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Die Tops und Flops des Monats

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Beitrag
erstellt am
ploby

ploby

(5452 Beiträge)

Es scheint als hätte ich hier eine Rubrik ziemlich exklusiv. Das muss schamlos genutzt werden. Also diesmal: Meine gehörten Hörbuchmonatsflop und -tops.

Flop gab es im Oktober keinen.

Top war das Hörbuch
"Der Schneeflockenbaum" von Maarten 't Hart, gelesen von Max Volkert Martens.

Da hat alles gestimmt, die Story und die Stimme. Leichte Kost von guter Qualität, genau das, was ich beim Autofahren gerne höre.

02.11.2011 20:40:29
Spaniel

Spaniel

(2781 Beiträge)

Ich laß Dich nicht alleine ...
Flop im Oktober: Das Geheimnis der roten Villa, Christina Lopez Barrio
Die 870 Minuten habe ich nicht geschafft - eine endlose Reihe ach so tapferer Frauen und selbstzerfleischender Männer, ich habe irgendwann den Überblick verloren und dann aufgehört, schade drum, aber die Geschmäcker sind ja verschieden.

Was mir aber sehr positiv in Erinnerung ist
Der Beutegänger von Silvia Roth, kannte ich überhaupt nicht, werde ich mich aber nach weiteren HB umsehen.
Fand ich durchgängig spannend ohne dass das Blut in Strömen floß

Jetzt schau ich mal, was das mit dem Schneeflockendings da auf sich hat.
03.11.2011 20:18:14
Toldi

Toldi

(53890 Beiträge)

es gibt bei den Wanderhörbüchern einen Thread, wo Tops u Flops besprochen werden, deswegen ist hier wenig los.. ;o)

Absoluter Flop, welches ich auch abgebrochen habe aufgrund des Inhalts: Axolotl Roadkill, die Sprecherin war aber gut ;o)

Super gut fand ich in letzter Zeit Urlaub mit Esel von ? und Alles inclusive von Doris Dörrie
08.11.2011 07:05:36
khanele

khanele

(2631 Beiträge)

Ploby,
mein Beitrag würde auch in den anderen Thread passen. Dort habe ich gelesen:

"die Autoren sollten lieber bei dem bleiben, was sie wirklich können."

... und das wäre im Fall Tommy Jaud mit seinem Hörbuch "Hummeldumm" zweifellos die beeindruckende Beherrschung unterschiedlicher Dialekte wie Sächsisch, Wienerisch, Rheinländisch - doch das wär's dann auch schon!
Reicht das allein aber aus, um ein HB über Stunden hörenswert zu machen?

Inhaltlich ist das Werk zunehmend ermüdend. Jaud ist als Gag-Schreiber bekannt. Seine Gags wiederholen sich und zehren vor allem von den nervigen sprachlichen Eigenarten seiner so "zufällig" passend zusammengewürfelten Reisegruppe. Und der Running Gag mit dem fehlenden Adapter wird dermaßen überstrapaziert, daß ich nicht bis zum Ende durchgehalten habe.

Jetzt weiß ich nicht mal, ob all die erduldeten Unannehmlichkeiten der Namibia-Reise wenigstens von Erfolg gekrönt waren.....
Ach, egal!
16.11.2011 13:09:22
Toldi

Toldi

(53890 Beiträge)

soll ich es dir verraten?? ;o)
20.11.2011 17:45:42
ploby

ploby

(5452 Beiträge)

Der Flop im November war

Silvia Roths Querschläger.

Ich habe mir nur die ersten 90 Minuten antun können (immerhin), danach war ich einfach nur genervt. Selten habe ich einen Roman gehört, der so krampfhaft auf Länge getrimmt wurde. Jeder Satz voller meist unnötiger Adjektive, Aufzählungen die mich an die Fernsehshow Dalli Dalli erinnerten: Nennen Sie alles was Ihnen zu rostig einfällt. Und so beschreibt Frau Roth einen Duschraum: Der ganze Raum roch nach Rost und ihr fielen die rostigen Türen mit den rostigen Türgriffen auf, an den rostigen Wänden endeten die rostigen Leitung in rostigen Wasserhähnen ... (Aus dem Gedächtnis zitiert). Dazu relativiert Frau Roth jede Behauptung mit einem "zumindest", zumindest kam mir das so vor, was einem unheimlich auf die Nerven geht, zumindest mir.

ABER!

Auf der anderen Seite gab's auch einen Ohrwurm:

Der Paganini der Abschweifungen von Harry Rowohlt.

Einfach nur klasse!
27.11.2011 15:06:02
Spaniel

Spaniel

(2781 Beiträge)

Der Paganini ist super, den kann man immer mal wieder hören !

Mein Flop - obwohl ich es mir hätte denken können -
Never Knowing von Chevy Stevens
Die taffe Supermom mit Adoptionshintergrund, ach ja

Unglaubwürdige Handlung, und dann lang lang ausgewälzt.

Kann ich nicht empfehlen, brauche ich auch kein weiteres Buch/Hörbuch

30.11.2011 12:22:41
Strollentroll06

Strollentroll06

(5085 Beiträge)

'Never Knowing von Chevy Stevens'
So schlimm? Dabei fand ich 'Still Missing' so gut, dass ich mir 'Never Knowing' als Buch zugelegt habe und demnächst lesen möchte. Au weia ...

Für mich war in diesem Monat top: 'Sharpes Feuerprobe' von Bernard Cornwell, gelesen von Torsten Michaelis. Abenteuer und Spannung pur. Ohne Tiefgang, aber sehr fesselnd. Und der Erzähler ist rundum gut, klingt ein wenig wie Dietmar Wunder. Ich habe mir auf jeden Fall die Folgen 2 und 3 auch schon mal zugelegt und warte jetzt auf die nächste längere Autofahrt...
30.11.2011 16:16:52
Exxlibris

Exxlibris

(5452 Beiträge)

Hier gefällt es mir; kann aber leider (noch) nix beitragen. Silvia Roth habe ich bis jetzt nur gelesen und fand sie nicht schlecht. Axolotl Roadkill steht gleich nach "Der Friedhof in Prag" auf meiner to hear list :-))
Als letztes gehört habe ich von Erika Kroell: Irre, gesprochen von Katinka Springborn, das würde ich der Kategorie Top zuordnen, allerdings nicht als Krimi deklarieren, wie auf dem Titelblatt zu lesen ist. Spannend ja, die Einblicke in eine geschlossene Anstalt, die sofort Erinnerungen an "Einer flog über das Kuckucksnest" wach werden lassen; die Schicksale der dort lebenden Menschen, beeindruckend.
30.11.2011 23:49:55
Spaniel

Spaniel

(2781 Beiträge)

Gut, daß ich mir den Querschläger von Frau Roth nicht zugelegt habe, das Buch hatte schon keine guten Kritiken ...

TOP - Irgendwann werden wir uns alles erzählen von Daniela Krien, gelesen von Anna Thalbach

Obwohl ich Anna Thalbach durchaus mal als "zu viel" empfinde ist das hier ganz wunderbar der Geschichte entsprechend gelesen.
Und "eigentlich" mag ich keine Liebesgeschichten, aber diese hier ist anders, kein Schmalz und Herz und Schmerz.
Außerdem spielt die Story noch gerade zur Wende, war ich jetzt auch nicht so scharf drauf, aber es passt alles.

So, dieses HB hätte ich mir von der Buchbeschreibung ausgehend nie gekauft, es wurde mir aber von einem (männlichen) TP empfohlen.
Gute Empfehlung, die ich hier gerne weitergebe.
07.12.2011 12:07:09
El_Radar

El_Radar

(4999 Beiträge)

So schlimm fand ich Never Knowing von Chevy Stevens garnicht.Ich denke mal nach still missing wurden die erwartungen an Frau Stevens sehr hoch geschraubt.
Kein leichtes Los und ich fands als Nachfolger eigendlich sehr gut.Und natürlich auch wieder wunderbar vorgetragen:))



14.12.2011 12:54:46
ploby

ploby

(5452 Beiträge)

Der Dezember war ein schwacher Hörmonat, wenig Zeit für Hörbücher.

Negativ, wie schon von Khanele geschrieben, Hummeldumm. Das kann man sich sparen, es ist einfach nicht witzig.

Postiv gab es leider diesen Monat nichts, ich hoffe noch da auf euch.
26.12.2011 11:02:34
hystorycool

hystorycool

(3118 Beiträge)

ein absolutes TOP:

Winterkartoffelknödel .... für diejenigen, denen die bayrisches Spreche nicht fremd ist...

ein Top für Norddeutsche: Dreizehn Weihnachten auf See

27.12.2011 20:09:39
Spaniel

Spaniel

(2781 Beiträge)

Ja, Winterkartoffelknödel ist wunderbar, ich hatte jetzt auch Schweinskopf al dente, auch nicht schlecht, lebt aber wahrscheinlich als HB mehr durch Christian Tramitz als Sprecher, wunderbar vorgetragen ohne das es in Klamauk ausartet.

Gerade nochmal gehört:
Jan Costin Wagner Das Licht in einem dunklen Haus, gelesen von Matthias Brandt
Krimi bis zum Ende ohne Blutrünstigkeit, ein bißchen melancholischer Unterton ohne depressiv zu sein :), undurchsichtig bis zum Ende. Kann ich nur empfehlen.

28.12.2011 18:20:10
Strollentroll06

Strollentroll06

(5085 Beiträge)

Ich habe in diesem Monat urlaubsbedingt Zeit gehabt, einige Hörspiele noch mal zu hören, die ich schon kannte, und zwar 'Das dunkle Meer der Sterne 1 - 6', 'Krabat' und 'Ordensschwester Amélie'. Das waren natürlich TOPs (sonst hätte ich sie ja nicht noch mal gehört).

Der Rest war weder besonders gut noch auffallend schlecht, sondern irgendwo mittendrin:

Neu gehört habe ich 'Der Prediger von Fjällbacka', den zweiten Roman aus der Hedström & Falck - Reihe von Camilla Läckberg, gelesen von von Ulrike Hübschmann. Es fiel mir hier im Gegensatz zu dem ersten Hörbuch der Reihe schwer, dem Geschehen zu folgen, ich habe immer wieder den Faden verloren und das Hörbuch drei mal neu gestartet. Schlecht war es aber auf keinen Fall und die Auflösung hat mich sehr überrascht.

Dann habe ich noch die dritte Folge von 'Terra Mortis' gehört, einer Zombie-Hörspielserie. Wie gewohnt wurde hier der Schwerpunkt auf glaubwürdige Charaktere und nicht auf möglichst viel Gemetzel gelegt. Gut, aber im Vergleich zu den ersten beiden Folgen etwas schwächer.

Komplettes Neuland für mich: Die Folgen 1 bis 3 der Hörspielserie 'Die Earlam-Chroniken' um einen an den Rollstuhl gefesselten ehemaligen Scotland Yard - Ermittler und dessen Bruder. Gute Sprecher, leicht nachverfolgbare Handlung, angenehme Musik. Die Geräuschkulisse und die Regie fand ich nicht immer ganz gelungen, insbesondere wird die Zeit, in der die Folgen spielen, nicht 'hörbar'. Das soll in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts spielen, könnte aber auch problemlos in der Jetztzeit sein. Davon abgesehen aber angenehme, wenn auch wenig originelle Krimikost.

29.12.2011 12:22:15
Spaniel

Spaniel

(2781 Beiträge)

Viele HB gehört, hier nur kurz

FLOP - Der Augenjäger/Fitzek
Ja, ich hätte es wissen müssen, mit dem Fitzek komme ich nicht zurecht. So viel Unglaubwürdiges auf einmal, egal wie schwer jemand verletzt wird, es ist kein Problem kurz darauf wieder völlig fit die Rettung anderer zu bewerkstelligen.
Nein, ich will jetzt nicht spoilern, aber so viel konstruierte Situation, die einfach nicht passen wollen ... nein, das war mein letzter Fitzek

TOP - Das finstere Tal/Thomas Willmann
Was erst so gemächlich und ein wenig prosaisch daherkommt entwickelt sich bis zum spannenden Showdown.
Es war mir schon bald zu gemächlich, aber der langsame Einstieg ist nötig, gerade als ich dachte ob wohl noch was kommt ging es richtig zur Sache.
Schade, das dieses HB nicht häufiger vertreten ist, es hätte mehr Aufmerksamkeit verdient.
Die Ama Beschreibung hört sich aber auch nicht wirklich interessant an:
Die Alpen, Ende des 19. Jahrhunderts, kurz vor Winterbeginn. Ein Fremder kommt in ein einsam gelegenes Hochtal. Er sei Maler und suche Quartier. Die Bewohner sind misstrauisch, lassen sich aber von seinem Gold überzeugen. Der erste Schnee schneidet das Tal von der Außenwelt ab. Das Leben im Dorf kommt zur Ruhe, man hat sich an den Fremden gewöhnt. Doch dann gibt es den ersten Toten, bald darauf einen zweiten. Eine dramatische Geschichte von Liebe und Hass, Schuld und Vergeltung nimmt ihren Lauf.
"Alpenroman, Krimi und Western: Ein kühner Genremix, absolut gelungen." Christine Westermann
02.01.2012 12:06:35
DoktorLektor

DoktorLektor

(4452 Beiträge)

spaniel: wie oft hat der arme matthias brandt für "das licht in einem dunklen haus" wohl "kimmo joentaa nickte" geseufzt? wiederholung als stilmittel?

wenn der vorleser die ganze zeit so todtraurig klingt, bekomme ich eher mitleid mit ihm, als spannung zu empfinden.

anschauliche beschreibungen sind ja eigentlich gut, aber wenn diese zu ausführlich sind und zu wenig geschieht (wie bei wagner), dann finde ich das einfach langweilig. p. d. james macht das seit einer weile leider auch, dann wird nicht nur das innere eines cottages beschrieben, wo die ermittlerin übernachtet, sondern auch das badezimmerschränkchen UND die seife darin. "früher" waren krimis nach 150 seiten zuende, und auf diesen wenigen seiten ist auch so einiges passiert, aber der trend geht eindeutig zum auswalzen.
04.01.2012 10:53:18
Strollentroll06

Strollentroll06

(5085 Beiträge)

Kleiner Nachtrag: Ich habe mittlerweile 'Never Knowing' von Chevy Stevens zwar nicht gehört, aber gelesen - und würde mich El-Radars Meinung anschließen. Es hat mir also ganz gut gefallen, war durchaus spannend - aber im Vergleich zum fulminanten Debut fällt es schon ein wenig ab.

Ich trage es jetzt auf jeden Fall noch bei meinen Wunsch-Wanderhörbüchern ein, denn gelesen von Frau Maire würde ich es mir auch anhören wollen.
04.01.2012 18:14:34
Spaniel

Spaniel

(2781 Beiträge)

@DoktorLektor
Jaja, Herr Brandt hat es auch nicht immer leicht :) und Kimmo Joenta ist eine schwermütige Figur. Aber manchmal hab ich da richtig Bock drauf.

Ich habe noch gehört:
Die Meerjungfrau von Camilla Läckberg
Souverän gelesen von Nina Petri und - die Rückblenden - von Gustav Peter Wöhler, beide m.E. qualitativ hochwertige Sprecher und für mich schon immer ein Pluspunkt bei einem HB.
Der Krimi an sich in gewohnter Qualität, einfach gut runter zu hören, obwohl mir die Eisprinzessin besser gefallen hat.
Gute Krimikost

Paganinis Fluch von Lars Kepler, gelesen von Wolfram Koch
Da bin ich noch ein bißchen hin- und her gerissen, es gab Passagen die mich etwas schockierten, aber manchmal hab ich auch gedacht - was für ein konstruierter Mist.
Ich bin offen gestanden immer noch nicht dahinter gekommen, in was für einem Zusammenhang der Paganini da stehen sollte ...
Aber grottenschlecht fand ich es nun nicht

Fahrtenbuch von Niklas Maak, gelesen von Hanns Zischler
MIR hat es gut gefallen, eigentlich lauter Kurzgeschichten, die aber ein weites Spektrum an Geschichte und Einzelschicksalen abdecken, mal was ganz anderes und ich fand es einfach interessant, bin ja auch ekien 20 mehr und bei manchen Begebenheiten kann man schon mal grinsen, wenn einem so Dinge aus den 70er und 80er Jahren wieder einfallen, schönes HB und mal kein Krimi

Derzeit höre ich Die Auserwählten von James Dashner, gelesen von David Nathan
Eigentlich sind diese Dystopien nicht so meins, aber man muß ja immer mal wieder probieren. Und - bis jetzt finde ich das ganze total spannend !
Ich werde dann mal später berichten

@ALL
Gerne und mit Vergnügen lese ich hier weitere Kommentare und Verrisse und Diskussionen !
06.01.2012 09:53:45
DoktorLektor

DoktorLektor

(4452 Beiträge)

kürzlich habe ich angefangen, karen duves "anständig essen" zu hören. mir hat die norddeutsche aussprache der autorin gefallen, und ihr experiment, sich erst bio, dann vegetarisch, dann vegan und zu guter letzt frutarisch (!) zu ernähren, ist ja auch sympathisch.

allerdings ist das ganze stark tagebuchartig aufgebaut, und die erzählerin hat einen hund, der schwer krank ist. als sie mit diesem armen tier zum tierarzt geht, weil sich flüssigkeit angesammelt hat, die mit einer grossen spritze aus dem körper abgesaugt wird - also nach der detaillierten schilderung dieser behandlung habe ich abgebrochen. das war mir einfach zu eklig und gehört m. e. auch nicht zum thema "bewusste ernährung".

vermutlich als flop zu verbuchen.

david nathan höre ich immer wieder gern, das ist dann, als würde mir nick aus "csi - las vegas" was vorlesen.
06.01.2012 10:52:21
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