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Chris Carter: Der Kruzifix-Killer
Beitrag
erstellt am
Mitglied gelöscht
Klappentext:
Los Angeles: Die Leiche einer wunderschönen Frau wird gefunden, zu Tode gequält und bestialisch verstümmelt. Keinerlei Spuren. Bis auf ein in den Nacken geritztes Kreuz, ein Teufelsmal: das Erkennungszeichen eines hingerichteten Serienmörders. Detective und Profiler Robert Hunter wird schnell klar, dass der Kruzifix-Killer lebt. Er mordet auf spektakuläre Weise weiter. Und er ist Hunter immer einen Schritt voraus - denn er kennt ihn gut. Zu gut.
Der Klappentext verrät für einen Thriller schon sehr viel vom Inhalt wie ich finde. Deswegen verzichte ich bewusst auf eine eigene Inhaltszusammenfassung, denn zum einen könnte ich mich sowieso fast nur wiederholen und zum anderen soll es doch spannend bleiben ;-)
Über den Autor:
Chris Carter wurde 1965 in Brasilien als Sohn italienischer Einwanderer geboren. Er studierte in Michigan forensische Psychologie und arbeitete sechs Jahre im Psychologenteam der Staatsanwaltschaft. Dann zog er nach Los Angeles, wo er als Musiker Karriere machte. Gegenwärtig lebt Chris Carter in London. Der Kruzifix-Killer ist sein erster Roman.
Meine Meinung:
Das Buch beginnt mit Hochspannung am Ende der Geschichte. Diese Form des Einstiegs finde ich sehr gelungen, denn das erste Kapitel fesselt einen sofort und man wird sofort in das Geschehen hineingezogen.
Das ganze Unglück nimmt jedoch 5 Wochen vor dem ersten Kapitel seinen Lauf, als eine bestialisch zugerichtete Frauenleiche gefunden wird. Detective Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia - der Grünschnabel - beginnen zu ermitteln und stoßen bald darauf auf erschreckende Erkenntnisse. Alles weist darauf hin, dass der Kruzifix-Killer erneut mordet - doch dies kann eigentlich nicht sein, denn er wurde bereits verurteilt und hingerichtet.
Sehr gelungen finde ich die Charaktäre der Hauptdarsteller. Der Autor zeichnet sie sehr lebendig und dennoch menschlich, mit Ecken und Kanten. Das gefällt mir, ich mag keine super harten Superhelden als Ermittler. Mir waren Hunter und Garcia jedenfalls sehr sympathisch.
Das Buch ist von Beginn an sehr spannend und ich war gespannt, ob Chris Carter die Spannungskurve aufrecht halten kann. Und er konnte! Die Geschichte war durchweg spannend und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, so dass ich es in 2 Tagen ausgelesen hatte.
Stellenweise fand ich den Schreibstil etwas holprig. Aber für mich hat es gepasst, ich fand es nicht unangenehm. Und da es sich bei dem Buch um ein Erstlingswerk handelt, kann ich dies sowieso gut verzeihen. Chris Carter hat eine einfache Sprache und dennoch gelingt es ihm so bildhaft zu schreiben, dass ich alles gut vor meinem inneren Auge sehen konnte.
Die Kapitel sind recht kurz, was mich dazu verleitet hat noch schneller weiter zu lesen. Sehr spannend fand ich auch, dass regelmäßig die Perspektive gewechselt wurde. Dies hat zum einen dazu beigetragen die Spur des Killers etwas zu verschleiern, so dass man nicht zu schnell eine Ahnung bekam wer es denn war. Zum anderen hat der Perspektivwechsel dazu beigetragen, dass man sich noch besser in die einzelnen Charaktäre hineinversetzen konnte.
Nach dem ersten Kapitel, welches mich doch sehr an die SAW-Filme erinnert hat, war ich sehr gespannt ob die Gewalt und Brutalität weiter aufrecht erhalten wird. Hier war ich fast schon ein wenig enttäuscht, ich hatte mit mehr Szenen á la SAW gerechnet. Trotzdem musste ich an einigen Stellen doch schon schlucken. Insgesamt ist dem Autor aber gut gelungen die Gewaltbereitschaft des Killers darzustellen ohne, dass das Buch nur so vor Blut trieft.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich hoffe, dass es noch weitere Bücher von Chris Carter geben wird!
Los Angeles: Die Leiche einer wunderschönen Frau wird gefunden, zu Tode gequält und bestialisch verstümmelt. Keinerlei Spuren. Bis auf ein in den Nacken geritztes Kreuz, ein Teufelsmal: das Erkennungszeichen eines hingerichteten Serienmörders. Detective und Profiler Robert Hunter wird schnell klar, dass der Kruzifix-Killer lebt. Er mordet auf spektakuläre Weise weiter. Und er ist Hunter immer einen Schritt voraus - denn er kennt ihn gut. Zu gut.
Der Klappentext verrät für einen Thriller schon sehr viel vom Inhalt wie ich finde. Deswegen verzichte ich bewusst auf eine eigene Inhaltszusammenfassung, denn zum einen könnte ich mich sowieso fast nur wiederholen und zum anderen soll es doch spannend bleiben ;-)
Über den Autor:
Chris Carter wurde 1965 in Brasilien als Sohn italienischer Einwanderer geboren. Er studierte in Michigan forensische Psychologie und arbeitete sechs Jahre im Psychologenteam der Staatsanwaltschaft. Dann zog er nach Los Angeles, wo er als Musiker Karriere machte. Gegenwärtig lebt Chris Carter in London. Der Kruzifix-Killer ist sein erster Roman.
Meine Meinung:
Das Buch beginnt mit Hochspannung am Ende der Geschichte. Diese Form des Einstiegs finde ich sehr gelungen, denn das erste Kapitel fesselt einen sofort und man wird sofort in das Geschehen hineingezogen.
Das ganze Unglück nimmt jedoch 5 Wochen vor dem ersten Kapitel seinen Lauf, als eine bestialisch zugerichtete Frauenleiche gefunden wird. Detective Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia - der Grünschnabel - beginnen zu ermitteln und stoßen bald darauf auf erschreckende Erkenntnisse. Alles weist darauf hin, dass der Kruzifix-Killer erneut mordet - doch dies kann eigentlich nicht sein, denn er wurde bereits verurteilt und hingerichtet.
Sehr gelungen finde ich die Charaktäre der Hauptdarsteller. Der Autor zeichnet sie sehr lebendig und dennoch menschlich, mit Ecken und Kanten. Das gefällt mir, ich mag keine super harten Superhelden als Ermittler. Mir waren Hunter und Garcia jedenfalls sehr sympathisch.
Das Buch ist von Beginn an sehr spannend und ich war gespannt, ob Chris Carter die Spannungskurve aufrecht halten kann. Und er konnte! Die Geschichte war durchweg spannend und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, so dass ich es in 2 Tagen ausgelesen hatte.
Stellenweise fand ich den Schreibstil etwas holprig. Aber für mich hat es gepasst, ich fand es nicht unangenehm. Und da es sich bei dem Buch um ein Erstlingswerk handelt, kann ich dies sowieso gut verzeihen. Chris Carter hat eine einfache Sprache und dennoch gelingt es ihm so bildhaft zu schreiben, dass ich alles gut vor meinem inneren Auge sehen konnte.
Die Kapitel sind recht kurz, was mich dazu verleitet hat noch schneller weiter zu lesen. Sehr spannend fand ich auch, dass regelmäßig die Perspektive gewechselt wurde. Dies hat zum einen dazu beigetragen die Spur des Killers etwas zu verschleiern, so dass man nicht zu schnell eine Ahnung bekam wer es denn war. Zum anderen hat der Perspektivwechsel dazu beigetragen, dass man sich noch besser in die einzelnen Charaktäre hineinversetzen konnte.
Nach dem ersten Kapitel, welches mich doch sehr an die SAW-Filme erinnert hat, war ich sehr gespannt ob die Gewalt und Brutalität weiter aufrecht erhalten wird. Hier war ich fast schon ein wenig enttäuscht, ich hatte mit mehr Szenen á la SAW gerechnet. Trotzdem musste ich an einigen Stellen doch schon schlucken. Insgesamt ist dem Autor aber gut gelungen die Gewaltbereitschaft des Killers darzustellen ohne, dass das Buch nur so vor Blut trieft.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich hoffe, dass es noch weitere Bücher von Chris Carter geben wird!
09.06.2009 22:25:15
(9883 Beiträge)
da kann ich mich nur anschliessen, ich habe das Buch regelrecht verschlungen.
Du hast recht, durch die kurzen Kapitel habe ich mir auch immer gesagt, eins geht noch, und noch eins und noch eins und schon hatte ich die Hälfte gelesen.
Ich wünsche mir auch noch mehr Bücher von diesem Author.
Du hast recht, durch die kurzen Kapitel habe ich mir auch immer gesagt, eins geht noch, und noch eins und noch eins und schon hatte ich die Hälfte gelesen.
Ich wünsche mir auch noch mehr Bücher von diesem Author.
10.06.2009 09:29:50
Mitglied gelöscht
Also, die Leseprobe hatte mich schon begeistert und ich habe mich total gefreut das Buch zu bekommen - und es hat gehalten was die Leseprobe versprochen hatte!
Gleich der Einstieg mit der Entführung von Detective Robert Hunters Partner war ja ein Kracher und auch wenn es dann erstmal quasi in die Rückblende ging, wie es zu dieser Entführung kommen konnte und was da überhaupt passiert ist - die Spannung wurde das ganze Buch konstant gehalten!
EIn ganz klein bisschen enttäuschend fand ich das Ende, das dann doch recht aprupt kam - und das Motiv des Mörders hat mich nicht wirklich überzeugt - aber egal, ich hoffe, von Chris Carter gibts bald noch mehr zu lesen!
Gleich der Einstieg mit der Entführung von Detective Robert Hunters Partner war ja ein Kracher und auch wenn es dann erstmal quasi in die Rückblende ging, wie es zu dieser Entführung kommen konnte und was da überhaupt passiert ist - die Spannung wurde das ganze Buch konstant gehalten!
EIn ganz klein bisschen enttäuschend fand ich das Ende, das dann doch recht aprupt kam - und das Motiv des Mörders hat mich nicht wirklich überzeugt - aber egal, ich hoffe, von Chris Carter gibts bald noch mehr zu lesen!
14.06.2009 16:08:03
Mitglied gelöscht
Ich habs gerade ausgelesen und ich fands auch super!
Irgendwie fand ich nur das mit dem "Baby" am Schluss doof das hätte man sich auch sparen können und ab und zu hat mich auch der Sprachstil genervt.
Ansonsten mal wieder ein echt spandendes Buch da wird wohl lange nichts aufschließen können.
Irgendwie fand ich nur das mit dem "Baby" am Schluss doof das hätte man sich auch sparen können und ab und zu hat mich auch der Sprachstil genervt.
Ansonsten mal wieder ein echt spandendes Buch da wird wohl lange nichts aufschließen können.
15.06.2009 16:51:09
(18959 Beiträge)
Chris Carter ist mit seinem Erstlingswerk ein superspannender Thriller gelungen. Man sollte sich ein paar Stunden Zeit dafür nehmen, denn man wird ihn nicht aus der Hand legen wollen, bevor man die letzte Seite gelesen hat. Das Grundgerüst bildet ein Serienmörder, der die Polizei von Los Angeles in Atem hält. Damit ist die Spannung ja eigentlich schon vorprogrammiert. Der Leser fiebert mit den Detectives mit, die den Täter suchen, um weitere Morde zu verhindern, aber immer zu spät kommen. Der Autor bringt uns die sympathischen Detectives Hunter und Garcia näher, außerdem die Opfer, über deren Leben wir einiges erfahren und die so nicht anonym bleiben. Ab und zu streut er eine Prise Gefühl oder etwas Liebe ein, auch mal einen witzigen Dialog, und das alles in der richtigen Dosierung an der richtigen Stelle. Das passt einfach. Ein wenig wird der Leser auch in die Irre geführt, aber auch im richtigen Leben läuft ja nicht alles glatt. Schließlich präsentiert Carter ein schlüssiges Motiv und damit den Mörder, den ich allerdings schon recht früh im Visier hatte.
Leider wurden die grausamen Morde bzw. die Qualen, die die Opfer erleiden mussten, sehr detailliert und anschaulich beschrieben. Darauf hätte ich gut und gerne verzichten können, ohne dass das Buch damit an Spannung eingebüßt hätte.
Fazit: ein superspannender Thriller, gut aufgebaut und entwickelt, aber absolut nichts für schwache Nerven.
Leider wurden die grausamen Morde bzw. die Qualen, die die Opfer erleiden mussten, sehr detailliert und anschaulich beschrieben. Darauf hätte ich gut und gerne verzichten können, ohne dass das Buch damit an Spannung eingebüßt hätte.
Fazit: ein superspannender Thriller, gut aufgebaut und entwickelt, aber absolut nichts für schwache Nerven.
15.06.2009 17:09:09
Mitglied gelöscht
Ich fand es klasse....endlich mal wieder ein Thriller, den ich nicht abgebrochen habe :-)
15.06.2009 17:19:09
Mitglied gelöscht
und was für mich auch noch wichtig ist die "Liebesgeschichte" ist nicht überwiegend ... das meißt der Grund warum ich die Bücher abbreche
15.06.2009 17:50:13
Mitglied gelöscht
huhu,
ich fand die leseprobe auch einfach genial. hab es leider nicht bekommen können.
gibt es denn hier einen lieben tp, der mir das buch abtreten würde?
wenn ja, bitte eine pn an mich,
danke diegelangweilte
ich fand die leseprobe auch einfach genial. hab es leider nicht bekommen können.
gibt es denn hier einen lieben tp, der mir das buch abtreten würde?
wenn ja, bitte eine pn an mich,
danke diegelangweilte
15.06.2009 22:41:09
Mitglied gelöscht
Ich habs abgebrochen .....
Ja, es fing spannend an. Mal abgesehen davon, dass es derart durchgeknallte killer eh nicht gibt, hat mich die rohe Gewalt an den Opfern abgeschreckt. Auch die Darstellung der Damen des D-King fand ich sehr klischeehaft.
Nene, nicht mein Fall.
Ja, es fing spannend an. Mal abgesehen davon, dass es derart durchgeknallte killer eh nicht gibt, hat mich die rohe Gewalt an den Opfern abgeschreckt. Auch die Darstellung der Damen des D-King fand ich sehr klischeehaft.
Nene, nicht mein Fall.
16.06.2009 18:55:46
(1345 Beiträge)
Ich war sofort gefangen in dieser überaus spannenden Story, die in einem sehr flüssigen und anspruchsvollen Schreibstil erzählt wird. Das Buch beginnt mit einer ziemlich brenzligen Situation für den Hauptermittler Hunter und seinem Gehilfen Garcia. Man weiß nicht, wie diese Geschichte ausgehen wird, denn zunächst erfolgt ein Zeitsprung 5 Wochen vorher. Zu diesem Zeitpunkt lernen sich die Beiden kennen, da sie zusammen arbeiten müssen. So nach und nach freunden die beiden sich an. Man erfährt ein paar Details aus dem Privatleben der Beiden, gerade so viel, um sie sympathisch zu finden.
Nach und nach werden auch die anderen Charaktere vorgestellt, geschickt eingebaut in die rasante Story. Die beiden Hauptprotagonisten Hunter und Garcia sind sehr unterschiedlich in ihrer Lebensweise und doch wieder ähnlich in ihrem Intellekt und passen daher sehr gut als Ermittlerduo zusammen. Die Story wird in mehreren Strängen erzählt, was die Spannung noch mehr in die Höhe treibt.
Ich hätte am liebsten so viel Zeit gehabt, um das Buch in einem Rutsch durchzulesen, denn es ist mir immer sehr schwer gefallen, zu unterbrechen.
Dieses Buch ist wie eine Achterbahnfahrt, es garantiert Hochspannung von Anfang an, hat absolut keine Längen und ein überraschendes Ende. Absolut empfehlenswert!
Nach und nach werden auch die anderen Charaktere vorgestellt, geschickt eingebaut in die rasante Story. Die beiden Hauptprotagonisten Hunter und Garcia sind sehr unterschiedlich in ihrer Lebensweise und doch wieder ähnlich in ihrem Intellekt und passen daher sehr gut als Ermittlerduo zusammen. Die Story wird in mehreren Strängen erzählt, was die Spannung noch mehr in die Höhe treibt.
Ich hätte am liebsten so viel Zeit gehabt, um das Buch in einem Rutsch durchzulesen, denn es ist mir immer sehr schwer gefallen, zu unterbrechen.
Dieses Buch ist wie eine Achterbahnfahrt, es garantiert Hochspannung von Anfang an, hat absolut keine Längen und ein überraschendes Ende. Absolut empfehlenswert!
19.06.2009 15:27:36
Mitglied gelöscht
5 Sterne für diesen fantastischen Thriller. Ich hoffe auf einen weiteren Roman von Chris Carter, der mich mit seinem Debüt gefesselt hat.
Die Spannung beginnt gleich auf der ersten Seite. Detective Hunter erhält einen Anruf vom Kruzifix-Killer, der ihm so eine Chance geben will seinen Partner zu retten, der sich in dessen Hand befindet. Doch diese Szene ist der eigentlichen Geschichte vorgegriffen, denn bevor der Leser erfährt, ob es Hunter gelingt, erfährt der Leser, wie alles begonnen hat und das der vermeintliche Killer nicht zum ersten Mal mordet.
Das Buch ist flüssig zu lesen, doch sind manche Szenen nichts für zart besaitete Gemüter. Echte Thriller-Fans jedoch werden diesen Roman lieben.
Die Spannung beginnt gleich auf der ersten Seite. Detective Hunter erhält einen Anruf vom Kruzifix-Killer, der ihm so eine Chance geben will seinen Partner zu retten, der sich in dessen Hand befindet. Doch diese Szene ist der eigentlichen Geschichte vorgegriffen, denn bevor der Leser erfährt, ob es Hunter gelingt, erfährt der Leser, wie alles begonnen hat und das der vermeintliche Killer nicht zum ersten Mal mordet.
Das Buch ist flüssig zu lesen, doch sind manche Szenen nichts für zart besaitete Gemüter. Echte Thriller-Fans jedoch werden diesen Roman lieben.
04.08.2009 21:58:45
Mitglied gelöscht
Meine Monatsrezension bei Note 1:
Zuerst dachte ich, der übliche Serienkillerkrimi. Es fing auch gemächlich an mit zwar spannenden Ermittlungen, aber doch so, wie frau es von solchen Krimis kennt. Psychopathischer Mörder, ein nettes Kripoteam. Aber so ab der guten Mitte nahm es rasant an Fahrt auf und wurde noch irre spannend. Und die ungewöhnliche Auflösung hat mich dann noch zu der 1 bewogen, obwohl zuerst nur eine 2 drin war.
Zuerst dachte ich, der übliche Serienkillerkrimi. Es fing auch gemächlich an mit zwar spannenden Ermittlungen, aber doch so, wie frau es von solchen Krimis kennt. Psychopathischer Mörder, ein nettes Kripoteam. Aber so ab der guten Mitte nahm es rasant an Fahrt auf und wurde noch irre spannend. Und die ungewöhnliche Auflösung hat mich dann noch zu der 1 bewogen, obwohl zuerst nur eine 2 drin war.
05.08.2009 08:35:53
(20466 Beiträge)
Ich als alte Thrillermaus hab wirklich schon viel gelesen und deshalb bedarf es einer gehörigen Portion Spannung, um mich noch zu begeistern. Aber dieses Buch hat mich völlig von den Socken gehauen und total überzeugt.
Es ist ein Pageturner wie er im Buche steht - und das kann man wahrlich nicht von jedem Erstlingsroman behaupten - und nimmt einen gerade durch das nicht gerade zart besaitete erste Kapitel gleich völlig gefangen.
Die Geschichte ist einfach zu verfolgen aber dennoch nie langweilig und man begibt sich leichtfüßig mit auf die Suche nach dem Kruzifix-Killer.
Genau so stelle ich mir einen echten Thriller vor und ich hoffe, dass auch Folgeromane von Chris Carter der Euphorie wieder gerecht werden können.
Es ist ein Pageturner wie er im Buche steht - und das kann man wahrlich nicht von jedem Erstlingsroman behaupten - und nimmt einen gerade durch das nicht gerade zart besaitete erste Kapitel gleich völlig gefangen.
Die Geschichte ist einfach zu verfolgen aber dennoch nie langweilig und man begibt sich leichtfüßig mit auf die Suche nach dem Kruzifix-Killer.
Genau so stelle ich mir einen echten Thriller vor und ich hoffe, dass auch Folgeromane von Chris Carter der Euphorie wieder gerecht werden können.
06.08.2009 13:44:46
Mitglied gelöscht
Ein super Buch!
Psychologisches Katz-und-Maus-Spiel
Inhalt:
Detective Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia ermitteln in einem Mordfalls. Doch es gibt auffällige Verbindungen zu einer eigentlich gelösten Reihe von Mordfällen. Handelt es sich hier um einen Trittbrettfahrer, oder wurde vor einigen Jahren tatsächlich der falsche gefasst und als Mörder hingerichtet? "Der Kruzifix-Killer" ist wieder da und mit ihm auch die geheimnisvollen Anrufe die Hunter erhält. Wer ist der Mörder und was verbindet ihn mit dem Detective? Auch Hunter und sein Partner schweben nun in Gefahr und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt ...
Meine Meinung:
Ich bin absolut begeistert von Chris Carters Erstlingswerk "Der Kruzifix-Killer".
Schon mit den ersten Kapiteln war ich gefangen im Geschehen, was sicherlich auch an dem Cliffhanger liegt, mit dem Chris Carter sein Buch beginnt. Statt strikt chronologisch vorzugehen, startet "Der Kruzifix-Killer" mit einer dramatischen Schlüsselszene und springt anschließend fünf Wochen in der Zeit zurück. So ist von Anfang an Spannung aufgebaut und man fiebert geradezu dem Augenblick entgegen, an dem man erfährt, wie es Robert Hunter und Carlos Garcia ergangen ist.
Im Mittelpunkt des Buchs steht Detektive Hunter. Durch seine Vorbildung im Bereich der Psychologie, ergeben sich hier Ermittlungsansätze und Methoden, die ich als sehr interessant und zum Gesamtfall passend empfand. Dies ist sicherlich auf die persönlichen Hintergründe des Autors Chris Carter zurückzuführen, der im Psychologenteam der Staatsanwaltschaft von Michigan tätig war.
Fachlich nahezu perfekt, hat Robert Hunter im privaten Bereich durchaus Ecken und Kanten, so dass mir diese Figur von Anfang an sympathisch war. Das Spiel der Figuren miteinander, hat in "Der Kruzifix-Killer" generell sehr gut funktioniert und obwohl ständig neue Personen hinzukommen, hatte ich keine Probleme den Überblick zu behalten.
Von diesem Autor würde ich gerne noch mehr lesen und ich hoffe sehr, dass "Der Kruzifix-Killer" der Auftakt zu einer neuen Reihe ist, die noch viele spannende Stunden mit Detective Hunter bieten wird. Das Potenzial dazu hat der Autor Chris Carter ganz sicher.
Fazit:
Ich will mehr davon!
Psychologisches Katz-und-Maus-Spiel
Inhalt:
Detective Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia ermitteln in einem Mordfalls. Doch es gibt auffällige Verbindungen zu einer eigentlich gelösten Reihe von Mordfällen. Handelt es sich hier um einen Trittbrettfahrer, oder wurde vor einigen Jahren tatsächlich der falsche gefasst und als Mörder hingerichtet? "Der Kruzifix-Killer" ist wieder da und mit ihm auch die geheimnisvollen Anrufe die Hunter erhält. Wer ist der Mörder und was verbindet ihn mit dem Detective? Auch Hunter und sein Partner schweben nun in Gefahr und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt ...
Meine Meinung:
Ich bin absolut begeistert von Chris Carters Erstlingswerk "Der Kruzifix-Killer".
Schon mit den ersten Kapiteln war ich gefangen im Geschehen, was sicherlich auch an dem Cliffhanger liegt, mit dem Chris Carter sein Buch beginnt. Statt strikt chronologisch vorzugehen, startet "Der Kruzifix-Killer" mit einer dramatischen Schlüsselszene und springt anschließend fünf Wochen in der Zeit zurück. So ist von Anfang an Spannung aufgebaut und man fiebert geradezu dem Augenblick entgegen, an dem man erfährt, wie es Robert Hunter und Carlos Garcia ergangen ist.
Im Mittelpunkt des Buchs steht Detektive Hunter. Durch seine Vorbildung im Bereich der Psychologie, ergeben sich hier Ermittlungsansätze und Methoden, die ich als sehr interessant und zum Gesamtfall passend empfand. Dies ist sicherlich auf die persönlichen Hintergründe des Autors Chris Carter zurückzuführen, der im Psychologenteam der Staatsanwaltschaft von Michigan tätig war.
Fachlich nahezu perfekt, hat Robert Hunter im privaten Bereich durchaus Ecken und Kanten, so dass mir diese Figur von Anfang an sympathisch war. Das Spiel der Figuren miteinander, hat in "Der Kruzifix-Killer" generell sehr gut funktioniert und obwohl ständig neue Personen hinzukommen, hatte ich keine Probleme den Überblick zu behalten.
Von diesem Autor würde ich gerne noch mehr lesen und ich hoffe sehr, dass "Der Kruzifix-Killer" der Auftakt zu einer neuen Reihe ist, die noch viele spannende Stunden mit Detective Hunter bieten wird. Das Potenzial dazu hat der Autor Chris Carter ganz sicher.
Fazit:
Ich will mehr davon!
19.08.2009 12:22:43
Mitglied gelöscht
Witzig! Als ich gerade den Titel gelesen habe, dachte ich: "Was ist denn das für ein selten dämlicher Titel??? Kann ja nur Murks sein." Und nu? Bin ich total neugierig, obwohl ich Thriller gar nicht mal als mein Lieblings- Genre bezeichnen würde.
19.08.2009 13:50:50
Mitglied gelöscht
Ich hatte den auf meiner Liste und frag mich grad, warum zum Geier hab ich ihn gestrichen?!!
Ich glaub, ich nehm ihn wieder auf ;-)
Ich glaub, ich nehm ihn wieder auf ;-)
19.08.2009 18:37:03
Mitglied gelöscht
Inhalt:
Sie hatten den falschen ins Gefängnis gesteckt, nun mordet er wieder: Der Kruzifix-Killer. Er schneidet seinen Opfern einen Strich mit zwei Querbalken in den Nacken und reinigt die Tatorte, ohne eine Spur zu hinterlassen. Detective Hunter und sein neuer Partner Garcia nehmen erneut die Spur auf und geraten in den Untergrund...
Meine Meinung:
Ich hatte bereits am Anfang der Story das Gefühl: Halt, hier ist ein Klischee, und hier, und da noch eins. Carter hat gut abgekupfert, aber mehr leider auch nicht. Seine Vorkenntnisse können prächtig sein, aber zum Schreiben ist er nicht gerade geboren. Leider sind die Charaktere so oberflächlich geschrieben, dass ich nur noch in Erinnerung habe, wie toll alle aussehen, dass fast alle "haselnussbraune" Augen haben, bla bla bla. Ich bin Verfechterin des Genres und meine, mich auszukennen. Die Handlung ist eigentlich ideal, um ein Erstlingswerk auf den Markt zu werfen, das wahrgenommen und akzeptiert wird. Die Spannung reißt teilweise schon etwas ab, besonders, wenn Carter sich mit den Ausführungen Hunters beschäftigt, der soviel liest, obwohl er das im Buch gar nicht tut. Was mich ärgerte, war vor allen Dingen, dass der Leser noch nicht einmal einen potentiellen Mörder in die Finger bekommt. Keine Hinweise, keine Spur, LANGWEILIG!! Als der Mörder dann doch mal tatsächlich ans Licht tritt, war die Verwunderung bei mir persönlich nicht gerade groß. Ich dachte nur: War ja klar! Das Ende ist genauso langweilig, wie schon die ewige Spurensuche der beiden Detectives. Wer hier Lektor war, hat anscheinend noch keinen richtigen Thriller gelesen. Ein Thriller muss einem Gänsehaut machen, man muss von Träumen; er muss so spannend sein, dass man in der Handlung nicht unterbrechen darf. Es war zwar doch ein Leseerlebnis, aber Weltbewegendes hat man auch aus den pathologischen Szenen nicht gelernt. Wenn Carter ein Zweitlingswerk wagt, so sollte er sich vorher die Lesermeinungen anschauen, bevor wieder so eine langweilige Story mit oberflächlichen Charakteren schafft.
Fazit: Für Einsteiger ganz gut, für Kenner des Genres nicht gerade empfehlenswert. Diejenigen, die etwas davon verstehen, werden es in der Luft zerreißen. Charaktere, die bei mir im Kopf nicht angekommen sind und zu denen man keinen Bezug aufbauen kann. Eine Story, die in einem langweiligen Finale verpufft.
Sie hatten den falschen ins Gefängnis gesteckt, nun mordet er wieder: Der Kruzifix-Killer. Er schneidet seinen Opfern einen Strich mit zwei Querbalken in den Nacken und reinigt die Tatorte, ohne eine Spur zu hinterlassen. Detective Hunter und sein neuer Partner Garcia nehmen erneut die Spur auf und geraten in den Untergrund...
Meine Meinung:
Ich hatte bereits am Anfang der Story das Gefühl: Halt, hier ist ein Klischee, und hier, und da noch eins. Carter hat gut abgekupfert, aber mehr leider auch nicht. Seine Vorkenntnisse können prächtig sein, aber zum Schreiben ist er nicht gerade geboren. Leider sind die Charaktere so oberflächlich geschrieben, dass ich nur noch in Erinnerung habe, wie toll alle aussehen, dass fast alle "haselnussbraune" Augen haben, bla bla bla. Ich bin Verfechterin des Genres und meine, mich auszukennen. Die Handlung ist eigentlich ideal, um ein Erstlingswerk auf den Markt zu werfen, das wahrgenommen und akzeptiert wird. Die Spannung reißt teilweise schon etwas ab, besonders, wenn Carter sich mit den Ausführungen Hunters beschäftigt, der soviel liest, obwohl er das im Buch gar nicht tut. Was mich ärgerte, war vor allen Dingen, dass der Leser noch nicht einmal einen potentiellen Mörder in die Finger bekommt. Keine Hinweise, keine Spur, LANGWEILIG!! Als der Mörder dann doch mal tatsächlich ans Licht tritt, war die Verwunderung bei mir persönlich nicht gerade groß. Ich dachte nur: War ja klar! Das Ende ist genauso langweilig, wie schon die ewige Spurensuche der beiden Detectives. Wer hier Lektor war, hat anscheinend noch keinen richtigen Thriller gelesen. Ein Thriller muss einem Gänsehaut machen, man muss von Träumen; er muss so spannend sein, dass man in der Handlung nicht unterbrechen darf. Es war zwar doch ein Leseerlebnis, aber Weltbewegendes hat man auch aus den pathologischen Szenen nicht gelernt. Wenn Carter ein Zweitlingswerk wagt, so sollte er sich vorher die Lesermeinungen anschauen, bevor wieder so eine langweilige Story mit oberflächlichen Charakteren schafft.
Fazit: Für Einsteiger ganz gut, für Kenner des Genres nicht gerade empfehlenswert. Diejenigen, die etwas davon verstehen, werden es in der Luft zerreißen. Charaktere, die bei mir im Kopf nicht angekommen sind und zu denen man keinen Bezug aufbauen kann. Eine Story, die in einem langweiligen Finale verpufft.
20.08.2009 10:39:13
(44102 Beiträge)
habs auch gelesen und fands toll
Was für ein Erstlingswerk
Endlich hab ich das Buch auch gelesen und es hat mich von der ersten Seite in seinen Bann gezogen.
Wer Thriller liebt, es ein wenig blutig und vor allem spannend mag ist hier gut aufgehoben. Die Charaktere mögen ein wenig farblos wirken, aber das schadet dem Buch in keinster Weise. Der Spannungsbogen hält bis zum Schluss und man fiebert regelrecht mit den Charakteren mit. Endlich auch mal wieder ein Buch, bei dem nicht auf der zehnten Seite klar ist, wer der Mörder ist. Das bleibt spannend bis zum SChluss
Was für ein Erstlingswerk
Endlich hab ich das Buch auch gelesen und es hat mich von der ersten Seite in seinen Bann gezogen.
Wer Thriller liebt, es ein wenig blutig und vor allem spannend mag ist hier gut aufgehoben. Die Charaktere mögen ein wenig farblos wirken, aber das schadet dem Buch in keinster Weise. Der Spannungsbogen hält bis zum Schluss und man fiebert regelrecht mit den Charakteren mit. Endlich auch mal wieder ein Buch, bei dem nicht auf der zehnten Seite klar ist, wer der Mörder ist. Das bleibt spannend bis zum SChluss
20.08.2009 15:59:58
Mitglied gelöscht
*hechel* ;-) Das hört sich wirklich genau nach meinem Regal an :-)
20.08.2009 17:17:41
Mitglied gelöscht
ich hab das hörbuch gehört super 1
20.08.2009 17:32:35

