Autor:
Verlag:
Heyne
Jahr:
1974
Seitenzahl:
190
ISBN:
9783453302808
Medium:
Taschenbuch
Sprache:
Deutsch
Zustandsbeschreibung
gebrauchter Zustand, leicht verschmutzt, auf der Innenseite ein Stempel eines Buchgeschäfts, Seiten nachgedunkelt
Artikelbeschreibung
Zwischen den Hügeln tauchte ein seltsames Gebilde auf.
Es war eine Maschine, die wie ein jadegrünes Insekt aussah, wie eine Heuschrecke - ein Gebilde, das zierlich durch die Luft eilte. Überall an seinem Körper schimmerten undeutlich zahllose Diamanten und Rubine, deren Facetten lebhaft blitzten. Die sechs Beine der Maschine erzeugten auf der alten Straße ein Geräusch wie leiser, schwächer werdender Regen, und auf dem Rücken der Maschine saß ein Marsianer mit Augen wie geschmolzenes Gold. Er sah auf Tomàs herab, als ob er in einen Brunnen schaute.
Die Mars-Chroniken, das Hauptwerk Ray Bradburys, gilt heute schon als der Klassiker der Science Fiction und erlebte zahllose Auflagen in aller Welt. Die romanhaft zusammengefügten Erzählungen berichten von der Begegnung zweier Rassen, die einander völlig fremd - und im Grunde doch so ähnlich sind. Die Geschichten vereinigen sich zur melancholischen, fein gesponnenen, nostalgischen Chronik, zu einem Stimmungsbild ohnegleichen; erzählen vom Scheitern der ersten Expeditionen, von der Land-nahme, der stürmischen Entwicklung der Kolonie und vom Wiederverlassen des roten Planeten; vom Verständnis - und vor allem vom Unverständnis gegenüber einer fremden Kultur. So sind die Episoden vor allem auch eine Chronik des Menschen mit seinen Stärken und Schwächen, verfremdet dargestellt auf der Bühne einer anderen Welt.
Es war eine Maschine, die wie ein jadegrünes Insekt aussah, wie eine Heuschrecke - ein Gebilde, das zierlich durch die Luft eilte. Überall an seinem Körper schimmerten undeutlich zahllose Diamanten und Rubine, deren Facetten lebhaft blitzten. Die sechs Beine der Maschine erzeugten auf der alten Straße ein Geräusch wie leiser, schwächer werdender Regen, und auf dem Rücken der Maschine saß ein Marsianer mit Augen wie geschmolzenes Gold. Er sah auf Tomàs herab, als ob er in einen Brunnen schaute.
Die Mars-Chroniken, das Hauptwerk Ray Bradburys, gilt heute schon als der Klassiker der Science Fiction und erlebte zahllose Auflagen in aller Welt. Die romanhaft zusammengefügten Erzählungen berichten von der Begegnung zweier Rassen, die einander völlig fremd - und im Grunde doch so ähnlich sind. Die Geschichten vereinigen sich zur melancholischen, fein gesponnenen, nostalgischen Chronik, zu einem Stimmungsbild ohnegleichen; erzählen vom Scheitern der ersten Expeditionen, von der Land-nahme, der stürmischen Entwicklung der Kolonie und vom Wiederverlassen des roten Planeten; vom Verständnis - und vor allem vom Unverständnis gegenüber einer fremden Kultur. So sind die Episoden vor allem auch eine Chronik des Menschen mit seinen Stärken und Schwächen, verfremdet dargestellt auf der Bühne einer anderen Welt.
Schlagworte
k.A.
Kategorie






