Zustandsbeschreibung
Cover hat leichte Gebrauchsspuren, Schnitt angegilbt, aber ansonsten ist das Buch in Ordnung.
Leider kann ich keine Jahresangabe finden, aber ich schätze mal, das Buch ist in den 60er Jahren erschienen.
Leider kann ich keine Jahresangabe finden, aber ich schätze mal, das Buch ist in den 60er Jahren erschienen.
Artikelbeschreibung
Schiller, der sich Zeit seines Lebens mit Geldproblemen herumschlagen mußte, wäre heute reich. Er hätte die rasanten Drehbücher geschrieben, an denen es dem deutschen Film fehlt; vielleicht wäre er - wer weiß - sogar in Hollywood gelandet. Denn er hatte einen untrüglichen Sinn für gute Stoffe, ein dramaturgisches Können von hohen Graden und keine Angst vor sensationellen Geschichten.
Es waren vor allem spannende Kriminalfälle, die ihn interessierten. Nicht nur in seinen Stücken, auch in seiner Prosa spielen sie eine große Rolle. Kein Wunder, daß er zu der wichtigsten zeitgenössischen Quelle für solche Affären griff: dem berühmten Pitaval des gleichnamigen Verfassers. Eine Auswahl davon hat er 1792-1795 getroffen, herausgegeben und mit einer Vorrede versehen.
Nicht als hätte Schiller Lust gehabt, mit der Trivialliteratur der Zeit zu konkurrieren: sein Interesse galt nämlich vor allem der politischen Dimension der Fälle, die er aufgriff.
Es waren vor allem spannende Kriminalfälle, die ihn interessierten. Nicht nur in seinen Stücken, auch in seiner Prosa spielen sie eine große Rolle. Kein Wunder, daß er zu der wichtigsten zeitgenössischen Quelle für solche Affären griff: dem berühmten Pitaval des gleichnamigen Verfassers. Eine Auswahl davon hat er 1792-1795 getroffen, herausgegeben und mit einer Vorrede versehen.
Nicht als hätte Schiller Lust gehabt, mit der Trivialliteratur der Zeit zu konkurrieren: sein Interesse galt nämlich vor allem der politischen Dimension der Fälle, die er aufgriff.
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k.A.
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