Autor:
Goethe
Sprecher:
Hans Jürgen Schatz
Verlag:
hörverlag
ISBN/EAN:
97839382301
Medium:
CD
Sprache:
Deutsch
Zustandsbeschreibung
neu und verschweißt
Artikelbeschreibung
neu und verschweißt!! Die kurze Novelle von Johann Wolfgang von Goethe entstand zwischen dem Oktober 1826 und dem Februar 1828.
Der Dichter versetzt uns in die Welt der Fürsten und Schösser. Der dichte Herbstnebel über dem Schlosshof lichtet sich und eine Jagdgesellschaft rüstet sich zum Ausritt. Schwer nur kann sich der erst kürzlich vermählte Fürst von seiner Gemahlin trennen, lässt aber den jungen Stall- und Hofjunker Honoratio zurück, der sich um die Fürstin kümmern soll. Friedrich, der Oheim des Fürsten und ein Zeichner suchen die Fürstin auf. Der Zeichner legt Skizzenblätter des alten, nicht mehr bewohnten Stammschlosses in den Bergen vor. Die Natur hat die Mauern überwuchert. Kurz entschlossen beschließt die Fürstin das alte Schloss aufzusuchen. Die Fürstin schlägt vor, den Umweg über den Markt zu nehmen. Nur widerwillig stimmt der Oheim zu, ich reite niemals gern durch Markt und Menge, bei jedem Schritt ist man gehindert und aufgehalten, und dann flammt mir das ungeheure Unglück wieder in die Einbildungskraft. Einst musste er in der Stadt den Ausbruch eines Feuers miterleben. Auf dem Jahrmarkt stehen Buden und Stände und auch eine Manage wilder Tiere ist zu sehen. Dann geht es hinauf zur Schlossruine. Durch ein Fernrohr beobachtet Honoratio, wie auf dem Markt ein Feuer ausbricht. Ausführlich beschreibt Goethe, wie sich die Flammen ausbreiten. Die wilden Tiere sind geflohen. Aus einem Gebüsch springt ein Tiger hervor, der die Fürstin verfolgt und von Horatio durch einen Pistolenschuss getötet wird. Inzwischen ist der Fürst, der den Brand bemerkt hat, herbeigeeilt. Die Schausteller eilen herbei, trauern um das tote Tier und bitten um Schonung des noch umherstreifenden Löwen. Ein Knabe soll ihn zähmen. Goethe bemüht den biblischen Vergleich mit Daniel in der Löwengrube und stimmt ein Loblied auf den Schöpfer und sein Werk an: „Doch wer preist den Ruhm des Herrn, den die Sterne loben von Ewigkeit zu Ewigkeit! betrachtet hier die Biene! Noch spät im Herbst sammelt sie emsig und baut sich ein Haus, winkel- und waagerecht, als Meister und Geselle. Schaue die Ameise da! Sie kennt ihren Weg und verliert ihn nicht. Der Löwe hat sich in der Ruine versteckt, doch er gelingt dem Knaben des Schaustellers ihn mit seinem Flötenspiel und Gesang herauszulocken.
Und so geht mit guten Kindern
Selger Engel gern zu Rat,
Böses Wollen zu verhindern
Zu befördern schöne Tat
Der Dichter versetzt uns in die Welt der Fürsten und Schösser. Der dichte Herbstnebel über dem Schlosshof lichtet sich und eine Jagdgesellschaft rüstet sich zum Ausritt. Schwer nur kann sich der erst kürzlich vermählte Fürst von seiner Gemahlin trennen, lässt aber den jungen Stall- und Hofjunker Honoratio zurück, der sich um die Fürstin kümmern soll. Friedrich, der Oheim des Fürsten und ein Zeichner suchen die Fürstin auf. Der Zeichner legt Skizzenblätter des alten, nicht mehr bewohnten Stammschlosses in den Bergen vor. Die Natur hat die Mauern überwuchert. Kurz entschlossen beschließt die Fürstin das alte Schloss aufzusuchen. Die Fürstin schlägt vor, den Umweg über den Markt zu nehmen. Nur widerwillig stimmt der Oheim zu, ich reite niemals gern durch Markt und Menge, bei jedem Schritt ist man gehindert und aufgehalten, und dann flammt mir das ungeheure Unglück wieder in die Einbildungskraft. Einst musste er in der Stadt den Ausbruch eines Feuers miterleben. Auf dem Jahrmarkt stehen Buden und Stände und auch eine Manage wilder Tiere ist zu sehen. Dann geht es hinauf zur Schlossruine. Durch ein Fernrohr beobachtet Honoratio, wie auf dem Markt ein Feuer ausbricht. Ausführlich beschreibt Goethe, wie sich die Flammen ausbreiten. Die wilden Tiere sind geflohen. Aus einem Gebüsch springt ein Tiger hervor, der die Fürstin verfolgt und von Horatio durch einen Pistolenschuss getötet wird. Inzwischen ist der Fürst, der den Brand bemerkt hat, herbeigeeilt. Die Schausteller eilen herbei, trauern um das tote Tier und bitten um Schonung des noch umherstreifenden Löwen. Ein Knabe soll ihn zähmen. Goethe bemüht den biblischen Vergleich mit Daniel in der Löwengrube und stimmt ein Loblied auf den Schöpfer und sein Werk an: „Doch wer preist den Ruhm des Herrn, den die Sterne loben von Ewigkeit zu Ewigkeit! betrachtet hier die Biene! Noch spät im Herbst sammelt sie emsig und baut sich ein Haus, winkel- und waagerecht, als Meister und Geselle. Schaue die Ameise da! Sie kennt ihren Weg und verliert ihn nicht. Der Löwe hat sich in der Ruine versteckt, doch er gelingt dem Knaben des Schaustellers ihn mit seinem Flötenspiel und Gesang herauszulocken.
Und so geht mit guten Kindern
Selger Engel gern zu Rat,
Böses Wollen zu verhindern
Zu befördern schöne Tat
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