzung. Wie kann man denn ein Buch in 4 Teile trennen und von verschiedenen Menschen übersetzen lassen, die alle keine Ahnung vom Zusammenhang haben? Vor allem hat jeder seinen eigenen Stil, seine Art die sich auch bei einer Übersetzung nicht hinter dem Original verstecken lässt. Und das spürt man besonders arg gegen Ende der Lektüre. Meiner Meinung nach ist es ein Verbrechen an der wunderschönen Geschichte die dahinter steht!
Alles in allem bin ich sehr zufrieden. Das Buch hat mich wirklich berührt und ich würde es jedem weiterempfehlen der ein wenig an philosophischem Gedankengut interessiert ist. Ich selber werde noch die englische Version lesen um den wahren Schreibstil kennenzulernen.
Als ich das Buch in der Hand hielt war ich absolut begeistert. Zuerst einmal von der wunderschönen Ratte und dem fleckigen Schutzumschlag. Doch auch das was sich darunter verbirgt, sieht sehr ansprechend aus. Die Seiten sind sehr dick und in "Rough Cut" gestaltet, was das Buch noch gebrauchter erscheinen lässt. Die Seiten sind natürlich, beige und ermüden nicht die Augen wie manch weiße auf Hochglanz polierte Romane.
20.08.2008 17:30:30
(2281 Beiträge)
Eine Freundin hat mir heute eine Exemplar von Fimrin das sie bei vorablesen.de erhalten hat, für´s einstellen da gelassen.
Witzig ist ja das wir es beide geschickt bekommen haben. Da ich das Buch also schon kenne gebe ich es hier wieder ab. Bitte besucht mein Regal dort steht Firmin.
Katina
Witzig ist ja das wir es beide geschickt bekommen haben. Da ich das Buch also schon kenne gebe ich es hier wieder ab. Bitte besucht mein Regal dort steht Firmin.
Katina
21.08.2008 21:10:45
(13947 Beiträge)
schade,leider schon weg.
ihr habt mich so neugierig gemacht.
ich finde die idee faszinierend und wenn es mir nicht gefällt,kann ich es ja wieder vertauschen.
mal sehen ob ich es noch finde.
ihr habt mich so neugierig gemacht.
ich finde die idee faszinierend und wenn es mir nicht gefällt,kann ich es ja wieder vertauschen.
mal sehen ob ich es noch finde.
21.08.2008 23:02:27
(31 Beiträge)
Ich habe das Buch ja auch gelesen und war nicht ganz so begeistert.
Meine Meinung:
Firmin - verkanntes Genie, tragischer Held oder Seifenblase?
Ich tendiere nach der Lektüre des Buches leider zu letzterem......
Schade eigentlich, denn ich hatte mir von dem Buch wirklich mehr versprochen.
Die Aufmachung ist durchaus gelungen: ansprechendes Cover, gute Farbgestaltung, Lesebändchen und der zum Buch passende Roughcut. Auch der Preis ist verhältnismässig günstig und angemessen.
Zudem machen die Beschreibung des Inhaltes sowie die Meinungen von z.B. Donna Leon neugierig auf das Buch und die Ratte Firmin.
"Ein Rattenleben" - so lautet der Zusatz auf dem Buchcover. Und genau dieses will Firmin ( jüngster und schwächster Spross eines Rattenwurfes ) nicht leben. Er beweist früh einen immensen Durchhaltewillen und schafft es, trotz vieler Widrigkeiten zu überleben. Schon da wird ihm klar, dass er anders ist, anders als der Rest seiner Familie und auch anders als Ratten an sich. Er entdeckt Bücher und seine Fähigkeit, zu lesen. Beides wird ihn sein Leben lang begleiten und ihn in Traum- und Fantasiewelten verschwinden lassen. Dazu kommt sein grosser Wunsch, Kontakt zu Menschen aufzunehmen, von ihnen "erkannt" und geliebt zu werden. Was natürlich nur bedingt funktioniert......
Nach vielen negativen und einigen positiven Erlebnissen mit Menschen hat man das Gefühl, dass Firmin am Schluss aufgibt, er ist müde und will nicht mehr kämpfen. Vielleicht hat er auch einfach nur der Realität ins Auge geblickt.
Es hätte eine tolle Geschichte sein können, faszinierend und fesselnd - aber leider hat sie bei mir eher einen gegenteiligen Eindruck hinterlassen.
Mir ist Firmin keinesfalls ans Herz gewachsen und ich konnte nicht mit ihm mitleiden.
Was ich wirklich nicht verstehe, ist, weshalb das Buch von insgesamt 4 Übersetzern übersetzt wurde!!
Vielleicht war das einfach etwas zuviel des Guten.
Denn das Buch konnte keine Spannung oder auch nur einen gewissen Lesesog entwickeln. Wobei das natürlich nicht an der Übersetzung liegen muss.
Fazit: Viel Lärm um (fast) Nichts.
Das Buch bekommt von mir 5 von 10 Punkten.
Meine Meinung:
Firmin - verkanntes Genie, tragischer Held oder Seifenblase?
Ich tendiere nach der Lektüre des Buches leider zu letzterem......
Schade eigentlich, denn ich hatte mir von dem Buch wirklich mehr versprochen.
Die Aufmachung ist durchaus gelungen: ansprechendes Cover, gute Farbgestaltung, Lesebändchen und der zum Buch passende Roughcut. Auch der Preis ist verhältnismässig günstig und angemessen.
Zudem machen die Beschreibung des Inhaltes sowie die Meinungen von z.B. Donna Leon neugierig auf das Buch und die Ratte Firmin.
"Ein Rattenleben" - so lautet der Zusatz auf dem Buchcover. Und genau dieses will Firmin ( jüngster und schwächster Spross eines Rattenwurfes ) nicht leben. Er beweist früh einen immensen Durchhaltewillen und schafft es, trotz vieler Widrigkeiten zu überleben. Schon da wird ihm klar, dass er anders ist, anders als der Rest seiner Familie und auch anders als Ratten an sich. Er entdeckt Bücher und seine Fähigkeit, zu lesen. Beides wird ihn sein Leben lang begleiten und ihn in Traum- und Fantasiewelten verschwinden lassen. Dazu kommt sein grosser Wunsch, Kontakt zu Menschen aufzunehmen, von ihnen "erkannt" und geliebt zu werden. Was natürlich nur bedingt funktioniert......
Nach vielen negativen und einigen positiven Erlebnissen mit Menschen hat man das Gefühl, dass Firmin am Schluss aufgibt, er ist müde und will nicht mehr kämpfen. Vielleicht hat er auch einfach nur der Realität ins Auge geblickt.
Es hätte eine tolle Geschichte sein können, faszinierend und fesselnd - aber leider hat sie bei mir eher einen gegenteiligen Eindruck hinterlassen.
Mir ist Firmin keinesfalls ans Herz gewachsen und ich konnte nicht mit ihm mitleiden.
Was ich wirklich nicht verstehe, ist, weshalb das Buch von insgesamt 4 Übersetzern übersetzt wurde!!
Vielleicht war das einfach etwas zuviel des Guten.
Denn das Buch konnte keine Spannung oder auch nur einen gewissen Lesesog entwickeln. Wobei das natürlich nicht an der Übersetzung liegen muss.
Fazit: Viel Lärm um (fast) Nichts.
Das Buch bekommt von mir 5 von 10 Punkten.
29.08.2008 07:17:53
(6710 Beiträge)
Meine Rezi wollte ich Euch doch nicht vorenthalten *gg*
Das Buch hat eine tolle Aufmachung und auch der Rough Cut passt hervorragend dazu - mal etwas anderes und es liegt auch sehr gut in der Hand. In der Geschichte wird sehr viel und ausschweifend erzählt, war Firmin sieht, was grade auf der Strasse passiert, wie es draussen aussieht und seine philosophischen Gedanken. Die Philosophie spielt auch eine sehr große Rolle, immer wieder wird über das Leben an sich nachgedacht. Leider ist es nicht mein übliches Leseschema, ich hatte schon Schwierigkeit, dem Buch über eine lange Strecke zu folgen, es passiert einfach zu wenig. Aber wer gerne über die Gedanken anderer Personen liest, der ist hier bestens aufgehoben. Auch die Sicht der Ratte ist sehr interessant, ob der Autor uns die Ratten hier näherbringen möchte? Ich bedanke mich hier für das Leseexemplar, so dass ich auch mal leise gezwungen wurde, etwas anderes zu lesen und es hat mir großen Spass gemacht, auch wenn ich mich manchmal dazu zwingen musste, weiterzulesen.
Das Buch hat eine tolle Aufmachung und auch der Rough Cut passt hervorragend dazu - mal etwas anderes und es liegt auch sehr gut in der Hand. In der Geschichte wird sehr viel und ausschweifend erzählt, war Firmin sieht, was grade auf der Strasse passiert, wie es draussen aussieht und seine philosophischen Gedanken. Die Philosophie spielt auch eine sehr große Rolle, immer wieder wird über das Leben an sich nachgedacht. Leider ist es nicht mein übliches Leseschema, ich hatte schon Schwierigkeit, dem Buch über eine lange Strecke zu folgen, es passiert einfach zu wenig. Aber wer gerne über die Gedanken anderer Personen liest, der ist hier bestens aufgehoben. Auch die Sicht der Ratte ist sehr interessant, ob der Autor uns die Ratten hier näherbringen möchte? Ich bedanke mich hier für das Leseexemplar, so dass ich auch mal leise gezwungen wurde, etwas anderes zu lesen und es hat mir großen Spass gemacht, auch wenn ich mich manchmal dazu zwingen musste, weiterzulesen.
29.08.2008 09:05:37
(8 Beiträge)
Firmin - Ein Rattenleben
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist wunderschön und einfach zu lesen.
Schon das Erscheinungsbild wirkt anziehend, das Cover ist toll und den Rough Cut finde ich auch passend.
Firmin, letzte und schwächste Ratte seines Wurfes, hat es von Anfang an nicht leicht im Leben. Da er leider immer zu kurz kommt, auch bei der Nahrungsaufnahme, fängt er an Papier zu fressen. Da ist es natürlich von Vorteil, dass er im Keller einer Buchhandlung wohnt. Also fängt er an, an Büchern zu nagen, bis er merkt, dass es um seine Knabberlöcher etwas zu lesen gibt. Von da an verbringt er fast seine ganze Zeit mit lesen und knabbert nur noch die unbedruckten Ränder. Seine einseitige Freundschaft zum Buchhändler ist ganz wunderbar geschildert.
Ein Buch mal lustig, mal traurig und auf jeden Fall auch zum Nachdenken.
Mich hat das Buch wirklich begeistert. Mal etwas ganz anderes für Bücher- und Rattenliebhaber.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist wunderschön und einfach zu lesen.
Schon das Erscheinungsbild wirkt anziehend, das Cover ist toll und den Rough Cut finde ich auch passend.
Firmin, letzte und schwächste Ratte seines Wurfes, hat es von Anfang an nicht leicht im Leben. Da er leider immer zu kurz kommt, auch bei der Nahrungsaufnahme, fängt er an Papier zu fressen. Da ist es natürlich von Vorteil, dass er im Keller einer Buchhandlung wohnt. Also fängt er an, an Büchern zu nagen, bis er merkt, dass es um seine Knabberlöcher etwas zu lesen gibt. Von da an verbringt er fast seine ganze Zeit mit lesen und knabbert nur noch die unbedruckten Ränder. Seine einseitige Freundschaft zum Buchhändler ist ganz wunderbar geschildert.
Ein Buch mal lustig, mal traurig und auf jeden Fall auch zum Nachdenken.
Mich hat das Buch wirklich begeistert. Mal etwas ganz anderes für Bücher- und Rattenliebhaber.
02.09.2008 08:49:06
(223 Beiträge)
Mir hat das Buch sehr gut gefallen.Auch der rough cut ist genau mein Fall.
02.09.2008 13:07:55
(15 Beiträge)
Dieses Buch ist für mich in jeglicher Hinsicht etwas besonderes.
Zum einen gefällt mir die Aufmachung außerordentlich gut. Der Rough Cut, den ich hier zum ersten Mal überhaupt gesehen habe, passt perfekt zum Inhalt des Buches und hat mein Lesevergnügen durchaus positiv beeinflusst.
Außerdem finde ich das Titelbild sehr bezeichnend für die Handlung. Es hat es mir sehr erleichtert, eine bildhafte Vorstellung von Firmin zu erlangen und meine Sympathie für ihn eigentlich bereits vor dem Lesen geweckt.
Auch der Inhalt hat mich überzeugt. Da wäre zunächst der ungewöhnliche aber grandiose Einstieg. Diese ganzen Zitate sind eine tolle Einführung, auch wenn Firmin das nicht so sieht und dann lieber noch einmal von vorne anfängt, was ich sehr niedlich finde.
Ja und dann die Geschichte selbst...immer wenn man denkt es geht nicht mehr schlimmer, ging es garantiert noch eine Stufe weiter runter für Firmin.
Er wird geboren als kleinstes und schwächstes Kind unter 13 Geschwistern. Die Mutter ist dem Alkohol nicht abgeneigt und kümmert sich nur sehr sporadisch um ihre Kinder. Firmin kann sich gegen seine Geschwister kräftemäßig nicht behaupten und befindet sich somit von klein auf im Kampf ums überleben.
Durch eben diesen Kampf entdeckt er schließlich seine Liebe zu Büchern, die in dem Keller, in dem er lebt, reichlich vorhanden sind und wird noch mehr zum Außenseiter der Familie. Als diese sich zerstreut, bleibt er als einziger in dem Haus zurück und lebt fortan zwischen den Büchern der Buchhandlung, die sich über dem Keller befindet.
Er identifiziert sich immer weiter mit dem Betreiber des Ladens und verliert nach und nach den Bezug zu seinen Artgenossen.
Vom Pech verfolgt stirbt Firmin mehrmals fast, weil er in den Menschen seine Freunde sieht. Er geht einfach fälschlicherweise davon aus, dass sie ihn genauso mögen würden, wie er sie mag, aber der Durchschnittsmensch ist wohl eher weniger gut auf Ratten zu sprechen.
Seine Wünsche und Träume werden des Öfteren enttäuscht, aber Firmin lernt auch nicht wirklich daraus.
Aus dieser Naivität resultiert wohl auch das traurige Ende der Geschichte, wobei das letzte Kapitel für mich doch ziemlich verwirrend war.
Obwohl der Inhalt an sich nicht wirklich spektakulär ist, schafft es Sam Savage doch, mich als Leser zu fesseln. Zum einen möchte ich natürlich wissen, wie sich Firmin aus der ein oder anderen schwierigen Situation herausmanövriert, andererseits verliert er sich immer wieder in Tagträumen, die die Handlung spannender und interessanter machen.
Hinzu kommt, dass mir Firmin bereits ziemlich schnell sehr sympathisch war, so dass ich doch sehr häufig Mitleid mit dem kleinen Kerl hatte. Teilweise habe ich beim Lesen regelrecht vermenschlicht, da er durch seine Äußerungen schon auch zeigt, dass er sehr gescheit ist.
Damit bin ich dann auch schon bei der Sprache. Hier bekommt man als Leser eine gute Mischung aus gehobenem Ausdruck und umgangssprachlichen Formulierungen geboten, was das Geschehen in meinen Augen auflockert. Es zeigt sich, dass Firmin einerseits gebildet ist, eben weil er so viel liest, andererseits aber auch geprägt ist von dem Geschehen auf der Straße. Denn obwohl er das Leben "draußen" nicht mag, ist er gezwungen, gelegentlich daran teilzunehmen, weil er sich Nahrung suchen muss.
Alles in allem ist Firmin, Ein Rattenleben für mich ein sehr schönes, sehr gut gelungenes Buch, was es durchaus auch wert ist, irgendwann noch einmal gelesen zu werden. Ich bin auf der ganzen Linie begeistert.
Zum einen gefällt mir die Aufmachung außerordentlich gut. Der Rough Cut, den ich hier zum ersten Mal überhaupt gesehen habe, passt perfekt zum Inhalt des Buches und hat mein Lesevergnügen durchaus positiv beeinflusst.
Außerdem finde ich das Titelbild sehr bezeichnend für die Handlung. Es hat es mir sehr erleichtert, eine bildhafte Vorstellung von Firmin zu erlangen und meine Sympathie für ihn eigentlich bereits vor dem Lesen geweckt.
Auch der Inhalt hat mich überzeugt. Da wäre zunächst der ungewöhnliche aber grandiose Einstieg. Diese ganzen Zitate sind eine tolle Einführung, auch wenn Firmin das nicht so sieht und dann lieber noch einmal von vorne anfängt, was ich sehr niedlich finde.
Ja und dann die Geschichte selbst...immer wenn man denkt es geht nicht mehr schlimmer, ging es garantiert noch eine Stufe weiter runter für Firmin.
Er wird geboren als kleinstes und schwächstes Kind unter 13 Geschwistern. Die Mutter ist dem Alkohol nicht abgeneigt und kümmert sich nur sehr sporadisch um ihre Kinder. Firmin kann sich gegen seine Geschwister kräftemäßig nicht behaupten und befindet sich somit von klein auf im Kampf ums überleben.
Durch eben diesen Kampf entdeckt er schließlich seine Liebe zu Büchern, die in dem Keller, in dem er lebt, reichlich vorhanden sind und wird noch mehr zum Außenseiter der Familie. Als diese sich zerstreut, bleibt er als einziger in dem Haus zurück und lebt fortan zwischen den Büchern der Buchhandlung, die sich über dem Keller befindet.
Er identifiziert sich immer weiter mit dem Betreiber des Ladens und verliert nach und nach den Bezug zu seinen Artgenossen.
Vom Pech verfolgt stirbt Firmin mehrmals fast, weil er in den Menschen seine Freunde sieht. Er geht einfach fälschlicherweise davon aus, dass sie ihn genauso mögen würden, wie er sie mag, aber der Durchschnittsmensch ist wohl eher weniger gut auf Ratten zu sprechen.
Seine Wünsche und Träume werden des Öfteren enttäuscht, aber Firmin lernt auch nicht wirklich daraus.
Aus dieser Naivität resultiert wohl auch das traurige Ende der Geschichte, wobei das letzte Kapitel für mich doch ziemlich verwirrend war.
Obwohl der Inhalt an sich nicht wirklich spektakulär ist, schafft es Sam Savage doch, mich als Leser zu fesseln. Zum einen möchte ich natürlich wissen, wie sich Firmin aus der ein oder anderen schwierigen Situation herausmanövriert, andererseits verliert er sich immer wieder in Tagträumen, die die Handlung spannender und interessanter machen.
Hinzu kommt, dass mir Firmin bereits ziemlich schnell sehr sympathisch war, so dass ich doch sehr häufig Mitleid mit dem kleinen Kerl hatte. Teilweise habe ich beim Lesen regelrecht vermenschlicht, da er durch seine Äußerungen schon auch zeigt, dass er sehr gescheit ist.
Damit bin ich dann auch schon bei der Sprache. Hier bekommt man als Leser eine gute Mischung aus gehobenem Ausdruck und umgangssprachlichen Formulierungen geboten, was das Geschehen in meinen Augen auflockert. Es zeigt sich, dass Firmin einerseits gebildet ist, eben weil er so viel liest, andererseits aber auch geprägt ist von dem Geschehen auf der Straße. Denn obwohl er das Leben "draußen" nicht mag, ist er gezwungen, gelegentlich daran teilzunehmen, weil er sich Nahrung suchen muss.
Alles in allem ist Firmin, Ein Rattenleben für mich ein sehr schönes, sehr gut gelungenes Buch, was es durchaus auch wert ist, irgendwann noch einmal gelesen zu werden. Ich bin auf der ganzen Linie begeistert.
07.10.2008 22:47:13
(250 Beiträge)
Hier auch meine Rezi zu dem Buch.
Sam Savage wählt in seinem Debütroman Firmin Ein Rattenleben die Erzählperspektive aus der Sicht einer Ratte. Diese Ratte heißt Firmin, hat 12 Geschwister, die allesamt im Keller einer Bostoner Buchhandlung zur Welt kommen. Firmin ist die 13. und jüngste Ratte dieses Wurfes und wird von seinen Geschwistern immer etwas verstoßen. Das Futter reicht nicht, die Mutter trinkt, die Geschwister werden von der alkoholisierten Muttermilch ebenfalls zu Alkoholikern. Firmin fängt an, die Bücherregale in diesem Keller zu durchstöbern. Er ernährt sich von Buchseiten bis er merkt, dass das Lesen der Seiten sehr interessant ist. Er distanziert sich immer mehr von seiner Familie. Als seine Geschwister und seine Mutter das Nest verlassen, beginnt er die Buchhandlung über dem Keller zu erkunden. Seine Liebe zum Lesen und zu den Büchern wächst. Sein Glück währt nicht lange, er entkommt nur knapp dem Tode, wird von einem Menschen gepflegt und muss dann dem Untergang dieses Bostoner Viertels entgegensehen, in dem er aufgewachsen ist.
Beim Lesen vergisst man manches Mal, dass hier aus Sicht einer Ratte erzählt wird, aber Firmin selbst erinnert den Leser an manchen Stellen immer wieder daran. Das Leben von Firmin ist von Höhen und Tiefen geprägt und man erkennt Parallelen zum Menschenleben. Das Buch ist teils poetisch und philosophisch, an machen Stellen auch mal humorvoll und dann aber auch wieder sehr traurig und nahezu depressiv. Die ersten beiden Kapitel fand ich sehr in die Länge gezogen, danach nahm die Geschichte etwas mehr Fahrt auf und zum Schluss flacht es doch ziemlich ab und stimmt einen depressiv. Ich habe mich die ganze Zeit über gefragt, was den Autor dazu bewegt hat, dieses Buch zu schreiben, warum er eine Ratte als Erzähler gewählt hat. Zudem habe ich mich gefragt, ob es nicht teils eine Biographie des Autors selbst sein könnte. Eine gewisse äußere Ähnlichkeit zwischen Autor und der Ratte auf dem Buchcover ist meiner Meinung nach gegeben. So wie Firmin herumgezogen ist, war auch Sam Savage in verschiedenen Berufen tätig. Bei diesem Buch kann ich mich nicht wirklich entscheiden, um zu sagen, das Buch ist totlangweilig, eine unspektakuläre Aneinanderreihung von Ereignissen, die mich nicht berühren, weil letztendlich jeder in seinem Leben Höhen und Tiefen erlebt oder ob das Buch philosophischer betrachtet werden sollte und vielleicht doch ein tieferer Sinn dahinter steckt. Ich glaube, das muss jeder Leser für sich selbst entscheiden oder der Autor müsste hier einmal Stellung zu beziehen.
Der Rough-Cut passt 1A zu diesem Buch. Es sieht fast so aus als hätte Firmin dieses Buch persönlich angefressen. Auch das Cover ist sehr schön gezeichnet. Vom Layout her ein absoluter Hingucker!
Sam Savage wählt in seinem Debütroman Firmin Ein Rattenleben die Erzählperspektive aus der Sicht einer Ratte. Diese Ratte heißt Firmin, hat 12 Geschwister, die allesamt im Keller einer Bostoner Buchhandlung zur Welt kommen. Firmin ist die 13. und jüngste Ratte dieses Wurfes und wird von seinen Geschwistern immer etwas verstoßen. Das Futter reicht nicht, die Mutter trinkt, die Geschwister werden von der alkoholisierten Muttermilch ebenfalls zu Alkoholikern. Firmin fängt an, die Bücherregale in diesem Keller zu durchstöbern. Er ernährt sich von Buchseiten bis er merkt, dass das Lesen der Seiten sehr interessant ist. Er distanziert sich immer mehr von seiner Familie. Als seine Geschwister und seine Mutter das Nest verlassen, beginnt er die Buchhandlung über dem Keller zu erkunden. Seine Liebe zum Lesen und zu den Büchern wächst. Sein Glück währt nicht lange, er entkommt nur knapp dem Tode, wird von einem Menschen gepflegt und muss dann dem Untergang dieses Bostoner Viertels entgegensehen, in dem er aufgewachsen ist.
Beim Lesen vergisst man manches Mal, dass hier aus Sicht einer Ratte erzählt wird, aber Firmin selbst erinnert den Leser an manchen Stellen immer wieder daran. Das Leben von Firmin ist von Höhen und Tiefen geprägt und man erkennt Parallelen zum Menschenleben. Das Buch ist teils poetisch und philosophisch, an machen Stellen auch mal humorvoll und dann aber auch wieder sehr traurig und nahezu depressiv. Die ersten beiden Kapitel fand ich sehr in die Länge gezogen, danach nahm die Geschichte etwas mehr Fahrt auf und zum Schluss flacht es doch ziemlich ab und stimmt einen depressiv. Ich habe mich die ganze Zeit über gefragt, was den Autor dazu bewegt hat, dieses Buch zu schreiben, warum er eine Ratte als Erzähler gewählt hat. Zudem habe ich mich gefragt, ob es nicht teils eine Biographie des Autors selbst sein könnte. Eine gewisse äußere Ähnlichkeit zwischen Autor und der Ratte auf dem Buchcover ist meiner Meinung nach gegeben. So wie Firmin herumgezogen ist, war auch Sam Savage in verschiedenen Berufen tätig. Bei diesem Buch kann ich mich nicht wirklich entscheiden, um zu sagen, das Buch ist totlangweilig, eine unspektakuläre Aneinanderreihung von Ereignissen, die mich nicht berühren, weil letztendlich jeder in seinem Leben Höhen und Tiefen erlebt oder ob das Buch philosophischer betrachtet werden sollte und vielleicht doch ein tieferer Sinn dahinter steckt. Ich glaube, das muss jeder Leser für sich selbst entscheiden oder der Autor müsste hier einmal Stellung zu beziehen.
Der Rough-Cut passt 1A zu diesem Buch. Es sieht fast so aus als hätte Firmin dieses Buch persönlich angefressen. Auch das Cover ist sehr schön gezeichnet. Vom Layout her ein absoluter Hingucker!
08.10.2008 11:06:14

