DIE TAUSCHBÖRSE

Keltische Mythen und Märchen

Verlag:
Bechtermünz Verlag
Jahr:
1996
Seitenzahl:
96
ISBN:
9783860473399
Medium:
Hardcover
Sprache:
Deutsch
Anbieter:

Artikel angeboten seit:
27.09.2023
Tickets:
1
Zustandsbeschreibung
sehr gut,
kleiner Namens- und Adresseintrag auf der 97. unbedruckten Seite (kann herausgetrennt oder überklebt werden)
Artikelbeschreibung
Die wunderbare Welt der keltischen Märchen und der ihnen anverwandten Mythen zeugt von der Phantasie und dem Schöpferischen im Menschen.
Diese (auch aus dem Unbewußten schöpfende) Phantasie manifestiert sich in der hier vorliegenden Sammlung auf das Zauber- und Rätselhafteste.

Märchen waren bis ins 19. Jahrhundert von Erwachsenen für Erwachsene erzählte Geschichten, von Mund zu Mund weitergetragene "Überbleibsel alter Mythen, spielerische Abkömmlinge einer uralten intuitiven Schau des Lebens und der Welt".
Erst damals wurde das Märchen ins Kinderzimmer abgeschoben.
Aber dort ist es heute auch nicht mehr wirklich zuhaus: kaum einer der nach dem zweiten Weltkrieg Geborenen kann selbst ein bekanntes Grimm-Märchen noch richtig weitererzählen.
Das Märchen kann für sich selbst bald klagen:
"Es war einmal..."

Dabei müsste man in Abwandlung des bekannten Buches "Kinder brauchen Märchen" von Bruno Bettelheim fast beschwörend dekretieren:
"Auch Erwachsene brauchen Märchen".
Denn das Märchen schildert mit seinen Symbolen, Metaphern und archetypischen Bildmotiven innere Schicksale, Entwicklungen und vor allem Grenzsituationen des Menschen in einer Art und Weise, die das Unbewußte, das von der ratio nicht Kontrollierbare, miteinschließt.
Nicht umsonst weiß die Psychoanalyse Sigmund Freuds, daß Märchen und Mythen ebenso wie Träume wichtige Deutungen zulassen, daß sie quasi als "kollektive Träume der Menschheit" entziffert werden können.
Und C. G. Jung nennt das Märchen sogar "Anatomie der Seele".

In der Auswahl wurde auf die zwei kostbaren Flügel der Märchen, mit denen sie sich in die Sphären des Wunders begeben, Bedacht genommen: auf der einen Seite die sprachliche Kraft und Schönheit, auf der anderen der Symbolcharakter für menschliche Entwicklungen, der das Märchen zum Projektionsfeld der eigenen Phantasie des Lesers und damit zum Schlüssel für eigene Problemlösungen machen kann.
Schlagworte
k.A.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren