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Hector&Hector und die Geheimnisse des Lebens

 
Beitrag
erstellt am
MeinLuke

MeinLuke

(5558 Beiträge)

Hier mal meine Rezension dazu:

Hmmmmm....

Ich habe nun "Hector & Hector und die Geheimnisse des Lebens" durchgelesen. Bisher kannte ich nur den ersten Roman des Autor und der gefiel mir ganz gut. Leider hatte ich von diesem Buch etwas mehr erwartet, was aber nicht erfüllt wurde!

In diesem Roman geht es um Petit Hector, den Sohn des Psychiaters Hector, den man ja aus den anderen Bücher bereits kennt. Petit Hector lernt in jedem Kapitel wichtige Dinge über das Leben, sowohl von seinem Vater, als auch von seiner Mutter. Mutter und Vater sind sich allerdings nicht immer ganz einig, so dass es manchmal zu Verwirrungen seitens Petit Hectors kommt. Jeden Abend schreibt er dann ein kleines Fazit in ein Notizheft (Wie sein Vater im ersten Buch es auch tat). Dabei gefiel mir die kindliche Sichtweise sehr gut! So ganz kam nicht immer das bei Petit Hector an, was seine Eltern ihm erklären wollten :-)

Im Grunde ging es in diesem Buch um die selben Dinge, wir auch im ersten Roman des Autors. Für mich daher nicht so interessant, wer allerdings von den anderen "Hector"-Büchern begeistert war, sollte dies auch lesen!



Wie hat es euch gefallen???
10.08.2009 20:39:19
lemmingvi

lemmingvi

(1553 Beiträge)

Petit Hector entdeck das Leben

Der kleine Hector will das Leben lernen. Zu diesem Zweck hat er ein Notizbuch angefangen, in welches er allabendlich die Erkenntnisse des Tages einträgt. Diese Erkenntnisse befassen sich mit allem was im Leben wichtig ist. Mit Gut und Böse, Freundschaft, Konsequenzen, Glaube, der guten Seite der Dinge und natürlich auch mit der Liebe.

Das Buch ist in einer sehr kindlichen Art geschrieben. Es werden hauptsächlich einfache kurze Sätze ohne Fremdwörter benutzt. Dies verdeutlicht das kindliche Gemüt von Hector und seiner Herangehensweise an die Dinge. Dieser kindliche Blick führt ihn manchmal auch zu Erkenntnissen, die seine Eltern mit ihren Erklärungen vielleicht nicht ganz so bezweckt haben, welche aber doch eine logische Schlussfolgerung aus ihren Worten sind. Dies verdeutlicht einerseits die Denkweie eines Kindes und andererseits die Schwierigkeit der Eltern manche Dinge kindgerecht zu formulieren.

Das Buch ist eine sehr schöne Idee. Allerdings wirkt es insgesamt einfach zu bemüht. Der angestrebte lockere, einfache Stil, wird durch das schon auffällige Vermeiden jeder Komplexität in sein Gegenteil verkehrt. Das Buch liest sich daher einerseits schnell und flüssig aber andererseits braucht man nach 20-30 Seiten eine Pause, weil der Stil auf Dauer eher anstrengend ist.
18.08.2009 11:45:44
BineL

BineL

(18436 Beiträge)

Den Hector habe ich schon gelesen und ich war begeistert.
Aber hier meine Rezension:

"Diese Straße ist wie das Leben.Es gibt Momente, in denen es regnet, und später wird es wieder schön, auch wenn man weiß, dass es irgendwann einmal Regen geben wird. Wichtig ist nur, dass man weiterfährt...."
Dies sagt Papa Hector zu Petit Hector als sie auf regennasser Straße in den Urlaub fahren. Mit diesem Satz fasst für mich der Papa alle Lebensweisheiten zusammen.

Natürlich erfährt der Leser noch viel mehr Weisheiten, die Petit Hector in seinem Alltagsleben als Kind begegnen, und die er in sein Notizbuch schreibt. Im Grunde genommen erlebt der Junge eigentlich nur Dinge, die jeder andere Junge als Kind auch erlebt:

- die erste Verliebtheit
- die Angst, seine Eltern könnten sich scheiden lassen
- dass nicht alle die gleiche Chance haben, weil wir alle verschieden sind.
- erste Begegnungen mit dem Thema Religion
- usw. usf.

Ich selbst habe mich ganz oft wieder gefunden, wenn ich dabei an meine Kindheit zurück dachte. Daher finde ich das Büchlein auch sehr authentisch.

Es gelingt Francois Lelord aus diesen alltäglichen Erlebnissen Lebensweisheiten zu ziehen, die für alle hilfreich sein können. Durch die kindliche Sprache macht er auch komplexere Sachverhalte für jeden verständlich ohne zu sehr ins philosophisch-psychologisches Geplauder zu verfallen. Besonders hat mir auch gefallen, dass Papa Hector und Maman Clara doch nicht immer einer Meinung waren und somit auch unterschiedliche Standpunkte vertraten. Als Leserin konnte ich dann selbst darüber nachdenken, ob ich auf Mamans Seite stehe und immer nur rechtschaffen und ehrlich handle oder ich situationsbedingt abwäge, auch mal "Böses" zu tun, wenn es dem "Guten" dient, wie es Papa Hector verschlägt.

Fazit:

Ein wunderbares Buch über den ganz normalen Alltag, der uns doch mehr lehren kann, als wir gemeinhin denken.
Auf jeden Fall lesens- und empfehlenswert und ein herrliches Geschenkbuch.

19.08.2009 11:57:10
harakiri

harakiri

(47345 Beiträge)

ich fand es auch sehr schön!!

Schöne heile Welt

Genau wie sein Vater, der große Hector, schreibt auch sein Sohn, Petit Hector, die Lehren des Lebens in ein Notizbuch. Dabei bemerkt er, dass nicht nur Kinder Sorgen, auch Erwachsenen geht es nicht anders. Seine Eltern stehen ihm aber bei allen Problemen hilfreich zur Seite und lehren ihn, zu leben.
Dabei sind diese sich aber auch nicht immer einig und so muss Petit Hector lernen, seinen eigenen Weg zu finden.
Francois Lelord beschreibt in einfachen Worten und Sätzen das Leben aus der Sicht eines Kindes. Mich hat aber gestört, dass man nicht wusste, wie alt das Kind ist. Teilweise schreibt er recht naiv, da geht man von einem 4-5 jährigen aus, teilweise schon recht erwachsen, da denkt man, Petit müsste schon 12 oder 13 sein. Meiner Meinung nach sind manche Schlussfolgerungen, die Petit Hector trifft nicht kindgemäß
Trotzdem hat mir das Buch gefallen, weil man selber auch Erkenntnisse für sich daraus ziehen kann. Ich finde, das ist ein Buch zum Immer-Wieder-Lesen. Auch wenn man mal wenig Zeit hat, die kurzen Kapitel sind schnell auch mal einzeln nett zu lesen.
20.08.2009 15:56:12
harakiri

harakiri

(47345 Beiträge)

Jung und alt treffen aufeinander

Das Buch war sehr schön zu lesen, nur zwischendurch reichlich unglaubwürdig. Welcher junge Mann ; und sei er noch so reich, geht mit einer ihm fremden älteren Frau zum Shoppen und gibt Hunderte von Euros für sie aus?
Von der Idee her fand ich das Buch gut, die Umsetzung hätte ein bisschen besser ausfallen können. Sicher mag es für manche Jugendliche ein Spaß sein, mit älteren Leuten einen Tag zu verbringen, aber so wie es hier geschildert ist, kann und wird es niemals sein.
Ich weiß natürlich, dass es eine erfundene Geschichte ist, aber bei diesem Buch hätte ich mir mehr Tiefgang gewünscht. Einen bleibenden Eindruck hat es jedenfalls bei mir nicht hinterlassen
21.08.2009 14:39:37
harakiri

harakiri

(47345 Beiträge)

Mist, falscher Thread *erröte*

Tschulligung


Hier gehts um Hector & Hector
21.08.2009 14:40:04
maryrichards

maryrichards

(192 Beiträge)

Mir gefiel das Buch sehr und es gab von mir 5 Sterne.

Wow, von dem Buch Hector & Hector vom Bestsellerautoren François Lelord war ich wirklich gerührt, da es einfach sehr schön geschrieben ist. Ein Band für Erwachsene aber ebenso für Kinder!

Es ist das fünfte Buch von Lelord um die Hauptfigur Hector, von denen alle bisherigen Bände sehr großen Erfolg hatten. Wie schon im Titel zu erkennen geht es dieses mal um direkt zwei Hectors: zum einen der wohlbekannte Glücksexperte Hector und zum anderen sein Sohn Petit Hector. Ein Junge mit glücklicher Kindheit, aber auch so vielen Fragen, wie jeder sie mal hat. Ob sein Vater, der große Hector, auf alles eine Antwort parat hat? Und was kann seine Mutter Clara ihm mit auf den Weg geben?

Alle Kapitel sind jedes für sich abgeschlossene Anekdoten und sehr zügig und schön zu lesen. Es treten zwar auch Handlungsstränge auf, die sich durch einen Großteil des Buches ziehen, wie Hectors beste Freunde, mit denen er zusammen die fantastischen Fünf bildet oder Hectors Beziehung zu Amadine, aber nicht desto trotz kann man einfach ein Kapitel aufschlagen und dieses einfach so lesen. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und man kann aus jedem Teil eine Lehre ziehen, da entweder Hectors Vater oder Maman oder auch mal beide, zu all seinen Fragen Denkanstöße geben. Zum Ende jedes Kapitels schreibt der kleine Hector die Lektionen des Lebens die er für sich aus den Unterhaltungen zieht in ein Heft. Dies ist wirklich ein schönes Buch, das sich lohnt es ganz zu lesen und es werden ganz viele Themen die zum Leben dazugehören aufgegriffen wie Liebe, Freundschaft, Krankheiten, Tod, Scheidung, Krieg, psychische Probleme, das Arbeitsleben, Schule und und und. Und dabei bekommt man zu all diesen Bereichen unterschiedliche Sichtweisen geboten, die einen zum nachdenken anregen und über die man beim einen oder anderen mal schmunzeln muss. Die 223 Seiten waren viel zu schnell um und ich freue mich schon nun wieder etwas von Hector zu hören.
22.08.2009 15:02:14
silkedb

silkedb

(17071 Beiträge)

Ich habe zuvor schon ein "Hector" Buch gelesen und das war so gar nicht mein Fall.
Aber Petit HEctor fand ich einfach klasse.
Ich musste so oft schmunzeln beim Lesen und daher gibt es von mir 5 von 5 Punkten!

Petit Hector auf der Straße des Lebens

Inhalt:
Hector kann sich wirklich glücklich schätzen, denn er hat die besten Eltern auf der ganzen Welt. Weil sein Vater auch Hector heißt, nennen ihn alle Petit Hector und weil er es nicht anderes kennt, findet Petit Hector das auch gar nicht schlimm.
Manchmal hat Petit Hector Sorgen, doch auch hier hat er Glück, denn sein Vater ist von Beruf Psychiater und versteht sich genau darauf, den Menschen Ratschläge zu geben. Durch die Gespräche mit seinen Eltern merkt Petit Hector, dass er noch viele Lektionen des Lebens zu lernen hat und damit er sie nicht vergisst, schreibt er jeden Tag in seinem Notizbuch auf, was er an diesem Tag gelernt hat.
So erkundet Petit Hector Schritt für Schritt die Straße des Lebens ...

Meine Meinung:
"Hector & Hector und die Geheimnisse des Lebens" hat mir sehr gut gefallen.
Anders als in den vorherigen Hector-Büchern von Francois Lelord, steht hier nicht der erwachsene Hector im Vordergrund, sondern sein Sohn Petit Hector. Aus seiner kindlichen Sicht sind alle Ereignisse geschildert und seine direkte Art die Dinge zu hinterfragen bringen auch so manchen Erwachsenen ins Grübeln.
Bisher tat ich mich mit den Büchern von Francois Lelord ein wenig schwer, da mir die Unterteilung in Lektionen und die philosophischen Ansätze einfach zu schwerfällig waren. Wer damit genau wie ich Probleme hatte, wird sich mit "Hector & Hector" bestimmt sehr wohl fühlen. Leicht und unbeschwert ist hier der Schreibstil und erfrischend unbekümmert sind Petit Hectors Gedanken und Überlegungen. Zwar ist auch die Ansprache an den Leser eher kindlich gehalten, doch ist dies passend zum Hintergrund, dass auch der Erzähler ein Kind ist. Alles anderes hätte hier fehlplatziert und altklug gewirkt.
Petit Hectors Schlussfolgerungen und Erwartungen sind aus kindlicher Sicht absolut schlüssig und wirken dabei auf den erwachsenen Leser einfach nur niedlich. Ach wie schön war es doch, als wir selber noch solche Träume hatten! Gleichzeitig ist jedoch erkennbar, dass auch Kinder echte "Persönlichkeiten" sind, die sich manchmal mehr Sorgen machen als gut für sie ist und auch mehr mitbekommen von allen Vorgängen um sie herum, als uns manchmal allzu bewusst ist.
Petit Hectors Lektionen greifen jedoch auch einige Probleme unserer Gesellschaft auf, wie beispielsweise die Toleranz unter den Religionen, die Akzeptanz der Verschiedenartigkeit und wie wenig es manchmal braucht glücklich zu sein, solange man Menschen hat mit denen man dies teilen kann. So kann man sich nach der Lektüre von "Hector & Hector" doch ein wenig fragen, warum wir Erwachsenen uns alles immer so kompliziert machen, wenn doch schon ein kleiner Junge wie Petit Hector die wichtigsten Lektionen auf der Straße des Lebens so auf einen Punkt bringen kann.

Fazit:
Petit Hector zeigt den Weg, folgen muss ihm jeder selber.
24.08.2009 10:20:57
Katina1978

Katina1978

(2281 Beiträge)

Hallo,

ich finde diesmal hat Francoise Lelord ein Jugend-Psychologie Buch geschrieben, das aber auch Erwachsene an die wirklichen Werte der Welt erinnert.

Diesmal "nervt" mich leider die kindliche Sprache (sicht Petit Hector) und ich musste mich manchmal zum lesen zwingen, aber habe immer etwas aus den Kapiteln für mich mitgenommen.

Lehrreich sind die Bücher von Lelord allemal und immer wieder zu empfehlen, auch das vorliegende.

Interessant war die kurze Vita vom Autor am Ende des Buches, da war mal eine gute Idee, da im Klappentext ja nie so viel reinpasst um mehr über den Autor zu erfahren.

Danke das ich das Buch lesen durfte!
24.08.2009 20:09:16
Lilli33

Lilli33

(24338 Beiträge)

Der kleine Hector erlernt das Leben

Der kleine Hector, Sohn des Psychiaters Hector, wächst wohlbehütet auf. Er liebt seine Eltern und genießt es, mit ihnen zu reden oder auch mal mit dem Papa Fußball zu spielen. In den Gesprächen mit Maman und Papa erfährt Petit Hector, wie seine Eltern ihn nennen, viel über das Leben, wie man sich in bestimmten Situationen verhalten sollte, dass auch Erwachsene Sorgen haben und dass alles auch eine gute Seite hat.

Wie ein Märchen und wie auch die anderen Bücher der Hector-Reihe beginnt das Buch mit den Worten: "Es war einmal..." Und auch der weitere Verlauf des Buches erinnert mich stark an ein Märchen, einmal auf Grund der Wortwahl, aber auch weil Petit Hectors Leben einfach märchenhaft ist. Ihm mangelt es an nichts, im Gegensatz zu seinen Freunden. Doch seine Eltern lehren ihn, nicht auf die herabzuschauen, die weniger haben oder weniger können. Gut gefallen hat mir, dass Petit Hector mit beiden Beinen im Leben steht und natürlich auch ein bisschen altklug ist.

Francois Lelord vermittelt uns hier Lebensweisheiten in kindlich einfacher Sprache, die das Buch absolut liebenswert macht. Die naive Sichtweise des Kindes Hector bringt einen ständig zum Schmunzeln. Ganz nebenbei und ohne erhobenen Zeigefinger lehrt Lelord uns Moral, gibt uns Mut, das Leben positiv zu sehen und das Beste daraus zu machen.

Was mich ein bisschen stört, ist das Cover. Wenn die 4 Hectors so im Regal nebeneinander stehen, passen die ersten 3 zusammen, dieser Band fällt heraus, weil hier der Verlags-Name auf dem Buchrücken im unteren Drittel erscheint statt im oberen Drittel. Ansonsten ist das Buch sehr schön aufgemacht: gebunden, Schutzumschlag, Lesebändchen, hochwertiges Papier.

Ich denke, das Buch ist für Erwachsene geeignet, aber durch die überaus einfache Sprache auch schon für Kinder zum Vorlesen und darüber Sprechen. Wer die anderen Hector-Bücher gerne gelesen hat, wird auch dieses lieben, vielleicht sogar noch mehr.
25.08.2009 07:34:18
LauraCroft

LauraCroft

(3566 Beiträge)

Ein schönes Buch zum Nachdenken und Schmunzeln

Petit Hector nimmt uns mit auf seine Reise. Auf dieser Reise entdeckt er die Geheimnisse des Lebens und führt uns in diesem Buch durch seine Welt, mit dem Blick eines Kindes. Hierbei wird ein kurzer Lebensabschnitt mit den besonders ereignisreichen Tagen von Petit Hector beschrieben. In diesem Abschnitt entdeckt Petit Hector immer wieder interessante Lebensweisheiten, die ihm das Leben einfacher oder verständlicher machen. Diese Geheimnisse bzw. Lebensweisheiten schreibt Petit Hector in seinem kleinen Notizbüchlein auf und trägt es immer bei sich. Sein Wunsch ist es, dieses Notizbüchlein später einmal seinen liebevollen Eltern zu zeigen und ihnen damit eine Freude zu bereiten, denn sie sind maßgeblich an diesem Buch beteiligt. Denn seine Eltern geben Petit Hector hilfreiche Tipps, wie er und warum er in bestimmten Situationen handeln soll und welche Konsequenzen sich ergeben. Jedoch sind auch seine Eltern sich nicht immer einig und halten somit mehrere Wege für begehbar. Dies macht dem Leser umso mehr deutlich, dass es nicht nur einen Weg gibt, der ans Ziel führt.

Francois Lelord hat bei diesem Buch einen herrlichen kindlichen Schreibstil gewählt. Beim Lesen habe ich, in positiverweise, tatsächlich manchmal gedacht, ich lese ein Buch, dass ein Kind geschrieben hat. Dieses Buch möchte ich gerne weiterempfehlen, da es so viel Wahres enthält und mich häufig zum Schmunzeln aber auch zum Nachdenken gebracht hat. Es ist meiner Meinung nach nicht nur für Erwachsene geeignet, sondern gibt sicher auch dem einen oder anderen Jugendlichen, der sich für diesen Themenbereich interessiert etwas Wertvolles mit auf den Lebensweg.
04.09.2009 20:14:58
saxlady

saxlady

(1268 Beiträge)

Meine Rezension dazu:

Francois Lelords Buch "Hector und Hector und die Geheimnisse des Lebens" erzählt aus dem Leben des kleinen Hector. Er findet mit Hilfe seiner Eltern Hector, dem Psychologen und der Mutter, die "Präsentationen macht", Antworten auf Fragen, die in seinem kleinen Leben wichtig sind. Die Essenz dieser Antworten schreibt er regelmäßig abends in sein Notizbuch und versucht, nach diesen Erkenntnissen zu leben. So einfach ist das allerdings nicht immer, und manchmal widersprechen die Regeln einander.

Francios Lelord schreibt diesen Roman aus der Perspektive des kleinen Hector in einer einfachen, klaren Sprache, so wie Kinder von ihren Erlebnissen berichten. Dinge, die dem jungen Protagonisten nicht klar sind, werden mit Hilfe der Eltern ins rechte Licht gerückt und eingeordnet.

Wer tiefere Philosophie erwartet, wie sie in den vorhergegangenen Hector-Romanen Thema waren, mag von diesem Buch etwas enttäuscht sein. Ich habe dieses Buch gern gelesen und finde den Grundgedanken hinter der Geschichte sehr wichtig, der da lautet: Halte mit den Menschen in Deiner Umgebung Frieden und respektiere abweichende Meinungen.
18.09.2009 18:04:13
Patwelli

Patwelli

(6710 Beiträge)

Das war schon etwas besonderes, diese kleinen Weisheiten am Ende jedes Kapitels. Mal schnell und mal leicht erworben, manchmal gab es viel zu schreiben und manche Weisheiten kamen auch immer wieder vor. Es sind die kleinen Dinge im Leben, die man doch manchmal schnell vergisst, die hier einem aber noch mal auf eine schöne Art und Weise ins Gedächtnis gerufen worden.

Das Leben von Petit Hector ist nicht immer einfach. Da gibt es Schwierigkeiten in der Schule und auch manchmal zuhause. Es sind gewöhnliche Sachen, die wohl jedes Kind kennt, aber manchmal blickt Hector auch mit einer Klarheit hinter die Dinge, dass es schon manchmal erschreckend ist. Die Sicht aus Kinderaugen von einem Erwachsenen geschrieben, das merkt man wohl, ist aber auch nicht weiter schlimm. Ich fand es viel wichtiger, sich selbst wiederzufinden, und irgendeine Situation hat bestimmt jeder schon mal genauso erlebt. Die Lösungen waren nicht immer harmonisch, sondern manchmal auch ungewöhnlich. Auch der Dialog zwischen seinen Eltern hat mehrmals gezeigt, dass ein Problem nicht immer mit der gleichen Einstellung gelöst werden kann, oft muss man von seinen Ansichten abweichen und Kompromisse eingehen.

Hier liegt auch eindeutig der Charme des Buches, es will nicht belehren, sondern einfach nur aufzeigen, was möglich ist. Es fasziniert und lässt sich leicht lesen, die kurzen Kapitel sind schnell geschafft und man hat nicht das Gefühl, etwas zu verpassen. Schnell in die Hand genommen, ein paar Kapitel gelesen und gleich fühlt man sich besser und in die manchmal doch recht anstrengende und verwirrende Welt eines Kindes versetzt.

Auch der Schluß war sehr schön und passend, was da noch zum Vorschein kam, war doch sehr erstaunend. Ich hatte vorher noch kein Hector Buch gelesen und werde es wohl auch nicht, die Gedanken des erwachsenen Hectors haben mich doch nicht so sehr interessiert
06.10.2009 19:24:57
Carry1980

Carry1980

(1355 Beiträge)

Wow! Wow! Wow! Bisher habe ich die ersten 2 Bücher von Francois Lelord gelesen und kam dann zu seinem neuesten Hector Buch mit dem kleinen Petit Hecor :-) Das Buch hat mich direkt von der 1. Seite an gefesselt und es las sich so weg!

Hier mein Rezi dazu:

Ein sehr liebevolles Buch, mit kurzen Kapiteln über das Erwachsenwerden mit all seinen Ängsten und Erlebnissen. Es geht über Freundschaften, die erste Liebe und Durchsetzungsvermögen gegenüber "Stärkeren". Und das stets mit einer kleinen Lebensweisheit am Ende. Einige Sprüche habe ich mir sogar rausgeschrieben, da sie so schön waren!

Mehr von diesem fantastischen Autor!

Gruß aus Essen

Karina
28.03.2010 11:46:14