Autor:
Verlag:
Europa Verlag Hamburg
Jahr:
1999
Seitenzahl:
384
ISBN:
9783203755045
Medium:
Hardcover
Sprache:
Deutsch
Zustandsbeschreibung
Guter Zustand mit leichten Gebrauchsspuren
Artikelbeschreibung
„Heiliges Meer“, „Perle Sibiriens“, „Brunnen des Planeten“ oder „Das blaue Herz der Taiga“ nennen die Russen den Baikalsee. Der Bodensee hätte gut tausendmal in ihm Platz. Er allein könnte den Trinkwasserbedarf der Welt für fünfzig Jahre decken. Von seinen Ufern steigen majestätische Berge auf, die je nach Jahreszeit und Wetter sein Erscheinungsbild verändern. Sagen und Legenden erzählen von diesem einmaligen Naturphänomen, Lieder und Gedichte feiern den Zauber dieses Sees und der ihn umgebenden endlosen Wälder und Steppen.
Klaus Bednarz, langjähriger Russland-Korrespondent der ARD und ausgewiesener Sibirien-Kenner, entwirft ein faszinierendes Bild dieser einzigartigen Region, ihrer Geschichte und Kultur. Er erzählt, wie die sibirischen Ureinwohner sich auf bewundernswerte Weise an die extremen Naturbedingungen gewöhnten. Später siedelten dort russische Kosaken und Strafgefangene, verbannte Adelige und Revolutionäre aus allen Teilen Russlands, des Baltikums und Polens, deutsche Kriegsgefangene sowie christliche Missionare und buddhistische Mönche. Für die einen wurde der Baikal zum Meer der Tränen, für andere zum Meer der Hoffnung - und manchen brachte er auch das Glück idyllischer Einsamkeit. In kleinen versteckten Dörfern fand Klaus Bednarz ehemalige Verbannte und die letzten Deutschen, die Stalins Lager überlebten. Er sprach mit Bauern, Fischern, Jägern, Mönchen, Pionieren des Eisenbahnbaus, Baikal-Kapitänen, Wissenschaftlern und Ökologen und schildert die Gefahren, die dem See heute durch Industrialisierung und Tourismus drohen. Eindringlich beschreibt er den verzweifelten Kampf der Umweltschützer aus aller Welt um die Rettung dieses einzigartigen Stücks Natur.
Klaus Bednarz, langjähriger Russland-Korrespondent der ARD und ausgewiesener Sibirien-Kenner, entwirft ein faszinierendes Bild dieser einzigartigen Region, ihrer Geschichte und Kultur. Er erzählt, wie die sibirischen Ureinwohner sich auf bewundernswerte Weise an die extremen Naturbedingungen gewöhnten. Später siedelten dort russische Kosaken und Strafgefangene, verbannte Adelige und Revolutionäre aus allen Teilen Russlands, des Baltikums und Polens, deutsche Kriegsgefangene sowie christliche Missionare und buddhistische Mönche. Für die einen wurde der Baikal zum Meer der Tränen, für andere zum Meer der Hoffnung - und manchen brachte er auch das Glück idyllischer Einsamkeit. In kleinen versteckten Dörfern fand Klaus Bednarz ehemalige Verbannte und die letzten Deutschen, die Stalins Lager überlebten. Er sprach mit Bauern, Fischern, Jägern, Mönchen, Pionieren des Eisenbahnbaus, Baikal-Kapitänen, Wissenschaftlern und Ökologen und schildert die Gefahren, die dem See heute durch Industrialisierung und Tourismus drohen. Eindringlich beschreibt er den verzweifelten Kampf der Umweltschützer aus aller Welt um die Rettung dieses einzigartigen Stücks Natur.
Schlagworte
k.A.
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