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Caravaggios Geheimnis von Tilman Röhrig
Beitrag
erstellt am
(1873 Beiträge)
Gerade habe ich Caravaggios Geheimnis zu Ende gelesen. Es hat mir sehr gut gefallen.
Zum Inhalt:Der steinige Weg zum berauschenden Ruhm, das unlösbare Band einer besonderen Liebe, die wahnsinnige Tat grausamer Verzweiflung und die spektakuläre Flucht übers Mittelmeer: In intensiven Farben schildert Bestsellerautor Tilman Röhrig das faszinierende Leben eines der größten europäischen Maler.
Meine Meinung:
Dem Autor - Tilman Röhrig - ist ein überzeugendes Werk gelungen. Geschickt hat er Gegenwart und Vergangenheit miteinander verknüpft. Ehrlich gesagt habe ich zwischendurch die Gegenwart vergessen. Zu sehr war ich von der Vergangenheit in den Bann gezogen.
Herrlich, die Beschreibungen der Peronen, der Städte und der Handlungen. Herr Röhrig hat mit Worten Bilder geschaffen. Toll die Lebens- und Sittenbeschreibungen der damaligen Zeit. Als bekennender Rom Fan konnte ich mit Michelangelo Merisi, genannt Caravaggio die Stadt der damaligen Zeit durchstreifen.
Interessant geschildert die Person Michelangelo Merisis, mit all ihren Stärken und Schwächen. Ein Leben voller Gegensätze. Aber ein Mensch, der sich bei allen Fehlern treu geblieben ist.
Gefallen haben mir auch, die Beschreibungen, wie die Bilder entstanden. Die Planungen und Sitzungen, die Auswahl der Personen, deren Verhalten.... Vor allen Dingen die Frage: Werden die Bilder ein Erfolg oder ein Flop? Wovon hängt das ab? Garantiert nicht vom Talent. Dies ist unbestritten vorhanden, auch wenn Gegner versuchen es abzustreiten.
Die Gegenspieler Caravaggios sollen natürlich auch nicht vergessen werden. Herrlich, wie sie zu Leben erwachen. Ihre Intrigen und Verleumdungen.
Fazit: Dieses Buch ist m.E. sehr gelungen. Eine Mischung aus Biographie, Kunstgeschichte und Historischem. Michelangelo Merisis - Caravaggio - Leben zu lesen ist, bzw. war ein Abenteuer
Das Ende des Buches: Anders als erwartet !
Zum Inhalt:Der steinige Weg zum berauschenden Ruhm, das unlösbare Band einer besonderen Liebe, die wahnsinnige Tat grausamer Verzweiflung und die spektakuläre Flucht übers Mittelmeer: In intensiven Farben schildert Bestsellerautor Tilman Röhrig das faszinierende Leben eines der größten europäischen Maler.
Meine Meinung:
Dem Autor - Tilman Röhrig - ist ein überzeugendes Werk gelungen. Geschickt hat er Gegenwart und Vergangenheit miteinander verknüpft. Ehrlich gesagt habe ich zwischendurch die Gegenwart vergessen. Zu sehr war ich von der Vergangenheit in den Bann gezogen.
Herrlich, die Beschreibungen der Peronen, der Städte und der Handlungen. Herr Röhrig hat mit Worten Bilder geschaffen. Toll die Lebens- und Sittenbeschreibungen der damaligen Zeit. Als bekennender Rom Fan konnte ich mit Michelangelo Merisi, genannt Caravaggio die Stadt der damaligen Zeit durchstreifen.
Interessant geschildert die Person Michelangelo Merisis, mit all ihren Stärken und Schwächen. Ein Leben voller Gegensätze. Aber ein Mensch, der sich bei allen Fehlern treu geblieben ist.
Gefallen haben mir auch, die Beschreibungen, wie die Bilder entstanden. Die Planungen und Sitzungen, die Auswahl der Personen, deren Verhalten.... Vor allen Dingen die Frage: Werden die Bilder ein Erfolg oder ein Flop? Wovon hängt das ab? Garantiert nicht vom Talent. Dies ist unbestritten vorhanden, auch wenn Gegner versuchen es abzustreiten.
Die Gegenspieler Caravaggios sollen natürlich auch nicht vergessen werden. Herrlich, wie sie zu Leben erwachen. Ihre Intrigen und Verleumdungen.
Fazit: Dieses Buch ist m.E. sehr gelungen. Eine Mischung aus Biographie, Kunstgeschichte und Historischem. Michelangelo Merisis - Caravaggio - Leben zu lesen ist, bzw. war ein Abenteuer
Das Ende des Buches: Anders als erwartet !
21.09.2009 10:37:33
(1755 Beiträge)
Ich bin noch dabei und werde wohl auch noch ein bischen brauchen ;-).
22.09.2009 09:08:10
(25 Beiträge)
Hintergrund:
Michelangelo Merisi, heute besser bekannt aus Caravaggio, der Ort, aus dem er stammt, war ein berühmter Maler, der vom 29.09.1571 bis 18.07.1610 lebte und wirkte. Der Frühbarock zeichnete seinen Stil, dem er solch realistische Züge gab, dass man das Gefühl hat, die Menschen, die er portraitierte, treten jeden Augenblick aus dem Gemälde.
1986 wurde bereits eine Biografie Caravaggios verfilmt; auch verschiedene Bücher geben Aufschluss über Caravaggios Leben und die Werke.
Inhalt:
Michelangelo Merisi aus Caravaggio entdeckt die Malerei bereits als kleiner Junge. Von da an folgen harte Lehrjahre, lehrreiche Herrenjahre und Momente des absoluten Glücks sowie die Schattenseiten der Malerei und der Kunstszene.
Erzählung/Intonation:
Röhrig spricht wahrlich einzigartig und voller Inbrunst legt er die Betonung auf wichtige Worte. Man kann ihm über Stunden hinweg zuhören, doch auch durch seine Stimme macht er manch langweilige bzw. vorausschaubare Szene nicht wett. Man merkt, dass er Schauspieler ist und die Gewohnheit, eine Rolle anzulegen wie einen alten Pullover.
Meine Meinung:
Das Hörbuch ist wunderbar aufgeteilt in verschiedene Bücher, so dass man einen roten Faden in der Hand hält, während Röhrig die Geheimnisse Caravaggios aufdeckt und den Hörer in die Welt Italiens entführt.
Die verschiedenen Protagonisten haben allesamt klangvolle Namen, die einem durch Röhrig wunderschön erscheinen, doch manchmal muss man auch mal überlegen, wer mit wem nun wie verbandelt war. Röhrig hat Geduld mit dem Hörer und erklärt gerne die näheren Umstände, in denen Michele aufwächst. Das Mittelalter kommt genauso daher, wie man es immer liest: Die Kirche verstrickt sich in wilde Thesen und macht sich die Taschen voll, windige Menschen nehmen jeden Auftrag an, wenn er nur gut genug bezahlt wird und die Armen, denen nichts bleibt, halten ihre Lieben zusammen, damit die Familie von den Nachkommen ernährt werden kann. Man merkt, dass auch Künstler damals sehr merkwürdig beäugt wurden und allein von der Kunst, die sie gedenken zu machen, nicht leben können. Michele schlägt sich mit Heiligenbildern durch, die ein geiziger Wirt weiterverkauft. Als er merkt, dass er aufgrund seines Malstils Wiedererkennungswert hat, wird er immer erfolgreicher. Genau dieser Aufstieg ist ausführlich im Hörbuch beschrieben. Immer und immer mehr wird der Hörer von Micheles Erfolgen, aber auch Misserfolgen informiert. Ein Strudel, den Röhrig teilweise so rasant spricht, dass der Hörer meint, er stecke selber mittendrin.
Schonungslose Erzählungen von Hinrichtungen und Sabotagen schocken einen, wie es manches Buch durch Worte nicht vermag. Man fühlt mit Michele mit, auch, als er längst auf dem Abstieg ist: Nicht künstlerisch, sondern persönlich. Dies ist für Micheles Entwicklung katastrophal, da er immer mehr zu einer Farce und Mythos wird und man mit dem Maler als solchen nicht mehr sympathisieren kann. Lediglich seine Jugendliebe Paola ist immer auf seiner Seite und liebt ihn bedingungslos. So sehr, dass es dem Hörer weh tut, Micheles Reaktionen zu erfahren. Der wahren Liebe nicht fähig, flüchtet er sich in Liebschaften mit jungen Männern.
Fazit:
Ein Hörbuch, das eine tragische Künstlergeschichte, wie es so viele gibt und gab, wiedergibt und das Röhrig als Sprecher mehr als gerecht wird. Er ist wie gemacht für historische Romane und vermittelt dem Hörer, in Italien zu wandeln.
Für interessierte Hörer/Leser: Gesellschaftsspiele von Louise Jacobs behandelt eine ähnliche Geschichte wie Micheles, nur in heutiger Gesellschaft.
Ich gebe Tilman Röhrig insgesamt 4 von 5 Sternchen!
Michelangelo Merisi, heute besser bekannt aus Caravaggio, der Ort, aus dem er stammt, war ein berühmter Maler, der vom 29.09.1571 bis 18.07.1610 lebte und wirkte. Der Frühbarock zeichnete seinen Stil, dem er solch realistische Züge gab, dass man das Gefühl hat, die Menschen, die er portraitierte, treten jeden Augenblick aus dem Gemälde.
1986 wurde bereits eine Biografie Caravaggios verfilmt; auch verschiedene Bücher geben Aufschluss über Caravaggios Leben und die Werke.
Inhalt:
Michelangelo Merisi aus Caravaggio entdeckt die Malerei bereits als kleiner Junge. Von da an folgen harte Lehrjahre, lehrreiche Herrenjahre und Momente des absoluten Glücks sowie die Schattenseiten der Malerei und der Kunstszene.
Erzählung/Intonation:
Röhrig spricht wahrlich einzigartig und voller Inbrunst legt er die Betonung auf wichtige Worte. Man kann ihm über Stunden hinweg zuhören, doch auch durch seine Stimme macht er manch langweilige bzw. vorausschaubare Szene nicht wett. Man merkt, dass er Schauspieler ist und die Gewohnheit, eine Rolle anzulegen wie einen alten Pullover.
Meine Meinung:
Das Hörbuch ist wunderbar aufgeteilt in verschiedene Bücher, so dass man einen roten Faden in der Hand hält, während Röhrig die Geheimnisse Caravaggios aufdeckt und den Hörer in die Welt Italiens entführt.
Die verschiedenen Protagonisten haben allesamt klangvolle Namen, die einem durch Röhrig wunderschön erscheinen, doch manchmal muss man auch mal überlegen, wer mit wem nun wie verbandelt war. Röhrig hat Geduld mit dem Hörer und erklärt gerne die näheren Umstände, in denen Michele aufwächst. Das Mittelalter kommt genauso daher, wie man es immer liest: Die Kirche verstrickt sich in wilde Thesen und macht sich die Taschen voll, windige Menschen nehmen jeden Auftrag an, wenn er nur gut genug bezahlt wird und die Armen, denen nichts bleibt, halten ihre Lieben zusammen, damit die Familie von den Nachkommen ernährt werden kann. Man merkt, dass auch Künstler damals sehr merkwürdig beäugt wurden und allein von der Kunst, die sie gedenken zu machen, nicht leben können. Michele schlägt sich mit Heiligenbildern durch, die ein geiziger Wirt weiterverkauft. Als er merkt, dass er aufgrund seines Malstils Wiedererkennungswert hat, wird er immer erfolgreicher. Genau dieser Aufstieg ist ausführlich im Hörbuch beschrieben. Immer und immer mehr wird der Hörer von Micheles Erfolgen, aber auch Misserfolgen informiert. Ein Strudel, den Röhrig teilweise so rasant spricht, dass der Hörer meint, er stecke selber mittendrin.
Schonungslose Erzählungen von Hinrichtungen und Sabotagen schocken einen, wie es manches Buch durch Worte nicht vermag. Man fühlt mit Michele mit, auch, als er längst auf dem Abstieg ist: Nicht künstlerisch, sondern persönlich. Dies ist für Micheles Entwicklung katastrophal, da er immer mehr zu einer Farce und Mythos wird und man mit dem Maler als solchen nicht mehr sympathisieren kann. Lediglich seine Jugendliebe Paola ist immer auf seiner Seite und liebt ihn bedingungslos. So sehr, dass es dem Hörer weh tut, Micheles Reaktionen zu erfahren. Der wahren Liebe nicht fähig, flüchtet er sich in Liebschaften mit jungen Männern.
Fazit:
Ein Hörbuch, das eine tragische Künstlergeschichte, wie es so viele gibt und gab, wiedergibt und das Röhrig als Sprecher mehr als gerecht wird. Er ist wie gemacht für historische Romane und vermittelt dem Hörer, in Italien zu wandeln.
Für interessierte Hörer/Leser: Gesellschaftsspiele von Louise Jacobs behandelt eine ähnliche Geschichte wie Micheles, nur in heutiger Gesellschaft.
Ich gebe Tilman Röhrig insgesamt 4 von 5 Sternchen!
30.09.2009 14:06:59
(5115 Beiträge)
Ich hab das Buch gerade auf meine Suchliste gesetzt :-)))
30.09.2009 20:40:26
(1755 Beiträge)
So ich hoffe ihr habt noch Lust auf eine Rezension, bin nämlich nun auch endlich durch und war begeistert! 4 von 5 Sternen.
Das Buch "Caravaggios Geheimnis" beschreibt auf eindrucksvolle Weise das Leben des Maler Caravaggio und die Zeit in der er lebte. Bereits früh ist für den Jungen Michelangelo Merisi klar, dass er Maler werden will und so beginnt er auch schon mit 13 seine Ausbildung. Schnell stellt sich heraus, dass er sehr talentiert ist und so dauert es nicht lange, bis er dann später in Rom Erfolge feiert, aber auch Abstürze erlebt.
Der Werdegang von Michelangelo Merisi und seine ganze Entwicklung sowohl als Künstler als auch als Mensch wird vom Autor sehr gut und spannend erzählt. Sehr schön herausgestellt wird die Zwiespältigkeit des Hauptcharakters: Zum einen ist Michele sehr egoistisch, unberechenbar und unnahbar besonders gegenüber den Menschen die ihn lieben. Zum Anderen jedoch ist er sehr leidenschaftlich, ehrgeizig, kreativ und extrem begeisterungsfähig wenn es um eins seiner Bilder geht. Mit seinen Bildern, bricht er mit sämtlichen Regeln die bis dahin für die Kunst bestehen und ruft somit zum einen Begeisterungsstürme hervor und zum anderen Neider und Empörung. Das das für ihn auf Dauer Probleme bringt, genau wie sein sehr ausschweifender Lebenswandel steht ausser Frage.
Besonders gut gefallen hat mir auch die Beschreibung der Bilder und deren Entstehung. Man bekommt sofort Lust sich eine Ausstellung seiner Werke anzusehen und, falls man die Bilder noch nicht vorher kannte, diese mit den eigenen Vorstellungen zu vergleichen, und sich die einzelnen Personen nochmal genau anzusehen, da auch diese, da Caravaggio nach Modell malte, in dem Buch beschrieben wurden.
Insgesamt ein sehr schöner und scheinbar auch sehr gut recherchierter historischer Roman, ganz besonders für Menschen, die sich für Kunst interessieren.
Das Buch "Caravaggios Geheimnis" beschreibt auf eindrucksvolle Weise das Leben des Maler Caravaggio und die Zeit in der er lebte. Bereits früh ist für den Jungen Michelangelo Merisi klar, dass er Maler werden will und so beginnt er auch schon mit 13 seine Ausbildung. Schnell stellt sich heraus, dass er sehr talentiert ist und so dauert es nicht lange, bis er dann später in Rom Erfolge feiert, aber auch Abstürze erlebt.
Der Werdegang von Michelangelo Merisi und seine ganze Entwicklung sowohl als Künstler als auch als Mensch wird vom Autor sehr gut und spannend erzählt. Sehr schön herausgestellt wird die Zwiespältigkeit des Hauptcharakters: Zum einen ist Michele sehr egoistisch, unberechenbar und unnahbar besonders gegenüber den Menschen die ihn lieben. Zum Anderen jedoch ist er sehr leidenschaftlich, ehrgeizig, kreativ und extrem begeisterungsfähig wenn es um eins seiner Bilder geht. Mit seinen Bildern, bricht er mit sämtlichen Regeln die bis dahin für die Kunst bestehen und ruft somit zum einen Begeisterungsstürme hervor und zum anderen Neider und Empörung. Das das für ihn auf Dauer Probleme bringt, genau wie sein sehr ausschweifender Lebenswandel steht ausser Frage.
Besonders gut gefallen hat mir auch die Beschreibung der Bilder und deren Entstehung. Man bekommt sofort Lust sich eine Ausstellung seiner Werke anzusehen und, falls man die Bilder noch nicht vorher kannte, diese mit den eigenen Vorstellungen zu vergleichen, und sich die einzelnen Personen nochmal genau anzusehen, da auch diese, da Caravaggio nach Modell malte, in dem Buch beschrieben wurden.
Insgesamt ein sehr schöner und scheinbar auch sehr gut recherchierter historischer Roman, ganz besonders für Menschen, die sich für Kunst interessieren.
08.10.2009 14:47:08
(1268 Beiträge)
Dann geb ich mal meinen Senf dazu.
Tilman Röhrigs Roman "Caravaggios Geheimnis" beschreibt den Lebens- und Schaffensweg des italienischen Malers Michelangelo di Merisi, heute besser bekannt als Caravaggio. Geboren in einfachen Kreisen, begibt Caravaggio sich mit 13 Jahren in die Ausbildung bei einem Maler, um dann in seinem späteren Leben selbst ein bekannter und gefragter Maler zu werden.
Gut gefallen hat mir an dem Buch, dass genau beschrieben wurde, wie in der frühen Neuzeit Bilder entstanden sind. Kaum ein Maler hat das gemalt, was er wollte, sondern das, was ihm in Auftrag gegeben wurde. So auch Caravaggio. Trotzdem halten ihn die Aufträge nicht davon ab, in seinen Bildern Spott und Kritik an seinen Auftraggebern oder den Umständen der Zeit zu verstecken. Auch wird seine Maltechnik, den Hintergrund zu weiten Teilen unbeleuchtet zu lassen, genau beschrieben.
Weniger gefallen hat mir die Darstellung von Caravaggios Charakter. Er erscheint als cholerische Person, die keiner Streiterei aus dem Weg geht und seinen nächsten und liebsten Mitmenschen gegenüber nicht immer nett ist. Außerdem erschließt sich mir immer noch nicht, warum das Buch mit "Caravaggios Geheimnis" betitelt wurde.
Tilman Röhrigs Roman "Caravaggios Geheimnis" beschreibt den Lebens- und Schaffensweg des italienischen Malers Michelangelo di Merisi, heute besser bekannt als Caravaggio. Geboren in einfachen Kreisen, begibt Caravaggio sich mit 13 Jahren in die Ausbildung bei einem Maler, um dann in seinem späteren Leben selbst ein bekannter und gefragter Maler zu werden.
Gut gefallen hat mir an dem Buch, dass genau beschrieben wurde, wie in der frühen Neuzeit Bilder entstanden sind. Kaum ein Maler hat das gemalt, was er wollte, sondern das, was ihm in Auftrag gegeben wurde. So auch Caravaggio. Trotzdem halten ihn die Aufträge nicht davon ab, in seinen Bildern Spott und Kritik an seinen Auftraggebern oder den Umständen der Zeit zu verstecken. Auch wird seine Maltechnik, den Hintergrund zu weiten Teilen unbeleuchtet zu lassen, genau beschrieben.
Weniger gefallen hat mir die Darstellung von Caravaggios Charakter. Er erscheint als cholerische Person, die keiner Streiterei aus dem Weg geht und seinen nächsten und liebsten Mitmenschen gegenüber nicht immer nett ist. Außerdem erschließt sich mir immer noch nicht, warum das Buch mit "Caravaggios Geheimnis" betitelt wurde.
12.10.2009 15:45:32
(17071 Beiträge)
Ich habe das Hörbuch gehört, das vom Autor selber gelesen wird. Tilman Röhrig ist ein wirklich toller Sprecher. Ich vergebe daher 5/5 Punkten!
Hörbuch: Ein Leben in Farbe
Inhalt:
Michelangelo Merisi aus Caravaggio, genannte Michele, ist ein Maler der in der heutigen Zeit eher wenig Beachtung findet. "Caravaggios Geheimnis" widmet sich diesem widersprüchlichen Mann, der ein kurzes, aber aufregendes Leben führte. Von den Anfängen seiner Kariere an, als noch niemand an sein Talent glaubt, ist Michele davon überzeugt einmal ein berühmter Maler zu werden.
Sein Temperament und sein Egoismus stehen ihm dabei oft selber im Weg, doch er ist nicht bereit aufzugeben.
"Caravaggios Geheimnis" begleitet diesen großen Maler auf seinem Weg zum beachteten Künstler, bis zum Ende.
Meine Meinung:
Mir hat das Hörbuch von "Caravaggios Geheimnis" sehr gut gefallen. Das liegt vor allem an der hervorragenden Leistung des Sprechers Tilman Röhrig, der gleichzeitig der Autor des Romans ist.
Dem Leben des Michelangelo Merisi aus Caravaggio wurde bisher nicht viel Aufmerksamkeit gewidmet. Auch mir war außer dem Namen, nichts über diesen Maler bekannt. Umso interessanter fand ich nun diesen Blickwinkel auf das Leben und Werk des exzentrischen Künstlers.
Röhrigs Caravaggio ist kein angenehmer Zeitgenosse. Er fällt besonders durch sein aufbrausendes Temperament, seine Gewalttätigkeit und seinen Egoismus auf. Er ist besessen davon im Mittelpunkt zu stehen und ihm nahestehende Personen haben mit seinen Launen zurechtzukommen. Doch Tilman Röhrigs eindringliche Stimme versteht es auch perfekt, den Künstler Caravaggio zum Leben zu erwecken. Seine künstlerischen Exzesse, sein Talent und sein Werdegang bis zum beliebtesten Künstler Roms seiner Zeit werden hier voller Energie und Farben zum Leser transportiert. Es ist keine Figur die ich während des Hörens in mein Herz geschlossen hätte, oder für die ich auch nur Sympathie aufbringen konnte. Doch meine Achtung vor dem Künstler Caravaggio ist gestiegen. Nach der Interpretation von Tilman Röhrig hat Michelangelo Meriso so gelebt, wie er auch gemalt hat: ohne Kompromisse und nur nach seinem eigenen Willen. In einer Zeit, in der der Erfolg eines Malers von Auftragsarbeiten abhing, finde ich das sehr beachtlich.
Auch die Rahmenhandlung des Romans, die in der Neuzeit spielt, fand ich sehr geschickt an das Leben des Malers geknüpft. Was das "Geheimnis" des Caravaggio betrifft, so bleibt es weiterstgehend der Phantasie des Lesers überlassen, welcher der vielen Skandale oder Vorkommnisse im Leben des Caravaggio nun die größte Bedeutung hatte.
Fazit:
Eine wahre Lebensgeschichte, wie sie skandalträchtiger auch nicht hätte erfunden werden können.
Hörbuch: Ein Leben in Farbe
Inhalt:
Michelangelo Merisi aus Caravaggio, genannte Michele, ist ein Maler der in der heutigen Zeit eher wenig Beachtung findet. "Caravaggios Geheimnis" widmet sich diesem widersprüchlichen Mann, der ein kurzes, aber aufregendes Leben führte. Von den Anfängen seiner Kariere an, als noch niemand an sein Talent glaubt, ist Michele davon überzeugt einmal ein berühmter Maler zu werden.
Sein Temperament und sein Egoismus stehen ihm dabei oft selber im Weg, doch er ist nicht bereit aufzugeben.
"Caravaggios Geheimnis" begleitet diesen großen Maler auf seinem Weg zum beachteten Künstler, bis zum Ende.
Meine Meinung:
Mir hat das Hörbuch von "Caravaggios Geheimnis" sehr gut gefallen. Das liegt vor allem an der hervorragenden Leistung des Sprechers Tilman Röhrig, der gleichzeitig der Autor des Romans ist.
Dem Leben des Michelangelo Merisi aus Caravaggio wurde bisher nicht viel Aufmerksamkeit gewidmet. Auch mir war außer dem Namen, nichts über diesen Maler bekannt. Umso interessanter fand ich nun diesen Blickwinkel auf das Leben und Werk des exzentrischen Künstlers.
Röhrigs Caravaggio ist kein angenehmer Zeitgenosse. Er fällt besonders durch sein aufbrausendes Temperament, seine Gewalttätigkeit und seinen Egoismus auf. Er ist besessen davon im Mittelpunkt zu stehen und ihm nahestehende Personen haben mit seinen Launen zurechtzukommen. Doch Tilman Röhrigs eindringliche Stimme versteht es auch perfekt, den Künstler Caravaggio zum Leben zu erwecken. Seine künstlerischen Exzesse, sein Talent und sein Werdegang bis zum beliebtesten Künstler Roms seiner Zeit werden hier voller Energie und Farben zum Leser transportiert. Es ist keine Figur die ich während des Hörens in mein Herz geschlossen hätte, oder für die ich auch nur Sympathie aufbringen konnte. Doch meine Achtung vor dem Künstler Caravaggio ist gestiegen. Nach der Interpretation von Tilman Röhrig hat Michelangelo Meriso so gelebt, wie er auch gemalt hat: ohne Kompromisse und nur nach seinem eigenen Willen. In einer Zeit, in der der Erfolg eines Malers von Auftragsarbeiten abhing, finde ich das sehr beachtlich.
Auch die Rahmenhandlung des Romans, die in der Neuzeit spielt, fand ich sehr geschickt an das Leben des Malers geknüpft. Was das "Geheimnis" des Caravaggio betrifft, so bleibt es weiterstgehend der Phantasie des Lesers überlassen, welcher der vielen Skandale oder Vorkommnisse im Leben des Caravaggio nun die größte Bedeutung hatte.
Fazit:
Eine wahre Lebensgeschichte, wie sie skandalträchtiger auch nicht hätte erfunden werden können.
28.10.2009 14:23:31
(175 Beiträge)
Hier ist meine Meinung zu dem Ganzen:
Pralles Historiengemälde über einen Maler
Gerne wird in Rezensionen historischer Romane von prallen Sittengemälden gesprochen. Es trifft sich also gut, dass Tilmann Röhrig nun einen historischen Roman über den Maler Michelangelo Merisi da Caravaggio, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Carvaggio, also den Urheber solcher prallen Gemälde im eigentlichen Sinne, geschaffen hat.
In Caravaggios Geheimnis erzählt Röhrig vom mühsamen Aufstieg des jungen Michele bis hin zum gefeierten Genie, dessen Gemälde bis heute nicht vergessen sind. Zunächst muss sich der junge Mann als Porträtmaler und Gestalter von Obst für die Werke angesehener Kollegen verdingen, bis er es schafft, sich langsam in der Künstlerszene Roms zu etablieren. Doch dann begeht er einen folgenschweren Fehler und muss Richtung Sizilien fliehen, da er es sich durch seine aggressive Art endgültig mit der Herrscherclique in Rom verscherzt hat.
Röhrig schafft es tatsächlich, das eingangs erwähnte pralle Gemälde über die Epoche des Frühbarock in Italien zu zeichnen. Man meint förmlich die damalige Stadtluft Roms zu atmen und fühlt sich um 400 Jahre zurückversetzt, da Röhrig plastische Schilderungen beschreibt, wie es nur wenige Romanautoren können. Er geht mit Akribie zu Werke und erschafft so ein detailliertes Bild des damaligen Lebens.
Bei all dieser Genauigkeit, mit der Röhrig dem Malergenie nachspürt, hat mir nur eines am Buch nicht so richtig gefallen, und das ist die Hauptperson Michele Merisi selbst. Ich verstehe ja, dass der Autor ein detailgetreues Bild des Malers schaffen wollte (was ihm auch gelungen ist!), aber zu meiner Sympathie für Caravaggio hat das nicht beigetragen. Mir erschien er als Trunkenbold, der nach einigen Bechern Rotwein nur noch vom Hass und seiner Aggression getrieben wurde, als Mann, der sich zwischen den Geschlechtern nicht entscheiden konnte, und als selbstherrlicher Egoist. Daher konnte ich mich während des Lesens nicht so richtig mit dem Maler identifizieren, da er mir selbst nicht sympathisch war.
Insgesamt aber ein toller Schmöker für lange Winterstunden über einen weltbekannten Maler und dessen weniger bekanntes aufregendes Leben!
Pralles Historiengemälde über einen Maler
Gerne wird in Rezensionen historischer Romane von prallen Sittengemälden gesprochen. Es trifft sich also gut, dass Tilmann Röhrig nun einen historischen Roman über den Maler Michelangelo Merisi da Caravaggio, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Carvaggio, also den Urheber solcher prallen Gemälde im eigentlichen Sinne, geschaffen hat.
In Caravaggios Geheimnis erzählt Röhrig vom mühsamen Aufstieg des jungen Michele bis hin zum gefeierten Genie, dessen Gemälde bis heute nicht vergessen sind. Zunächst muss sich der junge Mann als Porträtmaler und Gestalter von Obst für die Werke angesehener Kollegen verdingen, bis er es schafft, sich langsam in der Künstlerszene Roms zu etablieren. Doch dann begeht er einen folgenschweren Fehler und muss Richtung Sizilien fliehen, da er es sich durch seine aggressive Art endgültig mit der Herrscherclique in Rom verscherzt hat.
Röhrig schafft es tatsächlich, das eingangs erwähnte pralle Gemälde über die Epoche des Frühbarock in Italien zu zeichnen. Man meint förmlich die damalige Stadtluft Roms zu atmen und fühlt sich um 400 Jahre zurückversetzt, da Röhrig plastische Schilderungen beschreibt, wie es nur wenige Romanautoren können. Er geht mit Akribie zu Werke und erschafft so ein detailliertes Bild des damaligen Lebens.
Bei all dieser Genauigkeit, mit der Röhrig dem Malergenie nachspürt, hat mir nur eines am Buch nicht so richtig gefallen, und das ist die Hauptperson Michele Merisi selbst. Ich verstehe ja, dass der Autor ein detailgetreues Bild des Malers schaffen wollte (was ihm auch gelungen ist!), aber zu meiner Sympathie für Caravaggio hat das nicht beigetragen. Mir erschien er als Trunkenbold, der nach einigen Bechern Rotwein nur noch vom Hass und seiner Aggression getrieben wurde, als Mann, der sich zwischen den Geschlechtern nicht entscheiden konnte, und als selbstherrlicher Egoist. Daher konnte ich mich während des Lesens nicht so richtig mit dem Maler identifizieren, da er mir selbst nicht sympathisch war.
Insgesamt aber ein toller Schmöker für lange Winterstunden über einen weltbekannten Maler und dessen weniger bekanntes aufregendes Leben!
08.11.2009 13:11:44
(2281 Beiträge)
Inhalt:
Der Maler Michelangelo Marisi kurz Michele genannt will hoch hinaus. Nach einer Lehre bei einem berühmten Maler faßt er in Rom und anderen Städten Italiens Fuß, hat aber zwischendurch immer mal höhen und tiefen und muß sich auch schwer zusammenreißen denn ehr ist ein Hitzkopf und wird schnell jähzorning. Seine große Liebe Paola ist der lebende Beweis seines Jährzorns. Als Junge hat er einen Stein nach ihr geworfen und sie war für immer an der Lippe und Nase entstellt doch sie liebte ihn trotzdem. Sie wird Zofe bei einer Marchesa in Rom und auch Michele findet sich in Rom ein und die beiden treffen sich wieder. Seine verhängnisvolle Liebe zu jungen Männern wird ihm aber zum Verhängnis und so haben Paola und er nur ein lockeres Verhältnis und ein totgeborenes Mädchen. Über diesen Verlußt kommt er nie hinweg. Die Marchesa ist ihm zugetan und Hilft im des öfteresn aus der Patsche, so mal Paola ja die Zofe ist und eine Freundin der Marchesa.
Er malt die schönsten Bilder. Er wird geliebt von seinen Fans und bekommt viele Aufträge. Sein Ruhm beruht darauf das er nach Akt malt. Leute von der Straße und seine besten männlichen Freunde und Freundinnen werden seine Aktmodelle für die Kirchenbilder die er malt doch er hat auch Neider und kommt auch ins Gefängnis. Auf der Flucht stirbt er. Das berühmteste Bild ist die Nativitá. Seit dem Raub von 1969 gilt sie als verschollen. Taucht das Bild am 400. Todestag von Caravaggio im Juli 2010 wieder auf?
Feedback Buch und Cover:
Das Buch hab ich mir anders vorgestellt. Aus der Leseprobe hab ich mir erhofft mehr über das alte Rom zu erfahren und über St. Peter, dem Stephansdom: Stattdessen häufige Hinweise auf Männersex und Gewalt. Waren im Mittelalter wirklich die Männer alle schwul, weil sie an Frauen erst nach der Ehe randurften?
Das Cover gefällt mir gut, ebenso das Bild wenn man das Buch aufschlägt. Hätte mir das Buch sicherlich gekauft, wenn nicht gewonnen, da es so ein schönes Cover hat und der Klappentext sich interssant anhört.
3 Sterne vergebe ich!
Der Maler Michelangelo Marisi kurz Michele genannt will hoch hinaus. Nach einer Lehre bei einem berühmten Maler faßt er in Rom und anderen Städten Italiens Fuß, hat aber zwischendurch immer mal höhen und tiefen und muß sich auch schwer zusammenreißen denn ehr ist ein Hitzkopf und wird schnell jähzorning. Seine große Liebe Paola ist der lebende Beweis seines Jährzorns. Als Junge hat er einen Stein nach ihr geworfen und sie war für immer an der Lippe und Nase entstellt doch sie liebte ihn trotzdem. Sie wird Zofe bei einer Marchesa in Rom und auch Michele findet sich in Rom ein und die beiden treffen sich wieder. Seine verhängnisvolle Liebe zu jungen Männern wird ihm aber zum Verhängnis und so haben Paola und er nur ein lockeres Verhältnis und ein totgeborenes Mädchen. Über diesen Verlußt kommt er nie hinweg. Die Marchesa ist ihm zugetan und Hilft im des öfteresn aus der Patsche, so mal Paola ja die Zofe ist und eine Freundin der Marchesa.
Er malt die schönsten Bilder. Er wird geliebt von seinen Fans und bekommt viele Aufträge. Sein Ruhm beruht darauf das er nach Akt malt. Leute von der Straße und seine besten männlichen Freunde und Freundinnen werden seine Aktmodelle für die Kirchenbilder die er malt doch er hat auch Neider und kommt auch ins Gefängnis. Auf der Flucht stirbt er. Das berühmteste Bild ist die Nativitá. Seit dem Raub von 1969 gilt sie als verschollen. Taucht das Bild am 400. Todestag von Caravaggio im Juli 2010 wieder auf?
Feedback Buch und Cover:
Das Buch hab ich mir anders vorgestellt. Aus der Leseprobe hab ich mir erhofft mehr über das alte Rom zu erfahren und über St. Peter, dem Stephansdom: Stattdessen häufige Hinweise auf Männersex und Gewalt. Waren im Mittelalter wirklich die Männer alle schwul, weil sie an Frauen erst nach der Ehe randurften?
Das Cover gefällt mir gut, ebenso das Bild wenn man das Buch aufschlägt. Hätte mir das Buch sicherlich gekauft, wenn nicht gewonnen, da es so ein schönes Cover hat und der Klappentext sich interssant anhört.
3 Sterne vergebe ich!
28.11.2009 16:33:15
(18436 Beiträge)
Am Anfang des Buches wird im Oktober 1969 ein Gemälde (Navitita) des berühmten Malers Michelangelo Merisi da Caravaggio gestohlen. Kurz nach dem Raub des Kunstwerks springt Tilman Röhrig in die Zeit des Malers und beginnt in seiner Kindheit und beschreibt seinen Werdegang. Allerdings stellt sich für mich die Geschichte des etwas einseitig dar. Hauptsächlich berichtet Tilman Röhrig über die Liebschaften und Besäufnisse des Künstlers. Leider geht mir der Autor zu wenig auf die Beweggründe seiner Bilder ein. Hat Merisi wirklich nur gemalt, was seine Auftraggeber von ihm verlangten oder hatte er noch andere Motive? Ich glaube ja eher, dass Letzteres gilt, denn - so wie Caravaggio beschrieben wird - war er ein sehr dickköpfiger Mann, der kaum Hilfe von anderen annahm.
Außerdem ist mir nicht ganz klar, wo jetzt genau das Geheimnis des Caravaggio liegen soll? Ist es nur das Geheimnis um das gestohlene Gemälde, von dem bis heute keiner weiß, wo es sich befindet? Das allein reicht für den Titel des Buches irgendwie nicht aus. Ich hätte schon vermutet, dass vielleicht Merisi ein wichtiges Geheimnis mit sich herum trägt. Aber dies hat sich mir nicht erschlossen.
Auch sprachlich hat mich der historische Roman nicht wirklich gefesselt. Für diese Thematik war mir die Sprache doch etwas zu rasant. Oft waren mir auch die Zeitsprünge zu groß und zu übergangslos.
Fazit:
Ich habe schon bessere Romane über berühmte Maler gelesen, die mich weitaus mehr in den Bann gezogen haben, da sie es besser verstanden, mich in das Seelenleben des Künstlers eintauchen zu lassen, was Herrn Röhrig leider so gar nicht gelungen ist. Trotz allem gibt es doch der Roman einiges an Information über die Wirken des zweiten Michelangelos.
Außerdem ist mir nicht ganz klar, wo jetzt genau das Geheimnis des Caravaggio liegen soll? Ist es nur das Geheimnis um das gestohlene Gemälde, von dem bis heute keiner weiß, wo es sich befindet? Das allein reicht für den Titel des Buches irgendwie nicht aus. Ich hätte schon vermutet, dass vielleicht Merisi ein wichtiges Geheimnis mit sich herum trägt. Aber dies hat sich mir nicht erschlossen.
Auch sprachlich hat mich der historische Roman nicht wirklich gefesselt. Für diese Thematik war mir die Sprache doch etwas zu rasant. Oft waren mir auch die Zeitsprünge zu groß und zu übergangslos.
Fazit:
Ich habe schon bessere Romane über berühmte Maler gelesen, die mich weitaus mehr in den Bann gezogen haben, da sie es besser verstanden, mich in das Seelenleben des Künstlers eintauchen zu lassen, was Herrn Röhrig leider so gar nicht gelungen ist. Trotz allem gibt es doch der Roman einiges an Information über die Wirken des zweiten Michelangelos.
11.01.2010 05:36:26

