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Rauhnacht - Klüpfel / Kobr
Beitrag
erstellt am
(24338 Beiträge)
Endlich erscheint der 5. Band der Kluftinger-Reihe. Fans wie ich haben darauf schon gewartet.
Hauptkommissar Kluftinger, seine Frau und die befreundeten Langhammers verbringen auf Einladung der berühmten Ex-Skiläuferin Julia König ein Wochenende in deren Hotel in den Bergen. Abends sollen die Gäste in ein Krimispiel eingebunden werden, wobei Klufti die Rolle des Hercule Poirot erhält. Wie man sich schon denken kann, wird aus dem Spiel Ernst, es geschieht tatsächlich ein Mord. Das Hotel ist total eingeschneit, und Kluftinger ist bei den Ermittlungen auf sich allein angewiesen. Auf sich allein? - Nein, wider Willen erhält er Unterstützung von Martin Langhammer. Die Zusammenarbeit ist allerdings sehr nervenaufreibend, aber trotzdem im Endeffekt fruchtbar.
Der schrullige Kommissar wird sehr schön gezeichnet. Wie er in jedes Fettnäpfchen tritt, wie er ewig nachdenkt, wie viel Trinkgeld er geben soll, wie er die ganzen Fläschchen im Bad ("Gastgeschenke"), Schuhlöffel und Flaschenöffner einkassiert und nicht mal ein schlechtes Gewissen dabei hat, das ist schon klasse. Da kommt eben seine schwäbische Sparsamkeit zum Ausdruck. Etwas zu herb wird es mir allerdings, als er dann auch noch zu Körperverletzungen übergeht. Das passt m.E. nicht wirklich zu ihm. Außerdem hatte ich den Eindruck, dass er in diesem Band noch etwas naiver dargestellt wurde als in den vorigen. Das hätte auch nicht sein müssen. Vielleicht kommt mein Eindruck aber auch daher, dass es ca. 100 Seiten braucht, bis die Geschichte ins Rollen kommt und spannend wird. Der Kriminalfall an sich ist sehr schön konstruiert. Es hat mir Spaß gemacht, so nach und nach zu entdecken, wer wie mit wem zusammenhängt. Bis zum Schluss habe ich nicht wirklich gewusst, wer der Mörder ist und vor allem, wie der Mord in einem von innen verschlossenen Zimmer ausgeführt werden konnte.
Der Text ist sehr locker und flüssig zu lesen. Die Sprache ist einfach und äußerst humorvoll. Die mundartlichen, also bayerischen und schwäbischen, Ausdrücke runden die liebevoll beschriebenen Charaktere ab. Trotzdem dürfte es auch für Nordlichter verständlich sein. Negativ aufgefallen sind mir diverse Wiederholungen. Ständig sagt Kluftinger etwas "in schärferem Ton, als er eigentlich vorgehabt hatte".
Ich denke, es ist von Vorteil, wenn man zumindest einen der früheren Bände schon gelesen hat, um die Rivalität zwischen Kluftinger und Langhammer oder auch die Bedeutung der Kässpatzen nachvollziehen zu können. Zwingend notwendig ist es aber nicht, da es sich um einen abgeschlossenen Kriminalroman handelt.
Fazit: ein solider, humorvoller deutscher Regionalkrimi ohne Blut und Grausamkeiten
Hauptkommissar Kluftinger, seine Frau und die befreundeten Langhammers verbringen auf Einladung der berühmten Ex-Skiläuferin Julia König ein Wochenende in deren Hotel in den Bergen. Abends sollen die Gäste in ein Krimispiel eingebunden werden, wobei Klufti die Rolle des Hercule Poirot erhält. Wie man sich schon denken kann, wird aus dem Spiel Ernst, es geschieht tatsächlich ein Mord. Das Hotel ist total eingeschneit, und Kluftinger ist bei den Ermittlungen auf sich allein angewiesen. Auf sich allein? - Nein, wider Willen erhält er Unterstützung von Martin Langhammer. Die Zusammenarbeit ist allerdings sehr nervenaufreibend, aber trotzdem im Endeffekt fruchtbar.
Der schrullige Kommissar wird sehr schön gezeichnet. Wie er in jedes Fettnäpfchen tritt, wie er ewig nachdenkt, wie viel Trinkgeld er geben soll, wie er die ganzen Fläschchen im Bad ("Gastgeschenke"), Schuhlöffel und Flaschenöffner einkassiert und nicht mal ein schlechtes Gewissen dabei hat, das ist schon klasse. Da kommt eben seine schwäbische Sparsamkeit zum Ausdruck. Etwas zu herb wird es mir allerdings, als er dann auch noch zu Körperverletzungen übergeht. Das passt m.E. nicht wirklich zu ihm. Außerdem hatte ich den Eindruck, dass er in diesem Band noch etwas naiver dargestellt wurde als in den vorigen. Das hätte auch nicht sein müssen. Vielleicht kommt mein Eindruck aber auch daher, dass es ca. 100 Seiten braucht, bis die Geschichte ins Rollen kommt und spannend wird. Der Kriminalfall an sich ist sehr schön konstruiert. Es hat mir Spaß gemacht, so nach und nach zu entdecken, wer wie mit wem zusammenhängt. Bis zum Schluss habe ich nicht wirklich gewusst, wer der Mörder ist und vor allem, wie der Mord in einem von innen verschlossenen Zimmer ausgeführt werden konnte.
Der Text ist sehr locker und flüssig zu lesen. Die Sprache ist einfach und äußerst humorvoll. Die mundartlichen, also bayerischen und schwäbischen, Ausdrücke runden die liebevoll beschriebenen Charaktere ab. Trotzdem dürfte es auch für Nordlichter verständlich sein. Negativ aufgefallen sind mir diverse Wiederholungen. Ständig sagt Kluftinger etwas "in schärferem Ton, als er eigentlich vorgehabt hatte".
Ich denke, es ist von Vorteil, wenn man zumindest einen der früheren Bände schon gelesen hat, um die Rivalität zwischen Kluftinger und Langhammer oder auch die Bedeutung der Kässpatzen nachvollziehen zu können. Zwingend notwendig ist es aber nicht, da es sich um einen abgeschlossenen Kriminalroman handelt.
Fazit: ein solider, humorvoller deutscher Regionalkrimi ohne Blut und Grausamkeiten
15.09.2009 17:04:34
(8534 Beiträge)
Hier ist er auch präsent:
Bitteschön.....
http://www.tauschticket.de/cgi-perl/forumMessage.c
gi/?threadID=251099&sprung=ende
Und ich fand ihn vom Inhalt her dieses Mal nicht so prickelnd, und hatte den Verdacht, wer der Täter sein könnte auch schon recht bald.
16.09.2009 10:31:51
(17071 Beiträge)
Ich habe das Hörbuch gehört und fand es super! Das der Fall nicht so super kompliziert war, fand ich da gar nicht schlimm.
Hörbuch: Der Kommissar und sein Assistent
Inhalt:
Kluftinger reist auf Einladung der Hotelbesitzerin Julia König gemeinsam mit Dr. Langhammer und ihren beiden Ehefrauen zu einem "Krimi-Wochenende" an.
Gemeinsam sollen die Hotelgäste einen fiktiven Fall lösen, wobei Kluftinger in der Rolle des Hercule Poirot die Führung übernehmen soll.
Doch es kommt anders als erwartet. Schon am ersten Abend, wird einer der Gäste tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden. Obwohl die Tür von innen verschlossen ist, findet Kluftinger schon bald Indizien, die auf einen Mord hindeuten. Als nun auch noch ein Unwetter dafür sorgt, dass das Hotel von der Außenwelt abgeschnitten ist, ist Kluftinger mit den Ermittlungen auf sich allein gestellt. Doch Dr. Langhammer bietet sich schon bald als - nicht immer hilfreichen - Assistenten an.
Meine Meinung:
Das Hörbuch zu "Rauhnacht" des Autorenduos Volker Klüpfel und Michael Kobr ist ein echter Hörgenuss!
Sprecher sind hier die Autoren selbst, was durch den bewusst eingesetzten Dialekt zu einem originellen Gesamtwerk beiträgt.
Obwohl ich selber kein "bayerisch" verstehe, hatte ich keine Probleme den Dialogen zu folgen. Die beiden Sprecher bemühten sich hierbei im Erzähltext um eine hochdeutsche Aussprache und nur in den Texten von Kluftinger und Langhammer kam der Dialekt direkt zur Anwendung. Da dies aber einfach zu den Rollen passte und trotzdem gut verständlich war, hat dies für mich zum positiven Eindruck des Hörbuchs beigetragen.
Kluftinger ist wie gewohnt recht kauzig und eigensinnig, eben ein echtes Original. In "Rauhnacht" ergänzt er sich in Wort und Witz wunderbar mit Dr. Langhammer und so wurde mir beim zuhören öfters ein Schmunzeln entlockt. Vorkenntnisse der bereits erschienenen Bücher sind hier jedoch nicht erforderlich. Der Fall selber ist ganz in der klassischer Krimi-Natur. Es könnte sich hier auch durchaus um einen Fall von Miss Marple handeln, wobei dieser Vergleich durch eine Andeutung schon zu Anfang bewusst herbei geführt wird. Es ergibt sich die klassische Situation eines Mordopfers, sowie einer Anzahl möglicher Täter mit ausreichenden Motiven. Doch natürlich lässt sich Kluftinger nicht so leicht an der Nase herum führen und mit seinem persönlichen "Dr. Watson" an seiner Seite (bei dem es sich aber leider um den übermotivierten Dr. Langhammer handelt) kann eigentlich gar nichts schief gehen. Hier ist jedenfalls ein echtes Ermittler-Traum-Duo am Werk! Auch als Theaterstück würde dies sicherlich gut funktionieren, sofern man die richtige Besetzung findet. Durch die vom Wetter begrenzten Örtlichkeiten bietet das Hotel eine geradezu perfekte Bühne.
"Rauhnacht" hat mich zu einem echten Kluftinger Fan gemacht. Unbedingt möchte ich nun auch noch seine weiteren Fälle kennenlernen, aber auch dies natürlich als Hörbuch!
Fazit:
Originell und original!
Hörbuch: Der Kommissar und sein Assistent
Inhalt:
Kluftinger reist auf Einladung der Hotelbesitzerin Julia König gemeinsam mit Dr. Langhammer und ihren beiden Ehefrauen zu einem "Krimi-Wochenende" an.
Gemeinsam sollen die Hotelgäste einen fiktiven Fall lösen, wobei Kluftinger in der Rolle des Hercule Poirot die Führung übernehmen soll.
Doch es kommt anders als erwartet. Schon am ersten Abend, wird einer der Gäste tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden. Obwohl die Tür von innen verschlossen ist, findet Kluftinger schon bald Indizien, die auf einen Mord hindeuten. Als nun auch noch ein Unwetter dafür sorgt, dass das Hotel von der Außenwelt abgeschnitten ist, ist Kluftinger mit den Ermittlungen auf sich allein gestellt. Doch Dr. Langhammer bietet sich schon bald als - nicht immer hilfreichen - Assistenten an.
Meine Meinung:
Das Hörbuch zu "Rauhnacht" des Autorenduos Volker Klüpfel und Michael Kobr ist ein echter Hörgenuss!
Sprecher sind hier die Autoren selbst, was durch den bewusst eingesetzten Dialekt zu einem originellen Gesamtwerk beiträgt.
Obwohl ich selber kein "bayerisch" verstehe, hatte ich keine Probleme den Dialogen zu folgen. Die beiden Sprecher bemühten sich hierbei im Erzähltext um eine hochdeutsche Aussprache und nur in den Texten von Kluftinger und Langhammer kam der Dialekt direkt zur Anwendung. Da dies aber einfach zu den Rollen passte und trotzdem gut verständlich war, hat dies für mich zum positiven Eindruck des Hörbuchs beigetragen.
Kluftinger ist wie gewohnt recht kauzig und eigensinnig, eben ein echtes Original. In "Rauhnacht" ergänzt er sich in Wort und Witz wunderbar mit Dr. Langhammer und so wurde mir beim zuhören öfters ein Schmunzeln entlockt. Vorkenntnisse der bereits erschienenen Bücher sind hier jedoch nicht erforderlich. Der Fall selber ist ganz in der klassischer Krimi-Natur. Es könnte sich hier auch durchaus um einen Fall von Miss Marple handeln, wobei dieser Vergleich durch eine Andeutung schon zu Anfang bewusst herbei geführt wird. Es ergibt sich die klassische Situation eines Mordopfers, sowie einer Anzahl möglicher Täter mit ausreichenden Motiven. Doch natürlich lässt sich Kluftinger nicht so leicht an der Nase herum führen und mit seinem persönlichen "Dr. Watson" an seiner Seite (bei dem es sich aber leider um den übermotivierten Dr. Langhammer handelt) kann eigentlich gar nichts schief gehen. Hier ist jedenfalls ein echtes Ermittler-Traum-Duo am Werk! Auch als Theaterstück würde dies sicherlich gut funktionieren, sofern man die richtige Besetzung findet. Durch die vom Wetter begrenzten Örtlichkeiten bietet das Hotel eine geradezu perfekte Bühne.
"Rauhnacht" hat mich zu einem echten Kluftinger Fan gemacht. Unbedingt möchte ich nun auch noch seine weiteren Fälle kennenlernen, aber auch dies natürlich als Hörbuch!
Fazit:
Originell und original!
16.09.2009 11:19:09
(19 Beiträge)
Inhalt:
"Rauhnacht" ist nun schon der 5. Krimi des Erfolgsduos Volker Klüpfl und Michael Kobr über den Allgäuer Hauptkommissar Kluftinger. Nachdem er sich im vierten Roman gegen Terroristen behaupten musste, wird es nun wieder etwas ruhiger: Kluftinger, seine Frau Erika und die Langhammers sind zu einem Krimiwochenende in einem exklusiven Berghotel eingeladen. Doch schon am ersten Abend geschieht ein Mord! Da das Hotel infolge von heftigen Schneestürmen von der Außenwelt abgeschnitten ist, muss sich Kluftinger, ganz auf sich allein gestellt, auf die Suche nach dem Mörder begeben ...
Meine Meinung:
Ich habe bisher jeden Allgäu-Krim der beiden Autoren gelesen und nachdem ich vom Vorgänger "Laienspiel" eher enttäuscht war - diese ganze Terror-Geschichte war einfach "too much", zu übertrieben, zu gestelzt, zu gezwungen politisch korrekt - konnte mich "Rauhnacht" voll und ganz von sich überzeugen! Allein schon die Kulisse ist genial, fast wie in einem alten Agatha Christie - Krimi: In einem isolierten Ort, dem eingeschneiten Hotel, geschieht ein Mord. Der Täter muss also aus den Reihen der Gäste und der Hotelangestellten stammen. Hinzu kommt noch, dass der Tote in einem von innen verschlossenen Zimmer gefunden wird, was ja eigentlich unmöglich ist und den Fall somit noch spannender, aber vor allem interessanter macht! Im Laufe der Geschichte werden schließlich immer mehr Mordmotive aufgedeckt, so dass Kluftingers besondere Kombinationsgabe aufs äußerste gefordert wird.
Zudem kommen aber auch die Sticheleien zwischen Kluftinger und Langhammer nicht zu kurz. Denn dieser hat es sich in den Kopf gesetzt dem Kommissar mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, was ihn jedoch wesentlich mehr behindert als hilft und mich köstlich amüsiert hat. Generell sind die witzigen Szenen in diesem Buch äußerst gelungen. Denn abgesehen vom Klufti-Langhammer-Zwist sind auch die Fettnäpfchen, in die Klufti typischerweise immer wieder tritt, sehr lustig beschrieben!
Fazit:
So ist Kobr und Klüpfel diesmal ein ganz besonderer und vor allem spannender Fall gelungen, der dazu noch mit einer guten Prise Humor gewürzt ist! Für Fans von Klufti & Co. ist "Rauhnacht" natürlich ein Muss, aber auch Klufti-Neulinge werden an diesem Buch ihre Freude haben!
"Rauhnacht" ist nun schon der 5. Krimi des Erfolgsduos Volker Klüpfl und Michael Kobr über den Allgäuer Hauptkommissar Kluftinger. Nachdem er sich im vierten Roman gegen Terroristen behaupten musste, wird es nun wieder etwas ruhiger: Kluftinger, seine Frau Erika und die Langhammers sind zu einem Krimiwochenende in einem exklusiven Berghotel eingeladen. Doch schon am ersten Abend geschieht ein Mord! Da das Hotel infolge von heftigen Schneestürmen von der Außenwelt abgeschnitten ist, muss sich Kluftinger, ganz auf sich allein gestellt, auf die Suche nach dem Mörder begeben ...
Meine Meinung:
Ich habe bisher jeden Allgäu-Krim der beiden Autoren gelesen und nachdem ich vom Vorgänger "Laienspiel" eher enttäuscht war - diese ganze Terror-Geschichte war einfach "too much", zu übertrieben, zu gestelzt, zu gezwungen politisch korrekt - konnte mich "Rauhnacht" voll und ganz von sich überzeugen! Allein schon die Kulisse ist genial, fast wie in einem alten Agatha Christie - Krimi: In einem isolierten Ort, dem eingeschneiten Hotel, geschieht ein Mord. Der Täter muss also aus den Reihen der Gäste und der Hotelangestellten stammen. Hinzu kommt noch, dass der Tote in einem von innen verschlossenen Zimmer gefunden wird, was ja eigentlich unmöglich ist und den Fall somit noch spannender, aber vor allem interessanter macht! Im Laufe der Geschichte werden schließlich immer mehr Mordmotive aufgedeckt, so dass Kluftingers besondere Kombinationsgabe aufs äußerste gefordert wird.
Zudem kommen aber auch die Sticheleien zwischen Kluftinger und Langhammer nicht zu kurz. Denn dieser hat es sich in den Kopf gesetzt dem Kommissar mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, was ihn jedoch wesentlich mehr behindert als hilft und mich köstlich amüsiert hat. Generell sind die witzigen Szenen in diesem Buch äußerst gelungen. Denn abgesehen vom Klufti-Langhammer-Zwist sind auch die Fettnäpfchen, in die Klufti typischerweise immer wieder tritt, sehr lustig beschrieben!
Fazit:
So ist Kobr und Klüpfel diesmal ein ganz besonderer und vor allem spannender Fall gelungen, der dazu noch mit einer guten Prise Humor gewürzt ist! Für Fans von Klufti & Co. ist "Rauhnacht" natürlich ein Muss, aber auch Klufti-Neulinge werden an diesem Buch ihre Freude haben!
17.09.2009 09:12:22
(47345 Beiträge)
gibts da nen Film zu???
Mir fehlt was
Kommissar Kluftinger macht Urlaub auf dem Berg. Dann wird er eingeschneit, es passiert ein Mord und er muss den Fall lösen.
So ganz grob die Inhaltsangabe, die sehr an Agatha Christies "Mord im Orientexpress" erinnert. Alle Anwesenden scheinen ein Motiv für den Mord zu haben, keiner kann entkommen und der Kommissar ist erst einmal ratlos.
Ich fand den neuen Klufti jetzt leider nicht mehr so gelungen wie seine Vorgänger. Irgendetwas hat mir gefehlt - und nach 200 Seiten wusste ich dann auch was: die mehr oder weniger netten Kollegen von dem Kommissar, die die anderen Bücher mit ihrem trockenen Humor bereichert haben. In diesem Buch, Rauhnacht, wird der Kommissar mit seinem Erzfeind Langhammer allein gelassen, was das Buch dann doch ein bisschen langweilig werden lässt. Ewig kann man das Gefrotzel zwischen den beiden auch nicht ertragen, auch wenn es stellenweise ganz lustig ist und Langhammer mehr als einmal den Kürzeren zieht.
Mehrmals wird auch der Vorgänger, Laienspiel, erwähnt und die Rolle, die der Kommissar da für die Hotelchefin Frau König gespielt hat. Es wäre somit nicht verkehrt, wenn man diesen Band auch gelesen hätte, damit man versteht, was gemeint ist.
Fazit: ich hoffe, dass der nächste Band wieder zwischen grasenden Kühen, nervigen Kollegen und in der Stadt Kempten spielen wird.
Mir fehlt was
Kommissar Kluftinger macht Urlaub auf dem Berg. Dann wird er eingeschneit, es passiert ein Mord und er muss den Fall lösen.
So ganz grob die Inhaltsangabe, die sehr an Agatha Christies "Mord im Orientexpress" erinnert. Alle Anwesenden scheinen ein Motiv für den Mord zu haben, keiner kann entkommen und der Kommissar ist erst einmal ratlos.
Ich fand den neuen Klufti jetzt leider nicht mehr so gelungen wie seine Vorgänger. Irgendetwas hat mir gefehlt - und nach 200 Seiten wusste ich dann auch was: die mehr oder weniger netten Kollegen von dem Kommissar, die die anderen Bücher mit ihrem trockenen Humor bereichert haben. In diesem Buch, Rauhnacht, wird der Kommissar mit seinem Erzfeind Langhammer allein gelassen, was das Buch dann doch ein bisschen langweilig werden lässt. Ewig kann man das Gefrotzel zwischen den beiden auch nicht ertragen, auch wenn es stellenweise ganz lustig ist und Langhammer mehr als einmal den Kürzeren zieht.
Mehrmals wird auch der Vorgänger, Laienspiel, erwähnt und die Rolle, die der Kommissar da für die Hotelchefin Frau König gespielt hat. Es wäre somit nicht verkehrt, wenn man diesen Band auch gelesen hätte, damit man versteht, was gemeint ist.
Fazit: ich hoffe, dass der nächste Band wieder zwischen grasenden Kühen, nervigen Kollegen und in der Stadt Kempten spielen wird.
18.09.2009 13:14:40
(8484 Beiträge)
Ja, Erntedank ist nächste Woche im TV zu sehen. In der Fernsehzeitschrift ist ein Foto vom "Kluftinger", *örks*, passt meiner Meinung nach überhaupt nicht (oder besser: Den hatte ich mir im Kopf ganz anders vorgestellt).
18.09.2009 17:19:40
(8534 Beiträge)
Genau!
Aus diesem Grunde, weil ich Herbert Knaupp niemals nie für "meinen" Klufinger halten könnte, werde ich mir den Film nicht anschauen!
Aus diesem Grunde, weil ich Herbert Knaupp niemals nie für "meinen" Klufinger halten könnte, werde ich mir den Film nicht anschauen!
18.09.2009 18:06:10
(822 Beiträge)
Ich mag ja den Knaup, aber als Klufti? Nee, der ist auch nicht meine Wunschbesetzung. Gibts Rauhnacht schon als WB?
18.09.2009 19:16:47
(3324 Beiträge)
Wann kommt der Kluftinger im Fernsehen? Und auf welchem Sender?
Laienspiel fand ich auch nicht so toll. Die anderen drei Bände sind super.
Rauhnacht werde ich mir erst als TB zulegen.
Laienspiel fand ich auch nicht so toll. Die anderen drei Bände sind super.
Rauhnacht werde ich mir erst als TB zulegen.
18.09.2009 21:27:53
(12833 Beiträge)
Der 5. Fall von Kommissar Kluftinger wird ganz klassisch aufgezogen - ein eingeschneites Berghotel, eigentlich sollte ein Krimi-Wochenende gespielt werden - dann aber auf einmal eine echte Leiche in einem von innen verschlossenen Zimmer, eine Gruppe Hotelgäste, von denen sich im Laufe der Ermittlungen herausstellt, dass nicht nur einer, sondern nahezu jeder ein Motiv hatte, den Toten zu hassen... und Kluftinger ist bei den Ermittlungen ganz auf sich alleine gestellt, denn die Kollegen von der Kripo können natürlich auch nicht zu dem eingeschneiten Hotel vordringen. nunja, ganz allein ist er nicht, schließlich unterstützt ihn Doktor Langhammer, wo er nur kann - auch wenn er damit oft genug eher danebengreift :-)
Mir persönlich hat dieser Kluftinger-Fall nicht so gut gefallen wie die vorhergehenden. Die Beschränkung der Handlung auf das eingeschneite Hotel fand ich auf Dauer etwas langweilig.
Trotzdem musste ich immer wieder herzhaft über die Darstellung von Klufti lachen, der eigenbrötlerische Allgäuer wird hier auch wieder vortrefflich dargestellt.
Gar nicht gefallen hat mir das Ende, den Täter fand ich recht vorhersehbar, aber die Schluss-Szene war völlig unglaubwürdig!
Mir persönlich hat dieser Kluftinger-Fall nicht so gut gefallen wie die vorhergehenden. Die Beschränkung der Handlung auf das eingeschneite Hotel fand ich auf Dauer etwas langweilig.
Trotzdem musste ich immer wieder herzhaft über die Darstellung von Klufti lachen, der eigenbrötlerische Allgäuer wird hier auch wieder vortrefflich dargestellt.
Gar nicht gefallen hat mir das Ende, den Täter fand ich recht vorhersehbar, aber die Schluss-Szene war völlig unglaubwürdig!
27.09.2009 10:23:12
(18436 Beiträge)
Crimescene...
... nennt Dr. Martin Langhammer den Tatort, der diesmal in einem verschneiten Hotel in den Allgäuer Bergen zu finden ist. Carlo Weiß, ein Banker und Teilnehmer des Krimi-Events im Hotel "Königreich" wird in seinem von innen verschlossenen Zimmer tot aufgefunden. Allerdings werden die Gäste und das Personal so eingeschneit, dass sie weder weg können noch die Polizei kommen kann, um im Fall "Carlo Weiß" zu ermitteln, so dass Kommissar Kluftinger auf sich alleine gestellt ist und nun gemeinsam mit seinem "Feind" Dr. Langhammer ermittelt.
Es kommt zu einem Dauergeplänkel zwischen Klufti und dem Doktor, das am Anfang noch recht lustig ist, einem aber irgendwann nur noch nervt.
Der Schreibstil der beiden Herren ist, wie immer, sehr unterhaltsam und leicht und schnell zu lesen. An vielen Stellen musste ich laut lachen.
Allerdings ist dieser Allgäu-Krimi nur wenig spannend, denn außer dem Mord an Carlo Weiß und der Befragung der Gäste und des Personals passiert nicht viel. Etwas dünn für einen wirklich spannenden Krimi.
... nennt Dr. Martin Langhammer den Tatort, der diesmal in einem verschneiten Hotel in den Allgäuer Bergen zu finden ist. Carlo Weiß, ein Banker und Teilnehmer des Krimi-Events im Hotel "Königreich" wird in seinem von innen verschlossenen Zimmer tot aufgefunden. Allerdings werden die Gäste und das Personal so eingeschneit, dass sie weder weg können noch die Polizei kommen kann, um im Fall "Carlo Weiß" zu ermitteln, so dass Kommissar Kluftinger auf sich alleine gestellt ist und nun gemeinsam mit seinem "Feind" Dr. Langhammer ermittelt.
Es kommt zu einem Dauergeplänkel zwischen Klufti und dem Doktor, das am Anfang noch recht lustig ist, einem aber irgendwann nur noch nervt.
Der Schreibstil der beiden Herren ist, wie immer, sehr unterhaltsam und leicht und schnell zu lesen. An vielen Stellen musste ich laut lachen.
Allerdings ist dieser Allgäu-Krimi nur wenig spannend, denn außer dem Mord an Carlo Weiß und der Befragung der Gäste und des Personals passiert nicht viel. Etwas dünn für einen wirklich spannenden Krimi.
29.09.2009 21:22:44
(26 Beiträge)
Dies war mein erstes Buch über den Kommissar Kluftinger. Gleich zu Anfang: ich hatte nicht das Gefühl irgendwas verpasst zu haben, weil es sich um das fünfte Buch der Reihe handelt.
Kluftinger wird mit seiner Ehefrau in ein Berghotel zu einem Krimidinner eingeladen. Dr. Langhammer samt Ehefrau sind ebenfalls vor Ort. Hört sich spaßig an, wirds auch, zumindest für den Leser.
Während für die Gäste das Krimidinner insziniert wird, passiert im Hotel ein wirklicher Mord. Was für ein Glück, dass gleich ein Kommissar und ein Arzt anwesend sind. Doch die Sache stellt sich als nicht so einfach raus. Jeder hat ein Motiv gehabt... doch wer wars?
Ich hab mich bei dem Buch amüsiert ohne Ende. Das Duo Kluftinger und Langhammer treibt einem echt die Tränen in die Augen. Einen Krimi, der auch noch so witzig ist, hab ich persönlich vorher nicht gelesen.
Kann das Buch guten Gewissens weiterempfehlen! Einfach spitze!
Kluftinger wird mit seiner Ehefrau in ein Berghotel zu einem Krimidinner eingeladen. Dr. Langhammer samt Ehefrau sind ebenfalls vor Ort. Hört sich spaßig an, wirds auch, zumindest für den Leser.
Während für die Gäste das Krimidinner insziniert wird, passiert im Hotel ein wirklicher Mord. Was für ein Glück, dass gleich ein Kommissar und ein Arzt anwesend sind. Doch die Sache stellt sich als nicht so einfach raus. Jeder hat ein Motiv gehabt... doch wer wars?
Ich hab mich bei dem Buch amüsiert ohne Ende. Das Duo Kluftinger und Langhammer treibt einem echt die Tränen in die Augen. Einen Krimi, der auch noch so witzig ist, hab ich persönlich vorher nicht gelesen.
Kann das Buch guten Gewissens weiterempfehlen! Einfach spitze!
26.01.2010 20:11:06
(12376 Beiträge)
Info: in Koblenz gibts demnächst eine Kluftinger-Lesung. Im Polizepräsidium natürlich .
Aktion "Ganz Ohr"
wer näheres wissen möchte :bitte PN schicken
Aktion "Ganz Ohr"
wer näheres wissen möchte :bitte PN schicken
26.01.2010 23:23:13
(8017 Beiträge)
die lesungen sind zu empfehlen!!
sie machen das toll....ö))
sie machen das toll....ö))
28.01.2010 13:47:06

