DIE TAUSCHBÖRSE

Historisches Wertpapier / SPECIMEN !!

Hersteller:

Zanders, Bergisch-Gladbach

Größe:
21 x 31 cm
Farbe:
EINZELSTÜCK - komplett mit allen Coupons - sehr dekorativ
Zustand:
neu
Anbieter:
(260)

Artikel angeboten seit:
20.02.2018
Tickets:
1
Zustandsbeschreibung
neu! sozusagen "druckfrisch"
30 Jahre alt siehe Foto
EINZELSTÜCK - komplett mit allen Coupons - sehr dekorativ
Es handelt sich um einen einzigartigen historischen Musterdruck, der keine Unternehmensbeteiligung mehr verkörpert oder keinen Anspruch auf Zins-, Dividenden- oder Rückzahlung verbrieft.
Artikelbeschreibung
originelles Geburtstagsgeschenk: - Historisches Wertpapier-Specimen (komplett mit allen Coupons) der Firma vom Dezember 1988

Die Zanders GmbH ist eine Papierfabrik in Bergisch Gladbach, Nordrhein-Westfalen an der Strunde. Sie wurde 1829 als Papierfabrik J. W. Zanders gegründet.. Die Papierfabrik geht auf eine Papierfabrikation in der Schnabelsmühleam Strunderbach zurück, die bereits 1582 von dem Kaufmann Phillip von Fürth konzessioniert wurde. Nach einer wechselvollen Geschichte kam es 1820 zum Nachlasskonkurs. 1822 gründeten der aus wohlhabendem Haus stammende junge Düsseldorfer Forstbeamte Johann Wilhelm Zanders und Gottfried Fauth, der Sohn des vormaligen Eigentümers, die Firma Fauth & Zanders. Nach dem Tod seines Kompagnons, mit dem er verwandtschaftlich verbunden war, übernahm Zanders 1829 die Papierfabrik unter dem Firmennamen J. W. Zanders als alleiniger Eigentümer. Bereits 1831 verstarb Zanders. Das Unternehmen wurde von seiner Witwe Julie Zanders weitergeführt. 1848 trat der älteste Sohn des Paares Carl Richard Zanders in die Papierfabrik ein. 1860 wurde in der Schnabelsmühle eine Papiermaschine aufgestellt, 1865 pachtete Zanders von den Erben Fues die Gohrsmühle, kaufte sie 1868 und begann mit der Zellstoffherstellung aus Stroh. Zum Programm gehörte auch die Produktion von hochwertigen Briefpapieren mit dem Wappen der Gohrsmühle. Nach dem Tod von C. R. Zanders führte seine Witwe Maria Zanders das Unternehmen fort, die 1876 die Dombacher Papierfabrik AG erwarb. Die Söhne Hans Wilhelm und Richard Zanders erweiterten das Werk 1893 erheblich und nahmen 1895 die Produktion von Kunstdruckpapier auf.Um die Wasserversorgung sicherzustellen, wurden seit 1900 zahlreiche Grundstücke im Tal der Strunde erworben, wo man durch Brunnen das Grundwasser förderte. Außerdem erwarb man 1904 zum gleichen Zweck die Grubenrechte mehrerer inzwischen stillgelegter Gruben aus denen man das Wasser abpumpte. Mit dem Eintritt von Johann Wilhelm Zanders II in das Unternehmen 1929 wurde durch Dominikus Böhm ein Kraftwerk mit zwei Turbinen erbaut und die veraltete Anlage stillgelegt. Die Werksgebäude wurden im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, bis 1949 wiederhergestellt und bis 1954 modernisiert und erweitert. 1956 wurde die Lizenz zur Herstellung von Chromolux-Papier erworben, dessen Produktion 1958 anlief und das zu einem wichtigen Umsatzbringer für Zanders werden sollte, insbesondere da 1960 dafür eine Streichmaschine mit der Überbreite von 300 cm in Betrieb genommen wurde. 1965 wurde die traditionsreiche Papierfabrik Schoeller in Düren übernommen. Zusätzlich übernahm die Firma 1982 die Papierfabrik Neumühl in Düren-Birkesdorf mit zwei Papiermaschinen. Beide Dürener Betriebe wurden bei dieser Gelegenheit zusammengelegt. Am 5. September 1980 wurde das Familienunternehmen Zanders Feinpapiere GmbH & Co. Bergisch Gladbach in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. 1983 erfolgte der Gang an die Börse.
Schlagworte
1988, Geburtstagsgeschenk, Specimen, Historische Aktien, einzigartig, Rarität, Sammlung

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