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Karen Marie Moning, Im Reich des Vampirs
Beitrag
erstellt am
(6 Beiträge)
Spannend, düster, unvollständig
Der neue Roman von Karen Marie Moning, Im Reich des Vampirs, hat alles was ein gelungener Vampirroman braucht, ausser einem Anfang und einem Ende.
Nicht weiter verwunderlich, wenn man bedenkt, dass es sich um den zweiten Teil einer Vampirsaga um die junge Amerikanerin MacKayla Lane handelt, die nach Irland reiste, um den mysteriösen Mord an ihrer Schwester Alina aufzuklären. Einmal dort angekommen, entdeckt sie, dass sie nicht das amerikanische Lifestyle Girl ist, für das sie sich bislang gehalten hat, sondern der uralten Kaste der Sidhe Seherinnen angehört. Diese können Feen in unserer Welt wahrnehmen und dienen so seit Jahrhunderten der Menscheit als Schutz. In jüngster Vergangenheit tauchen aber in Dublin immer mehr dieser menschenfeindlichen Wesen auf und infiltrieren das alltägliche Leben. Überfordert von der Erkenntnis über ihr wahres Ich, begeht MacKayle Lane den Fehler, ihre Schwester auf eigene Faust rächen zu wollen und gerät in tödliche Gefahr, aus der sie der mysteriöse Jericho Barrons rettet.
Und hier beginnt der zweite Teil. MacKayla hat sich zwischenzeitlich mit Barrons arrangiert und ist in seinen Buchladen eingezogen, auch wenn er sie nur spärlich mit Informationen über ihr eigenes Wesen versorgt. Ihre seherischen Gaben setzt er ein, um das dunkle Buch der Macht aufzuspüren. Zu welchem Zweck er dieses benötigt sagt er ihr nicht. Im Zwiespalt mit sich selbst über ihr weiteres Vorgehen, wir MacKayla immer weiter in die fremdartigen Vorkommnisse verstrickt. Der ermittelnde Polizist im Mordfall ihrer Schwester wird selbst brutal getötet und man hält MacKayla für die Täterin. Die langjährige Angestellt von Barrons verübt einen Anschlag auf sie, indem sie tödlichen Schatten den Zugang zum Haus gewährt. Ein schwarz gekleidetes Gespenst verfolgt MacKayla auf Schritt und Tritt in der Stadt und die Anzahl der Feen in Dublin nimmt immer mehr zu.
Moning versteht es vortrefflich die Spannung in ihrem Buch aufzubauen und den Leser so von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Vorkommnisse aus dem ersten Teil erläutert sie weit genug, um dem Neueinsteiger zu ermöglichen, der Geschichte zu folgen. Das Ende wird geschickt eingeleitet, um dem Leser auf die Fortsetzung neugierig zu machen. Die stellenweise sehr kraftvolle Ausdrucksweise lässt den Leser an den unterschiedlichen Emotionen der Figuren teilhaben, wenn auch eine Prise zuviel an sexueller Leidenschaft zum Ausdruck kommt, die an falscher Stelle nur störend wirkt. Hier ist die Autorin doch noch etwas ihren Highlander Romanen verhaftet. Alles in allem wird man gespannt auf die weiteren Teile der Saga warten.
Die Übersetzung ist stellenweise etwas ungeschickt formuliert und der eine oder andere Fehler in der Grammatik hat sich ebenfalls eingeschlichen, insgesamt wird dadurch der positive Eindruck des Buches nicht beeinträchtigt. Etwas unpassend ist das Cover. Dieses lässt eher einen schwülstigen Liebeskitschroman vermuten.
Der neue Roman von Karen Marie Moning, Im Reich des Vampirs, hat alles was ein gelungener Vampirroman braucht, ausser einem Anfang und einem Ende.
Nicht weiter verwunderlich, wenn man bedenkt, dass es sich um den zweiten Teil einer Vampirsaga um die junge Amerikanerin MacKayla Lane handelt, die nach Irland reiste, um den mysteriösen Mord an ihrer Schwester Alina aufzuklären. Einmal dort angekommen, entdeckt sie, dass sie nicht das amerikanische Lifestyle Girl ist, für das sie sich bislang gehalten hat, sondern der uralten Kaste der Sidhe Seherinnen angehört. Diese können Feen in unserer Welt wahrnehmen und dienen so seit Jahrhunderten der Menscheit als Schutz. In jüngster Vergangenheit tauchen aber in Dublin immer mehr dieser menschenfeindlichen Wesen auf und infiltrieren das alltägliche Leben. Überfordert von der Erkenntnis über ihr wahres Ich, begeht MacKayle Lane den Fehler, ihre Schwester auf eigene Faust rächen zu wollen und gerät in tödliche Gefahr, aus der sie der mysteriöse Jericho Barrons rettet.
Und hier beginnt der zweite Teil. MacKayla hat sich zwischenzeitlich mit Barrons arrangiert und ist in seinen Buchladen eingezogen, auch wenn er sie nur spärlich mit Informationen über ihr eigenes Wesen versorgt. Ihre seherischen Gaben setzt er ein, um das dunkle Buch der Macht aufzuspüren. Zu welchem Zweck er dieses benötigt sagt er ihr nicht. Im Zwiespalt mit sich selbst über ihr weiteres Vorgehen, wir MacKayla immer weiter in die fremdartigen Vorkommnisse verstrickt. Der ermittelnde Polizist im Mordfall ihrer Schwester wird selbst brutal getötet und man hält MacKayla für die Täterin. Die langjährige Angestellt von Barrons verübt einen Anschlag auf sie, indem sie tödlichen Schatten den Zugang zum Haus gewährt. Ein schwarz gekleidetes Gespenst verfolgt MacKayla auf Schritt und Tritt in der Stadt und die Anzahl der Feen in Dublin nimmt immer mehr zu.
Moning versteht es vortrefflich die Spannung in ihrem Buch aufzubauen und den Leser so von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Vorkommnisse aus dem ersten Teil erläutert sie weit genug, um dem Neueinsteiger zu ermöglichen, der Geschichte zu folgen. Das Ende wird geschickt eingeleitet, um dem Leser auf die Fortsetzung neugierig zu machen. Die stellenweise sehr kraftvolle Ausdrucksweise lässt den Leser an den unterschiedlichen Emotionen der Figuren teilhaben, wenn auch eine Prise zuviel an sexueller Leidenschaft zum Ausdruck kommt, die an falscher Stelle nur störend wirkt. Hier ist die Autorin doch noch etwas ihren Highlander Romanen verhaftet. Alles in allem wird man gespannt auf die weiteren Teile der Saga warten.
Die Übersetzung ist stellenweise etwas ungeschickt formuliert und der eine oder andere Fehler in der Grammatik hat sich ebenfalls eingeschlichen, insgesamt wird dadurch der positive Eindruck des Buches nicht beeinträchtigt. Etwas unpassend ist das Cover. Dieses lässt eher einen schwülstigen Liebeskitschroman vermuten.
12.09.2008 14:57:47
(250 Beiträge)
Klappentext:
Bei der Suche nach dem Mörder ihrer Schwester ist die junge MacKayla Lane in die Fänge einer dunklen, gefährlichen Macht geraten. Aus dem Reich der Vampire und Feen führt jetzt nur ein Weg heraus: Sie muss in den Besitz des uralten Buchs der Schwarzen Magie gelangen. Unterstützung findet Mac in dem geheimnisvollen, attraktiven Buchhändler Barrons, der sich mit Vampiren bestens auskennt. Aber kann sie ihm überhaupt trauen im Kampf gegen das Böse?
Zur Autorin:
Karen Marie Moning erzielte mit ihren Zeitreise-Romanen nicht nur in den USA Bestsellererfolge, sondern auch in Deutschland hat sie sich eine riesige Fangemeinde geschaffen. Die Autorin lebt in Cincinnati, Ohio. Bekannt wurde sie mit ihrer Highlander-Serie.
Meine Meinung:
Ich habe den ersten Teil nicht gelesen, aber ich finde der Leser bekommt in so einem Fall einen guten Einstieg zu Beginn, indem kurz zusammengefasst wird, was bisher erster Ban) geschehen ist. Des Weiteren fand ich auch gut, dass es am Ende des Buches noch eine Art Glossar gibt, in dem die verschiedenen Begriffe wie Sinsar Dubh oder Tod-durch-Sex-Feenwesen erläutert werden.
Warum das Buch allerdings den Titel Im Reich des Vampirs trägt, habe ich nicht verstanden. Das Buch ist aus dem Fantasy-Genre, aber es hat eher mit Feenwesen, Seherinnen, etc. zu tun als mit Vampiren. Eine Person hätte ich vielleicht noch als Vampir gesehen, aber ganz sicher bin ich mir auch nicht.
Das Buch lässt auch viele Fragen offen. Ich hätte gerne gewusst, wer ist Barrons wirklich? Was geht da unter seiner Garage vor? Kann Mac sich für ihre Schwester rächen? Warum ist das Sinsar Dubh überhaupt so wichtig?
Zwischendurch war mir das Buch auch zu langatmig und etwas mehr Tempo hätte es schon sein dürfen. Ich habe es dennoch relativ schnell durchgelesen, aber ich glaube nicht, dass ich den Folgeband lesen werde.
Bei der Suche nach dem Mörder ihrer Schwester ist die junge MacKayla Lane in die Fänge einer dunklen, gefährlichen Macht geraten. Aus dem Reich der Vampire und Feen führt jetzt nur ein Weg heraus: Sie muss in den Besitz des uralten Buchs der Schwarzen Magie gelangen. Unterstützung findet Mac in dem geheimnisvollen, attraktiven Buchhändler Barrons, der sich mit Vampiren bestens auskennt. Aber kann sie ihm überhaupt trauen im Kampf gegen das Böse?
Zur Autorin:
Karen Marie Moning erzielte mit ihren Zeitreise-Romanen nicht nur in den USA Bestsellererfolge, sondern auch in Deutschland hat sie sich eine riesige Fangemeinde geschaffen. Die Autorin lebt in Cincinnati, Ohio. Bekannt wurde sie mit ihrer Highlander-Serie.
Meine Meinung:
Ich habe den ersten Teil nicht gelesen, aber ich finde der Leser bekommt in so einem Fall einen guten Einstieg zu Beginn, indem kurz zusammengefasst wird, was bisher erster Ban) geschehen ist. Des Weiteren fand ich auch gut, dass es am Ende des Buches noch eine Art Glossar gibt, in dem die verschiedenen Begriffe wie Sinsar Dubh oder Tod-durch-Sex-Feenwesen erläutert werden.
Warum das Buch allerdings den Titel Im Reich des Vampirs trägt, habe ich nicht verstanden. Das Buch ist aus dem Fantasy-Genre, aber es hat eher mit Feenwesen, Seherinnen, etc. zu tun als mit Vampiren. Eine Person hätte ich vielleicht noch als Vampir gesehen, aber ganz sicher bin ich mir auch nicht.
Das Buch lässt auch viele Fragen offen. Ich hätte gerne gewusst, wer ist Barrons wirklich? Was geht da unter seiner Garage vor? Kann Mac sich für ihre Schwester rächen? Warum ist das Sinsar Dubh überhaupt so wichtig?
Zwischendurch war mir das Buch auch zu langatmig und etwas mehr Tempo hätte es schon sein dürfen. Ich habe es dennoch relativ schnell durchgelesen, aber ich glaube nicht, dass ich den Folgeband lesen werde.
08.10.2008 11:27:03

