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Was habt ihr im AUGUST 2010 gelesen?
Beitrag
erstellt am
(856 Beiträge)
Da ich morgen in den Urlaub fahre, starte ich schon heute diesen Thread.
War ein schöner Lesemonat für mich, mit vielen Highlights:
1. Der Ripper, Richard Laymon
London, November 1888. Jack the Ripper, der grausamste Serienkiller der Epoche, versetzt die Stadt in Angst und Schrecken. Der sechzehnjährige Trevor wird Zeuge einer seiner entsetzlichen Bluttaten und kann ihm nur mit knapper Not entkommen. Es ist der letzte Mord des Rippers, bevor er England verlässt, um sein finsteres Werk in der Neuen Welt fortzusetzen. Trevor folgt ihm in das unbekannte Land.
Ich mag Laymon. Er hat schon deshalb Pluspunkte bei mir, weil er halt Laymon ist. Er hat schon absolut geniale Bücher geschrieben, völligen Mist und geht so Bücher. Dieses Buch fand ich, gehört zu den Letzteren. Teilweise hochspannend, teilweise etwas langatmig.
Insgesamt aber Note 2
2. Die Arena, Stephen King
In Stephen Kings voluminösem, fast 1.300 Seiten dickem Roman Die Arena geht die Welt 2012 zwar nicht unter, wohl aber ein kleiner Teil, ein kleines Stück. Und es ist auch kein Meteor, der sich bedrohlich auf die Idylle einer typischen US-amerikanischen Kleinstadt namens Chesters Mill senkt, wohl aber eine seltsame Kuppel, die Chesters Mill umschließt , und die rund 2.000 Bewohner für den Leser unter das Brennglas des Horrors stellt. Ob es sich dabei um einen Angriff von Außerirdischen oder ein Menschenexperiment der Regierung handelt, bleibt im Dunkeln.Gerade will Dale Barbie Barbara, Imbisskoch und Irak-Veteran, die Kleinstadt verlassen, da senkt sich die Kuppel wie eine Guillotine herunter und macht seine Ausreise unmöglich. Dann hält das Grauen Einzug in den Mikrokosmos ,vor allem dank der Taten des skrupellosen Autohändlers und Provinzpolitikers Big Jim, der seine Mannen mordend durch die Gegend ziehen lässt, während die Außenwelt hilflos zusehen muss. Am Ende, als kaum mehr Erwachsene am Leben sind, liegt das Schicksal von Chesters Mill und seiner wenigen Überlebenden in den Händen der Kinder.
Früher war ich ein großer King-Fan, habe seine Bücher verschlungen. Zwischendurch hatte er wirklich nur Mist geschrieben, daß ich dachte, seine Glanzzeiten seien vorbei.
Doch Die Arena hat mich überzeugt, daß er es doch noch kann: Das Schreiben, den Spannungsaufbau, das nicht aus der Hand legen können.
Vielleicht sind 1300 Seiten etwas zuviel. Vielleicht hätte man es um 300 Seiten kürzen können. Vielleicht wäre damit aber auch Einiges an Inhalt und Spannung verloren gegangen.
Note 1
3. Theo. Antworten aus dem Kinderzimmer , Daniel Glattauer
Theo ist der Neffe von Bestseller-Autor Daniel Glattauer. Bei seiner Geburt fasste sein Onkel den Entschluss, das Kind beim Älterwerden zu beobachten und zu beschreiben, wie es die Welt der Erwachsenen für sich erobert. Einmal jährlich erschienen Porträts des Ein-, Zwei- und Dreijährigen. Mit drei gab Theo sein erstes Exklusivinterview. Danach war bald klar, dass sein Mitteilungsbedürfnis noch lange nicht gestillt sein würde. Nach Theos vierzehntem Geburtstag wurden die Rollen getauscht und das gemeinsame Projekt würdig abgeschlossen: Theo führte ein Revanche-Interview mit Onkel Daniel. Eines der witzigsten, herzerwärmendsten Bücher, das je über Kinder geschrieben wurde.
Nach Alle sieben Wellen und Gut gegen Nordwind bin ich voller Vorfreude an das Buch heran gegangen- und wurde enttäuscht.
Was für ein gähnend langweiliges Buch. Diese ständige Fragerei von Theo empfand ich als überhaupt nicht witzig, sondern nur sehr nervtötend.
Eine Enttäuschung!
Note 5
4. Das alte Kind, Zoe Beck
Wer hilft dir, wenn alle glauben, dass dein größter Feind du selbst bist?
Es sind nur wenige Tage, die Carla von ihrem Kind getrennt im Krankenhaus verbringt; Tage, die alles verändern. Als die Schwester ihr das Baby in die Arme legt, stellt Carla entsetzt fest: Das ist gar nicht ihr Kind! Doch niemand glaubt ihr
Fiona wacht in ihrer Badewanne auf. Kerzen stehen am Wannenrand, Blütenblätter schwimmen auf dem Wasser, das sich allmählich rot färbt ,von ihrem Blut! Mit letzter Kraft schleppt sie sich zum Telefon. Im Krankenhaus behauptet sie, jemand hätte versucht, sie zu töten. Doch niemand glaubt ihr
Na ja......wurde ja teilweise hochgelobt, dieses Buch. Dem kann ich mich nur bedingt anschließen. Ein guter Anfang, das gebe ich zu. Auch recht flotter Schreibstil.
Aber ein Thriller? Ist doch weit entfernt davon. Teilweise wirklich langweilig, teilweise völlig an den Haaren herbei gezogen.
Für zwischendurch zu lesen sicherlich ganz nett. Aber nichts, was ich groß in Erinnerung behalten werde.
Note 3
5. Gargoyle, Andrew Davidson
Ein Mann, erfolgreicher Geschäftsmann und Pornodarsteller, Drogen nicht abgeneigt, fährt von Alkohol und Drogen zugedröhnt eine Landstraße entlang. Erschreckende Halluzinationen bringen ihn vom Weg ab, er stürzt in die Schlucht und entkommt nur knapp dem Tod. Mit fast tödlichen Verbrennungen kommt er ins Krankenhaus und fasst dort , entstellt und von Schmerzen gepeinigt , den Entschluß, nach seiner Entlassung ordentlich Selbstmord zu begehen. Doch da taucht plötzlich eine schöne junge Frau auf. Die Bildhauerin Marianne Engel behauptet, ihn in einem früheren Leben geliebt zu haben und so erzählt sie während seiner Genesung Geschichten über die Liebe, die manchmal Tod und Hölle zu überwinden vermag.
Was für ein Buch! Bin ja recht skeptisch herangegangen! Ein Mann mit Verbrennungen lernt eine Frau kennen, die sagt, sie kenne ihn schon seit 700 Jahren? Klingt ja ziemlich nach Herz-Schmerz!
Und dann kommt da so ein Buch heraus! Phantastisch geschrieben mit allem, was das Herz begehrt! Ziemlich grausame Sznen, wo auch ich schlucken musste. Eine wundervolle Liebesgeschichte, tolle Kurzgeschichten, in die Geschichte eingebunden.
Okay, manchmal gab es Seiten, die mir doch etwas zu abgedreht waren. Aber dem Autor sei verziehen.
Note 1
6. Finstere Orte, Gillian Flynn
Sie war sieben, als sie in die kalte Nacht hinauslief und sich versteckte. Als ihre Mutter und ihre beiden Schwestern umgebracht wurden. Als ihre Zeugenaussage ihren Bruder für immer hinter Gitter brachte. Jetzt, 24 Jahre später, ist aus Libby Day eine einsame Frau geworden. Doch inzwischen gibt es Leute, die an der Schuld ihres Bruders zweifeln. Libby muss noch einmal ihre Vergangenheit aufrollen: Ihre Erinnerungen bringen sie in Lebensgefahr so wie damals
Wurde ja zum größten Teil hochgelobt, bin also mit einigen Erwartungen an das Buch herangegangen- und wurde enttäuscht. Mich hat das Buch überhaupt nicht mitgerissen. Den Anfang fand ich noch sehr spannend, dann wurde es für mich immer langweiliger. Die letzten 200 Seiten habe ich nur noch quer gelesen. Nee, war nicht mein Fall.
Note 4
7. Die rote Couch, Irvin D.Yalom
Ernest Lash, ein junger Psychoanalytiker aus San Francisco, glaubt an die Wirksamkeit seines Tuns, ist aber andererseits davon überzeugt, daß die klassischen Therapien dringend einer Erneuerung bedürfen. Eines Tages beauftragt ihn die Ethikkommission seines Fachbereichs mit der Untersuchung eines prekären Falls: Er soll die Arbeitsweise eines älteren, sehr berühmten Kollegen namens Seymour Trotter überprüfen, der angeklagt ist, ein Verhältnis mit einer vierzig Jahre jüngeren Patientin gehabt zu haben. Trotter beharrt darauf, daß Sex das einzige Mittel gewesen sei, um die junge Frau vor ihrem selbstzerstörerischen Verhalten zu retten. Zunächst ist Ernest entrüstet. Doch je mehr er sich mit der Sache beschäftigt, desto mehr fasziniert ihn die Idee, jedem Patienten bzw. jeder Patientin eine fallspezifische Behandlung zuteil werden zu lassen.
Das Buch wurde mir von einer guten Bekannten ans Herz gelegt, die das Buch einfach super fand. Ich hingegen war nicht ganz so begeistert.
Es ist ganz nett geschrieben, teilweise auch unterhaltsam. Insgesamt hat es mich aber nicht vom Hocker gerissen, teilweise sofgar gelangweilt.
Note 3
8. Der Augensammler, Sebastian Fitzek
Er spielt das älteste Spiel der Welt: Verstecken.
Er spielt es mit deinen Kindern.
Er gibt dir 45 Stunden, sie zu finden.
Doch deine Suche wird ewig dauern.
Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Kinderleichen fehlt jeweils das linke Auge.
Bislang hat der Augensammler keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt
Hat mir sehr gut gefallen. Spannend bis zur letzten (oder soll ich lieber schreiben: bis zur ersten Seite;-))
Konnte es gar nicht aus der Hand legen, wollte schnell wissen, wer der Täter ist und wie es ausgeht.
Sicher ein ziemlich heftiger Thriller, und, da Kinder mit im Spiel sind, sicher nicht Jedermanns Sache. Für mich aber gerade richtig, ein phantastischer Fitzek.
Auch erwähneswert die toll geschriebe Danksagung am Ende des Buches.
Note 1
9. Schloss aus Glas, Jeanette Walls
Jeannette Walls ist ein glückliches Kind: Sie hat einen Vater, der mit ihr auf Dämonenjagd geht, ihr die Physik erklärt und die Sterne vom Himmel holt. Da nimmt sie gerne in Kauf, immer mal wieder mit leerem Bauch ins Bett zu gehen, ihre egomanische Künstlermutter zu ertragen oder in Nacht-und-Nebel-Aktionen den Wohnort zu wechseln. Mit den Jahren allerdings werden die sozialen Verhältnisse schlimmer, die Sprüche des Vaters schaler und das Lügengebäude der Eltern so zerbrechlich wie das Schloss aus Glas, das der Vater jahrelang zu bauen versprochen hatte.
Rückblickend erzählt Jeannette Walls von ihrer Kindheit in einer Familie, die man sich verrückter und unkonventioneller, aber auch unverantwortlicher nicht vorstellen kann.
Am Anfang des Buches beneidet man noch die Kinder: Soviele Freiheiten, sowenig Pflichten, immer draußen in der freien Natur, so offene Eltern.
Doch dieses Beneiden verschwindet von Seite zu Seite. Zurück bleibt eine Fassungslosigkeit angesichts solcher unverantwortlichen Eltern und ein grenzenloses Mitleid der Kinder gegenüber.
Note 1-2
10. Das Inferno, Richard Laymon
Ein schweres Erdbeben erschüttert Los Angeles. Im darauf folgenden Chaos versucht Clint, zu seiner Familie zurückzukehren. Mit der cleveren Em muss er sich der plündernden und mordenden Horden erwehren, die L. A. heimsuchen. Er muss sich beeilen, denn seine Frau ist unter den Trümmern ihres Hauses verschüttet, und ihrem psychopathischen Nachbarn Stanley hilflos ausgeliefert.
Ich gebe zu: Ich habe ein Faible für Laymon. Da verzeihe ich ihm auch, daß seine Bücher recht einfach geschrieben sind. Auch, daß sie doch recht brutal und manchmal zu heftig sind. Und auch, daß sich das Buch etwas zu flüssig liest. Überlegen braucht man bei seinem Schreibstil nicht großartig, einfach nur lesen.
Note 2
War ein schöner Lesemonat für mich, mit vielen Highlights:
1. Der Ripper, Richard Laymon
London, November 1888. Jack the Ripper, der grausamste Serienkiller der Epoche, versetzt die Stadt in Angst und Schrecken. Der sechzehnjährige Trevor wird Zeuge einer seiner entsetzlichen Bluttaten und kann ihm nur mit knapper Not entkommen. Es ist der letzte Mord des Rippers, bevor er England verlässt, um sein finsteres Werk in der Neuen Welt fortzusetzen. Trevor folgt ihm in das unbekannte Land.
Ich mag Laymon. Er hat schon deshalb Pluspunkte bei mir, weil er halt Laymon ist. Er hat schon absolut geniale Bücher geschrieben, völligen Mist und geht so Bücher. Dieses Buch fand ich, gehört zu den Letzteren. Teilweise hochspannend, teilweise etwas langatmig.
Insgesamt aber Note 2
2. Die Arena, Stephen King
In Stephen Kings voluminösem, fast 1.300 Seiten dickem Roman Die Arena geht die Welt 2012 zwar nicht unter, wohl aber ein kleiner Teil, ein kleines Stück. Und es ist auch kein Meteor, der sich bedrohlich auf die Idylle einer typischen US-amerikanischen Kleinstadt namens Chesters Mill senkt, wohl aber eine seltsame Kuppel, die Chesters Mill umschließt , und die rund 2.000 Bewohner für den Leser unter das Brennglas des Horrors stellt. Ob es sich dabei um einen Angriff von Außerirdischen oder ein Menschenexperiment der Regierung handelt, bleibt im Dunkeln.Gerade will Dale Barbie Barbara, Imbisskoch und Irak-Veteran, die Kleinstadt verlassen, da senkt sich die Kuppel wie eine Guillotine herunter und macht seine Ausreise unmöglich. Dann hält das Grauen Einzug in den Mikrokosmos ,vor allem dank der Taten des skrupellosen Autohändlers und Provinzpolitikers Big Jim, der seine Mannen mordend durch die Gegend ziehen lässt, während die Außenwelt hilflos zusehen muss. Am Ende, als kaum mehr Erwachsene am Leben sind, liegt das Schicksal von Chesters Mill und seiner wenigen Überlebenden in den Händen der Kinder.
Früher war ich ein großer King-Fan, habe seine Bücher verschlungen. Zwischendurch hatte er wirklich nur Mist geschrieben, daß ich dachte, seine Glanzzeiten seien vorbei.
Doch Die Arena hat mich überzeugt, daß er es doch noch kann: Das Schreiben, den Spannungsaufbau, das nicht aus der Hand legen können.
Vielleicht sind 1300 Seiten etwas zuviel. Vielleicht hätte man es um 300 Seiten kürzen können. Vielleicht wäre damit aber auch Einiges an Inhalt und Spannung verloren gegangen.
Note 1
3. Theo. Antworten aus dem Kinderzimmer , Daniel Glattauer
Theo ist der Neffe von Bestseller-Autor Daniel Glattauer. Bei seiner Geburt fasste sein Onkel den Entschluss, das Kind beim Älterwerden zu beobachten und zu beschreiben, wie es die Welt der Erwachsenen für sich erobert. Einmal jährlich erschienen Porträts des Ein-, Zwei- und Dreijährigen. Mit drei gab Theo sein erstes Exklusivinterview. Danach war bald klar, dass sein Mitteilungsbedürfnis noch lange nicht gestillt sein würde. Nach Theos vierzehntem Geburtstag wurden die Rollen getauscht und das gemeinsame Projekt würdig abgeschlossen: Theo führte ein Revanche-Interview mit Onkel Daniel. Eines der witzigsten, herzerwärmendsten Bücher, das je über Kinder geschrieben wurde.
Nach Alle sieben Wellen und Gut gegen Nordwind bin ich voller Vorfreude an das Buch heran gegangen- und wurde enttäuscht.
Was für ein gähnend langweiliges Buch. Diese ständige Fragerei von Theo empfand ich als überhaupt nicht witzig, sondern nur sehr nervtötend.
Eine Enttäuschung!
Note 5
4. Das alte Kind, Zoe Beck
Wer hilft dir, wenn alle glauben, dass dein größter Feind du selbst bist?
Es sind nur wenige Tage, die Carla von ihrem Kind getrennt im Krankenhaus verbringt; Tage, die alles verändern. Als die Schwester ihr das Baby in die Arme legt, stellt Carla entsetzt fest: Das ist gar nicht ihr Kind! Doch niemand glaubt ihr
Fiona wacht in ihrer Badewanne auf. Kerzen stehen am Wannenrand, Blütenblätter schwimmen auf dem Wasser, das sich allmählich rot färbt ,von ihrem Blut! Mit letzter Kraft schleppt sie sich zum Telefon. Im Krankenhaus behauptet sie, jemand hätte versucht, sie zu töten. Doch niemand glaubt ihr
Na ja......wurde ja teilweise hochgelobt, dieses Buch. Dem kann ich mich nur bedingt anschließen. Ein guter Anfang, das gebe ich zu. Auch recht flotter Schreibstil.
Aber ein Thriller? Ist doch weit entfernt davon. Teilweise wirklich langweilig, teilweise völlig an den Haaren herbei gezogen.
Für zwischendurch zu lesen sicherlich ganz nett. Aber nichts, was ich groß in Erinnerung behalten werde.
Note 3
5. Gargoyle, Andrew Davidson
Ein Mann, erfolgreicher Geschäftsmann und Pornodarsteller, Drogen nicht abgeneigt, fährt von Alkohol und Drogen zugedröhnt eine Landstraße entlang. Erschreckende Halluzinationen bringen ihn vom Weg ab, er stürzt in die Schlucht und entkommt nur knapp dem Tod. Mit fast tödlichen Verbrennungen kommt er ins Krankenhaus und fasst dort , entstellt und von Schmerzen gepeinigt , den Entschluß, nach seiner Entlassung ordentlich Selbstmord zu begehen. Doch da taucht plötzlich eine schöne junge Frau auf. Die Bildhauerin Marianne Engel behauptet, ihn in einem früheren Leben geliebt zu haben und so erzählt sie während seiner Genesung Geschichten über die Liebe, die manchmal Tod und Hölle zu überwinden vermag.
Was für ein Buch! Bin ja recht skeptisch herangegangen! Ein Mann mit Verbrennungen lernt eine Frau kennen, die sagt, sie kenne ihn schon seit 700 Jahren? Klingt ja ziemlich nach Herz-Schmerz!
Und dann kommt da so ein Buch heraus! Phantastisch geschrieben mit allem, was das Herz begehrt! Ziemlich grausame Sznen, wo auch ich schlucken musste. Eine wundervolle Liebesgeschichte, tolle Kurzgeschichten, in die Geschichte eingebunden.
Okay, manchmal gab es Seiten, die mir doch etwas zu abgedreht waren. Aber dem Autor sei verziehen.
Note 1
6. Finstere Orte, Gillian Flynn
Sie war sieben, als sie in die kalte Nacht hinauslief und sich versteckte. Als ihre Mutter und ihre beiden Schwestern umgebracht wurden. Als ihre Zeugenaussage ihren Bruder für immer hinter Gitter brachte. Jetzt, 24 Jahre später, ist aus Libby Day eine einsame Frau geworden. Doch inzwischen gibt es Leute, die an der Schuld ihres Bruders zweifeln. Libby muss noch einmal ihre Vergangenheit aufrollen: Ihre Erinnerungen bringen sie in Lebensgefahr so wie damals
Wurde ja zum größten Teil hochgelobt, bin also mit einigen Erwartungen an das Buch herangegangen- und wurde enttäuscht. Mich hat das Buch überhaupt nicht mitgerissen. Den Anfang fand ich noch sehr spannend, dann wurde es für mich immer langweiliger. Die letzten 200 Seiten habe ich nur noch quer gelesen. Nee, war nicht mein Fall.
Note 4
7. Die rote Couch, Irvin D.Yalom
Ernest Lash, ein junger Psychoanalytiker aus San Francisco, glaubt an die Wirksamkeit seines Tuns, ist aber andererseits davon überzeugt, daß die klassischen Therapien dringend einer Erneuerung bedürfen. Eines Tages beauftragt ihn die Ethikkommission seines Fachbereichs mit der Untersuchung eines prekären Falls: Er soll die Arbeitsweise eines älteren, sehr berühmten Kollegen namens Seymour Trotter überprüfen, der angeklagt ist, ein Verhältnis mit einer vierzig Jahre jüngeren Patientin gehabt zu haben. Trotter beharrt darauf, daß Sex das einzige Mittel gewesen sei, um die junge Frau vor ihrem selbstzerstörerischen Verhalten zu retten. Zunächst ist Ernest entrüstet. Doch je mehr er sich mit der Sache beschäftigt, desto mehr fasziniert ihn die Idee, jedem Patienten bzw. jeder Patientin eine fallspezifische Behandlung zuteil werden zu lassen.
Das Buch wurde mir von einer guten Bekannten ans Herz gelegt, die das Buch einfach super fand. Ich hingegen war nicht ganz so begeistert.
Es ist ganz nett geschrieben, teilweise auch unterhaltsam. Insgesamt hat es mich aber nicht vom Hocker gerissen, teilweise sofgar gelangweilt.
Note 3
8. Der Augensammler, Sebastian Fitzek
Er spielt das älteste Spiel der Welt: Verstecken.
Er spielt es mit deinen Kindern.
Er gibt dir 45 Stunden, sie zu finden.
Doch deine Suche wird ewig dauern.
Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Kinderleichen fehlt jeweils das linke Auge.
Bislang hat der Augensammler keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt
Hat mir sehr gut gefallen. Spannend bis zur letzten (oder soll ich lieber schreiben: bis zur ersten Seite;-))
Konnte es gar nicht aus der Hand legen, wollte schnell wissen, wer der Täter ist und wie es ausgeht.
Sicher ein ziemlich heftiger Thriller, und, da Kinder mit im Spiel sind, sicher nicht Jedermanns Sache. Für mich aber gerade richtig, ein phantastischer Fitzek.
Auch erwähneswert die toll geschriebe Danksagung am Ende des Buches.
Note 1
9. Schloss aus Glas, Jeanette Walls
Jeannette Walls ist ein glückliches Kind: Sie hat einen Vater, der mit ihr auf Dämonenjagd geht, ihr die Physik erklärt und die Sterne vom Himmel holt. Da nimmt sie gerne in Kauf, immer mal wieder mit leerem Bauch ins Bett zu gehen, ihre egomanische Künstlermutter zu ertragen oder in Nacht-und-Nebel-Aktionen den Wohnort zu wechseln. Mit den Jahren allerdings werden die sozialen Verhältnisse schlimmer, die Sprüche des Vaters schaler und das Lügengebäude der Eltern so zerbrechlich wie das Schloss aus Glas, das der Vater jahrelang zu bauen versprochen hatte.
Rückblickend erzählt Jeannette Walls von ihrer Kindheit in einer Familie, die man sich verrückter und unkonventioneller, aber auch unverantwortlicher nicht vorstellen kann.
Am Anfang des Buches beneidet man noch die Kinder: Soviele Freiheiten, sowenig Pflichten, immer draußen in der freien Natur, so offene Eltern.
Doch dieses Beneiden verschwindet von Seite zu Seite. Zurück bleibt eine Fassungslosigkeit angesichts solcher unverantwortlichen Eltern und ein grenzenloses Mitleid der Kinder gegenüber.
Note 1-2
10. Das Inferno, Richard Laymon
Ein schweres Erdbeben erschüttert Los Angeles. Im darauf folgenden Chaos versucht Clint, zu seiner Familie zurückzukehren. Mit der cleveren Em muss er sich der plündernden und mordenden Horden erwehren, die L. A. heimsuchen. Er muss sich beeilen, denn seine Frau ist unter den Trümmern ihres Hauses verschüttet, und ihrem psychopathischen Nachbarn Stanley hilflos ausgeliefert.
Ich gebe zu: Ich habe ein Faible für Laymon. Da verzeihe ich ihm auch, daß seine Bücher recht einfach geschrieben sind. Auch, daß sie doch recht brutal und manchmal zu heftig sind. Und auch, daß sich das Buch etwas zu flüssig liest. Überlegen braucht man bei seinem Schreibstil nicht großartig, einfach nur lesen.
Note 2
29.08.2010 13:37:38
Mitglied gelöscht
Auch wenn ich heute bestimmt noch ein Buch anfangen werde, werde ich es nicht im August beenden können, so dass ich auch schon meine August-Liste posten kann....
1. Brian D'Amato: 2012 (abgebrochen)
Eine Mischung von Go und Mensch ärgere dich nicht, so ähnlich ist das Brettspiel, das Jed DeLanda von seiner Mutter geerbt hat. Jed benutzt es dazu, um an der Börse zu spekulieren, und dies mit beträchtlichem Erfolg. Bis eines Tages die reiche, exzentrische Marena Park, TV-Moderatorin und Computerspiel-Designerin, in sein Leben tritt. Sie zeigt ihm Bilder von einem alten Maya-Codex, der mit modernsten technischen Mitteln lesbar gemacht werden konnte. Die Maya waren besessen von Zahlen. Sie spielten das gleiche Spiel wie Jed, aber in einer unvorstellbar größeren Komplexität. Sie hatten ihren eigenen Untergang vorausgesehen. Sie berechneten die großen Katastrophen der Menschheit voraus, bis zu dem Tag, an dem alles endet. Dem 21. Dezember 2012. Die Endzeit wirft ihre Schatten voraus. Eine Seuche sucht Amerika heim. Während die USA in Chaos und Anarchie versinken, macht sich Joe auf eine fantastische Reise. Er muss den Schritt zurück in die Zeit wagen, als die Hochkultur der Maya noch blühte. Er muss selbst das große Spiel spielen, um zu sehen, ob die Menschheit noch eine Chance hat.
>>> 70 Seiten habe ich mir durch diesen knapp 900 Seiten dicken Schmöcker gekämpft, versucht die ganzen Infos irgendwie zu behalten und auf den Punkt gewartet, wo mich das Buch in seinen Bann zieht...
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2. Charlotte Link: Das andere Kind (2) WB
Eine alte Farm, eine einsame Landschaft, ein düsteres Geheimnis aus vergangener Zeit. Mit tödlichen Folgen für die Gegenwart.
In der beschaulichen nordenglischen Küstenstadt Scarborough wird eine Studentin grausam erschlagen aufgefunden. Monatelang tappen die Ermittler im Dunkeln, dann geschieht ein ähnliches Verbrechen. Ein Zusammenhang zwischen den beiden Opfern ist dennoch kaum herzustellen. Die ehrgeizige Polizistin Valerie Almond klammert sich an das allzu Offensichtliche: an ein Zerwürfnis innerhalb der Familie des zweiten Opfers. Lange Zeit ist ihr der Blick jedoch verstellt für das Gift, das in dieser Familie wirkt, und dessen Ursprung sie bis weit in die Vergangenheit hinein zurückverfolgen müsste. Bis hin zu einer grausamen Entdeckung an einem kalten Dezembertag vor dreißig Jahren. Und sogar bis in die Jahre des Zweiten Weltkriegs, als ein Kind auf geheimnisvolle Weise verschwand ...
Es dauert fast zu lange, bis Valerie Almond begreift, dass ein kranker Täter seinen Hass und seinen Rachedurst noch nicht gestillt hat. Entsetzt erkennt sie, dass es für ihr Eingreifen schon zu spät sein könnte ...
>>> Wieder ein solider Krimi von Frau Link, wenn für mich am Ende jedoch nicht alle Fragen geklärt wurden bzw. nur Vermutungen angestellt werden können.
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3. Dan Brown: Das verlorene Symbol (3)
Washington war nicht nur Präsident, er war auch Freimaurer und Langdon ist eigentlich nach Washington D.C. gekommen, um über diesen Geheimbund und seine Bedeutung für die heutige USA einen Vortrag zu halten. Am Zusammenspiel dieser mysteriös verbundenen Fakten entzündet sich der Plot. Ein Handy Anruf macht Langdon gleich mit seinem Gegner bekannt: Es ist ein schrecklich tätowierter Mann, der sich Mal'akh, "Engel", nennt. Er hat den verstümmelten Solomon, ebenfalls ein Freimaurer, in seiner Gewalt. Und er will, dass Langdon ihm beim Entschlüsseln des letzten großen Geheimnisses der Freimaurer hilft. Zwölf Stunden bleiben Browns Helden, um eine Katastrophe zu verhindern, "von der sich das Land nicht mehr erholen wird" zwölf Stunden, in denen er durch Washington zieht, um eine Pyramide zu finden, die Aufschluss über alles gibt: verfolgt nicht nur von der verrinnenden Zeit und einer von Mal'akh gezogenen Spur mörderischer Gewalt, sondern auch von der CIA-Agentin Sato, von der zunächst unklar bleibt, auf welcher Seite sie eigentlich steht...
>>> Robert Langdon muss mal wieder (wie auch schon in Illuminti und Sakrileg) ein unfreiwilliges Abenteuer bestehen. Für meinen Geschmack hat Brown diesmal zu viele Fachbegriffe benutzt, so dass für mich die Spannung und die Lust am Weiterlesen etwas auf der Strecke bleibt. Das Ende ist nicht wirklich neu, das hatten wir schon mal...
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4. Janes Patterson: Blutstrafe (2)
In New York wütet ein gnadenloser Serienkiller. Seine Opfer sucht sich der Mann in der Elite der Stadt, die er mit tödlichen Lektionen für ihre angebliche Gier und Selbstgerechtigkeit bestraft. Den Fall übernimmt Detective Mike Bennett, der versucht, sich in das kranke Hirn des Killers hineinzuversetzen. Als er endlich das Muster erkennt, welches den Morden zugrunde liegt, weiß er, dass ihm nur noch Stunden bleiben, um New York vor der größten Katastrophe in der Geschichte der Stadt zu bewahren ...
>>> Nach "Totenmesse" der zweite Teil mit dem Ermittler Mike Bennett, welcher direkt am Anfang mit einer Geiselnahme und seinen kranken Adoptivkindern zu kämpfen hat. Ich hatte diesmal allerdings das Gefühl, dass die Geschichte irgendwie zu Ende gebracht werden musste und dadurch nicht wirklich zufriedenstellend ausfällt.
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5. Ulrike Purschke: Hendrikje, vorrübergehend erschossen
Kennen Sie nicht auch solche Menschen, die sich selber im Weg stehen, weil sie sich selber an allem die Schuld geben? Die sich immer ganz mies fühlen, weil sie gar nicht merken, dass die anderen sie ausbeuten? Ein ungewöhnlich warmherziger und witziger Roman
Hendrikje Schmidt ist eine Pechvogelin. Ihr Vater ist unbekannt, ihre Mutter nach Amerika gegangen, als Hendrikje fünf Jahre alt war. Und jetzt sitzt Hendrikje auch noch im Gefängnis. Wie es dazu kommen konnte, erzählt sie der spröden Frau Dr. Weingarten, die vielleicht dafür sorgen kann, dass Hendrikje vorzeitig rauskommt. So erfahren auch wir, was passiert ist.
Also: Eigentlich hatte Hendrikje ihr Leben ganz gut im Griff. Tagsüber schuftet sie als Bedienung in einem Café, nachts malt sie Bilder in einem billigen Atelier. Die Aussichten auf eine Ausstellung stehen gut, da kommt es - natürlich an Weihnachten - ganz knüppeldick. Der Freund läuft weg, die Oma stirbt, das Atelier brennt ab, und weil es angeblich Brandstiftung war, zahlt die Versicherung nicht.
Von einem Tag auf den anderen ist Hendrikje bis über beide Ohren verschuldet, allein und todunglücklich. Und weil ihr der erste Selbstmord ganz kläglich misslingt, versprechen ihre Freunde, ihr beim zweiten Mal selbstlos zu helfen. Bloß, dass am Ende nicht Hendrikje, sondern zwei ihrer Freunde tot sind. Nur gut, dass es die kleine Punkerin Paula und vor allem den doofen Bruno gibt, die Hendrikje den Glauben an die Menschheit erhalten.
>>> Also ich weiß nicht wirklich, was ich von diesem Buch halten soll. Ich habe es zwar bis zum Ende gelesen, aber wirklich überzeugen konnte es mich nicht. Ein Buch, was man lesen kann, aber nicht muss.
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1. Brian D'Amato: 2012 (abgebrochen)
Eine Mischung von Go und Mensch ärgere dich nicht, so ähnlich ist das Brettspiel, das Jed DeLanda von seiner Mutter geerbt hat. Jed benutzt es dazu, um an der Börse zu spekulieren, und dies mit beträchtlichem Erfolg. Bis eines Tages die reiche, exzentrische Marena Park, TV-Moderatorin und Computerspiel-Designerin, in sein Leben tritt. Sie zeigt ihm Bilder von einem alten Maya-Codex, der mit modernsten technischen Mitteln lesbar gemacht werden konnte. Die Maya waren besessen von Zahlen. Sie spielten das gleiche Spiel wie Jed, aber in einer unvorstellbar größeren Komplexität. Sie hatten ihren eigenen Untergang vorausgesehen. Sie berechneten die großen Katastrophen der Menschheit voraus, bis zu dem Tag, an dem alles endet. Dem 21. Dezember 2012. Die Endzeit wirft ihre Schatten voraus. Eine Seuche sucht Amerika heim. Während die USA in Chaos und Anarchie versinken, macht sich Joe auf eine fantastische Reise. Er muss den Schritt zurück in die Zeit wagen, als die Hochkultur der Maya noch blühte. Er muss selbst das große Spiel spielen, um zu sehen, ob die Menschheit noch eine Chance hat.
>>> 70 Seiten habe ich mir durch diesen knapp 900 Seiten dicken Schmöcker gekämpft, versucht die ganzen Infos irgendwie zu behalten und auf den Punkt gewartet, wo mich das Buch in seinen Bann zieht...
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2. Charlotte Link: Das andere Kind (2) WB
Eine alte Farm, eine einsame Landschaft, ein düsteres Geheimnis aus vergangener Zeit. Mit tödlichen Folgen für die Gegenwart.
In der beschaulichen nordenglischen Küstenstadt Scarborough wird eine Studentin grausam erschlagen aufgefunden. Monatelang tappen die Ermittler im Dunkeln, dann geschieht ein ähnliches Verbrechen. Ein Zusammenhang zwischen den beiden Opfern ist dennoch kaum herzustellen. Die ehrgeizige Polizistin Valerie Almond klammert sich an das allzu Offensichtliche: an ein Zerwürfnis innerhalb der Familie des zweiten Opfers. Lange Zeit ist ihr der Blick jedoch verstellt für das Gift, das in dieser Familie wirkt, und dessen Ursprung sie bis weit in die Vergangenheit hinein zurückverfolgen müsste. Bis hin zu einer grausamen Entdeckung an einem kalten Dezembertag vor dreißig Jahren. Und sogar bis in die Jahre des Zweiten Weltkriegs, als ein Kind auf geheimnisvolle Weise verschwand ...
Es dauert fast zu lange, bis Valerie Almond begreift, dass ein kranker Täter seinen Hass und seinen Rachedurst noch nicht gestillt hat. Entsetzt erkennt sie, dass es für ihr Eingreifen schon zu spät sein könnte ...
>>> Wieder ein solider Krimi von Frau Link, wenn für mich am Ende jedoch nicht alle Fragen geklärt wurden bzw. nur Vermutungen angestellt werden können.
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3. Dan Brown: Das verlorene Symbol (3)
Washington war nicht nur Präsident, er war auch Freimaurer und Langdon ist eigentlich nach Washington D.C. gekommen, um über diesen Geheimbund und seine Bedeutung für die heutige USA einen Vortrag zu halten. Am Zusammenspiel dieser mysteriös verbundenen Fakten entzündet sich der Plot. Ein Handy Anruf macht Langdon gleich mit seinem Gegner bekannt: Es ist ein schrecklich tätowierter Mann, der sich Mal'akh, "Engel", nennt. Er hat den verstümmelten Solomon, ebenfalls ein Freimaurer, in seiner Gewalt. Und er will, dass Langdon ihm beim Entschlüsseln des letzten großen Geheimnisses der Freimaurer hilft. Zwölf Stunden bleiben Browns Helden, um eine Katastrophe zu verhindern, "von der sich das Land nicht mehr erholen wird" zwölf Stunden, in denen er durch Washington zieht, um eine Pyramide zu finden, die Aufschluss über alles gibt: verfolgt nicht nur von der verrinnenden Zeit und einer von Mal'akh gezogenen Spur mörderischer Gewalt, sondern auch von der CIA-Agentin Sato, von der zunächst unklar bleibt, auf welcher Seite sie eigentlich steht...
>>> Robert Langdon muss mal wieder (wie auch schon in Illuminti und Sakrileg) ein unfreiwilliges Abenteuer bestehen. Für meinen Geschmack hat Brown diesmal zu viele Fachbegriffe benutzt, so dass für mich die Spannung und die Lust am Weiterlesen etwas auf der Strecke bleibt. Das Ende ist nicht wirklich neu, das hatten wir schon mal...
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4. Janes Patterson: Blutstrafe (2)
In New York wütet ein gnadenloser Serienkiller. Seine Opfer sucht sich der Mann in der Elite der Stadt, die er mit tödlichen Lektionen für ihre angebliche Gier und Selbstgerechtigkeit bestraft. Den Fall übernimmt Detective Mike Bennett, der versucht, sich in das kranke Hirn des Killers hineinzuversetzen. Als er endlich das Muster erkennt, welches den Morden zugrunde liegt, weiß er, dass ihm nur noch Stunden bleiben, um New York vor der größten Katastrophe in der Geschichte der Stadt zu bewahren ...
>>> Nach "Totenmesse" der zweite Teil mit dem Ermittler Mike Bennett, welcher direkt am Anfang mit einer Geiselnahme und seinen kranken Adoptivkindern zu kämpfen hat. Ich hatte diesmal allerdings das Gefühl, dass die Geschichte irgendwie zu Ende gebracht werden musste und dadurch nicht wirklich zufriedenstellend ausfällt.
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5. Ulrike Purschke: Hendrikje, vorrübergehend erschossen
Kennen Sie nicht auch solche Menschen, die sich selber im Weg stehen, weil sie sich selber an allem die Schuld geben? Die sich immer ganz mies fühlen, weil sie gar nicht merken, dass die anderen sie ausbeuten? Ein ungewöhnlich warmherziger und witziger Roman
Hendrikje Schmidt ist eine Pechvogelin. Ihr Vater ist unbekannt, ihre Mutter nach Amerika gegangen, als Hendrikje fünf Jahre alt war. Und jetzt sitzt Hendrikje auch noch im Gefängnis. Wie es dazu kommen konnte, erzählt sie der spröden Frau Dr. Weingarten, die vielleicht dafür sorgen kann, dass Hendrikje vorzeitig rauskommt. So erfahren auch wir, was passiert ist.
Also: Eigentlich hatte Hendrikje ihr Leben ganz gut im Griff. Tagsüber schuftet sie als Bedienung in einem Café, nachts malt sie Bilder in einem billigen Atelier. Die Aussichten auf eine Ausstellung stehen gut, da kommt es - natürlich an Weihnachten - ganz knüppeldick. Der Freund läuft weg, die Oma stirbt, das Atelier brennt ab, und weil es angeblich Brandstiftung war, zahlt die Versicherung nicht.
Von einem Tag auf den anderen ist Hendrikje bis über beide Ohren verschuldet, allein und todunglücklich. Und weil ihr der erste Selbstmord ganz kläglich misslingt, versprechen ihre Freunde, ihr beim zweiten Mal selbstlos zu helfen. Bloß, dass am Ende nicht Hendrikje, sondern zwei ihrer Freunde tot sind. Nur gut, dass es die kleine Punkerin Paula und vor allem den doofen Bruno gibt, die Hendrikje den Glauben an die Menschheit erhalten.
>>> Also ich weiß nicht wirklich, was ich von diesem Buch halten soll. Ich habe es zwar bis zum Ende gelesen, aber wirklich überzeugen konnte es mich nicht. Ein Buch, was man lesen kann, aber nicht muss.
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29.08.2010 13:52:37
(1812 Beiträge)
Hier meine Bücher vom Juli August:
1. "Das verlorene Leben" / Frank Bresching
Eigentlich wollten Daniel, Diego und Flora den Auftakt der Sommerferien feiern. Aber der Tag endet in einer Tragödie, nach der in dem beschaulichen Dorf Bell nichts mehr ist, wie es war: Flora wird erschlagen aufgefunden - und ihr Cousin Diego ist aufgrund erdrückender Indizien der Hauptverdächtige. Als der Junge, der stets seine Unschuld beteuert, unter dem Druck zusammenbricht und den Freitod wählt, wird der Fall zu den Akten gelegt.
Jahre danach wird Daniel von der Vergangenheit eingeholt. Diegos jüngerer Bruder Rafael lädt ihn und zwei weitere Freunde von damals noch einmal an den Ort des Geschehens ein, um sich gemeinsam mit ihnen auf die späte Suche nach der Wahrheit zu machen. Doch die Rückkehr nach Bell entwickelt sich zu einem Albtraum ...
Hat mir gut gefallen, mit völlig überraschendem Ende!!
Note 2
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2. "Totgesagt" / Tim Weaver
Vor sechs Jahren verschwand Mary Townes Sohn Alex spurlos. Fünf Jahre später tauchte er wieder auf - tot, in einem ausgebrannten Autowrack. Nun, ein Jahr nach dem Fund der Leiche, behauptet Mary, sie hätte Alex gesehen. Sie bittet David Raker, der auf die Suche nach Vermissten spezialisiert ist, den Fall noch einmal aufzurollen. Raker findet bald heraus, dass Alex ein paar dunkle Geheimnisse hatte, die nicht ans Licht kommen dürfen - und dass es Leute gibt, die über Leichen gehen, um diese Geheimnisse zu bewahren ...
Hatte ich mir irgendwie was anderes von versprochen, hat mich nicht so begeistert..
Note 2-3
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3. "Unland" / Antje Wagner
Die vierzehnjährige Franka muss von Berlin nach Waldburgen ziehen, in ein Elbdorf mitten in Sachsen- Anhalt. Sie ist der "Neuzugang" im Haus Eulenruh, einem Wohnprojekt für sieben Kinder und Jugendliche. Doch irgendetwas stimmt nicht in dem Ort. Wieso schweigen die Erwachsenen so beharrlich, wenn man sie auf das verlassene Dorf Unland, diese Ruinenlandschaft am Waldrand, anspricht? Als plötzlich ein Junge aus dem Haus Eulenruh verdächtigt wird, einen Diebstahl begangen zu haben, gründet Franka eine Bande. Während die "Eulen" versuchen herauszufinden, wer hinter der Verleumdung steckt, stoßen sie auf ein viel größeres und unheimlicheres Geheimnis.
Super!!!
Note 1
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4. 5. "Das Tal. Season 1.1 Das Spiel" "Season 1.2. Die Katastrophe" / Krystyna Kuhn
Mitten in den kanadischen Bergen liegt das berühmte Grace-College, Ausbildungsschmiede für Hochbegabte. Doch seltsame Dinge gehen in dem abgeschlossenen Tal vor sich: Warum ist der Ort nicht auf Google Earth zu finden? Was hat es mit der Gruppe Jugendlicher auf sich, die Mitte der 70er Jahre in den Bergen verschwand? Julia und ihre Clique sind ahnungslos, als sie ihr erstes Collegejahr beginnen. Doch sie werden bald herausfinden, dass im Tal nichts ist, wie es scheint. Und dass sie alle nicht ganz zufällig an diesem Ort sind.
Haben mir sehr gut gefallen, der 2. Teil war noch besser als der erste!
Note 1-2
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6. "Das 8. Geständnis" / James Patterson
Detective Lindsay Boxer jagt eine psychopathische Schlangenmörderin, die keine Spuren hinterlässt. Dann wird ein schwarzer Obdachloser brutal ermordet. Journalistin Cindy wittert eine heiße Story, die keine ist. Und der ''Women's Murder Club'' steht vor einer harten Aufgabe.
Kam erst nicht richtig rein, später wurde es aber noch richtig spannend!
Note 2
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7. "Roter Donner" / John Varley
Der Wettlauf zum Mars hat begonnen - aber anders als wir denken ? Welche Nation landet zuerst auf dem Roten Planeten? Als China mit einem Raumschiff Kurs auf den Mars nimmt, nehmen die USA die Herausforderung an und starten selbst eine Rakete. Doch unbemerkt von den Großmächten macht sich noch ein drittes Schiff startfertig - gebaut von einem Ex-Astronauten, einem Genie und vier Teenagern. Ein unglaubliches Rennen im Weltall nimmt seinen Lauf ?
Mal was anderes ;-)
Note 2
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8. "Impact" / Bernhard Steinhardt
Mit Erfrierungen und unerklärlichen Kopfschmerzen strömen die Menschen in die Krankenhäuser: Neuseeland wird mitten im Sommer von einer Kältewelle heimgesucht. Die TV-Reporter Jon Foster und Kate Ryan versprechen sich eine quotenträchtige Story. Sie finden heraus, dass ein skrupelloser Wissenschaftler an geheimen Experimenten arbeitet, um das Klima zu manipulieren. Wenn ihn niemand aufhält, droht alles Leben auf dem Planeten vernichtet zu werden.
Hörte sich alles so spannend an, bin aber überhaupt nicht mit dem Buch warm geworden, nach 100 Seiten abgebrochen
Note 5
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9. "365" / Doris Mayer
Ein junger Mann hat überlebt. Die große Klimakatastrophe? Die Apokalypse? Einen Atomkrieg? Er weiß es selbst nicht so genau. Eines Tages erwacht er jedenfalls, und alle Menschen um ihn herum sind starr und still wie Puppen. Der Strom funktioniert nicht, die Telefonleitungen sind tot. Er beginnt, sich in der erstarrten Welt zurechtzufinden, und entdeckt nach und nach Anzeichen dafür, dass er nicht der einzige Überlebende ist. Da gibt es etwa Nachbars Hund, den er nie leiden konnte, der ihm nun aber nicht mehr von der Seite weicht. Und da ist das rothaarige Mädchen aus dem Supermarkt, das er immer aus der Ferne bewundert hat. Doch auch sie ist wie versteinert. Er bringt dennoch ihren paralysierten Körper in Sicherheit, nachdem ein bärtiger, jähzorniger Mann immer wieder seinen Weg gekreuzt hat mit der eindeutigen Absicht, ihn nicht nur des Mädchens, sondern auch seines Lebens zu berauben.
War nett, hatte ich aber auch mehr von erwartet.
Note 2-
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10. "Überleben" / S.A. Bodeen
Seit sechs Jahren lebt Eli mit seiner Familie in einem Bunker, den seiner reicher Vater hat bauen lassen - kurz bevor die USA einem nuklearen Anschlag zum Opfer fielen. Zwar sind er und seine Schwestern jetzt in Sicherheit. Aber ohne jeglichen Kontakt zur Außenwelt wird Eli das Eingesperrtsein zunehmend unerträglicher. Die Lage spitzt sich zu, als die Lebensmittel knapp werden und Eli immer häufiger mit seinem Vater aneinander gerät. Welches Geheimnis verbirgt er? Und stimmt es wirklich, dass es außer ihnen keine Überlebenden gibt?
Das war ganz großes Kino ;-) Leider ein bißchen vorhersehbar, trotzdem super spannend!
Note 1
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11. "Gone 01. Verloren" / Michael Grant
Sams Welt steht Kopf. Alle, die älter als fünfzehn Jahre sind, verschwinden mit einem Mal spurlos. Gleichzeitig erscheint eine gigantische Mauer, die seine Kleinstadt umschließt und von der Außenwelt abschottet. Nun sind die Kids auf sich allein gestellt. Ein erbitterter Kampf ums Überleben beginnt. Doch Sam muss noch etwas anderes bekämpfen: seine Angst. Denn in genau 299 Stunden und 54 Minuten wird er selbst fünfzehn ...
Stephen King´s Arena, nur mit Jungendlichen ... Hat mir aber trotzdem gut gefallen, werde auch jedenfall den nächsten Teil auch lesen.
Note 2
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12. "Die letzte Woche" / Erik de Gruijter
An einem ganz gewöhnlichen Wochentag verschwinden plötzlich Hunderttausende von Menschen auf der ganzen Welt. Gertjan von der Woude gerät auf dem Rückweg von der Arbeit in ein Verkehrschaos und kommt in ein leeres Haus. Frau und Kinder sind weg. Ein "Prophet" verbreitet die Erklärung, die Erde habe sich von den Menschen gereinigt, die dem fanatischen Christenglauben anhingen. Nun sei der Weg frei für ein Leben in Einheit und Frieden. Aber der erhoffte Friede bleibt aus und die Situation auf der Erde wird immer chaotischer. Gertjan, der anfangs der Bibel skeptisch gegenübersteht, sucht in dem "verbotenen Buch" Antworten ...
Tja, eigentlich stehe ich ja voll auf Endzeitthriller, dieser war mir aber viel zu religiös.
Note 3
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13. "Die Zahlen der Toten" / Linda Castillo
Die brutal zugerichtete Leiche einer Frau wird gefunden, in den Bauch wurde ihr eine römische Zahl geritzt. Polizeichefin Kate Burkholder ist entsetzt. Ist etwa der "Schlächter" wieder zurück, der vor 16 Jahren mehrere Frauen tötete? Kate hat keine Zeit zu verlieren.
Super, von Anfang bis Ende sehr spannend!
Note 1
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14. "Der Augenschneider" / Valentina Berger
Er schneidet ihnen bei lebendigem Leib die Augen heraus: jungen, schönen Frauen. Denn er braucht ihr Augenlicht. Heinz Martin, Gerichtsmediziner in Wien, ist einem Serienkiller auf der Spur. Zwei Frauen hat er schon gefoltert und grausam verstümmelt. Beide Opfer waren attraktiv, schlank und hochgewachsen. Dann verschwindet auch Martins bildschöne Schwester spurlos, und kurz darauf schickt ihm der Killer eine Nachricht, die keinen Zweifel an daran lässt, was er mit ihr vorhat ...
Den Titel fand ich ja ziemlich daneben, Buch ist aber ziemlich gut!
Note 2
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15. "Gefallener Engel" / Barbara Freethy
Als die junge Ärztin Natalie Bishop eines Tages den Bestseller eines neuen Autors in den Händen hält, ist sie fassungslos. Das Buch erzählt eine Geschichte, in der sie die Hauptrolle spielt: als Mörderin!
Der Autor scheint Natalies Vergangenheit bis ins Detail zu kennen nur getötet hat sie nie. Natalie macht sich auf eine Suche in die Vergangenheit, als vor zehn Jahren ihre Freundin während einer Unifete von einem Dach stürzte und tödlich verunglückte. Damals glaubte man an einen Unfall, doch nun ist Natalie sicher, dass mehr dahinter steckt ...
Zum Monatsende noch etwas leichte Kost ;-) Ist aber gut zu lesen und auch recht spannend.
Note 2
29.08.2010 14:42:03
(27266 Beiträge)
Colin Cotterill - Dr. Siri und seine Toten
hat mir sehr gut gefallen, das ist bestimmt nicht das letzte Buch aus der Serie, was ich lesen werden
(schon vertauscht)
Dan Brown - The lost Symbol
naja, es war so wie erwartet, kein wirkliches Highlight, sondern eben typisch Dan Brown.
So wie McDonalds, keine Sterne-Küche aber vorhersehbar :-)
bleibt in meinem Regal
Kathy Reichs - 206 Bones
gerade rechtzeitig gelesen bevor das nächste Buch von ihr erscheint.
bleibt in meinem Regal, bei den anderen HCs... teilweise signiert
Gernot Gricksch - Die denkwürdige Geschichte der Kirschkernspuckerbande
mein Highlight des Monats - siehe extra Thread
Anna Dale - Whispering to Witches
nette Jugend-Fantasy, las sich flüssig weg, hat mir gut gefallen. Ist jetzt nicht so ausgefeilt wie Harry Potter, Bartimäus oder ähnliches, aber für zwischendurch sehr nett
ist noch in meinem TT-Regal zu finden.
hat mir sehr gut gefallen, das ist bestimmt nicht das letzte Buch aus der Serie, was ich lesen werden
(schon vertauscht)
Dan Brown - The lost Symbol
naja, es war so wie erwartet, kein wirkliches Highlight, sondern eben typisch Dan Brown.
So wie McDonalds, keine Sterne-Küche aber vorhersehbar :-)
bleibt in meinem Regal
Kathy Reichs - 206 Bones
gerade rechtzeitig gelesen bevor das nächste Buch von ihr erscheint.
bleibt in meinem Regal, bei den anderen HCs... teilweise signiert
Gernot Gricksch - Die denkwürdige Geschichte der Kirschkernspuckerbande
mein Highlight des Monats - siehe extra Thread
Anna Dale - Whispering to Witches
nette Jugend-Fantasy, las sich flüssig weg, hat mir gut gefallen. Ist jetzt nicht so ausgefeilt wie Harry Potter, Bartimäus oder ähnliches, aber für zwischendurch sehr nett
ist noch in meinem TT-Regal zu finden.
29.08.2010 15:13:30
Mitglied gelöscht
War ein guter Monat mit einigen Highlights und wenig Mist!
Diesmal nur die Kurzfassung, das mit der Kopiererei klappt bei mir immer nicht :-(
Und besser so als gar nicht...
Jay Asher: Tote Mädchen lügen nicht 3*
Tommy Jaud: Hummeldumm 3-
Gabriel Garcia-Marquez: Chronik eines angekündigten Todes 3-
Gottfried Keller: Kleider machen Leute 2-
Michelle Lovric: Das Lied der Meerjungfrauen 4
Elke Heidenreich: Alte Liebe HB 1
Pierre Grimbert:: Das Geheimnis der Pforte 2
Miguel de Cervantes Saavedra: Don Quijote HB 4
Elisabeth Subercaseaux: Eine fast perfekte Affäre 2*
Justus Frantz: Beethoven HB 4
Justus Frantz: Mozart HB 3*
Carole Wilkinson: Im Garten des Purpurdrachen 2-
Bernice Eisenstein: Ich war das Kind von Holocaust-Überlebenden o.W.
Ben Becker: Eine gesprochene Symphonie Die Bibel HB 2
Harald Evers: Das magische Siegel 2
Tatiana de Rosnay: Bumerang 1
Michelle Paver: Sellenwächter 3-
AUSSORTIERT:
Wladimir Kaminer: Militärmusik HB
Georg Büchner: Lenz HB
Rolf Vollmann: Die wunderbaren Falschnmünzer
Jan Zweyer: Franzosenliebchen
Jan Zweyer: Goldfasan
Diesmal nur die Kurzfassung, das mit der Kopiererei klappt bei mir immer nicht :-(
Und besser so als gar nicht...
Jay Asher: Tote Mädchen lügen nicht 3*
Tommy Jaud: Hummeldumm 3-
Gabriel Garcia-Marquez: Chronik eines angekündigten Todes 3-
Gottfried Keller: Kleider machen Leute 2-
Michelle Lovric: Das Lied der Meerjungfrauen 4
Elke Heidenreich: Alte Liebe HB 1
Pierre Grimbert:: Das Geheimnis der Pforte 2
Miguel de Cervantes Saavedra: Don Quijote HB 4
Elisabeth Subercaseaux: Eine fast perfekte Affäre 2*
Justus Frantz: Beethoven HB 4
Justus Frantz: Mozart HB 3*
Carole Wilkinson: Im Garten des Purpurdrachen 2-
Bernice Eisenstein: Ich war das Kind von Holocaust-Überlebenden o.W.
Ben Becker: Eine gesprochene Symphonie Die Bibel HB 2
Harald Evers: Das magische Siegel 2
Tatiana de Rosnay: Bumerang 1
Michelle Paver: Sellenwächter 3-
AUSSORTIERT:
Wladimir Kaminer: Militärmusik HB
Georg Büchner: Lenz HB
Rolf Vollmann: Die wunderbaren Falschnmünzer
Jan Zweyer: Franzosenliebchen
Jan Zweyer: Goldfasan
29.08.2010 15:50:34
(10485 Beiträge)
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Das Gold der Maori (Sarah Lark) ****
Irland Mitte des 19. Jahrhunderts: Kathleen und Michael planen ihre Auswanderung nach Amerika, als er wegen Getreidediebstahls und illegaler Whiskybrennerei verurteilt und nach Australien deportiert wird. Die schwangere Kathleen muss einen anderen heiraten und wird nicht glücklich. Sie wandert mit ihrer Familie nach Neuseeland aus. Dorthin verschlägt es nach Jahren auch Michael.
Schöner, unterhaltsamer, gefühlvoller Schmöker. Hat mir einen Tick besser gefallen als die Neuseelandtrilogie der Autorin.
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Ich weiß, du bist hier (Laura Brodie) *****
Ist David gar nicht bei einem Kajakunfall ums Leben gekommen, wie alle meinen? Sarah meint ihn gesehen zu haben, aber sie ist sich nicht sicher.
Die Autorin ist Professorin für Englisch an einer amerikanischen Universität, das ließ mich auf ein gewisses Niveau hoffen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Inspiriert vom Thema ihrer Doktorarbeit , Witwen in der englischen Literatur schrieb sie diesen Roman. Leben und Tod, Abschied und Neubeginn, Liebe und der Verlust der Liebe sind die Themen. Erst auf den letzten Seiten kommt heraus, was mit David geschehen ist. Und das wird superspannend und mit Tiefgang erzählt. Tolles Buch!
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Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht (Dieter Moor) ****
Man kennt Dieter Moor als Moderator von TITEL, THESEN, TEMPERAMENTE. Vor einigen Jahren siedelte er zum Unverständnis aller seiner Freunde zusammen mit seiner Frau aus der idyllischen Schweiz nach Brandenburg, um dort einen eigenen Bio-Bauernhof aufzubauen. Mit viel Witz und sehr direkter Sprache schildert er die Anfangshürden seines Projektes. Dabei kommen die Bewohner dieser Gegend mehr als gut weg.
Das Buch hat mich gut unterhalten und ich habe einiges über den Brandenburger als solchen, wenn es ihn denn gibt, erfahren. Ich glaube, er ist dem Rheinländer nicht unähnlich.
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In weißer Stille (Inge Löhnig) (WB) ****
Ein Kinderarzt wird in seinem Wochenendhaus tot aufgefunden. Jemand hat ihn an die Heizung gefesselt und qualvoll verdursten lassen. War es Raubmord? War es Rache? Kommissar Dühnfort ermittelt in seinem zweiten Fall.
Wie schon das Erstlingswerk der Autorin DER SÜNDE SOLD bekommt auch dieser Krimi vier Sterne von mir. Den Plot fand ich sehr gut, ein paar Seiten weniger hätten es auch getan.
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Das Leben kleben (Marina Lewycka) (WB) ****
Eine Frau mittleren Alters, frisch verlassen vom Ehemann, lernt durch Zufall eine verschrobene Seniorin kennen und freundet sich mit ihr an. Die alte Dame ist Jüdin mit entsprechender Geschichte. Im Lauf des Romans tauchen dann Handwerker auf, die Palästinenser sind. Das sorgt für viel Zündstoff. Und eine geheimnisvolle Familiengeschichte gibt es auch.
Hm, also literarisch ist das Buch gut. Auch das Thema hat mir gefallen. Die Lebensumstände der alten Dame werden jedoch ausschweifend sehr unappetitlich geschildert, dass ich manches Mal überlegen musste, ob ich das lesen will. Ich habe aber durchgehalten. An manchen Stellen war mir die Geschichte auch zu skurril, hat mich ganz entfernt an John Irving erinnert.
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Das Wunschspiel (Patrick Redmond) (SUB) ***
Das Buch spielt 1954 in einem englischen Jungeninternat. Der 14-jährige Jonathan wird gemobbt und hängt sich schließlich an seinen Klassenkameraden Richard, der auch Außenseiter ist aber stark und unabhängig. Ein tödliches Spiel beginnt. Freundschaft, Psychoterror, Macht über andere sind die Themen dieses Buches.
Ich hatte mir mehr von diesem Buch versprochen. Sprachlich fand ich es stellenweise zu trivial und die Gedanken der Jungen zu o.g. Themen fand ich nicht altersentsprechend.
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Das Gold der Maori (Sarah Lark) ****
Irland Mitte des 19. Jahrhunderts: Kathleen und Michael planen ihre Auswanderung nach Amerika, als er wegen Getreidediebstahls und illegaler Whiskybrennerei verurteilt und nach Australien deportiert wird. Die schwangere Kathleen muss einen anderen heiraten und wird nicht glücklich. Sie wandert mit ihrer Familie nach Neuseeland aus. Dorthin verschlägt es nach Jahren auch Michael.
Schöner, unterhaltsamer, gefühlvoller Schmöker. Hat mir einen Tick besser gefallen als die Neuseelandtrilogie der Autorin.
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Ich weiß, du bist hier (Laura Brodie) *****
Ist David gar nicht bei einem Kajakunfall ums Leben gekommen, wie alle meinen? Sarah meint ihn gesehen zu haben, aber sie ist sich nicht sicher.
Die Autorin ist Professorin für Englisch an einer amerikanischen Universität, das ließ mich auf ein gewisses Niveau hoffen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Inspiriert vom Thema ihrer Doktorarbeit , Witwen in der englischen Literatur schrieb sie diesen Roman. Leben und Tod, Abschied und Neubeginn, Liebe und der Verlust der Liebe sind die Themen. Erst auf den letzten Seiten kommt heraus, was mit David geschehen ist. Und das wird superspannend und mit Tiefgang erzählt. Tolles Buch!
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Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht (Dieter Moor) ****
Man kennt Dieter Moor als Moderator von TITEL, THESEN, TEMPERAMENTE. Vor einigen Jahren siedelte er zum Unverständnis aller seiner Freunde zusammen mit seiner Frau aus der idyllischen Schweiz nach Brandenburg, um dort einen eigenen Bio-Bauernhof aufzubauen. Mit viel Witz und sehr direkter Sprache schildert er die Anfangshürden seines Projektes. Dabei kommen die Bewohner dieser Gegend mehr als gut weg.
Das Buch hat mich gut unterhalten und ich habe einiges über den Brandenburger als solchen, wenn es ihn denn gibt, erfahren. Ich glaube, er ist dem Rheinländer nicht unähnlich.
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In weißer Stille (Inge Löhnig) (WB) ****
Ein Kinderarzt wird in seinem Wochenendhaus tot aufgefunden. Jemand hat ihn an die Heizung gefesselt und qualvoll verdursten lassen. War es Raubmord? War es Rache? Kommissar Dühnfort ermittelt in seinem zweiten Fall.
Wie schon das Erstlingswerk der Autorin DER SÜNDE SOLD bekommt auch dieser Krimi vier Sterne von mir. Den Plot fand ich sehr gut, ein paar Seiten weniger hätten es auch getan.
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Das Leben kleben (Marina Lewycka) (WB) ****
Eine Frau mittleren Alters, frisch verlassen vom Ehemann, lernt durch Zufall eine verschrobene Seniorin kennen und freundet sich mit ihr an. Die alte Dame ist Jüdin mit entsprechender Geschichte. Im Lauf des Romans tauchen dann Handwerker auf, die Palästinenser sind. Das sorgt für viel Zündstoff. Und eine geheimnisvolle Familiengeschichte gibt es auch.
Hm, also literarisch ist das Buch gut. Auch das Thema hat mir gefallen. Die Lebensumstände der alten Dame werden jedoch ausschweifend sehr unappetitlich geschildert, dass ich manches Mal überlegen musste, ob ich das lesen will. Ich habe aber durchgehalten. An manchen Stellen war mir die Geschichte auch zu skurril, hat mich ganz entfernt an John Irving erinnert.
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Das Wunschspiel (Patrick Redmond) (SUB) ***
Das Buch spielt 1954 in einem englischen Jungeninternat. Der 14-jährige Jonathan wird gemobbt und hängt sich schließlich an seinen Klassenkameraden Richard, der auch Außenseiter ist aber stark und unabhängig. Ein tödliches Spiel beginnt. Freundschaft, Psychoterror, Macht über andere sind die Themen dieses Buches.
Ich hatte mir mehr von diesem Buch versprochen. Sprachlich fand ich es stellenweise zu trivial und die Gedanken der Jungen zu o.g. Themen fand ich nicht altersentsprechend.
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29.08.2010 21:10:59
(1959 Beiträge)
Schon wieder ein SA mehr! Ich sollte die Liste von ralkwalka mit den Endzeitromanen einfach ignorieren!
29.08.2010 22:34:22
(9873 Beiträge)
Ich hatte einen sehr ergiebigen Lesemonat :-)
1. Der Tod meiner Schwester von Diane Chamberlain (Wanderbuch)
Die Nacht war lau und Isabelle eine gute Schwimmerin. Warum also musste sie in jenem Sommer sterben? Eine packende Familiensaga um ein dunkles Geheimnis. Der Mord an ihrer Schwester vor über vierzig Jahren verfolgt die erfolgreiche Schriftstellerin Julienne Bauer immer noch. In einer warmen Sommernacht ertrank Isabelle im Meer vor dem Sommerhaus der Familie. An ihre eigene Rolle in jener Nacht kann sich Julie jedoch nicht mehr erinnern. Nun taucht nach so langer Zeit ein neuer Beweis dafür auf, dass damals der falsche Mann für den Mord verurteilt wurde und Julie muss sich ihren eigenen Ängsten und Schuldgefühlen stellen, um gemeinsam mit ihrem Kindheitsfreund Ethan herauszufinden, was damals wirklich geschah. Dabei entdecken sie Familiengeheimnisse, die besser im Verborgenen geblieben wären, aber auch Gefühle füreinander, die im Licht der Wahrheit endlich aufblühen können.
Note 1: Wie schon mein erstes Buch dieser Autorin, Das geheime Leben der CeeCee Wilkes, hat mich auch dieses wieder so in den Bann gezogen, dass ich es fast in einem Rutsch ausgelesen hatte. Hoffentlich werden noch viele ihrer Bücher ins Deutsche übersetzt.
2. Zwei alte Frauen von Velma Wallis (schon vertauscht)
Die Geschichte von zwei alten Indianerfrauen eines Nomadenvolkes hoch oben im Norden Alaskas.
In einem strengen Winter wird der Stamm von einer Hungersnot heimgesucht. Die Gruppe ist gezwungen, ihr Lager zu verlassen und auf Nahrungssuche zu gehen. Ihr Häuptling beschließt - wie es das Stammesgesetz vorsieht - die zwei alten Frauen, da sie unnütze Esser sind, zurückzulassen. Keiner wagt, gegen diesen Beschluss aufzubegehren. Doch allein in der Wildnis geschieht das Erstaunliche: Die beiden alten Frauen geben sich nicht auf. Ihr Überlebenswille siegt über ihren Zorn, und nach und nach besinnen sie sich auf ihre Fähigkeiten.
Eindringlich erzählt Velma Wallis in diesem Buch eine Legende nach, die sie von ihrer eigenen Mutter hörte und die in ihrem Stamm seit Generationen mündlich weitergegeben wird.
Note 2: Eine beeindruckende Geschichte, die meinem Erachten nach aber ein bisschen fesselnder erzählt werden könnte.
3. Die Töchter Allahs (schon vertauscht)
Geraldine Brooks arbeitete viele Jahre als Auslandskorrespondentin in der islamischen Welt und gewann auf diese Weise einen persönlichen Einblick in die Welt der moslemischen Frauen. Durch ihre Begegnungen mit Frauen aller Bevölkerungsschichten, von Jordaniens Königin Noor bis zur eritreischen Guerillafrau oder zu den Studentinnen der Universität Gaza - ist ihr ein breites Spektrum an Lebensformen begegnet, die sie vorurteilslos, aber nicht unkritisch schildert. Auf diese Weise gewinnt der Leser einen sehr direkten, ja bisweilen privaten Einblick in die verschiedenen Interpretationen der islamischen Lehre und die zum Teil sehr unterschiedlichen Lebensbedingungen, mit denen Frauen in der islamischen Welt zu Recht kommen müssen. Geraldine Brooks Blick ist offen und neugierig, aber nicht naiv: Sie sieht sehr wohl die engen Grenzen der Entfaltung, die diesen Frauen oft gesetzt sind, und lässt auch Rebellinnen und kritische Stimmen zu Wort kommen. Auch die Entwicklung der arabischen Länder in den vergangenen Jahrzehnten, die zunehmende Isolierung und Ausgrenzung der Frauen und die Radikalisierung des Fundamentalismus sind ein wichtiges Thema in diesem Buch.
Note 2: Sehr gut recherchiert und interessant geschrieben. Da ich schon einige Bücher in diese Richtung gelesen habe, hat sich für mich natürlich vieles wiederholt.
4. Mordshunger von Frank Schätzing (schon vertauscht)
Es geht um einen Mordfall, wie er in jedem "Tatort" passieren könnte: Die Millionärin Inka von Barneck wird mit durchgeschnittener Kehle in ihrer Wohnung gefunden. Verdächtig ist so ziemlich jede Person aus ihrem Bekanntenkreis - Ehemann, Tochter, Liebhaber, Geschäftspartnerin, Angestellte. Denn alle Welt hasste Inka von Barneck. Der pragmatische Kommissar Cüpper wird mit dem Fall betraut und wühlt sich systematisch durch die Fülle von Verdächtigen. Nebenbei entlockt er jedem, dem er begegnet, Rezepte für kulinarische Delikatessen.
Note 2: Nicht schlecht gemacht, alles in allem sehr stimmig und bis zum Schluss mit Spannung versehen, aber irgendwie wurde ich nicht so ganz warm mit dem Protagonisten. Ich hätte mir aber durchaus vorstellen können, dass man hieraus eine Serie mit weiteren Fällen und diesem Ermittler hätte basteln können. Aber dafür gibt sich wohl Herr Schätzing jetzt nicht mehr her ;-)
5. Die denkwürdige Geschichte der Kirschkernspuckerbande von Gernot Gricksch (schon vertauscht)
Als die sinnlose Rede vorbei ist, treten wir ans Grab. Den Kübel mit Sand ignorieren wir. Wir werden unseren Freund nicht mit Dreck bewerfen. Stattdessen legen wir alle gleichzeitig, als hätten wir es wochenlang geübt, den Kopf zurück. Und dann spucken wir in hohem Bogen unsere Kirschkerne in das Grab. Der Pastor funkelt uns wütend an. Doch was weiß der schon. An seinem 40. Geburtstag steht Piet am Grab eines Freundes. Hier erinnert er sich an Prickel Pit und Schlaghosen, Miami Vice und Startbahn West, den ersten Kuss, die letzte Gehaltsabrechnung. Und Piet denkt an vier Jahrzehnte mit seinen besten Freunden: an die denkwürdige Geschichte der Kirschkernspuckerbande!
Note 1: Ein wahres Monatshighlight! Die Geschichte hat mich richtig bewegt und weckte viele Erinnerungen an meine Kindheit und Jugend. Manchmal konnte man herzhaft lachen, doch viele Dinge regten zum Nachdenken an oder stimmten sogar traurig. Toll fand ich, dass bis zum Ende offen bleibt, an wessen Grab die Freunde stehen. Für mich ein sehr lohnenswertes Buch!!
6. Das alte Kind von Zoe Beck (ausgeliehen von einer Freundin)
Carla: Es sind nur wenige Tage, die Carla von ihrem Kind getrennt im Krankenhaus verbringt - Tage, die alles verändern. Als die Schwester ihr das Baby in die Arme legt, stellt Carla entsetzt fest: Das ist gar nicht ihr Kind! Doch niemand glaubt ihr!
Fiona: Sie wacht in ihrer Badewanne auf. Kerzen stehen am Wannenrand, Blütenblätter schwimmen auf dem Wasser, das sich allmählich rot färbt - von ihrem Blut! Mit letzter Kraft schleppt sie sich zum Telefon. Im Krankenhaus behauptet sie, jemand hätte versucht, sie zu töten. Doch niemand glaubt ihr!
Note 2-3: Es war nicht schlecht geschrieben und es kam auch immer mal wieder Spannung auf. Aber auch in diesem Buch konnte ich mit keinem der Charaktere so richtig war werden, wodurch leider mein Lesevergnügung sehr geschmälert wurde. Werde das andere Buch von ihr nicht unbedingt lesen, es ist wohl der Vorgänger mit einigen gleichen Charakteren.
7. Ein letzter Sommer von Steve Tesich (schon vertauscht)
East-Chicago, 1969. Daniel Price, der 18-jährige Held und Ich Erzähler, schließt zusammen mit seinen Freunden Larry und Billy die Highschool ab. Die unbeschwerten Tage sind gezählt. Die Zukunft warte auf sie, wird den drei Freunden gesagt, aber sie haben keine Ahnung, wo. Vor ihnen liegt ein Sommer der Entscheidungen und viel schneller als erwartet trennen sich ihre Wege Billy wählt das ruhige Leben in East Chicago, Larry die Revolte und Daniel bleibt zunächst unentschlossen nur nicht, als er sich in die unergründliche Rachel verliebt. Sie ist für ihn das Versprechen einer großen weiten Welt, die Flucht aus den Konflikten seiner schönen, exotisch anmutenden Mutter mit seinem krebskranken, verbitterten Vater. Doch Daniels Liebesglück ist überschattet von einem Familiengeheimnis Rachels, das ihn immer tiefer in den Sog seiner widersprüchlichen Gefühle zieht.
Note 3-4: Ich hatte mir von diesem Buch viel mehr versprochen, nachdem ich so viele positive Rezis gelesen hatte. Leider habe ich mich nach dem ersten Drittel ziemlich durchgequält.
8. Der Joker von Markus Zusak (schon vertauscht)
In Eds Briefkasten liegt - eine Spielkarte. Ein Karo-Ass. Darauf stehen drei Adressen. Die Neugier treibt ihn hin zu diesen Orten, doch was er dort sieht, bestürzt ihn zutiefst: drei unerträglich schwere Schicksale, Menschen, die sich nicht selbst aus ihrem Elend befreien können. Etwas in Ed schreit: »Du musst handeln! Tu endlich was!« Dreimal fasst er sich ein Herz, dreimal verändert er Leben. Da flattert ihm die nächste Karte ins Haus. Wieder und wieder ergreift Ed die Initiative - doch wer ihn auf diese eigenartige Mission geschickt hat, ist ihm völlig schleierhaft. Eine Geschichte über Zivilcourage, ungeheuer spannend und mit viel Situationskomik erzählt.
Taxifahrer. Loser des Viertels, Inbegriff der Mittelmäßigkeit. Ein jämmerlicher Kartenspieler. Ein Verlierer. So denkt Ed über sich selbst. Bis zu dem Tag, als ein Bankraub seinem Leben eine andere Richtung gibt.
Note 1: Eines meiner August Highlights, ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Ein Buch das berührt und zum Nachdenken anregt!
9. Mefisto von Richard Montanari (schon vertauscht)
Sommer in Philadelphia. Doch die Ruhe trügt. Kevin Byrne, Detective der Mordkommission, und seine Partnerin Jessica Balzano werden zu einem bizarren Fall hinzu gerufen. Eine Frau ist ermordet worden, und ihr Todeskampf wurde von dem Mörder auf Video aufgenommen, hinein geschnitten in die berühmte Dusch-Szene aus Alfred Hitchcocks Psycho. Doch diesmal ist das Blut rot und das Messer real. Bald tauchen weitere Filmklassiker auf, in denen Mordszenen nachgestellt und nachträglich eingefügt wurden. Ist ein Verrückter am Werk, der die Filmgeschichte zum Hintergrund seiner perversen Fantasien macht?
Note 2: Auch in diesem Buch ist Spannung wieder groß geschrieben, und es macht Spaß, die Protagonisten näher kennen zu lernen. Ich finde, es empfiehlt sich aber, diese Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Der erste Band dieser Serie ist Cruzifix.
10. Die Tochter des Fotografen von Kim Edwards (2:1 in meinem TT-Regal)
Lexington, Kentucky, 1964: In einer stürmischen Winternacht entbindet der Arzt David seine hochschwangere Frau. Nach der Geburt eines kerngesunden Sohnes setzen die Wehen erneut ein, und dem Jungen folgt seine Zwillingsschwester nach. Dieses Kind ist behindert. In Sekundenschnelle trifft er eine Entscheidung, die sein ganzes Leben verändern wird: Während seine Frau Norah in Narkose liegt, bittet David die Krankenschwester Caroline, den Säugling stillschweigend in ein Heim zu bringen. Doch wie kann ein Mann weiterleben, der seiner Frau so etwas angetan hat und wie eine Frau, wenn ihr das Kind genommen wird?
Note 2: Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen. Es fing sehr stark an aber lies leider zur Mitte hin stark nach. Viele wichtige Themen wurden einfach nur angerissen. Vom Thema her war es m. E. aber sehr interessant.
11. Die Godin von Robert Hültner (schon vertauscht)
München in den frühen Zwanzigerjahren. Die junge Prostituierte Mia wird vergiftet in ihrer Kammer aufgefunden. Zunächst deutet alles auf Selbstmord aus Verzweiflung hin. Doch Paul Kajetan, ein aus dem Dienst entlassener Polizeiinspektor und seit kurzer Zeit mit Mia liiert, findet heraus, dass seine Freundin Opfer eines Verbrechens wurde. Seine Nachforschungen führen Kajetan in Mias Heimatdorf, wo er auch die "Godin", die Patin der Ermordeten findet und das Geheimnis einer schrecklichen Familientragödie lüftet. Robert Hültners Kriminalroman zeichnet sich durch viel Atmosphäre, einen ungewöhnlichen Plot und die hochinteressante Figur des Paul Kajetan aus. Der Autor wurde für sein Buch völlig zu Recht mit dem Deutschen Krimipreis und dem Glauserpreis ausgezeichnet.
Note 2-3: Für mich sehr verwirrend geschrieben mit vielen Handelssträngen. Zum Schluss hin wird es immer besser und wird auch sehr zufrieden stellend aufgeklärt. Gefallen hat mir der Münchner Dialekt, auch wenn man manchen Satz dadurch zweimal lesen musste.
1. Der Tod meiner Schwester von Diane Chamberlain (Wanderbuch)
Die Nacht war lau und Isabelle eine gute Schwimmerin. Warum also musste sie in jenem Sommer sterben? Eine packende Familiensaga um ein dunkles Geheimnis. Der Mord an ihrer Schwester vor über vierzig Jahren verfolgt die erfolgreiche Schriftstellerin Julienne Bauer immer noch. In einer warmen Sommernacht ertrank Isabelle im Meer vor dem Sommerhaus der Familie. An ihre eigene Rolle in jener Nacht kann sich Julie jedoch nicht mehr erinnern. Nun taucht nach so langer Zeit ein neuer Beweis dafür auf, dass damals der falsche Mann für den Mord verurteilt wurde und Julie muss sich ihren eigenen Ängsten und Schuldgefühlen stellen, um gemeinsam mit ihrem Kindheitsfreund Ethan herauszufinden, was damals wirklich geschah. Dabei entdecken sie Familiengeheimnisse, die besser im Verborgenen geblieben wären, aber auch Gefühle füreinander, die im Licht der Wahrheit endlich aufblühen können.
Note 1: Wie schon mein erstes Buch dieser Autorin, Das geheime Leben der CeeCee Wilkes, hat mich auch dieses wieder so in den Bann gezogen, dass ich es fast in einem Rutsch ausgelesen hatte. Hoffentlich werden noch viele ihrer Bücher ins Deutsche übersetzt.
2. Zwei alte Frauen von Velma Wallis (schon vertauscht)
Die Geschichte von zwei alten Indianerfrauen eines Nomadenvolkes hoch oben im Norden Alaskas.
In einem strengen Winter wird der Stamm von einer Hungersnot heimgesucht. Die Gruppe ist gezwungen, ihr Lager zu verlassen und auf Nahrungssuche zu gehen. Ihr Häuptling beschließt - wie es das Stammesgesetz vorsieht - die zwei alten Frauen, da sie unnütze Esser sind, zurückzulassen. Keiner wagt, gegen diesen Beschluss aufzubegehren. Doch allein in der Wildnis geschieht das Erstaunliche: Die beiden alten Frauen geben sich nicht auf. Ihr Überlebenswille siegt über ihren Zorn, und nach und nach besinnen sie sich auf ihre Fähigkeiten.
Eindringlich erzählt Velma Wallis in diesem Buch eine Legende nach, die sie von ihrer eigenen Mutter hörte und die in ihrem Stamm seit Generationen mündlich weitergegeben wird.
Note 2: Eine beeindruckende Geschichte, die meinem Erachten nach aber ein bisschen fesselnder erzählt werden könnte.
3. Die Töchter Allahs (schon vertauscht)
Geraldine Brooks arbeitete viele Jahre als Auslandskorrespondentin in der islamischen Welt und gewann auf diese Weise einen persönlichen Einblick in die Welt der moslemischen Frauen. Durch ihre Begegnungen mit Frauen aller Bevölkerungsschichten, von Jordaniens Königin Noor bis zur eritreischen Guerillafrau oder zu den Studentinnen der Universität Gaza - ist ihr ein breites Spektrum an Lebensformen begegnet, die sie vorurteilslos, aber nicht unkritisch schildert. Auf diese Weise gewinnt der Leser einen sehr direkten, ja bisweilen privaten Einblick in die verschiedenen Interpretationen der islamischen Lehre und die zum Teil sehr unterschiedlichen Lebensbedingungen, mit denen Frauen in der islamischen Welt zu Recht kommen müssen. Geraldine Brooks Blick ist offen und neugierig, aber nicht naiv: Sie sieht sehr wohl die engen Grenzen der Entfaltung, die diesen Frauen oft gesetzt sind, und lässt auch Rebellinnen und kritische Stimmen zu Wort kommen. Auch die Entwicklung der arabischen Länder in den vergangenen Jahrzehnten, die zunehmende Isolierung und Ausgrenzung der Frauen und die Radikalisierung des Fundamentalismus sind ein wichtiges Thema in diesem Buch.
Note 2: Sehr gut recherchiert und interessant geschrieben. Da ich schon einige Bücher in diese Richtung gelesen habe, hat sich für mich natürlich vieles wiederholt.
4. Mordshunger von Frank Schätzing (schon vertauscht)
Es geht um einen Mordfall, wie er in jedem "Tatort" passieren könnte: Die Millionärin Inka von Barneck wird mit durchgeschnittener Kehle in ihrer Wohnung gefunden. Verdächtig ist so ziemlich jede Person aus ihrem Bekanntenkreis - Ehemann, Tochter, Liebhaber, Geschäftspartnerin, Angestellte. Denn alle Welt hasste Inka von Barneck. Der pragmatische Kommissar Cüpper wird mit dem Fall betraut und wühlt sich systematisch durch die Fülle von Verdächtigen. Nebenbei entlockt er jedem, dem er begegnet, Rezepte für kulinarische Delikatessen.
Note 2: Nicht schlecht gemacht, alles in allem sehr stimmig und bis zum Schluss mit Spannung versehen, aber irgendwie wurde ich nicht so ganz warm mit dem Protagonisten. Ich hätte mir aber durchaus vorstellen können, dass man hieraus eine Serie mit weiteren Fällen und diesem Ermittler hätte basteln können. Aber dafür gibt sich wohl Herr Schätzing jetzt nicht mehr her ;-)
5. Die denkwürdige Geschichte der Kirschkernspuckerbande von Gernot Gricksch (schon vertauscht)
Als die sinnlose Rede vorbei ist, treten wir ans Grab. Den Kübel mit Sand ignorieren wir. Wir werden unseren Freund nicht mit Dreck bewerfen. Stattdessen legen wir alle gleichzeitig, als hätten wir es wochenlang geübt, den Kopf zurück. Und dann spucken wir in hohem Bogen unsere Kirschkerne in das Grab. Der Pastor funkelt uns wütend an. Doch was weiß der schon. An seinem 40. Geburtstag steht Piet am Grab eines Freundes. Hier erinnert er sich an Prickel Pit und Schlaghosen, Miami Vice und Startbahn West, den ersten Kuss, die letzte Gehaltsabrechnung. Und Piet denkt an vier Jahrzehnte mit seinen besten Freunden: an die denkwürdige Geschichte der Kirschkernspuckerbande!
Note 1: Ein wahres Monatshighlight! Die Geschichte hat mich richtig bewegt und weckte viele Erinnerungen an meine Kindheit und Jugend. Manchmal konnte man herzhaft lachen, doch viele Dinge regten zum Nachdenken an oder stimmten sogar traurig. Toll fand ich, dass bis zum Ende offen bleibt, an wessen Grab die Freunde stehen. Für mich ein sehr lohnenswertes Buch!!
6. Das alte Kind von Zoe Beck (ausgeliehen von einer Freundin)
Carla: Es sind nur wenige Tage, die Carla von ihrem Kind getrennt im Krankenhaus verbringt - Tage, die alles verändern. Als die Schwester ihr das Baby in die Arme legt, stellt Carla entsetzt fest: Das ist gar nicht ihr Kind! Doch niemand glaubt ihr!
Fiona: Sie wacht in ihrer Badewanne auf. Kerzen stehen am Wannenrand, Blütenblätter schwimmen auf dem Wasser, das sich allmählich rot färbt - von ihrem Blut! Mit letzter Kraft schleppt sie sich zum Telefon. Im Krankenhaus behauptet sie, jemand hätte versucht, sie zu töten. Doch niemand glaubt ihr!
Note 2-3: Es war nicht schlecht geschrieben und es kam auch immer mal wieder Spannung auf. Aber auch in diesem Buch konnte ich mit keinem der Charaktere so richtig war werden, wodurch leider mein Lesevergnügung sehr geschmälert wurde. Werde das andere Buch von ihr nicht unbedingt lesen, es ist wohl der Vorgänger mit einigen gleichen Charakteren.
7. Ein letzter Sommer von Steve Tesich (schon vertauscht)
East-Chicago, 1969. Daniel Price, der 18-jährige Held und Ich Erzähler, schließt zusammen mit seinen Freunden Larry und Billy die Highschool ab. Die unbeschwerten Tage sind gezählt. Die Zukunft warte auf sie, wird den drei Freunden gesagt, aber sie haben keine Ahnung, wo. Vor ihnen liegt ein Sommer der Entscheidungen und viel schneller als erwartet trennen sich ihre Wege Billy wählt das ruhige Leben in East Chicago, Larry die Revolte und Daniel bleibt zunächst unentschlossen nur nicht, als er sich in die unergründliche Rachel verliebt. Sie ist für ihn das Versprechen einer großen weiten Welt, die Flucht aus den Konflikten seiner schönen, exotisch anmutenden Mutter mit seinem krebskranken, verbitterten Vater. Doch Daniels Liebesglück ist überschattet von einem Familiengeheimnis Rachels, das ihn immer tiefer in den Sog seiner widersprüchlichen Gefühle zieht.
Note 3-4: Ich hatte mir von diesem Buch viel mehr versprochen, nachdem ich so viele positive Rezis gelesen hatte. Leider habe ich mich nach dem ersten Drittel ziemlich durchgequält.
8. Der Joker von Markus Zusak (schon vertauscht)
In Eds Briefkasten liegt - eine Spielkarte. Ein Karo-Ass. Darauf stehen drei Adressen. Die Neugier treibt ihn hin zu diesen Orten, doch was er dort sieht, bestürzt ihn zutiefst: drei unerträglich schwere Schicksale, Menschen, die sich nicht selbst aus ihrem Elend befreien können. Etwas in Ed schreit: »Du musst handeln! Tu endlich was!« Dreimal fasst er sich ein Herz, dreimal verändert er Leben. Da flattert ihm die nächste Karte ins Haus. Wieder und wieder ergreift Ed die Initiative - doch wer ihn auf diese eigenartige Mission geschickt hat, ist ihm völlig schleierhaft. Eine Geschichte über Zivilcourage, ungeheuer spannend und mit viel Situationskomik erzählt.
Taxifahrer. Loser des Viertels, Inbegriff der Mittelmäßigkeit. Ein jämmerlicher Kartenspieler. Ein Verlierer. So denkt Ed über sich selbst. Bis zu dem Tag, als ein Bankraub seinem Leben eine andere Richtung gibt.
Note 1: Eines meiner August Highlights, ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Ein Buch das berührt und zum Nachdenken anregt!
9. Mefisto von Richard Montanari (schon vertauscht)
Sommer in Philadelphia. Doch die Ruhe trügt. Kevin Byrne, Detective der Mordkommission, und seine Partnerin Jessica Balzano werden zu einem bizarren Fall hinzu gerufen. Eine Frau ist ermordet worden, und ihr Todeskampf wurde von dem Mörder auf Video aufgenommen, hinein geschnitten in die berühmte Dusch-Szene aus Alfred Hitchcocks Psycho. Doch diesmal ist das Blut rot und das Messer real. Bald tauchen weitere Filmklassiker auf, in denen Mordszenen nachgestellt und nachträglich eingefügt wurden. Ist ein Verrückter am Werk, der die Filmgeschichte zum Hintergrund seiner perversen Fantasien macht?
Note 2: Auch in diesem Buch ist Spannung wieder groß geschrieben, und es macht Spaß, die Protagonisten näher kennen zu lernen. Ich finde, es empfiehlt sich aber, diese Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Der erste Band dieser Serie ist Cruzifix.
10. Die Tochter des Fotografen von Kim Edwards (2:1 in meinem TT-Regal)
Lexington, Kentucky, 1964: In einer stürmischen Winternacht entbindet der Arzt David seine hochschwangere Frau. Nach der Geburt eines kerngesunden Sohnes setzen die Wehen erneut ein, und dem Jungen folgt seine Zwillingsschwester nach. Dieses Kind ist behindert. In Sekundenschnelle trifft er eine Entscheidung, die sein ganzes Leben verändern wird: Während seine Frau Norah in Narkose liegt, bittet David die Krankenschwester Caroline, den Säugling stillschweigend in ein Heim zu bringen. Doch wie kann ein Mann weiterleben, der seiner Frau so etwas angetan hat und wie eine Frau, wenn ihr das Kind genommen wird?
Note 2: Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen. Es fing sehr stark an aber lies leider zur Mitte hin stark nach. Viele wichtige Themen wurden einfach nur angerissen. Vom Thema her war es m. E. aber sehr interessant.
11. Die Godin von Robert Hültner (schon vertauscht)
München in den frühen Zwanzigerjahren. Die junge Prostituierte Mia wird vergiftet in ihrer Kammer aufgefunden. Zunächst deutet alles auf Selbstmord aus Verzweiflung hin. Doch Paul Kajetan, ein aus dem Dienst entlassener Polizeiinspektor und seit kurzer Zeit mit Mia liiert, findet heraus, dass seine Freundin Opfer eines Verbrechens wurde. Seine Nachforschungen führen Kajetan in Mias Heimatdorf, wo er auch die "Godin", die Patin der Ermordeten findet und das Geheimnis einer schrecklichen Familientragödie lüftet. Robert Hültners Kriminalroman zeichnet sich durch viel Atmosphäre, einen ungewöhnlichen Plot und die hochinteressante Figur des Paul Kajetan aus. Der Autor wurde für sein Buch völlig zu Recht mit dem Deutschen Krimipreis und dem Glauserpreis ausgezeichnet.
Note 2-3: Für mich sehr verwirrend geschrieben mit vielen Handelssträngen. Zum Schluss hin wird es immer besser und wird auch sehr zufrieden stellend aufgeklärt. Gefallen hat mir der Münchner Dialekt, auch wenn man manchen Satz dadurch zweimal lesen musste.
30.08.2010 08:00:50
(9873 Beiträge)
ups ... eins hatte ich noch vergessen ;-)
Die kurze Geschichte des Traktors auf ukrainisch von Marina Lewycka (schon versprochen)
Das Übel trägt einen Namen: Valentina! -- Seit die vollbusige, wasserstoffblonde Ukrainerin in Vater Nikolais Leben trat, schwebt der 84-Jährige Witwer im siebten Testosteron-Himmel. Der Alte verfasst selbstgefertigte Gedichte, lässt die Wohnung vergammeln und trägt Spendierhosen in Übergröße. Lediglich die "Hydraulik" gewisser Körperpartien bereitet ihm Kummer. Was Wunder, zählt die Angebetete gerade mal süße sechsunddreißig. Nikolais verfeindete Töchter Vera und Nadeshda (die Ich-Erzählerin des Romans), riechen den Braten der Scheinehe zum Zwecke der Einbürgerung und beginnen sich ums väterliche Erbe zu sorgen.
Man lasse sich nicht blenden von dem an sozialistische Plakatkunst erinnernden Coverdesign, das eine ukrainisch-britische Immigrantenburleske erwarten lässt. Unter dem Komödienton schlummern dramatische Elemente und eine Familiengeschichte, die manches Lachen verstummen lässt. Die gebürtige Ukrainerin und heute in England lebende Marina Lewycka streut in ihre Kampfhandlungen zweier Schwestern gegen die "böse Stiefmutter" immer wieder historische Einsprengsel, so die Verfolgung ihrer Familie durch Stalin und dessen gezielt herbeigeführte Hungersnot, die die Ukraine unterwerfen sollte und Millionen Tote forderte. Am Beispiel der gierigen Valentina werden auch die dubiosen Glücksverheißungen des Westens offenbar -- exemplarisch hierfür, die Busenvergrößerung, die der spendable Altbräutigam als Einstandsgeschenk springen lässt. Doch die Wunschliste der toughen Braut war noch lang!
Vera und Nadeshda, diese Hochgebildeten, scheinen ihre radebrechende Meisterin in Pink, Mini und Kunstpelz gefunden zu haben. Der völlig desillusionierte Vater steht vorm Ruin, am frisch gelieferten Busen laben sich andere, und alle Pläne, die Ehe für ungültig zu erklären, scheitern an der Tücke Valentinas und der Trägheit britischer Behörden. Trost findet der gehörnte Nikolai nur in seinem Lebensprojekt, der "Geschichte des Traktors auf Ukrainisch", einer klugen und traurigen Reflexion über die beginnende Industrialisierung und den Verlust der eigenen Scholle.
Doch auch seine Töchter waren nicht untätig. Beim Durchstöbern des Elternhauses nach belastendem Valentina-Material tauchen brisante Dokumente auf, die die gesamte Familiengeschichte schlagartig ins Wanken bringen. Valentinas ultimatives Gastgeschenk .
Note 4: Leider hat mir dieses Buch so gar nicht gefallen, aber immer nach einem Sinn gesucht und ihn leider nicht gefunden.
Die kurze Geschichte des Traktors auf ukrainisch von Marina Lewycka (schon versprochen)
Das Übel trägt einen Namen: Valentina! -- Seit die vollbusige, wasserstoffblonde Ukrainerin in Vater Nikolais Leben trat, schwebt der 84-Jährige Witwer im siebten Testosteron-Himmel. Der Alte verfasst selbstgefertigte Gedichte, lässt die Wohnung vergammeln und trägt Spendierhosen in Übergröße. Lediglich die "Hydraulik" gewisser Körperpartien bereitet ihm Kummer. Was Wunder, zählt die Angebetete gerade mal süße sechsunddreißig. Nikolais verfeindete Töchter Vera und Nadeshda (die Ich-Erzählerin des Romans), riechen den Braten der Scheinehe zum Zwecke der Einbürgerung und beginnen sich ums väterliche Erbe zu sorgen.
Man lasse sich nicht blenden von dem an sozialistische Plakatkunst erinnernden Coverdesign, das eine ukrainisch-britische Immigrantenburleske erwarten lässt. Unter dem Komödienton schlummern dramatische Elemente und eine Familiengeschichte, die manches Lachen verstummen lässt. Die gebürtige Ukrainerin und heute in England lebende Marina Lewycka streut in ihre Kampfhandlungen zweier Schwestern gegen die "böse Stiefmutter" immer wieder historische Einsprengsel, so die Verfolgung ihrer Familie durch Stalin und dessen gezielt herbeigeführte Hungersnot, die die Ukraine unterwerfen sollte und Millionen Tote forderte. Am Beispiel der gierigen Valentina werden auch die dubiosen Glücksverheißungen des Westens offenbar -- exemplarisch hierfür, die Busenvergrößerung, die der spendable Altbräutigam als Einstandsgeschenk springen lässt. Doch die Wunschliste der toughen Braut war noch lang!
Vera und Nadeshda, diese Hochgebildeten, scheinen ihre radebrechende Meisterin in Pink, Mini und Kunstpelz gefunden zu haben. Der völlig desillusionierte Vater steht vorm Ruin, am frisch gelieferten Busen laben sich andere, und alle Pläne, die Ehe für ungültig zu erklären, scheitern an der Tücke Valentinas und der Trägheit britischer Behörden. Trost findet der gehörnte Nikolai nur in seinem Lebensprojekt, der "Geschichte des Traktors auf Ukrainisch", einer klugen und traurigen Reflexion über die beginnende Industrialisierung und den Verlust der eigenen Scholle.
Doch auch seine Töchter waren nicht untätig. Beim Durchstöbern des Elternhauses nach belastendem Valentina-Material tauchen brisante Dokumente auf, die die gesamte Familiengeschichte schlagartig ins Wanken bringen. Valentinas ultimatives Gastgeschenk .
Note 4: Leider hat mir dieses Buch so gar nicht gefallen, aber immer nach einem Sinn gesucht und ihn leider nicht gefunden.
30.08.2010 08:09:24
Mitglied gelöscht
1) Ginsberg, Allen - Howl and other poems
Ich bin hin und weg. Seit meinem Literatur- und Medienseminar über die Beatgeneration und James Dean halte ich Ginbsberg, Kerouac und co. für wahre Genies.
Ich empfehle übrigens das Original. Die deutsche Übersetzung "Geheul" kommt nicht an die Intensität ran.
2) Dickens, Charles - Oliver Twist
Wieder ein Buch aus der Reihe 'Klassiker, deren Hype ich nicht nachvollziehen kann'. Ich fands weder interessant noch sprachlich ansprechend (die englische Version)
3) Kracht, Christian - Faserland
Zum fünften Mal gelesen mitlerweile. Und ich weiß immer noch nicht ob ich den Protagonisten eher ätzend finde oder faszinierend.
4) Hornby, Nick - How to be good
Kurzweilig, aber kein Vergleich zu High Fidelity oder A long way down
5) Nabokov, Vladimir - Lolita
Ich habs weggeworfen als ich fertig war. Nabokov ist gut. Aber so viele Aggressionen wie mir während der Lektüre gekommen sind konnte ich nicht anders bündeln.
6) Gaarder, Jostein - Sofies Welt
Einfach ein schönes Buch. Habs zum zweiten Mal gelesen. Das erste Mal mit ca. 13. Da war es natürlich noch zusätzlich interessant etwas neues über Philosophie zu lernen. Mit etwas umfangreicherem Wissen sind die Zusammenhänge meiner Meinung nach zu stark vereinfacht dargestellt. Aber für Jugendliche ein guter Überblick.
7) Brecht, Bertolt - Dansen
Langsam gewinne ich Brecht lieb.
8) Coetzee, J. M. - Disgrace
Eins der besten Bücher des Monats, obwohl mir der Protagonist oft nicht ganz klar erscheint. Gut finde ich die Verknüpfungen zu Byron. Nicht ganz nachvollziehbar finde ich das Handeln der Tochter. Das liegt aber wohl an kulturellen Unterschieden.
9) Larsson, Stieg - Verblendung
Ist seinen Hype wert. Definitiv.
10) Popp, Georg - Die Großen der Welt
Kurzbiographien über große Persönlichkeiten. Die Auswahl hat mich oft ein wenig verwundert. Aber so verständlich geschrieben, dass ich mir gut vorstellen kann die ein oder andere Biographie in meinen Unterricht einzubauen.
Ich bin hin und weg. Seit meinem Literatur- und Medienseminar über die Beatgeneration und James Dean halte ich Ginbsberg, Kerouac und co. für wahre Genies.
Ich empfehle übrigens das Original. Die deutsche Übersetzung "Geheul" kommt nicht an die Intensität ran.
2) Dickens, Charles - Oliver Twist
Wieder ein Buch aus der Reihe 'Klassiker, deren Hype ich nicht nachvollziehen kann'. Ich fands weder interessant noch sprachlich ansprechend (die englische Version)
3) Kracht, Christian - Faserland
Zum fünften Mal gelesen mitlerweile. Und ich weiß immer noch nicht ob ich den Protagonisten eher ätzend finde oder faszinierend.
4) Hornby, Nick - How to be good
Kurzweilig, aber kein Vergleich zu High Fidelity oder A long way down
5) Nabokov, Vladimir - Lolita
Ich habs weggeworfen als ich fertig war. Nabokov ist gut. Aber so viele Aggressionen wie mir während der Lektüre gekommen sind konnte ich nicht anders bündeln.
6) Gaarder, Jostein - Sofies Welt
Einfach ein schönes Buch. Habs zum zweiten Mal gelesen. Das erste Mal mit ca. 13. Da war es natürlich noch zusätzlich interessant etwas neues über Philosophie zu lernen. Mit etwas umfangreicherem Wissen sind die Zusammenhänge meiner Meinung nach zu stark vereinfacht dargestellt. Aber für Jugendliche ein guter Überblick.
7) Brecht, Bertolt - Dansen
Langsam gewinne ich Brecht lieb.
8) Coetzee, J. M. - Disgrace
Eins der besten Bücher des Monats, obwohl mir der Protagonist oft nicht ganz klar erscheint. Gut finde ich die Verknüpfungen zu Byron. Nicht ganz nachvollziehbar finde ich das Handeln der Tochter. Das liegt aber wohl an kulturellen Unterschieden.
9) Larsson, Stieg - Verblendung
Ist seinen Hype wert. Definitiv.
10) Popp, Georg - Die Großen der Welt
Kurzbiographien über große Persönlichkeiten. Die Auswahl hat mich oft ein wenig verwundert. Aber so verständlich geschrieben, dass ich mir gut vorstellen kann die ein oder andere Biographie in meinen Unterricht einzubauen.
30.08.2010 10:22:45
(4559 Beiträge)
1. DAS VERLORENE SYMBOL: Dan Brown
Note 1
Endlich mal wieder ein Highlight! Ich fand das Buch sehr unterhaltsam und habe es verschlungen, obwohl das Ende zugegebenermaßen vorhersehbar ist. Mir gefallen Browns Charaktere und der flüssige Schreibstil (der natürlich auch dem Übersetzer zu verdanken ist).
Washington, D.C.: In der amerikanischen Hauptstadt liegt ein sorgsam gehütetes Geheimnis verborgen, und ein Mann ist bereit, dafür zu töten. Doch dazu benötigt er die Unterstützung eines Menschen, der ihm freiwillig niemals helfen würde: Robert Langdon, Harvard-Professor und Experte für die Entschlüsselung und Deutung mysteriöser Symbole. Nur ein finsterer Plan ermöglicht es, Robert Langdon in die Geschichte hineinzuziehen. Fortan jagt der Professor über die berühmten Schauplätze der Hauptstadt, doch die wahren Geheimnisse sind in dunklen Kammern, Tempeln und Tunneln verborgen. Orte, die vor ihm kaum jemand betreten hat. Und er jagt nicht nur - er wird selbst zum Gejagten. Denn das Rätsel, das nur er zu lösen vermag, ist für viele Kreise von größter Bedeutung - im Guten wie im Bösen. Zwölf Stunden bleiben Robert Langdon, um seine Aufgabe zu erfüllen. Danach wird die Welt, die wir kennen, eine andere sein.
2. DIE SPIDERWICK-GEHEIMNISSE: DIE RACHE DER KOBOLDE: DiTerlizzi, Black
Note 3
Schön illustriert und angenehm zu lesen.
Jared und seine Geschwister Simon und Mallory haben in dem alten Haus, in dem sie seit Kurzem wohnen, eine geheimnisvolle Entdeckung gemacht: Arthur Spiderwicks Handbuch der magischen Geschöpfe! Plötzlich eröffnet sich den Kindern eine Welt voller Magie und Zauberwesen - doch nicht alle sind ihnen freundlich gesonnen.
In Trümmern! Das Haus der Familie Grace ist völlig verwüstet, ihre Mutter entführt! Jared, Simon und Mallory begeben sich in das Reich des schrecklichen Herrschers der Kobolde, Mulgarath, der auch das Magische Handbuch in seiner Gewalt hat.
3. THE SEEMS/DER SCHEIN: F. B. DRANES ERSTER AUFTRAG: John Hulme
Note 3plus
Interessantes Jugendbuch, erfrischend anders, aber etwas anstrengend zu lesen.
Als Ferdinand Becker Drane mit zwölf Jahren als jüngster Reparant aller Zeiten seinen Job antritt, geht es nicht darum, ein bisschen Schönwetter zu machen. Denn Regen und Sonnenschein koordinieren, Gerüche mit dem richtigen Aroma versehen, die Zeit in Bewegung halten. Dafür sorgen schon unzählige Arbeiter von SCHEIN: der Ort, von dem aus die Welt gestaltet wird. Aber geht in SCHEIN etwas schief, schlägt die Stunde der Reparanten!
Ausgerechnet Beckers erster Auftrag ist einer der gefährlichsten aller Zeiten: Die Welt steht am Rande eines Zusammenbruchs. Fieberhaft sucht man in SCHEIN den Fehler im System. Sind Saboteure am Werk? Als Becker endlich zum Kern der Katastrophe vordringt, ist es fast zu spät.
Vorgelesen:
1. GESPENSTERJÄGER (Sammelband): Cornelia Funke
Note 1
Ein wunderbares Buch, unterhaltsam, spannend, kurzweilig und prima auch zum Vorlesen! Die Charaktere sind unverwechselbar und humorvoll. Unseretwegen kann sie gern mehr Gespensterjägerbücher veröffentlichen, denn leider gibt es nur die vier in diesem Sammelband enthaltenen.
Unheimliche Schreie in der Nacht? Geheimnisvolle Spukerscheinungen? Kein Problem für das unschlagbare Gepensterjäger-Team! Tom Tomsky, Hedwig Kümmelsaft und das Gespenst Hugo sind Gruselexperten: Egal, ob sie eisige Spuren verfolgen, bedrohliche Feuergeister jagen, eine Gruselburg erkunden oder im Moor gefährlichen Gespenstern begegnen, sie sind immer bereit dem Spuk ein Ende zu machen. Doch einfach ist das nicht, denn die Geister halten für das Team immer wieder schreckliche Überraschungen bereit.
2. JEREMY JAMES ODER ELEFANTEN SITZEN NICHT AUF AUTOS: David Henry Wilson
Note 3
Schöne Geschichten, aber der Humor ist eher etwas für die erwachsenen Vorleser und für die Kinder noch nicht so erkennbar.
Wenn Mama sagt, dass Elefanten nicht auf Autos sitzen, dann sitzen Elefanten eben nicht auf Autos. Aber auf Papas Auto sitzt nun mal ein Dickhäuter, das kann Jeremy James genau sehen. Doch wenn ihm - wie üblich - mal wieder keiner glaubt, wegen seiner angeblich so blühenden Fantasie, dann ist das Auto eben platt gedrückt. Selbst schuld!
3. DER MONDSCHEINDRACHE: Cornelia Funke
Note 2-
Nettes Buch für Leseanfänger, farbig illustriert.
Schon mal was von Mondscheinzauber gehört? Nein? Philipp auch nicht. Bis eines Nachts dieser gemeine Weisse Ritter einen armen Drachen durch sein Zimmer jagt. Plötzlich ist Philipp nur noch daumengross und muss sich gemeinsam mit dem Drachen vor dem wütenden Ritter verstecken.
4. DAS KLEINE GESPENST: Otfried Preußler
Note 1
Wunderbar, unterhaltsam und einfach schön.
Ein Nachtgespenst in Nöten!
Wegen einer Kirchturmreparatur bleibt die Uhr 12 Stunden lang stehen und schlägt am Mittag Mitternacht. Zeit für das kleine Gespenst aufzustehen. Durch das Sonnenlicht wird aus dem weißen Nachtgespenst ein schwarzes Taggespenst. Was das für Verwirrung stiftet! Herbert, Günther und Jutta blickten verwundert im Garten umher. Sie konnten sich nicht erklären, wer da zu ihnen gesprochen hatte. Jutta stieß einen kleinen Schrei aus, als sie die schwarze Gestalt mit den weißen Augen entdeckte, die langsam hinter der Fliederhecke hervorgeschwebt kam und ihnen zuwinkte. "Ui, seht doch, der Schwarze Unbekannte!" "So nennt man mich leider in Eulenberg", sagte das kleine Gespenst. "Und ich weiß leider auch, dass mich alle Leute im Städtchen fürchten. Dabei bin ich nichts als ein unglückseliges kleines Gespenst, und es tut mir entsetzlich Leid, dass ich gestern beim Festspiel dazwischengefahren bin."
5. DER KLEINE DRACHE KOKOSNUSS UND DAS GEHEIMNIS DER MUMIE: Ingo Siegner
Note 2
Spannend, lustig und toll illustriert.
Der kleine Drache Kokosnuss auf den Spuren der Pharaonen
Der kleine Drache Kokosnuss ist schon ganz aufgeregt: Der berühmte Professor Champignon kommt in die Drachenschule und erzählt von den Geheimnissen des alten Ägyptens! Matilda und Oskar können da nur müde gähnen. Doch dann sind auch sie mit einem Mal hellwach - denn der schusselige Wissenschaftler ist drauf und dran, das Rätsel der geheimen Pharaonen-Grabkammer zu lösen. Und Kokosnuss weiß, wo sich der dazu fehlende Drachenstein befindet. Gemeinsam machen sie sich auf die Reise zu den Pyramiden. Da wird Champignon plötzlich von zwei fiesen Grabräubern gekidnappt! Doch die haben die Rechnung ohne Kokosnuss & Co. Gemacht.
6. PIPPI FINDET EINEN SPUNK: Astrid Lindgren
Note 3plus
Ein nettes Pippi-Abenteuer in Bilderbuchform, es gibt allerdings schönere Geschichten mit und über Pippi.
Pippi Langstrumpf hat ein funkelnagelneues Wort gefunden: Spunk! Aber was bedeutet das? Zusammen mit Tommy und Annika reitet sie in die Stadt, um mehr zu erfahren. Aber weder in der Konditorei noch im Eisenwarengeschäft oder beim Doktor kann man Pippi sagen, was ein Spunk ist. Doch Pippi wäre nicht Pippi, wenn sie es nicht doch noch herausfindet!
7. RITTER ROST: Jörg Hilbert (Buch mit CD, Kindermusical)
Note 3plus
Es war interessant, Buch und CD miteinander zu verbinden. Kurzweilig war es auch, aber nicht überwältigend.
Fantasie, Humor und viel Musik sind das Geheimrezept der Ritter Rost Musicals. In diesem Band soll der feige Ritter Rost gegen den rotzfrechen Drachen Koks kämpfen. Auf der im Buch enthaltenen CD sind viele Songs zu finden, die man mitsingen, nachspielen oder einfach nur anhören kann.
Note 1
Endlich mal wieder ein Highlight! Ich fand das Buch sehr unterhaltsam und habe es verschlungen, obwohl das Ende zugegebenermaßen vorhersehbar ist. Mir gefallen Browns Charaktere und der flüssige Schreibstil (der natürlich auch dem Übersetzer zu verdanken ist).
Washington, D.C.: In der amerikanischen Hauptstadt liegt ein sorgsam gehütetes Geheimnis verborgen, und ein Mann ist bereit, dafür zu töten. Doch dazu benötigt er die Unterstützung eines Menschen, der ihm freiwillig niemals helfen würde: Robert Langdon, Harvard-Professor und Experte für die Entschlüsselung und Deutung mysteriöser Symbole. Nur ein finsterer Plan ermöglicht es, Robert Langdon in die Geschichte hineinzuziehen. Fortan jagt der Professor über die berühmten Schauplätze der Hauptstadt, doch die wahren Geheimnisse sind in dunklen Kammern, Tempeln und Tunneln verborgen. Orte, die vor ihm kaum jemand betreten hat. Und er jagt nicht nur - er wird selbst zum Gejagten. Denn das Rätsel, das nur er zu lösen vermag, ist für viele Kreise von größter Bedeutung - im Guten wie im Bösen. Zwölf Stunden bleiben Robert Langdon, um seine Aufgabe zu erfüllen. Danach wird die Welt, die wir kennen, eine andere sein.
2. DIE SPIDERWICK-GEHEIMNISSE: DIE RACHE DER KOBOLDE: DiTerlizzi, Black
Note 3
Schön illustriert und angenehm zu lesen.
Jared und seine Geschwister Simon und Mallory haben in dem alten Haus, in dem sie seit Kurzem wohnen, eine geheimnisvolle Entdeckung gemacht: Arthur Spiderwicks Handbuch der magischen Geschöpfe! Plötzlich eröffnet sich den Kindern eine Welt voller Magie und Zauberwesen - doch nicht alle sind ihnen freundlich gesonnen.
In Trümmern! Das Haus der Familie Grace ist völlig verwüstet, ihre Mutter entführt! Jared, Simon und Mallory begeben sich in das Reich des schrecklichen Herrschers der Kobolde, Mulgarath, der auch das Magische Handbuch in seiner Gewalt hat.
3. THE SEEMS/DER SCHEIN: F. B. DRANES ERSTER AUFTRAG: John Hulme
Note 3plus
Interessantes Jugendbuch, erfrischend anders, aber etwas anstrengend zu lesen.
Als Ferdinand Becker Drane mit zwölf Jahren als jüngster Reparant aller Zeiten seinen Job antritt, geht es nicht darum, ein bisschen Schönwetter zu machen. Denn Regen und Sonnenschein koordinieren, Gerüche mit dem richtigen Aroma versehen, die Zeit in Bewegung halten. Dafür sorgen schon unzählige Arbeiter von SCHEIN: der Ort, von dem aus die Welt gestaltet wird. Aber geht in SCHEIN etwas schief, schlägt die Stunde der Reparanten!
Ausgerechnet Beckers erster Auftrag ist einer der gefährlichsten aller Zeiten: Die Welt steht am Rande eines Zusammenbruchs. Fieberhaft sucht man in SCHEIN den Fehler im System. Sind Saboteure am Werk? Als Becker endlich zum Kern der Katastrophe vordringt, ist es fast zu spät.
Vorgelesen:
1. GESPENSTERJÄGER (Sammelband): Cornelia Funke
Note 1
Ein wunderbares Buch, unterhaltsam, spannend, kurzweilig und prima auch zum Vorlesen! Die Charaktere sind unverwechselbar und humorvoll. Unseretwegen kann sie gern mehr Gespensterjägerbücher veröffentlichen, denn leider gibt es nur die vier in diesem Sammelband enthaltenen.
Unheimliche Schreie in der Nacht? Geheimnisvolle Spukerscheinungen? Kein Problem für das unschlagbare Gepensterjäger-Team! Tom Tomsky, Hedwig Kümmelsaft und das Gespenst Hugo sind Gruselexperten: Egal, ob sie eisige Spuren verfolgen, bedrohliche Feuergeister jagen, eine Gruselburg erkunden oder im Moor gefährlichen Gespenstern begegnen, sie sind immer bereit dem Spuk ein Ende zu machen. Doch einfach ist das nicht, denn die Geister halten für das Team immer wieder schreckliche Überraschungen bereit.
2. JEREMY JAMES ODER ELEFANTEN SITZEN NICHT AUF AUTOS: David Henry Wilson
Note 3
Schöne Geschichten, aber der Humor ist eher etwas für die erwachsenen Vorleser und für die Kinder noch nicht so erkennbar.
Wenn Mama sagt, dass Elefanten nicht auf Autos sitzen, dann sitzen Elefanten eben nicht auf Autos. Aber auf Papas Auto sitzt nun mal ein Dickhäuter, das kann Jeremy James genau sehen. Doch wenn ihm - wie üblich - mal wieder keiner glaubt, wegen seiner angeblich so blühenden Fantasie, dann ist das Auto eben platt gedrückt. Selbst schuld!
3. DER MONDSCHEINDRACHE: Cornelia Funke
Note 2-
Nettes Buch für Leseanfänger, farbig illustriert.
Schon mal was von Mondscheinzauber gehört? Nein? Philipp auch nicht. Bis eines Nachts dieser gemeine Weisse Ritter einen armen Drachen durch sein Zimmer jagt. Plötzlich ist Philipp nur noch daumengross und muss sich gemeinsam mit dem Drachen vor dem wütenden Ritter verstecken.
4. DAS KLEINE GESPENST: Otfried Preußler
Note 1
Wunderbar, unterhaltsam und einfach schön.
Ein Nachtgespenst in Nöten!
Wegen einer Kirchturmreparatur bleibt die Uhr 12 Stunden lang stehen und schlägt am Mittag Mitternacht. Zeit für das kleine Gespenst aufzustehen. Durch das Sonnenlicht wird aus dem weißen Nachtgespenst ein schwarzes Taggespenst. Was das für Verwirrung stiftet! Herbert, Günther und Jutta blickten verwundert im Garten umher. Sie konnten sich nicht erklären, wer da zu ihnen gesprochen hatte. Jutta stieß einen kleinen Schrei aus, als sie die schwarze Gestalt mit den weißen Augen entdeckte, die langsam hinter der Fliederhecke hervorgeschwebt kam und ihnen zuwinkte. "Ui, seht doch, der Schwarze Unbekannte!" "So nennt man mich leider in Eulenberg", sagte das kleine Gespenst. "Und ich weiß leider auch, dass mich alle Leute im Städtchen fürchten. Dabei bin ich nichts als ein unglückseliges kleines Gespenst, und es tut mir entsetzlich Leid, dass ich gestern beim Festspiel dazwischengefahren bin."
5. DER KLEINE DRACHE KOKOSNUSS UND DAS GEHEIMNIS DER MUMIE: Ingo Siegner
Note 2
Spannend, lustig und toll illustriert.
Der kleine Drache Kokosnuss auf den Spuren der Pharaonen
Der kleine Drache Kokosnuss ist schon ganz aufgeregt: Der berühmte Professor Champignon kommt in die Drachenschule und erzählt von den Geheimnissen des alten Ägyptens! Matilda und Oskar können da nur müde gähnen. Doch dann sind auch sie mit einem Mal hellwach - denn der schusselige Wissenschaftler ist drauf und dran, das Rätsel der geheimen Pharaonen-Grabkammer zu lösen. Und Kokosnuss weiß, wo sich der dazu fehlende Drachenstein befindet. Gemeinsam machen sie sich auf die Reise zu den Pyramiden. Da wird Champignon plötzlich von zwei fiesen Grabräubern gekidnappt! Doch die haben die Rechnung ohne Kokosnuss & Co. Gemacht.
6. PIPPI FINDET EINEN SPUNK: Astrid Lindgren
Note 3plus
Ein nettes Pippi-Abenteuer in Bilderbuchform, es gibt allerdings schönere Geschichten mit und über Pippi.
Pippi Langstrumpf hat ein funkelnagelneues Wort gefunden: Spunk! Aber was bedeutet das? Zusammen mit Tommy und Annika reitet sie in die Stadt, um mehr zu erfahren. Aber weder in der Konditorei noch im Eisenwarengeschäft oder beim Doktor kann man Pippi sagen, was ein Spunk ist. Doch Pippi wäre nicht Pippi, wenn sie es nicht doch noch herausfindet!
7. RITTER ROST: Jörg Hilbert (Buch mit CD, Kindermusical)
Note 3plus
Es war interessant, Buch und CD miteinander zu verbinden. Kurzweilig war es auch, aber nicht überwältigend.
Fantasie, Humor und viel Musik sind das Geheimrezept der Ritter Rost Musicals. In diesem Band soll der feige Ritter Rost gegen den rotzfrechen Drachen Koks kämpfen. Auf der im Buch enthaltenen CD sind viele Songs zu finden, die man mitsingen, nachspielen oder einfach nur anhören kann.
30.08.2010 11:44:48
Mitglied gelöscht
01. Der Himmel über Darjeeling - Nicole Vosseler ♥♥♥--
02. Die Toteninsel - Kevin O'Brien ♥♥♥--
03. Die Totgesagten - Camilla Läckberg ♥♥♥♥-
04. Die Gabe der Jungfrau - Deana Zinßmeister ♥♥♥--
05. Schwarze Seide - Tereza Vanek ♥♥♥♥♥
06. Denn ihrer ist das Himmelreich - Kjetil Try ♥♥♥♥-
07. Eine unbeliebte Frau - Nele Neuhaus ♥♥♥--
08. Die Herrenausstatterin - Mariana Leky ♥♥♥♥♥
09. Saphirblau - Kerstin Gier ♥♥♥♥-
10. Was mit Kate geschah - Catherine O'Flynn ♥♥♥♥-
11. Der Countdown - Rick Mofina ♥♥♥--
12. Allerliebste Schwester - Wiebke Lorenz ♥♥♥--
13. Zwei an einem Tag - David Nicholls ♥♥♥--
14. Die Tochter des Fotografen - Kim Edwards ♥♥♥--
02. Die Toteninsel - Kevin O'Brien ♥♥♥--
03. Die Totgesagten - Camilla Läckberg ♥♥♥♥-
04. Die Gabe der Jungfrau - Deana Zinßmeister ♥♥♥--
05. Schwarze Seide - Tereza Vanek ♥♥♥♥♥
06. Denn ihrer ist das Himmelreich - Kjetil Try ♥♥♥♥-
07. Eine unbeliebte Frau - Nele Neuhaus ♥♥♥--
08. Die Herrenausstatterin - Mariana Leky ♥♥♥♥♥
09. Saphirblau - Kerstin Gier ♥♥♥♥-
10. Was mit Kate geschah - Catherine O'Flynn ♥♥♥♥-
11. Der Countdown - Rick Mofina ♥♥♥--
12. Allerliebste Schwester - Wiebke Lorenz ♥♥♥--
13. Zwei an einem Tag - David Nicholls ♥♥♥--
14. Die Tochter des Fotografen - Kim Edwards ♥♥♥--
30.08.2010 12:15:55
Mitglied gelöscht
Nr. 1:
Der Augensammler von Sebastian Fitzek, Note 1
Er spielt das älteste Spiel der Welt: Verstecken.
Er spielt es mit deinen Kindern.
Er gibt dir 45 Stunden, sie zu finden.
Doch deine Suche wird ewig dauern.
Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Kinderleichen fehlt jeweils das linke Auge.
Bislang hat der Augensammler keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt.
Nr. 2
Man Down von André Pilz, Note 1
Kai ist 25 und am Ende: Nach einem schweren Arbeitsunfall findet er keinen Job mehr, seine Wohnung ist ein heruntergekommenes Loch, sein einziger Trost sind Alkohol und Drogen, mit denen ihn sein türkischer Kumpel Shane versorgt. Und da sind noch Shanes Brüder, die Kai Geld geliehen haben und ihn nun zwingen, für sie Drogen zu schmuggeln. Dann begegnet Kai Marion, und plötzlich ist alles anders. Marion ist hübsch, Marion ist sexy, Marion ist witzig, und Marion mag ihn, trotz seiner zerrissenen Klamotten. Sie ist Kais große Liebe, das Licht am Ende seines Tunnels, und alles könnte gut werden, wenn da nicht ein fatales Geheimnis wäre, das Marion verbirgt, und wenn Kai nicht irgendwann klar werden würde, dass nichts so ist, wie es den Anschein hatte. André Pilz erzählt eine große Geschichte: eine Geschichte von Liebe und Gewalt, von Freundschaft und Betrug, von Leidenschaft und Rebellion, die Geschichte einer verlorenen Generation in unserer Wohlstandsgesellschaft. Und er erzählt diese Geschichte genau so, wie sie erzählt werden muss: hart, direkt, authentisch und emotional.
Nr. 3
Die Reinheit des Todes von Vincent Kliesch, Note 2
Er sieht aus wie ein Engel. Er hat viele Namen. Und er mordet, ohne Spuren zu hinterlassen.
Ein Serienmörder treibt in Berlin sein Unwesen. Sein drittes Opfer, eine ältere Dame, wird in einem weißen Leinenhemd aufgebahrt auf ihrem Esstisch gefunden. Die Wohnung ist klinisch rein geputzt, ein Albtraum für jede Spurensicherung. Die letzte Hoffnung des LKA, den Putzteufel- Mörder zu finden, ruhen auf Julius Kern. Schon einmal konnte er einen grausamen Massenmörder fassen. Doch Kern ist daran fast zerbrochen. Während er nur langsam zu seiner alten Form zurückfindet, hat sein Gegner bereits das nächste Opfer im Visier.
Ein Serienmörder in Berlin und ein Kommissar, der nichts so gut kennt wie das Böse!
Angefangen, abgebrochen und eingestellt:
Herr Mozart wacht auf von Eva Baronsky
Der Mann, der sich nur daran erinnert, am Vorabend als Wolfgang Amadé Mozart auf dem Sterbebett gelegen zu haben, kann sich die bizarre Umgebung nicht erklären, in der er erwacht: Musik ohne Orchester, Fuhrwerke ohne Pferde, Licht ohne Kerzen. Ist er im Vorhof zur Hölle oder im Paradies angelangt, und vor allem: mit welchem Auftrag? Ein göttlicher Spaß, verblüffend und tragikomisch, ein Spiel mit Zeiten und Identitäten. Dieses Buch ist wie eine Umarmung. Robert Schneider Am Vorabend noch hat er auf dem Sterbebett gelegen. Nun erwacht Wolfgang Amadé Mozart an einem unbekannten Ort und - wie ihm nach und nach klar wird - in einer fremden Zeit. Die Ungeheuerlichkeit seiner Zeitreise ins Jahr 2006 kann er sich nur mit einem göttlichen Auftrag erklären: Er soll endlich sein Requiem beenden. Als wunderlicher Kauz und lebender Anachronismus irrt Wolfgang durch das moderne Wien, scheitert an U-Bahntüren und fehlenden Ausweisen. Einzig die Musik dient ihm als Kompaß, um sich in der erschreckend veränderten Welt zu orientieren. Zur Seite stehen ihm ein polnischer Stehgeiger, das Mädchen Anju und seine Lust, hergebrachte Harmonien auf den Kopf zu stellen. Doch je länger sich Wolfgang in der fremden Zeit aufhält, desto drängender wird die Frage, was ihn erwartet, wenn er das Requiem vollendet hat. Solange es nur Musik gab, war er bereit, in jeder Welt zurechtzukommen.
Der Augensammler von Sebastian Fitzek, Note 1
Er spielt das älteste Spiel der Welt: Verstecken.
Er spielt es mit deinen Kindern.
Er gibt dir 45 Stunden, sie zu finden.
Doch deine Suche wird ewig dauern.
Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Kinderleichen fehlt jeweils das linke Auge.
Bislang hat der Augensammler keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt.
Nr. 2
Man Down von André Pilz, Note 1
Kai ist 25 und am Ende: Nach einem schweren Arbeitsunfall findet er keinen Job mehr, seine Wohnung ist ein heruntergekommenes Loch, sein einziger Trost sind Alkohol und Drogen, mit denen ihn sein türkischer Kumpel Shane versorgt. Und da sind noch Shanes Brüder, die Kai Geld geliehen haben und ihn nun zwingen, für sie Drogen zu schmuggeln. Dann begegnet Kai Marion, und plötzlich ist alles anders. Marion ist hübsch, Marion ist sexy, Marion ist witzig, und Marion mag ihn, trotz seiner zerrissenen Klamotten. Sie ist Kais große Liebe, das Licht am Ende seines Tunnels, und alles könnte gut werden, wenn da nicht ein fatales Geheimnis wäre, das Marion verbirgt, und wenn Kai nicht irgendwann klar werden würde, dass nichts so ist, wie es den Anschein hatte. André Pilz erzählt eine große Geschichte: eine Geschichte von Liebe und Gewalt, von Freundschaft und Betrug, von Leidenschaft und Rebellion, die Geschichte einer verlorenen Generation in unserer Wohlstandsgesellschaft. Und er erzählt diese Geschichte genau so, wie sie erzählt werden muss: hart, direkt, authentisch und emotional.
Nr. 3
Die Reinheit des Todes von Vincent Kliesch, Note 2
Er sieht aus wie ein Engel. Er hat viele Namen. Und er mordet, ohne Spuren zu hinterlassen.
Ein Serienmörder treibt in Berlin sein Unwesen. Sein drittes Opfer, eine ältere Dame, wird in einem weißen Leinenhemd aufgebahrt auf ihrem Esstisch gefunden. Die Wohnung ist klinisch rein geputzt, ein Albtraum für jede Spurensicherung. Die letzte Hoffnung des LKA, den Putzteufel- Mörder zu finden, ruhen auf Julius Kern. Schon einmal konnte er einen grausamen Massenmörder fassen. Doch Kern ist daran fast zerbrochen. Während er nur langsam zu seiner alten Form zurückfindet, hat sein Gegner bereits das nächste Opfer im Visier.
Ein Serienmörder in Berlin und ein Kommissar, der nichts so gut kennt wie das Böse!
Angefangen, abgebrochen und eingestellt:
Herr Mozart wacht auf von Eva Baronsky
Der Mann, der sich nur daran erinnert, am Vorabend als Wolfgang Amadé Mozart auf dem Sterbebett gelegen zu haben, kann sich die bizarre Umgebung nicht erklären, in der er erwacht: Musik ohne Orchester, Fuhrwerke ohne Pferde, Licht ohne Kerzen. Ist er im Vorhof zur Hölle oder im Paradies angelangt, und vor allem: mit welchem Auftrag? Ein göttlicher Spaß, verblüffend und tragikomisch, ein Spiel mit Zeiten und Identitäten. Dieses Buch ist wie eine Umarmung. Robert Schneider Am Vorabend noch hat er auf dem Sterbebett gelegen. Nun erwacht Wolfgang Amadé Mozart an einem unbekannten Ort und - wie ihm nach und nach klar wird - in einer fremden Zeit. Die Ungeheuerlichkeit seiner Zeitreise ins Jahr 2006 kann er sich nur mit einem göttlichen Auftrag erklären: Er soll endlich sein Requiem beenden. Als wunderlicher Kauz und lebender Anachronismus irrt Wolfgang durch das moderne Wien, scheitert an U-Bahntüren und fehlenden Ausweisen. Einzig die Musik dient ihm als Kompaß, um sich in der erschreckend veränderten Welt zu orientieren. Zur Seite stehen ihm ein polnischer Stehgeiger, das Mädchen Anju und seine Lust, hergebrachte Harmonien auf den Kopf zu stellen. Doch je länger sich Wolfgang in der fremden Zeit aufhält, desto drängender wird die Frage, was ihn erwartet, wenn er das Requiem vollendet hat. Solange es nur Musik gab, war er bereit, in jeder Welt zurechtzukommen.
30.08.2010 22:28:31
(9873 Beiträge)
mmmhhh ... mir hat der Herr Mozart sehr gut gefallen, so sind Geschmäcker verschieden.
31.08.2010 07:55:19
Mitglied gelöscht
Da ich heute nicht Bahn fahre, werde ich mein Buch erst morgen fertig lesen ;-)
1. Kalte Asche v. Simon Beckett
Note 2
Auf einer abgelegenen Insel untersucht David Hunter eine zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche. Der Mörder muss von der Insel stammen und lässt sich durch die Untersuchungen zu weiteren Taten hinreissen. Zudem ist die Insel durch Unwetter nicht mehr vom Festland erreichbar, so dass auch David Hunter um sein Leben fürchten muss.
Solide geschrieben und gute Unterhaltung. In welche Richtung der Thriller ausgehen wird, habe ich recht früh erkannt. Nichts desto trotz waren die Zusammenhänge spannend.
*********************************************************************
2. Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele v. Suzanne Collins
Note 1
Die Welt besteht aus dem Kapitol und 12 Distrikten. Das Kapitol regiert diese Distrikte mit strengen Regeln und Wächtern. Einmal im Jahr finden zur Unterhaltung der Menschen im Kapitol die Hungerspiele statt, bei denen es nur einen Überlebenden geben kann. Aus jedem der 12 Distrikte werden ein Junge und ein Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren ausgewählt. Katniss meldet sich freiwillig für die Hungerspiele, als das Los auf ihre kleine Schwester fällt...
Nachdem ich hier so viel Lob gelesen habe und in der Bücherei beide Bände da waren, habe ich sie für meine Tochter und mich ausgeliehen. Meine Tochter war restlos begeistert und ich habe Band 1 auch verschlungen.
*********************************************************************
3. Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe v. Suzanne Collins
Note 1
Die Hungerspiele gehen weiter und da es sich um das 75. Jubiläum handelt, lässt sich das Kapitol etwas Besonderes für die 12 Distrikte einfallen.
Wow! Band 2 hat mir ebenso gut gefallen wie Band 1! Und nun? Wie geht es weiter? Abhilfe kann hier nur Band 3 schaffen - den habe ich nun auf Englisch bestellt :-)
*********************************************************************
4. Alera: Geliebter Feind v. Cayla Kluver
Note 3
Die Hauptfigur ist die 17-jährige Kronprinzessin des Reiches, welche heiraten muss, damit das Reich einen Herrscher hat, da Frauen nicht regieren dürfen. Das Thema Emanzipation klingt hier durch, da die Kronprinzessin ihre eigenen Vorstellungen hat - letztendlich muss sie sich dann doch den Wünschen des Vaters und der übrigen Männer in ihrem Leben beugen. Entscheidungen darf sie nicht treffen und es wird ihr keine eigene Meinung gestattet.
Fantasy ist normalerweise nicht mein Genre. Dieses Buch fing gut an, um dann stark nachzulassen. Es passiert nicht wirklich viel! Die Autorin wiederholt sich für meinen Geschmack zu oft mit ihren Beschreibungen und es hat mich nicht gepackt. Meiner 12-jährigen Tochter hingegen hat das Buch gut gefallen und sie will unbedingt die Folge-Bände lesen. Da es ein Fantasy-Buch für Jugendliche ist hat die Autorin wohl deren Geschmack getroffen ;-)
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5. Obsession v. Simon Becket
Note 2-3
Als seine Frau stirbt muss Ben mit seinem autistischen Stiefsohn Jacob allein zurechtkommen. Beim Aufräumen findet er Unterlagen, welche darauf hindeuten, dass seine Frau Jacob als Baby entführt hat. Ben forscht nach und löst eine Lawine von Ereignissen aus - mit unvorhergesehenen Folgen.
Stellenweise sehr spannend. Die Hauptperson Ben ist mir nicht wirklich sympathisch geworden - seine Handlungsweise ist jedoch für mich immer nachvollziehbar gewesen.
*********************************************************************
6. Das Wörterbuch der Liebenden v. David Levithan
Note 1
Die Liebe als Wörterbuch: Von A - Z werden bestimmten Wörten kleine Geschichten über die Liebe eines Paares zugeordnet.
Ein wunderbares Buch. Wer sich auf diese Art zu lesen einlassen kann und wem die Poesie der Sprache des Autors gefällt, wird dieses Buch nicht mehr hergeben. Einfache Sätze, die lange nachhallen wechseln sich mit kurzen, heiteren Episoden ab um auch zwischendurch ein Kopfschütteln hervorzurufen: defunct - ausgedient: Du brachtest mir eine Schreibmaschine mit.
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7. Ein schnelles Leben v. Zoe Jenny
Note 2
Romeo und Julia in der heutigen Zeit. 2 Teenager verlieben sich ineinander: Ayse, das von seinem Bruder überwachte türkische Mädchen und Christian, dessen bester Freund in der rechte Szene aktiv ist und ihn versucht dort hineinzuziehen. Beide Lager hassen sich und dieser Hass eskaliert bei einer Schlägerei.
Auch wenn die eigentliche Geschichte nicht neu ist, hat die Autorin ein sprachlich sehr bewegendes Buch geschrieben.
*********************************************************************
8. Daisy Sisters v. Henning Mankell
Note
Die Brieffreundinnen Elna und Vivi fahren im Sommer 1941 mit ihren Fahrrädern Richtung Norwegen. Eine feucht fröhliche Zufallsbekanntschaft der Daisy Sisters mit zwei schwedischen Soldaten trägt ein dreiviertel Jahr später ungewollte Früchte - Elna war angetrunken und so konnte der Soldat sie ohne große Gegenwehr vergewaltigen. Sie will das Kind nicht haben, aber die Abtreibung misslingt. Und so nimmt die Geschichte durch Elnas Tochter Eivor einen weiteren, über weite Strecken tragischen Verlauf.
Kein einfaches Buch, aber ein sehr gutes! Mankell schafft es, die Stimmung der damaligen Zeit einzufangen und deutlich zu beschreiben. Die Stellung der Frau und der Unterschied der Klassen sind das Hauptthema in diesem Buch - viele Dinge, die wir heute als selbstverständlich ansehen, gab es zu den Zeiten, in denen das Buch spielt nicht. Unausgesprochene Träume und Sehnsüchte spielen eine zentrale Rolle.
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1. Kalte Asche v. Simon Beckett
Note 2
Auf einer abgelegenen Insel untersucht David Hunter eine zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche. Der Mörder muss von der Insel stammen und lässt sich durch die Untersuchungen zu weiteren Taten hinreissen. Zudem ist die Insel durch Unwetter nicht mehr vom Festland erreichbar, so dass auch David Hunter um sein Leben fürchten muss.
Solide geschrieben und gute Unterhaltung. In welche Richtung der Thriller ausgehen wird, habe ich recht früh erkannt. Nichts desto trotz waren die Zusammenhänge spannend.
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2. Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele v. Suzanne Collins
Note 1
Die Welt besteht aus dem Kapitol und 12 Distrikten. Das Kapitol regiert diese Distrikte mit strengen Regeln und Wächtern. Einmal im Jahr finden zur Unterhaltung der Menschen im Kapitol die Hungerspiele statt, bei denen es nur einen Überlebenden geben kann. Aus jedem der 12 Distrikte werden ein Junge und ein Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren ausgewählt. Katniss meldet sich freiwillig für die Hungerspiele, als das Los auf ihre kleine Schwester fällt...
Nachdem ich hier so viel Lob gelesen habe und in der Bücherei beide Bände da waren, habe ich sie für meine Tochter und mich ausgeliehen. Meine Tochter war restlos begeistert und ich habe Band 1 auch verschlungen.
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3. Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe v. Suzanne Collins
Note 1
Die Hungerspiele gehen weiter und da es sich um das 75. Jubiläum handelt, lässt sich das Kapitol etwas Besonderes für die 12 Distrikte einfallen.
Wow! Band 2 hat mir ebenso gut gefallen wie Band 1! Und nun? Wie geht es weiter? Abhilfe kann hier nur Band 3 schaffen - den habe ich nun auf Englisch bestellt :-)
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4. Alera: Geliebter Feind v. Cayla Kluver
Note 3
Die Hauptfigur ist die 17-jährige Kronprinzessin des Reiches, welche heiraten muss, damit das Reich einen Herrscher hat, da Frauen nicht regieren dürfen. Das Thema Emanzipation klingt hier durch, da die Kronprinzessin ihre eigenen Vorstellungen hat - letztendlich muss sie sich dann doch den Wünschen des Vaters und der übrigen Männer in ihrem Leben beugen. Entscheidungen darf sie nicht treffen und es wird ihr keine eigene Meinung gestattet.
Fantasy ist normalerweise nicht mein Genre. Dieses Buch fing gut an, um dann stark nachzulassen. Es passiert nicht wirklich viel! Die Autorin wiederholt sich für meinen Geschmack zu oft mit ihren Beschreibungen und es hat mich nicht gepackt. Meiner 12-jährigen Tochter hingegen hat das Buch gut gefallen und sie will unbedingt die Folge-Bände lesen. Da es ein Fantasy-Buch für Jugendliche ist hat die Autorin wohl deren Geschmack getroffen ;-)
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5. Obsession v. Simon Becket
Note 2-3
Als seine Frau stirbt muss Ben mit seinem autistischen Stiefsohn Jacob allein zurechtkommen. Beim Aufräumen findet er Unterlagen, welche darauf hindeuten, dass seine Frau Jacob als Baby entführt hat. Ben forscht nach und löst eine Lawine von Ereignissen aus - mit unvorhergesehenen Folgen.
Stellenweise sehr spannend. Die Hauptperson Ben ist mir nicht wirklich sympathisch geworden - seine Handlungsweise ist jedoch für mich immer nachvollziehbar gewesen.
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6. Das Wörterbuch der Liebenden v. David Levithan
Note 1
Die Liebe als Wörterbuch: Von A - Z werden bestimmten Wörten kleine Geschichten über die Liebe eines Paares zugeordnet.
Ein wunderbares Buch. Wer sich auf diese Art zu lesen einlassen kann und wem die Poesie der Sprache des Autors gefällt, wird dieses Buch nicht mehr hergeben. Einfache Sätze, die lange nachhallen wechseln sich mit kurzen, heiteren Episoden ab um auch zwischendurch ein Kopfschütteln hervorzurufen: defunct - ausgedient: Du brachtest mir eine Schreibmaschine mit.
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7. Ein schnelles Leben v. Zoe Jenny
Note 2
Romeo und Julia in der heutigen Zeit. 2 Teenager verlieben sich ineinander: Ayse, das von seinem Bruder überwachte türkische Mädchen und Christian, dessen bester Freund in der rechte Szene aktiv ist und ihn versucht dort hineinzuziehen. Beide Lager hassen sich und dieser Hass eskaliert bei einer Schlägerei.
Auch wenn die eigentliche Geschichte nicht neu ist, hat die Autorin ein sprachlich sehr bewegendes Buch geschrieben.
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8. Daisy Sisters v. Henning Mankell
Note
Die Brieffreundinnen Elna und Vivi fahren im Sommer 1941 mit ihren Fahrrädern Richtung Norwegen. Eine feucht fröhliche Zufallsbekanntschaft der Daisy Sisters mit zwei schwedischen Soldaten trägt ein dreiviertel Jahr später ungewollte Früchte - Elna war angetrunken und so konnte der Soldat sie ohne große Gegenwehr vergewaltigen. Sie will das Kind nicht haben, aber die Abtreibung misslingt. Und so nimmt die Geschichte durch Elnas Tochter Eivor einen weiteren, über weite Strecken tragischen Verlauf.
Kein einfaches Buch, aber ein sehr gutes! Mankell schafft es, die Stimmung der damaligen Zeit einzufangen und deutlich zu beschreiben. Die Stellung der Frau und der Unterschied der Klassen sind das Hauptthema in diesem Buch - viele Dinge, die wir heute als selbstverständlich ansehen, gab es zu den Zeiten, in denen das Buch spielt nicht. Unausgesprochene Träume und Sehnsüchte spielen eine zentrale Rolle.
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31.08.2010 08:17:47
Mitglied gelöscht
Oops - der Mankell hat von mir übrigens die Note 2 bekommen... Hat mein Excel "gefressen"
31.08.2010 08:20:23
(11060 Beiträge)
so, zum ersten Mal habe ich Buch geführt u. kann hier auch meine Liste posten, bisher habe ich immer nur begeistert von weitem Euren tollen Thread verfolgt.............
1. Die Tochter des Fotografen von Kim Edwards
Wie kann eine Frau weiterleben, wenn ihr das Kind genommen wird? Wie kann ein Mann weiterleben, der seiner Frau so etwas angetan hat? Bewegend und fesselnd erzählt Kim Edwards die anrührende Geschichte einer Familie, deren Schicksal sich im Bruchteil einer Sekunde unumkehrbar wendet. Ein Roman über Trennungen, Neuanfänge und die Kraft der Liebe.
Obwohl das Buch mit Sicherheit einige Schwächen aufweist (unter anderem die Diskrepanzen in der Übersetzung) , hat es mich doch insgesamt sehr bewegt, u. es war spannend zu lesen!
Deshalb insgesamt die Note 2
***********************************************************************
2. Das Haus in den Wolken von Judith Lennox
Bei einer Autopanne begegnet der Frauenschwarm Richard der jungen Isabel, einer Frau aus eher kleinen Verhältnissen. Umso erstaunter ist der Gutsbesitzersohn, als sie ihn zurückweist. Dennoch verliebt er sich in sie, eine Liebe, die chancenlos scheint und trotzdem in eine Ehe mündet, die viele Stürme des Schicksals überdauern soll. Doch Isabel verpasst den Zeitpunkt, um ihrem Mann von ihrer Vergangenheit zu erzählen. Denn es gibt ein Geheimnis, das sie und diejenigen, die sie am meisten liebt, eines Tages einholen wird. Mit feinem menschlichem Gespür erzählt Judith Lennox in ihrem mitreißenden Roman von Liebe, Loyalität und der Stärke einer Familie.
Ein wunderbarer Schmöker wie wir sie von Frau Lennox gewöhnt sind. Obwohl es hier doch einige Längen gibt, und natürlich alles sehr vorhersehbar ist, wie in vielen ihrer Bücher, hat mir dieses Buch entspannte Urlaubslektüre beschert!
Note 2
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3. Der zweite Mord von Helene Tursten
Als im Privatkrankenhaus Löwanderska in Göteborg in einer eisigen Februarnacht der Strom ausfällt und der Alarm des Beatmungsgerätes durch die Gänge hallt, eilt Dr. Löwander auf die Intensivstation. Vergebens. Der Patient ist nicht mehr zu retten. Die Krankenschwester, die bei ihm Wache halten sollte, liegt ermordet auf dem Stromaggregat. Eine weitere Schwester ist spurlos verschwunden. Als Inspektorin Irene Huss mit ihren Kollegen am Tatort erscheint, behauptet die einzige Zeugin hartnäckig, Schwester Tekla auf dem Flur gesehen zu haben. Doch das ist unmöglich, denn Schwester Tekla hat sich vor 50 Jahren auf dem Dachboden des Krankenhauses erhängt.
Dies war mein erstes Buch von Helene Tursten, u. obwohl es nicht der erste Band um die Ermittlerin Irene Huss ist, u. ich eigentlich ein Reihen-Leser bin, hat es mir sehr gut gefallen. Man mag die einzelnen Charaktere der Protagonisten, u. die skandinavischen Krimi-Autorin sind einfach unvergleichlich. Da ich mittlerweile schon mehr von Helene Tursten angefangen, wenn auch noch nicht beendet habe, weiß ich mittlerweile aber auch, dass dieses Buch hier nicht eines ihrer stärksten ist.
Deshalb insgesamt nur die Note 2
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4. Morsdfreunde von Nele Neuhaus
Ein Tierpfleger des Opel-Zoos im Taunus macht eine grausige Entdeckung: im Elefantengehege liegt eine menschliche Hand. Die dazu gehörige Leiche finden Kommissar Oliver von Bodenstein und seine Kollegin Pia Kirchhoff von der Hofheimer Kripo in einer frisch gemähten Wiese gegenüber dem Zoogelände. Der Tote war ein Lehrer und vehementer Umweltschützer, der wegen seines Charismas von vielen Schülern glühend verehrt wurde und von einigen Einwohnern der Stadt ebenso sehr gehasst. Doch liegt hier das Motiv für einen Mord?
Ich liiiiiiiiiiiebe Nele Neuhaus Krimis, u. so wurde ich auch bei diesem hier nicht enttäuscht. Entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten habe ich hier die einzelnen Bände quer durcheinander gelesen, gerade so wie sie mir in die Finger kamen, was meinem Lesegenuss keinerlei Abbruch getan hat. Die beiden Ermittler Pia Kirchhof und Oliver Bodenstein sind einfach ein sehr sympathisches Team, und bei diesem Buch hat mir die nebenbei erzählte Lovestory zwischen Pia u. dem Zoodirektor besonders gut gefallen!
Deshalb hier die Note 1
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5. Herbstvergessene von Anja Jonuleit
Für eine Versöhnung ist es zu spät: Zehn Jahre lang hat Maja Sternberg keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter Lilli gehabt , jetzt ist Lilli tot. Die Polizei in Wien spricht von Selbstmord. Doch daran mag Maja nicht glauben. In der Wohnung ihrer Mutter findet sie deren Geburtsurkunde: Der Name des Vaters fehlt. Als Geburtsort ist Hohehorst eingetragen. Ein Foto zeigt Großmutter Charlotte mit einem Baby, doch dieses dunkle Baby hat keinerlei Ähnlichkeit mit der hellblonden, blauäugigen Lilli. Von Schuldgefühlen und Neugier getrieben, begibt Maja sich auf die Spurensuche und stößt auf ein dunkles Familiengeheimnis, das alle Gewissheiten in ihrem Leben mit einem Schlag zunichtemacht ...
Ein großartiges Buch! Im Genre sehr schwer einzuordnen, ein Mittelding aus Biographie, Krimi und nebenher bekommt man noch Geschichtswissen vermittelt, denn über die Lebensborn-Heime des NS-Regimes wusste ich erstaunlicherweise sehr wenig, wie mir bei diesem Roman auffiel. Ich kann dieses Buch über drei Frauengenerationen hinweg nur jedem ans Herz legen, ich habs wirklich in wenigen Tagen verschlungen.........
Note 1
1. Die Tochter des Fotografen von Kim Edwards
Wie kann eine Frau weiterleben, wenn ihr das Kind genommen wird? Wie kann ein Mann weiterleben, der seiner Frau so etwas angetan hat? Bewegend und fesselnd erzählt Kim Edwards die anrührende Geschichte einer Familie, deren Schicksal sich im Bruchteil einer Sekunde unumkehrbar wendet. Ein Roman über Trennungen, Neuanfänge und die Kraft der Liebe.
Obwohl das Buch mit Sicherheit einige Schwächen aufweist (unter anderem die Diskrepanzen in der Übersetzung) , hat es mich doch insgesamt sehr bewegt, u. es war spannend zu lesen!
Deshalb insgesamt die Note 2
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2. Das Haus in den Wolken von Judith Lennox
Bei einer Autopanne begegnet der Frauenschwarm Richard der jungen Isabel, einer Frau aus eher kleinen Verhältnissen. Umso erstaunter ist der Gutsbesitzersohn, als sie ihn zurückweist. Dennoch verliebt er sich in sie, eine Liebe, die chancenlos scheint und trotzdem in eine Ehe mündet, die viele Stürme des Schicksals überdauern soll. Doch Isabel verpasst den Zeitpunkt, um ihrem Mann von ihrer Vergangenheit zu erzählen. Denn es gibt ein Geheimnis, das sie und diejenigen, die sie am meisten liebt, eines Tages einholen wird. Mit feinem menschlichem Gespür erzählt Judith Lennox in ihrem mitreißenden Roman von Liebe, Loyalität und der Stärke einer Familie.
Ein wunderbarer Schmöker wie wir sie von Frau Lennox gewöhnt sind. Obwohl es hier doch einige Längen gibt, und natürlich alles sehr vorhersehbar ist, wie in vielen ihrer Bücher, hat mir dieses Buch entspannte Urlaubslektüre beschert!
Note 2
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3. Der zweite Mord von Helene Tursten
Als im Privatkrankenhaus Löwanderska in Göteborg in einer eisigen Februarnacht der Strom ausfällt und der Alarm des Beatmungsgerätes durch die Gänge hallt, eilt Dr. Löwander auf die Intensivstation. Vergebens. Der Patient ist nicht mehr zu retten. Die Krankenschwester, die bei ihm Wache halten sollte, liegt ermordet auf dem Stromaggregat. Eine weitere Schwester ist spurlos verschwunden. Als Inspektorin Irene Huss mit ihren Kollegen am Tatort erscheint, behauptet die einzige Zeugin hartnäckig, Schwester Tekla auf dem Flur gesehen zu haben. Doch das ist unmöglich, denn Schwester Tekla hat sich vor 50 Jahren auf dem Dachboden des Krankenhauses erhängt.
Dies war mein erstes Buch von Helene Tursten, u. obwohl es nicht der erste Band um die Ermittlerin Irene Huss ist, u. ich eigentlich ein Reihen-Leser bin, hat es mir sehr gut gefallen. Man mag die einzelnen Charaktere der Protagonisten, u. die skandinavischen Krimi-Autorin sind einfach unvergleichlich. Da ich mittlerweile schon mehr von Helene Tursten angefangen, wenn auch noch nicht beendet habe, weiß ich mittlerweile aber auch, dass dieses Buch hier nicht eines ihrer stärksten ist.
Deshalb insgesamt nur die Note 2
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4. Morsdfreunde von Nele Neuhaus
Ein Tierpfleger des Opel-Zoos im Taunus macht eine grausige Entdeckung: im Elefantengehege liegt eine menschliche Hand. Die dazu gehörige Leiche finden Kommissar Oliver von Bodenstein und seine Kollegin Pia Kirchhoff von der Hofheimer Kripo in einer frisch gemähten Wiese gegenüber dem Zoogelände. Der Tote war ein Lehrer und vehementer Umweltschützer, der wegen seines Charismas von vielen Schülern glühend verehrt wurde und von einigen Einwohnern der Stadt ebenso sehr gehasst. Doch liegt hier das Motiv für einen Mord?
Ich liiiiiiiiiiiebe Nele Neuhaus Krimis, u. so wurde ich auch bei diesem hier nicht enttäuscht. Entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten habe ich hier die einzelnen Bände quer durcheinander gelesen, gerade so wie sie mir in die Finger kamen, was meinem Lesegenuss keinerlei Abbruch getan hat. Die beiden Ermittler Pia Kirchhof und Oliver Bodenstein sind einfach ein sehr sympathisches Team, und bei diesem Buch hat mir die nebenbei erzählte Lovestory zwischen Pia u. dem Zoodirektor besonders gut gefallen!
Deshalb hier die Note 1
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5. Herbstvergessene von Anja Jonuleit
Für eine Versöhnung ist es zu spät: Zehn Jahre lang hat Maja Sternberg keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter Lilli gehabt , jetzt ist Lilli tot. Die Polizei in Wien spricht von Selbstmord. Doch daran mag Maja nicht glauben. In der Wohnung ihrer Mutter findet sie deren Geburtsurkunde: Der Name des Vaters fehlt. Als Geburtsort ist Hohehorst eingetragen. Ein Foto zeigt Großmutter Charlotte mit einem Baby, doch dieses dunkle Baby hat keinerlei Ähnlichkeit mit der hellblonden, blauäugigen Lilli. Von Schuldgefühlen und Neugier getrieben, begibt Maja sich auf die Spurensuche und stößt auf ein dunkles Familiengeheimnis, das alle Gewissheiten in ihrem Leben mit einem Schlag zunichtemacht ...
Ein großartiges Buch! Im Genre sehr schwer einzuordnen, ein Mittelding aus Biographie, Krimi und nebenher bekommt man noch Geschichtswissen vermittelt, denn über die Lebensborn-Heime des NS-Regimes wusste ich erstaunlicherweise sehr wenig, wie mir bei diesem Roman auffiel. Ich kann dieses Buch über drei Frauengenerationen hinweg nur jedem ans Herz legen, ich habs wirklich in wenigen Tagen verschlungen.........
Note 1
31.08.2010 10:36:33
(7589 Beiträge)
Hallo zusammen! Ich kann auf einen ergiebigen Lesemonat mit Büchern von höchster Qualität zurückblicken - ein paar Ausnahmen sind trotzdem dabei:
1. Just Kids - Patti Smith (2)
Ein sehr persönliches Buch über die Zeit von P.S. mit Robert Mapplethorpe. Nicht immer super geschrieben, aber alles kommt von Herzen und hat mich durchaus berührt!
2. Die Akte Rosenherz - Jan Seghers (2-)
Wieder ein spannender Krimi um Marthaler, wenn er mir auch lange nicht so gut wie der Vorgänger "Die Partitur des Todes" gefallen hat. Bisschen zu konstruiert.
3. Der Herzsammler - Inger Ash Wolfe (2-)
Ich finde diese Reihe wegen der ungewöhnlichen Ermittlerin gut, den Schriebstil der Autorin aber etwas wirr. Wer allerdings nur Bücher mag, deren Protagonisten Sympathieträger sind, der sei gewarnt: ich jedenfalls finde Hazel nicht sehr nett und die die Handlung begleitende "Privatstory" ziemlich strange.
4. Das Haus zur besonderen Verwendung - John Boyne (3plus)
Ich fand das Buch bei weitem nicht so spektakular wie den "Pyjama". Es ist toll geschrieben, aber aus meiner Sicht sehr vorhersehbar und frei von Überraschungen.
5. Eisiges Schweigen - Wolfgang Burger (3 plus)
Spannender Heidelberg-Krimi, für mich ein bisschen zu machohaft
6. Schneewittchen muss sterben - Nele Neuhaus (2-)
Spannender Taunus-Krimi um lange zurückliegende Fälle vermisster Mädchen, bei N.N. ist es mir immer ein bisschen zuviel des Guten, was Handlung und das ganze Drumherum angeht, auch wenn mir ihre Krimis gefallen.
7. Madame Cottard und eine Ahnung von Liebe - Rainer Moritz (3 plus)
Ein Paris-Buch von einem Deutschen. Ganz nett geschrieben, aber aus meiner Sicht beinhaltet die Figur der Mme Cottard alle Klischees, die (deutsche) Männer so von Pariserinnen haben.
8. Der Wald steht schwarz und schweiget - Petra Tessendorf (2)
Wirklich guter Krimi aus dem Bergischen Land, nur die Auflösung fand ich ein bisschen blöd
9. Blutrunen - Verena Wyss (5)
Das war der Tiefpunkt des Monats - ein ziemlich nerviger Schweizer Krimi, aus meiner Sicht komplett wirr.
10. Mein Berliner Kind - Anne Wiazemsky (2)
Biographischer Roman über die Eltern, vor allem die Mutter der Autorin und das Leben der beiden in Berlin unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg, wohin beide von Frankreich aus als Sanitäter geschickt worden waren.
11. Westerbork Girl - Steffie van den Oord (2-)
Interessante Nacherzählung einer (realen) ungewöhnlichen Biographie einer Jüdin im 2. Weltkrieg, ein kleines bisschen flach.
12. Bisduvergisst - Friederike Schmöe (2plus)
Ich lese ja gern Krimis, in denen es Verbindungen zur Nachkriegszeit gibt und die Schmöe mag ich sowieso, hat mir also gut gefallen
13. Wieweitdugehst - Friederike Schmöe (2)
auch nett zu lesen, nicht ganz so packend wie das vorherige
14. Der Toten tiefes Schweigen - Susan Hill (1-)
der neue Krimi mit Serailler war aus meiner Sicht der bisher Beste, es geht um einen Serienmord an Bräuten
15. Das Alphabet der Knochen - Louise Welsh (1-)
Mein erstes Buch von der Autorin und ich fand es super. Spannender Roman um einen verstorbenen Dichter und seinen Biographen
16. Das zerbrechliche Leben - Robert Asbacka (2-)
Ich fand das Buch schon berührend, aber es war auf diese sich sehr langsam entwickelnde skandinavische Art geschrieben, die mich manchmal ein bisschen stört.
1. Just Kids - Patti Smith (2)
Ein sehr persönliches Buch über die Zeit von P.S. mit Robert Mapplethorpe. Nicht immer super geschrieben, aber alles kommt von Herzen und hat mich durchaus berührt!
2. Die Akte Rosenherz - Jan Seghers (2-)
Wieder ein spannender Krimi um Marthaler, wenn er mir auch lange nicht so gut wie der Vorgänger "Die Partitur des Todes" gefallen hat. Bisschen zu konstruiert.
3. Der Herzsammler - Inger Ash Wolfe (2-)
Ich finde diese Reihe wegen der ungewöhnlichen Ermittlerin gut, den Schriebstil der Autorin aber etwas wirr. Wer allerdings nur Bücher mag, deren Protagonisten Sympathieträger sind, der sei gewarnt: ich jedenfalls finde Hazel nicht sehr nett und die die Handlung begleitende "Privatstory" ziemlich strange.
4. Das Haus zur besonderen Verwendung - John Boyne (3plus)
Ich fand das Buch bei weitem nicht so spektakular wie den "Pyjama". Es ist toll geschrieben, aber aus meiner Sicht sehr vorhersehbar und frei von Überraschungen.
5. Eisiges Schweigen - Wolfgang Burger (3 plus)
Spannender Heidelberg-Krimi, für mich ein bisschen zu machohaft
6. Schneewittchen muss sterben - Nele Neuhaus (2-)
Spannender Taunus-Krimi um lange zurückliegende Fälle vermisster Mädchen, bei N.N. ist es mir immer ein bisschen zuviel des Guten, was Handlung und das ganze Drumherum angeht, auch wenn mir ihre Krimis gefallen.
7. Madame Cottard und eine Ahnung von Liebe - Rainer Moritz (3 plus)
Ein Paris-Buch von einem Deutschen. Ganz nett geschrieben, aber aus meiner Sicht beinhaltet die Figur der Mme Cottard alle Klischees, die (deutsche) Männer so von Pariserinnen haben.
8. Der Wald steht schwarz und schweiget - Petra Tessendorf (2)
Wirklich guter Krimi aus dem Bergischen Land, nur die Auflösung fand ich ein bisschen blöd
9. Blutrunen - Verena Wyss (5)
Das war der Tiefpunkt des Monats - ein ziemlich nerviger Schweizer Krimi, aus meiner Sicht komplett wirr.
10. Mein Berliner Kind - Anne Wiazemsky (2)
Biographischer Roman über die Eltern, vor allem die Mutter der Autorin und das Leben der beiden in Berlin unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg, wohin beide von Frankreich aus als Sanitäter geschickt worden waren.
11. Westerbork Girl - Steffie van den Oord (2-)
Interessante Nacherzählung einer (realen) ungewöhnlichen Biographie einer Jüdin im 2. Weltkrieg, ein kleines bisschen flach.
12. Bisduvergisst - Friederike Schmöe (2plus)
Ich lese ja gern Krimis, in denen es Verbindungen zur Nachkriegszeit gibt und die Schmöe mag ich sowieso, hat mir also gut gefallen
13. Wieweitdugehst - Friederike Schmöe (2)
auch nett zu lesen, nicht ganz so packend wie das vorherige
14. Der Toten tiefes Schweigen - Susan Hill (1-)
der neue Krimi mit Serailler war aus meiner Sicht der bisher Beste, es geht um einen Serienmord an Bräuten
15. Das Alphabet der Knochen - Louise Welsh (1-)
Mein erstes Buch von der Autorin und ich fand es super. Spannender Roman um einen verstorbenen Dichter und seinen Biographen
16. Das zerbrechliche Leben - Robert Asbacka (2-)
Ich fand das Buch schon berührend, aber es war auf diese sich sehr langsam entwickelnde skandinavische Art geschrieben, die mich manchmal ein bisschen stört.
31.08.2010 13:12:30
(7589 Beiträge)
Nochwas: ich habe genau wie eine der Vorgängerinnen "Herr Mozart wacht auf" abgebrochen - vielleicht passt der gute Mann einfach nicht in den August.
31.08.2010 13:13:55
(582 Beiträge)
Ruth Rendell: Der Krokodilwächter (LK Wartende Bücher)
"Über Nacht bricht Lizas Welt zusammen. Aufgewachsen auf einem völlig abgeschiedenen englischen Landsitz, kennt sie die Welt nur aus den Erzählungen ihrer Mutter Eve - als teuflische Bedrohung. Mit ihren siebzehn Jahren hat Liza noch nie einen Bus benutzt, eine Schule besucht oder Kontakt zu Gleichaltrigen gehabt. Und plötzlich eröffnet ihr Eve, dass Liza dieses Zuhause verlassen muss. Die weltfremde Zweisamkeit ist zu Ende. Denn Eve hat einen Mann getötet ..."
Eigentlich faszinieren mich die Bücher von Ruth Rendell, diesem konnte ich allerdings nicht so viel abgewinnen. Es war ziemlich langatmig und dröge, nichts kam so richtig in Schwung. Aber da der LK Wartende Bücher dieses ausgewählt hatte, musste ich es ja irgendwie zuende bringen.
Note: 3-
Ulrich Ritzel: Uferwald (Wanderbuch)
"Ulm: In einer Wohnung der Gemeinnützigen Heimstätten wird eine ältere Frau tot, schon fast mumifiziert, aufgefunden. Ein Routinefall, scheint es. Charlotte Gossler ist eines natürlichen Todes gestorben, wurde nur viel zu lange von keinem vermisst. Doch dann stößt Kommissar Kuttler auf ein Tagebuch ihres Sohnes, der vor Jahren bei einem Unfall mit Fahrerflucht ums Leben kam, und der Fall nimmt eine unerwartete Wendung ..."
Auch von diesem Buch hatte ich mir etwas mehr Tempo und Spannung versprochen. Es ist nicht wirklich schlecht, aber eben auch nicht gut. Die Beschäftigung mit der alten Clique allerdings lässt einen selbst überlegen, wie man denn mit Freunden und Bekannten umgeht. Und diverse kleine Anspielungen auf Demos, Gutmenschen und Co. fand ich wirklich sehr gut.
Note: 3
Friederike Schmöe: Wieweitdugehst (Wanderbuch)
"Auf dem Münchner Oktoberfest wird ein 14-jähriger Junge in der Geisterbahn ermordet. Ghostwriterin und "Wiesn-Muffel" Kea Laverde begleitet ihren Freund Nero Keller, Hauptkommissar im LKA, bei den Ermittlungen. Dabei trifft sie auf Neta, die beruflich Kranken und Trauernden Geschichten erzählt, um deren Schmerz zu lindern. Als auf Neta ein Mordanschlag verübt wird, versucht Kea den Hintergründen auf die Spur zu kommen. Sie stößt auf einen Sumpf aus Gier, Lügen und unerfüllter Liebe ..."
Teil 4 der Kea-Laverde-Reihe - für mich der zweite Teil, den ich gelesen habe. Ich finde sie nicht wirklich berauschend, aber auch nicht schlecht. Vielleicht ein wenig zu wenig Tempo, vieles wirkt für mich arg konstruiert. Und ich kann mit der Hauptfigur wenig anfangen. Sie ist mir nicht sympathisch, auch nicht unsympathisch - sie ist einfach blass.
Note: 3
Gunnar Herrmann: Elchtest. Ein Jahr in Bullerbü (Behalti)
"Mit Baby nach Bullerbü - als Familie Herrmann das Angebot erhält, nach Schweden zu ziehen, klingt das paradiesisch: Unberührte Natur, rote Holzhäuschen. Ein einziger großer Kinderspielplatz! Doch im Land der Elche ist nicht alles "Bullerbü". Die Winter sind dunkel, die Menschen höflich, aber verschlossen, die Warteschlangen der Bürokratie lang. Mit Witz, Sympathie und Augenzwinkern erzählt Gunnar Herrmann vom Familienleben im hohen Norden."
Als Nachbereitung unseres Schwedenurlaubs gelesen. Und es ist wirklich gut. Keine Überheblichkeit, aber auch keine unbegründete Begeisterung. Dazu eine sehr gut lesbare Schreibe - wobei man von einem Journalisten der Süddeutschen auch nichts anderes erwartet. Vieles ist natürlich auch schon bekannt, aber die Art und Weise, wie Herrmann sie beschreibt, macht Lust auf den nächsten Urlaub ...
Note: 1
Arno Stobel: Der Trakt (Wanderbuch)
"Stell dir vor, dein Mann sagt, er hat dich noch nicht gesehen, und die Leute sagen, du hast nie ein Kind gehabt. Wem kannst du trauen, wenn niemand dir glaubt? Und wer bist du wirklich?"
Spannender Psychothriller mit einem interessanten Thema - der Hirnforschung. Allerdings beruht ein Großteil der Spannung darauf, dass die Figuren seltsam unklar bleiben, ihre Position nicht deutlich wird und die Verflechtungen untereinander nicht geklärt sind. Mir war allerdings die Lösung schon nach den ersten knapp 50 Seiten klar - einige Verwicklungen fand ich dementsprechend auch eher langweilig denn zur Spannung beitragend.
Note: 2-
Anja Jonuleit: Herbstvergessene (vorablesen)
"Nach dem rätselhaften Tod ihrer Mutter Lilli Sternberg findet Maja in deren Nachlass ein Foto. Es zeigt Großmutter Charlotte mit einem Baby. Doch dieses Baby hat keinerlei Ähnlichkeit mit der hellblonden, blauäugigen Lilli. Maja begibt sich auf Spurensuche und stößt auf ein dunkles Familiengeheimnis, das alle Gewissheiten in ihrem Leben mit einem Schlag zunichte macht."
Ein Roman um das Leben dreier Frauen aus drei Generationen, wobei die mittlere Generation, also Lilli Sternberg nur einen geringen Part einnimmt, wenngleich sie entscheidend zur Enthüllung des Familienschicksals beiträgt. Der Roman spielt auf zwei Ebenen, in zwei Zeitzonen. Als Leserin weiß man immer etwas mehr, aber auch nicht alles, weil die Tagebuchauszüge von Großmutter Charlotte immer wieder in die Geschichte der Jetztzeit eingeflochten werden. Aber im Gegensatz zur Leserin hat Maja den größten Teil der Geschichte keine Ahnung, was im Tagebuch steht
Das Schicksal der Großmutter beginnt in Ostpreußen und führt sie - als "gefallene" uneheliche Mutter - in eines der Lebensborn-Heime im Deutschen Reich des Jahres 1944. Dort herrscht noch eine relative Ruhe - der Krieg ist für die jungen Mütter und deren Kinder in der meisten Zeit noch weit weg. Und doch wissen sie, dass das NS-Regieme nicht mehr lang an der Macht bleiben wird.
Eine weitere Verknüpfung gibt es mit der Geschichte eines NS-Arztes, der im KZ Neuengamme Menschenversuche durchführt - die ebenfalls bis weit in die Gegenwart reichen.
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich das Buch ohne vorablesen wohl nie gelesen hätte. Die Thematik interessiert mich zwar sehr, aber ich kann nicht sagen, ob ichs mir gekauft oder geliehen hätte. Aber ich bin sowohl vom Stil als auch von der Umsetzung der brisanten Themen vollkommen überzeugt. Es gelingt Jonuleit, den Themenkomplex Lebensborn realistisch zu gestalten, waren die deutschen Heime doch zum einen eine Art Auffanglager für uneheliche Mütter, zum anderen aber eine rassistische Ausleseanstalt. Auch die Verknüpfung mit den menschenverachtenden Versuchen gelingt - ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen, aber auch, ohne sie zu verharmlosen. Dazu kommt eine äußerst nachvollziehbare Handlung um Mutter und Tochter und deren Probleme, die ebenfalls vorhandenen Beziehungsprobleme zwischen Maja und ihrem Freund nehmen nicht überhand, sind aber für die latente Missstimmung mitverantwortlich.
Für mich ist "'Herbstvergessene" eines der besten Bücher, die ich seit langem gelesen habe - und die ich jedem uneingeschränkt empfehlen kann. Zu einem wirklich guten Stil, einer tollen Geschichte kommt auch noch unerwartete Spannung mit einigen thrilligen Elementen. Dazu die sehr gute und ansprechende Covergestaltung - einfach klasse!!
Note: 1
Zane Radcliffe: Todesgruß (Wanderbuch)
"Vor fünf Jahren musste Callum Pope einen schweren Schlag verkraften: Seine Freundin wurde bestialisch ermordet. Jetzt will er ein neues Leben anfangen und zieht aus dem heimatlichen Glasgow nach Reykjavik, zu Birna Sveinsdottir, einer geheimnisvollen Gletscherforscherin, die sein Herz zum Schmelzen gebracht hat. Doch den Schrecken seiner Vergangenheit ist Callum nicht entkommen: Auf einmal erhält er Mails von einem Unbekannten, in denen dieser minutiös grausame Morde schildert. Ist der Unbekannte der Täter von damals? Und woher weiß er von Callums neuem Leben auf Island?"
Klasse Island-Buch! Aber "mörderisch spannend", wie es der Aufkleber auf dem Cover verspricht, ist es nicht. Klar gibt es eine Krimihandlung, der man sich allerdings nach etwa 300 Seiten der 500 Seiten gerade mal genähert hat. Zwar hat es in der Zwischenzeit die Schilderung des Mordes an Sarah, Callums Freundin, in Prag gegeben, aber ansonsten lebt der Roman von wirklich tollen Landschaftsschilderungen, einem kleinen Isländisch-Sprachkurs, den Problemen zwischen Männern und Frauen im Allgemeinen, und denen von Callum und Birna im Besonderen, den liebevollen Beschreibungen von etwas durchgeknallten Isländern, wie z.B. der Mutter von Birna oder den Angestellten von Callum.
Nach 300 Seiten geht die Spannungskurve dann ein wenig nach oben, aber die ansprechenden Schilderungen der ungewohnten Landschaft, von Vulkanausbrüchen und Gletschern, geht weiter. Und gerade das macht das Buch so liebenswert. Wenn nur nicht der Aufkleber wäre, und auch nicht der Vergleich mit Arnaldur Indidason auf dem rückwärtigen Cover - Radcliffe ist ein wirklich toller Roman gelungen, mit Krimi- und Thrillerelementen, mit viel Liebe zu Island und den Eigenheiten der Bewohner und der Landschaft.
Note: 1- (weil's nicht ganz so berauschend war wie "Herbstvergessene")
Camilla Läckberg: Die Töchter der Kälte (geliehen, Bibliothek)
"Eiskalte Spannung von Skandinaviens Krimi-Autorin Nr. eins: Der Fischer Frans Bengtsson macht einen fürchterlichen Fang. Mit seinem Netz holt er die Leiche eines Mädchens ein. Patrik Hedström und Erica Falck ermitteln. Hinter der idyllischen Fassade von Fjällbacka kommen Familienfehden und eine alte, weit zurückreichende Schuld zum Vorschein.
Der dritte Fall von Schwedens erfolgreichster Schriftstellerin der Gegenwart. Ein kunstvoll komponierter und schockierender Krimi, in dem sich alles um die Frage dreht: Sind Kinder gezwungen, die Untaten ihrer Eltern zu wiederholen?"
Wieso lesen die Menschen, die die Klappentexte schreiben, offenbar nie das Buch?? Denn Erica Falck ermittelt in diesem Buch überhaupt nicht, sondern widmet sich allein ihren leichten Depressionen und ihrer zweimonatigen Tochter. Und auch die Frage nach der Wiederholung der Untaten der Eltern steht nicht im Mittelpunkt, sondern erschließt sich nur auf den allerletzten Seiten - und das noch nicht mal überzeugend.
Immerhin ist bei Läckberg, zu der ich aufgrund unseres diesjährigen Schweden-Urlaubs, der uns eben auch nach Fjällbacka geführt hat, ein besonderes Verhältnis habe, ein gewisse Entwicklung nicht abzustreiten. So ist "Die Töchter der Kälte" zumindest teilweise im Stil besser als "Der Prediger von Fjällbacka", wenn auch viele ihrer Sätze noch sehr langweilig gestrickt sind. Es fehlt immer die gewisse Finesse.
Und der Kunstgriff, Erinnerungen aus der Zeit ab 1924 ohne wirklichen Bezug zur aktuellen Geschichte - kursiv im Druckbild abgesetzt - einzubauen, ist m.E. nicht wirklich gelungen. Schon relativ früh meint man, die Lösung des Mordfalles zu kennen - und diese Meinung ist auch richtig.
Insgesamt Durchschnittskost, aber mehr leider nicht.
Note: 3
Tanja Pleva: Gottesopfer (Wanderbuch)
"Auf dem Campo dei Fiori in Rom wird eine junge Frau verbrannt wie eine Hexe. Die Tat eines Besessenen? Er schlägt wieder zu, und auch dieser Mord trägt dieselbe Handschrift. Der Täter scheint im Bann eines religiösen Wahns zu stehen. Doch seine Identität bleibt lange im Dunkeln - so lange, bis es für sein nächstes Opfer fast zu spät ist ..."
Irgendwie bin ich bei dem Erstling von Tanja Pleva gespalten: Mir haben die Idee und auch der größte Teil der Umsetzung gefallen, aber es bleibt nach der Lektüre eine gewisse Unzufriedenheit zurück. Vielleicht lese ich momentan auch einfach zu viele Krimis und Thriller - und komme nicht umhin zu bemerken, dass sie alle ähnlich gestrickt sind. Ohne eine gewisse Prise Sex kommt keiner aus - auch wenn es kaum der Lebensrealität entspricht, immer bereit und willig zu sein. Die weiblichen (Fast-)Opfer sind alle hübsch und unschuldig, in sie verliebt sich der ebenfalls ansehnliche männliche Ermittler usw. usw.
Also macht sich meine Unzufriedenheit an der wenig überraschenden Ausgestaltung allgemein jetzt bei "Gottesopfer" fest ...
Aber es gibt auch handfeste Gründe, warum ich den Thriller nicht uneingeschränkt loben kann: Eine gewisse Spannung und Schnelligkeit ergibt sich durch die vielen - teilweise unnötigen - Ortswechsel, insbesondere zu Beginn des Buches. Viele dieser gelegten Spuren werden jedoch nicht wieder aufgegriffen, verlaufen sich im Nichts.
Note: 2-
Jo Nesbo: Headhunter (Wanderbuch)
"Roger Brown gilt als Top-Headhunter. Wenn er anruft, gehorchen die Bosse aufs Wort. Was niemand weiß: Brown spielt ein falsches Spiel. Doch dann geht einer seiner Coups grandios daneben, und plötzlich wird er zum Gejagten."
Kein Harry Hole, doch auch bei "Headhunter" kann Nesbo eine gewisse Spannung aufbauen - wenngleich doch deutlich weniger und langsamer als bei seiner berühmten Reihe. Die Geschichte ist als Ich-Erzählung aufgezogen - aus der Perspektive des Headhunters Roger Brown. Dieser nutzt die Informationen, die er von den meist schon renommierten und wohlsituierten Bewerbern bekommt, für Kunsträube, wird mit diesen aber bislang nicht in Bezug gebracht. Als er jedoch dem neuesten Bewerber sein verschollen geglaubtes Gemälde stehlen will, beginnt eine atemberaubende Jagd - nach ihm selbst.
Bis zum Schluss gibt es immer wieder Wendungen, die ein Überraschungspotenzial enthalten, aber trotzdem reicht "Headhunter" längst nicht an die anderen Nesbo-Romane heran. Zum einen fehlt der charismatische Held, zum anderen wirken die Szenen nicht immer ausgefeilt und zu Ende gedacht.
Ganz nett, aber nichts überragendes!
Note: 2-
Christine Lehmann: Vergeltung am Degerloch (Wanderbuch)
"Lisa Nerz hockt in der Redaktion der "Amazone", als eine Flirtbekanntschaft hereinplatzt und sich selbst eines Mordes bezichtigt. Notwehr? Geschlechterkrieg? Das Dilemma der kerligen jungen Provinzschwäbin füllt alsbald die Schlagzeilen der Presse und die Akten der Kriminalpolizei.
Lisa Nerz zieht ihre eigenen Schlüsse. Sie rekrutiert einen Säufer vom "Stuttgarter Anzeiger" und setzt sich mit ihm auf die Fährte des Opfers. Doch ihre anarchische Ermittlung schlingert in neue Widersprüche, und jemand versucht sie aus dem Weg zu räumen ..."
Tja, wie soll ich sagen - das Buch ist ganz schön oldfashioned. Ich hab vorher noch nichts von Christine Lehmann gehört und gelesen - und das könnte nach dieser Lektüre auch so bleiben. Nach ein wenig Recherche hab ich gesehen, dass "Vergeltung" eine Neuauflage eines Romans von 1997 ist - so sind einige Passagen doch eher verständlich. Insgesamt find ich aber die Emanzensprüche und das ganze Ambiente viel zu klischeehaft. Vielleicht hätte mir der Krimi vor gut 15 Jahren gefallen, heute ist aber vieles überholt.
Note: 3-
Abgebrochen:
Thomas Raab: Der Metzger muss nachsitzen (Wanderbuch)
"Fünfundzwanzig Jahre lang hat er nichts von seinen Schulfreunden gehört. Dann stolpert der Restaurator Willibald Adrian Metzger über einen Toten. Einen ehemaligen und höchst unbeliebten Klassenkameraden. Als die Polizei am Fundort eintrifft, ist die Leiche allerdings verschwunden. Einbildung des rotweinumnebelten Restaurators oder perfide Inszenierung? Am darauffolgenden Tag erhält der Metzger die Gewissheit, dass auch er selbst in den Fall verwickelt ist: Der Schuh des Opfers wird ihm zugespielt. Notgedrungen beginnt er mit den Nachforschungen. Doch die Odyssee in die Vergangenheit fördert noch mehr Leichen zutage ..."
Im Stil erinnert Raabs Roman den Brenner-Büchern von Wolf Haas, mit denen ich auch schon nichts anfangen konnte. Und so hab ich den Metzger auch nach gut 50 Seiten weggelegt. Einfach nicht mein Fall!
"Über Nacht bricht Lizas Welt zusammen. Aufgewachsen auf einem völlig abgeschiedenen englischen Landsitz, kennt sie die Welt nur aus den Erzählungen ihrer Mutter Eve - als teuflische Bedrohung. Mit ihren siebzehn Jahren hat Liza noch nie einen Bus benutzt, eine Schule besucht oder Kontakt zu Gleichaltrigen gehabt. Und plötzlich eröffnet ihr Eve, dass Liza dieses Zuhause verlassen muss. Die weltfremde Zweisamkeit ist zu Ende. Denn Eve hat einen Mann getötet ..."
Eigentlich faszinieren mich die Bücher von Ruth Rendell, diesem konnte ich allerdings nicht so viel abgewinnen. Es war ziemlich langatmig und dröge, nichts kam so richtig in Schwung. Aber da der LK Wartende Bücher dieses ausgewählt hatte, musste ich es ja irgendwie zuende bringen.
Note: 3-
Ulrich Ritzel: Uferwald (Wanderbuch)
"Ulm: In einer Wohnung der Gemeinnützigen Heimstätten wird eine ältere Frau tot, schon fast mumifiziert, aufgefunden. Ein Routinefall, scheint es. Charlotte Gossler ist eines natürlichen Todes gestorben, wurde nur viel zu lange von keinem vermisst. Doch dann stößt Kommissar Kuttler auf ein Tagebuch ihres Sohnes, der vor Jahren bei einem Unfall mit Fahrerflucht ums Leben kam, und der Fall nimmt eine unerwartete Wendung ..."
Auch von diesem Buch hatte ich mir etwas mehr Tempo und Spannung versprochen. Es ist nicht wirklich schlecht, aber eben auch nicht gut. Die Beschäftigung mit der alten Clique allerdings lässt einen selbst überlegen, wie man denn mit Freunden und Bekannten umgeht. Und diverse kleine Anspielungen auf Demos, Gutmenschen und Co. fand ich wirklich sehr gut.
Note: 3
Friederike Schmöe: Wieweitdugehst (Wanderbuch)
"Auf dem Münchner Oktoberfest wird ein 14-jähriger Junge in der Geisterbahn ermordet. Ghostwriterin und "Wiesn-Muffel" Kea Laverde begleitet ihren Freund Nero Keller, Hauptkommissar im LKA, bei den Ermittlungen. Dabei trifft sie auf Neta, die beruflich Kranken und Trauernden Geschichten erzählt, um deren Schmerz zu lindern. Als auf Neta ein Mordanschlag verübt wird, versucht Kea den Hintergründen auf die Spur zu kommen. Sie stößt auf einen Sumpf aus Gier, Lügen und unerfüllter Liebe ..."
Teil 4 der Kea-Laverde-Reihe - für mich der zweite Teil, den ich gelesen habe. Ich finde sie nicht wirklich berauschend, aber auch nicht schlecht. Vielleicht ein wenig zu wenig Tempo, vieles wirkt für mich arg konstruiert. Und ich kann mit der Hauptfigur wenig anfangen. Sie ist mir nicht sympathisch, auch nicht unsympathisch - sie ist einfach blass.
Note: 3
Gunnar Herrmann: Elchtest. Ein Jahr in Bullerbü (Behalti)
"Mit Baby nach Bullerbü - als Familie Herrmann das Angebot erhält, nach Schweden zu ziehen, klingt das paradiesisch: Unberührte Natur, rote Holzhäuschen. Ein einziger großer Kinderspielplatz! Doch im Land der Elche ist nicht alles "Bullerbü". Die Winter sind dunkel, die Menschen höflich, aber verschlossen, die Warteschlangen der Bürokratie lang. Mit Witz, Sympathie und Augenzwinkern erzählt Gunnar Herrmann vom Familienleben im hohen Norden."
Als Nachbereitung unseres Schwedenurlaubs gelesen. Und es ist wirklich gut. Keine Überheblichkeit, aber auch keine unbegründete Begeisterung. Dazu eine sehr gut lesbare Schreibe - wobei man von einem Journalisten der Süddeutschen auch nichts anderes erwartet. Vieles ist natürlich auch schon bekannt, aber die Art und Weise, wie Herrmann sie beschreibt, macht Lust auf den nächsten Urlaub ...
Note: 1
Arno Stobel: Der Trakt (Wanderbuch)
"Stell dir vor, dein Mann sagt, er hat dich noch nicht gesehen, und die Leute sagen, du hast nie ein Kind gehabt. Wem kannst du trauen, wenn niemand dir glaubt? Und wer bist du wirklich?"
Spannender Psychothriller mit einem interessanten Thema - der Hirnforschung. Allerdings beruht ein Großteil der Spannung darauf, dass die Figuren seltsam unklar bleiben, ihre Position nicht deutlich wird und die Verflechtungen untereinander nicht geklärt sind. Mir war allerdings die Lösung schon nach den ersten knapp 50 Seiten klar - einige Verwicklungen fand ich dementsprechend auch eher langweilig denn zur Spannung beitragend.
Note: 2-
Anja Jonuleit: Herbstvergessene (vorablesen)
"Nach dem rätselhaften Tod ihrer Mutter Lilli Sternberg findet Maja in deren Nachlass ein Foto. Es zeigt Großmutter Charlotte mit einem Baby. Doch dieses Baby hat keinerlei Ähnlichkeit mit der hellblonden, blauäugigen Lilli. Maja begibt sich auf Spurensuche und stößt auf ein dunkles Familiengeheimnis, das alle Gewissheiten in ihrem Leben mit einem Schlag zunichte macht."
Ein Roman um das Leben dreier Frauen aus drei Generationen, wobei die mittlere Generation, also Lilli Sternberg nur einen geringen Part einnimmt, wenngleich sie entscheidend zur Enthüllung des Familienschicksals beiträgt. Der Roman spielt auf zwei Ebenen, in zwei Zeitzonen. Als Leserin weiß man immer etwas mehr, aber auch nicht alles, weil die Tagebuchauszüge von Großmutter Charlotte immer wieder in die Geschichte der Jetztzeit eingeflochten werden. Aber im Gegensatz zur Leserin hat Maja den größten Teil der Geschichte keine Ahnung, was im Tagebuch steht
Das Schicksal der Großmutter beginnt in Ostpreußen und führt sie - als "gefallene" uneheliche Mutter - in eines der Lebensborn-Heime im Deutschen Reich des Jahres 1944. Dort herrscht noch eine relative Ruhe - der Krieg ist für die jungen Mütter und deren Kinder in der meisten Zeit noch weit weg. Und doch wissen sie, dass das NS-Regieme nicht mehr lang an der Macht bleiben wird.
Eine weitere Verknüpfung gibt es mit der Geschichte eines NS-Arztes, der im KZ Neuengamme Menschenversuche durchführt - die ebenfalls bis weit in die Gegenwart reichen.
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich das Buch ohne vorablesen wohl nie gelesen hätte. Die Thematik interessiert mich zwar sehr, aber ich kann nicht sagen, ob ichs mir gekauft oder geliehen hätte. Aber ich bin sowohl vom Stil als auch von der Umsetzung der brisanten Themen vollkommen überzeugt. Es gelingt Jonuleit, den Themenkomplex Lebensborn realistisch zu gestalten, waren die deutschen Heime doch zum einen eine Art Auffanglager für uneheliche Mütter, zum anderen aber eine rassistische Ausleseanstalt. Auch die Verknüpfung mit den menschenverachtenden Versuchen gelingt - ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen, aber auch, ohne sie zu verharmlosen. Dazu kommt eine äußerst nachvollziehbare Handlung um Mutter und Tochter und deren Probleme, die ebenfalls vorhandenen Beziehungsprobleme zwischen Maja und ihrem Freund nehmen nicht überhand, sind aber für die latente Missstimmung mitverantwortlich.
Für mich ist "'Herbstvergessene" eines der besten Bücher, die ich seit langem gelesen habe - und die ich jedem uneingeschränkt empfehlen kann. Zu einem wirklich guten Stil, einer tollen Geschichte kommt auch noch unerwartete Spannung mit einigen thrilligen Elementen. Dazu die sehr gute und ansprechende Covergestaltung - einfach klasse!!
Note: 1
Zane Radcliffe: Todesgruß (Wanderbuch)
"Vor fünf Jahren musste Callum Pope einen schweren Schlag verkraften: Seine Freundin wurde bestialisch ermordet. Jetzt will er ein neues Leben anfangen und zieht aus dem heimatlichen Glasgow nach Reykjavik, zu Birna Sveinsdottir, einer geheimnisvollen Gletscherforscherin, die sein Herz zum Schmelzen gebracht hat. Doch den Schrecken seiner Vergangenheit ist Callum nicht entkommen: Auf einmal erhält er Mails von einem Unbekannten, in denen dieser minutiös grausame Morde schildert. Ist der Unbekannte der Täter von damals? Und woher weiß er von Callums neuem Leben auf Island?"
Klasse Island-Buch! Aber "mörderisch spannend", wie es der Aufkleber auf dem Cover verspricht, ist es nicht. Klar gibt es eine Krimihandlung, der man sich allerdings nach etwa 300 Seiten der 500 Seiten gerade mal genähert hat. Zwar hat es in der Zwischenzeit die Schilderung des Mordes an Sarah, Callums Freundin, in Prag gegeben, aber ansonsten lebt der Roman von wirklich tollen Landschaftsschilderungen, einem kleinen Isländisch-Sprachkurs, den Problemen zwischen Männern und Frauen im Allgemeinen, und denen von Callum und Birna im Besonderen, den liebevollen Beschreibungen von etwas durchgeknallten Isländern, wie z.B. der Mutter von Birna oder den Angestellten von Callum.
Nach 300 Seiten geht die Spannungskurve dann ein wenig nach oben, aber die ansprechenden Schilderungen der ungewohnten Landschaft, von Vulkanausbrüchen und Gletschern, geht weiter. Und gerade das macht das Buch so liebenswert. Wenn nur nicht der Aufkleber wäre, und auch nicht der Vergleich mit Arnaldur Indidason auf dem rückwärtigen Cover - Radcliffe ist ein wirklich toller Roman gelungen, mit Krimi- und Thrillerelementen, mit viel Liebe zu Island und den Eigenheiten der Bewohner und der Landschaft.
Note: 1- (weil's nicht ganz so berauschend war wie "Herbstvergessene")
Camilla Läckberg: Die Töchter der Kälte (geliehen, Bibliothek)
"Eiskalte Spannung von Skandinaviens Krimi-Autorin Nr. eins: Der Fischer Frans Bengtsson macht einen fürchterlichen Fang. Mit seinem Netz holt er die Leiche eines Mädchens ein. Patrik Hedström und Erica Falck ermitteln. Hinter der idyllischen Fassade von Fjällbacka kommen Familienfehden und eine alte, weit zurückreichende Schuld zum Vorschein.
Der dritte Fall von Schwedens erfolgreichster Schriftstellerin der Gegenwart. Ein kunstvoll komponierter und schockierender Krimi, in dem sich alles um die Frage dreht: Sind Kinder gezwungen, die Untaten ihrer Eltern zu wiederholen?"
Wieso lesen die Menschen, die die Klappentexte schreiben, offenbar nie das Buch?? Denn Erica Falck ermittelt in diesem Buch überhaupt nicht, sondern widmet sich allein ihren leichten Depressionen und ihrer zweimonatigen Tochter. Und auch die Frage nach der Wiederholung der Untaten der Eltern steht nicht im Mittelpunkt, sondern erschließt sich nur auf den allerletzten Seiten - und das noch nicht mal überzeugend.
Immerhin ist bei Läckberg, zu der ich aufgrund unseres diesjährigen Schweden-Urlaubs, der uns eben auch nach Fjällbacka geführt hat, ein besonderes Verhältnis habe, ein gewisse Entwicklung nicht abzustreiten. So ist "Die Töchter der Kälte" zumindest teilweise im Stil besser als "Der Prediger von Fjällbacka", wenn auch viele ihrer Sätze noch sehr langweilig gestrickt sind. Es fehlt immer die gewisse Finesse.
Und der Kunstgriff, Erinnerungen aus der Zeit ab 1924 ohne wirklichen Bezug zur aktuellen Geschichte - kursiv im Druckbild abgesetzt - einzubauen, ist m.E. nicht wirklich gelungen. Schon relativ früh meint man, die Lösung des Mordfalles zu kennen - und diese Meinung ist auch richtig.
Insgesamt Durchschnittskost, aber mehr leider nicht.
Note: 3
Tanja Pleva: Gottesopfer (Wanderbuch)
"Auf dem Campo dei Fiori in Rom wird eine junge Frau verbrannt wie eine Hexe. Die Tat eines Besessenen? Er schlägt wieder zu, und auch dieser Mord trägt dieselbe Handschrift. Der Täter scheint im Bann eines religiösen Wahns zu stehen. Doch seine Identität bleibt lange im Dunkeln - so lange, bis es für sein nächstes Opfer fast zu spät ist ..."
Irgendwie bin ich bei dem Erstling von Tanja Pleva gespalten: Mir haben die Idee und auch der größte Teil der Umsetzung gefallen, aber es bleibt nach der Lektüre eine gewisse Unzufriedenheit zurück. Vielleicht lese ich momentan auch einfach zu viele Krimis und Thriller - und komme nicht umhin zu bemerken, dass sie alle ähnlich gestrickt sind. Ohne eine gewisse Prise Sex kommt keiner aus - auch wenn es kaum der Lebensrealität entspricht, immer bereit und willig zu sein. Die weiblichen (Fast-)Opfer sind alle hübsch und unschuldig, in sie verliebt sich der ebenfalls ansehnliche männliche Ermittler usw. usw.
Also macht sich meine Unzufriedenheit an der wenig überraschenden Ausgestaltung allgemein jetzt bei "Gottesopfer" fest ...
Aber es gibt auch handfeste Gründe, warum ich den Thriller nicht uneingeschränkt loben kann: Eine gewisse Spannung und Schnelligkeit ergibt sich durch die vielen - teilweise unnötigen - Ortswechsel, insbesondere zu Beginn des Buches. Viele dieser gelegten Spuren werden jedoch nicht wieder aufgegriffen, verlaufen sich im Nichts.
Note: 2-
Jo Nesbo: Headhunter (Wanderbuch)
"Roger Brown gilt als Top-Headhunter. Wenn er anruft, gehorchen die Bosse aufs Wort. Was niemand weiß: Brown spielt ein falsches Spiel. Doch dann geht einer seiner Coups grandios daneben, und plötzlich wird er zum Gejagten."
Kein Harry Hole, doch auch bei "Headhunter" kann Nesbo eine gewisse Spannung aufbauen - wenngleich doch deutlich weniger und langsamer als bei seiner berühmten Reihe. Die Geschichte ist als Ich-Erzählung aufgezogen - aus der Perspektive des Headhunters Roger Brown. Dieser nutzt die Informationen, die er von den meist schon renommierten und wohlsituierten Bewerbern bekommt, für Kunsträube, wird mit diesen aber bislang nicht in Bezug gebracht. Als er jedoch dem neuesten Bewerber sein verschollen geglaubtes Gemälde stehlen will, beginnt eine atemberaubende Jagd - nach ihm selbst.
Bis zum Schluss gibt es immer wieder Wendungen, die ein Überraschungspotenzial enthalten, aber trotzdem reicht "Headhunter" längst nicht an die anderen Nesbo-Romane heran. Zum einen fehlt der charismatische Held, zum anderen wirken die Szenen nicht immer ausgefeilt und zu Ende gedacht.
Ganz nett, aber nichts überragendes!
Note: 2-
Christine Lehmann: Vergeltung am Degerloch (Wanderbuch)
"Lisa Nerz hockt in der Redaktion der "Amazone", als eine Flirtbekanntschaft hereinplatzt und sich selbst eines Mordes bezichtigt. Notwehr? Geschlechterkrieg? Das Dilemma der kerligen jungen Provinzschwäbin füllt alsbald die Schlagzeilen der Presse und die Akten der Kriminalpolizei.
Lisa Nerz zieht ihre eigenen Schlüsse. Sie rekrutiert einen Säufer vom "Stuttgarter Anzeiger" und setzt sich mit ihm auf die Fährte des Opfers. Doch ihre anarchische Ermittlung schlingert in neue Widersprüche, und jemand versucht sie aus dem Weg zu räumen ..."
Tja, wie soll ich sagen - das Buch ist ganz schön oldfashioned. Ich hab vorher noch nichts von Christine Lehmann gehört und gelesen - und das könnte nach dieser Lektüre auch so bleiben. Nach ein wenig Recherche hab ich gesehen, dass "Vergeltung" eine Neuauflage eines Romans von 1997 ist - so sind einige Passagen doch eher verständlich. Insgesamt find ich aber die Emanzensprüche und das ganze Ambiente viel zu klischeehaft. Vielleicht hätte mir der Krimi vor gut 15 Jahren gefallen, heute ist aber vieles überholt.
Note: 3-
Abgebrochen:
Thomas Raab: Der Metzger muss nachsitzen (Wanderbuch)
"Fünfundzwanzig Jahre lang hat er nichts von seinen Schulfreunden gehört. Dann stolpert der Restaurator Willibald Adrian Metzger über einen Toten. Einen ehemaligen und höchst unbeliebten Klassenkameraden. Als die Polizei am Fundort eintrifft, ist die Leiche allerdings verschwunden. Einbildung des rotweinumnebelten Restaurators oder perfide Inszenierung? Am darauffolgenden Tag erhält der Metzger die Gewissheit, dass auch er selbst in den Fall verwickelt ist: Der Schuh des Opfers wird ihm zugespielt. Notgedrungen beginnt er mit den Nachforschungen. Doch die Odyssee in die Vergangenheit fördert noch mehr Leichen zutage ..."
Im Stil erinnert Raabs Roman den Brenner-Büchern von Wolf Haas, mit denen ich auch schon nichts anfangen konnte. Und so hab ich den Metzger auch nach gut 50 Seiten weggelegt. Einfach nicht mein Fall!
31.08.2010 17:44:50

