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Schon gelesen? Sorry -Zoran Drvenkar
Beitrag
erstellt am
(667 Beiträge)
also brutal fande ich das buch ehrlich gesagt nicht, die sache mit den nägeln ein bisschen
aber der missbrauch war ja nur angedeutet
da gibt es deutlich heftigere kost wie zb jack ketchum oder laymon..
aber der missbrauch war ja nur angedeutet
da gibt es deutlich heftigere kost wie zb jack ketchum oder laymon..
25.03.2009 21:25:42
(7015 Beiträge)
Ja, *soifz*. Fragt sich, wann ich dazu komme, es zu lesen. *soifz*
Es langweilt sich schon auf meinem SuB *soifz*
Es langweilt sich schon auf meinem SuB *soifz*
26.03.2009 13:18:51
(12833 Beiträge)
Ich hab es auch nur so zeitnah geschafft, weil ich da gerade ne Woche Urlaub hatte *g*
26.03.2009 13:24:15
(15989 Beiträge)
bookkiller, warum langweilt es sich denn auf deinem SUB??
Ist es da etwa ganz alleine??? *kreisch*
Ist es da etwa ganz alleine??? *kreisch*
26.03.2009 15:20:43
(107 Beiträge)
Diesem Buch nähert man sich besser mit großer Vorsicht und in einem Zustand vollkommener Angstlosigkeit. Schon die rote Banderole ließ alle Alarmglocken in mir schrillen. Der Autor steigt in die Handlung ein mit einem brutalen Mord an einer Frau und einem 9jährigen Jungen vor einer Fototapete, dem etwas Fürchterliches angetan worden war und davon auch noch ein Foto gemacht wurde. Wer war es? Was war es? War die Ermordete aktive Täterin oder Mitläuferin? Was hat diese Agentur damit zu tun, die sich für andere entschuldigt, wenn das schlechte Gewissen drückt, man selbst aber nicht den Mut hat, um Entschuldigung zu bitten? Diese Story zog mich vollkommen in ihren Bann, ich schleppte das Buch überall mit hin, selbst Rotphasen an Ampeln und Hunderunden wurden genutzt, um weiter zu verfolgen, wie sich alles zuspitzte.
Der Autor fesselte mich zudem mit seinem Schreibstil. Kapitelüberschriften wie davor, du und danach waren verwirrend und anregend zugleich. Gespräche wurden zwar in wörtlicher Rede, aber ohne Anführungszeichen wiedergegeben. Beides bringt den Leser dazu, das Buch hoch konzentriert zu lesen, will er nicht den Faden verlieren oder einen Gesprächsbeitrag der falschen Person zuordnen. Besonders die direkte Anrede mit du zog mich sofort tief in das Geschehen, ich konnte die handelnden Personen förmlich vor mir sehen, das Erbrochene riechen und die Hammerschläge hören. Diese Anrede machte mich neugierig: Wer wird mit dem du angesprochen? Ist es der Leser? Oder der Täter? Oder wird der Leser während der Romanhandlung zum Täter?
Dieses Buch kann als Kriterium dafür genommen werden, ob jemand wirklich Thriller mag. Ist es zu hart, sollte man bei der Angabe des Lieblings-Genres wohl besser Krimi als Thriller angeben.
Mein Fazit: im Jahr 2009 ist dies bislang der beste Thriller, den ich gelesen habe. Er liefert alles, was einen guten Thriller ausmacht: gelungene Ausgangssituation, nachvollziehbarer Plot, lebensnahe Protagonisten, packende Handlung, nervöses Flattern im Bauch, Einschlafstörungen, überdeutliche Erinnerungen an einzelne Szenen auch Wochen nach der Lektüre. Brillant!
Der Autor fesselte mich zudem mit seinem Schreibstil. Kapitelüberschriften wie davor, du und danach waren verwirrend und anregend zugleich. Gespräche wurden zwar in wörtlicher Rede, aber ohne Anführungszeichen wiedergegeben. Beides bringt den Leser dazu, das Buch hoch konzentriert zu lesen, will er nicht den Faden verlieren oder einen Gesprächsbeitrag der falschen Person zuordnen. Besonders die direkte Anrede mit du zog mich sofort tief in das Geschehen, ich konnte die handelnden Personen förmlich vor mir sehen, das Erbrochene riechen und die Hammerschläge hören. Diese Anrede machte mich neugierig: Wer wird mit dem du angesprochen? Ist es der Leser? Oder der Täter? Oder wird der Leser während der Romanhandlung zum Täter?
Dieses Buch kann als Kriterium dafür genommen werden, ob jemand wirklich Thriller mag. Ist es zu hart, sollte man bei der Angabe des Lieblings-Genres wohl besser Krimi als Thriller angeben.
Mein Fazit: im Jahr 2009 ist dies bislang der beste Thriller, den ich gelesen habe. Er liefert alles, was einen guten Thriller ausmacht: gelungene Ausgangssituation, nachvollziehbarer Plot, lebensnahe Protagonisten, packende Handlung, nervöses Flattern im Bauch, Einschlafstörungen, überdeutliche Erinnerungen an einzelne Szenen auch Wochen nach der Lektüre. Brillant!
29.03.2009 12:51:16
(3630 Beiträge)
Hier mal mein Einblick in das Buch
Du.
Du wirst ein Teil dieses Buches sein.
Du bist der Mörder und das wird dir gleich mit Unbehagen klar.
Das Buch ist in mehrere Erzählperspektiven gegliedert. Aus der Sicht der vier Freunde, aus deiner Sicht und aus der Sicht eines Mannes der nicht da war. Erschreckend, oder?. Dann gibt es noch verschiedene Erzählformen: die Vergangenheit und die Gegenwart, die mit Kapiteln in Davor und Danach betitelt werden.
Dieser Perspektivenwechsel und die Erzählformen machen diesen Thriller noch spannender und man ist wirklich ein Teil davon.
Kurz bevor Du in das Leben der 4 Freunde (Tamara, Frauke, Wolf und Chris) blicken darfst sind sie Anfang 30 und noch voller Zuversicht etwas aus ihrem Leben zu machen. Du bist mit dabei als die vier Jung-Berliner die Idee für die Agentur haben. Eine Agentur, die sich für andere entschuldigt. Aus welchem Grund man auch immer nicht vermag Sorry zu sagen , diese vier Freunde übernehmen das für dich. Anfangs scheint es auch wirklich gut zu laufen, die Aufträge stapeln sich und so arbeiten die Freunde ausschließlich nur noch für große Auftraggeber. Und dann trittst du in das Spiel, aber noch sind deine Absichten völlig unklar.
Gerade ist Wolf in deinem Auftrag unterwegs, er soll sich in deinem Namen bei einer Frau entschuldigen. Doch mit dem Betreten des Hauses in dem die Frau angeblich wohnen soll, ändert sich alles für die Freunde.
Die Wohnung ist offen und als Wolf diese betritt sieht er die Frau an der Wand hängen, mit Nägel in den Handflächen und einem in der Stirn.an die Wand genagelt.
In dem Buch geht es um Schuld, und ob man diese einfach so abstreifen kann. Sorry und dann sei dir vergeben. Du findest das anmaßend?
Das Geheimnis dieses Thrillers bleibt bis zum Schluss gewahrt und wenn du die letzte Seite umblätterst und die restliche Zeit mit Tamara und Chris verbringst verstehst du.
Ich habe lange überlegt wie ich dieses Buch bewerten soll.
Gar keinen Stern, weil es so verstörend ist und dich völlig verwirrt und ängstlich hinterlässt?
Oder fünf Sterne, weil dich der Autor erreicht hat, dich zum Nachdenken angeregt hat.
Dazwischen gibt es für mich nichts. Ich habe mich für die fünf Sterne entschieden. Zoran Drvenkar hat es geschafft mich derart zu berühren, auch wenn ich bei manchen Kapiteln beim lesen gern die Augen verschlossen hätte. Die Gewalt in diesem Buch ist nicht etwa detailliert beschrieben, nein. Aber der Autor vermag es unsere Phantasie in Angst und Schrecken zu versetzen.
Immer noch setze ich mich mit dem Autor auseinander und versuche die Motivation hinter diesem Roman zu verstehen.
Er selbst sagt, dass er eines Nachts von diesem Plot geträumt hat. Aber das Schreiben an diesem Thriller hat selbst ihn verstört.
Sorry, aber das ist nichts für schwache Nerven.
Du.
Du wirst ein Teil dieses Buches sein.
Du bist der Mörder und das wird dir gleich mit Unbehagen klar.
Das Buch ist in mehrere Erzählperspektiven gegliedert. Aus der Sicht der vier Freunde, aus deiner Sicht und aus der Sicht eines Mannes der nicht da war. Erschreckend, oder?. Dann gibt es noch verschiedene Erzählformen: die Vergangenheit und die Gegenwart, die mit Kapiteln in Davor und Danach betitelt werden.
Dieser Perspektivenwechsel und die Erzählformen machen diesen Thriller noch spannender und man ist wirklich ein Teil davon.
Kurz bevor Du in das Leben der 4 Freunde (Tamara, Frauke, Wolf und Chris) blicken darfst sind sie Anfang 30 und noch voller Zuversicht etwas aus ihrem Leben zu machen. Du bist mit dabei als die vier Jung-Berliner die Idee für die Agentur haben. Eine Agentur, die sich für andere entschuldigt. Aus welchem Grund man auch immer nicht vermag Sorry zu sagen , diese vier Freunde übernehmen das für dich. Anfangs scheint es auch wirklich gut zu laufen, die Aufträge stapeln sich und so arbeiten die Freunde ausschließlich nur noch für große Auftraggeber. Und dann trittst du in das Spiel, aber noch sind deine Absichten völlig unklar.
Gerade ist Wolf in deinem Auftrag unterwegs, er soll sich in deinem Namen bei einer Frau entschuldigen. Doch mit dem Betreten des Hauses in dem die Frau angeblich wohnen soll, ändert sich alles für die Freunde.
Die Wohnung ist offen und als Wolf diese betritt sieht er die Frau an der Wand hängen, mit Nägel in den Handflächen und einem in der Stirn.an die Wand genagelt.
In dem Buch geht es um Schuld, und ob man diese einfach so abstreifen kann. Sorry und dann sei dir vergeben. Du findest das anmaßend?
Das Geheimnis dieses Thrillers bleibt bis zum Schluss gewahrt und wenn du die letzte Seite umblätterst und die restliche Zeit mit Tamara und Chris verbringst verstehst du.
Ich habe lange überlegt wie ich dieses Buch bewerten soll.
Gar keinen Stern, weil es so verstörend ist und dich völlig verwirrt und ängstlich hinterlässt?
Oder fünf Sterne, weil dich der Autor erreicht hat, dich zum Nachdenken angeregt hat.
Dazwischen gibt es für mich nichts. Ich habe mich für die fünf Sterne entschieden. Zoran Drvenkar hat es geschafft mich derart zu berühren, auch wenn ich bei manchen Kapiteln beim lesen gern die Augen verschlossen hätte. Die Gewalt in diesem Buch ist nicht etwa detailliert beschrieben, nein. Aber der Autor vermag es unsere Phantasie in Angst und Schrecken zu versetzen.
Immer noch setze ich mich mit dem Autor auseinander und versuche die Motivation hinter diesem Roman zu verstehen.
Er selbst sagt, dass er eines Nachts von diesem Plot geträumt hat. Aber das Schreiben an diesem Thriller hat selbst ihn verstört.
Sorry, aber das ist nichts für schwache Nerven.
30.03.2009 10:05:57
(7015 Beiträge)
bookkiller, warum langweilt es sich denn auf deinem SUB??
Ist es da etwa ganz alleine??? *kreisch*
Irmgard, tztztztzt, ja, es langweilt sich, trotz 200 Gefährten *ggg*
Und wenn Du was nettes aus meinen SAs haben solltest, würde ich es ja bald aus der Langeweile erlösen.
Ist es da etwa ganz alleine??? *kreisch*
Irmgard, tztztztzt, ja, es langweilt sich, trotz 200 Gefährten *ggg*
Und wenn Du was nettes aus meinen SAs haben solltest, würde ich es ja bald aus der Langeweile erlösen.
30.03.2009 14:50:38
(15989 Beiträge)
Mist, du hast wirklich genug Suchis, aber ich hab trotzdem keins davon.
Ich kenn übethaupt nur 2 oder 3 davon :o((
Ich kenn übethaupt nur 2 oder 3 davon :o((
30.03.2009 15:34:06
(1155 Beiträge)
Ich habe das Buch nach der Hälfte abgebrochen. Der Erzählstil hat mich überhaupt nicht überzeugt, somit habe ich dann nur noch die letzten Seiten gelesen um zu wissen wie es ausgeht. Von dem Grauen, über das ihr alle berichtet kann ich nix sagen, denn bei mir war das nicht festzustellen - vielleicht auch, weil ich nicht die zweite Hälfte gelesen habe?? Gut, dass es ein Buch aus meinem Lesekreis war - ansonsten wäre es ein lupenreiner Fehlkauf gewesen.
05.04.2009 13:30:42
(41870 Beiträge)
Ich habe bisher die Hälfte gelesen und bin total gefesselt. Tolles Buch. Schließe mich Drache_Koks an, drastisch und brutal finde ich das Geschriebene bisher nicht. Trotzdem ist der Inhalt sehr verstörend.
05.04.2009 19:46:26
(33783 Beiträge)
Wow, Thrill pur
5
Zum Inhalt:
Vier junge Leute gründen eine Agentur, die darauf spezialisiert ist, sich für andere Menschen zu entschuldigen. Da sie damit auf eine Marktlücke stoßen, floriert ihre Agentur von Anfang an so, dass sie schon bald in der Lage sind, sich in Berlin eine Villa zu kaufen und ihre Agentur von dort zu betreiben. Alles läuft hervorragend, bis zu dem Tag, an dem sie einen Auftrag von einem Kunden namens Lars Meybach annehmen. Sie stoßen auf unvorstellbare Dinge, die schon bald ihr Leben auf gravierende Weise ändern werden.
Zum Autor:
Zoran Drvenkar schreibt in einer Art und Weise, die einem zeitweise das Blut in den Adern gefrieren läßt. Bei anderen Autoren wirkt es sich teilweise als störend aus, wenn diese mit Zeitsprüngen arbeiten, bei Sorry ist dies Drvenkar hervorragend gelungen, so dass der Leser nie den roten Faden verliert.
Auch sind die Spannungsspitzen in diesem Buch so geschickt gesetzt, dass es schwer fällt, das Buch zur Seite zu legen. Der Leser findet recht schnell ins Geschehen und wird durch die durchwegs sehr ansprechende Schreibweise auf einem Spannungslevel gehalten, wozu nur wenige Schriftsteller in der Lage sind.
Durch detailgenaues Eingehen auf die Personen und deren Umgebung fällt es dem Leser leicht, sich die beschriebenen Szenen bildlich vorzustellen. Wobei der Autor jedoch auf die berühmte rosarote Brille verzichtet hat und daher die Handlung teilweise sehr brutale Eindrücke hinterläßt.
Mein Eindruck:
Man wird gleich am Anfang mit einem Knall ins Geschehen geführt und denkt, es kann eigentlich nicht mehr spannender werden. Es ist jedoch so, dass sich aus diesem Anfang eine Geschichte entwickelt von der man so gefesselt ist und geradezu fieberhaft weitere Höhepunkte im Geschehen erwartet. Ich dachte zu Anfang, dass es ja ganz nett ist, schon gleich zu Anfang den Showdown zu lesen, der eigentlich ans Ende gehört und für mich war klar, dass ich dieses Buch sicher nicht zu Ende lesen werde.
Da machte ich allerdings die Rechnung ohne den Wirt.
Dass die Spannung vom Anfang noch zu steigern ist, mußte ich schon bald erfahren und verfiel diesem Buch regelrecht. Es ist ein Psychokrimi par Excellence, von denen es gerne mehr geben dürfte.
Wer Gänsehaut, Herzklopfen und Schweißausbrüche beim Lesen liebt und nicht zu zart besaitet ist, der sollte sich dieses Buch unbedingt auf seine Einkaufsliste setzen.
5
Zum Inhalt:
Vier junge Leute gründen eine Agentur, die darauf spezialisiert ist, sich für andere Menschen zu entschuldigen. Da sie damit auf eine Marktlücke stoßen, floriert ihre Agentur von Anfang an so, dass sie schon bald in der Lage sind, sich in Berlin eine Villa zu kaufen und ihre Agentur von dort zu betreiben. Alles läuft hervorragend, bis zu dem Tag, an dem sie einen Auftrag von einem Kunden namens Lars Meybach annehmen. Sie stoßen auf unvorstellbare Dinge, die schon bald ihr Leben auf gravierende Weise ändern werden.
Zum Autor:
Zoran Drvenkar schreibt in einer Art und Weise, die einem zeitweise das Blut in den Adern gefrieren läßt. Bei anderen Autoren wirkt es sich teilweise als störend aus, wenn diese mit Zeitsprüngen arbeiten, bei Sorry ist dies Drvenkar hervorragend gelungen, so dass der Leser nie den roten Faden verliert.
Auch sind die Spannungsspitzen in diesem Buch so geschickt gesetzt, dass es schwer fällt, das Buch zur Seite zu legen. Der Leser findet recht schnell ins Geschehen und wird durch die durchwegs sehr ansprechende Schreibweise auf einem Spannungslevel gehalten, wozu nur wenige Schriftsteller in der Lage sind.
Durch detailgenaues Eingehen auf die Personen und deren Umgebung fällt es dem Leser leicht, sich die beschriebenen Szenen bildlich vorzustellen. Wobei der Autor jedoch auf die berühmte rosarote Brille verzichtet hat und daher die Handlung teilweise sehr brutale Eindrücke hinterläßt.
Mein Eindruck:
Man wird gleich am Anfang mit einem Knall ins Geschehen geführt und denkt, es kann eigentlich nicht mehr spannender werden. Es ist jedoch so, dass sich aus diesem Anfang eine Geschichte entwickelt von der man so gefesselt ist und geradezu fieberhaft weitere Höhepunkte im Geschehen erwartet. Ich dachte zu Anfang, dass es ja ganz nett ist, schon gleich zu Anfang den Showdown zu lesen, der eigentlich ans Ende gehört und für mich war klar, dass ich dieses Buch sicher nicht zu Ende lesen werde.
Da machte ich allerdings die Rechnung ohne den Wirt.
Dass die Spannung vom Anfang noch zu steigern ist, mußte ich schon bald erfahren und verfiel diesem Buch regelrecht. Es ist ein Psychokrimi par Excellence, von denen es gerne mehr geben dürfte.
Wer Gänsehaut, Herzklopfen und Schweißausbrüche beim Lesen liebt und nicht zu zart besaitet ist, der sollte sich dieses Buch unbedingt auf seine Einkaufsliste setzen.
07.04.2009 11:10:40
(2603 Beiträge)
habe es jetzt durch. an nur einem tag. ich finde, das spricht für das buch. allerdings bin ich nicht zu 100% davon überzeugt.
es ist verwirrend, verstörend, sehr detailverliebt (nicht, was die gewalt angeht, sondern die einzelheiten), aber auf der anderen seite doch auch irgendwie oberflächlich. am ende bleiben einige fragen offen (für mich zumindest) und es läuft am ende irgendwie zu glatt, die "auflösung" kommt sehr schnell. die personen sind mir nicht wirklich ans herz gewachsen und irgendwie war es manchmal nicht einfach der handlung zu folgen. der ständige wechsel zwischen gegenwart und vergangenheit und den unterschiedlichen sichtweisen der einzelnen personen war auf dauer irgendwie anstrengend. auch hat es mich extrem genervt, das es keine wörtliche rede gibt. vielleicht bin ich altmodisch und nicht felxibel genug, aber ich mag anführungsstriche oben und unten mit doppelpunkt und so. was mir wirklich gefallen hat, war das in dem buch auch ein wenig humor steckt. ich musste an 3 stellen lachen, an denen ich das nicht erwartet hatte.
insgesamt ein gutes buch, besser als der durchschnitts-thriller. aber irgendwie ist es auch ein wenig zu viel. zu viele personen, zu viele wechsel, zu viel verwirrung.
unterm strich aber aus meiner sicht empfehlenswert.
es ist verwirrend, verstörend, sehr detailverliebt (nicht, was die gewalt angeht, sondern die einzelheiten), aber auf der anderen seite doch auch irgendwie oberflächlich. am ende bleiben einige fragen offen (für mich zumindest) und es läuft am ende irgendwie zu glatt, die "auflösung" kommt sehr schnell. die personen sind mir nicht wirklich ans herz gewachsen und irgendwie war es manchmal nicht einfach der handlung zu folgen. der ständige wechsel zwischen gegenwart und vergangenheit und den unterschiedlichen sichtweisen der einzelnen personen war auf dauer irgendwie anstrengend. auch hat es mich extrem genervt, das es keine wörtliche rede gibt. vielleicht bin ich altmodisch und nicht felxibel genug, aber ich mag anführungsstriche oben und unten mit doppelpunkt und so. was mir wirklich gefallen hat, war das in dem buch auch ein wenig humor steckt. ich musste an 3 stellen lachen, an denen ich das nicht erwartet hatte.
insgesamt ein gutes buch, besser als der durchschnitts-thriller. aber irgendwie ist es auch ein wenig zu viel. zu viele personen, zu viele wechsel, zu viel verwirrung.
unterm strich aber aus meiner sicht empfehlenswert.
31.05.2009 17:35:25
(5558 Beiträge)
Erwartungen nicht ganz erfüllt!
Ich muss sagen, an "Sorry" von Zoran Drvenkar hatte ich sehr hohe Erwartungen. Leider wurden die nicht ganz erfüllt!
Dieser Roman handelt von den vier Freunden Frauke, Tamara, Kris und Wolf, die eine Agentur namens "Sorry" gründen. Diese Agentur ist für Entschuldigungen zuständig. Firmen können sich beispielsweise über "Sorry" bei Mitarbeitern entschuldigen, die sie kündigen mussten. Die vier Freunde haben großen Erfolg mit ihrer Geschäftsidee, bis sie einen Auftrag erhalten, der sie zu tiefst erschüttert! Sie sollen sich bei bei einer Leiche entschuldigen. Der Auftrag kommt vom Mörder udn er hat für die Freunde noch mehr geplant...
Die Geschichte gefiel mir sehr gut, es war wirklich sehr spannend! Nur leider konnte ich mit dem Schreibstil nicht viel anfangen. Mich hat sehr gestört, dass die Anführungszeichen der wörtlichen Rede gefehlt haben! Auch die Sichtweise, aus der die Handlung erzählt wurde, wechselte immer wieder. Sei es zwischen den Freunden, dem Mörder oder einer anderen Person. Die zeitlichen Sprünge der einzelnen Kapitel gefielen mir ebenfalls nicht so gut! Schade, sonst wäre es die volle Punktzahl geworden ;-)
Ich muss sagen, an "Sorry" von Zoran Drvenkar hatte ich sehr hohe Erwartungen. Leider wurden die nicht ganz erfüllt!
Dieser Roman handelt von den vier Freunden Frauke, Tamara, Kris und Wolf, die eine Agentur namens "Sorry" gründen. Diese Agentur ist für Entschuldigungen zuständig. Firmen können sich beispielsweise über "Sorry" bei Mitarbeitern entschuldigen, die sie kündigen mussten. Die vier Freunde haben großen Erfolg mit ihrer Geschäftsidee, bis sie einen Auftrag erhalten, der sie zu tiefst erschüttert! Sie sollen sich bei bei einer Leiche entschuldigen. Der Auftrag kommt vom Mörder udn er hat für die Freunde noch mehr geplant...
Die Geschichte gefiel mir sehr gut, es war wirklich sehr spannend! Nur leider konnte ich mit dem Schreibstil nicht viel anfangen. Mich hat sehr gestört, dass die Anführungszeichen der wörtlichen Rede gefehlt haben! Auch die Sichtweise, aus der die Handlung erzählt wurde, wechselte immer wieder. Sei es zwischen den Freunden, dem Mörder oder einer anderen Person. Die zeitlichen Sprünge der einzelnen Kapitel gefielen mir ebenfalls nicht so gut! Schade, sonst wäre es die volle Punktzahl geworden ;-)
03.08.2009 16:20:56
(15989 Beiträge)
Ich hab übrigens grade von diesem Autor "Du bist zu schnell"
gelesen.
Also so nen Quatsch hab ich noch nicht oft in den Fingern gehabt :o(
gelesen.
Also so nen Quatsch hab ich noch nicht oft in den Fingern gehabt :o(
18.01.2010 17:05:47

