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Beitrag
erstellt am
Govinda

Govinda

(12523 Beiträge)

Drei von Tom Tykwer

Ich bin ein bisschen zwigespalten, was diesen Film angeht. Einerseits hat er grossartige Schauspieler: Sophie Rois (Die Siebtelbauern, Wir können auch anders, Hörbücher spricht sie auch mit ihrer sexy-rauchigen Stimme), Devid Striesow (Yella) und Sebastian Schipper (der war ein paar Jahre kinomässig von der Bildfläche).
Es gibt drei Hauptfiguren um die 40, ein langjähriges kinderloses Paar plus ein Mann, in den sich die beiden unabhängig voneinander verlieben. Das Ganze spielt in Berlin.
Tja, und andererseits will Tykwer hier irgendwie ein bisschen viel: Es geht um nicht weniger als eine Dreiecksgeschichte, eine Paarbeziehung, Ehe, Schwangerschaft, Sex, Fremdgehen, Tanztheater/Ballett, Robert Wilson, Shakespeare, Embryonen- bzw. Stammzellenforschung, Tod der Mutter an Bauchspeicheldrüsenkrebs, eine Hodenamputation (noch mal Krebs, diesmal der Sohn), Zahlenmythologie, Plastinierung (G. von Hagen) , es gibt Textreferenzen zu Ingeborg Bachmann und Hermann Hesse, dazu dann Musik von David Bowie ("Major Tom").

Und das ist jetzt nur das, was ich mir hinterher in den Kalender geschrieben habe, alles in einem zwei-Stunden-Film. Dem hätte ein bisschen Fokussierung gutgetan.
Nichtsdestotrotz: Ich empfehle den Film, es ist ein Besonderer.

Es gibt ein paar Sexszenen in dem Film, die ich eher moderat und ästhetisch fand, für manche Männer ist das aber anscheinend zu viel, einen hab ich gesehen, der den Film im Anschluss an eine Szene in einer Umkleidekabine verlassen hat.
Und mich hat er dazu inspiriert, mir am Samstag zwei Kleider zu kaufen, davon gibt es zu wenig in meinem Leben :-)
09.01.2011 17:15:24
DoktorLektor

DoktorLektor

(4526 Beiträge)

... dabei war das in der szene nur flüssigseife! ich kann viel eher verstehen, dass männer auf die op-szene empfindlich reagieren. - übrigens kommen gerade in den beliebten skandinavischen filmen "aus dem richtigen leben" auch immer alle möglichen themen vor, wie das leben eben so spielt; und tykwer hatte doch früher schon gern geburt und tod nah zusammen, so im "winterschläfer".

gestern habe ich den stephen-frears-film mit dem dämlichen deutschen titel "immer drama um tamara" gesehen. eine herrliche komödie, wunderbare landschaft, spiel mit klischees (der krimiautor! diese teenager! scones!), das hat richtig spass gemacht.

5 von 5 kuhherden
10.01.2011 11:04:46
momelmutze

momelmutze

(7106 Beiträge)


"The Tourist"

tja, was soll ich sagen?

Keine Spannung, keine Emotionen, keine Erotik.....alles in allem recht nichtssagend.
Ab und zu konnte man mal lächeln.
Ein bisschen wenig!

** bis *** von *****.......und dabei bin ich JD-Fan
10.01.2011 12:09:28
blaustrom45

blaustrom45

(97556 Beiträge)

Narnia Teil 3

damit ist dann aber genug. Zuviel Lucy, zuwenig Fantasygeschöpfe, zuviel Tränendrüse aber immer ein leckere anzuschauender Caspian

2 von 5 Tränendrüsenpunkte
11.01.2011 07:32:32
Atalante

Atalante

(9977 Beiträge)

Als ich Drei gesehen habe, wurde viel gelacht, auch bei der OP und der Seifenszene. Was daran liegen mag, daß im wenig besuchten Kino vorwiegend Frauen und Schwule saßen. ;)

Einen Abstrich muss ich aber doch machen, die Engelszene hat die Mutter einfach nicht verdient. Vielleicht ging es nur mir so, ich pflege einen ausgeprägten Engelekel.
11.01.2011 11:06:56
Atalante

Atalante

(9977 Beiträge)

Gibt es im Tourist wenigstens ausreichend Venedigflaire, momel?
11.01.2011 11:07:56
momelmutze

momelmutze

(7106 Beiträge)


Es gibt *Angelina Jolie-Flair* satt!

......und auch ein bisschen Venedig :-)

11.01.2011 18:53:21
DoktorLektor

DoktorLektor

(4526 Beiträge)

Engelekel? was für ein schönes wort, zum glück teile ich diese abneigung nicht, und womöglich war es ein david-lynch-zitat und somit lustig gemeint. ja, es ist schon schön, wenn das publikum ein bisschen fortschrittlich ist und nicht etwa homophob, gerade bei diesem film. wetten, dieselben männer, die so empfindlich auf dei seife reagierten, hätten bei einer geschichte mit zwei frauen und einem mann überhaupt nichts gegen die gleichgeschlechtlichen szenen gehabt?! und ich dachte, seit "kuss der spinnenfrau" sei genug zeit vergangen, dass jedeR mit so etwas klarkommt.
11.01.2011 19:22:43
Govinda

Govinda

(12523 Beiträge)

@ Drei
In der (ausverkauften) Vorstellung, in der ich war, gab's auch eine ganze Menge Männer. Brokeback Mountain hab ich mit einem Mann gesehen - der hat sich bei den Sexszenen zwischen den beiden Cowboys die Augen zugehalten, nach unten geguckt und mir gesagt "Sag mir bescheid, wenn's vorbei ist." Die Szenen in dem Film waren jetzt auch nicht so meins - das wäre aber bei zwei Frauen oder einem gemischtgeschlechtlichen Paar genau so gewesen.

"von menschen und göttern"

DoktorLektor:
"die geschichte mit den 8 trappistenmönchen, die im algerischen atlasgebirge arbeiten und zwischen die fronten geraten, ist wirklich passiert. der film ist wie der orden, sehr schlicht, ruhig und umso beeindruckender. dazu kommt, dass du darsteller ganz "echt" sind und man ihnen das ringen mit der aufgabe und die suche nach dem richtigen weg abnimmt. die rituale im kloster und die musik tun ein übriges - sehr bewegend, auch für ungläubige!
5 von 5 gläsern köstlichen weins"

In dem war ich heute auch, mir hat er gut gefallen. Der Film setzt ganz auf die Geschichte (und weniger auf visuelle Effekte) und konzentriert sich auf die Mönche. Auch die Gruppendynamik, in der die sich befinden, als es um die Frage gehen oder bleiben geht, wird differenziert dargestellt, die Art der Konfliktbewältigung, die Ängste, das Gefühl von Verantwortung, die subtilen Beeinflussungsversuche des Oberst.
Die Musik hat was, schade nur, dass ich kein Französisch kann. Tschaikowsky wurde auch gespielt.
13.01.2011 23:17:21
DoktorLektor

DoktorLektor

(4526 Beiträge)

ja, bei den gesängen der mönche habe ich mir auch untertitel gewünscht.
14.01.2011 10:26:50
erki_nol

Mitglied gelöscht

 

Ich habe gestern im Kino den englischen Film "Immer Drama um Tamara" gesehen (blöder Titel, OT: "Tamara Drewe"). Ziemlich unterhaltsam, recht lustig, - und eine ganz kecke Gemma Atherton in der Titelrolle. ;-)
Durchaus empfehlenswert, von mir gibt es gute 4 von 5 Buff-Orpington-Hühner.
15.01.2011 09:15:42
greentree

greentree

(9784 Beiträge)

schön mal wieder das adjektiv "keck" zu lesen:-D
17.01.2011 14:23:46
Caramel

Caramel

(6230 Beiträge)

" Das Konzert "

Zum Inhalt : Andrei Filipov, einst erfolgreicher Dirigent des legendären Bolschoi-Orchesters,arbeitet nun als Putzmann. Eines Tages entdeckt er zufällig ein Fax, in dem steht, daß in Paris ein Ersatz-Orchester gesucht wird,und ergreift die Gelegenheit: Er beschließt, sein Orchester in alter Besetzung wieder aufleben zu lassen, sagt zu und stellt als Bedingung für den Auftritt ein Solo der französischen Geigerin Anne-Marie Jacquet. Während also Paris versucht, die talentierte Solistin für den Auftritt zu gewinnen, bemüht sich Andrej um seine alten Kollegen und macht sich mit dem chaotischen Trupp auf gen Westen.

In der ersten Stunde folgt zunächst in wilder Kusturica-Manier ein derbes Klischee dem anderen, in der zweiten Hälfte bekommt der virtuos inszenierte Film die Kurve zu einem Fest der Gefühle und einer Hymne an die Menschlichkeit und Liebe zur Musik.
18.01.2011 21:56:36
DoktorLektor

DoktorLektor

(4526 Beiträge)

"we want sex" - 1968: die näherinnen der ford-werke in england streiken, weil sie als ungelernte arbeiterinnen eingestuft werden und somit noch weniger verdienen sollen. unterstützung kommt von unerwarteter seite - schön, mal wieder den verschmitzten bob hoskins und die "temperamentvolle rothaarige" miranda richardson zu sehen.

der film ist insgesamt ein bisschen auf feel-good-movie gebürstet, so lustig war das ganze damals mit sicherheit nicht, aber man fängt auch an, über heutige arbeitsbedingungen nachzudenken.

4 von 5 hotpants mit psychedelischen mustern
19.01.2011 11:10:27
Govinda

Govinda

(12523 Beiträge)

Das Konzert
sollte man unbedingt im Kino gucken, wenn man noch irgendwo Gelegenheit hat, da kommt die Musik am Ende so richtig zur Geltung. Die DVD is gerade raus.
19.01.2011 16:06:24
Govinda

Govinda

(12523 Beiträge)

# Black Swan von Darren Aronofsky
("The wrestler" und "The fountain" sind auch von ihm).
Noch mal Schwanensee (die Mönche in "Von Menschen und Göttern" haben es sich ja auch mal zum Abendessen angehört). Ballett also, hab ich vielleicht drei mal im Leben angesehen , aber das ist wirklich ewig her.
Hier geht es zunächst einmal um das Stück an sich und eine Ballerina, die eine Doppelrolle möchte, den weissen und den schwarzen Schwan. Der Regisseur macht ihr sexuelle Avancen, um den "schwarzen" Schwan aus ihr herauszukitzeln, die Mutter, selbst ehemalige Tänzerin, stachelt ihren Ehrgeiz an, kontrolliert sie und versucht sie als "kleines Mädchen" zu bewahren. Die Entwicklung der weiblichen Hauptfigur (Nathalie Portman) geht bald über Körperbeherrschung hinaus, sie rutscht ab in die Grenzen von Wahn und Halluzinationen.
Das ist ein besonderer Film, mir hat er gut gefallen - aber kommt bloss nicht auf die Idee, den mit tanzbegeisterten kleinen Mädchen zu gucken, das hat schon seine Gründe, das er FSK 16 hat. Es gibt einige blutige Szenen (Füsse, Hände), die ich als Erwachsene nicht mit ansehen wollte.

# Another year
von Mike Leigh, dem Regisseur von "Career girls" und "Lügen und Geheimnisse". Ok, das ist zehn Jahre her, dass ich die beiden anderen Filme von ihm gesehen hab, aber ich hab sie in positiver (ok, verwischter) Erinnerung.
Hier geht es um ein Paar kurz vor'm Rentenbeginn, beide Anfang 60, der einzige Sohn wohnt in der Nähe und lässt sich gelegentlich blicken, den dreien geht es ganz gut. Schwieriger wird's bei den Freunden: ein Mann, dem Alkohol sichtlich sehr freundlich zugetan und sehr einsam, Mary, eine Arbeitskollegin, die die beiden regelmässig auffangen. Auch sie ist allein, baggert den Sohn ihrer Freunde an (erfolglos), weiss nicht so recht, wohin mit sich und ja, säuft auch. Es gibt viele gemeinsame Essen, ein mal durch alle Jahreszeiten durch und ab der Hälfte des Films hab ich mich trotz einiger doch recht komischer Szenen ziemlich gelangweilt.
Und den Typen, der zwei Sitze neben mir andauernd einzelne Sätze wiederholt hat, den hätte ich auch gerne auf stumm gestellt.
23.01.2011 18:22:55
blaustrom45

blaustrom45

(97556 Beiträge)

Machete
ich mag keine Tarantino und Rodrigez Filme. Die sind mir zu brutal und metzelig. Auch hier wollte ich nach 5 min gehen, war nur meinem Freund zu Liebe da.
Aber dann fand ich den Film tatsähclich gut. Geradlinig brutal, ohne Kompromisse. Nicht so nervig wie diese Psychothriller mit nerviger Musik, wo der Protagonist 10 Türen öffnet und die *angebliche* Spannung dann ins unermessliche gesteigert wird, bis man nur angeödet ist.
Nein hier wird kurz und konsequent abgeschlachtet: Ich mag Dich nicht, zack Rübe ab :)
Viele schöne Frauen und ein häßlicher aber beindruckender Mann.
Und eine Riege, die sich sehen lassen kann. Steven Segal als Bösewicht, Robert de Niro als schmieriger senator, Don Johnson als aufgeschwemmter Grenzpolizist und Jessica Alba als und Dame Rodrigez als Augenweide. Linsey Lohan sie blöde wie im RL
4 von 5 Macheten
24.01.2011 08:00:37
ik100

Mitglied gelöscht

 

Black Swan: 4,5 von 5,0 Punkten
Rapunzel: 5,0 von 5,0 Punkten
Meine Frau, unsere Kinder und ich: 3,0 von 5,0 Punkten
25.01.2011 15:36:18
Manacor

Manacor

(2720 Beiträge)

72 Stunden.
Aus heiterem Himmel gerät Laura Brennan unter Mordverdacht und wird von der Polizei verhaftet: Sie soll ihren Chef ermordet haben. Nur Lauras Mann John glaubt, dass seine Frau auf keinen Fall eine Mörderin ist. Als Laura unschuldig zu 20 Jahren verurteilt wird, bereitet John ihre Befreiung aus dem Gefängnis und gemeinsame Flucht ins Ausland. Dabei darf nicht einmal Laura von der Aktion wissen, wenn sie wirklich gelingen soll.

Remake eines französischen Krimis. Fängt langsam an, nimmt Fahrt auf und ist unglaublich spannend bis zur letzten Minute. Einer der wenigen Filme, die ich mir sogar ein zweites Mal anschauen würde.

Ich habe mir interessehalber auch das französische Original angeschaut. Teilweise sind die Dialoge identisch, aber die Flucht wird recht zügig ohne Komplikationen abgewickelt. In 72 Stunden war die Flucht viel ausführlicher und dadurch spannender. Es blieben keine losen Enden und selbst in der letzten Minute gibt's noch ein aha-Erlebnis.
In einer kleinen, aber sehr feinen Rolle Liam Neeson.
28.01.2011 16:15:07
greentree

greentree

(9784 Beiträge)

the green hornet (3D)

ein bisschen bunter freitag-abend-trash, der größtenteils ziemlich gut unterhält. der junge und sehr reiche verlegersohn britt reid konnte es seinem vater schon als kind nie recht machen, hat dieses unterfangen irgendwann komplett aufgegeben und sich als partylöwe etabliert. nun stirbt sein vater, britt gerät in die verschiedensten prozesse, die zu einem neuen kumpel und einer neuen sekretärin (cameron diaz) führen sowie zu einer neuen geheimidentität: die grüne hornisse. kato, sein neuer buddy und sidekick (in der ursprünglichen serie gespielt von bruce lee, im film vom immer etwas tranig schauenden jay chou) baut ihm viele hübsche technische gimmicks, seine neue sekretärin lässt ihn abblitzen, hilft ihm aber auf journalistischem gebiet weiter und die grüne hornisse bringt die gangster unter der führung von chudnowski gegen sich auf.

das ganze funktioniert ganz gut als superhelden-buddy-movie mit meta-ebenen-diskussionen zum thema richtiges verhalten, coole benennung und passende planung, als coming-of-age eines partylöwen wirkt es aber sehr aufgesetzt und 3D hätte es für mich auch nicht gebraucht. bisweilen wirds auch visuell etwas hektisch, aber seth rogens rauer charme hauts wieder raus wie auch der charmant-überdrehte christoph waltz als oberböser mit außendarstellungskomplex:-)


31.01.2011 09:23:03
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