DIE TAUSCHBÖRSE
Verlag:
Piper, Mchn.
Jahr:
1991
Seitenzahl:
479
ISBN:
9783492113915
Medium:
Taschenbuch
Sprache:
Deutsch
Anbieter:
(403)

Artikel angeboten seit:
20.03.2008
Tickets:
1
Zustandsbeschreibung
leichte Gebrauchsspuren, Schnitt angegilbt, aber ansonsten ist das Buch voll in Ordnung.
Artikelbeschreibung
Juni 1967.
In einer Villa am Nymphenburger Kanal erleben Karsta Lackner, Franz-Xaver, ihn Mann, Besitzer einer Porzellanmanufaktur, und ihr Sohn Leonhard das Ende einer dramatischen Geschichte, die an einem kalten Wintermorgen begann. An jenem Wintermorgen, als Karsta Lackner, eine schöne, attraktive Frau in den Vierzigern, nach ihrer Begegnung mit dem befreundeten Theaterkritiker Agostini am zugefrorenen Kanal beschloß, sich nicht von ihrem Mann zu trennen, nicht Agostinis Werben nachzugeben, sondern sich auf eine höchst riskante und zugleich kostspielige Weise für die Untreue ihres Mannes zu rächen. Seitdem sind fünf Jahre vergangen. Lebensstil und Lebesrhythmus der Lacknerschen Familie sind äußerlich unverändert geblieben. Leonhard hat sein Abitur gemacht, hat erstes Liebesglück und Liebesleid erfahren. Sein Vater hat weiterhin die Manufaktur und den Rotary-Club, die Sauna und sein Verhältnis. Und Karsta geht wie jeden Morgen am Kanal entlang zur Fabrik ihres Mannes, noch immer schön noch immer attraktiv. Und wie jeden Morgen seit fünf Jahren erwartet Agostini sie am Ende das Kanals, immer noch schwärmerisch verliebt und von ungebrochener Redseligkeit.
Es hat sich also nichts verändert? Der Schein trügt. Jeder ist in seiner Weise, ohn es zu wissen, von Karstas Entschluß betroffen. Und es ist nur eine Frage von Tagen, bis sich der Plan erfüllt, der Karsta an ihr ersehntes Ziel bringen soll: Ihrem Mann auf raffinierte Art zu zeigen, daß sie nur einen liebt, ihn.
In einem Gespinst gegenseitiger Abhängigkeit gewegen sich die Figuren durch diesen Roman, begrenzt in ihrer Einsicht, allein mit ihren Gedanken und doch bereit und fähig zu Neuanfängen. Karstas starke, stetige Liebe, die ihrem Mann nichts verzeiht und nicht erspart, die aber zugleich hoffend warten kann, offenbart, daß Versöhnung möglich ist, auch dort, wo ein Mensch sich am tiefsten verletzt fühlt: Wenn der andere ihm seine Liebe entzieht. Abgrund und Verzauberung einer Ehe: Das sind die Fäden, an denen Manfred Bieler seine Leser duch ein Labyrinth tragischer Irrwege und Abwege wie komödiantischer Verwicklungen uun Verwirrungen bis an das zuletzt überraschend spannende Ende geleitet.
Schlagworte
k.A.

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