Pattern Project. Ornament - Spiegel subatomarer Welten?: Dokumentation des Pattern Project, Ausstellung und Symposium in Mannheim 2006
Autor:
Verlag:
Schrenk, Gertrud
Jahr:
2007
Seitenzahl:
156
ISBN:
9783000208621
Medium:
Softcover
Sprache:
Deutsch
Zustandsbeschreibung
gebraucht, Kanten angemackt, Innenseiten gut, keine Eintragungen, keine Knicke
Artikelbeschreibung
In Mannheim verknüpft das „Pattern Project“ neues künstlerisches Schaffen mit aktuellen Forschungsergebnissen zum Themenkreis Ornament. Für die Symposien im Begleitprogramm der Kunstausstellung bietet die Initiatorin Gertrud Schrenk namhafte Wissenschaftler auf. Vertreten sind neben den Disziplinen Architektur, Kunstgeschichte und Philosophie auch Mathematik, Physik sowie Neurophysiologie.
Das Ornament galt schon oft als abgeschafft. Immer wieder wurde es als geschmacklos abgetan und tauchte doch bald wieder aus der Versenkung auf. Dieses Phänomen erklärt die Künstlerin Gertrud Schrenk so: „Der Mensch erkennt die Welt durch ornamentale Informationen, weil er selbst letztlich Muster, Rhythmus und Schwingung ist. Deshalb können wir nicht auf diesen Anker unserer Weltsicht verzichten.“
Die Frage drängt sich auf, ob ihre These durch die heutigen physikalischen Modelle zur Beschreibung der subatomaren Welt bestätigt wird. Braucht der Mensch das Ornament, weil er auf der Ebene der Elementarteilchen (nur) daraus besteht?
Die Kunstausstellung im Quadrat L1,1 der Schachbrettstadt findet vom 7. bis 28. Oktober statt. Im „Pattern Project“ liefern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Fachreferaten neue Erklärungen für die ästhetische Bedeutung des Ornaments. Und die Werke von zehn Künstlerinnen und Künstlern machen die Erkenntnisse intuitiv zugänglich.
Aufgeworfen werden auch Fragen der Distinktion: Kitsch oder Kunst, billig oder vornehm, männlich oder weiblich. Für diese allfälligen Diskussionen lässt sich das Ornament trefflich vereinnahmen.
Der Streit um das Ornament wird hauptsächlich auf dem Feld der Architektur ausgetragen. Und die Moderne Kunst ist einmal angetreten, sich herrschenden Mustern zu verweigern. Wo aber Verweigerung zum herrschenden Muster geworden ist, bleibt nur noch ein: „Sag ja zum Ja”.
Das Ornament galt schon oft als abgeschafft. Immer wieder wurde es als geschmacklos abgetan und tauchte doch bald wieder aus der Versenkung auf. Dieses Phänomen erklärt die Künstlerin Gertrud Schrenk so: „Der Mensch erkennt die Welt durch ornamentale Informationen, weil er selbst letztlich Muster, Rhythmus und Schwingung ist. Deshalb können wir nicht auf diesen Anker unserer Weltsicht verzichten.“
Die Frage drängt sich auf, ob ihre These durch die heutigen physikalischen Modelle zur Beschreibung der subatomaren Welt bestätigt wird. Braucht der Mensch das Ornament, weil er auf der Ebene der Elementarteilchen (nur) daraus besteht?
Die Kunstausstellung im Quadrat L1,1 der Schachbrettstadt findet vom 7. bis 28. Oktober statt. Im „Pattern Project“ liefern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Fachreferaten neue Erklärungen für die ästhetische Bedeutung des Ornaments. Und die Werke von zehn Künstlerinnen und Künstlern machen die Erkenntnisse intuitiv zugänglich.
Aufgeworfen werden auch Fragen der Distinktion: Kitsch oder Kunst, billig oder vornehm, männlich oder weiblich. Für diese allfälligen Diskussionen lässt sich das Ornament trefflich vereinnahmen.
Der Streit um das Ornament wird hauptsächlich auf dem Feld der Architektur ausgetragen. Und die Moderne Kunst ist einmal angetreten, sich herrschenden Mustern zu verweigern. Wo aber Verweigerung zum herrschenden Muster geworden ist, bleibt nur noch ein: „Sag ja zum Ja”.
Schlagworte
ornament, muster, pattern
Kategorie
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