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Christmas Cookie Club
Beitrag
erstellt am
(1223 Beiträge)
Das Buch habe ich gestern bekommen, nachdem ich mir die Leseprobe sehr gut gefiel, und hoffe nun, am Wochenende mal mehr zum Lesen zu kommen. Hat noch jemand hier dieses Buch von vorablesen bekommen?
22.10.2009 22:45:06
(203263 Beiträge)
Ich nicht, schnief
Um so gespannter bin ich auf die Meinungen zu dem Buch.
Um so gespannter bin ich auf die Meinungen zu dem Buch.
23.10.2009 07:29:33
Mitglied gelöscht
ich hab es leider nicht bekommen, würde es aber auch total gerne lesen!
23.10.2009 08:10:05
Mitglied gelöscht
ich mach bei vorab nicht mit aber das buch steht auf meiner wunschliste, evtl. wünsche ich es mir zu weihnachten :-)
23.10.2009 08:40:38
Mitglied gelöscht
Ich habe es auch nicht bekommen...schickt vorablesen dann ne Mail?
23.10.2009 08:59:39
Mitglied gelöscht
Ich habe es auch bekommen und bin total begeistert von der schönen Aufmachung. Aber ich spare es mir noch ein wenig auf, Oktober ist mir für ein Weihnachtsbuch noch zu früh. Denke, dass ich es Mitte November lesen werde. Und freue mich schon sehr.
23.10.2009 14:45:17
(1223 Beiträge)
@ninolito Ja, man bekommt von vorablesen eine Mail, dass man ausgelost wurde.
Bin bei dem Buch jetzt so bei der Hälfte und es gefällt mir gut. Außer, dass Weihnachtskekse gebacken und verteilt werden, geht es doch mehr um die Frauen, die sich zu diesem Anlaß treffen mit ihren verschiedenen Geschichten. Toll ist, dass es sich mal nicht um ganz junge, erfolgreiche und super aussehende Frauen handelt, grins. Gibt einem auch irgendwie Mut fürs eigene Leben!
Doch warum steht hinte auf dem Cover, dass ein Dr. Oetker Rezeptheft dabei ist?
Bin bei dem Buch jetzt so bei der Hälfte und es gefällt mir gut. Außer, dass Weihnachtskekse gebacken und verteilt werden, geht es doch mehr um die Frauen, die sich zu diesem Anlaß treffen mit ihren verschiedenen Geschichten. Toll ist, dass es sich mal nicht um ganz junge, erfolgreiche und super aussehende Frauen handelt, grins. Gibt einem auch irgendwie Mut fürs eigene Leben!
Doch warum steht hinte auf dem Cover, dass ein Dr. Oetker Rezeptheft dabei ist?
23.10.2009 18:27:17
Mitglied gelöscht
Das Rezeptheft kann man sich hier runterladen:
http://www.vorablesen.de/files/leseproben/ull_oetker_booklet_END_screen.pdf
http://www.vorablesen.de/files/leseproben/ull_oetker_booklet_END_screen.pdf
23.10.2009 21:01:52
(1223 Beiträge)
Nun habe ich es endlich geschafft, meine Meinung zu dem Buch aufzuschreiben:
Was für eine schöne Idee. Jedes Jahr Anfang Dezember treffen sich die sogenannten Cookie-Hexen zur ihrem Christmas Cookie Club. Jede backt ganz besondere Kekse, verpackt sie schön, und die werden dann bei dem Treffen an alle verteilt. Ein Paket ist für ein Hospiz. Dabei erzählt jede Frau, was zu den Keksen, ihre Geschichte, über das das zurückliegende Jahr.
Diese Frauen sind alle ganz unterschiedlich, doch verbindet sie alle Freundschaft, tiefes Verständnis. Sie erkennen ihre Stärken und ihre Schwächen, stehen dazu und zueinander. An diesem Abend wird gelacht und geweint, das Band der Freundschaft erneuert.
Da ist Marnie, in deren Haus sich der Cookie Club trifft und mit deren Stimme alles erzählt wird. Sie hat ihren Mann durch Krebs verloren, ihren zweiten Partner verlassen und wagt sich nun in eine neue Beziehung. Eine ihrer Töchter ist eher ungewollt schwanger, die Andere wünscht sich schon seit Jahren ein Baby. Taylor wurde von ihrem Mann verlassen, hat Haus und Job verloren. Eine der Cookie-Hexen wird wegziehen, zwei haben sich zerstritten, eine ist ganz neu dabei und eine hat ihren Sohn verloren.
So hat jede ihre Geschichte, ihr Drama, aber ihre Freude und Liebe.
Nebenher gibt es schöne Cookie-Rezepte und kurze Einführungen in die Geschichte einiger Zutaten, wie Vanille, Ingwer, Zimt.
Dieser Roman ist sehr schön geschrieben. Der Stil der Autorin, auch mit der Erzählsicht von Marnie, hat mir gut gefallen. Als Leser war an diesem Cookie-Abend mit dabei und fühlte die Atmosphäre. Gut gefallen hat mir auch, dass die Mitglieder des Cookie-Clubs aus allen Altersklassen kommen, mit verschiedenen sozialen Hintergründen. Es gibt keine Längen in der Erzählung und die Geschichten der Frauen wirken, trotz aller Schicksalsschläge, nie rührselig. Aber sie geben dem Leser irgendwie Mut, Kraft und Vertrauen. Vertrauen auf sich selbst und die Kraft von Freundschaft und Liebe.
Als besondere Zugabe gefiel mir, dass es den Cookie Club wirklich gibt.
Ein schönes Buch, nicht nur zur Vorweihnachtszeit, mit einem toll gestalteten Cover.
Was für eine schöne Idee. Jedes Jahr Anfang Dezember treffen sich die sogenannten Cookie-Hexen zur ihrem Christmas Cookie Club. Jede backt ganz besondere Kekse, verpackt sie schön, und die werden dann bei dem Treffen an alle verteilt. Ein Paket ist für ein Hospiz. Dabei erzählt jede Frau, was zu den Keksen, ihre Geschichte, über das das zurückliegende Jahr.
Diese Frauen sind alle ganz unterschiedlich, doch verbindet sie alle Freundschaft, tiefes Verständnis. Sie erkennen ihre Stärken und ihre Schwächen, stehen dazu und zueinander. An diesem Abend wird gelacht und geweint, das Band der Freundschaft erneuert.
Da ist Marnie, in deren Haus sich der Cookie Club trifft und mit deren Stimme alles erzählt wird. Sie hat ihren Mann durch Krebs verloren, ihren zweiten Partner verlassen und wagt sich nun in eine neue Beziehung. Eine ihrer Töchter ist eher ungewollt schwanger, die Andere wünscht sich schon seit Jahren ein Baby. Taylor wurde von ihrem Mann verlassen, hat Haus und Job verloren. Eine der Cookie-Hexen wird wegziehen, zwei haben sich zerstritten, eine ist ganz neu dabei und eine hat ihren Sohn verloren.
So hat jede ihre Geschichte, ihr Drama, aber ihre Freude und Liebe.
Nebenher gibt es schöne Cookie-Rezepte und kurze Einführungen in die Geschichte einiger Zutaten, wie Vanille, Ingwer, Zimt.
Dieser Roman ist sehr schön geschrieben. Der Stil der Autorin, auch mit der Erzählsicht von Marnie, hat mir gut gefallen. Als Leser war an diesem Cookie-Abend mit dabei und fühlte die Atmosphäre. Gut gefallen hat mir auch, dass die Mitglieder des Cookie-Clubs aus allen Altersklassen kommen, mit verschiedenen sozialen Hintergründen. Es gibt keine Längen in der Erzählung und die Geschichten der Frauen wirken, trotz aller Schicksalsschläge, nie rührselig. Aber sie geben dem Leser irgendwie Mut, Kraft und Vertrauen. Vertrauen auf sich selbst und die Kraft von Freundschaft und Liebe.
Als besondere Zugabe gefiel mir, dass es den Cookie Club wirklich gibt.
Ein schönes Buch, nicht nur zur Vorweihnachtszeit, mit einem toll gestalteten Cover.
28.10.2009 10:56:16
(5700 Beiträge)
Zwölf Frauen treffen sich jährlich zu ihrem vorweihnachtlichen Cookie Treffen, es ist ein moderner Frauenabend, an dem die Freundinnen die Erlebnisse ihres Lebens bzw. des vergangenen Jahres erzählen und selbstgemachte Cookies untereinander vertauschen. Eine jahrelange und wunderschöne Tradition.
Das Buch hat zuerst einmal ein wunderschönes Cover und die Idee der Autorin fand ich wunderschön umgesetzt. Die Frauen und ihre Geschichten erwärmen sicher nicht nur in der Weihnachtszeit die Herzen der Leser, es sind realitätsnahe Lebensgeschichten, die jedem von uns passieren könnten, daher kann man sich sehr gut einfühlen. Teilweise ein bisschen zu kitschig, aber das ist der Zuckerguss dieses Buches.
Zu jeder der zwölf Cookie Hexen gibt es ein Rezept für Cookies und auch verschiedene Backzutaten werden genauer erklärt, mir persönlich hat dies auch sehr gut gefallen.
Ein schönes Buch für ein paar schöne Stunden.
Das Buch hat zuerst einmal ein wunderschönes Cover und die Idee der Autorin fand ich wunderschön umgesetzt. Die Frauen und ihre Geschichten erwärmen sicher nicht nur in der Weihnachtszeit die Herzen der Leser, es sind realitätsnahe Lebensgeschichten, die jedem von uns passieren könnten, daher kann man sich sehr gut einfühlen. Teilweise ein bisschen zu kitschig, aber das ist der Zuckerguss dieses Buches.
Zu jeder der zwölf Cookie Hexen gibt es ein Rezept für Cookies und auch verschiedene Backzutaten werden genauer erklärt, mir persönlich hat dies auch sehr gut gefallen.
Ein schönes Buch für ein paar schöne Stunden.
31.10.2009 18:44:04
Mitglied gelöscht
Jedes Jahr vor Weihnachten treffen sich 12 Freundinnen mit selbstgebackenen Plätzchen - der sogenannte Christmas Cookie Club. Die Mitglieder kommen und gehen, einige sind von Anfang an dabei, so natürlich auch die "Ober-Cookie-Hexe" Marnie, in deren Haus die Treffen stattfinden.
Die Frauen tauschen ihre Cookies aus und erzählen sich, was im vergangenen Jahr in ihrem Leben so passiert ist.
Für den Leser ergänzt werden diese Geschichten immer durch Berichte aus Sicht von Marnie über Erlebnisse ihrer Freundinnen.
Nach jeder Frauengeschichte kommt ein kurzer geschichtlicher Abriss über eine bestimmte Backzutat, wie zB Mehl, Zucker, Hefe, etc und vor jeder Geschichte das dazugehörige Keksrezept.
Etwas süßlich ist das ganze Buch schon, nicht nur wegen der Backerei, sondern auch wegen den Geschichten, der ständigen Betonung von Freundschaft und Liebe - aber es ist ja ein Weihnachtsbuch!
Die Frauen tauschen ihre Cookies aus und erzählen sich, was im vergangenen Jahr in ihrem Leben so passiert ist.
Für den Leser ergänzt werden diese Geschichten immer durch Berichte aus Sicht von Marnie über Erlebnisse ihrer Freundinnen.
Nach jeder Frauengeschichte kommt ein kurzer geschichtlicher Abriss über eine bestimmte Backzutat, wie zB Mehl, Zucker, Hefe, etc und vor jeder Geschichte das dazugehörige Keksrezept.
Etwas süßlich ist das ganze Buch schon, nicht nur wegen der Backerei, sondern auch wegen den Geschichten, der ständigen Betonung von Freundschaft und Liebe - aber es ist ja ein Weihnachtsbuch!
08.11.2009 10:53:20
Mitglied gelöscht
lese es gerade und stell es nächste woche ein....
08.11.2009 15:39:32
(41748 Beiträge)
@ hasenmum:
Da du ja auch in der Weihnachtssucherei mitmachst:
Würdest du es mir dann bitte, bitte als Weihnachtsmann einstellen? :-)
09.11.2009 16:26:11
(44102 Beiträge)
Leichte Lektüre
12 Frauen- 12 Schicksale
Davon werden allerdings nur 10 beschrieben
Einmal im Jahr trifft sich der Christmas Cookie Club. 12 Freundinnen, die alle schon einiges durchmachen mussten. Beim Austeilen der gebackenen Kekse erzählen sie ihre Schicksale: Krebs, Drogensucht, Affären usw. Sie lachen zusammen, rocken zur Musik, weinen gemeinsam.
Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Geschichte von Marnie, der Oberhexe und Gründerin des CCC durch das Buch.
Viel Tiefgang darf man bei diesem Buch nicht erwarten, aber stellenweise werden die Nöte und Sorgen der Frauen sehr gut und treffend beschrieben.
In meinen Augen ein gutes Buch für die Vorweihnachtszeit: Kerzen an, Decke über die Beine und rauf aufs Sofa.
Ich hatte mich bei dem Buch auch auf die Rezepte gefreut, leider wurde ich da etwas enttäuscht, die sind sehr amerikanisch: Pekannüsse und Erdnussbutter >dürfte nicht nach jedermanns Geschmack sein.
12 Frauen- 12 Schicksale
Davon werden allerdings nur 10 beschrieben
Einmal im Jahr trifft sich der Christmas Cookie Club. 12 Freundinnen, die alle schon einiges durchmachen mussten. Beim Austeilen der gebackenen Kekse erzählen sie ihre Schicksale: Krebs, Drogensucht, Affären usw. Sie lachen zusammen, rocken zur Musik, weinen gemeinsam.
Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Geschichte von Marnie, der Oberhexe und Gründerin des CCC durch das Buch.
Viel Tiefgang darf man bei diesem Buch nicht erwarten, aber stellenweise werden die Nöte und Sorgen der Frauen sehr gut und treffend beschrieben.
In meinen Augen ein gutes Buch für die Vorweihnachtszeit: Kerzen an, Decke über die Beine und rauf aufs Sofa.
Ich hatte mich bei dem Buch auch auf die Rezepte gefreut, leider wurde ich da etwas enttäuscht, die sind sehr amerikanisch: Pekannüsse und Erdnussbutter >dürfte nicht nach jedermanns Geschmack sein.
09.11.2009 17:37:56
Mitglied gelöscht
Ich hab das Buch bei Vorab bekommen und bin fertig mit dem Lesen. Hier meine Meinung:
Roman, Rezeptbuch, Warenkunde
Dem Roman "Der Christmas Cookie Club" von Ann Pearlman liegt ein ungewöhnliches Konzept zugrunde.
Erstens wird eine Romanhandlung erzählt, in der es um zwölf Freundinnen geht, die sich jedes Jahr in der Adventzeit treffen, Berge von Cookies austauschen bzw. an gemeinnützige Organisationen spenden und sich von ihren Erlebnissen des vergangenen Jahres erzählen.
Zweitens ist jedem Kapitel, das einer der Freundinnen zugeordnet ist, das Rezept vorangestellt, aus dem die betreffende Frau in diesem Jahr ihre Cookies gebacken hat.
Drittens ist am Ende eines jeden Kapitels eine Warenkunde zu lesen, beispielsweise über Vanille, Butter, Mehl oder ähnliches, die über Herkunft, Geschichte und Verwendung der Backzutat Auskunft gibt.
Das Konzept dieses Buches hat mir sehr gut gefallen. Allerdings fand ich die Umsetzung etwas anstrengend zu lesen, da mir die Lebensgeschichten der Frauen etwas zu emotionsgeladen waren.
Roman, Rezeptbuch, Warenkunde
Dem Roman "Der Christmas Cookie Club" von Ann Pearlman liegt ein ungewöhnliches Konzept zugrunde.
Erstens wird eine Romanhandlung erzählt, in der es um zwölf Freundinnen geht, die sich jedes Jahr in der Adventzeit treffen, Berge von Cookies austauschen bzw. an gemeinnützige Organisationen spenden und sich von ihren Erlebnissen des vergangenen Jahres erzählen.
Zweitens ist jedem Kapitel, das einer der Freundinnen zugeordnet ist, das Rezept vorangestellt, aus dem die betreffende Frau in diesem Jahr ihre Cookies gebacken hat.
Drittens ist am Ende eines jeden Kapitels eine Warenkunde zu lesen, beispielsweise über Vanille, Butter, Mehl oder ähnliches, die über Herkunft, Geschichte und Verwendung der Backzutat Auskunft gibt.
Das Konzept dieses Buches hat mir sehr gut gefallen. Allerdings fand ich die Umsetzung etwas anstrengend zu lesen, da mir die Lebensgeschichten der Frauen etwas zu emotionsgeladen waren.
09.11.2009 18:37:01
(7816 Beiträge)
Nach dieser äußerst stimmungsvollen Lektüre möchte wohl jede Frau eine Hexe sein - eine Cookie Hexe nämlich. An jedem ersten Montag im Dezember treffen sich zwölf Frauen, sie backen ein Bäckerdutzend, 13 Dutzend, Cookies und verteilen sie an die anderen Frauen, das übrige Dutzend geht an eine wohltätige Organisation. Jede Sorte Cookies hat eine bestimmte Geschichte, jede Frau hat einen bestimmten Grund, genau diese Sorte zu backen. Beim Verteilen wird die dazugehörige Geschichte erzählt und jeder hört der Verteilenden genau zu. Erscheint eine Frau nicht, so muss sie die Cookies schicken, versäumt sie dies, ist sie ihren Platz los. Nach fünf Jahren allerdings hat man das Anrecht auf einen Platz auf Lebenszeit. Das Alter ist gemischt, es gibt junge Mütter und Karrierefrauen genauso wie Großmütter und Ruheständler. Fast alle haben einen Beruf erlernt oder studiert, üben ihn aber nicht unbedingt aus, sondern haben sich teilweise auch durch äußere Umstände neu orientiert. Eine bunte Mischung, wie das Leben halt so spielt.
Probleme gibt es natürlich jede Menge, man hat das Gefühl, nichts wird ausgelassen. Trennung, Tod, Fehlgeburt, Arbeitslosigkeit, Untreue und Krankheit, um nur mal ein paar zu nennen. Aber es gibt auch positives zu berichten, eine neue Arbeitsstelle, eine erfolgreiche Adoption, eine Schwangerschaft oder unerwarteter Geldsegen, hier ist die Bandbreite sehr groß. Und über allem steht natürlich die Freundschaft untereinander, auch wenn hier manchmal gestritten wird oder man nicht einer Meinung ist, aber am Ende wird -fast- alles wieder gut.
Die Geschichte spielt nur an diesem besagten Abend, in Rückblicken wird aber alles Wichtige über die einzelnen Frauen erzählt. Marnie, die Oberhexe ist die Ausrichterin des Abends, ihr wird am meisten Platz eingeräumt. Aber die anderen kommen alle nicht zu kurz, nach der Lektüre hat man das Gefühl, einen Abend unter Freundinnen verbracht zu haben. Anfangs stürmen recht viele Namen auf einen ein, manche ähneln sich dann auch noch und man braucht schon seine Zeit, alles richtig zu sortieren und dann jedem Namen die richtige Frau zuzuordnen.
Neben der Vorstellung der einzelnen Frauen enthält dieses Buch alle Cookie Rezepte, die Angaben für den europäischen Markt schon umgewandelt. Alleine schon beim Lesen will man unwillkürlich zum Kochlöffel greifen und anfangen zu backen, so lecker klingen die Rezepte.
Ebenfalls enthalten ist zu jeder Zutat eine sehr interessante Warenkunde, man erfährt einiges Bekanntes und auch Neues über Mehl, Zucker, Nüsse, Datteln und so manches andere. Jedes Kapitel enthält somit das Rezept, die Geschichte der Frau und eine Warenkunde über eine gebrauchte Zutat.
Passt das alles auf diese paar Seiten? Das Buch ist nicht besonders dick, was man nach der Fülle an Informationen annehmen könnte, aber es passt tatsächlich alles. Ann Pearlman kommt immer sehr schnell auf den Punkt, es gibt kaum Beschreibungen der Umgebung oder umständliche Erläuterungen der Gefühle. Kurz, knapp und präzise, dabei aber sehr stimmig, gefühlvoll und warm, so lässt sich der Schreibstil bestens definieren. Man hat nie das Gefühl, etwas verpasst zu haben, es fehlt auch nichts an Informationen - ganz im Gegenteil, man bekommt soviel zurück, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Natürlich gibt es auch negative Enden, aber die positiven überwiegen eindeutig.
Besonderes Augenmerk sollte man genauso auf die Anmerkungen der Autorin legen, den Christmas Cookie Club gibt es nämlich wirklich. Ann Pearlman deckt dort Ähnlichkeiten mit ihren Freundinnen auf, die Danksagung ist wirklich lesenswert und gehört unbedingt mit zur Geschichte. Das Cover ist sehr stimmungsvoll und passt wunderbar zum Buch, es ist ein schönes Gefühl, mit den Händen über das Relief zu streichen.
Fazit
Das richtige Buch für einen Winterabend am Kamin, gemütlich in eine Decke gekuschelt, Tee und Cookies zum Verzehr bereit. Ein Buch über Frauenfreundschaften und ihre Art, Probleme zu meistern. Emotionsgeladen, anheimelnd und mit leckeren Rezepten versehen ist es das optimale Weihnachtsgeschenk, aber auch ein Buch, was man der besten Freundin schenken möchte. Der Gründung eines eigenen Cookie Clubs steht nun nichts mehr im Wege.
Probleme gibt es natürlich jede Menge, man hat das Gefühl, nichts wird ausgelassen. Trennung, Tod, Fehlgeburt, Arbeitslosigkeit, Untreue und Krankheit, um nur mal ein paar zu nennen. Aber es gibt auch positives zu berichten, eine neue Arbeitsstelle, eine erfolgreiche Adoption, eine Schwangerschaft oder unerwarteter Geldsegen, hier ist die Bandbreite sehr groß. Und über allem steht natürlich die Freundschaft untereinander, auch wenn hier manchmal gestritten wird oder man nicht einer Meinung ist, aber am Ende wird -fast- alles wieder gut.
Die Geschichte spielt nur an diesem besagten Abend, in Rückblicken wird aber alles Wichtige über die einzelnen Frauen erzählt. Marnie, die Oberhexe ist die Ausrichterin des Abends, ihr wird am meisten Platz eingeräumt. Aber die anderen kommen alle nicht zu kurz, nach der Lektüre hat man das Gefühl, einen Abend unter Freundinnen verbracht zu haben. Anfangs stürmen recht viele Namen auf einen ein, manche ähneln sich dann auch noch und man braucht schon seine Zeit, alles richtig zu sortieren und dann jedem Namen die richtige Frau zuzuordnen.
Neben der Vorstellung der einzelnen Frauen enthält dieses Buch alle Cookie Rezepte, die Angaben für den europäischen Markt schon umgewandelt. Alleine schon beim Lesen will man unwillkürlich zum Kochlöffel greifen und anfangen zu backen, so lecker klingen die Rezepte.
Ebenfalls enthalten ist zu jeder Zutat eine sehr interessante Warenkunde, man erfährt einiges Bekanntes und auch Neues über Mehl, Zucker, Nüsse, Datteln und so manches andere. Jedes Kapitel enthält somit das Rezept, die Geschichte der Frau und eine Warenkunde über eine gebrauchte Zutat.
Passt das alles auf diese paar Seiten? Das Buch ist nicht besonders dick, was man nach der Fülle an Informationen annehmen könnte, aber es passt tatsächlich alles. Ann Pearlman kommt immer sehr schnell auf den Punkt, es gibt kaum Beschreibungen der Umgebung oder umständliche Erläuterungen der Gefühle. Kurz, knapp und präzise, dabei aber sehr stimmig, gefühlvoll und warm, so lässt sich der Schreibstil bestens definieren. Man hat nie das Gefühl, etwas verpasst zu haben, es fehlt auch nichts an Informationen - ganz im Gegenteil, man bekommt soviel zurück, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Natürlich gibt es auch negative Enden, aber die positiven überwiegen eindeutig.
Besonderes Augenmerk sollte man genauso auf die Anmerkungen der Autorin legen, den Christmas Cookie Club gibt es nämlich wirklich. Ann Pearlman deckt dort Ähnlichkeiten mit ihren Freundinnen auf, die Danksagung ist wirklich lesenswert und gehört unbedingt mit zur Geschichte. Das Cover ist sehr stimmungsvoll und passt wunderbar zum Buch, es ist ein schönes Gefühl, mit den Händen über das Relief zu streichen.
Fazit
Das richtige Buch für einen Winterabend am Kamin, gemütlich in eine Decke gekuschelt, Tee und Cookies zum Verzehr bereit. Ein Buch über Frauenfreundschaften und ihre Art, Probleme zu meistern. Emotionsgeladen, anheimelnd und mit leckeren Rezepten versehen ist es das optimale Weihnachtsgeschenk, aber auch ein Buch, was man der besten Freundin schenken möchte. Der Gründung eines eigenen Cookie Clubs steht nun nichts mehr im Wege.
26.12.2009 18:12:50
Mitglied gelöscht
Ich habe mich in dieses Buch total verliebt. Es war so warmherzig geschrieben, außerdem ist der Einband in so schöner Farbe.
29.12.2009 22:24:48
Mitglied gelöscht
Ich hatte das Glück das Buch nun auch lesen zu können, und ich muss sagen, daß es es mir sehr gefallen hat.
Es geht um 12 Frauen, Cookie-Hexen, die sich alljährlich bei ihrer Ober-Cookie-Hexe, Marnie versammeln, einen Cookieabend machen und ihre selbstgemachten, Kekse verteilen und die Entstehungsgeschichte rund um ihre Kekse erzählen.
Sicher war es an manchen Stellen ein bißchen sehr viel Todesfall, Krankheit oder Fremdgängerei. Auch die Lebensmittelkunde hab ich regelmäßig überschlagen.
Alles in allem war es jedoch eine schöne seichte Unterhaltung, über die man nicht viel nachdenken musste, sondern sich einfach weihnachtlich einstimmen und berieseln lassen konnte.
Ein schönes Buch.
Es geht um 12 Frauen, Cookie-Hexen, die sich alljährlich bei ihrer Ober-Cookie-Hexe, Marnie versammeln, einen Cookieabend machen und ihre selbstgemachten, Kekse verteilen und die Entstehungsgeschichte rund um ihre Kekse erzählen.
Sicher war es an manchen Stellen ein bißchen sehr viel Todesfall, Krankheit oder Fremdgängerei. Auch die Lebensmittelkunde hab ich regelmäßig überschlagen.
Alles in allem war es jedoch eine schöne seichte Unterhaltung, über die man nicht viel nachdenken musste, sondern sich einfach weihnachtlich einstimmen und berieseln lassen konnte.
Ein schönes Buch.
04.01.2010 13:07:04

