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Die Zarentochter von Petra Durst-Benning
Beitrag
erstellt am
(17071 Beiträge)
Wenn ich das richtig gesehen habe (zumindest hat die Suchfunktion nichts gefunden), dann gibt es noch keinen Thread zu dem Buch.
Hat es schon jemand gelesen?
Mir hat es ganz gut gefallen, aber es ist doch eher ein historischer Liebesroman.
Es gibt 4 von 5 möglichen Sternen von mir. :-)
Heiratspolitik am russischen Zarenhof
Inhalt:
"Die Zarentochter" widmet sich dem ersten Lebensdrittel von Olga Nikolajewna Romanowa, Tochter des Zaren Nikolaus I. und seiner Frau Alexandra. Von Kindheit an wurde Olga, im Familienkreis Olly genannt, dazu erzogen einmal einen Herrscher zu heiraten und an seiner Seite zum Wohle Russland beizutragen. Als drittes von sieben Kindern hatte sie ebenso wie ihre Geschwister eine eigene Erzieherin und glänzte schon von Kindheit an mit ihrer Auffassungsgabe und ihrem Lerneifer. Ihr Ziel ist es jedoch nicht nur zu repräsentieren, sondern aktiv für die Verbesserung der Lebensumstände der Armen und Kranken einzutreten. Überzeugt davon, dass ihr nur eine lukrative Heirat dies ermöglichen wird, begibt sich Olly auf die Suche nach einem geeigneten Kandidaten, was sich als gar nicht so einfach erweist, wenn man die Tochter des Zaren von Russland ist ...
Meine Meinung:
"Die Zarentochter" von Petra Durst-Benning hat mir gut gefallen.
Allzu viel Anspruch darf man hier jedoch nicht erwarten. Die Geschichte plätschert vor sich hin und obwohl historische Tatsachen das Gerüst bilden, ist dies doch vor allem ein echter Schmachtfetzen. Die Geschichte der Zarentochter Olga und ihrer Geschwister bietet so manchen Einblick in das Leben im aristokratischen St. Petersburg in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Probleme den richtigen Ehepartner zu finden, die gesundheitlichen Gefahren der Zeit und die Einsamkeit die ein goldener Käfig mit sich bringen kann, hat die Autorin gut übermittelt. Politik wird am Rande erwähnt, das einfache Volk in Nebensätzen abgespeist. Auch wenn Olga anders als die übrigen Familienmitglieder durchaus am Wohl der Armen und Kranken gelegen ist, so mangelt es ihr doch einfach an Gelegenheiten den Kontakt zu suchen.
Größtenteils widmet sich "Die Zarentochter" Olgas Gefühlsleben, ihrer Verliebtheit, ihren Enttäuschungen und ihrer Position innerhalb der Familie. Dankbar bin ich der Autorin für das Nachwort, da ich einige Sachen wie beispielsweise die Kosenamen innerhalb der Zarenfamilie sonst als unnötige Freiheit der Autorin abgetan hätte. Scheinbar entspringen diese Angaben jedoch der Biographie der Zarentochter Olga, was ich für eine wichtige Information halte.
Zu dem etwas schmalzigen Ersteindruck trägt leider auch das Titelcover in lila und der Bucheinband in rosa bei. Damit bekommt das Buch bei mir schon direkt in der Buchhandlung einen Stempel aufgedrückt, der männliche Leser abschrecken wird. Da es sich um ein Buch handelt, das auf historischen Tatsachen beruht, wäre das meiner Meinung nach nicht nötig gewesen. Angekündigt wird zum Ende des Romans auch bereits der Nachfolgeband. Gespannt bin ich auf dieses Buch jetzt schon, da es sich sicherlich dem meiner Meinung nach interessanten Teil in der Biographie der Zarentochter Olga widmen wird, ihrem Werdegang zur sozialen Patronin Württembergs.
Fazit:
Informativ und bewegend, aber ohne viel Tiefgang.
Hat es schon jemand gelesen?
Mir hat es ganz gut gefallen, aber es ist doch eher ein historischer Liebesroman.
Es gibt 4 von 5 möglichen Sternen von mir. :-)
Heiratspolitik am russischen Zarenhof
Inhalt:
"Die Zarentochter" widmet sich dem ersten Lebensdrittel von Olga Nikolajewna Romanowa, Tochter des Zaren Nikolaus I. und seiner Frau Alexandra. Von Kindheit an wurde Olga, im Familienkreis Olly genannt, dazu erzogen einmal einen Herrscher zu heiraten und an seiner Seite zum Wohle Russland beizutragen. Als drittes von sieben Kindern hatte sie ebenso wie ihre Geschwister eine eigene Erzieherin und glänzte schon von Kindheit an mit ihrer Auffassungsgabe und ihrem Lerneifer. Ihr Ziel ist es jedoch nicht nur zu repräsentieren, sondern aktiv für die Verbesserung der Lebensumstände der Armen und Kranken einzutreten. Überzeugt davon, dass ihr nur eine lukrative Heirat dies ermöglichen wird, begibt sich Olly auf die Suche nach einem geeigneten Kandidaten, was sich als gar nicht so einfach erweist, wenn man die Tochter des Zaren von Russland ist ...
Meine Meinung:
"Die Zarentochter" von Petra Durst-Benning hat mir gut gefallen.
Allzu viel Anspruch darf man hier jedoch nicht erwarten. Die Geschichte plätschert vor sich hin und obwohl historische Tatsachen das Gerüst bilden, ist dies doch vor allem ein echter Schmachtfetzen. Die Geschichte der Zarentochter Olga und ihrer Geschwister bietet so manchen Einblick in das Leben im aristokratischen St. Petersburg in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Probleme den richtigen Ehepartner zu finden, die gesundheitlichen Gefahren der Zeit und die Einsamkeit die ein goldener Käfig mit sich bringen kann, hat die Autorin gut übermittelt. Politik wird am Rande erwähnt, das einfache Volk in Nebensätzen abgespeist. Auch wenn Olga anders als die übrigen Familienmitglieder durchaus am Wohl der Armen und Kranken gelegen ist, so mangelt es ihr doch einfach an Gelegenheiten den Kontakt zu suchen.
Größtenteils widmet sich "Die Zarentochter" Olgas Gefühlsleben, ihrer Verliebtheit, ihren Enttäuschungen und ihrer Position innerhalb der Familie. Dankbar bin ich der Autorin für das Nachwort, da ich einige Sachen wie beispielsweise die Kosenamen innerhalb der Zarenfamilie sonst als unnötige Freiheit der Autorin abgetan hätte. Scheinbar entspringen diese Angaben jedoch der Biographie der Zarentochter Olga, was ich für eine wichtige Information halte.
Zu dem etwas schmalzigen Ersteindruck trägt leider auch das Titelcover in lila und der Bucheinband in rosa bei. Damit bekommt das Buch bei mir schon direkt in der Buchhandlung einen Stempel aufgedrückt, der männliche Leser abschrecken wird. Da es sich um ein Buch handelt, das auf historischen Tatsachen beruht, wäre das meiner Meinung nach nicht nötig gewesen. Angekündigt wird zum Ende des Romans auch bereits der Nachfolgeband. Gespannt bin ich auf dieses Buch jetzt schon, da es sich sicherlich dem meiner Meinung nach interessanten Teil in der Biographie der Zarentochter Olga widmen wird, ihrem Werdegang zur sozialen Patronin Württembergs.
Fazit:
Informativ und bewegend, aber ohne viel Tiefgang.
16.09.2009 11:14:44
(5558 Beiträge)
Von mir: 5 von 5 Sternen
Das Buch "Die Zarentochter" von Petra Durst-Benning handelt von der Zarenfamilie Romanow, speziell von der Tochter Olga, genannt Olly. Es werden hierbei über 20 Jahre ihres Lebens beschrieben. Anfänglich ist sie ein rebellisches Kind, das niemals heiraten, sondern ihr eigenes selbstgewähltes Leben führen will. Im Laufe der Zeit lernt sie, wie wichtig es ist den richtigen Mann zu heiraten, um Macht zu erlangen. Allerdings kann auch Olly ihre Gefühle nicht beeinflussen. So kommt es, dass sie sich in die falschen Männer verliebt, Männer, die sich für sie interessieren, abweist und auf den Richtigen immer wieder wartet.
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, obwohl das Ende eher offen gehalten wurde. Es gibt ja schließlich noch eine Fortsetzung!
Ich fand es sowohl interessant, dass es sich hier einmal um einen historischen Roman handelt, der in Russland der Zarenzeit spielt, als auch, dass man erfährt, wie wichtig das Heiraten war. Beim Lesen wird einem klar, dass die4 Hochzeit eher einen politischen Zweck erfüllte, als einen romantischen! Es war wichtig Verbindungen zu anderen Ländern zu knüpfen oderbestehende zu stärken. Natürlich sollte man niemanden heiraten, der nicht mächtig genug war, bzw. von geringerem Stande. Was würden sonst die Leute sagen?!? Für Liebe war nicht viel Platz...
Auf den ersten Blick hat mich das Cover abgeschreckt, aber die schön erzählte Geschichte um Olly, hat mich überzeugt! Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung und bin gespannt, was Olly dann erleben wird!
Das Buch "Die Zarentochter" von Petra Durst-Benning handelt von der Zarenfamilie Romanow, speziell von der Tochter Olga, genannt Olly. Es werden hierbei über 20 Jahre ihres Lebens beschrieben. Anfänglich ist sie ein rebellisches Kind, das niemals heiraten, sondern ihr eigenes selbstgewähltes Leben führen will. Im Laufe der Zeit lernt sie, wie wichtig es ist den richtigen Mann zu heiraten, um Macht zu erlangen. Allerdings kann auch Olly ihre Gefühle nicht beeinflussen. So kommt es, dass sie sich in die falschen Männer verliebt, Männer, die sich für sie interessieren, abweist und auf den Richtigen immer wieder wartet.
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, obwohl das Ende eher offen gehalten wurde. Es gibt ja schließlich noch eine Fortsetzung!
Ich fand es sowohl interessant, dass es sich hier einmal um einen historischen Roman handelt, der in Russland der Zarenzeit spielt, als auch, dass man erfährt, wie wichtig das Heiraten war. Beim Lesen wird einem klar, dass die4 Hochzeit eher einen politischen Zweck erfüllte, als einen romantischen! Es war wichtig Verbindungen zu anderen Ländern zu knüpfen oderbestehende zu stärken. Natürlich sollte man niemanden heiraten, der nicht mächtig genug war, bzw. von geringerem Stande. Was würden sonst die Leute sagen?!? Für Liebe war nicht viel Platz...
Auf den ersten Blick hat mich das Cover abgeschreckt, aber die schön erzählte Geschichte um Olly, hat mich überzeugt! Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung und bin gespannt, was Olly dann erleben wird!
19.09.2009 19:06:31
(47345 Beiträge)
hab nur 3 Sterne vergeben
.
Petra Durst-Benning entführt uns in ihrem neuen Roman in die Welt der russischen Zaren in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Mit Olga, liebevoll Olly genannt, führt sie uns durch deren lebhafte Jugend am Hof der Zaren. Man merkt sehr früh, dass für die Zarenkinder das Leben durchaus nicht einfach ist. Und dass sie sich auch einfach einmal nach Ruhe und Zurückgezogenheit sehnen, was aber leider nicht oft der Fall ist.
Als Olly sich in einen nicht standesgemäßen Mann verliebt wird dieser kurzerhand weit weg versetzt, auch mit ihrer nächsten großen Liebe hat sie kein Glück, denn auch dieser ist von den Herrschern nicht gewünscht. Man leidet förmlich mit Olly mit bis sie ihr Glück am Ende schließlich doch noch findet.
Frau Durst-Benning schreibt wieder überaus lebhaft und detailgetreu. Man fiebert förmlich mit den Figuren mit und erlebt nebenbei unbemerkt Geschichtsunterricht. Das Buch ist in einfachen Sätzen geschrieben, was es leicht zu lesen macht.
Allerdings hätte ich mir an vielen Stellen mehr Tiefgang erwartet, der Tod vom Bootsjungen Mischa z.B. wird nebenbei abgehandelt, das Ende der Beziehung von Olly und ihrer großen Liebe wird zwar erzählt, aber auch nur oberflächlich und erst ein halbes Kapitel später.
Schade eigentlich, man hätte mehr draus machen können. Trotzdem hab ich das Buch sehr gern gelesen, ist ne nette Lektüre für einen freien Nachmittag.
.
Petra Durst-Benning entführt uns in ihrem neuen Roman in die Welt der russischen Zaren in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Mit Olga, liebevoll Olly genannt, führt sie uns durch deren lebhafte Jugend am Hof der Zaren. Man merkt sehr früh, dass für die Zarenkinder das Leben durchaus nicht einfach ist. Und dass sie sich auch einfach einmal nach Ruhe und Zurückgezogenheit sehnen, was aber leider nicht oft der Fall ist.
Als Olly sich in einen nicht standesgemäßen Mann verliebt wird dieser kurzerhand weit weg versetzt, auch mit ihrer nächsten großen Liebe hat sie kein Glück, denn auch dieser ist von den Herrschern nicht gewünscht. Man leidet förmlich mit Olly mit bis sie ihr Glück am Ende schließlich doch noch findet.
Frau Durst-Benning schreibt wieder überaus lebhaft und detailgetreu. Man fiebert förmlich mit den Figuren mit und erlebt nebenbei unbemerkt Geschichtsunterricht. Das Buch ist in einfachen Sätzen geschrieben, was es leicht zu lesen macht.
Allerdings hätte ich mir an vielen Stellen mehr Tiefgang erwartet, der Tod vom Bootsjungen Mischa z.B. wird nebenbei abgehandelt, das Ende der Beziehung von Olly und ihrer großen Liebe wird zwar erzählt, aber auch nur oberflächlich und erst ein halbes Kapitel später.
Schade eigentlich, man hätte mehr draus machen können. Trotzdem hab ich das Buch sehr gern gelesen, ist ne nette Lektüre für einen freien Nachmittag.
20.09.2009 07:53:19
(43681 Beiträge)
Ich habe auch 4 Sterne vergeben.
Die Zarentochter neu
4
Petra Durst-Bennings neues Buch spielt im Russland des 19 Jahrhunderts und hat das Leben der Olga Nikolajewna Romanowa und ihrer Familie als Hintergrund.Interessant ist Olgas Entwicklung vom störrischen Kind zur schönen Frau mit Hilfe ihrer Gesellschafterin Anna.
Die Probleme des Zaren, seine Kinder standesgemäß zu verheiraten und deren gebrochene Herzen bzw. geglückte Verbindungen sind das eigentliche Thema des Romans. Leider erfährt der Leser zu wenig über das Land und die Zeit in der der Roman spielt.
Das Buch ist sehr flüssig geschrieben ,enthält aber leider auch für mich zu wenig historische Hintergründe bereit.Die Beschreibungen der Personen,Landschaften und Kleider,usw. finde ich sehr gelungen und haben sich sehr eingeprägt.
Olgas Liebesleben und seine Wirrungen stehen hier zu sehr im Vordergrund,ein historischer Liebesroman mehr leider nicht.Das Ende des Buches macht neugierig,wie es Olga mit ihrem schwierigen Schwiegervater in Stuttgart wohl ergehen mag.
Trotz des fehlenden "Tiefgangs" habe ich das Buch gerne gelesen und freue mich auf die Fortsetzung,daher auch die gute Bewertung.
Die Zarentochter neu
4
Petra Durst-Bennings neues Buch spielt im Russland des 19 Jahrhunderts und hat das Leben der Olga Nikolajewna Romanowa und ihrer Familie als Hintergrund.Interessant ist Olgas Entwicklung vom störrischen Kind zur schönen Frau mit Hilfe ihrer Gesellschafterin Anna.
Die Probleme des Zaren, seine Kinder standesgemäß zu verheiraten und deren gebrochene Herzen bzw. geglückte Verbindungen sind das eigentliche Thema des Romans. Leider erfährt der Leser zu wenig über das Land und die Zeit in der der Roman spielt.
Das Buch ist sehr flüssig geschrieben ,enthält aber leider auch für mich zu wenig historische Hintergründe bereit.Die Beschreibungen der Personen,Landschaften und Kleider,usw. finde ich sehr gelungen und haben sich sehr eingeprägt.
Olgas Liebesleben und seine Wirrungen stehen hier zu sehr im Vordergrund,ein historischer Liebesroman mehr leider nicht.Das Ende des Buches macht neugierig,wie es Olga mit ihrem schwierigen Schwiegervater in Stuttgart wohl ergehen mag.
Trotz des fehlenden "Tiefgangs" habe ich das Buch gerne gelesen und freue mich auf die Fortsetzung,daher auch die gute Bewertung.
21.09.2009 08:38:40
(6 Beiträge)
ich habe es usammen mit der Autorin in der Leserunde mit den Büchereulen gelesen.
Für mich ist es auch eher ein Liebesroman als ein historischer Roman ;-)
Ich vergebe 4 von 5 Punkten.
Hier meine Meinung dazu:
Olga Nikolajewna Romanowa (1822-1892), genannt Olly, zweite Tochter des russischen Zaren, wächst wohlbehütet mit ihren Geschwistern in St. Petersburg auf.
Obwohl wir den Ausgang der Geschichte der württembergischen Königin bereits wissen und die Autorin sich an die Biografie Vorlage hält, bietet der Roman doch rundum perfekte Unterhaltung.
Wir erleben das heranwachsen von Olly und ihren Geschwistern, Ihre erste Liebe, die nicht immer reibungslos über die Bühne gehen, deren Brautschau und das dazugehörige Liebeskarussel und das ganze Auf und Ab am Hofe des Zaren Nikolaus des I. und seiner Frau Prinzessin Charlotte von Preussen, die nach der Annahme des Russisch-Orth. Glaubens in Alexandra Fjodorowna umbenannt wurde.
Der Roman beginnt mit einem Prolog, als Olga 3 Jahre alt ist.
Wir begleiten sie und Ihre 6 Geschwister auf ihren Weg ins Erwachsenen Leben. Nicht immer ist alles heiterer Sonnenschein, sie muss schon sehr früh erkennen, dass es in ihrem so geliebten Land sehr viel Armut gibt. Ihr bester Freund, der Bootsjunge Michael stirbt an einer Lungenentzündung als er den jungen Zaren Konstantin (Kosty) aus dem eiskalten Wasser fischt und ihm so das Leben rettet.
Dieses Ereignis prägt Olly und sie ist fest entschlossen etwas für die Armen und Blinden zu tun.
Mit Ihrer Gesellschafterin Anna (die es am Anfang wahrlich nicht leicht mit der verstockten Olly hatte) verbindet sie eine behütete Jugendzeit und schöne gemeinsame 10 Jahre.
Olly's Spruch "Lachen, um nicht zu weinen zu müssen" begleitet sie ihr ganzes Leben und ist Programm!
Das Hofprotokoll ist unheimlich starr und so muss die arme Olly unbedingt einen mächtigen Herrscher heiraten.
Sie ist die Lieblingstochter des Zaren Nikolaus I. und für ihn kommt nur eine standesgemäße Hochzeit in Frage, weil er der Meinung ist, sie ist zu höherem Geboren und daher eine perfekte Herrscherin.
Nach 7 jähriger Verlobungszeit mit dem östereichischen Erzherzog Stephan heiratet sie am 13. Juli 1846 in Sankt Petersburg den Thronfolger und späteren König Karl I. von Württemberg.
Ob sie mit ihm glücklich wird, erfahren wir im 2. Teil, der im Herbst 2010 erscheinen wird.
Für mich ist es auch eher ein Liebesroman als ein historischer Roman ;-)
Ich vergebe 4 von 5 Punkten.
Hier meine Meinung dazu:
Olga Nikolajewna Romanowa (1822-1892), genannt Olly, zweite Tochter des russischen Zaren, wächst wohlbehütet mit ihren Geschwistern in St. Petersburg auf.
Obwohl wir den Ausgang der Geschichte der württembergischen Königin bereits wissen und die Autorin sich an die Biografie Vorlage hält, bietet der Roman doch rundum perfekte Unterhaltung.
Wir erleben das heranwachsen von Olly und ihren Geschwistern, Ihre erste Liebe, die nicht immer reibungslos über die Bühne gehen, deren Brautschau und das dazugehörige Liebeskarussel und das ganze Auf und Ab am Hofe des Zaren Nikolaus des I. und seiner Frau Prinzessin Charlotte von Preussen, die nach der Annahme des Russisch-Orth. Glaubens in Alexandra Fjodorowna umbenannt wurde.
Der Roman beginnt mit einem Prolog, als Olga 3 Jahre alt ist.
Wir begleiten sie und Ihre 6 Geschwister auf ihren Weg ins Erwachsenen Leben. Nicht immer ist alles heiterer Sonnenschein, sie muss schon sehr früh erkennen, dass es in ihrem so geliebten Land sehr viel Armut gibt. Ihr bester Freund, der Bootsjunge Michael stirbt an einer Lungenentzündung als er den jungen Zaren Konstantin (Kosty) aus dem eiskalten Wasser fischt und ihm so das Leben rettet.
Dieses Ereignis prägt Olly und sie ist fest entschlossen etwas für die Armen und Blinden zu tun.
Mit Ihrer Gesellschafterin Anna (die es am Anfang wahrlich nicht leicht mit der verstockten Olly hatte) verbindet sie eine behütete Jugendzeit und schöne gemeinsame 10 Jahre.
Olly's Spruch "Lachen, um nicht zu weinen zu müssen" begleitet sie ihr ganzes Leben und ist Programm!
Das Hofprotokoll ist unheimlich starr und so muss die arme Olly unbedingt einen mächtigen Herrscher heiraten.
Sie ist die Lieblingstochter des Zaren Nikolaus I. und für ihn kommt nur eine standesgemäße Hochzeit in Frage, weil er der Meinung ist, sie ist zu höherem Geboren und daher eine perfekte Herrscherin.
Nach 7 jähriger Verlobungszeit mit dem östereichischen Erzherzog Stephan heiratet sie am 13. Juli 1846 in Sankt Petersburg den Thronfolger und späteren König Karl I. von Württemberg.
Ob sie mit ihm glücklich wird, erfahren wir im 2. Teil, der im Herbst 2010 erscheinen wird.
05.10.2009 15:05:20
(22353 Beiträge)
Och nööö, da gibts noch einen 2. Teil? Dann kann ich mein Exemplar ja erst einmal auf Halde legen, bis dahin hab ich doch den Inhalt komplett wieder vergessen.
05.10.2009 15:51:20
(6 Beiträge)
ja, leider müssen wir noch bis September 2010 auf den 2. Teil waren.
Ganz schön gemein, was???
Ganz schön gemein, was???
05.10.2009 20:11:07
(18436 Beiträge)
Ich habe auch nur 3 Sterne vergeben:
"Die Zarentochter" war mein erstes Buch der Frau Durst-Benning. Und ich war zufrieden, begeistert wäre übertrieben.
Von der Sprache her finde ich diesen historischen Roman schön zu lesen. Petra Durst-Benning versteht es, den Leser mit ihrer Sprache in die königliche Welt der Zarenfamilie zu entführen. Es ließ sich leicht und flüssig lesen.
Vom Inhalt her erinnerte mich "Die Zarentochter" an eine Mischung zwischen "Stolz und Vorurteil" von Jane Austen und "Sissi". "Stolz und Vorurteil" deswegen, weil die Schwestern Olly, Adini und Mary immer auf Bräutigamschau sind. Leider dreht sich das Buch nur um die Verheiratung der Zarenkinder und geht für meinen Geschmack zu wenig auf die Gesamtsituation in Russland ein. Zwar werden Missstände immer mal wieder angedeutet, aber im Großen und Ganzen bekommt der Leser doch den Eindruck als wäre in Russland alles Friede, Freude, Eierkuchen gewesen. Da hätte ich mir etwas mehr Einblick in die russische Geschichte gewünscht.
Sonst ist der historische Roman ein wunderschöner Liebesroman, ähnlich wie bei der Geschichte von Sissi. Am Ende ist dann steht dann doch das Heiratskarussell still und wir dürfen alle darauf gespannt sein, wie sich die Zarentochter Olga als verheiratete Frau fühlt, denkt und lebt.
"Die Zarentochter" war mein erstes Buch der Frau Durst-Benning. Und ich war zufrieden, begeistert wäre übertrieben.
Von der Sprache her finde ich diesen historischen Roman schön zu lesen. Petra Durst-Benning versteht es, den Leser mit ihrer Sprache in die königliche Welt der Zarenfamilie zu entführen. Es ließ sich leicht und flüssig lesen.
Vom Inhalt her erinnerte mich "Die Zarentochter" an eine Mischung zwischen "Stolz und Vorurteil" von Jane Austen und "Sissi". "Stolz und Vorurteil" deswegen, weil die Schwestern Olly, Adini und Mary immer auf Bräutigamschau sind. Leider dreht sich das Buch nur um die Verheiratung der Zarenkinder und geht für meinen Geschmack zu wenig auf die Gesamtsituation in Russland ein. Zwar werden Missstände immer mal wieder angedeutet, aber im Großen und Ganzen bekommt der Leser doch den Eindruck als wäre in Russland alles Friede, Freude, Eierkuchen gewesen. Da hätte ich mir etwas mehr Einblick in die russische Geschichte gewünscht.
Sonst ist der historische Roman ein wunderschöner Liebesroman, ähnlich wie bei der Geschichte von Sissi. Am Ende ist dann steht dann doch das Heiratskarussell still und wir dürfen alle darauf gespannt sein, wie sich die Zarentochter Olga als verheiratete Frau fühlt, denkt und lebt.
25.12.2009 10:39:46
(2403 Beiträge)
Normalerweise gehören ja historische Romane, in denen die Biografie von real-existenten Leuten als Grundlage genommen wird, nicht zu meinem bevorzugten Beuteschema. Auch bei "Die Zarentochter", war ich am Anfang mehr als skeptisch. Der Klappentext hatte mich nicht wirklich vom Hocker gehauen, aber wie es der Zufall so will, habe ich dem Buch doch eine Chance gegeben. Vermutlich, weil ich für russische Geschichte eine Schwäche habe und mir die Bücher von Petra Durst-Benning bislang immer sehr gut gefallen haben.
Auch hier wurde ich, trotz großer Skepsis, nicht enttäuscht. Natürlich sollte man von vorneherein wissen, dass das Buch eben ein Roman ist, und keine wissenschaftliche Abhandlung. Von daher darf man bei einigen Dingen auch gerne etwas nachsichtig sein. ;) Aber trotz allem hat man das Gefühl, die Autorin weiß, wovon sie schreibt und man kauft es ihr ab. Und das ist, denke ich, das Wichtigste!
Die Geschichte von Olga und ihrer Familie, dem Freud und Leid, ist durch das ganze Buch spannend und interessant. Man fliegt förmlich durch die Seiten, weil man wissen will, was als nächstes geschieht. Allerdings, trotz allem, die Zeitsprünge am Anfang, aber auch zu Teilen in der Mitte, verwirrten mich manchmal doch zusehends. Einiges wusste ich mehrfachlesen, weil es eingeschoben worden war und nicht ganz klar herauskam, dass es eben nur eine Erinnerung war. Schade fand ich auch, dass einige Person wie Iwan auftraten und dann plötzlich verschwanden. Ich hätte gerne gewusst, was mit ihnen noch geschah.
Das Ende ist einerseits geschlossen, aber auch offen. Und ich freue mich jetzt schon auf den 2. Teil im Herbst 2010, nachdem ich bereits etwas recherchiert habe, dürfte es spannend weiter gehen. Ich freue mich drauf!
Auch hier wurde ich, trotz großer Skepsis, nicht enttäuscht. Natürlich sollte man von vorneherein wissen, dass das Buch eben ein Roman ist, und keine wissenschaftliche Abhandlung. Von daher darf man bei einigen Dingen auch gerne etwas nachsichtig sein. ;) Aber trotz allem hat man das Gefühl, die Autorin weiß, wovon sie schreibt und man kauft es ihr ab. Und das ist, denke ich, das Wichtigste!
Die Geschichte von Olga und ihrer Familie, dem Freud und Leid, ist durch das ganze Buch spannend und interessant. Man fliegt förmlich durch die Seiten, weil man wissen will, was als nächstes geschieht. Allerdings, trotz allem, die Zeitsprünge am Anfang, aber auch zu Teilen in der Mitte, verwirrten mich manchmal doch zusehends. Einiges wusste ich mehrfachlesen, weil es eingeschoben worden war und nicht ganz klar herauskam, dass es eben nur eine Erinnerung war. Schade fand ich auch, dass einige Person wie Iwan auftraten und dann plötzlich verschwanden. Ich hätte gerne gewusst, was mit ihnen noch geschah.
Das Ende ist einerseits geschlossen, aber auch offen. Und ich freue mich jetzt schon auf den 2. Teil im Herbst 2010, nachdem ich bereits etwas recherchiert habe, dürfte es spannend weiter gehen. Ich freue mich drauf!
26.01.2010 17:09:24

