Autor:
Verlag:
Fischer (S. ), Frankfurt
Jahr:
2011
Seitenzahl:
540
ISBN:
9783100052223
Medium:
Hardcover
Sprache:
Deutsch
Zustandsbeschreibung
Schutzumschlag weist Gebrauchsspuren auf, an den Kanten bestoßen. Leichte Gebrauchsspuren am Schnitt. Nichtraucherhaushalt, keine Haustiere.
Artikelbeschreibung
Zsuzsa Bánk erzählt in ihrem jüngsten Roman von einer langjährigen Freundschaft, die die drei Kinder (und später Erwachsenen) Seri, Aja und Karl verbindet, vor allem aber auch das Leben ihrer Mütter in den Mittelpunkt stellt, dreier Frauen, die verschiedener kaum sein könnten.
Es sind die hellen Tage der Kindheit in der fiktiven südwestdeutschen Kleinstadt Kirchblüt, die hier lebendig werden. Als Zuhörer kann man die flirrende Hitze des Sommers spüren, die Aufregung der Kinder an Ostern miterleben und den stillen Winter vor eigenen Augen sehen. Und man spürt die Melancholie, die über allem hängt.
Die Geschichte ist nicht sehr "actionreich", obwohl einiges passiert - aber im Mittepunkt stehen weniger die Geschehnisse, sondern eher die Menschen, die durch diese Geschehnisse geprägt werden. Bánk erzählt atmosphärisch dicht und kann wunderbar Gefühle und Stimmungen evozieren. Als Zuhörer folgt man der Geschichte und "träumt sich weg" - in eine Kindheit in Kirchblüt.
Das klingt zunächst alles sehr idyllisierend und vielleicht auch kitschig - doch ist die Geschichte keineswegs nur "süßlich"! Vielmehr bricht die Autorin die Idylle immer wieder auf, indem sie die Konflikte in den einzelnen Familien (oder dem was davon übrig geblieben ist, denn die Kinder wachsen alle mehr oder weniger vaterlos auf) und später auch in dem Dreieck Seri-Aja-Karl in den Mittelpunkt stellt
Es sind die hellen Tage der Kindheit in der fiktiven südwestdeutschen Kleinstadt Kirchblüt, die hier lebendig werden. Als Zuhörer kann man die flirrende Hitze des Sommers spüren, die Aufregung der Kinder an Ostern miterleben und den stillen Winter vor eigenen Augen sehen. Und man spürt die Melancholie, die über allem hängt.
Die Geschichte ist nicht sehr "actionreich", obwohl einiges passiert - aber im Mittepunkt stehen weniger die Geschehnisse, sondern eher die Menschen, die durch diese Geschehnisse geprägt werden. Bánk erzählt atmosphärisch dicht und kann wunderbar Gefühle und Stimmungen evozieren. Als Zuhörer folgt man der Geschichte und "träumt sich weg" - in eine Kindheit in Kirchblüt.
Das klingt zunächst alles sehr idyllisierend und vielleicht auch kitschig - doch ist die Geschichte keineswegs nur "süßlich"! Vielmehr bricht die Autorin die Idylle immer wieder auf, indem sie die Konflikte in den einzelnen Familien (oder dem was davon übrig geblieben ist, denn die Kinder wachsen alle mehr oder weniger vaterlos auf) und später auch in dem Dreieck Seri-Aja-Karl in den Mittelpunkt stellt
Schlagworte
die hellen tage;
Kategorie









