DIE TAUSCHBÖRSE

Kein Spielraum

Autor:
Verlag:
Aufbau-Verlag Berlin und Weimar
Jahr:
1969
Seitenzahl:
199
Medium:
Taschenbuch
Sprache:
Deutsch
Anbieter:
(126)

Artikel angeboten seit:
15.01.2026
Tickets:
1
Zustandsbeschreibung
Etwas abgenutzt, Ecken und Kanten abgerieben und leicht beschädigt, Schnitt und Einband nachgedunkelt (siehe Fotos)
Artikelbeschreibung
Verlagstext:
Daß ein Kriminalroman ein aufschlußreiches soziales Dokument sein kann, beweist Ed Lacy mit "Kein Spielraum", der 1957 den Edgar-Allan-Poe-Preis der amerikanischen Kriminalschriftsteller erhielt. Ein spannender Mordfall wird hier mit einer ungewöhnlichen gesellschaftlichen Thematik verknüpft: des Mordes verdächtig ist ein farbiger Privatdetektiv, der den Fängen der negerfeindlichen Polizei zu entkommen vermag und durch systematische Sucharbeit am Ende den weißen Mörder glücklich zur Strecke bringt. Diese Fabelführung gibt dem Autor Gelegenheit, die prekäre soziale Stellung eines gebildeten Negers sowohl in New York wie im Süden der Vereinigten Staaten anschaulich zu demonstrieren - zu zeigen, wieviel Raum zu leben, wieviel Spielraum ein Farbiger in einer von Rassenvorurteilen erfüllten Gesellschaft besitzt. Der Detektiv Toussaint Moore entdeckt, daß dieser Spielraum selbst in New York zu klein für ihn ist: er beschließt, seinen für einen Neger zu anspruchsvollen und zu gefährlichen Beruf an den Nagel zu hängen. Sein Traum von einem bescheidenen, aber saubern Dasein als Postbote, einem kleinbürgerlichen Idyll ist reine Resignation - aber wird seine Resignation endgültig sein?
Schlagworte
k.A.

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