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In weißer Stille von Inge Löhning

 
Beitrag
erstellt am
tigercat666

tigercat666

(119332 Beiträge)

Wie bin ich die Erste, dabei hab ich doch so lange gebraucht. ;o)

Ein Krimi der eher leisen Töne und doch Spannung pur, bis zur letzten Seite.

*In weißer Stille* war der erste Roman den ich von der Autorin gelesen habe, da es sich dabei um den 2 Roman um Konstantin Dühnfort, was mich erst ein klein wenig skeptisch an das Buch herangehen ließ, kann man allem folgen, wenn man den ersten Roman nicht kennt?

Man kann, problemos, das was man an Hintergrundwissen von Konstantin Dühnfort braucht, wird einem gut vermittelt.

Konstantin Dühnfort und sein Team müssen den Mord an Wolfram Heckeroth aufklären, der an die Heizung gefesselt in seinem Wochenendhaus qualvoll verdursted ist.

Im Laufe der Geschichte, bröckelt die heile Weltfassade der Familie Heckenroth, Wolfram, das Opfer, war ein Sadist, der nicht nur verbal seine Familie quälte sondern körperlich auch viele Frauen, Albert der älteste Sohn und Vaters Liebling, betrügt seine Frau Babs, Bertram der zweite Sohn, ist ein gescheiterter Architekt, der sich mit seinem Vater nicht verstand und immer auf Konfrontationskurs mit diesem war, die Schwester, aufgrund ihrer Erziehung, gefühlskalt und Karriere geil.

Motive zum Mord lassen sich einige finden, auch einige der von Wolfram gedemütigten Frauen, könnten Täter sein.

Durch akribische Polizeiarbeit kommen Dühnfort und sein Team sehr weit am Schluss des Buches auf den Mörder, für mich ist der Täter ein klein wenig überraschend, kurzfristig hatte ich jemand anderen im Sinn, das hat für mich das Buch aber nur noch aufgewertet.

Auch durch die dramaturgisch gut eingesetzten Szenen aus dem Privatleben der Ermittler, passten sehr gut ohne das sie sich zu weit in den Vordergrund drängten.

Das Ende des Buches, das nichts mit dem Fall zu tun hat, hat mich auch sehr überrascht, wie geht denn das nun weiter?

14.01.2010 09:43:52
Katina1978

Katina1978

(2281 Beiträge)

Der Titel "In weißer Stille" paßt irgendwie nicht zum Kriminalroman. Die Stricke auf dem Cover schon ehr.

Als "Stille" kann man das Schweigen der Familie Heckerroth interpretieren, aber das "in weißer" gibt mir Rätsel auf. Es sei denn man meint mit weiß "Reinheit". Keine Ahnung, das Buch hätte anders betitelt sein müssen.

Familie Heckerroht eine bayrische Arztfamilie, gut situiert, von außen hin heile Welt. Vater, Mutter und 3 erwachsene Kinder. Sohn Albert ist Arzt wie der Vater, Sohn Bertrahm fällt aus der Rolle und Tochter Caroline hat sich auch einen Namen gemacht. Anerkannt wird vom Vater aber nur Albert.

Als die Mutter stirbt, gibt sie an Caroline ihren letzten Willen bekannt. Sie soll ihre Tagebuch an sich nehmen. Das hat später noch folgen.

Mit dem Tod der Mutter bekommt die Familie immer mehr Risse. Erst stirbt der Vater, angebunden an der Heizung und grausam verdurstet in seinem Wochenendhaus. Später passiert dann noch so einige tragische Dinge, die Kommissar Dünforht Rätsel aufgeben. Dazu hat Dünforth auch mit seiner eigenen Beziehung zu kämpfen und dann ist da noch die junge halb Italienerin, eine Kollegin, die sein Herz berührt.

Viel Krimi und ein bisschen Liebe und Herzschmerz und ein paar Hinweise auf Essensgewohnheiten vereint die Autorin Inge Löhnig in diesem Buch. Für einen deutschen Krimi konnte man das Buch ganz gut lesen und es hat mir nicht schlecht gefallen. Werde mir mal den 1. Teil noch besorgen.

Danke das ich das Buch lesen durfte, habe 5 Tage gebraucht.
17.01.2010 10:58:00
tigercat666

tigercat666

(119332 Beiträge)

der Titel, nimmt Bezug auf ein Buch das die Mutter der Familie wohl sehr geschätzt hat, aber da das nur kurz erwähnt wurde, hast du wohl recht, man hätte einen anderen Titel wählen können.
18.01.2010 06:53:19
Spatzi79

Spatzi79

(12833 Beiträge)

Nachdem ich den ersten Band der Autorin einfach klasse fand, war ich schon sehr gespannt auf "In weißer Stille". Meine Erwartungen hat der 2. Band um Kommissar Dühnfort leider nicht so ganz erfüllt.

Es fing spannend an, ein grausam ermordeter ehemaliger Kinderarzt, an die Heizung in seinem Ferienhaus gefesselt und dort elend verdurstet. Im Lauf der Geschichte zeigt sich eine völlig zerüttete Familie, in der der äußere Schein immer am wichtigsten war - aber nun bröckelt die Fassade und es kommen alte Geheimnisse ans Licht, so dass am Ende klar wird, wie die Ereignisse aus der Vergangenheit zu dem Mord geführt haben.

Die Darstellung von Konstantin Dühnfort hat mir wieder sehr gut gefallen, es bleibt zu hoffen, dass es weitere Bücher mit diesem sympathischen Kommissar geben wird, und dass bei denen dann auch die Story wieder etwas fesselnder sein wird!
21.01.2010 08:54:43
tigercat666

tigercat666

(119332 Beiträge)

ich habe bisher immer einen Bogen um deutsche Krimis gemacht, deshalb fand ich diesen wohl auch so toll, den ersten Dühnfort Roman bekomme ich in den nächsten Tagen auch, wenn der noch besser ist, freue ich mich um so mehr drauf.
21.01.2010 10:29:04
Fitlinerin

Fitlinerin

(8040 Beiträge)

Ich stimme Dir voll und ganz zu, Spatzi :-)
21.01.2010 11:04:50
ultrapaula

ultrapaula

(5758 Beiträge)

So, nachdem ich den zweiten Fall um Kosta Dühnfort verschlungen habe, poste ich euch hier meinen Eindruck.

Eine Familie hält zusammen,das ist das Motto der Akademikerfamilie Heckeroth, den Kommissar Konstantin Dühnfort und sein Team dieses Mal zu bearbeiten hat.
Dühnfort wird an einem Oktoberabend zu einem Haus am Starnberger See gerufen.Dort wird der ehemalige Kinderarzt Wolfram Heckeroth von seinem Sohn Albert ermordet aufgefunden.Mit einem Gürtel ist er an eine Heizung gekettet.Todesursache ist Dehydrierung, er ist verdurstet.

Sofort werden die Ermittlungen aufgenommen und die gesamte Familie Heckeroth, bestehend aus drei erwachsenen Kindern wird durchleutet.Die Ermittlungen ergeben, dass hinter der heilen Fassade das wenigste so ist, wie es scheint.
Wolfram, ein despotischer Familienvater hat seine beiden Söhne Albrecht und Bertram gegeneinander ausgespielt, Caroline, die Tochter war nur ein Mädchen.Die Erziehung verlief sehr konservativ, Emotionen existierten nicht.Elli, seine Ehefrau ist vor kurzer Zeit gestorben.Auch sie war nicht in der Lage, sich ihrem leistungsorientierten Mann entgegenzusetzen.Sie hinterlässt ein Tagebuch mit brisantem Inhalt.
Dühnfort, im Kollegen- und Familienkreis Kosta genannt, arbeitet sich durch das Dickicht.Er erfährt näheres über die berufliche und private Situation der einzelnen Familienmitglieder, sowie dem sozialen Umfeld des Getöteten, die zunehmend unter Druck geraten.

Inge Löhnig hat einen hervorragenden psychologischen Kriminalroman geschrieben, der absolut fesselt.Auch wenn im Zeitalter moderner Kommunikation PC und Handy im Mittelpunkt stehen, fliessen diese Mittel ein, sind aber so geschickt arrangiert, dass sie eher nebensächlich sind und in der Anwendung auch für Laien verständlich.
Besonders hervorzuheben ist natürlich die psychische Entwicklung der Einzelnen.Jeder hat seine eigene Thematik, die aber auf, letztendlich EIN Problem zurückzuführen ist.Die Autorin hat aus vielen Vorfällen, sei es Kriminalfälle oder pschychische Erkrankungen einen hervorragenden Roman entwickelt.Die erzkonservative Linie zieht sich durch das Buch, sei es bezüglich Kleiderwahl, aber auch Spielgeräte der Kinder, bis hin zum unendlichen Leistungsdruck.Hoffentlich versteht jeder Leser diese Rezension richtig, denn es ist definitiv keine Vorverurteilung einer konservativen Lebenseinstellung und -führung.

Ich persönlich kann mir einige Elemente solch eine Familiensituation von AUSSEN HUI, INNEN PFUI gut vorstellen.
22.01.2010 15:04:53
Spatzi79

Spatzi79

(12833 Beiträge)

Kosta?
Wird er nicht Tino genannt?
22.01.2010 15:42:24
ultrapaula

ultrapaula

(5758 Beiträge)

@Spatzi, danke, Kosta hatte ich neulich auch mal :0(.
22.01.2010 16:02:25
ultrapaula

ultrapaula

(5758 Beiträge)

KORREKTUR:
So, nachdem ich den zweiten Fall um Kostantin Dühnfort verschlungen habe, poste ich euch hier meinen Eindruck.

Eine Familie hält zusammen,das ist das Motto der Akademikerfamilie Heckeroth, den Kommissar Konstantin Dühnfort und sein Team dieses Mal zu bearbeiten hat.
Dühnfort wird an einem Oktoberabend zu einem Haus am Starnberger See gerufen.Dort wird der ehemalige Kinderarzt Wolfram Heckeroth von seinem Sohn Albert ermordet aufgefunden.Mit einem Gürtel ist er an eine Heizung gekettet.Todesursache ist Dehydrierung, er ist verdurstet.

Sofort werden die Ermittlungen aufgenommen und die gesamte Familie Heckeroth, bestehend aus drei erwachsenen Kindern wird durchleutet.Die Ermittlungen ergeben, dass hinter der heilen Fassade das wenigste so ist, wie es scheint.
Wolfram, ein despotischer Familienvater hat seine beiden Söhne Albrecht und Bertram gegeneinander ausgespielt, Caroline, die Tochter war nur ein Mädchen.Die Erziehung verlief sehr konservativ, Emotionen existierten nicht.Elli, seine Ehefrau ist vor kurzer Zeit gestorben.Auch sie war nicht in der Lage, sich ihrem leistungsorientierten Mann entgegenzusetzen.Sie hinterlässt ein Tagebuch mit brisantem Inhalt.
Dühnfort, im Kollegen- und Familienkreis Tino genannt, arbeitet sich durch das Dickicht.Er erfährt näheres über die berufliche und private Situation der einzelnen Familienmitglieder, sowie dem sozialen Umfeld des Getöteten, die zunehmend unter Druck geraten.

Inge Löhnig hat einen hervorragenden psychologischen Kriminalroman geschrieben, der absolut fesselt.Auch wenn im Zeitalter moderner Kommunikation PC und Handy im Mittelpunkt stehen, fliessen diese Mittel ein, sind aber so geschickt arrangiert, dass sie eher nebensächlich sind und in der Anwendung auch für Laien verständlich.
Besonders hervorzuheben ist natürlich die psychische Entwicklung der Einzelnen.Jeder hat seine eigene Thematik, die aber auf, letztendlich EIN Problem zurückzuführen ist.Die Autorin hat aus vielen Vorfällen, sei es Kriminalfälle oder pschychische Erkrankungen einen hervorragenden Roman entwickelt.Die erzkonservative Linie zieht sich durch das Buch, sei es bezüglich Kleiderwahl, aber auch Spielgeräte der Kinder, bis hin zum unendlichen Leistungsdruck.Hoffentlich versteht jeder Leser diese Rezension richtig, denn es ist definitiv keine Vorverurteilung einer konservativen Lebenseinstellung und -führung.

Ich persönlich kann mir einige Elemente solch eine Familiensituation von AUSSEN HUI, INNEN PFUI gut vorstellen.
22.01.2010 16:21:15
Patwelli

Patwelli

(6710 Beiträge)

Der Titel im Betreff ist übrigens falsch geschrieben, so findet man das Buch bei vollem Titel nicht über die Suchfunktion *g*.

Ich bin ziemlich begeistert von dieser Neuentdeckung, ein aufstrebendes Talent am Krimihimmel *g*, beide Bücher habe ich kurz hintereinander verschlungen.

Nach ihrem gelungenen Debütroman nun der zweite Fall, in dem Kommissar Dühnfort ermitteln darf. Ein ehemaliger Kinderarzt wird in seinem Wochenendhaus tot aufgefunden, gefesselt an einer Heizung, so dass er langsam und qualvoll verdurstet ist, wie gefühllos muss jemand sein, um einen alten Mann so lange leiden zu lassen. Albert, sein ältester Sohn hat ihn gefunden, scheidet er damit automatisch als Verdächtiger aus? Als noch ein brisantes Fotoalbum in der Wohnung von Wolfram Heckeroth, dem Mordopfer, gefunden wird, erweitert sich der Kreis der Tatverdächtigen und der Mordmotive um einiges. Ist es doch kein Raubmord gewesen? War der Täter auf Rache aus oder brauchte er Geld? In gewohnter spannender Erzählqualität lässt uns Inge Löhnig an den Ermittlungen teilnehmen, und natürlich auch an den Familienschicksalen und den Privatproblemen der Ermittler. Wie schon im ersten Band beinhaltet auch dieses Buch nicht nur den eigentlichen Fall, sondern auch noch vieles darum herum.

Dr. Wolfram Heckeroth hinterlässt drei Kinder. Albert, der älteste, ist in seine Fußstapfen getreten und Kinderarzt geworden. Außerdem galt ihm die ganze Liebe und Anerkennung des Vaters, er war der Thronfolger und hat dieses wirklich ausgekostet. Caroline, die einzige Tochter, kämpft seit ihrer Kindheit um die Aufmerksamkeit des Vaters, leider vergebens. Sie ist knallhart in ihrem Job, Karriere hat die oberste Priorität, wenn es da nicht die ständigen Zweifel gäbe, ob ihr Freund Marc wirklich sie als Person liebt oder mehr die Vorzüge ihres Jobs. Der jüngste Sohn, Bertram, ist ein erfolgloser Architekt, den gehörige Geldsorgen plagen. Der prädestinierte Verdächtige, die Ermittlungen fokussieren sich schnell auf ihn, besonders, da er sich nicht gerade kooperativ gibt. Zusätzlich gibt es dann noch seine ehemaligen Geliebten in dem Fotoalbum, die Wolfram in demütigenden Positionen photographiert hat. Rache als Motiv lässt sich nicht ausschließen, einige Frauen leiden noch heute unter der Erfahrung.

Viele lose Fäden werden zum Ende hin verknüpft, Ereignisse, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, erweisen sich als äußerst aufschlussreich. Nach einem etwas langatmigen Anfang schafft Inge Löhnig es durchaus, die Spannung zu halten, alle Fäden zu verknüpfen und viele Geschichten zu erzählen. Immer wieder bringt sie pikante Details in die Geschichte, sobald man meint, dem Täter auf der Spur zu sein, tauchen neue überraschende Beweise auf, die in eine ganz andere Richtung weisen. Dühnfort ist mittlerweile mit seiner Traumfrau Agnes zusammen, er möchte eine Familie und Kinder, bevor er zu alt dafür ist. Agnes ist sich nicht sicher und so muss Dühnfort eine Entscheidung treffen. Seine Kollegin Gina hat gesundheitliche Probleme, die ziemlich viel Raum beanspruchen. Caroline Heckeroth findet ein Tagebuch ihrer verstorbenen Mutter und muss sich mit der Wahrheit über die Ehe ihrer Eltern auseinandersetzen. Alberts Frau Babs möchte wieder arbeiten und hat gleichzeitig den Verdacht, dass ihr Mann sie betrügt, Außerdem ist ihr die Erziehung ihrer Kinder, Zwillingssöhne, sehr wichtig, sie möchte, dass sie ordentliche Menschen werden, die moralisch einwandfrei handeln. Dazu gehört auch, sich mit neumodischen Spielkonsolen zu beschäftigen. Alle diese Geschichten sind interessant und meisterhaft erzählt, durch wechselnde Perspektiven erfährt der Leser viel über das Innenleben der einzelnen Personen, er lernt sie zu verstehen und in ihre Ängste zu schauen.

Diese Vielfältigkeit und Abwechslung bietet Spannung und für jeden ein Thema. Unvorhersehbare Konsequenzen eines zufälligen Unfalls, Krankheit, Wiedereinstieg ins Arbeitsleben, Be- und Erziehungsprobleme, Gewalt gegen Frauen und der immerwährende Wunsch nach Freiheit, Glück, Liebe und Anerkennung sind hier vertreten. Sie gehen eine wunderbare Symbiose ein, kein Thema ist langweilig, keine Geschichte zu kurz oder zu lang. Alle haben ihren Raum und ihre Zeit, es passt einfach perfekt. Zusätzlich noch das Rätselraten um den Täter, fast am Schluß fügt Löhnig noch einen weiteren Verdächtigen ein, der auch genau dorthin gehört mit einem schlüssigen Motiv. Ein geschickter Kunstgriff, der auch die Auflösung, die schlüssig ist, nicht beeinträchtigt. Nur der Cliffhanger am Schluß, der ist gemein und erhöht natürlich gleichzeitig die Spannung auf das nächste Buch - sofern es denn noch eines geben wird.
27.01.2010 09:27:36
tigercat666

tigercat666

(119332 Beiträge)

upps, schuldigung murmle.

Ich hab jetzt den ersten Band angefangen und muss meinen Vorschreiberinnen recht geben, der scheint ja noch besser zu sein.
28.01.2010 07:17:35
BineL

BineL

(18436 Beiträge)

Der Kriminalroman "In weißer Stille" von Inge Löhnig gibt dem Leser einen deutlichen Blick hinter die familiäre Kulisse der Heckeroths. Nach außen hin scheint alles perfekt zu sein. Fast zumindest. Bis eines Tages Albert seinen Vater tot an den Heizkörper gefesselt in dessen Wochenendhaus am Starnberger See findet.

Bei der Ermittlung durch Kriminalhauptkommissar Konstantin Dühnfort tun sich Abgründe auf. Familiengeheimnisse kommen zutage, die einiges ins Rollen bringen.

Inge Löhnig ist ein richtig guter deutscher Krimi gelungen, der von Anfang an einen Spannungsbogen aufbaut und diesen auch bis zum Schluss halten kann. Sie hält genau an den richtigen Stellen Informationen zurück, die den Leser dazu veranlassen, unbedingt weiter zu lesen. Und: es gibt immer wieder neue Wendungen. Immer wenn man meint, den Fall gelöst zu haben, gibt es wieder neue Fakten.

Der Roman lässt sich sehr flüssig lesen. Eben ein richtiger Page-Turner! Die Sprache ist eingängig, aber auch nicht zu einfach.

Ich hoffe, es wird noch mehr Dühnfort-Fälle geben! Weiter so, Frau Löhnig!!!

09.03.2010 05:49:17