Autor:
Verlag:
C. H. Beck Verlag
Jahr:
1988
Seitenzahl:
172
ISBN:
9783406310256
Medium:
Hardcover
Sprache:
Deutsch
Zustandsbeschreibung
Kanten des SU bestoßen, ein daumennagelgroßer Fleck auf dem oberen Schnitt, im Rücken schief.
Artikelbeschreibung
~~~~~~~~~~~~~ 3:1 Angebot ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Rezension aus Amazon: Packendes Psychogramm
Von Richard Hattemer am 11. Februar 2013
Format: Taschenbuch
Anders als in seiner groß angelegten Kairo-Trilogie erschafft Nagib Machfus in diesem Kurzroman kein Gesellschaftsporträt, sondern widmet sich einer Einzelperson - einem Mann, der zum Verbrecher wird, weil er sich als Opfer sieht. Machfus dringt in den Tunnel seiner Gedanken und Gefühle ein und schildert die Handlungen, zu denen ihn diese führen. Machfus schreibt distanziert und dennoch eindringlich, unpathetisch und dennoch ausdrucksstark, so z.B. "Ich werde euch heimsuchen, untertauchend wie der Fisch im Wasser, herabstürzend wie der Habicht, mauernerklimmend wie die Ratte und Türen durchdringend wie die Geschoßkugel!" Nahtlos fügt Machfus die Gedanken seines Protagonisten im Stil des Bewusstseinsstroms in den Erzählbericht und die Dialoge ein.
Mit den großen und komplexen Machfus-Romanen wie insbesondere der erwähnten Kairo-Trilogie kann sich dieses Werk meines Erachtens nicht messen. Und doch besticht es nicht zuletzt durch atmosphärische Dichte und die Intensität der Handlung.
Von Richard Hattemer am 11. Februar 2013
Format: Taschenbuch
Anders als in seiner groß angelegten Kairo-Trilogie erschafft Nagib Machfus in diesem Kurzroman kein Gesellschaftsporträt, sondern widmet sich einer Einzelperson - einem Mann, der zum Verbrecher wird, weil er sich als Opfer sieht. Machfus dringt in den Tunnel seiner Gedanken und Gefühle ein und schildert die Handlungen, zu denen ihn diese führen. Machfus schreibt distanziert und dennoch eindringlich, unpathetisch und dennoch ausdrucksstark, so z.B. "Ich werde euch heimsuchen, untertauchend wie der Fisch im Wasser, herabstürzend wie der Habicht, mauernerklimmend wie die Ratte und Türen durchdringend wie die Geschoßkugel!" Nahtlos fügt Machfus die Gedanken seines Protagonisten im Stil des Bewusstseinsstroms in den Erzählbericht und die Dialoge ein.
Mit den großen und komplexen Machfus-Romanen wie insbesondere der erwähnten Kairo-Trilogie kann sich dieses Werk meines Erachtens nicht messen. Und doch besticht es nicht zuletzt durch atmosphärische Dichte und die Intensität der Handlung.
Schlagworte
k.A.
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