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Man tut was man kann -Hans Rath

 
Beitrag
erstellt am
KesseZiege

KesseZiege

(26922 Beiträge)

Hallo zusammen,

hier möchte ich Euch folgendes Buch vorstellen:

Titel: Man tut was Man kann

Autor: Hans Rath

ISBN: 9783805208703



Klappentext:

Habe ich noch eine Affäre oder schon eine Beziehung?

Kann ein Vollbart zwischen einem Mann und seiner wahren Liebe stehen?

Und wie stoppe ich den ehrgeizigen Junior-Kollegen, der mit der Tochter des Chefs ins Bett geht?



Paul sucht Antworten. Genau wie sein Verbündeter und Kollege Schamski, sein Freund Günther und der arbeitslose Künstler und Chauffeur Bronko. Die drei ziehen nach verschiedenen persönlichen Katastrophen bei Paul ein. Ab sofort schwinden dessen Weinvorräte rapide, dafür ist nachts schon mal eine nackte Sekretärin in der Küche anzutreffen...





Meine Meinung:

In diesem Buch geht es um den 42 jährigen ,geschiedenen Paul der beruflich gut situiert ist aber sich immer wieder in verschiedene Frauen verliebt und nicht im stande ist eine Beziehung zu finden.

So erfolglos sind auch seine Freunde und sein Kollege die plötzlich mir nichts, Dir nichts bei ihm einziehen.

Zusammen vernichten sie die Weinvorräte :O)

In diesem Buch kann man auf humorvolle Art und Weise die Denkweise eines Mannes kennenlernen der in einer witzigen Ich-form erzählt.

Paul wächst einem während des Lesens so richtig ans Herz.

Wir erleben verschiedene Frauengeschichten und Versuche -an die Frau- zu kommen.

Das Buch hat einen flüssigen Lesestil, lässt sich sehr schnell lesen wobei ich immer wieder zwischendurch herzlich lachen durfte.

Ein wirklich lockerer Roman für eine lockere Unterhaltung
06.07.2009 17:10:24
Farin_Urlaub

Farin_Urlaub

(175 Beiträge)

Habs auch gelesen und hier geb ich auch mal meinen Senf dazu!


Wann ist der Mann ein Mann?


Dr. Paul Schuberth hat auf den ersten Blick alles: Vorstandsposten in einem großen Verlag, Geld und bekloppte Kollegen. Doch leider hat ihn seine Frau verlassen, so dass er von Affäre zu Affäre springt, wobei ihn die Frauen bei diesen Seitensprüngen nur als Mittel zum Zweck missbrauchen. Doch da sind noch der schielende Künstler Bronko, Pauls Kollege Schamski und der vollbarttragende Günther, der seine große Flamme Iggy anhimmelt, diese Liebe aber nicht so recht zu zeigen traut. Nachdem alle 4 vom Leben enttäuscht worden sind wird nun schnell im Hause Schuberth eine WG für die gesetzten Herren gebildet. Nun muss der ultimative Plan erörtert werden: Wie kann Günther Iggy für sich gewinnen, wie regelt man mit Schamski zusammen die Zukunft des Verlages und wie zum Henker kann man seine lesbische Tochter in Detroit unter Aufsicht halten?
Diese elementaren Fragen stellt sich Paul und geht auch gleich an die kreative Lösung der Probleme, sehr zur Freude des Lesers.
Hans Rath feuert schon auf den ersten Seiten dieses 256 Seiten starken Roman ein beträchtliches Gagfeuerwek ab. Beim Lesen beschlich mich an mehreren Stellen der Eindruck, eine gesetzte Variante von Simon Peters, dem "Vollidiot" Tommy Jauds vor Augen zu haben. Die Vorfälle in der Männer-WG beschreibt Rath mit solch grotesken Metaphern und Vergleichen, dass ich manchmal in lautes Lachen oder Kichern ausgebrochen bin, etwa wie sich der verzweifelte Günther am verdorbenen Schokolikör den Magen verdirbt.
Einen Punkt Abzug gibt es nur wegen der Gagdichte, die zum Ende des Buches hin deutlich nachlässt. Nichtsdestotrotz ist das Buch eine gute Wahl für einige unbeschwerte Sommerstunden, in denen man einfach nur abschalten will!
Fazit: Wer sich bei Vollidiot, Resturlaub und Millionär von Tommy Jaud amüsiert hat, der wird bei Hans Rath ebenfalls auf seine Kosten kommen!
06.07.2009 21:57:10
MeinLuke

MeinLuke

(5558 Beiträge)

Männer und Frauen ähneln sich doch!

Ich habe den Roman "Man tut was man kann" von Hans Rath gerade zu Ende gelesen. In dem, leider nur 254 Seiten dünnen Buch, geht es um den 42- jährigen, geschiedenen Paul, der versucht die Karriereleiter zu erklimmen, eine Frau für sich zu gewinnen, aber vorallem Dingen seinen Freunden Schamski, Bronko und Günther bei ihren Problemen zu helfen. Der Protagonist Paul war mir auf den ersten Seiten erst etwas unsymphatisch, doch dies änderte sich im Laufe der Geschichte. Er zeigt sich als ein guter Freund, als tierlieb und als verantwortungsvoller Ersatzvater für die Tochter seiner Exfrau.

Dieses Buch lässt sich zügig lesen, weil der Autor einen sehr angenehmen Schreibstil an den Tag legt. Was "Man tut was man kann" auszeichnet, ist der Witz! Es verging kaum eine Seite, wo ich nicht lachen oder zumindest schmunzeln musste! Die Geschichte an sich ist zwar eher kurzweilig, obwohl mir sehr gut gefiel, dass einmal ein Buch von einem Single-Mann handelt. Bücher über Single-Frauen, die die große Liebe suchen, gibt es ja wie Sand am Meer. Aber dass aus der Sicht eines Mannes geschrieben wurde, war mal etwas ganz anderes und mir gefiel es sehr zu sehen, dass sich Männer und Frauen dann doch nicht sooo sehr unterscheiden!

Ich hätte sehr gerne noch einige Seiten mehr über Paul und seine schrägen Kumpels lesen wollen!

Als Fazit kann ich sagen, dass es sich hierbei zwar um ein kurzweiliges, aber ausgesprochen witziges Buch handelt, was mich nicht enttäuscht hat!

08.07.2009 21:39:39
Nina2401

Nina2401

(1309 Beiträge)

Ich habe gerade in einem anderen Forum (dort kann man sich auch mit ihm unterhalten *g*) gelesen, dass es der 1. Teil einer Trilogie sein soll :))

Und jetzt hoffe ich noch, dass es jemand wandern lässt :))
09.07.2009 19:00:23
Binea7885

Binea7885

(17 Beiträge)

Lachmuskelmuskelkater

ist in diesem Buch einfach vorprogrammiert.

Als Paul erwacht, liegt er neben Kathrin. Das wäre alles nicht so schlimm, würde er nicht gerade in ein unangenehmes Gespräch verwickelt werden. Und würde sie ihm dann nicht auch noch einen Apfel Möhre Fenchel mit einem Hauch Sellerie
Saft anbieten, hätte er sogar noch Lust auf weiteren Sex mit ihr gehabt.
Dr. Paul Schuberth ist frisch geschieden und arbeitet in der Personalabteilung eines Zeitungsverlages. Im Verlag wie auch im Privatleben ist Stress vorprogrammiert. Stress in dem Sinne, dass Paul einfach immer hilft, niemandem absagen kann und seine Hilfe auch irgendwie von allen benötigt wird.
Sein Bekannten und Freundeskreis besteht zum einen aus Fr. Hoffmann, seiner Sekretärin, die trotz diverser Schulungen, die zusammengenommen die Dauer eines Harvardstudiums überschreiten, bis heute nicht in der Lage ist, mit dem Internet umzugehen oder Emails zu versenden.
Zum anderen aus Kathrin, mit der Paul nun bereits zum dritten Mal geschlafen hat. Wie es diesmal dazu kam, wird mühsamer zu rekonstruieren sein als das Kennedy Attentat.
Tommi, eigentlich Thomas, eine viktorianische Gouvernante, lebt mit seiner geschiedenen Frau und seiner Ersatztochter zusammen und bringt sämtliche Alkoholika in einer Art Waffenschrank unter, dessen Schlüssel wahrscheinlich bei einer Schweizer Bank deponiert wird und nur vor Festtagen eingeflogen wird.
Das Chaos vervollständigen Freund Günther, der unbedingt Iggy heiraten möchte, Bronko Kathrins Bruder, der immer rechts oder links an Paul vorbeischielt. Zu allerletzt wären da Schamski, Vertriebschef, Freund und umgänglichster Kollege, Pauls Hund Felix, aber auch Fred gerufen, und vor allem jede Mengen Frauen.

Mitte vierzig ist das Leben noch längst nicht vorbei, es geht scheinbar dann erst richtig los.
Denn haben die Götter Paul die große Liebe missgönnt, ihm dafür aber eine passable Karriere zugeschrieben oder tauschen die Götter auch manchmal? Oder sollte man eher an Statistiken als an Zufall glauben?

Ein wirklich grandioses Buch, bei dem ich so oft lachen musste, dass ich richtigen Lachmuskelmuskelkater bekommen habe. Das geht nicht? Jawohl, es geht.
Man nehme dieses herrliche Buch zur Hand, tauche in die Welt von Paul oder werde am besten zu Paul und die Katastrophen nehmen seinen Lauf. Einfach witzig, in die Gedanken eines männlichen Wesens einzutauchen und in diese Achterbahn des trockenen Humors einzusteigen. In der Ich Perspektive werden irrwitzigen Vergleiche, bildliche Umschreibungen detailgetreu erzählt, zum Schieflachen.

Ich möchte unbedingt wissen, ob Hans Rath Pauls Leben genauso weiterzeichnet, wie ich es tun würde.
Eine Fortsetzung ist dringend erwünscht!
14.07.2009 18:03:32
Jai20

Jai20

(480 Beiträge)

Auf einer Vernissage lernt Paul Kathrin kennen. Die beiden kommen ins Gespräch, tauschen Nummern aus und landen eher früher als später im Bett. Eigentlich will er sie schnellstmöglichst wieder los werden, muss sich dann aber doch der Frage stellen ob er jetzt eigentlich eine Affäre oder schon eine Beziehung hat.

Auch in Pauls restlichem Leben geht es turbulent zu. Da ist der jüngere Kollege der ihn zu übertrumpfen versucht und schnell wird die passende Intrige geschmiedet. Und aus seiner schönen Wohnung wird schnell eine Sammelunterkunft für die skurilsten Gestalten. So unterschiedlich sie alle sind, umso besser verstehen sie sich bei den abendlichen Saufgelagen. Abgerundet wird diese ungleiche Zwangswohngemeinschaft nur noch durch einen verhaltensauffälligen Hund aus dem Tierheim.

Und als würde all das nicht reichen wird das Buch abgerundet durch jede Menge Sex und so einige Irrungen und Wirrungen.



Die Erzählart des Autors ist einfach und klar. Dadurch bin ich direkt gut in die Geschichte reingekommen.
Die Charaktäre werden alle sehr gut beschrieben. Sie haben Ecken und Kanten und sind damit richtig schön menschlich. Auch hatte ich direkt von allen ein Bild im Kopf, so dass man sich die beschriebenen Situationen noch besser vorstellen konnte. Gerade bei Paul hatte ich das Gefühl ihn ein wenig zu kennen.

Teile der Geschichte werden in Rückblenden erzählt. Diese fand ich sehr gelungen und sie haben gut in das Gesamtgefüge gepasst. Durch die Rückblenden hat man einen noch besseren Eindruck von den Charaktären bekommen.

Besonders zu Anfang des Buches hat mir der Humor des Schriftstellers gut gefallen. Ich musste oft laut loslachen und habe mich köstlich amüsiert. Gegen Ende des Buches wurde es mir dann aber doch ein wenig zu viel und zwischendurch hatte ich das Gefühl die Hauptperson ist nicht 42 sondern 14. Manche der Witze kommen einfach zu platt daher.

Mehrfach spielt der Autor gekonnt mit geschlechtertypischen Klischees. Diese werden jedoch weder ins lächerliche gezogen noch übertrieben, das fand ich sehr gelungen, zumal es gut zu dem teils recht trockenen und sarkastischen Humor passt.

Über manchen flachen Witz liest man zwar besser hinweg, aber insgesamt ist es doch ein lustiges Buch. Schwere Kost ist dies sicherlich nicht, aber gerade an einem heißen Sommertag im Park fand ich das Buch sehr passend. Durch den lockeren Schreibstil sind die 256 Seiten auch schnell gelesen und frau ist um ein paar Einsichten in das männliche Denken reicher geworden ;-)
18.08.2009 17:15:20
LenaBer

LenaBer

(10848 Beiträge)

och na super - wieder ein suchi mehr *stöhn*
18.08.2009 18:06:03
Fitlinerin

Fitlinerin

(8040 Beiträge)

Paul, 42, geschieden nimmt nach und nach gestrandete Freunde auf. Smalltalk, nächtliche Krisensitzungen und Frauen sind die Hauptthemen des Buches.
Die unterschiedlichsten Charaktere, witzig und doch glaubhaft beschrieben, tolle Vergleiche. Hab mich teilweise wirklich schlapp gelacht. Ein Gag jagt den nächsten, ohne albern oder dämlich zu sein. Nur schade, dass das Ende offen ist. Läßt auf eine Fortsetzung hoffen!
16.09.2009 23:21:14
LenaBer

LenaBer

(10848 Beiträge)

nachdem ich es endlich ergattern konnte, muss ich sagen: toll! bin zwar erst bei der hälfte, aber ich hab schon lange nicht mehr soviel gelacht bei einem buch
17.09.2009 14:56:34
Phantomime

Phantomime

(9645 Beiträge)

Paul ist 42,geschieden und hat urplötzlich neue Mitbewohner:

Schamski,Bronko und Günther,allesamt nach Liebesproblemen und sonstigen Turbulenzen von ihren Frauen bzw. Freundinnen von zuhause rausgeworfen und einer war obdachlos.Gemeinsam suchen die Männer nach Antworten.Was ist der Unterschied zwischen einer Affäre und einer Beziehung und wie kann man dem Kollegen das Handwerk legen,der mit der Tochter des Chefs ins Bett steigt? Nachdenken kostet viel Kraft und so schwinden Pauls Weinvorräte rapide.Irgendwann steht dann auch noch plötzlich eine nackte Sekretärin in Pauls Küche...

Unterhaltsam,witzig und in einem Zug durchgelesen.Die perfekte Urlaubslektüre oder ein Buch zum "eben mal zwischendurch lesen"
22.09.2009 10:42:59
Nina2401

Nina2401

(1309 Beiträge)

Also ich fand es nicht so prickelnd ...

Nach der Leseprobe hatte ich mich eigentlich auf einen witzigen "Männerroman" gefreut, aber meine Erwartungen wurden doch bitter enttäuscht. Das Buch handelt von Paul und seinen Freunden, die seine Wohnung so nach und nach in eine Männer WG umwandeln. Dort frönen sie dem Alkohol und vielen sinnfreien Gesprächen über ihre gescheiterten Beziehungsversuche. Das ist mitunter auch witzig, da Pauls Freundeskreis aus sehr skurrilen Typen zusammengesetzt ist und wenn Männer unter sich sind, kommen sie mitunter doch auf sehr abstruse Ideen.
Paul scheint in dieser Konstellation fast der einzige normale Mann zu sein. Es ist ganz unterhaltsam, Einblicke in die männliche Gedankenwelt zu bekommen, auch wenn man als Frau nicht wirklich neue Erkenntnisse gewinnt. Es werden doch sehr viele Klischees bedient. Die Story wird zwar in chronologischer Reihenfolge erzählt, aber trotzdem hatte ich das Gefühl, dass es nur eine Aneinanderreihung einzelner Anekdoten ist.
Das Buch ließ sich durch den lockeren Schreibstil sehr leicht lesen, die Protagonisten waren gerade wegen ihrer Schrulligkeiten sehr sympathisch, aber irgendwie fehlt dem Buch das gewisse Etwas. Ich hätte es nicht an einem Stück lesen können und da sich die Witze dann irgendwann auch wiederholten, fand ich die letzten Seiten eher langweilig. Da das Ende offen ist, wird es sehr wahrscheinlich einen Folgeroman geben, den ich aber nicht mehr lesen möchte. Ich fand das Buch eher mittelmäßig und würde es nicht unbedingt weiterempfehlen.
04.10.2009 17:11:29
sumisueffie

sumisueffie

(26 Beiträge)

Paul, Chef mit einer schruligen Sekretärin, einer Ex Frau und Tochter und Tierfreund weiß nicht so recht was er von Frauen will. Nur Sex oder doch Beziehung.

Während dieser als Vorstadt Gigolo von diversen Frauen gebeten wird deren Freunde eifersüchtig zu machen, geht bei ihm zu Hause der Punk ab.

Schamski, Freund und Kollege quartiert sich bei ihm ein nachdem er von seiner Frau nach zahlreichen Seitensprüngen aus der Wohnung geschmissen wird.

Günther, ein verschobener Typ der zwanghaft nach Liebe sucht. Jedes Wort, jede Gestik einer Frau wird auf die Goldwaage gelegt. Damit macht er sich und alle in seiner Umgebung wahnsinnig.

Bronko, ein gescheiterter Künstler der gelentlich den Chaffeur für Paul spielt.

Schließlich und endlich und aus den verschiedensten Gründen ziehen sie alle bei Paul ein. Während jeder von ihnen versucht sich selbst zu finden, passieren jede Menge komischer Sachen wie z.b. die nackte Sekretärin in der Küche.

Ich fand das Buch witzig und erfrischend. Es ließ sich schnell und flüssig lesen. Hans Rath weiß wie man komische Situationen schafft.
23.10.2009 15:29:40