Das Tauschticket-Forum
Hier können Sie mit anderen Mitgliedern diskutieren, Fragen zu Tauschticket stellen, auf Ihre angebotenen Artikel aufmerksam machen und natürlich andere Mitglieder kennen lernen. Bitte beachten Sie dabei die Regularien unseres Forums.
Suche im Forum
Der Meister der Stürme - Pierre Bottero
Beitrag
erstellt am
(4329 Beiträge)
Zum Inhalt:
Nathan und Shae haben es zwar geschafft, einen Teil des dreigeteilten Feindes zu zerstören, sind jetzt jedoch gefangen im Haus der Türen. Diese führen zwar in jeden erdenklichen Teil der Welt, man kann durch sie das Haus jedoch nur verlassen, wenn man auf dem gleichen Weg bereits einmal hineingelangt ist. Hilfe erscheint - wieder einmal- in Gestakt von Rafi, dem Führer, der bereits im ersten Band immer wieder eine wichtige Rolle spielte. Das Herz (Onjü) und die Seele (Eqkter) des sagenumwobenen Anderen sind derweil damit beschäftigt, die Welt mit Erdbeben, Stürmen, Überschwemmungen und Epidemien zu überziehen. Nathan und Shae benötigen dringend die Hilfe von Nathans Familie um den Anderen zu stoppen. Doch wem können sie wirklich vertrauen?
Meine Meinung:
"Der Meister der Stürme" ist der Nachfolgeband zu "Das achte Tor" und schließt nahtlos daran an. Im Laufe der Geschichte entwickelt sich die Persönlichkeit der Hauptpersonen, vor allem von Shae weiter, die beiden werden erwachsener. Das Buch ist flüssig zu lesen und die Spannung wird kontinuierlich aufrecht erhalten. Was mich allerdings enttäuscht, war der Schluss. Der Kampf mit Onjü wird schnell und irgendwie lieblos abgehandelt, und wirklich glaubwürdig wirkte das Ganze auf mich nicht. Zudem weiß man durch den Epilog schon ganz genau was man im dritten Band zu erwarten hat, was meine Freude darauf etwas dämpft, da viel Spannung weggenommen wird.
Trotzdem halte ich den Meister der Stürme für ein durchaus gelungenes Jugendbuch, auch wenn es von sogenannter All-Age-Fantasy meilenweit entfernt ist.
Nathan und Shae haben es zwar geschafft, einen Teil des dreigeteilten Feindes zu zerstören, sind jetzt jedoch gefangen im Haus der Türen. Diese führen zwar in jeden erdenklichen Teil der Welt, man kann durch sie das Haus jedoch nur verlassen, wenn man auf dem gleichen Weg bereits einmal hineingelangt ist. Hilfe erscheint - wieder einmal- in Gestakt von Rafi, dem Führer, der bereits im ersten Band immer wieder eine wichtige Rolle spielte. Das Herz (Onjü) und die Seele (Eqkter) des sagenumwobenen Anderen sind derweil damit beschäftigt, die Welt mit Erdbeben, Stürmen, Überschwemmungen und Epidemien zu überziehen. Nathan und Shae benötigen dringend die Hilfe von Nathans Familie um den Anderen zu stoppen. Doch wem können sie wirklich vertrauen?
Meine Meinung:
"Der Meister der Stürme" ist der Nachfolgeband zu "Das achte Tor" und schließt nahtlos daran an. Im Laufe der Geschichte entwickelt sich die Persönlichkeit der Hauptpersonen, vor allem von Shae weiter, die beiden werden erwachsener. Das Buch ist flüssig zu lesen und die Spannung wird kontinuierlich aufrecht erhalten. Was mich allerdings enttäuscht, war der Schluss. Der Kampf mit Onjü wird schnell und irgendwie lieblos abgehandelt, und wirklich glaubwürdig wirkte das Ganze auf mich nicht. Zudem weiß man durch den Epilog schon ganz genau was man im dritten Band zu erwarten hat, was meine Freude darauf etwas dämpft, da viel Spannung weggenommen wird.
Trotzdem halte ich den Meister der Stürme für ein durchaus gelungenes Jugendbuch, auch wenn es von sogenannter All-Age-Fantasy meilenweit entfernt ist.
28.11.2008 15:41:30
(17072 Beiträge)
Jeden gefällt etwas anderes an dem Buch. :-)
Meine Meinung:
Nachdem ich zuvor "Das achte Tor" gelesen hatte, waren meine Erwartungen an den Nachfolger groß.
Ich wurde nicht enttäuscht. "Meister der Stürme" ist inhaltlich in sich abgeschlossen. Da der Andere jedoch nicht nur aus den Teilen Kraft und Herz, sondern auch aus der Seele besteht und er noch nicht besiegt ist, gehe ich davon aus, dass es noch einen dritten Teil geben wird. Bottero hat jedoch einen schönen Abschluss für "Meister der Stürme" gefunden, so dass ich nun nicht ruhelos auf den nächsten Band warten muss, sondern eher in Vorfreude, was wohl noch kommen mag.
Positiv an dieser Reihe ist, dass die Gestaltung der beiden bisherigen Bände auch wirklich gut zueinander passt. Die gesamte Aufmachung des Buchs gefällt mir sehr gut.
Sicherlich ist die Zielgruppe des Romans ein eher jugendlicher Leserkreis. Aber da mein Geschmack wohl auch eher jugendlich ist und man sowieso immer so alt ist wie man sich fühlt, hat das gut gepasst. Die meisten erwachsenen Leser werden sich wahrscheinlich etwas gelangweilt und unterfordert fühlen, aber für mich ist immer noch das entscheidende Kriterium, dass ich mich beim Lesen gut unterhalten fühle. Es muss nicht immer schwere Kost sein und solange die Story fesselt und keine Langeweile beim Lesen auftritt, sind das für mich Anzeichen eines guten Buchs.
Die Sprache und auch die Romanstruktur sind einfach gehalten und es ist ein klassischer Kampf "Gut gegen Böse", der hier ausgefochten wird. Große Überraschungen im Plot darf man daher nicht erwarten.
Was mich aber dennoch fasziniert hat, sind die Details mit denen Nathan und Shaè und vor allem ihre Beziehung untereinander dargestellt sind. Auch wenn es sich hier um einen Fantasyroman handelt, kann man sich als Leser gut in die Charaktere hinein versetzen. Einige der Fantasyelemente, wie die Eigenschaften der sieben Familien und das Haus mit den 1707 Türen fand ich sehr bemerkenswert. Aber es waren doch die leisen Töne und die stille Botschaft im Kampf gegen Onjü die mich an meisten bewegt haben.
Wie es schon Antoine de Saint-Exupery sagte: "Man sieht nur mit dem Herzen gut" und diese Botschaft bringt auch Pierre Bottero in einem modernen Ambiente an seine jugendlichen Leser rüber.
Fazit:
Ein gelungener Fantasyroman für junge Leser (und jung gebliebene).
Meine Meinung:
Nachdem ich zuvor "Das achte Tor" gelesen hatte, waren meine Erwartungen an den Nachfolger groß.
Ich wurde nicht enttäuscht. "Meister der Stürme" ist inhaltlich in sich abgeschlossen. Da der Andere jedoch nicht nur aus den Teilen Kraft und Herz, sondern auch aus der Seele besteht und er noch nicht besiegt ist, gehe ich davon aus, dass es noch einen dritten Teil geben wird. Bottero hat jedoch einen schönen Abschluss für "Meister der Stürme" gefunden, so dass ich nun nicht ruhelos auf den nächsten Band warten muss, sondern eher in Vorfreude, was wohl noch kommen mag.
Positiv an dieser Reihe ist, dass die Gestaltung der beiden bisherigen Bände auch wirklich gut zueinander passt. Die gesamte Aufmachung des Buchs gefällt mir sehr gut.
Sicherlich ist die Zielgruppe des Romans ein eher jugendlicher Leserkreis. Aber da mein Geschmack wohl auch eher jugendlich ist und man sowieso immer so alt ist wie man sich fühlt, hat das gut gepasst. Die meisten erwachsenen Leser werden sich wahrscheinlich etwas gelangweilt und unterfordert fühlen, aber für mich ist immer noch das entscheidende Kriterium, dass ich mich beim Lesen gut unterhalten fühle. Es muss nicht immer schwere Kost sein und solange die Story fesselt und keine Langeweile beim Lesen auftritt, sind das für mich Anzeichen eines guten Buchs.
Die Sprache und auch die Romanstruktur sind einfach gehalten und es ist ein klassischer Kampf "Gut gegen Böse", der hier ausgefochten wird. Große Überraschungen im Plot darf man daher nicht erwarten.
Was mich aber dennoch fasziniert hat, sind die Details mit denen Nathan und Shaè und vor allem ihre Beziehung untereinander dargestellt sind. Auch wenn es sich hier um einen Fantasyroman handelt, kann man sich als Leser gut in die Charaktere hinein versetzen. Einige der Fantasyelemente, wie die Eigenschaften der sieben Familien und das Haus mit den 1707 Türen fand ich sehr bemerkenswert. Aber es waren doch die leisen Töne und die stille Botschaft im Kampf gegen Onjü die mich an meisten bewegt haben.
Wie es schon Antoine de Saint-Exupery sagte: "Man sieht nur mit dem Herzen gut" und diese Botschaft bringt auch Pierre Bottero in einem modernen Ambiente an seine jugendlichen Leser rüber.
Fazit:
Ein gelungener Fantasyroman für junge Leser (und jung gebliebene).
04.12.2008 08:52:21
(12376 Beiträge)
es gibt (oder gab?) bei vorablesen eine Leseprobe dazu.
Mich hats nicht angesprochen, aber das lag an dem jugendlichen Zielpublikum, auf diese Bücher reagiere ich zZ ziemlich abweisend.
Wer aber sowas mag......
Mich hats nicht angesprochen, aber das lag an dem jugendlichen Zielpublikum, auf diese Bücher reagiere ich zZ ziemlich abweisend.
Wer aber sowas mag......
04.12.2008 11:07:41
(780 Beiträge)
Den ersten Teil, das achte Tor, habe ich nicht gelesen. Im Buch sind allerdings die notwendigen Erklärungen gut eingefügt, so dass ich keine Schwierigkeiten hatte, die Zusammenhänge zu verstehen.
Die Geschichte um Nathan und Shae ist interessant geschrieben, auch wenn sie etwas oberflächlich bleibt. Wichtige Dinge, wie Verständnis, Liebe, Kraft, Vertrauen und Vergebung werden gut eingeb-racht und es wird vermittelt, wie wichtig diese Dinge sind um als Mensch zu existieren.
Auch aktuelle Dinge wie die Umwelt werden erwähnt und die diversen Katastrophen mit dem Bösen durch Onjü, das Herz, in Verbindung gebracht, und dass vieles am Inneren der Menschen liegt.
Die Hauptakteure müssen auch erst begreifen, dass Onjü nicht, wie Jaalab, durch Kraft zu besiegen ist. Es bleibt noch offen, wie es im dritten Band weiter gehen mag, doch man kann es durchaus erahnen.
Im Ganzen finde ich es ein gutes Buch, besonders ein gutes Jugendbuch, was hoffentlich etwas zum Nachdenken anregen wird.
Den Schreibstil des Autoren finde ich gut, flüssig. Für mich hätte die Geschichte noch mehr in die Tiefe gehen können, wie bei Shaes Unfähigkeit Berührungen zu ertragen. Zum Ende wird es etwas aufgeklärt und dann auch alles gut. Aber die Zusammenhänge zwischen den Taten der Personen sind schon gut dargestellt.
Als Jugendbuch finde ich es empfehlenswert.
Die Geschichte um Nathan und Shae ist interessant geschrieben, auch wenn sie etwas oberflächlich bleibt. Wichtige Dinge, wie Verständnis, Liebe, Kraft, Vertrauen und Vergebung werden gut eingeb-racht und es wird vermittelt, wie wichtig diese Dinge sind um als Mensch zu existieren.
Auch aktuelle Dinge wie die Umwelt werden erwähnt und die diversen Katastrophen mit dem Bösen durch Onjü, das Herz, in Verbindung gebracht, und dass vieles am Inneren der Menschen liegt.
Die Hauptakteure müssen auch erst begreifen, dass Onjü nicht, wie Jaalab, durch Kraft zu besiegen ist. Es bleibt noch offen, wie es im dritten Band weiter gehen mag, doch man kann es durchaus erahnen.
Im Ganzen finde ich es ein gutes Buch, besonders ein gutes Jugendbuch, was hoffentlich etwas zum Nachdenken anregen wird.
Den Schreibstil des Autoren finde ich gut, flüssig. Für mich hätte die Geschichte noch mehr in die Tiefe gehen können, wie bei Shaes Unfähigkeit Berührungen zu ertragen. Zum Ende wird es etwas aufgeklärt und dann auch alles gut. Aber die Zusammenhänge zwischen den Taten der Personen sind schon gut dargestellt.
Als Jugendbuch finde ich es empfehlenswert.
04.12.2008 22:33:40
(780 Beiträge)
Mag jemand mit mir das Buch tauschen, evtl. auch gegen eines meiner Suchaufträge?
07.12.2008 21:10:46
(564 Beiträge)
Nathan und Shae, Nachkommen zweier einflussreichen und antiken Familien, sind mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet. Shae ist in der Lage sich selbst zu heilen und kann sich in jedes beliebige Tier verwandeln. Nathan gehört zu der Familie der Kogisten, er ist besonders ausdauernd und stark. Die beiden Hauptpersonen verbindet nicht nur Ihre Einzigartigkeit, sondern auch eine unerfüllte Liebe. Gemeinsam versuchen Sie Onjü zu vernichten, damit wieder Frieden auf der Welt einkehrt.
Der Leser wird in die ihm bekannte Welt der Menschen entführt und dennoch ist diese eine andere als wie man sie kennt; diese Welt wird von Naturkatastrophen und Seuchen heimgesucht und ist nicht wiederzuerkennen.
Atmosphärisch gelingt dem Autor hier ein kleines Meisterwerk. Mich hat die Geschichte total mitgerissen und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Schade das es nur so wenige Seiten hatte, denn jede Seite war ein Genuss.
Die Gefühle der beiden Hauptpersonen werden so emotional rübergebracht, dass man mit Ihnen Freude oder Leid teilt. Alle Guten, sowie auch Bösen Charaktäre werden dem Leser näher gebracht und man bekommt nie das Gefühl nicht zu wissen wer jetzt wer ist.
Auch wenn am Ende des Buches klar wird das es noch einen dritten Teil geben wird, ist die Geschichte in sich geschlossen. Den ersten Teil kann man lesen, muss man aber nicht unbedingt, da rückblickend Ereignisse und die Beziehung der Personen untereinander erklärt werden.
Das Buch hat voll und ganz das gehalten, was ich nach dem Leseeindruck erwartet habe.
Völlig unerwartet war für mich, dass die Story nicht in einer Phantasiewelt spielt sondern an real exisitierenden Plätzen.
Als Fazit kann ich sagen ein absolut empfehlenswertes Buch. Bleibt zu hoffen das der Autor das weiterführt was er hier gezeigt hat und nicht nachlässt, wie es bei so vielen Trilogien anderer Autoren der Fall ist.
Ich freue mich und kann es nicht erwarten wie es mit der Liebe Shaes und Nathan weitergeht und welche Abenteuer noch auf sie zukommen.
Der Leser wird in die ihm bekannte Welt der Menschen entführt und dennoch ist diese eine andere als wie man sie kennt; diese Welt wird von Naturkatastrophen und Seuchen heimgesucht und ist nicht wiederzuerkennen.
Atmosphärisch gelingt dem Autor hier ein kleines Meisterwerk. Mich hat die Geschichte total mitgerissen und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Schade das es nur so wenige Seiten hatte, denn jede Seite war ein Genuss.
Die Gefühle der beiden Hauptpersonen werden so emotional rübergebracht, dass man mit Ihnen Freude oder Leid teilt. Alle Guten, sowie auch Bösen Charaktäre werden dem Leser näher gebracht und man bekommt nie das Gefühl nicht zu wissen wer jetzt wer ist.
Auch wenn am Ende des Buches klar wird das es noch einen dritten Teil geben wird, ist die Geschichte in sich geschlossen. Den ersten Teil kann man lesen, muss man aber nicht unbedingt, da rückblickend Ereignisse und die Beziehung der Personen untereinander erklärt werden.
Das Buch hat voll und ganz das gehalten, was ich nach dem Leseeindruck erwartet habe.
Völlig unerwartet war für mich, dass die Story nicht in einer Phantasiewelt spielt sondern an real exisitierenden Plätzen.
Als Fazit kann ich sagen ein absolut empfehlenswertes Buch. Bleibt zu hoffen das der Autor das weiterführt was er hier gezeigt hat und nicht nachlässt, wie es bei so vielen Trilogien anderer Autoren der Fall ist.
Ich freue mich und kann es nicht erwarten wie es mit der Liebe Shaes und Nathan weitergeht und welche Abenteuer noch auf sie zukommen.
09.12.2008 09:46:48
(19 Beiträge)
Ich hab auch eine Rezi geschrieben. Ich hoffe sie hilft dem ein oder anderen weiter:
"Der Meister der Stürme" von Pierre Bottero ist der Nachfolger des Fantasybuches "Das achte Tor". Im ersten Band nehmen die beiden Jugendlichen Shaé und Nathan den Kampf gegen den ANDEREN auf, der nach jahrhundertelanger Verbannung befreit wurde und nun versucht die Menschheit auszulöschen. Shaé und Nathan sind aber alles andere als normale Jugendliche. Beide sind Nachfahren von je drei uralten Familien mit besonderen Fähigkeiten, die schon lange gegen den anderen kämpfen. Nun hängt die Zukunft der Welt davon ab ob es ihnen gelingen wird die drei Teile des ANDEREN - Herz, Kraft und Seele - zu vernichten...
Da in den ersten Kapiteln vom "Meister der Stürme" noch einmal das Wichtigste des ersten Bandes wiederholt wird, gelang es mir auch ohne "Das achte Tor" gelesen zu haben, schnell in die Geschichte hinzufinden. Die Abenteuer von Shaé und Nathan habe ich mit Spannung verfolgt und durch die schöne Schreibweise des Autors wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Besonders gefallen hat mir die aktuelle Thematik. So waren zum Beispiel Klimakatastrophen wie Stürme, Orkane, Überschwemmungen etc. ein großes Thema. So etwas findet man in Fantasy-Büchern nur selten. Begeistert war ich auch von der einfühlsam erzählten Liebesgeschichte der beiden Helden. Was mir nicht so gut gefallen hat war, dass einige Protagonisten leider sehr blass geblieben sind. In Verbindung mit teilweise zu schnell erzählten Ereignissen hat das die Geschichte mannchmal etwas seicht und oberflächlich erscheinen lassen. Aber trotz der kleinen Kritikpunkte ist "Der Meister der Stürme" ein wirklich schön geschriebenes Fantasy-Buch, das ich in fast einem Rutsch durchgelesen habe, so sehr hat es mich gefesselt und begeistert. Den ersten Band werde ich mir nun wohl auch bald zulegen, denn ich möchte zu gerne wissen wie der der Kampf gegen den ANDEREN begonnen hat!
"Der Meister der Stürme" von Pierre Bottero ist der Nachfolger des Fantasybuches "Das achte Tor". Im ersten Band nehmen die beiden Jugendlichen Shaé und Nathan den Kampf gegen den ANDEREN auf, der nach jahrhundertelanger Verbannung befreit wurde und nun versucht die Menschheit auszulöschen. Shaé und Nathan sind aber alles andere als normale Jugendliche. Beide sind Nachfahren von je drei uralten Familien mit besonderen Fähigkeiten, die schon lange gegen den anderen kämpfen. Nun hängt die Zukunft der Welt davon ab ob es ihnen gelingen wird die drei Teile des ANDEREN - Herz, Kraft und Seele - zu vernichten...
Da in den ersten Kapiteln vom "Meister der Stürme" noch einmal das Wichtigste des ersten Bandes wiederholt wird, gelang es mir auch ohne "Das achte Tor" gelesen zu haben, schnell in die Geschichte hinzufinden. Die Abenteuer von Shaé und Nathan habe ich mit Spannung verfolgt und durch die schöne Schreibweise des Autors wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Besonders gefallen hat mir die aktuelle Thematik. So waren zum Beispiel Klimakatastrophen wie Stürme, Orkane, Überschwemmungen etc. ein großes Thema. So etwas findet man in Fantasy-Büchern nur selten. Begeistert war ich auch von der einfühlsam erzählten Liebesgeschichte der beiden Helden. Was mir nicht so gut gefallen hat war, dass einige Protagonisten leider sehr blass geblieben sind. In Verbindung mit teilweise zu schnell erzählten Ereignissen hat das die Geschichte mannchmal etwas seicht und oberflächlich erscheinen lassen. Aber trotz der kleinen Kritikpunkte ist "Der Meister der Stürme" ein wirklich schön geschriebenes Fantasy-Buch, das ich in fast einem Rutsch durchgelesen habe, so sehr hat es mich gefesselt und begeistert. Den ersten Band werde ich mir nun wohl auch bald zulegen, denn ich möchte zu gerne wissen wie der der Kampf gegen den ANDEREN begonnen hat!
10.12.2008 07:41:26
(31644 Beiträge)
Hoffentlich dauert das Warten auf den 3. Teil nicht so lang!
Erst einmal vorne weg: Ich mochte den ersten Teil lieber. Aber der Schriftsteller hat sich eindeutig gesteigert. Das Buch ist sehr vielschichtig, denn hinter der eigentlichen Geschichte steckt sehr viel, worüber wir nachdenken können. Als Beispiel möchte ich die Frage nennen, ob es gerechtfertigt ist, auf Gewalt mit noch mehr Gewalt zu antworten.
Besonders gut gelungen ist die Darstellung der beiden Teenager Nathan und Shaé, die in diesem Teil gegen das Herz des ANDEREN kämpfen. Onjü, das Herz des ANDEREN, kämpft, indem er Zweifel und Eifersucht in die Herzen der Menschen pflanzt. Auch Nathan und Shaé kommen immer wieder an den Punkt, wo ihre Liebe zu zerbrechen droht bzw. der eine den anderen verloren glaubt. Die Darstellung der Gefühle, die Analyse der Hauptpersonen ist nach meiner Meinung beeindruckend.
Ein weiterer Pluspunkt dieses Buches, im Gegensatz zu vielen anderen Fantasybüchern, ist, dass das Buch die Welt nicht in Schwarz - Weiß einteilt. Es gibt jede Menge Grautöne. Die Guten haben ihre Schattenseiten und entscheiden sich immer wieder ganz bewußt für die eine oder andere Seite und die Bösen sind auch nicht nur Böse und können sich ändern.
Meine Lieblingsstellen dieses Buches sind die kleinen Szenen bei den Delphinen. Diese Zeilen drücken so viel Harmonie und Sehnsucht aus, dass ich gerne mehr darüber gelesen hätte.
Zum Schluss noch der kleine Wermutstropfen: Mir waren manche Beschreibungen zu langatmig. Z. B. die Beschreibung, wie Nathan ins Haus seines Großvaters gelangt oder ins Haus seines Onkels. Die Passagen fand ich viel zu sehr in die Länge gezogen.
Nun hoffe ich, dass der dritte Teil schnell erscheint, um zu erfahren, ob Nathan und Shaé einen Weg finden, den ANDEREN komplett zu besiegen...
Erst einmal vorne weg: Ich mochte den ersten Teil lieber. Aber der Schriftsteller hat sich eindeutig gesteigert. Das Buch ist sehr vielschichtig, denn hinter der eigentlichen Geschichte steckt sehr viel, worüber wir nachdenken können. Als Beispiel möchte ich die Frage nennen, ob es gerechtfertigt ist, auf Gewalt mit noch mehr Gewalt zu antworten.
Besonders gut gelungen ist die Darstellung der beiden Teenager Nathan und Shaé, die in diesem Teil gegen das Herz des ANDEREN kämpfen. Onjü, das Herz des ANDEREN, kämpft, indem er Zweifel und Eifersucht in die Herzen der Menschen pflanzt. Auch Nathan und Shaé kommen immer wieder an den Punkt, wo ihre Liebe zu zerbrechen droht bzw. der eine den anderen verloren glaubt. Die Darstellung der Gefühle, die Analyse der Hauptpersonen ist nach meiner Meinung beeindruckend.
Ein weiterer Pluspunkt dieses Buches, im Gegensatz zu vielen anderen Fantasybüchern, ist, dass das Buch die Welt nicht in Schwarz - Weiß einteilt. Es gibt jede Menge Grautöne. Die Guten haben ihre Schattenseiten und entscheiden sich immer wieder ganz bewußt für die eine oder andere Seite und die Bösen sind auch nicht nur Böse und können sich ändern.
Meine Lieblingsstellen dieses Buches sind die kleinen Szenen bei den Delphinen. Diese Zeilen drücken so viel Harmonie und Sehnsucht aus, dass ich gerne mehr darüber gelesen hätte.
Zum Schluss noch der kleine Wermutstropfen: Mir waren manche Beschreibungen zu langatmig. Z. B. die Beschreibung, wie Nathan ins Haus seines Großvaters gelangt oder ins Haus seines Onkels. Die Passagen fand ich viel zu sehr in die Länge gezogen.
Nun hoffe ich, dass der dritte Teil schnell erscheint, um zu erfahren, ob Nathan und Shaé einen Weg finden, den ANDEREN komplett zu besiegen...
13.12.2008 08:22:52
(17589 Beiträge)
Enttäuscht, enttäuschter, am enttäuschtesten... wie diese Steigerung verhielt es sich auch mit meiner Enttäuschung während der Lektüre dieses Buches.
Anfangs wirkt die Geschichte noch wirklich fantasievoll auf den Leser: Das Haus mit den vielen Türen, aus dem Nathan und Shaé trotzdem keinen Ausweg finden und die beginnende Liebesgeschichte zwischen den beiden, die sich durch Shaés Fluchtinstinkt schwieriger gestaltet als gewöhnlich lassen den Leser gespannt erwarten, was da wohl noch kommen mag.
Leider wird die Geschichte fortan hauptsächlich von Wortschöpfungen geprägt, für deren Erfindung sich der Autor anscheinend mehr Zeit genommen hat, als für seinen Schreibstil und die Handlungsstränge. Beim sprachlichen Niveau kann von Anspruch nicht die Rede sein. Für mich ist das prinzipiell kein Problem, wenn es sich um ein Jugendbuch handeln soll und die Satzstrukturen dementsprechend etwas einfacher gehalten sind. Inhaltlich ist für mich wiederumkein Jugendbuch, da es doch häufig burtaler wird und es eigentlich um ziemlich viele Katastrophen geht. Somit passen die inhaltliche - und die sprachliche Komponente schonmal nicht zusammen. Der Autor schreibt für zwei Zielgruppen gleichzeitig und es gelingt ihm aber nicht beiden gerecht zu werden. Da klang wohl das noch recht neue Genre der All-Age Literatur vielversprechend für den Autor. Ich würde das Buch eher zur, leider auch in Massen vorhandenen, "No-Age" Literatur zählen. (Ja, ich kann auch neue Wörter kreieren!)
Im Buch geht es nun des weiteren darum, Onjü, das Herz des ANDEREN, zu besiegen. Es tut mir leid das sagen zu müssen, aber bei "Wörtern" wie "Onjü" da tun mir die Augen weh. Ähnlich tolle Wortschöpfungen werden im weiteren Verlauf noch folgen.
Auch die Geschichte, Gut muss Böse besiegen, wird hier mal wieder in all ihren Klischees aufgezeigt. Dann kommt noch hinzu, dass die Liebesgeschichte zwischen Nat und Shaé in Kitsch abdriftet, womit wir wieder bei der Enttäuschung meinerseits wären.
Was hat der Autor bloß aus dem ganz guten ersten Teil (Das achte Tor) und einem netten und interessanten Einstieg in dieses Buch gemacht? Musste das Buch schnell fertig werden? Hat ihn eine Schreibblockade übermannt? Ich werde es wohl nicht mehr verstehen.
Wer auf klanglose Wortschöpfungen, anspruchslose Sprache, Allerwelts-Inhalt und Kitsch steht, dem dürfte das Buch gefallen.
Anfangs wirkt die Geschichte noch wirklich fantasievoll auf den Leser: Das Haus mit den vielen Türen, aus dem Nathan und Shaé trotzdem keinen Ausweg finden und die beginnende Liebesgeschichte zwischen den beiden, die sich durch Shaés Fluchtinstinkt schwieriger gestaltet als gewöhnlich lassen den Leser gespannt erwarten, was da wohl noch kommen mag.
Leider wird die Geschichte fortan hauptsächlich von Wortschöpfungen geprägt, für deren Erfindung sich der Autor anscheinend mehr Zeit genommen hat, als für seinen Schreibstil und die Handlungsstränge. Beim sprachlichen Niveau kann von Anspruch nicht die Rede sein. Für mich ist das prinzipiell kein Problem, wenn es sich um ein Jugendbuch handeln soll und die Satzstrukturen dementsprechend etwas einfacher gehalten sind. Inhaltlich ist für mich wiederumkein Jugendbuch, da es doch häufig burtaler wird und es eigentlich um ziemlich viele Katastrophen geht. Somit passen die inhaltliche - und die sprachliche Komponente schonmal nicht zusammen. Der Autor schreibt für zwei Zielgruppen gleichzeitig und es gelingt ihm aber nicht beiden gerecht zu werden. Da klang wohl das noch recht neue Genre der All-Age Literatur vielversprechend für den Autor. Ich würde das Buch eher zur, leider auch in Massen vorhandenen, "No-Age" Literatur zählen. (Ja, ich kann auch neue Wörter kreieren!)
Im Buch geht es nun des weiteren darum, Onjü, das Herz des ANDEREN, zu besiegen. Es tut mir leid das sagen zu müssen, aber bei "Wörtern" wie "Onjü" da tun mir die Augen weh. Ähnlich tolle Wortschöpfungen werden im weiteren Verlauf noch folgen.
Auch die Geschichte, Gut muss Böse besiegen, wird hier mal wieder in all ihren Klischees aufgezeigt. Dann kommt noch hinzu, dass die Liebesgeschichte zwischen Nat und Shaé in Kitsch abdriftet, womit wir wieder bei der Enttäuschung meinerseits wären.
Was hat der Autor bloß aus dem ganz guten ersten Teil (Das achte Tor) und einem netten und interessanten Einstieg in dieses Buch gemacht? Musste das Buch schnell fertig werden? Hat ihn eine Schreibblockade übermannt? Ich werde es wohl nicht mehr verstehen.
Wer auf klanglose Wortschöpfungen, anspruchslose Sprache, Allerwelts-Inhalt und Kitsch steht, dem dürfte das Buch gefallen.
27.12.2008 11:13:17
(119332 Beiträge)
Nachdem ich versucht habe das Buch aus der Sicht des Zielpuplikums zu lesen kann ich sagen, das es durchaus gelungen ist.Der Versuch ist mir allerdings nicht ganz gelungen. Nathan und Shae sind genauso wie Helden in einem Fantasybuch für Jugendliche zu sein haben, unbesiegbar, schön, warmherzig und intelligent. Ohne wirkliche Ecken und Kanten, sie sind beide so perfekt das es mir als erwachsenem Leser schon fast wehtat.
Nathan und Shae sind auf der Suche nach dem *Anderen* der die Welt in seine Gewalt bringen will,ihre Suche und ihr Kampf begannen schon im ersten Teil. Der *Meister der Stürme, beginnt damit das sie in einem mysteriösen Haus gefangen sind, aus dem sie ohne fremde Hilfe nicht mehr entkommen können, die Türen versperrt und die Außenwelt tödlich, aber auch dieses Problem können sie sehr schnell, meiner Meinung nach zu schnell lösen, wie alle anderen Probleme auch, ich hatte zu keiner Zeit den Eindruck das die Beiden auch nur annähernd in Gefahr sind, was ein bisschen das Lesevergnügen trübte, da kam dann die Erwachsene in mir durch.
Im Großen und Ganzen hätte sich der Autor meiner Meinung nach etwas mehr Zeit lassen können die einzelnen Stationen bis zum Finale abzuhandeln, ich hätte z.B.gern mehr erfahren über Shaes Zeit als Delphin.
Das Ende war enttäuschend, nicht der *Kampf* gegen den Anderen an sich, sondern die Schnelligkeit mit dem das Ende herbeigeführt wurde, die Helden standen wieder vor einem Problem und haben es in gefühlten 5 Minuten gelöst.
Ich hab ein Problem damit das Buch zu bewerten.
Für Einsteiger in die Welt der Fantasy ist es sicherlich ein tolles Buch.
Für mich hätte es ein klein wenig *weniger Glatt* geschrieben sein könnte
Nathan und Shae sind auf der Suche nach dem *Anderen* der die Welt in seine Gewalt bringen will,ihre Suche und ihr Kampf begannen schon im ersten Teil. Der *Meister der Stürme, beginnt damit das sie in einem mysteriösen Haus gefangen sind, aus dem sie ohne fremde Hilfe nicht mehr entkommen können, die Türen versperrt und die Außenwelt tödlich, aber auch dieses Problem können sie sehr schnell, meiner Meinung nach zu schnell lösen, wie alle anderen Probleme auch, ich hatte zu keiner Zeit den Eindruck das die Beiden auch nur annähernd in Gefahr sind, was ein bisschen das Lesevergnügen trübte, da kam dann die Erwachsene in mir durch.
Im Großen und Ganzen hätte sich der Autor meiner Meinung nach etwas mehr Zeit lassen können die einzelnen Stationen bis zum Finale abzuhandeln, ich hätte z.B.gern mehr erfahren über Shaes Zeit als Delphin.
Das Ende war enttäuschend, nicht der *Kampf* gegen den Anderen an sich, sondern die Schnelligkeit mit dem das Ende herbeigeführt wurde, die Helden standen wieder vor einem Problem und haben es in gefühlten 5 Minuten gelöst.
Ich hab ein Problem damit das Buch zu bewerten.
Für Einsteiger in die Welt der Fantasy ist es sicherlich ein tolles Buch.
Für mich hätte es ein klein wenig *weniger Glatt* geschrieben sein könnte
13.01.2009 07:30:55
(57 Beiträge)
Nathan und seine Freundin Shae sitzen in einem Haus fest, aus dem sie zu Anfang des Romans erst mal einen Weg nach draußen finden müssen. Für Shae ist das weitaus leichter als für Nathan, denn Shae ist eine Metamorphe, kann sich in Tiere verwandeln. Einen Grossteil des Buches läuft sie daher auch nur als schwarzer Panther herum.
Kaum wieder in Freiheit, erwartet die beiden gleich das nächste Abenteuer, denn die Welt ist ziemlich in Unordnung geraten, die Menschheit wird bedroht durch Epidemien und Naturkatastrophen.
Nebenbei haben Nathan und Shae noch mit ihrer gegenseitigen Annäherung zu kämpfen, die dadurch erschwert wird, dass Shae keine körperlichen Berührungen ertragen kann.
Der Schreibstil ist flüssig, aber sehr simpel. Störend wirkt die Fülle an Fantasynamen, die teilweise schlecht les- und merkbar sind. Ich fand das Buch öfter ziemlich verwirrend, was auch daran liegen kann, dass es sich hierbei um den 2. Teil einer Reihe handelt und ich den ersten nicht kenne.
Für geübte (jugendliche) Fantasyleser ist das Buch sicher einen Blick wert. Nathan ist recht gut dargestellt und kommt auch sympathisch rüber, die anderen Figuren bleiben ziemlich blass.
Mir war die Geschichte zu wirr, zu fantasylastig und zu wenig in die Tiefe gehend.
Kaum wieder in Freiheit, erwartet die beiden gleich das nächste Abenteuer, denn die Welt ist ziemlich in Unordnung geraten, die Menschheit wird bedroht durch Epidemien und Naturkatastrophen.
Nebenbei haben Nathan und Shae noch mit ihrer gegenseitigen Annäherung zu kämpfen, die dadurch erschwert wird, dass Shae keine körperlichen Berührungen ertragen kann.
Der Schreibstil ist flüssig, aber sehr simpel. Störend wirkt die Fülle an Fantasynamen, die teilweise schlecht les- und merkbar sind. Ich fand das Buch öfter ziemlich verwirrend, was auch daran liegen kann, dass es sich hierbei um den 2. Teil einer Reihe handelt und ich den ersten nicht kenne.
Für geübte (jugendliche) Fantasyleser ist das Buch sicher einen Blick wert. Nathan ist recht gut dargestellt und kommt auch sympathisch rüber, die anderen Figuren bleiben ziemlich blass.
Mir war die Geschichte zu wirr, zu fantasylastig und zu wenig in die Tiefe gehend.
12.03.2009 14:40:31
(614 Beiträge)
Meister der Stürme (Originaltitel: Le maître des tempêtes, April 2007)
Pierre Bottero
Ullstein; ISBN: 3548267750
Seiten: 363
"Meister der Stürme" ist bereits der zweite Teil der Trilogie? mit dem Titel "DER ANDERE". Das erste Buch "Das achte Tor" ist bereits im Januar 2008 erschienen, dieses Buch habe ich nicht gelesen und werde ich äußerst wahrscheinlich auch nicht mehr lesen. Es wird vermutlich eine Trilogie werden, da der ANDERE aus drei Teilen besteht...
Inhalt:
Der 16-jährige Nathan und seine Freundin Shaé müssen den ANDEREN besiegen, ehe er die Menschheit vernichtet. Nun zeigt Onjü, das Herz des Bösen, seine übermächtige Kraft. Als menschliche Gestalt getarnt, überzieht der ANDERE die Welt mit Naturkatastrophen. Doch vor allem vergiftet er die Herzen der Menschen, die sich durch Verrat und Intrigen selbst zerstören sollen. Nathan und Shaé müssen erneut ihre ererbten Fähigkeiten einsetzen.
Über den Autor:
Pierre Bottero, 1964 geboren, war lange Grundschullehrer und hat zahlreiche Jugendbücher geschrieben. Sein größter Erfolg waren die beiden Kinder-Fantasy-Trilogien um die junge Heldin Ewilan, von denen in Frankreich 450.000 Bücher verkauft wurden. Er lebt mit seiner Familie in der Provence.
Meine Meinung:
Der Titel "Meister der Stürme" passt zum Inhalt des Buches, da hier vorrangig um den Kampf gegen einen Teil des ANDEREN geht, der Onjü heißt und dieser sei der Meister der Stürme. Er kann Erdbeben auslösen, Flüsse über die Ufer treten lassen oder Sturmfluten verursachen, Schneestürme heraufbeschwören, so wie es in Teilen Europas im Buch der Fall war. Er kann auch Vulkane zum Ausbruch bringen, aber die schlimmsten Stürme sind die, die er in den Herzen der Menschen hervorruft.
Das Cover zeigt eine Art Portal, vermutlich eine Tür im Haus im Irgendwo und dahinter kann man einen Schneesturm erkennen, der gerade über eine Stadt fegt. Die weibliche Person könnte Shaé darstellen, ich bin mir aber nicht ganz sicher. Mir gefällt das Cover sehr gut, ein Stück weit kann man die Atmosphäre des Buches daran erkennen.
"Meister der Stürme" ist, wie bereits erwähnt, der zweite Teil der Reihe um den "ANDEREN", den ersten Teil habe ich nicht gelesen. Aber ich habe mich gefragt, ob man den zweiten Teil auch ohne den ersten Teil verstehen kann und ich würde sagen, dass es durchaus möglich ist. Aber ansosten würde schon empfehlen "Das achte Tor" zu lesen.
Nathan fasst am Anfang all die Geschehnisse vom ersten Buch zusammen, sodass auch ein Nichtkenner des ersten Buches sich schnell zurechtfindet. Das Buch beeinhaltet eine ganz andere Art von Fantasy als die, die ich sonst immer lese, weshalb ich auch Schwierigkeiten bzw. Probleme mit dem Buch hatte. Es kamen auch viele Wesen vor, deren Name ich noch gar nicht kannte, normalerweise finde ich es interessant über neue Wesen etwas zu lesen, aber hier waren es mir einfach zu viele und diese waren zu wenig ausgestaltet.
Die Sprache ist sehr einfach, dadurch lässt sich das Buch leicht lesen, aber trotzdem empfand ich es als ein Buch für Zwischendurch, das man nicht unbedingt kennen bzw. lesen sollte, ganz im Gegenteil. Es gibt viel bessere Fantasybücher bei denen auch mehr rüberkommt. Ich fand einfach keinen richtigen Draht zum Buch, was auch mit der einfachen Sprache zu tun hatte. Vermutlich ist diese darauf begründet, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, aber es gibt auch andere Jugendbücher, die eine gehobenere Sprache "sprechen" und trotzdem noch gut bzw. angenehm zu lesen sind. Es könnte natürlich auch an der Übersetzung liegen, aber da ich das Original nicht kenne, kann ich darüber keine Aussage machen. Für ein Jugendbuch empfand ich es an manchen Stellen sehr brutal und daher teilweise auch ungeeignet für diese Zielgruppe.
Die Liebesgeschichten zwischen Shaé und Nathan ist gut ins Buch eingebaut, aber trotzdem war sie sehr seltsam und teilweise wirklich sehr klischeehaft. Das hat mir gar nicht gefallen.
Für mich steht fest, dass dieses Buch das erste und letzte Buch des Autors war, das ich gelesen habe. Ich komme mit dem Schreibstil und den Ideen an sich einfach nicht zurecht. Für mich war es an manchen Stellen auch einfach ein wenig zu seicht und zu klischeehaft. Das Ende kam für mich sehr abrupt und war schon vorhersehbar, es weist auch auf einen kommenden dritten Teil hin. Ausschlaggebend für meine Meinung zum Buch war auch die fehlende Spannung, die das Buch irgendwie nicht aufbauen konnte.
Mehr hätte ich gerne über Shaés Zeit bei den Delfinen erfahren. Manche fantastische Elemente haben mir auch sehr gut gefallen, aber letztendlich konnte mich das Buch nicht überzeugen.
Fazit: "Meister der Stürme" ist ein Buch für Zwischendurch, das nett zu lesen ist, aber (leider) nicht mehr.
Ich vergebe 3 von 5 möglichen Punkten.
Pierre Bottero
Ullstein; ISBN: 3548267750
Seiten: 363
"Meister der Stürme" ist bereits der zweite Teil der Trilogie? mit dem Titel "DER ANDERE". Das erste Buch "Das achte Tor" ist bereits im Januar 2008 erschienen, dieses Buch habe ich nicht gelesen und werde ich äußerst wahrscheinlich auch nicht mehr lesen. Es wird vermutlich eine Trilogie werden, da der ANDERE aus drei Teilen besteht...
Inhalt:
Der 16-jährige Nathan und seine Freundin Shaé müssen den ANDEREN besiegen, ehe er die Menschheit vernichtet. Nun zeigt Onjü, das Herz des Bösen, seine übermächtige Kraft. Als menschliche Gestalt getarnt, überzieht der ANDERE die Welt mit Naturkatastrophen. Doch vor allem vergiftet er die Herzen der Menschen, die sich durch Verrat und Intrigen selbst zerstören sollen. Nathan und Shaé müssen erneut ihre ererbten Fähigkeiten einsetzen.
Über den Autor:
Pierre Bottero, 1964 geboren, war lange Grundschullehrer und hat zahlreiche Jugendbücher geschrieben. Sein größter Erfolg waren die beiden Kinder-Fantasy-Trilogien um die junge Heldin Ewilan, von denen in Frankreich 450.000 Bücher verkauft wurden. Er lebt mit seiner Familie in der Provence.
Meine Meinung:
Der Titel "Meister der Stürme" passt zum Inhalt des Buches, da hier vorrangig um den Kampf gegen einen Teil des ANDEREN geht, der Onjü heißt und dieser sei der Meister der Stürme. Er kann Erdbeben auslösen, Flüsse über die Ufer treten lassen oder Sturmfluten verursachen, Schneestürme heraufbeschwören, so wie es in Teilen Europas im Buch der Fall war. Er kann auch Vulkane zum Ausbruch bringen, aber die schlimmsten Stürme sind die, die er in den Herzen der Menschen hervorruft.
Das Cover zeigt eine Art Portal, vermutlich eine Tür im Haus im Irgendwo und dahinter kann man einen Schneesturm erkennen, der gerade über eine Stadt fegt. Die weibliche Person könnte Shaé darstellen, ich bin mir aber nicht ganz sicher. Mir gefällt das Cover sehr gut, ein Stück weit kann man die Atmosphäre des Buches daran erkennen.
"Meister der Stürme" ist, wie bereits erwähnt, der zweite Teil der Reihe um den "ANDEREN", den ersten Teil habe ich nicht gelesen. Aber ich habe mich gefragt, ob man den zweiten Teil auch ohne den ersten Teil verstehen kann und ich würde sagen, dass es durchaus möglich ist. Aber ansosten würde schon empfehlen "Das achte Tor" zu lesen.
Nathan fasst am Anfang all die Geschehnisse vom ersten Buch zusammen, sodass auch ein Nichtkenner des ersten Buches sich schnell zurechtfindet. Das Buch beeinhaltet eine ganz andere Art von Fantasy als die, die ich sonst immer lese, weshalb ich auch Schwierigkeiten bzw. Probleme mit dem Buch hatte. Es kamen auch viele Wesen vor, deren Name ich noch gar nicht kannte, normalerweise finde ich es interessant über neue Wesen etwas zu lesen, aber hier waren es mir einfach zu viele und diese waren zu wenig ausgestaltet.
Die Sprache ist sehr einfach, dadurch lässt sich das Buch leicht lesen, aber trotzdem empfand ich es als ein Buch für Zwischendurch, das man nicht unbedingt kennen bzw. lesen sollte, ganz im Gegenteil. Es gibt viel bessere Fantasybücher bei denen auch mehr rüberkommt. Ich fand einfach keinen richtigen Draht zum Buch, was auch mit der einfachen Sprache zu tun hatte. Vermutlich ist diese darauf begründet, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, aber es gibt auch andere Jugendbücher, die eine gehobenere Sprache "sprechen" und trotzdem noch gut bzw. angenehm zu lesen sind. Es könnte natürlich auch an der Übersetzung liegen, aber da ich das Original nicht kenne, kann ich darüber keine Aussage machen. Für ein Jugendbuch empfand ich es an manchen Stellen sehr brutal und daher teilweise auch ungeeignet für diese Zielgruppe.
Die Liebesgeschichten zwischen Shaé und Nathan ist gut ins Buch eingebaut, aber trotzdem war sie sehr seltsam und teilweise wirklich sehr klischeehaft. Das hat mir gar nicht gefallen.
Für mich steht fest, dass dieses Buch das erste und letzte Buch des Autors war, das ich gelesen habe. Ich komme mit dem Schreibstil und den Ideen an sich einfach nicht zurecht. Für mich war es an manchen Stellen auch einfach ein wenig zu seicht und zu klischeehaft. Das Ende kam für mich sehr abrupt und war schon vorhersehbar, es weist auch auf einen kommenden dritten Teil hin. Ausschlaggebend für meine Meinung zum Buch war auch die fehlende Spannung, die das Buch irgendwie nicht aufbauen konnte.
Mehr hätte ich gerne über Shaés Zeit bei den Delfinen erfahren. Manche fantastische Elemente haben mir auch sehr gut gefallen, aber letztendlich konnte mich das Buch nicht überzeugen.
Fazit: "Meister der Stürme" ist ein Buch für Zwischendurch, das nett zu lesen ist, aber (leider) nicht mehr.
Ich vergebe 3 von 5 möglichen Punkten.
13.03.2009 20:16:46

