Zustandsbeschreibung
Buch
Autor/in: Mary MC Carthy
Titel:
Ein Sohn der Neuen Welt.
ISBN: 3426004402 (ISBN-13: 9783426004401)
Format: 17,81 x 11,40 x 1,80
Gewicht: 159 g
Einband: Taschenbuch
Sprache: Deutsch
Zustand: gut
Autor/in: Mary MC Carthy
Titel:
Ein Sohn der Neuen Welt.
ISBN: 3426004402 (ISBN-13: 9783426004401)
Format: 17,81 x 11,40 x 1,80
Gewicht: 159 g
Einband: Taschenbuch
Sprache: Deutsch
Zustand: gut
Artikelbeschreibung
Der Sohn der Neuen Welt, der junge Peter Levi, ist eine der bezauberndsten und unvergesslichsten Romanfiguren der Gegenwartsliteratur. Seine Autorin hat ihn zwar mit so viel humaner Sensibilität und echtem Gefühl ausgestattet, dass er mehr in die Alte Welt als in unsere moderne Plastiktüten-Hölle zu passen scheint. Aber er weiß sich in ihr zu behaupten, zunächst noch gelenkt von seiner Mutter, die noch so sehr in der natürlichen Welt verwurzelt ist, dass sie in der kleinen Hafenstadt Rocky Port in Neu-England die Geschäftsleute zur Verzweiflung treibt, weil die für ihre überbackenen Bohnen und für ihre Vielfruchtpasteten notwendigen Grundstoffe einfach nicht mehr zu beschaffen sind. Später sieht man Peter in Paris, wo er sein Studienjahr an der Sorbonne ab solviert. Er fühlt sich berufen, unappetitliche Studentenunterkünfte sauber zu halten und sich der Clochards anzunehmen, die immer gerade nur vor seiner Tür zu liegen scheinen. Er führt seine lichthungrige Zimmerpflanze, eine Fatshedera , mit dem gleichen Ernst durch die Pariser Straßen spazieren, wie er sich bei einer Straßendemonstration für die gerechte Behandlung eines ihm wildfremden Menschen ein setzt. Er leidet an Vietnam, ist für die Bürgerrechte und gegen Partys. Er bewundert während einer Abendeinladung die Standhaftigkeit einer schönen Vegetarierin bei der Ablehnung von tierischer Nahrung und lässt sich umtreiben von sorgenvollen Gedanken über die fortschreitende Technisierung und das Sterben alles Natürlichen. Man lacht einerseits Tränen über seine komische Naivität und ist gepackt von der Konsequenz, mit der er durchsetzt, was er einmal für richtig erkannt hat. Eine dritte Lebensphase schließlich führt ihn zur Weihnachtszeit nach Rom, wo ihn die Wut der Verzweiflung packt angesichts des Massentourismus, der nichts von der Kunst der Sixtinischen Kapelle begreift. Er erwägt den Gedanken, die Einführung eines Kunst Eintrittsexamens anzuregen.
All das, Komisches wie Ernstes, wird so heiter und hell, so witzig und sprühend von Gedankenblitzen dargestellt, dass zuletzt alle Problematik sich in einem befreiten Aufatmen und Lachen löst.
Quelle Dodo1960 Deutschland, Privatanbieter
All das, Komisches wie Ernstes, wird so heiter und hell, so witzig und sprühend von Gedankenblitzen dargestellt, dass zuletzt alle Problematik sich in einem befreiten Aufatmen und Lachen löst.
Quelle Dodo1960 Deutschland, Privatanbieter
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k.A.
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