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Chris Carter: Der Kruzifix-Killer

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Beitrag
erstellt am
Mary_Poppins

Mary_Poppins

(8564 Beiträge)

Ich fand das Buch super, sehr spannend geschrieben und mit überraschendem Ende. Ich glaube, Thrillerfans sind mit dem Buch sehr gut bedient.

Hoffentlich lassen die Nachfolgerbände (insofern es welche geben sollte) nicht nach.
21.08.2009 09:27:34
metamarta

metamarta

(589 Beiträge)

Sehr amerikanisch, aber dennoch sehr spannend

Ein Serienkiller treibt in Los Angeles sein Unwesen und tötet innerhalb kürzester Zeit einen Menschen nach dem anderen. Auffallend hierbei ist, dass der Mörder seinen Opfern ein Kreuz in den Nacken ritzt. Vor einiger Zeit gab es bereits einen Serienmörder, der seine Opfer mit genau diesem Zeichen im Nacken verstümmelte, doch der ist längst mittels der Todesspritze verurteilt worden. Detective Robert Hunter steht vor einem schier unlösbaren Fall.

Diesen Thriller habe ich so schnell nicht zur Seite legen können. Schon zu Beginn baut Chris Carter eine enorme Spannung auf und zieht den Leser sofort in seinen Bann. Die Spannung bleibt stets erhalten, als Leser fiebert und knobelt man die ganze Zeit mit. Der Plot ist gut durchdacht und im Verlauf immer verschachtelter. Die Brutalität der Morde störte mich allerdings ein wenig, also Hände weg, wenn man zart besaitet ist. Es werden auch ziemlich viele Klischees bedient und die Dialoge waren ebenfalls vorhersehbar und oftmals sehr platt, der Stil ist sehr amerikanisch.

Letztendlich handelt es sich aber um einen gelungenen Thriller, insbesondere vor dem Hintergrund, dass es sich hierbei um ein Debüt handelt.
29.08.2009 20:38:07
Ruhrpottmaedchen

Ruhrpottmaedchen

(15344 Beiträge)

ich habs auch gelesen und fand es absolut daneben und völlig an den Haaren herbeigezogen.

29.08.2009 20:48:03
monja1995

monja1995

(33782 Beiträge)

Zum Herzklopfen noch die Gänsehaut


Klappentext:

Die Leiche einer wunderschönen Frau, bestialisch verstümmelt. Keinerlei Spuren. Bis auf ein in den Nacken geritztes Kreuz: das Zeichen eines vor Jahren hingerichteten Serienmörders. Detective und Profiler Robert Hunter wird schnell klar, dass der Kruzifix-Killer lebt. Er mordet auf spektakuläre Weise weiter. Und ist Hunter immer einen Schritt voraus - denn er kennt ihn gut. Zu gut.

Zum Inhalt:

Ein Anrufer lockt Detective Hunter in einen Keller, in dem sein Kollege festgehalten wird. An ein Kreuz genagelt und mit einer Dornenkrone auf dem Kopf in einem Plexiglaskasten festgehalten. Hunter kann diesen Kasten nur öffnen und somit seinen Kollegen retten, indem er ein Rätsel des Kruzifix-Killers löst.
Wie kommt es dazu, dass Garcia entführt wurde und Hunter sein Leben retten muss? Das stellt sich heraus, nachdem ein Zeitsprung von 5 Wochen zurück stattfindet, in denen die beiden Kollegen Morde zu klären haben, die eigentlich nicht mehr stattfinden durften, da der gesuchte Killer längst mit einer Giftspritze hingerichtet wurde.

Zum Autor:

Chris Carter schafft es, den Leser von der ersten Seite an an die Handlung zu fesseln. Seine Art zu schreiben ist schnörkellos und direkt, daher teilweise auch sehr brutal, was aber zu dieser Handlung einfach gehört. Mit jeder Seite wächst die Spannung und der Leser kommt bis fast zum Schluß nicht dahinter, wer der Kruzifix-Killer ist. Er schafft es sogar, sämtliche Akteure des Buches so darzustellen, dass keinerlei Verdacht auf sie fällt. Erst beim spannungsgeladenen Showdown zeigt sich, wer der gesuchte Mörder ist.
Der Autor ist in der Lage, die Spannung schnell aufzubauen und diese auch über den ganzen Verlauf des Buches zu halten. Es ist fast unmöglich, da noch einen Schluß draufzusetzen, in dem die Spannung noch erhöht wird. Chris Carter beherrscht gerade das excellent.

Meine Meinung:

Ich habe das Buch in für mich schnellen zwei Tagen gelesen und bin hellauf begeistert. Jedem Krimifan kann ich diesen Thriller guten Gewissens ans Herz legen.
29.08.2009 22:21:01
Vanillecreme

Vanillecreme

(11 Beiträge)

Ein hervorragendes Buch.
Spannend von der ersten bis zur letzten Seite.
Ein flüssiger, schneller Schreibstil.
Die Spannungskurve steigt gleich zu Beginn steil an, und hält sich.

Toll fand ich auch den Aufbau des Buches.
Die Geschichte beginnt in der Gegendwart, geht ab dem dritten Kapitel in der Vergangenheit weiter, und gegen Ende des Buches befindet man sich wieder in der Gegenwart.

Die Charakteren werden ausführlich beschrieben, so das man einen Bezug zu ihnen aufbauen kann, es wirkt aber nicht platt getreten und unnötig ausgedehnt.

Was auch ein positiver Punkt ist, war die Beschreibung der Leichen. Diese war ausführlich, für manche vielleicht etwas eklig, aber ich mag es wenn es genau beschrieben wird,wenn nicht um den heißen Brei geredet wird. Das macht ja dieses Genre aus.

Zum Inhalt:

In Los Angeles arbeitet Detective Hunter beim Morddezernat. Er ist überdurchschnittlich clever, schnell in seiner Auffassungsgabe, hat so was wie den siebten Sinn. Er arbeitet an den schlimmsten Mordfällen, Serienkiller, Psychophaten.
Hunter bekommt einen neuen Partner zugeteilt. Detective Garcia. Ihr erster gemeinsamer Fall ist kein neuer Fall in dem Sinn. Es handelt sich um den Kruzifix-Killer. Ein schon verfolgter und eigentlich zum Tode verurteilter Serienmörder. Das Erkennungszeichen ist ein Doppelkreuz, welches er jedem seiner Opfer in den Nacken ritzt, tätowiert. Er ist bekannt für seine qualvollen Morde, seine liebe zum Foltern. Und auch dafür das er keinerlei Spuren hinterlässt. Und nun ist er wieder da? Das Spiel kann beginnen...

Meine Bewertung:
5 von 5 Sternen
08.09.2009 07:59:17
Mausi75

Mausi75

(8624 Beiträge)

Inhalt:

Die Leiche einer wunderschönen Frau wird gefunden, zu Tode gequält und bestialisch verstümmelt. Keinerlei Spuren. Bis auf ein in den Nacken geritztes Kreuz, ein Teufelsmal: das Erkennungszeichen eines hingerichteten Serienmörders. Detective und Profiler Robert Hunter wird schnell klar, dass der Kruzifix-Killer lebt. Er mordet auf spektakuläre Weise weiter. Und er ist Hunter immer einen Schritt voraus - denn er kennt ihn gut. Zu gut.

Meine Meinung:

Ich habe immer von mir behauptet, dass mich nichts mehr schocken kann. Ich habe soviele Thriller gelesen, es gibt bestimmt nichts Neues mehr.....Tja, vertan! Einmal mit diesem Buch angefangen, war es um mich geschehen. Es beginnt mit einer heftigen Situation, quasi dem Ende der Geschichte und nach diesem Kapitel bleibt man erst einmal ratlos zurück und wird fünf Wochen zurückgeschleudert. Hier beginnt die Geschichte dann und man muss wieder schlucken....Hunter und sein neuer Kollege Garcia werden zu einem Tatort gerufen, an dem eine bestialisch verstümmelte Leiche gefunden wurde. Diese Verstümmelungen habe ich als so grausam empfunden, dass ich drauf und dran war, das Buch abzubrechen und auch in der Nacht habe ich prompt davon geträumt. Aber genau das macht ja einen guten Thriller aus! Dern Rest des Buches hatte ich dann innerhalb kürzester Zeit aus.

Das Ermittlerduo ist sehr sympahtisch, wenngleich Hunter mir mit seiner Intelligenz doch manchmal zu perfekt war, was sein Alkoholkonsum aber wieder wett gemacht hat ;o) Und ganz ehrlich, ich hatte bis zur Auflösung keinen Schimmer wer der Mörder sein könnte und war dann umso überraschter!

Kurzum: Ich hoffe, dass dieses Buch der Auftakt zu einer neuen Serie ist, einen Fan hat sie dann bereits!
21.09.2009 08:40:59
Carry1980

Carry1980

(1355 Beiträge)

Ich habe das Buch auch damals von vorablesen gewonnen:

Wow! Einfach nur wow! Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt und es lies sich so "schnell" und flüssig - ich habe kaum bemerkt, wie schnell ich die Seiten umgeblättert habe
Der Kommissar Hunter war mir sehr sympatisch, da es ein Raubein war, der es aber echt drauf hatte! Mit seinem neuen Partner Garcia (auch genannt: Grünschnabel :-)) versucht er, auf die Spur des aus der Versenkung getauchten "Kruzifix-Killer" zu kommen. Am besten hieran hat mir das absolute Team- und Vertrauensverhältnis zwischen den beiden Kommissaren gefallen! Beide waren sehr abgestimmt aufeinander und konnten sich gut einschätzen.
Auch die Liebesgeschichte zwischen Hunter und Isabella war sehr spannend beschrieben. Man wünschte einfach, daß der Ermittler nunmehr auch Glück in der Liebe hat. Aber dazu später... :-)
D-King hat mir auch sehr gefallen. Er verkörpert die harte Straße und macht seine eigenen Gesetze. Sein Bodyguard Jerome paßt auch gut in Bild, abgebrüht und eiskalt und doch hat er ein Herz, als er die arme Jenny auf eine DVD erblickt, die wahnsinnige Schmerzen erdulden musste. D-King ist auch im Kern anständig, da er ja doch irgendwie "zusammen" mit Hunter & Garcia ermittelt.
Mir hat es auch sehr gefallen, daß es 2 verschiedene Arten von Morden gab, 1 x der Killer und einmal diese andere Gruppe von Männern, die Jenny und Becky auf dem Gewissen habe. Anfangs erkennt man dies ja nicht und denkt, es muss ein und derselbe sein.
Als ganz zum Schluss, Brenda alias Isabella dahinter steckt - naja, dies fand ich nicht ganz so glaubwürdig, weil wie kann eine Frau soviele Morde begehen und so eine Kraft hierfür aufwenden? Damit ist natürlich auch die Liebesgeschichte vorbei, die ja eh nur angeschnitten wurde.
Ich habe auf jeden Fall das Buch gefressen und für ein Erstlingsroman einfach fantastisch! Ich hoffe sehr, daß es noch eine Fortsetzung für die 2 Kommissare gibt. Wäre sehr daran interessiert und könnte ich mir auch gut vorstellen!
Buchcover ist auch sehr ansprechend und im Geschäft wäre ich auf alle Fälle auf das Buch aufmerksam geworden!
16.10.2009 17:08:37
Nordmaedchen

Nordmaedchen

(2403 Beiträge)

Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich keine zu hohen Erwartungen hatte, was dieses Buch angeht. Der Klappentext klang interessant, aber richtig gefesselt hatte es mich (noch) nicht. Als ich aber die ersten Seiten gelesen habe, war ich voll drin. Der Anfang, den man auch gut als Prolog klassifizieren kann, wirft einen direkt in die Handlung, 5 Wochen, nachdem die Handlung quasi beginnt. Ein Vorausblick, der einem schon da das Blut in den Adern gefrieren lässt.

Aber was dann kommt, wird noch besser. Die Story entfaltet sich immer mehr, man kann zu dem Punkt das Buch quasi nicht mehr aus der Hand legen. Obwohl man fairerweise sagen muss, allzu zartbesaitet sollte man nicht sein, denn es geht sehr blutig und grausam zu. Aber davon mal abgesehen, es ist spannend bis zum Schluss. Ich muss ehrlich gestehen, ich hätte mit dem Ende nicht gerechnet und war schon teilweise geschockt, als sich die losen Fäden zu einem ganzen zusammenfügen.

Ein großartiges Buch, und endlich mal wieder ein richtig guter Thriller, den ich ohne Probleme allen Thrillerlesern ans Herz legen kann. Da kann man nur hoffen, dass Chris Carter bald einen ähnlich guten 2. Thriller schreibt.
13.01.2010 12:35:23
KCNash

KCNash

(20321 Beiträge)

Ich hab das Buch vorige Woche gelesen, und auch mich hat es sehr gefesselt. Aber der Schluss hat mich total enttäuscht. Ich fand ihn irgendwie nicht folgerichtig, nicht zum Charakter der Hauptfigur passend. Deshalb ist das Ganze für mich im Rückblick eher ärgerlich, und ich glaube nicht, dass ich ein weiteres Buch des Autors lesen werde.
13.01.2010 12:39:52
engineerwife

engineerwife

(5737 Beiträge)

also mir hatte das Buch sehr gut gefallen, hatte es auch gewonnen. Ich fand auch den Schluss überraschend und gelungen.

Aber so sind die Geschmäcker halt mal wieder unterschiedlich.
13.01.2010 13:03:38
KCNash

KCNash

(20321 Beiträge)

Hunter konnte sonst alle Menschen so gut durchschauen, dass für mich einfach im Nachhinein alles unglaubwürdig wurde. Ist er nun ein Genie oder ein Versager?
13.01.2010 13:08:00
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