Autor:
Verlag:
Econ
Jahr:
1975
Seitenzahl:
255
ISBN:
9783430139342
Medium:
Softcover
Sprache:
Deutsch
Zustandsbeschreibung
Einband gut, Buchschnitt mit Gebrauchsspuren
Artikelbeschreibung
Die für die Konjunktur Verantwortlichen glauben an das Naturgesetz jedem Abschwung folgt ein gleich starker Aufschwung, der alles wieder wettmacht: verlorene Arbeitsplätze, Existenzängste und Verluste.
Wilhelm Hankel rechnet mit diesem Wunderglauben ab. Er behauptet: dem Absturz werde ein kraftloses Aufschwüngchen folgen, das bald wieder erlahme. Es sei denn, man folgt seinem durchschlagenden Sofort-programm für die Belebung des privaten Verbrauchs und der öffentlichen Investitionen. In einer ebenso bestechenden wie beklemmenden Analyse zeigt Hankel, wie weltweit die Krise der 70er Jahre entstand. Die Schuld an der Misere gibt er nicht den Unternehmen, nicht den Gewerkschaften, sondern der Wirtschafts- und Währungspolitik
Doch Hankel richtet nicht nur. Er zeigt, wie man die Krise besiegt. Seine strukturelle Strategie konfrontiert die Politiker mit neuen Anregungen und Perspektiven. Sie verlangt unorthodoxe Initiativen-weltweit, in Europa und zu Hause
"Der Ausweg aus der Krise" trifft alle, die uns mit falschen Rezepten regieren: in Bonn wie in Frankfurt. Geschrieben in einer Sprache, die jeder Nachdenkliche versteht der Sprache praktischer Vernunft und politischer Verantwortung.
Wilhelm Hankel, 1929 in Danzig geboren, ist einer der vielseitigsten deutschen Nationalökonomen. Er arbeitete in der Deutschen Bundesbank, als sie noch Bank Deutscher Länder hieß, im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit, als es noch keine Entwicklungshilfe gab. Später im Auswärtigen Amt und im privaten Bankfach. 1959 wurde er als Chefvolkswirt der Kreditanstalt für Wiederaufbau einer der Pioniere deutscher Entwicklungshilfe. 1968 holte ihn Karl Schiller nach Bonn als Leiter der im Brennpunkt von Währungskrisen und Reformen des deutschen Bankwesens stehenden Abteilung Geld und Kredit des Bundeswirtschaftsministeriums.
Unter Hankels Mithilfe erblickten die Sonderziehungsrechte (SZR) das Licht der Welt (1969), wurden die Grundlagen der heute in der europäischen Währungsschlange fort-lebenden europäischen Währungsintegration gelegt (1970) sowie weltweites Floating und Bardepot erfunden. Viele Bundesbürger verdanken ihm die » Bundesschatzbriefe«, die auf Hankels Initiative hin 1969 eingeführt wurden. 1972 wurde Hankel Präsident der Hessischen Landesbank-Giro-zentrale. 1974 gab er das Amt zurück, als feststand, daß er die Bank nicht sanieren konnte. Seitdem berät er die EG in Währungsfragen.
Hankel ist seit 1967 akademischer Lehrer. 1971 wurde er Honorarprofessor an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt. 1974/75 ging er als John F. Kennedy Fellow an die Harvard University in Cambridge/Mass. Für 1975/76 wurde er als Professor für deutsche und internationale Angelegenheiten an die Georgetown University in Washington berufen.
Einer breiten Öffentlichkeit wurde Hankel 1975 durch sein geistvolles, bisweilen stark gepfeffertes Buch "Heldensagen der Wirtschaft" (Econ-Verlag, Düsseldorf) bekannt.
Wilhelm Hankel rechnet mit diesem Wunderglauben ab. Er behauptet: dem Absturz werde ein kraftloses Aufschwüngchen folgen, das bald wieder erlahme. Es sei denn, man folgt seinem durchschlagenden Sofort-programm für die Belebung des privaten Verbrauchs und der öffentlichen Investitionen. In einer ebenso bestechenden wie beklemmenden Analyse zeigt Hankel, wie weltweit die Krise der 70er Jahre entstand. Die Schuld an der Misere gibt er nicht den Unternehmen, nicht den Gewerkschaften, sondern der Wirtschafts- und Währungspolitik
Doch Hankel richtet nicht nur. Er zeigt, wie man die Krise besiegt. Seine strukturelle Strategie konfrontiert die Politiker mit neuen Anregungen und Perspektiven. Sie verlangt unorthodoxe Initiativen-weltweit, in Europa und zu Hause
"Der Ausweg aus der Krise" trifft alle, die uns mit falschen Rezepten regieren: in Bonn wie in Frankfurt. Geschrieben in einer Sprache, die jeder Nachdenkliche versteht der Sprache praktischer Vernunft und politischer Verantwortung.
Wilhelm Hankel, 1929 in Danzig geboren, ist einer der vielseitigsten deutschen Nationalökonomen. Er arbeitete in der Deutschen Bundesbank, als sie noch Bank Deutscher Länder hieß, im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit, als es noch keine Entwicklungshilfe gab. Später im Auswärtigen Amt und im privaten Bankfach. 1959 wurde er als Chefvolkswirt der Kreditanstalt für Wiederaufbau einer der Pioniere deutscher Entwicklungshilfe. 1968 holte ihn Karl Schiller nach Bonn als Leiter der im Brennpunkt von Währungskrisen und Reformen des deutschen Bankwesens stehenden Abteilung Geld und Kredit des Bundeswirtschaftsministeriums.
Unter Hankels Mithilfe erblickten die Sonderziehungsrechte (SZR) das Licht der Welt (1969), wurden die Grundlagen der heute in der europäischen Währungsschlange fort-lebenden europäischen Währungsintegration gelegt (1970) sowie weltweites Floating und Bardepot erfunden. Viele Bundesbürger verdanken ihm die » Bundesschatzbriefe«, die auf Hankels Initiative hin 1969 eingeführt wurden. 1972 wurde Hankel Präsident der Hessischen Landesbank-Giro-zentrale. 1974 gab er das Amt zurück, als feststand, daß er die Bank nicht sanieren konnte. Seitdem berät er die EG in Währungsfragen.
Hankel ist seit 1967 akademischer Lehrer. 1971 wurde er Honorarprofessor an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt. 1974/75 ging er als John F. Kennedy Fellow an die Harvard University in Cambridge/Mass. Für 1975/76 wurde er als Professor für deutsche und internationale Angelegenheiten an die Georgetown University in Washington berufen.
Einer breiten Öffentlichkeit wurde Hankel 1975 durch sein geistvolles, bisweilen stark gepfeffertes Buch "Heldensagen der Wirtschaft" (Econ-Verlag, Düsseldorf) bekannt.
Schlagworte
Krise, Konjunktur, Aufschwung, Investitionen, Konjunktur
Kategorie
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