DIE TAUSCHBÖRSE

Lucio Fulci - Filme aus Fleisch und Blut

Verlag:
Deadline Verlag 2019
Medium:
Hardcover
Sprache:
Deutsch
Anbieter:

Artikel angeboten seit:
25.01.2020
Tickets:
20
Zustandsbeschreibung
sehr gut, Buch ist ungelesen, DVD hat einen leichten Kratzer; der Einschub der DVD ( im Buch ) ist ganz leicht eingerissen
Artikelbeschreibung
Limitierte Auflage im Hardcover (+ DVD mit 220 Minuten Laufzeit)



Jahrzehntelang galten Lucio Fulcis Filme als Zensur­fälle, wurden gekürzt und verboten, doch das Publikum hegt sie im Untergrund wie einen kostbaren Schatz. Weltweit gelten Lucio Fulcis Filme als Kultobjekte unter Fans und Sammlern: LIZARD IN A WOMAN ’S SKIN, DON’T TORTURE A DUCKLING, SIEBEN SCHWARZE NOTEN, WOODOO – SCHRECKENSINSEL DER ZOMBIES, EIN ZOMBIE HING AM GLOCKENSEIL, GEISTERSTADT DER ZOMBIES und DAS HAUS AN DER FRIEDHOFMAUER gelten bis heute als Inbegriffe eines harten Horrorkinos, das die Gesetze der Logik außer Kraft setzt und auf albtraumhafte Weise das Grauen der Körperauflösung feiert.



Das Buch FULCI. Filme aus Fleisch und Blut untersucht in diesem Umfang erstmalig im deutschsprachigen Raum das Kino dieses italienischen Mavericks, berücksichtigt dabei sein ganzes Werk, fokussiert sich jedoch auf die lange tabuisierten Kultfilme des Regisseurs. Herausgegeben wird das Buch von dem renommierten Filmwissenschaftler Dr. Marcus Stiglegger (Professor für Film in Berlin) und dem Medienwissenschaftler und Kultkinobetreiber Pelle Felsch (Filmclub Bali). Beide Herausgeber sind bekannt für ihre zahlreichen Begleitmaterialien (Audiokommentare, Booklets, Videofeatures), mit denen sie u.a. Filmveröffentlichungen von Lucio Fulci-Filmen ausstatteten. FilmwissenschaftlerInnen und JournalistInnen, aber auch Weggefährten und Kollegen Lucio Fulcis diskutieren unterschiedliche Aspekte seines Werkes. Unter den Autoren finden sich Fulcis Assistent Michele de Angelis, Fulcis Hauskomponist Fabio Frizzi, Filmemacher (Andreas Marschall), Filmwissenschaft­lerInnen (Jörg von Brincken, Michael Brodsky, Stefan Jung, Susanne Kappesser, Jakob Larisch, Sabrina Mikolajewski, Lioba Schlösser) und Filmjournalisten (Christian Kessler, Leonard Elias Lemke, Oliver Noeding).



In dieser limitierten Erstauflagen-Edition begleitet noch eine be­sondere Überraschung dieses Buch: die DVD ERINNERUNGEN AN LUCIO FULCI (Produktion & Regie: Mike Baronas, Deutsche Untertitel & Übersetzung: DEADLINE – DAS FILMMAGAZIN). In der einzigartigen und hierzulande bis dato unveröffentlichten Interview-Dokumentation kommen während einer Lauflänge von sage und schreibe knapp 220 Minuten 88 Personen zu Wort, die Lucio Fulci kannten oder mit ihm arbeiteten. Filmemacher und Künstler, zu denen er entweder einen persönlichen und/oder professionellen Bezug hatte, für die er einst Drehbücher verfasste, sowie Schauspielerinnen und Schauspieler geben z. T. nostalgische Anekdoten zum Besten und teilen ihre ganz persönlichen Erinnerungen an den außerordentlichen Menschen und Künstler Lucio Fulci. Zu den klangvollen Namen gehören Catriona McColl, Corinne Cléry, Carlo Rambaldi, Lamberto Bava, Michele Soavi, Fabrizio De Angelis, Sergio Martino, Al Cliver, Riz Ortolani, Fabio Frizzi, Maria Ivana Monti, Zora Kerova, Valeria Cavalli u. v. m.



Inhaltsverzeichnis



1. Vorwort der Herausgeber: Felsch & Stiglegger im Dialog zu Fulci



2. Einführung von Michele de Angelis: „Bei der Arbeit mit einem Meister“



3. Christian Keßler: „Eine Jugend im Schatten der Zensur“



4. Patricia MacCormack: „Über Lucio Fulci“



5. Jörg von Brincken: „Godfather of Gore: Fulcis Ästhetik des Ekels“



6. Leonhard Elias Lemke: „Giallo Fantastico: Das Übernatürliche in Fulcis Gialli“



7. Sabrina Mikolajewski: „Beyond: Fulcis Körperkino“



8. Stefan Jung: „Gequälte Seelen: Literarische Einflüsse bei Lucio Fulci“



9. Pelle Felsch: „Pforten zum Jenseits: Die Tür als Symbol bei Fulci“



10. Michael Brodski: „Only children can reach the impossible: Kinder bei Fulci“



11. Susanne Kappesser und Lioba Schlösser: „Sind Lucio Fulcis Filme misogyn?“



12. Leonhard Elias Lemke: „Interview mit Fabio Frizzi“



13. Jakob Larisch: „Fulci und die Zensur in Deutschland“



14. Sven Safarow und Oliver Nöding: „Meditationen über das Ende: Fulcis Spätwerk“



15. Andreas Marschall: Nachwort
Schlagworte
k.A.

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