Das Tauschticket-Forum

Hier können Sie mit anderen Mitgliedern diskutieren, Fragen zu Tauschticket stellen, auf Ihre angebotenen Artikel aufmerksam machen und natürlich andere Mitglieder kennen lernen. Bitte beachten Sie dabei die Regularien unseres Forums.

Suche im Forum

"Ein fast perfekter Plan" - Petra Hammesfahr

 
Beitrag
erstellt am
Farin_Urlaub

Farin_Urlaub

(175 Beiträge)

Das neueste Buch von Petra Hammesfahr durfte ich bereits vorab lesen, doch leider hat es mich so überhaupt nicht begeistern können!

Kerstin Riedke, Besitzerin eines Friseursalons schmiedet einen fast perfekten Plan, um ans große Geld zu gelangen. Geschickt manipuliert sie ihren Freund Richard Maltei, der sich als ziemlicher Simpel entpuppt, damit er die reiche Regine Satorius, Tochter von Kerstins Kundin Carla Sartorius, verführt, heiratet und anschließend tötet. Als Nutznießer dieses Todes soll dann Richard den Erbschaftsteil Regines einstreichen und Kerstin und ihr Freund können ein Leben inmitten von Luxus führen.
Leider hat die Manipulatorin Kerstin bei ihrem Plan einige wichtige Punkte außer Acht gelassen. So entpuppen sich ihre Infos aus erster Hand, nämlich die Neuigkeiten von Carla über den Stand der Dinge in der Familie Sartorius als heillos übertrieben und das mörderische Paar sieht sich mit neuen Problemen konfrontiert.
Im Prolog wird der Leser bereits mit dem Ende des Buches konfrontiert und die Spannung, die Hammesfahr aufbauen will besteht nun in der Frage, wie es zu diesem grausamen Verbrechen kam. Bis man die ganze Intrige allerdings durchschaut hat, vergehen 420 Seiten, durch die sich der Leser mühevoll hindurch kämpfen muss. Zwar beginnt die Autorin die Geschichte in hohem Tempo, dieses verflacht aber zusehends mit der Länge des Buchs und man fragt sich, ob eine Kürzung um 100 Seiten dem Buch nicht gutgetan hätte.
Richtige Sympathieträger gibt es im Buch auch keine und die Charakter scheinen für meine Begriffe recht einfach gestrickt: Regine ist grenzenlos naiv, Richard ist auch nicht gerade helle und zwischenmenschlich völlig inkompetent und Kerstin erscheint nur als geldgierige und gefühlskalte Manipulatorin. Mitgelitten habe ich aus diesem Grund mit keinem der Protagonisten und Protagonistinnen und habe das Buch somit auch ohne weitere Nachwirkung zugeklappt.
Weiter Minuspunkte sammelt das Buch in seiner Realitätsferne: Als dann in der Geschichte auch noch Séancen und eine Wahrsagerin auf einem Jahrmarkt aufgetaucht sind, war für mich das Maß der Erträglichkeit voll und ich wollte das Buch nur noch so schnell wie möglich hinter mich bringen. Ein endgültiger Kritikpunkt war für mich der Schluss, der mich äußerst unbefriedigt zurück ließ und somit verdient sich das Buch in meinen Augen keine gute Bewertung!



Ich bin schon auf eure Meinungen gespannt!
03.11.2009 20:31:40
engineerwife

engineerwife

(5737 Beiträge)

oh nein ... ich habe zum Geburtstag ein Buchgutschein bekommen und mir gestern nun gerade dieses Buch gekauft. Werde es bald lesen und bin gespannt ob ich deine Meinung teilen werde. Ich habe sonst die Bücher dieser Autorin immer sehr gerne gelesen.
04.11.2009 08:09:08
Farin_Urlaub

Farin_Urlaub

(175 Beiträge)

@ Engineerwife

Lass das Buch doch erst einmal unvoreingenommen auf dich zu kommen! Ich wollte dir nicht im Voraus die Laune auf die Buchlektüre verderben, nur hat es meinem Geschmack eben nicht entsprochen. Als Frau kannst du den Roman natürlich ganz anders betrachten und mir sind auch schon einige Meinungen untergekommen, die das Buch ganz großartig fanden, von daher musst du dir gar nichts denken. Es war auch mein erstes Buch von Petra Hammesfahr und ich habe daher keine Vergleichsmöglichkeit zu anderen Büchern der Autorin. Mein Lesegeschmack ist eben etwas anders, aber du musst, wie eben schon erwähnt, das Buch einfach auf dich zukommen lassen (oder du forderst es bei mir an ;-))!
Viel Grüße!
04.11.2009 12:06:35
engineerwife

engineerwife

(5737 Beiträge)

das werde ich machen ... es unvoreingenommen lesen und anschließend berichten. Anfordern brauch ich es nicht, hab es ja schon zu Hause liegen.
Dir auch viele Grüße!
04.11.2009 12:38:45
Farin_Urlaub

Farin_Urlaub

(175 Beiträge)

Na, dann viel Spaß damit!
04.11.2009 13:39:33
Lilli33

Lilli33

(24338 Beiträge)

So ganz überzeugt hat mich Petra Hammesfahr mit diesem Buch auch nicht. Ist auch mein erstes von ihr (und vorerst letztes)
Hier meine Rezi:

Nicht wirklich perfekt

Das Buch beginnt mit dem Fund einer übel zugerichteten Frauenleiche. Als Täter wird Richard Maltei verhaftet, doch der behauptet, unschuldig zu sein.


Der junge Richard Maltei ist der Freund der zehn Jahre älteren Kerstin Riedke. Kerstin ist die Friseuse von Carla Sartorius. Diese erzählt ihr, dass ihr Mann nicht mehr lange zu leben hat. Die einzige Tochter, Regine, wird dann ein Vermögen erben. In Kerstin reift der Plan, dass Richard sich an Regine heranmachen und sie heiraten soll. Später soll sie ermordet werden und Richard alles erben. Richard ist alles andere als begeistert, doch er vergöttert Kerstin, ist ihr geradezu hörig und tut im Endeffekt doch alles, was sie von ihm verlangt.


Natürlich läuft nicht alles so, wie Kerstin und Richard das geplant haben. Sie werden immer wieder von unliebsamen Neuigkeiten überrascht. Schließlich stellt sich auch noch heraus, dass Regine eine besondere Gabe hat...


Der Stil von Petra Hammesfahr gefällt mir recht gut, ich finde ihn für einen Psychothriller sehr gelungen. Die Sätze sind einfach, kurz und prägnant. Da bleibt sehr viel Platz für die eigene Fantasie, von der ein Psychothriller ja lebt. Die Stimmung erscheint recht düster und trostlos, und zwar sowohl in den einfachen Verhältnissen von Kerstin und Richard als auch in der Welt der reichen Familie Sartorius. Schade finde ich, dass nicht eine der Personen irgendwie sympathisch wirkt und man sich mit ihr identifizieren kann. Es fällt mir dadurch schwer, mich in die Geschichte hineinzufühlen. Man liest irgendwie aus der Distanz, es berührt einen eigentlich alles nicht. Das nimmt dem Buch auch die Spannung. Die Charaktere sind alle recht einfach gestrickt: Regine ist nur naiv, Kerstin nur berechnend, Carla nur aufopfernd, Hartmut Sartorius gefühllos.


Das Buch lässt sich locker lesen und ist auch ein bisschen unterhaltsam, aber es beinhaltet mehr Psycho als Thriller. Spannend wird es eigentlich erst auf den letzten 100 Seiten ein bisschen, als Regine den Verdacht bekommt, dass Richard sie ermorden will. Ich konnte das aber alles nicht so ernst nehmen, weil ja immer wieder die übersinnliche Gabe von Regine mitspielt. Das ist mir persönlich zu hanebüchen. Zwischendurch zeigt das Buch erhebliche Längen, wenn irgendwelche Renovierungsarbeiten oder Finanzierungsprobleme in aller Breite erörtert werden. Der Schluss ist ganz nett, wenn auch vorhersehbar und etwas zu kurz. Insgesamt ist mir die Geschichte viel zu unrealistisch.
04.11.2009 15:04:02
senta99

senta99

(8484 Beiträge)

Oh, wie interessant, meine Mutter ist absoluter Hammesfahr-Fan, da hab ich dann ja prima einen "Nikolaus" oder so. *g*
04.11.2009 17:29:26
Shirley

Shirley

(835 Beiträge)

Kurz und knapp:

spannender Anfang, lässt im weiteren Verlauf deutlich an Spannung nach, abgebrochen, vertauscht und die Autorin vorerst meide.
04.11.2009 21:24:16
tanja_kaeser

tanja_kaeser

(1561 Beiträge)

Ich wusste gar nicht, dass es von ihr ein neues Buch gibt. Die ersten Bücher fand ich noch super, aber irgendwie hat sie nachgelassen. Leider! Ich mag ihre Art zu Schreiben. Die Krimis sind nicht so klischeehaft wie die amerikanischen, aber irgendwie haben die Bücher an Reiz verloren. Da ich aber immer wieder hoffe, dass es nur besser werden kann :-), werde ich das Buch auch lesen und weiter hoffen.
04.11.2009 22:54:14
Mary_Poppins

Mary_Poppins

(8564 Beiträge)

Ich hab das Buch auch bei vorablesen gewonnen; allerdings muss es erst noch etwas warten; vorher sind noch 3 Leserundenbücher dran. ;o)
05.11.2009 07:07:20
Spatzi79

Spatzi79

(12833 Beiträge)

Richard und seine ältere Freundin Kerstin schmieden einen perfiden Plan. Da Regine, die Stieftochter von Kerstins Friseurkundin Carla, nach dem Tod des Vater ein großes Vermögen erben wird, soll Richard sich an Regine heranmachen, sie dazu bringen, sich in ihn zu verlieben und ihn zu heiraten - und nach der Hochzeit und dem Tod des Vaters soll es dann zu einem Unfall oder Selbstmord kommen, so dass Richard alles erbt und sich mit Kerstin ein tolles Leben machen kann.

Soweit der Plan.

Gleich im Prolog erfährt man, dass Richard am Ende wohl tatsächlich einen Mord begehen wird - nur an wem?

Ich fand das Buch spannend, allerdings hatte es teilweise seine Längen.

Warum in diese Story unbedingt noch Übersinnliches in Form von Regines bei der Geburt gestorbenen Bruders hineingequetscht werden musste, hat sich mir nicht ganz erschlossen, gab der ganzen Geschichte einen etwas wirren Touch, aber das ist bei Petra Hammesfahr ja öfter so.

Alles in allem ein unterhaltsames gut lesbares Buch, das aber an einigen Stellen durchaus etwas spannender hätte sein dürfen!
07.11.2009 14:19:27
ultrapaula

ultrapaula

(5758 Beiträge)

Als Hammesfahr-Fan habe ich das Buch natürlich auch gelesen und hier meine Beschreibung:
Kerstin Riedke, Friseurin mit eigenem Salon, hat eine besondere Beziehung zu ihrer Kundin Carla Sartorius, die einen märchenhaften Lebensweg aufweisen kann.Als Tochter einfacher Pensionsbesitzer aus dem Allgäu hat sie den Steuerberater und Immobilienhändler Hartmut Sartorius geheiratet, nachdem sie spontan auf seine Annonce geantwortet hat, die ihr einen neuen Familienstand, eine (Stief-)Tochter Regine und v. a. einen neuen Lebensstil beschert, vom dem sie Kerstin bei den Besuchen regelmässig und intensiv vorschwärmt.

Kerstin hat klare Ziele.Was sie sich vornimmt, will sie auch verwirklichen.So missbraucht sie ihren Freund Richard, um mit Carlas Stieftochter Regine zunächst eine Beziehung,später eine Heirat einzugehen, denn Regine erwartet eine große Erbschaft und daher soll sie nach Kerstins perfektem Plan bei einem "Unfall" ums Leben kommen.Richard wird mit teurer Keidung, einem eindruckschindenden Mercedes ausstaffiert.Er wird zum Befehlsempfänger.Jede Geste, jeder Satz wird detaillert gemeinsam geplant und eingeübt.Richard mutiert vom einfachen Gebäudereiniger zum zärtlichen Liebhaber.
Die Autorin hat klare Charaktere gezeichnet, die jedoch völlig unterschiedlich sind.Da ist Regine mit ihrer belasteten emotionalen Kindheit, die sie durch Zwiegespräche mit dem Zwillingsbruder versucht zu kompensieren.Hartmut Sartorius, auch "Väterchen Frost" genannt, weil er so kalt und zynisch ist; Richard Maltei, ein naiver, leicht zu manipulierender junger Mann, der sich niemals seiner älteren Freundin gegenüber durchsetzen kann, aber auch auch Carla Sartorius, eine Frau der "bösen Zeichen", die Menschen nach eigener Aussage auch gerne auf den Arm nimmt und zu Sarkasmus neigt.
Mit diesen Hauptpersonen und Nebendarstellern wie z.B.Berni, Christel und Matthias
entwickelt sich ein spannender Psychothriller, in dem u.a. Esotherik, Geldgier eine zentrale Rolle spielen.Einem einfachen Ehering wird übernatürliche Kraft verliehen, Staubkreuze kehren wieder und haben eine mysteriöse Bedeutung.

Zwischenzeitlich mag sich das Geschehen (Finanzierung, Ausstattung der Immobilie)
evtl. etwas in die Länge ziehen, ansonsten werden immer wieder Details eingestreut, die den Leser zum Weiterlesen nahezu "zwingen".

Um hier keinen Spoiler zu verwenden, bezeichne ich das Ende des Buches als "typisch Hammesfahr" und kann es nur jedem empfehlen.

07.11.2009 15:37:32
harakiri

harakiri

(47345 Beiträge)

ich weiß ja jetzt nicht, ob ich das Ende richtig verstanden habe *gg*

will aber auch nicht spoilern
09.11.2009 15:11:10
harakiri

harakiri

(47345 Beiträge)

Verwirrend


Aber das ist ja typisch Hammesfahr. Nur nichts so sein lassen wie man denkt.
Richard Maltei wird wegen Mordes verhaftet. Nur: wen hat er umgebracht und auf wessen Geheiß? Das herauszufinden bleibt dem Leser überlassen.
Frau Hammesfahr lässt den Leser dabei ganz schön im Dunkeln. Der Roman ist spannend geschrieben, von Anfang an wird Richard mit seiner Geliebten als die Bösen dargestellt.
Doch wie immer bei Frau Hammesfahr kommt alles anders, und anders als man denkt.
09.11.2009 17:40:25
engineerwife

engineerwife

(5737 Beiträge)

so, nun habe ich gerade ausgelesen und muss sagen, ich bin sehr enttaeuscht. Mir war das alles zu abgehoben mit den ganzen Stimmen aus dem Jenseits.

Schade um den Buchgutschein, den ich dafuer geopfert habe.
21.11.2009 08:13:21
BineL

BineL

(18436 Beiträge)

Kerstin, die Lebensgefährtin von Richard und die Frisörin der scheinbar wohlhabenden Carla, tüftelt einen Plan aus, bei dem Richard Carlas Tochter Regine heiraten, töten und dann richtig erben soll.

Allerdings gestaltet sich der Plan doch sehr schnell als nicht so perfekt, da Kerstin doch nicht so richtig recherchiert hat, da ihre Kundin Carla bei ihren Erzählungen im Frisörsalon etwas geflunkert hatte.

Das Buch lässt sich eigentlich flüssig lesen, wenn denn auch der Inhalt so spannend gewesen wäre, wie man es von Frau Hammesfahr gewohnt ist. So habe ich mich doch etwas durch das Buch gequält, weil mich die Handlung nicht wirklich gepackt hat und die Protagonisten mir allesamt (bis auf Carla) unsympathisch waren bzw. ich keinen rechten Zugang zu ihnen finden konnte. Da ist die geldgierige Kerstin, der Loser und Pantoffelheld Richard, die etwas weltfremde Regine und der dicke, übersinnliche Nachbar.

Fazit:

Ein enttäuschendes Buch der sonst so guten Autorin Petra Hammesfahr. Das Buch hat mich gelangweilt und zum Teil auch mit all dem esoterischen Drumherum auch ziemlich genervt. Ich bin da eindeutig Besseres gewohnt.

13.12.2009 15:16:22
Mary_Poppins

Mary_Poppins

(8564 Beiträge)

Ich habe das Buch abgebrochen; kam nicht richtig in die Geschichte. Aber wo ich hierwas von Stimmen aus dem Jenseits lese, bereue ich meine Entscheidung nicht.
14.12.2009 01:18:04
Gela2310

Gela2310

(14214 Beiträge)

Die Leseprobe hat viel versprochen und auch gehalten. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich hätte es am liebsten in einem Rutsch gelesen.

Kerstin ist ehrgeizige Besitzerin eines Frisörsalons und strebt nach Geld und Reichtum. Um das zu erreichen, macht sie nicht mal vor Mord halt. Sie benutzt ihren dümmlichen Liebhaber Richard, um ihren Traum wahr werden zu lassen. Richard soll die Stieftochter Regine, einer von Kerstins reichen Stammkundinnen, heiraten und diese dann umbringen.

Mir hat es gefallen, die Konstruktionen und Ideen von Kerstins Plan zu lesen und mitzufiebern. Als Leser war ich allerdings auf der Seite des "Opfers" Regine und habe die ganze Zeit gehofft, dass der Plan scheitert. Der Titel des Buches hat ja auch schon einen entscheidenen Hinweis gegeben. Trotzdem war das über 400 Seiten starke Buch bis zur letzten Seite spannend.

Petra Hammesfahr hat mir, wie schon oft mit ihren Büchern, nervenkitzelnde Lesestunden bereitet !
14.12.2009 11:26:59
sumisueffie

sumisueffie

(26 Beiträge)

Das Buch hat mich eigentlich enttäuscht. Die Idee, obwohl nicht neu, liefert doch jede Menge Stoff für eine spannende Geschichte. Diesmal jedoch nicht, leider.

Regine, Tochter aus gutem Hause glaubt sich in Richard verliebt zu haben.Richard führt ein stinknormales Leben mit seiner nimmersatten Gattin Kerstin. Diese führt ein Friseursalon, was ihr nicht genug ist. Um ihre Habgier zu stillen setzt sie Richard, der sie abgöttisch liebt, auf Regine an. Er soll ihr den Kopf verdrehen und sie dann loswerden. Nur so würden er und Kerstin an die Erbschaft der vermeintlichen Ehefrau kommen.

Doch es kommt alles ganz anders. Regine hat Fähigkeiten mit denen sie es Richard nicht einfach macht sie loszuwerden. Während Regine versucht sich mit ihren Kräften anzufreunden und diese zu verstehen, schmieden ihr Ehemann und Kerstin ihre Pläne weiter.......

Die Autorin erzählt viel zu viel und viel zu ausführlich. Dem Leser bleibt nichts erspart. Ob wichtig oder nicht, jedes Detail wird erwähnt. Diese Erzählweise verbittet jegliches Nachdenken und Vermuten. Alles wird auf dem Präsentierteller dar geboten.

Das Buch wäre vielleicht besser gelungen wenn man das Ganze nicht auf über 400 Seiten gestreckt hätte. "In der Kürze liegt die Würze" trifft auf dieses Buch mehr als zu.


21.12.2009 20:54:20
Nina2401

Nina2401

(1309 Beiträge)

Ich war auch sehr enttäuscht.

In dem kurzen Prolog wird man als Leser an den Tatort geführt und lernt auch schon den Täter kennen. Dann lernt man so nach und nach alle Protagonisten und ihren tristen Alltag kennen. Die Sprache ist klar und gewürzt mit einer gehörigen Prise Zynismus. Aber das macht die Alltagsschilderungen leider auch nicht spannender. Ich habe mich ehrlich gesagt ein wenig durch das Buch gequält, es war teilweise recht unglaubwürdig und langatmig. Ein Thriller muss für mich spannend sein, ich muss mitfiebern und mich zwingen, das Buch wegzulegen. Aber das war hier absolut nicht der Fall, ich musste mich eher zwingen, weiter zu lesen. Dies war mein 1. Buch dieser Autorin und es mir die Lust auf weitere Bücher von ihr erstmal genommen.
21.12.2009 20:55:44