Interpret:
Douglas Unger
Label:
Popmate Music (ZYX)
Jahr:
2008
EAN:
7320470066096
Medium:
1 CD
Sprache:
Englisch
Verzeichnis:
1 : All of You
2 : Leave Me Out
3 : Pale and Grey
4 : My Hallelujah
5 : Run Away with the Sun
6 : Stealing My Song
7 : Hold on to Your Rainy Day
8 : Jimmy Young Boy
9 : Pond
10 : Clap Your Hands
11 : Cold Rain
12 : You Got It Bad - Moa, Douglas Unger
2 : Leave Me Out
3 : Pale and Grey
4 : My Hallelujah
5 : Run Away with the Sun
6 : Stealing My Song
7 : Hold on to Your Rainy Day
8 : Jimmy Young Boy
9 : Pond
10 : Clap Your Hands
11 : Cold Rain
12 : You Got It Bad - Moa, Douglas Unger
Zustandsbeschreibung
neu, aber nicht in Folie
Artikelbeschreibung
Was für alternative Hampelmusik kann man erwarten wenn das Cover schon so furchtbar aussieht? Weit gefehlt, denn wenn man sich von dem völlig unpassenden Bild auf der Front noch abschrecken lässt dann erwartet einem astreine Springsteen Musik aus Ikea Country. Mir ist der Name Douglas Unger bisher auch vollkommen unbekannt gewesen aber wenn man die Lyrics und das Songwriting näher unter die Lupe nimmt, dann kann es kaum sein das es sich hier um einen Neuling handelt. Zu abgeklärt und zu reif klingen die dargebotenen Klänge, welche wie ein Abziehbild von "Born To Run" mit einem Schuss mehr Country und Folk klingen.
Natürlich ist das diffuse Hitpotential des Originals nicht vorhanden aber das tut dem Gesamteindruck von "Leave Me Out" keinen Abbruch.
Der Geschack der breiten Masse wird mit dieser Scheibe zwar tragischerweise in etwa so sehr getroffen wie der Geschmack meiner Tochter wenn ich ihr Danone Actimel mit Chilligeschmack serviere, aber das darf der geneigte Musikfreund gerne als Kaufempfehlung auffassen.
Die versteckte Melanchonie ist zwar ein bisschen zu sehr versteckt und könnte streckenweise etwas mehr in den Vordergrund gerückt sein, ist aber bei näherem Hinhören doch vorhanden. Gerade das macht ein wiederholten Hören so spannend und interessant.
Hits sucht man hier zwar vergeblich, doch dürfte das auch im Interesse des Interpreten gewesen sein. Am nächsten ist man dem noch mit dem finalen Track "You Got It Bad" gekommen in dem sich Douglas ein beeidruckendes Duet mit der Sängerin Moa liefert.
Herr Unger benutzt sein Talent hörbar als reinigenden Kathar und als Seelenmedizin. Das mag vielen Menschen etwas zu anstrengend vorkommen und als nicht nachvollziehbar erscheinen, macht aber abseits der schnöden Unterhaltung durchaus Sinn.
Wer es textlich wie auch musikalisch gern etwas anspruchsvoller mag, der sollte sich die Zeit nehmen und sich mit "Leave Me Out" eingehender befassen.
Hier gibt es viel zu entdecken, nur braucht es etwas Aufmerksamkeit und Einfühlungsvermögen. Bringt man das mit und lässt es in das Hören der Scheibe einfliessen, dann kann man ein beeindruckendes Hörerlebniss jenseits des platten Kommerzmists entdecken mit dem man im täglichen und allgegenwertigen Formatradio zugemüllt wird.
Natürlich ist das diffuse Hitpotential des Originals nicht vorhanden aber das tut dem Gesamteindruck von "Leave Me Out" keinen Abbruch.
Der Geschack der breiten Masse wird mit dieser Scheibe zwar tragischerweise in etwa so sehr getroffen wie der Geschmack meiner Tochter wenn ich ihr Danone Actimel mit Chilligeschmack serviere, aber das darf der geneigte Musikfreund gerne als Kaufempfehlung auffassen.
Die versteckte Melanchonie ist zwar ein bisschen zu sehr versteckt und könnte streckenweise etwas mehr in den Vordergrund gerückt sein, ist aber bei näherem Hinhören doch vorhanden. Gerade das macht ein wiederholten Hören so spannend und interessant.
Hits sucht man hier zwar vergeblich, doch dürfte das auch im Interesse des Interpreten gewesen sein. Am nächsten ist man dem noch mit dem finalen Track "You Got It Bad" gekommen in dem sich Douglas ein beeidruckendes Duet mit der Sängerin Moa liefert.
Herr Unger benutzt sein Talent hörbar als reinigenden Kathar und als Seelenmedizin. Das mag vielen Menschen etwas zu anstrengend vorkommen und als nicht nachvollziehbar erscheinen, macht aber abseits der schnöden Unterhaltung durchaus Sinn.
Wer es textlich wie auch musikalisch gern etwas anspruchsvoller mag, der sollte sich die Zeit nehmen und sich mit "Leave Me Out" eingehender befassen.
Hier gibt es viel zu entdecken, nur braucht es etwas Aufmerksamkeit und Einfühlungsvermögen. Bringt man das mit und lässt es in das Hören der Scheibe einfliessen, dann kann man ein beeindruckendes Hörerlebniss jenseits des platten Kommerzmists entdecken mit dem man im täglichen und allgegenwertigen Formatradio zugemüllt wird.
Schlagworte
k.A.






