Autor:
Verlag:
Bastei Lübbe
Jahr:
2009
Seitenzahl:
336
ISBN:
9783785723869
Medium:
Hardcover
Sprache:
Deutsch
Zustandsbeschreibung
Ungelesen - sehr guter Zustand. Schutzumschlag mit leichten Lagerungs- und Gebrauchsspuren.
Artikelbeschreibung
Vier Monate nach Kriegsende erklärte Hitlers Leibarzt Theo Morell seinem Mithäftling Karl Brandt: "Eigentlich ist Hitler nie krank gewesen." Brandt, als Beauftragter für die "Euthanasie"-Mordaktion tief in die Verbrechen des NS-Regimes verstrickt, bezweifelte dies jedoch. Der Leibarzt habe den "Führer" völlig "kaputtgespritzt" und fange nun an, sich zu rechtfertigen, notierte er. Allein Morell trage die Verantwortung dafür, dass Hitler am Ende ein körperliches Wrack gewesen sei. Das Bild eines hinfälligen und medikamentenabhängigen Psychopathen im Bunker der Reichskanzlei gehört zu den langlebigsten Hitler-Mythen. Die Erklärung scheint einfach: Wer Millionen Menschen umbringen lässt, muss krank sein. Hans-Joachim Neumann und Henrik Eberle gehen dieser Frage nach und suchen Antworten u. a. in dem vollständigen Nachlass von Hitlers Leibarzt Morell, medizinischen Gutachten, pharmakologischen Analysen und Gesprächen mit Zeitzeugen. Sie kommen zu einem ebenso eindeutigen wie abschließenden Befund.
Die Krankheiten des "Führers" - erstmals fachlich analysiert und bewertet Das Bild eines hinfälligen und medikamentenabhängigen Psychopathen im Bunker der Reichskanzlei gehört zu den langlebigsten Hitler-Mythen. Entstanden unmittelbar nach Kriegsende, als den Deutschen das Ausmaß der Verbrechen bewusst wurde. Beglaubigt von Albert Speer, ausgemalt von Joachim Fest, wieder aufgegriffen im oscarnominierten Film Der Untergang. Widerlegt ist die These vom "kranken Hitler" bis heute nicht. Auch Hans-Joachim Neumann und Henrik Eberle bestreiten nicht, dass Hitler unter zahlreichen Erkrankungen litt. Anhand der Aufzeichnungen seines Leibarztes und anderer Quellen gehen sie jedoch den Fragen nach: War Hitler wirklich krank? Wurde die Wehrmacht von einem Drogenabhängigen geführt? War die Ermordung von Millionen Menschen das Ergebnis eines Wahns?
Die Krankheiten des "Führers" - erstmals fachlich analysiert und bewertet Das Bild eines hinfälligen und medikamentenabhängigen Psychopathen im Bunker der Reichskanzlei gehört zu den langlebigsten Hitler-Mythen. Entstanden unmittelbar nach Kriegsende, als den Deutschen das Ausmaß der Verbrechen bewusst wurde. Beglaubigt von Albert Speer, ausgemalt von Joachim Fest, wieder aufgegriffen im oscarnominierten Film Der Untergang. Widerlegt ist die These vom "kranken Hitler" bis heute nicht. Auch Hans-Joachim Neumann und Henrik Eberle bestreiten nicht, dass Hitler unter zahlreichen Erkrankungen litt. Anhand der Aufzeichnungen seines Leibarztes und anderer Quellen gehen sie jedoch den Fragen nach: War Hitler wirklich krank? Wurde die Wehrmacht von einem Drogenabhängigen geführt? War die Ermordung von Millionen Menschen das Ergebnis eines Wahns?
Schlagworte
Holocaust, Juden, Nazi, Hitler, 3. Reich
Kategorie
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