DIE TAUSCHBÖRSE
Interpret:

Indochine

Label:
Columbia/ Sony Music
Jahr:
2002
EAN:
5099750763629
Medium:
1 CD
Sprache:
Deutsch
Verzeichnis:
1 : Paradize
2 : Electrastar
3 : Punker
4 : Mao Boy!
5 : J'ai Demandé À La Lune
6 : Dunkerque
7 : Like A Monster
8 : Le Grand Secret
9 : La Nuit Des Fées
10 : Marilyn
11 : Le Manoir
12 : Popstitute
13 : Dark
14 : Comateen I
15 : Un Singe En Hiver
Anbieter:
(311)

Artikel angeboten seit:
13.05.2019
Tickets:
2
Zustandsbeschreibung
Sehr gut!!
Artikelbeschreibung
Paradize- ein wohl treffender Titel in Hinblick auf den Inhalt des Albums der sechs Franzosen. Rock, Pop, New Wave und Darkwave wurden hier gekonnt vermixt und in eine süße Verpackung gestopft, ganz so wie man es von seinem Vorgänger "Dancetaria" gewohnt ist.
Kein Wunder, dass so viele Elemente in "Paradize" enthalten sind; Nicola Sirkis, Sänger, ist ja auch nicht erst seit gestern in der Musikbranche. Indochine besteht schon seit über 20 Jahren, auch wenn die Besetzung oft wechselte...
Und dann war da ja noch der Tod von Nicolas Zwillingsbruder, Stephané, im Jahr 1999. Seit dem Klingen Indochine irgendwie gelassener, entspannter. Das könnte allerdings auch an der momentanen Besatzung liegen.
Boris Jardel, mit Leib und Seele Britpopper, baut alle musikalischen Elemente an der Gitarre mit ein, die er sich bei Oasis und Co. abgeschaut hat. Außerdem singt er die in unbekannten Höhen (!!!) liegenden Background Vocals.
Oli de Sat (Olivier Gérard) dagegen, der Jüngste bei Indochine und großer Verehrer der Nine Inch Nails und Marilyn Mansons, war in der düster-elektronischen Szene zugegen, ehe er von Nicola Sirkis mit auf´s Boot geholt wurde und seinen ganz eigenen Stil miteinbringen konnte, der Indochine nicht geschadet hat.
Oli de Sat hat wohl auch einen entscheidenden Teil dazu beizutragen, dass Indochine hauptsächlich von der "Schwarzen Szene" Deutschlands konsumiert wird und auch vor allem in dieser bekannt ist.
Titel wie "Dark" oder das Video zu "Marilyn" sprechen für sich und zu "Le grand Secret" wurde Melissa auf der Maur als Verstärkung geholt.
Doch der eigentliche Ohrwurm ist "J´ai demandé á la lune", dessen Refrain von einer unverbrauchten Kinderstimme untermalt wird.
Fazit: Kein Album, das nach zweimal hören im Keller verstauben muss. Es ist ein interessantes Zusammenspiel verschiedener Musikstile, jedoch sehr gekonnt in Szene gesetzt.
Schlagworte
Depeche Mode, Synthie-Pop, Darkwave

Kategorie
Musik  >  Rock  >  New Wave
Musik  >  Pop  >  Synthpop

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