DIE TAUSCHBÖRSE

Das blaue Kleid

Autor:

Doris Dörrie

Verlag:
Dhv der Hörverlag
Jahr:
2002
Spieldauer:
282 Minuten
ISBN/EAN:
9783899400663
Medium:
CD
Sprache:
Deutsch
Anbieter:

Artikel angeboten seit:
11.12.2018
Tickets:
1
Zustandsbeschreibung
CDs in Top-Zustand, Pappschuber an allen Kanten angestoßen
Artikelbeschreibung
Zwei Menschen verlieren ihre Partner und versuchen, damit leben zu lernen. Ein Dritter hat eine gescheiterte Ehe hinter sich und weiß sich auch nicht mehr so richtig im Leben zurecht zu finden, die Misere des Trennungsschmerzes, der in der Anonymität stattfindet. Im Mittelpunkt dieser Trauer steht ein blaues Kleid, von dem inzwischen toten Modeschöpfer entworfen, und von Babette gekauft. Doris Dörrie fügt hier kunstvoll verschachtelte Geschichten, in denen Leben, Hoffen, Angst und Tod die Hauptrollen spielen, zusammen.

Am Anfang scheint es, als haben Babette Schröder, die ihren Mann bei einem tragischen Unfall auf Bali plötzlich und ohne Vorwarnung verloren hat, und Florian, der seinen Lebenspartner Alfred bis zuletzt durch den Krebs begleitet hat, nichts miteinander zu tun. Allein das blaue Kleid verbindet sie! Denn als Babette es mehr gezwungen als überzeugt kaufte, rief Alfred begeistert aus „Das Kleid wird ihr Leben verändern!“ In dem vergeblichen Versuch über eine Gedächtnismodenschau für Alfred mit seinem Schmerz fertig zu werden, lernt Florian Babette kennen. Nach kurzer Zeit zieht Florian sogar bei Babette ein. Zwischen Thomas, dem Anästhesisten, und Babette, sie haben sich auf dem Friedhof kennen gelernt, hingegen scheinen gewisse Grenzen nicht überwunden werden zu können: Zusammenziehen möchte er nicht, außerdem nimmt er Viagra, was sie verletzt.

Schicht für Schicht schält sich das, was für Babette und Florian vor dem Tod der für sie wichtigsten Menschen passiert ist, heraus. In der Ich-Form erzählen sie sich gegenseitig davon. Beispielsweise, dass Babette so unglücklich über ihr „langweiliges“ Leben war und genau in dem Moment, als Fritz überfahren wurde, von ihrem geheimnisvollen Chinesen träumte. Florian erinnert sich, dass immer Alfred im Mittelpunkt stand.
Schlagworte
k.A.

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