Das Tauschticket-Forum
Hier können Sie mit anderen Mitgliedern diskutieren, Fragen zu Tauschticket stellen, auf Ihre angebotenen Artikel aufmerksam machen und natürlich andere Mitglieder kennen lernen. Bitte beachten Sie dabei die Regularien unseres Forums.
Suche im Forum
Mr. Monster - Dan Wells
Beitrag
erstellt am
Mitglied gelöscht
Ich hab mit Spannung auf den neuen Roman von Dan Wells gewartet, denn ich war schon vom ersten angetan. Und jetzt konnte ich ihn endlich lesen. Ich bin ja mal gespannt, was ihr meint. Am ersten Band schieden sich die Geister ja ...
Hier meine Meinung:
John Cleaver ist ein großartiger Titelheld: Er hält sich für einen potenziellen Serienkiller, hat Gewaltfantasien und versucht, sein inneres Monster unter Kontrolle zu bringen, indem er sich Regeln auferlegt, die er zwanghaft versucht einzuhalten. Als nun in der kleinen Stadt Clayton erneut Morde geschehen, wird John wieder mit hineingezogen. Es hat den Anschein, als wolle der neue Serienkiller John auf seine Fährte locken. Und John lässt sich nicht lange bitten ... Er nimmt die Ermittlungen auf, denn von jeher ist er von Serienmördern fasziniert.
Dass es bei diesem Buch nicht bei der Verfolgung eines Mörders bleibt, sollte allen, die schon Teil 1 der Serie gelesen haben, klar sein, sonst wäre es keine John-Cleaver-Geschichte. Ich jedenfalls bin wieder begeistert von der Story, dem sehr klaren Schreibstil, dem Charakter des Protagonisten. Hoffentlich ist die Reihe um John mit Teil 3 noch nicht abgeschlossen. Hoffentlich entscheidet sich der Autor dafür, nicht nur eine Trilogie, sondern eine ganze Serie um John zu entwickeln. In mir wird er jedenfalls einen dankbaren Leser finden!
Hier meine Meinung:
John Cleaver ist ein großartiger Titelheld: Er hält sich für einen potenziellen Serienkiller, hat Gewaltfantasien und versucht, sein inneres Monster unter Kontrolle zu bringen, indem er sich Regeln auferlegt, die er zwanghaft versucht einzuhalten. Als nun in der kleinen Stadt Clayton erneut Morde geschehen, wird John wieder mit hineingezogen. Es hat den Anschein, als wolle der neue Serienkiller John auf seine Fährte locken. Und John lässt sich nicht lange bitten ... Er nimmt die Ermittlungen auf, denn von jeher ist er von Serienmördern fasziniert.
Dass es bei diesem Buch nicht bei der Verfolgung eines Mörders bleibt, sollte allen, die schon Teil 1 der Serie gelesen haben, klar sein, sonst wäre es keine John-Cleaver-Geschichte. Ich jedenfalls bin wieder begeistert von der Story, dem sehr klaren Schreibstil, dem Charakter des Protagonisten. Hoffentlich ist die Reihe um John mit Teil 3 noch nicht abgeschlossen. Hoffentlich entscheidet sich der Autor dafür, nicht nur eine Trilogie, sondern eine ganze Serie um John zu entwickeln. In mir wird er jedenfalls einen dankbaren Leser finden!
11.05.2010 08:09:58
Mitglied gelöscht
Hat es noch kein anderer gelesen?
12.05.2010 08:48:06
Mitglied gelöscht
Ich hab grad angefangen :-)
13.05.2010 18:22:49
(9911 Beiträge)
habe das buch gestern gekauft und werde in den nächsten tagen damit angefangen, freue mich schon total drauf! Der erste Teil war schon toll und hatte ich an einen Tag gelesen :-)
13.05.2010 18:44:20
Mitglied gelöscht
Ich habe das Buch gewonnen und gestern schon angefangen, wirklich weit bin ich aber noch nicht, da ich noch einige andere Bücher parallel lese und die mich gerade mehr reizen *g*
Ich fand die Wendung in Teil 1 etwas merkwürdig und nicht allzu toll, von daher bin ich mal gespannt, was Teil 2 zu bieten hat...
Ich fand die Wendung in Teil 1 etwas merkwürdig und nicht allzu toll, von daher bin ich mal gespannt, was Teil 2 zu bieten hat...
13.05.2010 22:58:35
Mitglied gelöscht
Ich habs heut über Tag ausgelesen *seufz*
Ein einziger Kritikpunkt...
.... und der ist, dass man das Buch soooo schnell liest!
Der zweite Teil der Trilogie um den angeblichen Soziopathen John Cleaver hat mich noch mehr gefesselt, als der erste Teil "Ich bin kein Serienkiller".
Erschreckend, wie eine total fehlgelaufene Kindheit einen Menschen prägen kann.
John ist hochintelligent, gäbe einen spitzenmäßigen Profiler ab und ruft sich selbst immer wieder zur Ordnung, ob er nun "schlechte" Gedanken hat, da wendet er Regeln an, oder ob er feststellt, da entwickeln sich Gefühle.
Die zarten Bande zu Brooke stehen im harten Kontrast zu den Ereignissen um einen neuen Serienkiller. Immer ist John in der Nähe des Verbrechens und er merkt schnell, dass der Killer ihn herausfordern will.
Der Showdown ist packend und das Ende lässt jetzt schon Freude aufkommen, dass der 3. Teil noch mehr preisgibt vom Leben des John Cleaver.
Alles in allem eine gute Mischung aus Thriller und Horror und empfehlenswert für diejenigen, die einem Touch Fantasy nicht abgeneigt sind.
Ein einziger Kritikpunkt...
.... und der ist, dass man das Buch soooo schnell liest!
Der zweite Teil der Trilogie um den angeblichen Soziopathen John Cleaver hat mich noch mehr gefesselt, als der erste Teil "Ich bin kein Serienkiller".
Erschreckend, wie eine total fehlgelaufene Kindheit einen Menschen prägen kann.
John ist hochintelligent, gäbe einen spitzenmäßigen Profiler ab und ruft sich selbst immer wieder zur Ordnung, ob er nun "schlechte" Gedanken hat, da wendet er Regeln an, oder ob er feststellt, da entwickeln sich Gefühle.
Die zarten Bande zu Brooke stehen im harten Kontrast zu den Ereignissen um einen neuen Serienkiller. Immer ist John in der Nähe des Verbrechens und er merkt schnell, dass der Killer ihn herausfordern will.
Der Showdown ist packend und das Ende lässt jetzt schon Freude aufkommen, dass der 3. Teil noch mehr preisgibt vom Leben des John Cleaver.
Alles in allem eine gute Mischung aus Thriller und Horror und empfehlenswert für diejenigen, die einem Touch Fantasy nicht abgeneigt sind.
15.05.2010 18:49:54
Mitglied gelöscht
NilBine, genauso ging es mir!
Herzblatt: Jepp, die Wendung war schon heftig. Ich fand sie allerdings richtig klasse. So unterscheiden sich die Geschmäcker :-)!
Herzblatt: Jepp, die Wendung war schon heftig. Ich fand sie allerdings richtig klasse. So unterscheiden sich die Geschmäcker :-)!
16.05.2010 20:02:10
Mitglied gelöscht
Ich kann mich den Meinungen nur bedingt anschließen, da ich das Buch nicht so super fand, was aber vielleicht auch daran gelegen haben mag, dass ich den Vorgängerband nicht kannte!
Das Monster in mir
John Cleaver ist anders als all die anderen Teenager in seiner Stadt, denn frei nach Goethe schlagen zwei Herzen in seiner Brust: Da ist zum Einen der 16-jährige John, der gerne mit seiner Angebeteten Brooke eine Beziehungen anfangen möchte und ein ganz normaler Junge ist, und da ist zum Anderen Mr. Monster, der sich nach Töten, Gewalt und Feuer sehnt. Diese beiden konträren Persönlichkeiten kämpfen in John um die Vorherrschaft und so muss John seine ganze Willenskraft aufbieten, um Mr. Monster ganz tief in sein Innerstes zu verbannen.
Nachdem er im Vorgängerband bereits einen Dämon zur Strecke brachte, sieht er sich auch diesmal wieder mit einer übernatürlichen Mordserie in seiner beschaulichen Heimatstadt Clayton Country konfrontiert. Anscheinend war der Mörder aus Ich bin kein Serienkiller nicht der einzige.
Leider kenne ich den Vorgängerband zu Mr Monster von Dan Wells nicht und startete so ohne Vorwissen in das Abenteuer hinein, was allerdings nicht weiter schlimm ist, da die Vorgänge aus dem ersten Band ausführlich erläutert werden.
Ich hatte mit dem Buch diverse Schwierigkeiten, was bereits mit der Einordnung in ein Genre begann: Ist das Buch ein Thriller mit Phantastik-Elementen oder handelte es sich bei Mr. Monster um ein Fantasybuch mit Thrillerzügen? Ich tendiere eindeutig zu letzerem, da das Buch nicht zuletzt bei Piper unter der Sparte Piper Fantasy läuft und die ganze Handlung übernatürlich ist. Monster und Mörder bestimmen die Handlung und John ist auch nicht ganz von dieser Welt, weswegen nur der Bereich Fantasy dafür in Frage kommt.
Ich erwartete mir von dem Buch eine spannende Thrillerhandlung, die ich von Dan Wells nur zum Teil geliefert bekam. Beim Durchlesen des Klappentextes erwartete ich einen jüngeren Dexter, der neben seinem Job als Bestatter auch als Killerjäger unterwegs ist, doch das ganze Buch hindurch blieb mir der Junge John unsympathisch, weswegen ich nicht ganz traurig war, das Buch wieder aus den Händen legen zu können!
Fazit: Da mir die Geschichte zu sehr in den Bereich Fantasy abglitt und ich mich mit den Personen nicht allzu sehr identifizieren konnte, bekommt das Buch von mir nur 3 Sterne!
Das Monster in mir
John Cleaver ist anders als all die anderen Teenager in seiner Stadt, denn frei nach Goethe schlagen zwei Herzen in seiner Brust: Da ist zum Einen der 16-jährige John, der gerne mit seiner Angebeteten Brooke eine Beziehungen anfangen möchte und ein ganz normaler Junge ist, und da ist zum Anderen Mr. Monster, der sich nach Töten, Gewalt und Feuer sehnt. Diese beiden konträren Persönlichkeiten kämpfen in John um die Vorherrschaft und so muss John seine ganze Willenskraft aufbieten, um Mr. Monster ganz tief in sein Innerstes zu verbannen.
Nachdem er im Vorgängerband bereits einen Dämon zur Strecke brachte, sieht er sich auch diesmal wieder mit einer übernatürlichen Mordserie in seiner beschaulichen Heimatstadt Clayton Country konfrontiert. Anscheinend war der Mörder aus Ich bin kein Serienkiller nicht der einzige.
Leider kenne ich den Vorgängerband zu Mr Monster von Dan Wells nicht und startete so ohne Vorwissen in das Abenteuer hinein, was allerdings nicht weiter schlimm ist, da die Vorgänge aus dem ersten Band ausführlich erläutert werden.
Ich hatte mit dem Buch diverse Schwierigkeiten, was bereits mit der Einordnung in ein Genre begann: Ist das Buch ein Thriller mit Phantastik-Elementen oder handelte es sich bei Mr. Monster um ein Fantasybuch mit Thrillerzügen? Ich tendiere eindeutig zu letzerem, da das Buch nicht zuletzt bei Piper unter der Sparte Piper Fantasy läuft und die ganze Handlung übernatürlich ist. Monster und Mörder bestimmen die Handlung und John ist auch nicht ganz von dieser Welt, weswegen nur der Bereich Fantasy dafür in Frage kommt.
Ich erwartete mir von dem Buch eine spannende Thrillerhandlung, die ich von Dan Wells nur zum Teil geliefert bekam. Beim Durchlesen des Klappentextes erwartete ich einen jüngeren Dexter, der neben seinem Job als Bestatter auch als Killerjäger unterwegs ist, doch das ganze Buch hindurch blieb mir der Junge John unsympathisch, weswegen ich nicht ganz traurig war, das Buch wieder aus den Händen legen zu können!
Fazit: Da mir die Geschichte zu sehr in den Bereich Fantasy abglitt und ich mich mit den Personen nicht allzu sehr identifizieren konnte, bekommt das Buch von mir nur 3 Sterne!
17.05.2010 09:15:52
(44102 Beiträge)
Wieder super
5.Dieses Buch knüpft nahtlos an den Vorgänger "Ich bin kein Serienkiller" an.
Mir hat das Buch super gefallen, vor allem hat es einige überraschende Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte. John beginnt eine Freundschaft/mehr mit seiner angebeteten Brooke. Toll erzählt ist seine Widersprüchlichkeit und wie er in seinen Träumen mit ihr umgeht.
John ist ja im ersten Teil der Trilogie schon hin - und hergerissen zwischen Gut und Böse. Und versucht verzweifelt, das Böse in ihm zu bekämpfen und zu dämpfen. Dazu hat er verschiedene Regeln aufgestellt, die er aber im Umgang mit Brooke ein bisschen lockern muss.
Ich freu mich schon auf den 3. Band
5.Dieses Buch knüpft nahtlos an den Vorgänger "Ich bin kein Serienkiller" an.
Mir hat das Buch super gefallen, vor allem hat es einige überraschende Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte. John beginnt eine Freundschaft/mehr mit seiner angebeteten Brooke. Toll erzählt ist seine Widersprüchlichkeit und wie er in seinen Träumen mit ihr umgeht.
John ist ja im ersten Teil der Trilogie schon hin - und hergerissen zwischen Gut und Böse. Und versucht verzweifelt, das Böse in ihm zu bekämpfen und zu dämpfen. Dazu hat er verschiedene Regeln aufgestellt, die er aber im Umgang mit Brooke ein bisschen lockern muss.
Ich freu mich schon auf den 3. Band
14.11.2010 08:48:07
Mitglied gelöscht
Mörderischer Held
John ist 16 und ein Soziopath. Er ist fasziniert von Serienkillern und weist selber alle Anzeichen auf, um ein mehrfacher Mörder zu werden. Vor einigen Monaten hat er einen Dämon umgebracht, der einige Morde in der Nachbarschaft auf seinem Gewissen hatte. Jetzt ist ein neuer Serienkiller aufgetaucht, aber kann es nur ein Zufall sein? Und ist John in der Lage seine Natur zu zügeln und nicht noch mehr zu morden?
Diesen Fragen geht John im zweiten Teil der Trilogie auf die Spur und findet einige Antworten, mit denen kaum jemand gerechnet hat. Welche genau, sollte jeder selber nachlesen :-)
Die Fortsetzung von "Ich bin kein Serienkiller" gehört ab jetzt zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Im Vergleich zum dem ersten Teil ist "Mr Monster" eine gute Steigerung. Der Autor scheint sich klarer geworden zu sein, wie John und seine böse Seite, Mr Monster, sind. Dadurch sind einige Unstimmigkeiten aus dem ersten Teil verschwunden und man erkennt in dem Werk ein geniales Konzept. Als Leser kann man die Gedankengänge und Handlungen des Protagonisten gut verstehen, wenn auch nicht immer nachvollziehen (außer, der Leser ist auch ein Soziopath).
Die Mischung zwischen Fantasy und Psychothriller ist einfach genial. Der Fantasy-Teil ist jedoch relativ "normal" und nicht zu fantasievoll, so dass die Geschichte an sich sehr real erscheint, und nicht wie ein böses Märchen wirkt.
Die Spannung und Atmosphäre des Buches sind einfach unbeschreiblich, zumindest ich finde einfach keine Worte, die diesem Werk gerecht werden würden. Man ist völlig gefesselt, fasziniert und möchte schnell wissen, was demnächst passiert. Dass man alles durch die Augen eines verhaltensgestörten Teenys betrachtet, verleiht der Geschichte noch mehr Charakter. Sehr viele Szenen, Dialoge und Monologe sind sehr tiefgründig und manchmal sogar philosophisch. Die Ergründung der menschliche Psyche auf die Art und Weise, wie Dan Wells es hier macht, ist nicht nur etwas Neues und dadurch schon gut, sondern von der Qualität her beeindruckend. Mit diesem Buch erforscht man auch ein wenig sich selbst und ob man vielleicht selber Symptome einer Verhaltensstörung aufweist ;-)
Der Schreibstil ist auch in diesem zweiten Teil eher anspruchsvoller und nicht sehr umgangssprachlich, aber auch nicht zu hochgestochen. Zu dem Ich-Erzähler John und dem Grundgedanken des Buches passt es meiner Meinung nach perfekt. Das Buch liest sich dennoch sehr flüssig.
Ja, ich bin begeistert von diesem Meisterwerk und kann es kaum erwarten Teil 3 zu lesen, dass schon in meinem Regal steht. Und jedem, der genauso euphorisch nach Beendigung einer Lektüre sein möchte, kann ich nur wärmstens ans Herz legen - schnappt euch "Mr Monster" und schließt euch für einige Stunden mit Nervennahrung ein! Mr. Wells, sie haben einen neuen Fan :-)
John ist 16 und ein Soziopath. Er ist fasziniert von Serienkillern und weist selber alle Anzeichen auf, um ein mehrfacher Mörder zu werden. Vor einigen Monaten hat er einen Dämon umgebracht, der einige Morde in der Nachbarschaft auf seinem Gewissen hatte. Jetzt ist ein neuer Serienkiller aufgetaucht, aber kann es nur ein Zufall sein? Und ist John in der Lage seine Natur zu zügeln und nicht noch mehr zu morden?
Diesen Fragen geht John im zweiten Teil der Trilogie auf die Spur und findet einige Antworten, mit denen kaum jemand gerechnet hat. Welche genau, sollte jeder selber nachlesen :-)
Die Fortsetzung von "Ich bin kein Serienkiller" gehört ab jetzt zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Im Vergleich zum dem ersten Teil ist "Mr Monster" eine gute Steigerung. Der Autor scheint sich klarer geworden zu sein, wie John und seine böse Seite, Mr Monster, sind. Dadurch sind einige Unstimmigkeiten aus dem ersten Teil verschwunden und man erkennt in dem Werk ein geniales Konzept. Als Leser kann man die Gedankengänge und Handlungen des Protagonisten gut verstehen, wenn auch nicht immer nachvollziehen (außer, der Leser ist auch ein Soziopath).
Die Mischung zwischen Fantasy und Psychothriller ist einfach genial. Der Fantasy-Teil ist jedoch relativ "normal" und nicht zu fantasievoll, so dass die Geschichte an sich sehr real erscheint, und nicht wie ein böses Märchen wirkt.
Die Spannung und Atmosphäre des Buches sind einfach unbeschreiblich, zumindest ich finde einfach keine Worte, die diesem Werk gerecht werden würden. Man ist völlig gefesselt, fasziniert und möchte schnell wissen, was demnächst passiert. Dass man alles durch die Augen eines verhaltensgestörten Teenys betrachtet, verleiht der Geschichte noch mehr Charakter. Sehr viele Szenen, Dialoge und Monologe sind sehr tiefgründig und manchmal sogar philosophisch. Die Ergründung der menschliche Psyche auf die Art und Weise, wie Dan Wells es hier macht, ist nicht nur etwas Neues und dadurch schon gut, sondern von der Qualität her beeindruckend. Mit diesem Buch erforscht man auch ein wenig sich selbst und ob man vielleicht selber Symptome einer Verhaltensstörung aufweist ;-)
Der Schreibstil ist auch in diesem zweiten Teil eher anspruchsvoller und nicht sehr umgangssprachlich, aber auch nicht zu hochgestochen. Zu dem Ich-Erzähler John und dem Grundgedanken des Buches passt es meiner Meinung nach perfekt. Das Buch liest sich dennoch sehr flüssig.
Ja, ich bin begeistert von diesem Meisterwerk und kann es kaum erwarten Teil 3 zu lesen, dass schon in meinem Regal steht. Und jedem, der genauso euphorisch nach Beendigung einer Lektüre sein möchte, kann ich nur wärmstens ans Herz legen - schnappt euch "Mr Monster" und schließt euch für einige Stunden mit Nervennahrung ein! Mr. Wells, sie haben einen neuen Fan :-)
23.03.2011 21:02:25
(181 Beiträge)
John Wayne Cleaver ist ein Held, denn er hat als einziger den Clayton-Killer kann noch davon erzählen. Er hat sogar versucht sein letztes Opfer zu retten. Seine Mutter und die Einwohner der Stadt sind begeistert, und sogar seine heimliche Liebe Brooke bittet ihn um ein Date. Die Dinge könnten so schön sein... doch John verliert immer mehr die Kontrolle über Mr. Monster, seinen "inneren Serienkiller". Außerdem ist der FBI-Agent Forman misstrauisch und bestellt ihn immer wieder auf das Polizeirevier. Und dann tauchen auch noch neue Leichen auf. Muss John schon wieder einen Dämon jagen?
Der Roman ist in gewisser Weise beklemmender als sein Vorgänger, da man deutlich spürt, wie sehr John abrutscht. Er bricht seine Regeln massiv, und irgendwann kann er kaum noch zwischen Mr. Monster und sich selbst unterscheiden. Außerdem wird er während seiner Dämonenjagd von seinen Versuchungen verführt, denn der Dämon bietet ihm ein unerwartetes und verlockendes Angebot an- sogar mehrere. John bemüht sich, seine Kontrolle, vor allem seine Identität zu behalten, doch je mehr seiner Stützen wegfallen, desto mehr ist er dem Dämon und auch Mr. Monster ausgeliefert. Im Gegensatz zum ersten Band kommt es zu einem echten Zweikampf und Showdown, und zum Schluß hat man den Eindruck, John hat endlich ein Credo gefunden, mit dem er selbst leben kann-benütze Mr. Monster, um die Bösen zu bestrafen-, doch da hat er schon fast alles verloren.
Dan Wells schildert Johns Gefühls- oder Nicht-Gefühlsleben noch wesentlich intensiver als im ersten Teil. Während John im ersten Band sich mehr oder weniger mit seiner fehlenden Empathie abgefunden hat, will er nun mit Brooke sprechen können und etwas empfinden, doch er erkennt bald, dass es zum Scheitern verurteilt ist. Die einzige Möglichkeit, sich mit ihr zu "verbinden", würde bedeuten Mr. Monster freizulassen. Insofern hat der Roman einen tragischen Touch, der einen leicht betrogen fühlend zurücklässt. Doch der Roman hat einen direkten Ausblick auf den nächsten Band und so kann man sich auf einen spannenden Trilogieabschluss freuen- den ich zum Glück schon hier liegen habe.
Der Roman ist in gewisser Weise beklemmender als sein Vorgänger, da man deutlich spürt, wie sehr John abrutscht. Er bricht seine Regeln massiv, und irgendwann kann er kaum noch zwischen Mr. Monster und sich selbst unterscheiden. Außerdem wird er während seiner Dämonenjagd von seinen Versuchungen verführt, denn der Dämon bietet ihm ein unerwartetes und verlockendes Angebot an- sogar mehrere. John bemüht sich, seine Kontrolle, vor allem seine Identität zu behalten, doch je mehr seiner Stützen wegfallen, desto mehr ist er dem Dämon und auch Mr. Monster ausgeliefert. Im Gegensatz zum ersten Band kommt es zu einem echten Zweikampf und Showdown, und zum Schluß hat man den Eindruck, John hat endlich ein Credo gefunden, mit dem er selbst leben kann-benütze Mr. Monster, um die Bösen zu bestrafen-, doch da hat er schon fast alles verloren.
Dan Wells schildert Johns Gefühls- oder Nicht-Gefühlsleben noch wesentlich intensiver als im ersten Teil. Während John im ersten Band sich mehr oder weniger mit seiner fehlenden Empathie abgefunden hat, will er nun mit Brooke sprechen können und etwas empfinden, doch er erkennt bald, dass es zum Scheitern verurteilt ist. Die einzige Möglichkeit, sich mit ihr zu "verbinden", würde bedeuten Mr. Monster freizulassen. Insofern hat der Roman einen tragischen Touch, der einen leicht betrogen fühlend zurücklässt. Doch der Roman hat einen direkten Ausblick auf den nächsten Band und so kann man sich auf einen spannenden Trilogieabschluss freuen- den ich zum Glück schon hier liegen habe.
18.09.2011 10:50:27

