DIE TAUSCHBÖRSE

Bertolt Brecht in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten

Verlag:
Rowohlt Tb.
Jahr:
1978
Seitenzahl:
187
ISBN:
9783499500374
Medium:
Taschenbuch
Sprache:
Deutsch
Anbieter:
(171)

Artikel angeboten seit:
16.04.2018
Tickets:
1
Zustandsbeschreibung
3:1-Tausch: Ecken und Kanten bestupst, Schnitt und Seiten leicht vergilbt, Geruch nach Lagerung im unbelüfteten Raum.
Artikelbeschreibung
3:1-Tausch: „Brecht, den Theatermann kennt nahezu jedes Kind. Viel wurde schon über seine Theorien geschrieben und über seine Werke reflektiert. Marianne Kestings hingegen versteht es in anschaulicher Art und Weise, alle diese Fakten um den Theatermann, Schriftsteller und Privatmann Brecht darzulegen. Die vielen Fotos und Orginalmanuskripte, die in dieses, recht "schmales" Buch eingefügt wurden, verleihen eine unglaubliche Präsenz. Brecht wird nahbar und auch für seine Kritiker - wie ich einer bin - verständlich. Dieses Buch ist für alle, die sich mit Brecht befassen wollen (oder müssen) eine wertvolle Fundgrube und zudem sehr amüsant zu lesen... Meiner Meinung nach, das beste (weil kompakte) Buch rund um den Wahlberliner!“ (Leserrezension von „Ein Kunde“ auf amazon.de)
Im Sommer 1954 luden mich Freunde Brechts ein, an seinem Theater in Ostberlin die Regiearbeit kennenzulernen. Tag für Tag saß ich in dem alten Schuppen, der damals dem Berliner Ensemble als Probebühne diente, und sah der Inszenierung des 'Kaukasischen Kreidekreises' zu. Man trat ein durch einen barackenartigen Vorraum, in dem Picassos Friedenstaube und der Wagen der Mutter Courage aufgebaut waren: symbolisches Requisit; drinnen saß Brecht, umgeben von einer Schar junger Leute, in einem Ledersessel und führte Regie. Von kleiner Statur, angetan mit einem grauen sackartigen Anzug und einer Sportmütze auf dem Kopf, schien er auf den ersten Blick eine Mischung von Arbeiter und Sträfling, ein Eindruck, der sich erst verflüchtigte, wenn er, genießerisch an seiner Zigarre saugend, aufmerksam, heiter, eingreifend und verbessernd, fragend oder vormachend, den Vorgängen auf der Bühne folgte.
Schlagworte
k.A.

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