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Christian Moerk - Darling Jim
Beitrag
erstellt am
(3269 Beiträge)
Ich habe es heute ausgelesen und muss sagen, es hat sich gelohnt und mir sehr gut gefallen.
War mal etwas anderes.
War mal etwas anderes.
16.06.2009 19:17:05
(162 Beiträge)
Lese es gerade.
Ich finde es bis jetzt sehr gut.
Die glaube die Anschaffung hat sich gelohnt.
Ich finde es bis jetzt sehr gut.
Die glaube die Anschaffung hat sich gelohnt.
17.07.2009 20:30:22
(3721 Beiträge)
Ich lese auch gerade. Bis jetzt gefällt's mir ganz gut. :-)
17.07.2009 20:34:02
(34109 Beiträge)
"Darling Jim" hat mir richtig gut gefallen. Allerdings kann ich mich der Ansicht nicht anschließen, dass der Roman doch recht fantastisch und mystisch sei. Ich finde, es ist einfach ein guter Psychothriller, der aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Hinzu kommt noch die Geschichte, die der Seanchái, also der irische Märchenerzähler, erzählt. Die bildet ein bisschen den Rahmen für die Handlung. Aber fantastisch oder mystisch? No way!
Von mir erhält das Buch die Schulnote 2. Denn spannend und gut erzählt war's!
Von mir erhält das Buch die Schulnote 2. Denn spannend und gut erzählt war's!
15.09.2009 08:12:24
(25 Beiträge)
Inhalt:
In Irland werden drei Frauenleichen in einem Haus aufgefunden; der Täter nie gefasst. Doch augenscheinlich gibt es den Mörder: In Gestalt eines fahrenden Sängers, der Irland nicht mehr los lässt.
Erzähl-/Schreibstil:
Mork schreibt schon beinahe gruselig schlecht. Üble und derbe Metaphern findet man zu Hauf, teilweise soll seine Sprache poetisch leicht und zauberhaft klingen, doch vielmehr findet man Schimpfwörter und Fäkalsprache, die so gar nicht ins Bild passen. Hier wäre mir eine klare Linie lieber gewesen. Im Erzählstil verhaspelt er sich nicht, er legt es eher darauf an, noch mehr und noch viel viel mehr Handlungsstränge aufzubauen, die ein unaufmerksamer Leser gerne mal überliest, da die Situationen ins Abstruse driften. Teilweise sind seine Vergleiche stümperhaft wie sinngemäß: Das dunkle, butterfarbene Gras. Ob es in Dänemark, wo Mork ja schlussendlich herstammt dunkle Butter gibt? Hierzulande habe ich noch keine gesehen.
Meine Meinung:
Der Anfang war bereits dröge und ziemlich langweilig. Da findet ein mittelloser Zeichner, Postbeamte ebenfalls, einen Dead Letter (derjenige, der The Rasmus kennt, weiß spätestens dann auch, was Mork meint), eher ein Tagebuch, was ihm das Geheimnis um den Tod der drei Frauen näher bringen soll.
Der Beginn des Tagebuchs wiederum regte meine Gedanken an, doch auch hier machte Mork all seine Ideen, einen Pyschothriller zu schreiben, komplett zu nichte. Psycho hat es an sich, komplett gegruselt zu werden, bei Thrillern hat man das Gefühl, schnell durch die Geschichte zu rasen, weil der Autor kaum selbst den Atem beim Schreiben anzuhalten schein. Mork hält immer an und macht Pause zwischen den Geschichten, die er nicht gerade förderlich füllt.
Teilweise interessierte mich schon gar nicht mehr, was mit den blöden Hennen passiert ist, die den achsotollen Darling Jim getroffen hatten und nicht mehr ohne ihn konnten. Vielleicht klinge ich jetzt wie eine Feministin, aber das scheint der George Clooney für arme Iren gewesen zu sein.
Das Ende war die Höhe! So einen konstruierten Ausgang habe ich lange nicht gelesen, völlig sinnfrei und merkwürdig schafft es Mork, aus seinen vielen Handlungssträngen hinauszusteigen und den Leser in gähnender Langeweile alleine zu lassen.
Fazit:
Eine interessante Idee, ein falsch betiteltes Buch (falsches Genre vor allem), tausend neue Geschichten, unglaubwürdige Charaktere und eine schlechte Umsetzung! Den zweiten Stern gibt es nur für teils interessante Strecken.
Ich gebe Mork 2 von 5 möglichen Sternchen!
In Irland werden drei Frauenleichen in einem Haus aufgefunden; der Täter nie gefasst. Doch augenscheinlich gibt es den Mörder: In Gestalt eines fahrenden Sängers, der Irland nicht mehr los lässt.
Erzähl-/Schreibstil:
Mork schreibt schon beinahe gruselig schlecht. Üble und derbe Metaphern findet man zu Hauf, teilweise soll seine Sprache poetisch leicht und zauberhaft klingen, doch vielmehr findet man Schimpfwörter und Fäkalsprache, die so gar nicht ins Bild passen. Hier wäre mir eine klare Linie lieber gewesen. Im Erzählstil verhaspelt er sich nicht, er legt es eher darauf an, noch mehr und noch viel viel mehr Handlungsstränge aufzubauen, die ein unaufmerksamer Leser gerne mal überliest, da die Situationen ins Abstruse driften. Teilweise sind seine Vergleiche stümperhaft wie sinngemäß: Das dunkle, butterfarbene Gras. Ob es in Dänemark, wo Mork ja schlussendlich herstammt dunkle Butter gibt? Hierzulande habe ich noch keine gesehen.
Meine Meinung:
Der Anfang war bereits dröge und ziemlich langweilig. Da findet ein mittelloser Zeichner, Postbeamte ebenfalls, einen Dead Letter (derjenige, der The Rasmus kennt, weiß spätestens dann auch, was Mork meint), eher ein Tagebuch, was ihm das Geheimnis um den Tod der drei Frauen näher bringen soll.
Der Beginn des Tagebuchs wiederum regte meine Gedanken an, doch auch hier machte Mork all seine Ideen, einen Pyschothriller zu schreiben, komplett zu nichte. Psycho hat es an sich, komplett gegruselt zu werden, bei Thrillern hat man das Gefühl, schnell durch die Geschichte zu rasen, weil der Autor kaum selbst den Atem beim Schreiben anzuhalten schein. Mork hält immer an und macht Pause zwischen den Geschichten, die er nicht gerade förderlich füllt.
Teilweise interessierte mich schon gar nicht mehr, was mit den blöden Hennen passiert ist, die den achsotollen Darling Jim getroffen hatten und nicht mehr ohne ihn konnten. Vielleicht klinge ich jetzt wie eine Feministin, aber das scheint der George Clooney für arme Iren gewesen zu sein.
Das Ende war die Höhe! So einen konstruierten Ausgang habe ich lange nicht gelesen, völlig sinnfrei und merkwürdig schafft es Mork, aus seinen vielen Handlungssträngen hinauszusteigen und den Leser in gähnender Langeweile alleine zu lassen.
Fazit:
Eine interessante Idee, ein falsch betiteltes Buch (falsches Genre vor allem), tausend neue Geschichten, unglaubwürdige Charaktere und eine schlechte Umsetzung! Den zweiten Stern gibt es nur für teils interessante Strecken.
Ich gebe Mork 2 von 5 möglichen Sternchen!
01.10.2009 08:18:54
(3101 Beiträge)
Ganz so schrecklich fand ich es zwar nicht, aber vom Hocker hat es mich überhaupt nicht gehauen.
01.10.2009 10:56:05
(47345 Beiträge)
MIr hat der Thriller sehr gut gefallen. Es war einfach auch mal was anderes.
Jim, der Draufgänger ist sehr geheimnisvoll gezeichnet worden, was mir sehr gut gefallen hat. Undurchschaubar und böse.
Das Buch war locker-leicht in einem Rutsch durchzulesen, man wollte gar nicht mehr aufhören, bevor man nicht wusste, was da wirklich in dem Haus passiert ist. Spaß hat es gemacht, die Tagebücher der Mädchen zu lesen, endlich, endlich kommt man des Rätsels Lösung einen Schritt näher. Doch dann - zack - ist das erste Tagebuch zu Ende und der Leser wird vertröstet mit der fortlaufenden Handlung von Niall.
Doch gerade solche Feinheiten bauen einen Spannungsbogen auf, machen ein Buch lebendig und gut zu lesen.
Von dem Autor würde ich gern noch mehr lesen!
Jim, der Draufgänger ist sehr geheimnisvoll gezeichnet worden, was mir sehr gut gefallen hat. Undurchschaubar und böse.
Das Buch war locker-leicht in einem Rutsch durchzulesen, man wollte gar nicht mehr aufhören, bevor man nicht wusste, was da wirklich in dem Haus passiert ist. Spaß hat es gemacht, die Tagebücher der Mädchen zu lesen, endlich, endlich kommt man des Rätsels Lösung einen Schritt näher. Doch dann - zack - ist das erste Tagebuch zu Ende und der Leser wird vertröstet mit der fortlaufenden Handlung von Niall.
Doch gerade solche Feinheiten bauen einen Spannungsbogen auf, machen ein Buch lebendig und gut zu lesen.
Von dem Autor würde ich gern noch mehr lesen!
01.10.2009 17:34:59

