DIE TAUSCHBÖRSE

Mein exzentrisches Leben - Autobiographie

Autor:
Verlag:
Frankfurter Verlagsanstalt
Jahr:
1989
Seitenzahl:
320
ISBN:
9783627100087
Medium:
Hardcover
Sprache:
Deutsch
Anbieter:

Artikel angeboten seit:
30.05.2020
Tickets:
3
Zustandsbeschreibung
Umschlag etwas bestoßen, erstes Blatt mit handchsr. Eintrag und Blatt halb entfernt, auf der 3.Seite Geburts- und Todestag von Edith Sitwell handschr. eingefügt, sonst innen wie neu und ungelesen
Artikelbeschreibung
Dame Edith Louisa Sitwell DBE (geboren am 7. September 1887 in Scarborough; gestorben am 9. Dezember 1964 in London) war eine britische Dichterin. Edith Sitwell stammte aus einem aristokratischen, aber exzentrischen Elternhaus aus Yorkshire: ihre Eltern waren Sir George Sitwell, 4. Baronet of Renishaw Hall und Lady Ida Emily Augusta Denison, eine Tochter des Earl of Londesborough und Enkelin von Henry Somerset, 7. Duke of Beaufort. Später gab sie an, von den Plantagenets abzustammen. Sie hatte zwei jüngere Brüder, Osbert und Sacheverell Sitwell, die selbst eine erfolgreiche literarische Karriere einschlugen und über lange Zeit mit Edith zusammenarbeiteten. Ediths Verhältnis zu den Eltern war sehr gespannt, insbesondere zum Vater, der sie in einen Metallrahmen (eine Art "Eiserner Jungfrau") spannen ließ, um eine Wirbelsäulenkrümmung zu "kurieren"; Edith nannte das Gerät eine "stählerne Bastille". In ihrer Autobiographie erklärte sie später, dass ihre Eltern für sie immer Fremde geblieben seien. Im Alter von 25 Jahren zog Sitwell, gemeinsam mit ihrer Gouvernante Helen Rootham, von Yorkshire nach London. Ihr erstes Gedicht, The Downed Suns, veröffentlichte sie 1913 im Daily Mirror, 1915 erschien der Band The Mother and Other Poems und zwischen 1916 und 1921 schrieb sie an Wheels, einer Anthologie, die sie gemeinsam mit ihren Brüdern erarbeite; die Geschwister bildeten eine Art Dichterclub mit dem Namen "Die Sitwells". Im Jahre 1929 erschien The Gold Coast Customs, ein Gedicht Ediths, in dem sie die Künstlichkeit menschlichen Verhaltens und die Unmenschlichkeit, die unter der zivilisierten Oberfläche verborgen liegt, beschreibt. Das Gedicht ist geprägt vom musikalischen Rhythmus des Tom Tom und des Jazz und zeigt ein beachtliches handwerkliches Können der jungen Dichterin.
Schlagworte
k.A.

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