Autor:
Verlag:
Paul Zsolnay Verlag; Wien ; Hamburg, 1. Auflage
Jahr:
1976
Seitenzahl:
345
ISBN:
9783552028005
Medium:
Hardcover
Sprache:
Deutsch
Zustandsbeschreibung
Kopfschnitt angestaubt bzw. etwas fleckig, Schutzumschlag mit Randläsionen/Gebrauchsspuren, Gebrauchsspuren vom Lesen, eine Ecke mit Knick, sonst guter Zustand
Artikelbeschreibung
HOMEBASE 000922
KLAPPENTEXT: „Der Vorhang der Zeit riß auseinander, er glaubte die Flugzeuge im Süden und Osten zu boren ..." Georg Mohr, Schriftsteller und Fernsehdramaturg aus Wien, macht Urlaub in der Bretagne und Normandie. Hier, im Wohlstandsfrankreich von heute, hat die Erinnerung noch Kraft, hier dampft noch die Erde von Blut und Tränen, Widerstand, Invasion, Krieg. Hier kämpfte Mohr als Soldat, hier liebte er, hier spielt sein Buch, das er nach dem Krieg schrieb, um alles festzuhalten: die Auflehnung und die Unterordnung, die Treue und den Verrat, die Kameradschaft in Niederlage und Sieg. Das alles weiß er noch. Doch was trieb ihn hierher zurück? Als er die Antwort zu ahnen beginnt, ist es bereits zu spät, die Gräber öffnen sich. Vier Personen, drei Männer und eine Frau, die er vor Jahrzehnten erfunden hat, werden auf unheimliche Weise lebendig. Sie zwingen ihn, halbverwehten Spuren zu folgen, unaufhaltsam, durch ein Labyrinth von Fragen, Andeutungen, Lügen, Hinweisen ohne Ziel. Jeder Schritt ist wieder Feuerprobe und Abenteuer, wie vor dreißig Jahren. „Wie unsere Wohlstandsgesellschaft mit der Vergangenheit konfrontiert wird, ist beispielhaft für die Bewältigung zeitnaher Stoffe mit sehr realen Mitteln, die keiner Kunstgriffe bedürften und auf jeglichen Verfremdungseffekt verzichten."
(Düsseldorfer Nachrichten über „Der Fiber")
FRITZ HABECK
geboren 8. September 1916 in Neulengbach, Niederösterreich
gestorben 16. Februar 1997 in Baden bei Wien
war ein österreichischer Erzähler, Dramatiker, Jugendbuchautor, Übersetzer, Theaterdirektor, Lektor und Jurist.
Er wurde Ende der 50er Jahre auch durch seine Kriminalgeschichten bekannt, die er unter dem Pseudonym Glenn Gordon veröffentlichte, hauptsächlich verfasste er jedoch historische und zeitkritische Romane sowie Jugendbücher, Hörspiele, Drehbücher und Theaterstücke. Am Zweiten Weltkrieg nahm er teil und überlebte 1942 die Schlacht von Stalingrad. 1944 geriet erbei der Invasion der Normandie in amerikanische Kriegsgefangenschaft.
Leineneinband und Schutzumschlag gestaltet von Doris Byer Bernatzik, auf den Vörsätzen und nach dem Titelblatt Übersichtskarten von Normandie und Bretagne
EINBAND:
ockerfarbener Leineneinband mit dunkelbraunem Rückenschild und goldener Schrift, Farbig illustrierter Schutzumschlag
345 Seiten, 550 g, 22,5 x 14,5 x 3,5 cm
ZUSTAND:
Kopfschnitt angestaubt bzw. etwas fleckig, Schutzumschlag mit Randläsionen/Gebrauchsspuren, Gebrauchsspuren vom Lesen, eine Ecke mit Knick, sonst guter Zustand
Roman, Literatur, Zeitgeschichte, Zweiter Weltkrieg, Normandie, Bretagne, Erstausgabe
Georg Mohr, Schriftsteller und Fernsehdramaturg, verbringt seinen Urlaub in der Bretagne und der Normandie. Seine Erinnerungen an Zeiten von Krieg und Invasion werden wieder wach: Vier Menschen, die er vor Jahren als Romanfiguren erschaffen hat, steigen dort aus den Gräbern und treiben ihn in alte, frühere Fährten und fordern eine geistige Auseinandersetzung heraus
KLAPPENTEXT: „Der Vorhang der Zeit riß auseinander, er glaubte die Flugzeuge im Süden und Osten zu boren ..." Georg Mohr, Schriftsteller und Fernsehdramaturg aus Wien, macht Urlaub in der Bretagne und Normandie. Hier, im Wohlstandsfrankreich von heute, hat die Erinnerung noch Kraft, hier dampft noch die Erde von Blut und Tränen, Widerstand, Invasion, Krieg. Hier kämpfte Mohr als Soldat, hier liebte er, hier spielt sein Buch, das er nach dem Krieg schrieb, um alles festzuhalten: die Auflehnung und die Unterordnung, die Treue und den Verrat, die Kameradschaft in Niederlage und Sieg. Das alles weiß er noch. Doch was trieb ihn hierher zurück? Als er die Antwort zu ahnen beginnt, ist es bereits zu spät, die Gräber öffnen sich. Vier Personen, drei Männer und eine Frau, die er vor Jahrzehnten erfunden hat, werden auf unheimliche Weise lebendig. Sie zwingen ihn, halbverwehten Spuren zu folgen, unaufhaltsam, durch ein Labyrinth von Fragen, Andeutungen, Lügen, Hinweisen ohne Ziel. Jeder Schritt ist wieder Feuerprobe und Abenteuer, wie vor dreißig Jahren. „Wie unsere Wohlstandsgesellschaft mit der Vergangenheit konfrontiert wird, ist beispielhaft für die Bewältigung zeitnaher Stoffe mit sehr realen Mitteln, die keiner Kunstgriffe bedürften und auf jeglichen Verfremdungseffekt verzichten."
(Düsseldorfer Nachrichten über „Der Fiber")
FRITZ HABECK
geboren 8. September 1916 in Neulengbach, Niederösterreich
gestorben 16. Februar 1997 in Baden bei Wien
war ein österreichischer Erzähler, Dramatiker, Jugendbuchautor, Übersetzer, Theaterdirektor, Lektor und Jurist.
Er wurde Ende der 50er Jahre auch durch seine Kriminalgeschichten bekannt, die er unter dem Pseudonym Glenn Gordon veröffentlichte, hauptsächlich verfasste er jedoch historische und zeitkritische Romane sowie Jugendbücher, Hörspiele, Drehbücher und Theaterstücke. Am Zweiten Weltkrieg nahm er teil und überlebte 1942 die Schlacht von Stalingrad. 1944 geriet erbei der Invasion der Normandie in amerikanische Kriegsgefangenschaft.
Leineneinband und Schutzumschlag gestaltet von Doris Byer Bernatzik, auf den Vörsätzen und nach dem Titelblatt Übersichtskarten von Normandie und Bretagne
EINBAND:
ockerfarbener Leineneinband mit dunkelbraunem Rückenschild und goldener Schrift, Farbig illustrierter Schutzumschlag
345 Seiten, 550 g, 22,5 x 14,5 x 3,5 cm
ZUSTAND:
Kopfschnitt angestaubt bzw. etwas fleckig, Schutzumschlag mit Randläsionen/Gebrauchsspuren, Gebrauchsspuren vom Lesen, eine Ecke mit Knick, sonst guter Zustand
Roman, Literatur, Zeitgeschichte, Zweiter Weltkrieg, Normandie, Bretagne, Erstausgabe
Georg Mohr, Schriftsteller und Fernsehdramaturg, verbringt seinen Urlaub in der Bretagne und der Normandie. Seine Erinnerungen an Zeiten von Krieg und Invasion werden wieder wach: Vier Menschen, die er vor Jahren als Romanfiguren erschaffen hat, steigen dort aus den Gräbern und treiben ihn in alte, frühere Fährten und fordern eine geistige Auseinandersetzung heraus
Schlagworte
adriana-belletristik
Kategorie









