DIE TAUSCHBÖRSE

Hoftheater - Landestheater - Staatstheater - Beiträge zur Geschichte des oldenburgischen Theaters 1833-1983

Verlag:
Holzberg, H
Jahr:
1983
Seitenzahl:
516
ISBN:
9783873581654
Medium:
Hardcover
Sprache:
Deutsch
Anbieter:

Artikel angeboten seit:
17.05.2019
Tickets:
3
Zustandsbeschreibung
Einband teils berieben, ohne Schutzumschlag
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Mit zahlreichen Abbildungen und Register (Oldenburgische Monographien), Kunstdruckpapier. Mit zahlreichen Schwarzweiß-Abbildungen und Photographien. Das Oldenburgische Staatstheater ist das älteste Theater in Oldenburg, Niedersachsen. Das Sechsspartentheater in öffentlicher Trägerschaft bietet Vorstellungen der eigenen Ensembles in den Sparten Musiktheater (Oper/Operette/Musical), Schauspiel, Tanztheater (Ballett), Konzert, Kinder- und Jugendtheater und Niederdeutsches Schauspiel welches durch die Produktionen der August-Hinrichs-Bühne ergänzt wird, die ausschließlich Stücke in niederdeutscher Sprache spielt, sowie zahlreiche Gastspiele, Lesungen, Vorträge und Ausstellungen. Im Hauptgebäude befindet sich das "Große Haus" mit 827 Sitzplätzen. Nach einem Umbau im Oktober 1989 findet man hier ebenfalls das Kleine Haus mit 350 Sitzplätzen. Seit 2001 wurde der Spielraum, ein 70 Plätze fassendes Studio-Atelier, reaktiviert. Nachdem das kulturelle Bedürfnis der Bürger seit Mitte des 18. Jahrhundert durch Theater-Gastspiele an immer wieder wechselnden Veranstaltungsorten befriedigt wurde, begann Zimmermeister Hermann Peter Wilhelm Muck auf Initiative des Hofrats Carl Christian Ludwig Starklof mit dem Bau eines als Holzkonstruktion errichteten Theaters. Das Gebäude stand in unmittelbarer Nähe des heutigen Theaters und wurde aus privaten Geldern finanziert.
Ab 1842 erhielt es die Anerkennung vom Monarchen und nannte sich Großherzogliches Hoftheater. Auf dem Gelände zwischen Theaterwall und Stadtgraben vollendete der Hofbaumeister Gerhard Schnitger das Großherzogliche Residenztheater, ein im italienischen Renaissancestil gehaltenen Bau. Durch ein Feuer, vermutlich durch ein Feuerwerk im Innenraum verursacht, brannte es jedoch im November 1891 nieder. Das im neubarocken Stil wiederaufgebaute Theater wurde 1893 eröffnet, erweitert durch eine Kuppel und zusätzliche Werkstattgebäude. Im November 1918 dankte der letzte Großherzog ab und das Theater wurde im darauffolgenden Jahr in Oldenburgisches Landestheater umbenannt. Seit der Übernahme des Gebäudes durch den Staat Oldenburg im Zuge des Finanzausgleichs zwischen Ländern und Gemeinden 1938 trägt es den Titel Oldenburgisches Staatstheater.

EINBAND:

516 Seiten, 1310 g, 24 x 17,2 x 3 cm

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Schlagworte
adriana_Sachbücher