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Farben der Schuld - Gisa Klönne

 
Beitrag
erstellt am
Lilli33

Lilli33

(24338 Beiträge)

Dies ist der vierte Kriminalroman von Gisa Klönne mit dem Ermittlerteam Judith Krieger und Manni Korzilius. Über weite Teile wird auf den vorherigen Fall angespielt, so dass ich mir gewünscht hätte, ich hätte die ersten drei Bücher auch gelesen. Der hier vorliegende Fall ist aber in sich abgeschlossen, die Rückblenden betreffen nur die Entwicklung von Judith Krieger.

In der Nacht zum Aschermittwoch wird vor einer Kirche in Köln ein Mann in Priesterornat ermordet. Ein Zeuge hat nur einen schattenhaften Ritter mit einem Schwert gesehen. Das gothic girl Bat trauert immer noch um die tote Freundin und sucht deren Mörder, wobei sie selbst in Gefahr gerät. Manni und Judith ermitteln, doch es wird von allen Seiten gemauert. Keiner sagt die volle Wahrheit, weder die Kirchenoberen, noch der Telefonseelsorger oder Bats Mutter Ruth. Als wenig später ein Mord nach dem gleichen Schema geschieht, denkt man natürlich sofort an einen Serienmörder. Fieberhaft wird nach einer Verbindung zwischen den beiden Toten gesucht.

Gisa Klönne steigt mit dem Mord am Anfang gleich voll ein. Sie lässt eine düstere und mysteriöse Stimmung aufkommen. Eindringlich beschreibt sie, wie das Opfer seine Ermordung empfindet, seine Gedanken, seine Angst. Als positiv sehe ich es an, dass sie auf blutrünstige Details verzichtet. Im Laufe der Ermittlungen wird der Leser geschickt immer wieder auf eine falsche Fährte geführt. Einen großen Teil des Buches nimmt allerdings nicht der Kriminalfall ein, sondern das Privat- bzw. Berufsleben der Kommissare und sonstigen Beteiligten. Auch hier erfahren wir in langen Abschnitten, was die Hauptpersonen denken, wobei es nicht nur Gedanken zum Fall sind, sondern vor allem auch zu früher Erlebtem. Dadurch ging für mich die Spannung immer wieder ein bisschen verloren. Den Fall an sich empfand ich als logisch, wenn auch stark konstruiert. Wo man hinsah, ging es nur noch um Kinder, die von ihren Vätern im Stich gelassen worden waren.

Fazit: gute Unterhaltung, für Liebhaber deutscher Krimis sicher lesenswert
25.08.2009 07:24:47
schwarzwaldelch

schwarzwaldelch

(5306 Beiträge)

Ich lese noch dran, bin aber schon in der Mitte :-)
25.08.2009 19:25:13
schwarzwaldelch

schwarzwaldelch

(5306 Beiträge)

Ein Priester wird mitten in der Nacht vor einer Kirche ermordet. Eine junge Frau trauert am Grab ihrer Freundin, die anscheinend mit 16 Jahren Selbstmord begangen hat. Hauptkommissarin Judith Krieger ist wieder im Einsatz, nachdem sie in einem früheren Fall traumatische Erlebnisse hatte. Sie versucht mit ihren Kollegen herauszufinden, wer den Priester ermordet hat und ob und wie die junge Frau etwas damit zu tun hat.

Ein bodenständiger deutscher Krimi/Thriller, gute Ansätze, hat alles drin was man sich wünscht. Farben der Schuld handeln von einem Mord, der hier in diesem Buch auch seinen Abschluss findet, obwohl es sich hier um eine Buchreihe um die Hauptkommissarin Judith Krieger handelt. Man kann als Leser alles gut verstehen, auch wenn einem die Vorgeschichte der Protagonisten fehlt, die im übrigen sehr menschlich und überzeugend sind. Der Aufbau ist gut, dieses Buch ist sicher eine gute Unterhaltung.
26.08.2009 19:14:05
maha2852

maha2852

(3117 Beiträge)

Ganz kurz : mir hat es - wie alle Bücher dieser Autorin - sehr gut gefallen.
26.08.2009 20:13:50
shesei

shesei

(1021 Beiträge)

Karnevalsende in Köln. Ein Arzt in Priesterornat wird mit einem Schwert in der Brust gefunden. Wenig später ein auf die gleiche Weise ermordeter katholischer Priester , ebenfalls auf den Stufen einer Kirche. Treibt ein irrer Serienmörder sein Unwesen?

Die Kurzbeschreibung und die Leseprobe haben mich ja sehr neugierig gemacht. Ich war aber auch skeptisch als ich las das es der 4. Teil der Krieger und Korzilius Serie ist. Lese ja ungern mitten rein, aber ich muss sagen, ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen. Man wird informiert was Judith Krieger im letzten Fall zugestossen ist, somit ist man auf den laufenden und es störte nicht das man die Vörgänger Bücher nicht gelesen hat.
Ein "Priester" wird vor der St. Pantaleonkirche getötet, er hat sich nicht gewehrt und ein Augenzeuge berichtet von einem Ritter mit Schwert. Manni Korzilius wird dieser Fall anvertraut und versucht nun den Ritter der den Priester getötet hat zu finden. Doch alles ist anders wie auf den ersten Blick erscheint, den der Priester ist kein echter , sondern ein Arzt. Ein Versehen oder Absicht. Ein Mord der gegen die Kirche geht? Und was hat das Gruftimädchen Bat , die immer noch unter den Tod ihrer besten Freundin leidet damit zu tun.
Anfangs mag man sich etwas schwer tun mit dem häufigen Personen und Szenenwechsel, doch dann verknüpft sich alles und ist an Spannung kaum zu überbieten. Auf jeden Fall möchte ich nun auch die voherigen Bücher von Gisa Klönne lesen und freue mich schon auf Band 5.
31.08.2009 18:02:11
metamarta

metamarta

(589 Beiträge)

Ich bin total enttäuscht von dem Buch, dabei war ich von der Leseprobe so begeistert.

Der Inhalt ist schnell erzählt: Ein vermeintlicher Priester wird zur Zeit des Karnevals brutal umgebracht, der Täter hinterläßt lediglich das Wort MÖRDER am Tatort. Zunächst tappen Judith Krieger und ihr Kollege Manni noch im Dunkeln, glauben sie doch, dass der Ursprung bei der katholischen Kirche zu finden ist, doch der nächste Mord läßt nicht lange auf sich warten...

Ich muss gestehen, dass ich mich ziemlich durch das Buch gequält habe. Mir sind die psychischen Probleme der Ermittlerin Judith Krieger, die vom letzten Fall herrühren, viel zu oft und zu genau beschrieben worden, ja sie stehen schon beinah im Vordergrund. Auch ohne dass die Autorin auf jeder zweiten Seite die seelische Verfassung der Ermittlerin ellenlang beschreibt, hat jeder Leser schnell mitbekommen, wie es um Judith Krieger steht. Für einen Krimi war es mir eindeutig zu wenig spannend. Die Handlung wirkt auf mich zu konstruiert. Die Autorin versucht oftmals künstlich Spannung zu erzeugen und den Leser auf eine falsche Fährte zu führen, die dann in einer Sackgasse endet. Mir ist auch schleierhaft, warum die Autorin die Familiengeschichte von Judith Krieger (insbesondere von ihrem Vater) hat einfliessen lassen. Das passte für mich ebenfalls nicht. Es gibt noch einiges, was ich nicht schlüssig fand, ich möchte allerdings nicht zu viel von der Handlung verraten. Dieser Krimi war für mich jedenfalls hahnebüchend und absolut nicht mein Fall.
01.09.2009 00:47:31
lemmingvi

lemmingvi

(1553 Beiträge)

Mord zwischen Kirche und Grufti aktualisiert
4.Der Roman beginnt mit der Ermordung eines Pristers vor einer Kirche. Die ermittelnden Kriminalbeamten tappen im Dunkeln. Noch mysteriöser wird es als sich herausstellt, dass er nicht wirklich ein Prister ist, sondern ein Chirug der sich zu Karneval als Priester verkleidet hat. Doch bald darauf wird ein zweiter, diesmal echter Priester tot aufgefunden. Der Verdacht, dass sich die Verbrechen gegen die Kirche richten liegt nahe. Allerdings findet sich zu Anfang nicht die kleinste Spur. Hinzu kommen die persönlichen Probleme der ermittelnen KHK Judith Krieger. Persönliche Probleme haben auch Ruth und und ihre Grufti Tochter Beatrice Sollner, die aus verschiedenen Motiven wichtige Informationen verschweigen und so auch nicht helfen Licht in das Dunkel zu bringen.

Der Roman entwirft ein differenziertes Profil seiner Protagonisten und bringt sie so mit allen ihren starken und schwachen Seiten dem Leser nahe. Die Story entwickelt sich nachdem die Morde passiert sind recht zögernd weiter, da hier erst ein Schwerpunkt auf die verschiedenen Charaktere gelegt wird. Dies tut der Spannung aber keinen Abbruch. Eher das Gegenteil ist der Fall und die Story wird über die reine Tatermittlung und Aufklärung herausgehoben.

Ich fand das Buch sehr lesenswert. Innerhalb von 3 Tagen hatte ich es verschlungen.


Das war meine Rezension. Allerdings muss ich jetzt, nachdem ich das Buch ein paar Tage habe sacken lassen, zugeben, dass ich die Auflösung nicht ganz schlüssig fand. Meiner Meinung nach bleiben viele Fragen ungeklärt und die Motive des Mörders teilweise offefn.
01.09.2009 10:46:08
Carry1980

Carry1980

(1355 Beiträge)

Schade, schade. Vom Inhalt und von der Leseprobe her, habe ich mir doch wirklich mehr versprochen. Für mich kam im ganzen Buch nicht einmal ein "Aha-Effekt" bzw. eine Spannung auf. Und so etwas erwarte ich einfach von einem Krimi, wo die Autorin so hoch gelobt wird. (Friedrich-Glauser-Preis 2009).

Vielleicht waren die Vorgänger-Bücher auch einfach besser (kenne keines davon) oder woran lag es nur? Ein Priestermord in Köln, eine durchgeknallter Teenagerin, die ihre tote Freundin rächen möchte und eine Kommissarin, die auch von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. So weit so gut. Allerdings kommen auf den ersten Seiten soviele Personen drin vor und es wird auch teilweise etwas weiter beschrieben, was absolut unnötig ist - meiner Ansicht nach.

Habe vieles (ehrlich gesagt) überschlagen, da mir der "Cliffhanger" einfach gefehlt hat. Auch das Ende war - na ja....

Das Buchcover hat mich auch nicht gereizt, schätze, es soll das liebe Haustierchen von Bat darstellen. In der Buchhandlung sieht so etwas unscheinbar aus....(meine Meinung...)

13.09.2009 21:05:07
silkedb

silkedb

(17071 Beiträge)

Mir hat es gefallen. Es gibt 4 von 5 Sternen :-)

Am Aschermittwoch fängt es erst richtig an

Inhalt:
Fast wäre das Leben für Judith Krieger während eines nicht abgesprochenen Einsatzes beendet worden, doch im Gegensatz zu einem unschuldigen Opfer konnte sie sich retten. Seitdem kämpft sie mit Selbstvorwürfen und dem Vorwurf des Versagens im Dienst. Als es in der Nacht zum Aschermittwoch zu einem Todesopfer vor einer Kirche in Köln kommt, ist Judith noch nicht wieder im Dienst und ihr Kollege übernimmt den Fall. Handelt es sich bei dem Toten wirklich um einen Priester, oder ist hier ein Karnevalist ums Leben gekommen?
Als es schließlich zu einem weiteren Todesopfer kommt, wird Judith Krieger wieder als Verstärkung zum Fall hinzugezogen. Stehen die Mordfälle in Verbindung?

Meine Meinung:
"Farben der Schuld" hat mir gut gefallen. Es ist der erste Krimi, den ich von Gisa Klönne gelesen habe, doch es wird sicherlich nicht der letzte sein. Als Kölnerin waren mir die Handlungsorte sehr vertraut und auch die etwas eigene Art der Kölner war gut rübergebracht.
In wechselnden Perspektiven werden hier zunächst von einander unabhängige Geschichten erzählt, die sich im Laufe des Buchs immer mehr zu einem Strang verbinden. Eigentlich waren es auch die Nebenstränge, wie beispielsweise die Geschichte von der jungen Bat, die mich am meisten interessiert haben. Leider wurden jedoch auch einige Klischees bedient, gerade was die katholische Kirche betrifft. Insgesamt hätte dies auch gut ein Film in der Art des "Tatort" im Fernsehen sein können, da sich Figuren und Schauplätze geradezu dazu anbieten. Hier ist es keine unterschwellige Psychologie, die den Fall ausmacht, sondern simples Polizei Handwerk. Es würde mich daher nicht wundern, wenn das Buch einmal fürs Fernsehen adaptiert wird. Die Kommissarin Judith Krieger ist mir sehr sympathisch, allerdings gelang es mir nicht, sie mir bildhaft vorzustellen. Ein wenig nervig fand ich ihren Kollegen Manfred Korzilius mit seinem Kampfkunst Spleen. Meiner Meinung nach, fehlte den Figuren ein deutlicher Wiedererkennungswert, was ich eigentlich bei einer Krimi-Reihe erwartet hätte. Vielleicht funktioniert dies besser, wenn man auch die anderen Bücher von Gisa Klönne kennt.
Auch die Aufklärung des Falls fand ich etwas enttäuschend, mehr möchte ich an dieser Stelle jedoch nicht verraten.
Sehr gut gefällt mir das Titelcover mit dem Chamäleon. Einerseits zeigt es das Haustier der jungen Bat, andererseits kann es jedoch auch ein Sinnbild sein für die Figuren des Romans. So wie ein Chamäleon ein Meister der Anpassung ist, verstehen es auch einige Personen ihre wahre Natur zu verbergen.

Fazit:
Solider Regionalkrimi

16.09.2009 11:12:03
sumisueffie

sumisueffie

(26 Beiträge)

Da dies mein erstes Buch der Autorin war, kann ich natürlich nur über dieses meinen Eindruck hinterlassen. Und hoffentlich sind die anderen besser, da ich noch eins bei mir im Regal stehen habe.

Die Leseprobe hat mich sehr neugierig gemacht. Nur leider war die meisten Seiten über keine Spannung da, die man eigentlich erwartet hätte. Erst gegen Ende ging es mir so, dass ich das Buch nicht mehr weglegen konnte. Und das ist schon schade.

Nach dem interessanten Anfang: ein als Priester verkleideter Mann wird ermordet vor einer Kirche aufgefunden. Dann die Geschichte der Bat, einem 18-jährigen Gruftie Mädchen, die wohl auch mit der ganzen Sache zu tun hat. Leider geht es ab da bis so ziemlich bis zum Ende des Buches sehr schleppend und spannungslos voran. Man erfährt ziemlich viel über die persönlichen Probleme der beiden Ermittler Judith und Manni, was auch nicht so schlimm wäre, wäre da der Ausgleich zum dem Fall den die beiden aufklären sollen.

Die letzten Seiten des Buches sind allerdings sehr spannend geschrieben. Da konnte ich es dann auch nicht weglegen. Denn endlich fügt sich alles zusammen und es kommt zum AHA- Moment.

Da die ganze Geschichte die meister Zeit aber so unspektakulär verlief weiß ich nicht ob ich das Buch empfehlen würde.

Ich denke aber, dass ich mir doch noch ein Buch von Gisa Klönne vornehmen werde bevor ich mir ein abschließendes Urteil bilde.
20.09.2009 18:40:35
Phantomime

Phantomime

(9645 Beiträge)

Ich vergebe 5 von 5 Sternen :-)

Karnevalsdienstag,nachts in Köln:
Da fällt ein mit Schwert bewaffneter Ritter kaum auf,ebensowenig wie ein Priester in Soutane.Der Priester wird an der Kirche von Sankt Pantaleon getötet und neben seiner Leiche steht auf der Treppe das Wort "Mörder".
Zunächst kann man die Verbindung des Mordes zur katholischen Kirche ausschliessen,da sich hinter dem Priesterkostüm ein Chirurg verbirgt.
Aber dann wird ein echter Priester auf genau die selbe Art und Weise ermordet,der der Leiter der Telefonseelsorge,bei der auch Ruth Sollner,die Mutter des Grufti-Teenagers Beatrice,genannt Bat ehrenamtlich arbeitet.

Nach dem Selbstmord ihrer Freundin Jana,an den sie nicht wirklich glaubt,sie glaubt daß Jana ermordet wurde und hat auch schon einen Verdacht,wer dies getan haben könnte,ist ihr Haustier,ein Chamäleon,welches auch auf dem Buchcover abgebildet ist ihr einziger Halt.Sie flüchtet sich in die Alkoholsucht und hat deswegen immer öfters Streit mit ihrer Mutter.

Bat feiert auf dem Melaten- Friedhof am Grab ihrer Freundin Jana deren 18. Geburtstag,während der erste Mord geschieht.

Dann ist da noch die Hauptkommissarin Judith Krieger,die gerade erst aus der Klinik entlassen wurde.

Sie hat einen Menschen getötet um ihr eigenes Leben zu retten.

Sie hat schwere Schuldgefühle deswegen und wendet sich an die Telefonseelsorge.

Sie ist zunächst einmal vom Dienst suspendiert und Manni Korzilius muss die "Soko Priester" erstmal alleine übernehmen.

Nach dem zweiten Mord entdeckt die Gerichtsmedizinerin aber tatsächlich Gemeinsamkeiten der beiden Toten und Judith Krieger muss,früher als ihr lieb ist,wieder in den Dienst zurück,da die Polizei überall auf Schweigen stösst.

Diese drei Handlungsstränge werden geschickt miteinander verwoben und laufen ganz am Ende des Buches wieder zusammen,so daß das Buch durchgehend spannend bleibt und man es kaum zur Seite legen mag.Man muss die ersten drei Bücher nicht zwingend gelesen haben,um dieses Buch zu verstehen,denn dieses war das erste Buch was ich von Gisa Klönne gelesen habe,aber bestimmt nicht das Letzte ;-)
22.09.2009 09:53:02
Bengelding

Bengelding

(41148 Beiträge)

Problembewältigung?

Aschermittwoch findet man einen Toten in Priestergewand vor einer Kirche, nicht lange danach gibt es ein weiteres Opfer. Zeitgleich zum ersten Mord feiert Bat auf dem Friedhof am Grab ihrer verstorbenen Freundin deren Geburtstag.

...und dann wird es ganz dramatisch, denn man bekommt die persönlichen Probleme der Ermittler durch das ganze Buch hindurch um die Ohren gehauen, dass ich das Interesse am Fall selber ziemlich schnell verloren habe, weil ich nur noch genervt war.

Dies war mein erstes Buch der Autorin und dementsprechend auch aus dieser Reihe. In der Leseprobe klang es wirklich interessant, aber ich kann mit absoluter Sicherheit sagen, dass dies auch mein letztes Buch von ihr war. Nach gut der Hälfte des Buches hab ich es nur noch überflogen.
24.09.2009 18:16:13
Carry1980

Carry1980

(1355 Beiträge)

Schade, schade. Vom Inhalt und von der Leseprobe her, habe ich mir doch wirklich mehr versprochen. Für mich kam im ganzen Buch nicht einmal ein "Aha-Effekt" bzw. eine Spannung auf. Und so etwas erwarte ich einfach von einem Krimi, wo die Autorin so hoch gelobt wird. (Friedrich-Glauser-Preis 2009).
Vielleicht waren die Vorgänger-Bücher auch einfach besser (kenne keines davon) oder woran lag es nur? Ein Priestermord in Köln, eine durchgeknallter Teenagerin, die ihre tote Freundin rächen möchte und eine Kommissarin, die auch von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. So weit so gut. Allerdings kommen auf den ersten Seiten soviele Personen drin vor und es wird auch teilweise etwas weiter beschrieben, was absolut unnötig ist - meiner Ansicht nach.
Habe vieles (ehrlich gesagt) überschlagen, da mir der "Cliffhanger" einfach gefehlt hat. Auch das Ende war - na ja....
Das Buchcover hat mich auch nicht gereizt, schätze, es soll das liebe Haustierchen von Bat darstellen. In der Buchhandlung sieht so etwas unscheinbar aus....
16.10.2009 17:01:10