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Die Hütte - William P. Young

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Beitrag
erstellt am
MrsMorzarella

Mitglied gelöscht

 

William Paul Young - Die Hütte (Ein Wochenende mit Gott)

Der Klappentext verspricht "Dieses Buch verändert. Es nimmt Zweiflern die Zweifel, dem Traurigen die Trauer, es gibt dem Hoffnungslosen neue Hoffnung."
Ich denke, jeder muss selber entscheiden, ob dieses Buch das für einen vermag - gerade beim Thema Glaube ist es schwer zu Verallgemeinern.

Das Buch handelt von Makenzie Allen Phillips - kurz Mack - und wird erzählt von dessen Freund Willie (also dem Autor selber).
Mack ist seit mehreren Jahren in der "Großen Traurigkeit" gefangen. Vor ein paar Jahren war er mit seinen Kindern auf einem Campingausflug, wobei seine jüngste Tochter Missy verschwand.
Die Polizei konnte den Entführer nicht schnappen, aber seine Spuren ließen sich bis zu einer abgelegenen Hütte im Wald zurückverfolgen.
In der Jetzt-Zeit, in der der Roman spielt, bekommt Mack einen wundersamen Brief - eine Einladung in diese Hütte, unterzeichnet mit "Papa".
"Papa" ist für Macks Frau Nan ihr persönlicher Name für Gott, denn er ist ihr nach wie ein Vater. Mackenzie allerdings zweifelt seit dem Verlust stark an seinem Glauben und ist deshalb sehr verwirrt und auch verängstigt über den Brief.
Denn es ist ja wohl nicht normal, dass Gott Briefe schreibt, oder doch?
Um das zu ergründen macht sich Mack auf zur Hütte, wo seine Tochter verschwand.

In der Hütte trifft er mehrere Personen: Eine afroamerikanische Frau (Gott), einen palästinensisch anmutenden Mann (Jesus) und eine Asiatin (Der heilige Geist) - und die drei behaupten gemeinsam GOTT zu sein!
Sie laden Mack zu einem besonderen Wochenende ein - einem Wochenende mit Gott - und versuchen ihm auf ihre eigene ganz besondere Art den Glauben und seine Grundgedanken näher zu bringen.
So soll Mack es schaffen, das Verschwinden seiner Tochter zu überwinden und wieder zu sich selbst zu finden.

Meine Meinung:

Das Buch ist ein Buch was polarisiert.
Mir persönlich ist es zu postitiv. Die Grundnachricht kann man sicher zusammenfassen zu "Der Glauben ist die Lösung aller Probleme. Mit der Liebe zu Gott und seinen Mitmenschen kann man alles schaffen". Solange man glaubt und liebt, so wird einem nahegelegt, sind irrdische Probleme nebensächlich und klein.
Besonders passend formuliert es eine Stelle des Buches: "Die Freiheit ist ein Prozess, der stattfindet, wenn du dich auf eine Beziehung mit Jesus einlässt. Dann klären sich all die Probleme und Konflikte, die in dir brodeln."
Das ganze Buch und sein Stil erinnern sich (ich will damit niemanden verletzten!) an freikirchliche Gemeinden oder Predigttexte. Es wird sehr extrem, sehr nah am einfachen Menschen, sehr modern mit dem Glauben umgegangen.
Für mich ist das ganze zu modern - ich hätte mir einen wirklichen Diskurs gewünscht, aber obwohl Mack eigentlich in einer Glaubenskrise steckt, lässt er sich erstaunlich schnell (geradezu extrem schnell!) von Gott überzeugen, wandelt mit Jesus über das Wasser und vergibt den bösen Menschen aus seiner Vergangenheit.
Ob der Glaube wirklich der richtige Weg für alle Menschen ist, wird nicht diskutiert. Gott IST in diesem Buch die Lösung und dass muss der Leser akzeptieren.
Auch das Gespräch zu Gott gestaltet sich sehr ungebunden, ja manchmal flapsig, oft aber auch theatralisch. Da findet man Zitate wie:

"Und ich bin mir wirklich sicher, dass ihr mich niemals im Stich lassen werdet, und deshalb habe ich keine Angst..."

"Und eine Liebe, die größer war als sie beide, durchdrang sie und heilte sie."

"Ihm wurde bewusst, wie sehr er diesen Mann inzwischen liebte, diesen Menschen, der auch Gott war."

"Der Goldkram (im Himmel) ist ein Bild für mich (Jesus) und meiner Frau, die ich liebe. (...) Es ist ein Bild meiner Braut, der Kirche."

"Gehüllt in einen Mantel aus vielfarbig flammendem Licht stieß ein Fischadler auf den See hinunter (...) und strich dicht über der Wasseroberfläche dahin, wobei Funken von seinen Flügeln aufs Wasser fielen wie Schnee"

An einer Stelle sagt Jeses zu Gott: "Es war wirklich unglaublich, dir zuhören zu dürfen, wie du Liebe und Frieden in sein Herz hineingeflüstert hast. (...) Ich liebe es dein Sohn zu sein."

Sehr poetisch, manchmal zu poetisch und zu überdreht. Alles sehr positiv, geradezu enthusiastisch positiv.
Themen, wie das Mensch/Gott-Verhältnis Jesu, die Dreifaltigkeit, der Gedanke der Vergebung werden angerissen, aber mir persönlich zu unkritisch und zu schnell wieder abgehandelt.
Egal, wie schlimm etwas ist, was Mack erlebt hat, Gott schafft es innerhalb weniger Seiten ihn zu überzeugen, dass mit unendlivh viel Liebe und dem Glauben alles wieder paletti ist.
Alle Menschen sind Freunde, sogar für den Entführer der kleinen Missy findet sich kaum ein wirklich Böses Wort, sondern nur Lob für die Helfer, die Polizisten, die Freunde der Familie.

In den Grundgedanken und Ansätzen ein schönes Buch, allerdings für Erwachsene meiner Meinung nach zu Positiv.
Jemandem, der eine so persönliche und extrem nahe Einstellung zu seinem Glauben und Gott hat, mag dieses Buch gefallen und vielleicht Kraft spenden und erfüllen, was der Klappentext verspricht.
Aber mir, obwohl ich ein gläubiger Mensch bin, für den Glaube aber eher eine hintergründige, beobachtenden Rolle hat, für den wirkt das Buch denke ich überzeichnet und (man verzeihe mir) 'amerikanisch'.
Für Kinder im Kommunionalter oder Konfirmandenalter kann ich mir das Buch noch recht gut vorstellen, aber dann als Parabel gesehen und nicht als Roman.

6 von 10 Punkten = ganz nett.
18.05.2009 18:24:04
maus2038

maus2038

(858 Beiträge)

habe das buch auch gelesen
mir hat es nicht so gut gefallen
die geschichte schien mir ein bisschen weit hergeholt, einiges wahres war auch dran..aber..die gespräche waren mir viel zu langatmig, war auch nicht so ganz mein genre

habe das buch übrigens schon eingestellt, wenn einer interesse hat

vlg
18.05.2009 20:49:19
Farin_Urlaub

Mitglied gelöscht

 

Im Namen des Vaters und des sohnes und des Heiligen Geistes ...

So könnte man im Groben die Erlebnisse von Mack, kurz für Mackinsey, beschreiben, der an einem Wochenende in einer Hütte die Bekanntschaft mit der Heiligen Dreifaltigkeit macht.
Vor einem Jahr ist Macks Tochter Missy bei einem Campingurlaub verschwunden. Zeugen haben beobachtet, wie das kleine Mädchen von einem Mann in einem Jeep vom Geschehen weggefahren wurde und bald darauf findet die Polizei am Tatort auch eine kleine Marienkäfer-Ansteckfigur. Diese ist die Insigne eines Entführers, der vornehmlich kleine Kinder zu seinem Ziel gemacht hat.
Nachdem sich alle Spuren im Nichts verloren haben, beginnt Macks Große Traurigkeit. Verzweifelt schottet er sich und seine Gefühle ab und auch seine Familie droht an dem Verlust zu zerbrechen. Da erhält Mack eines Tages eine rätselhafte Einladung, die ihn zu einem Wochenende in der Hütte einlädt, in der sich Missys Spuren verlieren. Unterzeichnet ist diese kryptische Einladung mit dem Wort Papa.
Mack trifft an dem Wochenende, zu dem er eingeladen wurde nun tatsächlich Gott, Jesus und den Heiligen Geist, doch ganz anders, als er sich das vorgestellt hat. Anstatt einem alten, weisen Gandalf-Verschnitt präsentiert sich Gott als beleibte Afroamerikanerin Elouisa, Jesus ist ein arabischer Zimmermann und der Heilige Geist ist eine japanische Dame namens Narayu. Die Dialoge die Mack mit den unterschiedlichen Teilen der Trinität führt, zeigen deutlich die unterschiedlichen Auffassungen des Glaubens, die Gott und Mack haben. Den großen Reiz des Buches machen meiner Meinung nach ebendiese Dialoge aus und man sollte sich wirklich die Zeit nehmen, um über einige der Punkte noch einmal nachzudenken.
Das Gottesbild, das William Young präsentiert, fand ich sehr positiv und ansprechend und es unterschied sich deutlich von dem Gottesbild, das die meisten Menschen von Gott vor Augen haben dürften. So gibt der Autor dem Leser einige neue Impulse mit und zumindest bei mir führte das zu einigen Reflektionen, sprichwörtlich über Gott und die Welt.
Ich fand das Buch sehr schön geschrieben und die Dialoge, die sich zwischen den einzelnen Charakteren entspinnen und die sich um die Religion und den Glauben drehen, als sehr gelungen. Die Verwandlung von Mack vom verzweifelten Atheisten bis hin zum gläubigen und auf Gott vertrauenden Menschen ist gut beschrieben. Zwar hat mich das Buch nicht verändert, wie es der Klappentext verspricht, doch ich kann mir gut vorstellen, dass das Buch Menschen Kraft spendet, die einen schweren Verlust haben hinnehmen müssen. Doch auch wenn mich die Lektüre nicht trösten konnte, so bewirkte sie zumindest, dass ich mir Gedanken über die Religion und Kirche und meinen Glauben gemacht habe und so zu neuen Erkenntnissen gelangt bin.
Und mehr kann man von einem Buch auch nicht erwarten, als dass es neue Denkanstöße und Impulse gibt, und von daher sind die 5 Punkte wirklich gerechtfertigt!

Wen es interessiert, auch ich habe das Buch eingestellt
18.05.2009 21:10:44
irismaria

Mitglied gelöscht

 

und hier ist meine Rezension:

Der Autor versucht sich der Frage nach Gott und dem Wesen der Dreifaltigkeit auf eine originelle Art und Weise zu nähern: er lässt seinen Protagonisten ein Wochenende mit den drei göttlichen Personen verbringen. Und wie nicht anders zu erwarten, ist Gott ganz anders als sich Mack ihn/sie vorgestellt hat. Vorhandene stereotype Gottesbilder der Hauptperson (aber auch des Lesers) werden ironisch aber durchaus ernsthaft in Frage gestellt.

Als Religionspädagogin fand ich die Leseprobe schon sehr interessant und war gespannt auf das komplette Buch. Etwas skeptisch war ich ja, weil das Buch aus Amerika stammt und ich plattere Thesen erwartet habe, aber ich muss sagen, es hat mich überzeugt.

Zur Geschichte: Mack lebt mit seiner Frau und seinen fünf Kindern ein Bilderbuchleben bis zu dem Tag, als er eine der schlimmstmöglichen Erfahrungen für einen Menschen machen muss: seine Tochter Missy wird bei einem Ausflug entführt und ermordet. Sein Vertrauen in das Leben und auch in Gott ist stark erschüttert. Daher ist er auch sehr skeptisch, als er durch einen Brief von Gott in die Hütte eingeladen wird, in der Missy starb.
In der Hütte trifft Mack auf die Dreifaltigkeit, die sich ihm in Form dreier Personen zeigen, die zueinander in wundervoller Beziehung stehen. Es kommt zu Gesprächen über die großen Fragen: Warum gibt es Leid? Warum greift Gott nicht ein? Was ist Kirche? Was bedeutet Glauben? Usw. Dabei gibt der Autor keine allgemeingültigen Antworten, sondern Mack findet seine Antworten, die zu seiner Lebenssituation passen.


Mit den Schülerinnen und Schülern der 9. Klasse steht in Religion Die Frage nach Gott im Lehrplan und ich finde es nicht einfach, den Jugendlichen den Schritt vom kindlichen Gottesbild zu einer erwachsenen Vorstellung zu ermöglichen. Da sind Cartoons vom Menschen, der im Himmel plötzlich vor einer Maschine, einem Außerirdischen oder einer dicken schwarzen Frau steht, manchmal ganz hilfreich. Anderen helfen Texte wie Hape Kerkelings Versuch, seine Gotteserfahrung auf dem Jakobsweg in Worte zu fassen. Anderen sind bildhafte Reden näher oder eine Spielszene was würde ich Gott fragen, wenn er jetzt hier wäre. Immer geht es darum, das große Du zu beschreiben, das dem Menschen so nahe sein kann und doch nie fassbar ist.

In Die Hütte wird der Versuch unternommen, sich dem Geheimnis Gott in Form einer Geschichte zu nähern und ich finde den Versuch sehr gelungen. Schwierige theologische Aussagen wie Dreifaltigkeit oder Gott ist Liebe, Gott ist Beziehung werden durch die Erzählung gut verdeutlicht. Die Sprache ist schön, bisweilen sogar poetisch und die beschriebenen Szenen lassen bei mir starke Bilder im Kopf entstehen. Ich kann dieses Buch allen, die dem christlichen Gottesbegriff näher kommen wollen, sehr empfehlen!
19.05.2009 18:16:53
Everett

Everett

(1223 Beiträge)

Ich habe das Buch auch gelesen, fand es grundsätzlich gut, und da ich nicht so richtig der Institution Kirche folgen kann, mal was anderes.

Mack macht mit seinen Kindern einen Campingausflug, und während er zweien seiner Kinder bei einem Kanuunfall hilft, wird seine jüngste Tochter entführt. Die Suche bleibt ergebnislos, es werden nur Hinweise in einer Hütte gefunden, dass Missy nicht mehr lebt.
Mack verfällt in eine große Traurigkeit, wie er es nennt, und zweifelt an Gott, an allem.
Jahre danach bekommt Mack eine Einladung für ein Treffen mit Gott in dieser Hütte. Trotz verstandesmäßiger Zweifel fährt er zu der Hütte.
Was er dort vorfindet ist ganz anders als er sich vorgestellt hat. Gott stellt sich Mack in einer Weise dar, die es ihm ermöglicht, Gott zu akzeptieren, und er versucht zu verstehen.

Die Hütte ist ein Versuch uns Gott näher zu bringen, das Wesen Gottes zu erklären. Das Buch ist teilweise anstrengend zu lesen, ich musste inne halten, über das Gelesene nachdenken, versuchen, es zu verstehen. Es sind auch manchmal lange Dialoge zwischen Mack und der Dreifaltigkeit. Da geht es dem Leser ebenso wie Mack, man braucht Zeit um es zu erfassen.
Das Buch kann einem eine andere Sicht auf Gott, oder eine höhere Macht vermitteln, und beinhaltet auch Elemente, die man aus der Bibel kennt. So eine Geschichte kann höchstwahrscheinlich nicht in Europa geschrieben werden, es eine eher typische amerikanisch Art ist, die Dinge darzustellen. Manchmal wurde ich auch etwas ärgerlich, weil es mir zu einfach vor kam. Zudem hat man im Alltag doch ziemlich Probleme das so umzusetzen. Andererseits ist es in einigen Dingen auch hilfreich.
Alles in allem aber ein gutes Buch, was auf jeden Fall nachdenklich macht und die von Menschen erschaffenen Religionen, Regeln und Hierarchien in Frage stellt. An dem Wunsch eine bessere, liebevollere Welt zu haben, ist an sich ja überhaupt nichts Falsches und könnte viel Leid ersparen. Dazu fällt mir noch der Liedtitel -If I can dream- von Elvis Presley ein, behandelt dasselbe Thema.
21.05.2009 23:03:14
Lyra70

Mitglied gelöscht

 

Mein Eindruck, das Buch bekam von mir als nicht religiösen Menschen 5 von 5 möglichen Sternen.

Mackenzie Allen Philips, kurz Mack, begibt sich mit seinen 3 Kindern auf einen Wochenendausflug. Sie campen, finden Freunde und verbringen ein paar fröhliche Tage.
Doch dann, am Abreisetag, ein unbeaufsichtigter Moment und die fünfjährige Missy ist verschwunden.
Missy wurde entführt und wahrscheinlich ermordet, dass wird sehr schnell klar als die Polizei einer Spur folgt die zu einer Hütte führt. In der Hütte liegt das mit Blut durchtränkte Kleid von Missy. Missy selbst wird nie gefunden.
3 ½ Jahre später bekommt Mack eine makabere Nachricht. Er wird eingeladen, in die besagte Hütte, und der Brief ist mit Papa unterschrieben.
Will sich jemand einen Scherz mit ihm erlauben, ist es gar der Entführer von Missy, oder ist es Gott. Papa, so wird Gott von Macks Frau Nan genannt, die ein viel besseres Verhältnis zu Gott hat. Mack hat das Leben schon zu oft übel mitgespielt.
Wir erleben nun mit dem Besuch in der Hütte wie Mack das Wochenende mit Gott verbringt.

Der Roman ist in viele Kapitel unterteilt, jedes Kapitel enthält ein sehr gewissenhaft ausgewähltes Zitat. Die Zitate sind zunächst ein Einblick auf das, was im jeweiligen Kapitel folgen wird.
Die Geschichte wird von Willi erzählt, Macks bestem Freund. Willi ist aber auch Mr. Young persönlich, dass wird spätestens im Nachwort des Autors klar.
Der Schreibstil ist wunderbar klar, deutlich sind die Figuren gezeichnet und wie William P. Young Gott ohne Religion näher bringt ist ausgesprochen gut dargestellt.
Es wirkt nie belehrend und man kann für sich selbst genau das herausziehen was man in diesem Moment bereit ist zu nehmen.
Es ist kein Thriller und auch kein Krimi, aber auch kein besonders religiöses Buch. Ein unheimlich sanftes und ruhiges Buch. Besonders zu empfehlen wenn man einen Verlust zu verarbeiten hat, aber auch um einfach nur zu verstehen.
Es wirkt sicher noch einige Zeit nach und von Zeit zu Zeit kann man immer mal wieder ein Kapitel lesen.
22.05.2009 08:51:21
lesebrille

Mitglied gelöscht

 

Auch von mir gab es 5 Sterne für das Buch.




Ein ganz besonderes Wochenende


Die Hütte - ein Wochenende mit Gott,das Erstlingswerk von William Paul Young, dem so hoffe ich noch weitere Bücher folgen werden.

In dem Buch erzählt Willie,der Autor, die Geschichte seines (fiktiven) Freundes Mack,dessen jüngste Tochter vor 4 Jahren entführt und wohl von einem Serienmörder getötet wurde. Aber sie wurde bisher nicht gefunden.Seitdem hadert Mack mit Gott,warum dieser so etwas Grausames zulässt.

Da bekommt Mack einen Brief von Papa,so nennt Nan seine sehr gläubige Frau, Gott. Er wird zur Hütte eingeladen, wo damals die Spur seiner Tochter endete. Neugierig,aber auch ängstlich fährt Mack hin, und erlebt ein ganz besonderes Wochenende mit Gott.

Dieser Gott, ist eine farbige Frau,die gerne kocht und Jesus ein Gärtner; der Heilige Geist tritt als Asiatin auf. Nicht das typsche Bild,das Mack und auch wir von Gott haben.

Die anschließenden Dialoge und Ereignisse sind sehr tiefgehend,positiv und vermitteln ein für viele neues Bild von der Religion und Gott.

Mich hat das Buch zwar nicht verändert,aber doch sehr berührt. Ich habe einige Stellen und Zitate wiederholt gelesen, weil sie mich so sehr ansprachen.

Besonders interessant finde ich die Entstehungsgeschichte des Buches, die der Autor im Anschluss noch sehr ausführlich schildert,auch seine Beweggründe einen Verlag zu gründen damit dieses Buch einem größeren Publikum zugänglich wird.
22.05.2009 18:30:14
tigercat666

tigercat666

(203087 Beiträge)

Ich ringe noch mit mir ob ich das Buch zu Ende lese irgendwie ist es mir zu *rosarot* und zu *Gott ist toll*
Am schlimmsten fand ich die Stelle, in der Jesus erzählt er wäre die ganze Zeit bei dem entführten Kind gewesen und die Kleine war so tapfer.
24.05.2009 14:35:56
tigercat666

tigercat666

(203087 Beiträge)

ich hab das Buch dann doch beendet.

Meine Meinung.
Ein Wochenende mit Gott mit dem ich leider nichts anfangen konnte, aber es hieß ja schon auf einer der ersten Seiten das das Buch nicht unbedingt für mich geschrieben wurde.

Mack hat seine Tochter durch ein schreckliches Verbrechen verloren, er und seine Familie trauern und zerbrechen innerlich fast an dem Schmerz den der Tod der Tochter und Schwester verursacht.

Eines Tages erhält Mack einen Brief der ihn an den Ort des Verbrechens einlädt, Mack folgt der Einladung und trifft auf drei Personen von denen eine behauptet Gott zu sein, Gott präsentiert sich als große Afroamerikanerin die sich selber *Papa* nennt, so nennt auch Macks tief religiöse Frau, Gott. Die beiden Anderen Personen sind Jesus und der heilige Geist.

In vielen Gesprächen bekommt Mack Antworten auf all seine Fragen er findet für sich Trost und lernt sich selbst zu vergeben.

Für mich persönlich trägt das Buch, mit seinem Tenor von Gottes allumfassender Liebe und Güte, zu dick auf.

Ich hatte etwas mehr Kritik erwartet, etwas mehr Wut von Macks Seite, ich bin beim Lesen teilweise sehr wütend geworden, in einer Szene erzählte Jesus das er die ganze Zeit von Missy Leidens zeit an ihrer Seite war und sie sehr tapfer gewesen sei, Mack nimmt diese Aussage dankbar hin, für mich völlig unverständlich.

Der Schreibstil des Autors ist sehr gut, er erzählt in einer Bildreichen und poetischen Sprache, die seine tiefe Religiosität zum Ausdruck bringt, vielleicht kann man zu einem anderen Thema nochmals etwas lesen.

25.05.2009 07:42:22
Phantomime

Mitglied gelöscht

 

Ein ganz besonderes Buch,darum fünf Sterne :-)

Mackenzie Allen Philips fünfjährige Tochter Missy wird von einem Serienmörder entführt und ermordet,während dieser seinen Sohn Josh vor dem Ertrinken rettet.Ihre Leiche wird nie gefunden,nur ihr blutiges Kleid in einer Hütte.

Danach verfällt Mack in tiefe Depressionen,weil er Missy nicht retten konnte,ihn plagen Selbstzweifel und immer wieder die Frage "Warum lässt Gott so etwas zu?"

Zwei Jahre später erhält Mack eine Einladung zu dieser Hütte zu kommen,unterschrieben einfach mit "Papa"

Da seine tiefgläubige Frau Gott so nennt,beschliesst er zu dem Treffen zu gehen.

Als er bei der Hütte ankommt,geschieht ein Wunder: Die Hütte verwandelt sich vor seinen Augen in ein wunderschönes Blockhaus,der Schnee schmilzt (es ist tiefer Winter) und die ganze Umgebung verwandelt sich in ein Paradies.

In der Hütte lernt Mack drei Personen kennen:

Eine Afroamerikanerin,die gleichzeitig Frau,Papa und Gott ist.

Eine Asiatin,die gleichzeitig der Heilige Geist ist.

Und ein junger Mann,ein Handwerker,der gleichzeitig Jesus ist.

Zusammen bilden sie Gottes Dreifaltigkeit.

Da sie allwissend sind kennen sie natürlich Macks Lebensgeschichte.Er kann ihnen Fragen stellen und bekommt Antworten darauf.Hierbei geht es hauptsächlich um die Liebe Gottes zu den Menschen und das alles Böse was geschieht,dem freien Willen des Menschen unterliegt.

Das Buch ist sehr empfehlenswert,z.B.wenn jemand unheilbar krank ist oder in einer großen Lebenskrise steht,auf dem Rückcover steht folgendes:

Dieses Buch verändert.

Es nimmt dem Zweifler die Zweifel,

dem Traurigen die Trauer,

es gibt dem Hoffnungslosen neue Hoffnung.

Diesem Zitat kann ich uneingeschränkt zustimmen und viel mehr braucht es auch nicht,um das Buch zu beschreiben.

Eines der besten Bücher,die ich jemals gelesen habe!
26.05.2009 10:06:35
BineL

Mitglied gelöscht

 

Dieses Buch ist wirklich ganz anders als bisherige Bücher, die ich über Gott und die Welt gelesen habe.

Mack verliert auf sehr tragische Weise seine Tochter, was dazu führt, dass der Protagonist von einer großen Traurigkeit umhüllt wird. Er lebt zwar sein Leben weiter, aber nichts kann ihm diese Traurigkeit nehmen, bis eines Tages Papa, so nennt seine Frau Gott, ihm einen Brief schreibt und ihn die Hütte einlädt, in der man das blutige Sommerkleid seiner Tochter damals gefunden hatte.

Mack macht sich nach innerlichen Kämpfen auf den Weg zur Hütte, ohne seiner Frau Bescheid zu sagen. In der Hütte begegnet er dann tatsächlich Gott in seiner Dreifaltigkeit - als Vater, Sohn und Heiliger Geist. Und hier komme ich schon ins Stutzen so als Religionspädagogin. William Paul Young stülpt mir als Leserin sein Gottesbild über. Papa Gott als Meisterköchin? Da muss ich dann doch stutzen. Heißt es nicht, du sollst dir kein Bild von Gott machen?

Auch in den vielen sehr tiefsinnigen Gesprächen über Vertrauen, Verantwortung, Schuld und Vergebung komme ich mit meiner bisherigen "Glaubenssätzen" ins Schleudern. Vieles muss meiner bisherigen Denkweise muss ich nun neu überdenken, aber vieles halte ich auch für zu pathetisch und spürt ein bisschen die amerikanische Mentalität.

Auf Fragen, die Gläubige und Atheisten unter den Nägeln brennen, gibt es auch hier keine zufriedenstellende Antworten. Wahrscheinlich weil man sie nicht beantworten kann und William Paul Young dann doch wohl nicht Gott ist und in der Lage ist, sie zu beantworten.

Ich sehe diesen Roman als großen Denkanstoß und könnte mir auch vorstellen, ihn mit Konfirmanden zu lesen, um sich Gott mal von einer anderen Seite zu nähern.

Fazit:

"Die Hütte" ist ein Buch, das unsere Sichtweisen neu überdenken lässt, einen nachdenklich stimmt, auch wenn es an manchen Stellen doch etwas zu pathetisch und zu dick aufgetragen wirkt.

09.06.2009 13:49:39
MeinLuke

Mitglied gelöscht

 

Gott ist ein Verb!

In dem Buch "Die Hütte" von William Paul Young geht es um Mack, der an einem Wochenende in einer, für ihn tragisch-bedeutsamen Hütte, Gott begegnet! Zuvor allerdings erfährt man von Macks Kindheit und dem schrecklichen Verschwinden seiner Tochter Missy. Unter dem Verlust von Missy leidet Mack so sehr, dass er Gott in Frage stellt und den Glauben verliert. Ganz im Gegensatz zu seiner Frau Nan, die Kraft aus ihrem Glauben schöpft und ein sehr inniges Verhältnis zu Gott hat (sie nennt Gott sogar "Papa").

In dieser Zeit, der "Großen Traurigkeit", wie Mack es selbst nennt, bekommt Mack eines Tages einen Brief von Gott. Dieser Brief ist unterzeichnet mit "Papa"! In diesem Brief wird Mack aufgefordert zur Hütte zu kommen, was er, obwohl er sehr skeptisch ist, dann auch tut. Dort begegnet Mack dann Gott . . . und lernt einiges über Glauben, Verzeihen und Liebe!

Mir hat "Die Hütte" sehr gut gefallen! Zuerst einmal ist mir positiv aufgefallen, dass jedes Kapitel mit einem kleinen Zitat beginnt, das den Glauben zum Thema hat (z.B. "Gott ist ein Verb!"). So etwas finde ich persönlich immer sehr schön!

Aber vorallem gefiehl mir die Darstellung von Gott, bzw. der Dreifaltigkeit!

Der Glaube, besser gesagt der Grund, weshalb man glauben sollte, wird auf eine wundervolle und auch verständliche Art erklärt. Dabei wird die Institution der Kirche außeracht gelassen, so dass es in diesem Buch um den reinen Glauben geht und nicht um bestimmte Relogionen oder Gottesbilder!

Diese Buch ist einfach wundervoll! Für mich ist es eine Bereicherung!!!
06.07.2009 21:24:06
jagadambe

jagadambe

(39267 Beiträge)

Bücher dieser Art müssen sich von mir immer an N.D.Walsch's Gespräche mit Gott messen lassen. Und da kommt es einfach nicht ran.

Warum?

Ich vermisse die Klarheit mit der Walsch seine und auch meine Wahrheit über Gott rüberbringt. Ich konnte stellenweise nur schwer folgen.

Als Nichtchristin stört mich, die christliche Ausrichtung in diesem Roman, der doch aber alle Menschen berühren sollte: Die heilige Dreifaltigkeit, wo es doch nach meiner Überzeugung eine UnendlichViele-Faltigkeit gibt.

Und aus irgendeinem Grund stolperte ich immer über "Papa". Nein, ich habe absolut kein Problem. Gott mit weniger ehrfurchtsvollen Namen zu benennen, aber Papa.....örks

Die Botschaft, dass selbst so schlimme Schicksale, wie der Verlust eines Kindes durch ein Gewaltverbrechen durch die Kraft des Glaubens geheilt werden können, fand ich sehr ergreifend.
14.07.2009 21:40:30
Spatzi79

Mitglied gelöscht

 

Mein Urteil: naja!

Ein Kind wird entführt, offensichtlich ist sie Opfer eines Serienmörders geworden. Die Familie, vor allem der Vater Mack, geht daran beinahe kaputt. Eines Tages findet er in seinem Briefkasten einen Brief, der ihn auffordert, zu der Hütte zu kommen, in der das blutverschmierte Kleid seiner Tochter gefunden wurde (die Leichen des Serienmörders wurden nie entdeckt). Unterschrieben ist der Brief mit "Papa", so redet Mack's Frau Gott an.

Obwohl er voller Zweifel ist, fährt er hin und ab da wird die Geschichte sehr merkwürdig. Mack trifft in der Hütte tatsächlich Gott, nicht wie er ihn sich vorgestellt hat, als alten weisen Mann, sondern in 3facher Gestalt, die heilige Dreifaltigkeit - Gott in Form einer dicken afroamerikanischen Frau, Jesus und den heiligen Geist als asiatische Frau.

Zusammen führen diese 3 Gestalten lange esoterische Gespräche mit Mack, um ihm den Glauben wieder näher zu bringen. Gott ist in uns allen, wenn wir es nur zulassen, und er liebt uns alle, wir müssen es nur erkennen, etc.

Obwohl das alles nicht besonders theologisch geschrieben ist, auch immer wieder eine ordentliche Portion Humor durchkommt, ist es mir an vielen Stellen zu süßlich und die Argumentation, warum die Welt trotz Gottes allumfassender Liebe trotzdem so schlecht sein kann, war für mich nicht nachvollziehbar - wahrscheinlich brauche ich auch mal ein Hütten-Wochende!
29.07.2009 19:30:00
tigercat666

tigercat666

(203087 Beiträge)

mich regt immer noch eine Passage fürchterlich auf.

Jesus erzählte Mack, dass er die ganze Zeit über bei der Kleinen war und das sie zuerst zwar Angst hatte später aber nicht mehr, eben weil sie sich nicht alleine fühlte. Ja ne ist klar.

Ich denke dabei immer an meine eigene Tochter und da schnürt es mir die Kehle zu.
29.07.2009 20:09:42
Spatzi79

Mitglied gelöscht

 

Ja, da hab ich auch trocken geschluckt...
29.07.2009 20:40:23
jagadambe

jagadambe

(39267 Beiträge)

tigercat und spatzi, könntet ihr noch ein bisschen genauer erklären, wieso euch diese Aussage so aufregt?

Ein Kind, dem der Glaube vermittelt wurde, dass Gott/Jesus allgegenwärtig ist, kann doch in einer solchen Extremsituation durchaus in einen Zustand kommen, der von der Gewissheit durchdrungen ist, dass es nicht allein ist und letztlich in Sicherheit.
29.07.2009 21:19:45
Spatzi79

Mitglied gelöscht

 

Wow, so ein Gottvertrauen hätte ich auch gerne und wenn ich Kinder hätte, sowieso.
Ich finde es aber unglaubwürdig, dass eine entführte 6-Jährige nach anfänglicher Panik plötzlich die Gegenwart Gottes spürt und daher keine Angst mehr hat. Verletzt und umgebracht wird sie allerdings trotzdem, da hilft ihr auch Gott nicht - und das finde ich einfach harter Tobak...
30.07.2009 08:10:01
tigercat666

tigercat666

(203087 Beiträge)

jagadambe, eben das kann ich mir nicht vorstellen, das jemand, egal ob gläubig oder nicht, angstfrei und gelassen in so eine Situation geht.

Ich habe die Botschaft so verstanden das es eine allumfassende Liebe Gottes gibt, das er keinen Menschen jemals allein lässt und am Schmerz und Leid eines jeden Einzelnen mitleidet.

So weit so gut.
Nur dürfte es doch für so ein allmächtiges Wesen ein leichtes sein, einzugreifen.
Ich kann nicht verstehen, wieso Mack in dem Moment als er erfuhr, das Jesus in den schlimmsten Momenten ihres Lebens zwar Trost spendete aber den Mord nicht verhinderte, nicht wahnsinnig und nachhaltig wütend wurde.

An einer Stelle des Buch, so meine ich mich zu erinnern, sagt Gott, das die Kleine so sehr liebt das er sie bei sich haben möchte.

Wieso sollte ich jemanden anbeten, verehren und lieben der mir das Liebste nimmst?

An Macks stelle hätte ich nicht zum Glauben zurückgefunden sondern wäre eher noch mehr in meiner Überzeugung gestärkt worden, das die Menschen für sich selber und füreinander verantwortlich sind und da nichts und niemand ist der die Hand über *seine Kinder* hält, das müssen wir selber tun, über uns, unsere Kinder, unsere Mitmenschen und über die Welt in der wir leben.

Ich hoffe ich konnte ein klein wenig erklären was mich so wütend machte, beim Lesen des Buches.
30.07.2009 08:26:42
jagadambe

jagadambe

(39267 Beiträge)

*****
Ich kann nicht verstehen, wieso Mack in dem Moment als er erfuhr, das Jesus in den schlimmsten Momenten ihres Lebens zwar Trost spendete aber den Mord nicht verhinderte, nicht wahnsinnig und nachhaltig wütend wurde.
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Das kann ich gut verstehen. Mack war ja vor dem Tod seines Kindes ein gläubiger Mensch. Erst dieses entsetzliche Verbrechen vermochte seinen Glauben zu erschüttern, den Jesus nur erneuerte und vertiefte.
Jemand, jedoch, der immer schon glaubte, dass die Schöpfung und alles, was ist und darin geschieht einen tiefen, den meisten Menschen aber verborgenen Sinn hat, mag zwar unsägliche Trauer und Schmerz empfinden, die aber letztendlich durch seine Überzeugung geheilt werden wird.
Ich habe noch nie begreifen können, weswegen Menschen, die von sich behaupten, an einen letzlich liebenden Gott zu glauben, diesen Glauben dann aber verlieren, wenn ihnen selbst Schlimmes widerfährt, wo doch das "Böse" um sie herum allgegenwärtig ist.

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An einer Stelle des Buch, so meine ich mich zu erinnern, sagt Gott, das die Kleine so sehr liebt das er sie bei sich haben möchte.
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Ich kann mich nicht an diese Stelle erinnern. Ich gebe zu, hab ein bisschen quer gelesen. Gut so, sonst hätte ich das Buch nochn bisschen mehr verreißen müssen. Sorry, diese Aussage ist für mich inakzeptabel, um nicht zu sagen blödsinnig. Gott liebt da also ein Seelchen ganz besonders. Trennt sich widerwillig von ihm für acht Jahre und holt es sich dann wieder, und verursacht ihm und seinen Eltern grenzenlosen Schmerz und Leid. Also nee!
Mein Überzeugung: Niemand war, ist oder wird je von Gott getrennt sein, weil ER/SIE/ES allgegenwärtig ist, im sog. Dies- wie im sog. Jenseits, in allem und jedem, was je war, ist oder je sein wird. Gott und seine gesamte Schöpfung ist eins.
30.07.2009 21:10:29
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