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Dem Tode Nah von Linwood Barclay

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Beitrag
erstellt am
Leonae

Mitglied gelöscht

 

Dem Tode nah - Ein super Thriller!

Der 17- jährige Derek versteckt sich im Nachbarhaus bei den Langleys, um mit seiner Freundin eine Woche lang, während die Langleys im Urlaub sind, die sturmfreie Bude zu genießen. Leider kommt es anders als gedacht. Sein Freund Adam und seine Eltern kommen kurz nach ihrer Abreise wieder zurück, weil es Adams Mutter nicht gut geht. Kurz darauf wird die ganze Familie erschossen und Derek bekommt in seinem Versteck im Keller alles mit. Ziemlich schnell wird Derek zum Hauptverdächtigen und kommt ins Gefängnis.
Mehr möchte ich zum Inhalt nicht verraten, nur so viel, das Buch ist ein echter Pageturner.
Mir fiel es sehr schwer das Buch aus der Hand zu legen. Neben der spannenden Geschichte möchte ich auch den flüssigen Schreibstil erwähnen, der das Lesen wirklich zu einem Genuss macht.
Für mich ließ sich auch eine deutliche Steigerung zu Linwood Barclays erstem Roman -Ohne ein Wort- erkennen.
Fazit: Ein sehr lesenswerter Roman, der auf weitere Werke von Linwood Barclay hoffen lässt.
25.09.2008 11:51:05
Sunangel

Mitglied gelöscht

 

ich habe ohne ein wort gelesen kann es sein das die vom inhalt ziemlich gleich sind?
25.09.2008 11:58:49
bookkiller

Mitglied gelöscht

 

Ja, vom Klappentext her kommt es mir auch so vor.

Hab es mir aber trotzdem auch gerade gekauft *gg*

Das erste fand ich nämlich ganz gut.
25.09.2008 12:35:19
Sunangel

Mitglied gelöscht

 

bookkiller dann kannst du ja berichten ob es sich wirklich ähnelt :-)
25.09.2008 12:45:47
irmgard

irmgard

(16678 Beiträge)

ich hab heut auch schon überlegt, das zu kaufen...
hab mich aber dann für ein anderes entschieden
sagt mal Bescheid wies ist :o)
25.09.2008 12:59:47
come2me

Mitglied gelöscht

 

Ich finde nicht, dass sich beide Bücher ähneln.Es sind zwei sehr verschiedene Fälle und Personen, mit völlig unterschiedlicher Story.Und beide Bücher finde ich übrigens klasse :-)
25.09.2008 13:03:27
tigercat666

tigercat666

(203234 Beiträge)

Ich bekomme das Buch nächste Woche und freu mich schon sehr drauf.
25.09.2008 13:38:38
Gluecksmarie

Mitglied gelöscht

 

Konnte es schon lesen, kann nicht sagen, dass es schlecht war, aber den Erstling fand ich besser. Ein Thriller muss mich von Anfang an förmlich in die Geschichte reinziehen - das war hier nicht der Fall, der Roman war eher eine Familiengeschichte mit Krimirahmenhandlung. Für mich zu wenig Spannung und das Ende hat nicht überrascht.
25.09.2008 14:17:33
topbuecher2007

Mitglied gelöscht

 

habe das buch heute bekommen und werds glaub auch gleich anfangen müssen :) kann einfach nicht widerstehen und warten,das erste buch von ihm hat mir sehr gut gefallen!
25.09.2008 14:20:39
monja1995

Mitglied gelöscht

 

Dem Tode nah - Linwood Barclay

Der 17jährige Derek ist der einzige Zeuge des grausamen Mordes an der Familie seines besten Freundes und gerät selbst in Verdacht.
Sein Vater macht sich auf eigene Faust auf die Suche nach dem Mörder und stößt auf zahlreiche Ungereimtheiten.

Mit einem Paukenschlag stürzt man in die Handlung, die einen von der ersten Seite an gefangen nimmt.
Im Prolog wird das Geschehen aus der Sicht des Sohnes dargestellt, ab Kapitel eins aus der Sicht des Vaters. Was klar ist, da bei dem Mord nur der Sohn anwesend ist.
Was folgt, ist eine Reihe von Verdächtigungen gegen zahlreiche Personen, die sich immer wieder in Luft auflösen, sodass der Leser am Ende über den Ausgang überrascht ist.

Beim Lesen hat man die ganze Zeit über das Gefühl, sich auf einem schmalen Grat zu befinden und weiß nicht, ob man in der nächsten Minute von der einen Seite die rettende Hand gereicht bekommt, oder von der anderen Seite brutal ins Bodenlose gestossen wird.
In diesem Buch gibt es keine Langeweile, Linwood Barclay versteht es, den Leser immer auf einem bestimmten Level zu halten und schafft es mit einem grandiosen Showdown noch mal, die Spannung so hoch zu pushen, dass man das Gefühl hat, dass einfach nicht mehr gehen kann, aber er schafft das.

Linwood Barclay bedient sich einer lockeren, leicht verständlichen, schnörkellosen Schreibweise und hält sich nicht mit Nebensächlichkeiten auf. Auch versteht sich Barclay darauf, bestimmte Begebenheiten so zu um- und beschreiben, dass dem Leser nichts verborgen bleibt, aber man trotzdem nicht das Gefühl hat, sich mitten in einem Gemetzel zu befinden. Den Leser in seinen Bann zu ziehen, ohne dass sich dieser genötigt fühlt das Buch zu ende lesen zu müssen, ist die Kunst die Barclay für sich gepachtet hat.
27.09.2008 19:25:50
tine123

tine123

(17453 Beiträge)

Ich freu mich drauf es zu lesen, hab es schon hier liegen.
Ohne ein Wort fand ich ziemlich spannend, hat mir gut gefallen, und die Beschreibung von Dem Tode nah lässt mich ebenso Gutes hoffen :-)))

27.09.2008 20:30:47
pfalzir

pfalzir

(8792 Beiträge)

Schön dass hier so viele "Ohne ein Wort" gelesen haben. Ich hab dazu nämlich eine Frage:

Mit einer TP war ich am überlegen, ob das Buch irgendwas mit Fantasy, Mystery oder so ähnlich zu tun hat. Ich habs mir nämlich als Thriller ertauscht, aber noch nicht gelesen.

Wenn man nun bei amazon oder krimicouch nachliest, tauchen so Andeutungen auf.
Kann mir jemand weiterhelfen?
27.09.2008 22:35:48
topbuecher2007

Mitglied gelöscht

 

ist schon ne weile her,aber ich würde ohne ein wort nicht mit fantasy o.ä. in verbindung bringen


lese ja im moment dem tode nah und muss leider sagen,bis jetzt bin ich enttäuscht,bei ohne ein wort war von anfang an eine große spannung da,einfach nur super,bei dem tode nah baut sich die spannung meiner meinung nach eher langsam auf...mal schauen,wie es noch wird ;)
27.09.2008 23:18:32
pfalzir

pfalzir

(8792 Beiträge)

@topbuecher
danke für deine Antwort. Das klingt ja gut.
Noch jemand eine Meinung dazu?
28.09.2008 10:05:08
Buechersuchti

Mitglied gelöscht

 

hm...ich bin ja noch am überlegen, ob ich das buch lesen soll...

es hört sich nämlich echt gut an...aber sein 1 buch hörte sich auch gut an..und von dem war ich super enttäuscht
28.09.2008 10:57:17
pfalzir

pfalzir

(8792 Beiträge)

@Buechersuchti
was war denn für die die Superenttäuschung?
28.09.2008 11:08:37
pfalzir

pfalzir

(8792 Beiträge)

soll "für dich" heißen.
28.09.2008 11:09:08
danai

Mitglied gelöscht

 

Ich fand das Buch nicht uneingeschränkt empfehlenswert. Zwar steckt eine absolut packende Geschichte dahinter, aber durch -meiner Meinung nach- eher gekünstelte Dialoge und mitunter zu ausführlichen Beschreibungen hat der Thriller dann doch manche Länge. (Z.B. wird beschrieben, dass Jim Leitungswasser in Mineralwasserflaschen umfüllt und diese Flaschen dann mitnimmt zur Arbeit. Wer will das so genau wissen, wenn man eigentlich nur wissen möchte, wie es mit Derek aussieht? Und das ist jetzt mal nur ein Beispiel.) Leider wird das auch durch unerwartete Wendungen nicht gänzlich wett gemacht.

Allerdings fand ich auch "Ohne ein Wort" schon eher enttäuschend. Auch hier lag eine spannende Story zugrunde, aber mir war das alles irgendwie zu lang hingezogen. Dabei hatte ich von "Ohne ein Wort" schon das gekürzte Hörbuch.

28.09.2008 11:45:45
Buechersuchti

Mitglied gelöscht

 

naja...ich fand das thema halt sehr interessant..und dann wurde es so blöd aufgelöst

ich hoffe hier liest niemand der das buch noch nicht kennt...will hier niemandem was verderben

ich fand es unglaubwürdig, dass der vater mit der familie sozusagen nebenbei gelebt hat...und angeblich solche angst vor seiner 1. frau hatte...

mir hat das alles so gar nicht zugesagt und dass hat das buch für mich zur enttäuchung werden lassen

28.09.2008 12:23:22
Mausi75

Mitglied gelöscht

 

ich muss gestehen, dass mir das buch nicht sonderlich gut gefallen hat...gerade eben habe ich es bei vorablesen.de rezensiert und kopiere meine rezi mal hierher...

Zum Inhalt: Der 17jährige Derek versteckt sich im Haus der Familie seines besten Freundes,um ein paar ungestörte Tage mit seiner Freundin verbringen zu können, während die Familie in Urlaub fährt. Während Derek sich noch im Keller versteckt hält, kehrt die Famile unerwartete zurück. Kurz darauf wird Derek Zeuge, wie die Familie seines Freundes erschossen wird....

Dies alles passiert bereits im Prolog, der sehr spannend und fesslend geschrieben wird. Ich hatte mich schon auf ein tolles Buch gefreut. Nach dem Prolog allerdings wird die Geschichte aus der Sicht von Dereks Vater Jim in der Ich-Form weitererzählt und schlagartig verliert das Buch an Spannung. Zwar baut der Autor immer wieder etwas neue Spannung auf, aber da er sich immer wieder in Nebensächlichkeiten verfängt, verlieren auch diese Szenen immer wieder an Schwung. Der Leser wird zwischendurch auch auf falsche Fährten gelockt, aber als regelmässiger Thrillerleser kann man leicht kombinieren, wer der wirkliche Täter ist - dessen Motiv fand ich auch eher flach....

Die Figuren sind teilweise ganz gut gezeichnet, aber dennoch hatte ich bei manche Dialogen/Szenen das Gefühl eher in einer Komödie als in einem Thriller gelandet zu sein, was mich aber nicht so sehr gestört hat.

Mein Fazit: Auch wenn ich von diesem Buch -wie auch übrigens schon bei "Ohne ein Wort" dieses Autoren- ziemlich enttäuscht bin, ist es dennoch lesenswert und ich werde auch wieder etwas von ihm lesen. Für mich ist es einfach ein Durchschnittsbuch.
28.09.2008 12:46:41
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