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Stadt Land Schluss Judith O'Reilly
Beitrag
erstellt am
(47345 Beiträge)
Schon jemand gelesen?
Frisch und Fröhlich...
beginnt das Buch. Doch bereits nach den ersten Sätzen merkt man, soo ganz fröhlich ist die Erzählerin dann doch nicht. Ihr Mann hat es endlich geschafft, dass sie einem Umzug aufs Land zustimmt obwohl sie eine eingefleischte Städterin ist.
Es geht dann auch einiges schief, ihr Mann ist nie da und das Buch, das zuerst ganz lustig begann verliert ein bisschen.
Unter Humorbücher würd ich das Ganze jetzt nicht einsortieren, eher unter Lebenserfahrungen mit Happy End
Frisch und Fröhlich...
beginnt das Buch. Doch bereits nach den ersten Sätzen merkt man, soo ganz fröhlich ist die Erzählerin dann doch nicht. Ihr Mann hat es endlich geschafft, dass sie einem Umzug aufs Land zustimmt obwohl sie eine eingefleischte Städterin ist.
Es geht dann auch einiges schief, ihr Mann ist nie da und das Buch, das zuerst ganz lustig begann verliert ein bisschen.
Unter Humorbücher würd ich das Ganze jetzt nicht einsortieren, eher unter Lebenserfahrungen mit Happy End
20.08.2009 15:53:30
(13944 Beiträge)
Ehrlich gesagt ich hab es abgebrochen, weil ich es total langweilig fand.
20.08.2009 16:03:55
(17071 Beiträge)
Mir hat es nicht besonders gefallen.
Ich würde 2 von 5 Punkten geben.
Wärst Du doch ein Blog geblieben!
Inhalt:
Judith lebt glücklich mit Ehemann und zwei Söhnen in London. Doch um ihrem Mann seinen Traum zu erfüllen, packt sie die Koffer und Kinder ein und zieht um nach Northumberland. Das dritte Kind ist unterwegs, das Haus viel zu klein für alle und das Landleben nicht wirklich das, was sich Judith wünscht.
Es ist Herbst 2005 und sie hat ihrem Mann versprochen am 31.12.2007 die Entscheidung zu treffen, ob sie für immer in Northumberland bleiben oder doch zurück nach London gehen.
Ihre Erlebnisse in dieser Zeit berichtet Judith in einem Blog ...
Meine Meinung:
"Stadt, Land - Schluss" ist vor allem eins: langweilig.
Eigentlich handelt es nur von einem Thema. Judith will nicht in Northumberland leben.
Sie will es nicht im Herbst 2005 als der Umzug ansteht, nicht im Jahr darauf und wahrscheinlich auch jetzt noch nicht. Doch was tut man nicht alles für das Glück seiner Familie.
Eigentlich war "Stadt, Land - Schluss" ein Internet-Blog, den Judith in ihrer Verzweiflung geführt hat. Sie nannte ihn "wifeinthenorth", da es eigentlich auch nicht so war, dass es die komplette Familie in den Norden verschlagen hatte. Ihr Mann führte weiterhin sein Berufsleben in London, mit teilweise wochenlanger Abwesenheit, doch sie selber saß mit den Kindern oben im Norden fest.
Als Blog kann ich mir das Ganze auch richtig gut vorstellen. Judith berichtet von den Kleinigkeiten des Alltags, den Konfrontationen mit dem Landleben und der Schwierigkeit sich selbst zu verwirklichen, wenn man nebenbei noch Haushalt und drei Kinder hat. Ab und zu mal rein zu lesen was Judith und ihre Familie gerade so treiben, ist also gar nicht so uninteressant. Aber warum musste das jemand als Buch heraus bringen?
Dafür hätte es doch auch einfach der Internet-Blog getan.
Ich weiß nicht, ob inhaltlich große Abweichungen zum eigentlichen Blog vorgenommen wurden, doch vom Stil her ist auch das Buch wie ein Blog gehalten.
Teilweise sehr kurze Abschnitte, die mit einer Überschrift und dem Datum versehen sind. Manchmal schreibt Judith täglich, dann ist auch mal eine Woche ohne neuen Eintrag.
Was mich am Stil ein wenig gestört hat, ist der Versuch ohne Namen auszukommen. Keine Ahnung, ob das so ist, weil Judith keine Klage wegen Verleumdung riskieren wollte, oder ob ihr das einfach gefällt.
Die Söhne werden je nach aktuellem Alter immer mit "der sechsjährige" oder "der vierjährige" etc. benannt. Die Tochter ist immer das "Baby" auch noch mit zwei Jahren. Die Erwachsenen werden mit einem Mutter-Zusatz einsortiert oder anhand der Tiere die sie züchten.
Aber am meisten gestört hat mich, dass hier einfach kein Ziel oder Ende in Sicht ist.
Normalerweise hat ein Roman eine klare Handlung und man hat zumindest den Eindruck, dass der Autor auf etwas Bestimmtes hinaus will. Davon ist in "Stadt, Land - Schluss" nichts zu spüren. Es ist einfach eine Aneinanderreihung von Ereignissen in einer Zeitspanne von ca. zwei Jahren. Zwar soll am Ende die große "Entscheidung" ob Stadt oder Land anstehen, aber das Ganze ist so unspektakulär aufgebaut, dass das Buch oder vielmehr der Blog auch einfach über diesen Tag hätte hinweggehen können, ohne das mir als Leser irgendein Unterschied aufgefallen wäre.
Insgesamt finde ich Judith O'Reillys Werk daher ziemlich nichtssagend.
Fazit:
Wer kein Internet hat, kann hier in gedruckter Form nachlesen, was alle anderen besser im Internet machen sollten.
Ich würde 2 von 5 Punkten geben.
Wärst Du doch ein Blog geblieben!
Inhalt:
Judith lebt glücklich mit Ehemann und zwei Söhnen in London. Doch um ihrem Mann seinen Traum zu erfüllen, packt sie die Koffer und Kinder ein und zieht um nach Northumberland. Das dritte Kind ist unterwegs, das Haus viel zu klein für alle und das Landleben nicht wirklich das, was sich Judith wünscht.
Es ist Herbst 2005 und sie hat ihrem Mann versprochen am 31.12.2007 die Entscheidung zu treffen, ob sie für immer in Northumberland bleiben oder doch zurück nach London gehen.
Ihre Erlebnisse in dieser Zeit berichtet Judith in einem Blog ...
Meine Meinung:
"Stadt, Land - Schluss" ist vor allem eins: langweilig.
Eigentlich handelt es nur von einem Thema. Judith will nicht in Northumberland leben.
Sie will es nicht im Herbst 2005 als der Umzug ansteht, nicht im Jahr darauf und wahrscheinlich auch jetzt noch nicht. Doch was tut man nicht alles für das Glück seiner Familie.
Eigentlich war "Stadt, Land - Schluss" ein Internet-Blog, den Judith in ihrer Verzweiflung geführt hat. Sie nannte ihn "wifeinthenorth", da es eigentlich auch nicht so war, dass es die komplette Familie in den Norden verschlagen hatte. Ihr Mann führte weiterhin sein Berufsleben in London, mit teilweise wochenlanger Abwesenheit, doch sie selber saß mit den Kindern oben im Norden fest.
Als Blog kann ich mir das Ganze auch richtig gut vorstellen. Judith berichtet von den Kleinigkeiten des Alltags, den Konfrontationen mit dem Landleben und der Schwierigkeit sich selbst zu verwirklichen, wenn man nebenbei noch Haushalt und drei Kinder hat. Ab und zu mal rein zu lesen was Judith und ihre Familie gerade so treiben, ist also gar nicht so uninteressant. Aber warum musste das jemand als Buch heraus bringen?
Dafür hätte es doch auch einfach der Internet-Blog getan.
Ich weiß nicht, ob inhaltlich große Abweichungen zum eigentlichen Blog vorgenommen wurden, doch vom Stil her ist auch das Buch wie ein Blog gehalten.
Teilweise sehr kurze Abschnitte, die mit einer Überschrift und dem Datum versehen sind. Manchmal schreibt Judith täglich, dann ist auch mal eine Woche ohne neuen Eintrag.
Was mich am Stil ein wenig gestört hat, ist der Versuch ohne Namen auszukommen. Keine Ahnung, ob das so ist, weil Judith keine Klage wegen Verleumdung riskieren wollte, oder ob ihr das einfach gefällt.
Die Söhne werden je nach aktuellem Alter immer mit "der sechsjährige" oder "der vierjährige" etc. benannt. Die Tochter ist immer das "Baby" auch noch mit zwei Jahren. Die Erwachsenen werden mit einem Mutter-Zusatz einsortiert oder anhand der Tiere die sie züchten.
Aber am meisten gestört hat mich, dass hier einfach kein Ziel oder Ende in Sicht ist.
Normalerweise hat ein Roman eine klare Handlung und man hat zumindest den Eindruck, dass der Autor auf etwas Bestimmtes hinaus will. Davon ist in "Stadt, Land - Schluss" nichts zu spüren. Es ist einfach eine Aneinanderreihung von Ereignissen in einer Zeitspanne von ca. zwei Jahren. Zwar soll am Ende die große "Entscheidung" ob Stadt oder Land anstehen, aber das Ganze ist so unspektakulär aufgebaut, dass das Buch oder vielmehr der Blog auch einfach über diesen Tag hätte hinweggehen können, ohne das mir als Leser irgendein Unterschied aufgefallen wäre.
Insgesamt finde ich Judith O'Reillys Werk daher ziemlich nichtssagend.
Fazit:
Wer kein Internet hat, kann hier in gedruckter Form nachlesen, was alle anderen besser im Internet machen sollten.
21.08.2009 16:27:50
(8624 Beiträge)
Alastair liebte das Landleben schon immer mehr als alles andere. Er erfüllt sich seinen Traum, kauft ein Haus, und seine Frau Judith, 42 Jahre, schwanger, Mutter von zwei Söhnen und erfolgreiche Journalistin, muss mitziehen.Kaum angekommen, fährt Alistair nach London zurück, die Arbeit ruft. Judith bleibt alleine mit den Kindern auf ihrer Baustelle, ausgesetzt zwischen Menschen, die Erbsenbrei essen und Hühner halten. Aus Verzweiflung beginnt sie ein Tagebuch, in dem sie sich alles das von der Seele schreibt, was ihr täglich widerfährt.
Meine Meinung:
Nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, war ich total begeistert und habe mich umso mehr gefreut, als ich erfuhr, dass ich zu den glücklichen Gewinnern gehörte. Leider hielt diese Freude nicht lange an. Anfangs fand ich den lockeren Schreibstil noch erfrischend anders, nach und nach aber doch zunehmend nervig. Die Protagonistin war mir sehr unsympathisch. Kurz: nach nicht einmal der Hälfte des Buches habe ich es abgebrochen. Wenn ich mich dazu zwingen muss, ein Buch in die Hand zu nehmen, um weiterzulesen, befriedigt mich das nicht und ich lasse es bleiben.
Hätte ich die Möglichkeit gehabt, jeden Tag ein Stück dieses Buches im Netz zu lesen, wie es einen Blog nun mal ausmacht, würde mein Urteil sicherlich nicht so hart ausfallen, aber als Buch waren mir die Episoden viel zu auseinandergezerrt, nichts passte zusammen.
Schade .....
Meine Meinung:
Nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, war ich total begeistert und habe mich umso mehr gefreut, als ich erfuhr, dass ich zu den glücklichen Gewinnern gehörte. Leider hielt diese Freude nicht lange an. Anfangs fand ich den lockeren Schreibstil noch erfrischend anders, nach und nach aber doch zunehmend nervig. Die Protagonistin war mir sehr unsympathisch. Kurz: nach nicht einmal der Hälfte des Buches habe ich es abgebrochen. Wenn ich mich dazu zwingen muss, ein Buch in die Hand zu nehmen, um weiterzulesen, befriedigt mich das nicht und ich lasse es bleiben.
Hätte ich die Möglichkeit gehabt, jeden Tag ein Stück dieses Buches im Netz zu lesen, wie es einen Blog nun mal ausmacht, würde mein Urteil sicherlich nicht so hart ausfallen, aber als Buch waren mir die Episoden viel zu auseinandergezerrt, nichts passte zusammen.
Schade .....
07.09.2009 09:16:07
(495 Beiträge)
Ich habe das Buch mittlerweile auch gelesen und muss echt sagen, dass ich mir eigentlich echt etwas mehr von diesem Buch versprochen hatte...
Die Thematik ähnelt schon sehr stark anderen Büchern wie beispielsweise "Göttin in Gummistiefeln" von S. Kinsella. Leider kann "Stadt, Land - Schluss" da bei weitem nicht mithalten...
Auch wenn es die Autorin immer mal wieder schafft, mich beim Lesen zum Schmunzeln zu bringen: insgesamt ist das Buch eher unter der Kategorie "langweilig" einzuordnen. Selbst als "Pausenfüller" kann es nicht so wirklich überzeugen... Schade!
Die Thematik ähnelt schon sehr stark anderen Büchern wie beispielsweise "Göttin in Gummistiefeln" von S. Kinsella. Leider kann "Stadt, Land - Schluss" da bei weitem nicht mithalten...
Auch wenn es die Autorin immer mal wieder schafft, mich beim Lesen zum Schmunzeln zu bringen: insgesamt ist das Buch eher unter der Kategorie "langweilig" einzuordnen. Selbst als "Pausenfüller" kann es nicht so wirklich überzeugen... Schade!
05.07.2010 10:04:06

